DE3128768C2 - - Google Patents
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- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D25/00—Filters formed by clamping together several filtering elements or parts of such elements
- B01D25/12—Filter presses, i.e. of the plate or plate and frame type
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
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- B01D25/28—Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating
- B01D25/282—Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating for drying
- B01D25/284—Leaching or washing filter cakes in the filter handling the filter cake for purposes other than regenerating for drying by gases or by heating
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- B01D25/32—Removal of the filter cakes
- B01D25/34—Removal of the filter cakes by moving, e.g. rotating, the filter elements
- B01D25/343—Particular measures for replacing or isolating one or more filtering elements; Transport systems for the filtering apparatus
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren gemäß dem Oberbegriff des
Anspruchs 1 und eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäß dem Oberbegriff des An
spruchs 11.
Ein Verfahren der gattungsgemäßen Art ist in der DE-OS 15 36 872
beschrieben. Dort wird zur Entfernung von in den Filterkuchen
noch enthaltener Restflüssigkeit in einer zweiten Phase des Fil
trationsvorganges ein Druckgasstrom durch die Filterkuchen hin
durchgeführt. Zu diesem Zweck werden in dieser zweiten Phase
des Filtrationsvorganges die Kanäle jeder zweiten Filterplatte
über ihre Sammelkanäle und eine gemeinsame Anschlußleitung an
eine Druckgasquelle angeschlossen. Durch den Druckgasstrom wird
eine quer zu den Filterplatten gerichtete Gasströmung in dem
Filterkuchen eingestellt.
Aus dem Firmenprospekt NIRO-Filterpressen-Schichtenfilter der
Firma Schenk ist es bekannt, Filterpressen mit einer Vielzahl
von Filterkammern mit Umleitkammern zu bestücken. Dadurch kann
in einer Presse eine Vor- und Nachfiltration durchgeführt werden.
In der DE-PS 1 32 089 ist eine Filterpresse für doppelte Filtra
tion beschrieben, in deren Mitte eine festsitzende Kammer ange
ordnet ist, von welcher die zu filtrierende Flüssigkeit den
links und rechts von der Kammer liegenden Filterelementen zuge
führt wird. Die Flüssigkeitszuführung zu den Filterelementen
läßt sich über Hähne einstellen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren
der eingangs genannten Art zu schaffen, mit dem im Verhältnis
zum angewandten Filterdruck eine besonders geringe Restfeuchte
und eine ausreichende interne Festigkeit des Filterkuchens in
nerhalb außerordentlich kurzer Zeit auch dann erreicht werden
können, wenn die Filterfläche besonders groß ist.
Die Erfindung wird bei dem Verfahren und der Vorrichtung der gattungsgemäßen Art
erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale der Ansprüche
1 und 11 gelöst.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Eine Vorrichtung zur Filtration mit einer Filterpresse gemäß Anspruch 11
sieht
vor, daß jeweils zwischen aus einer vorgebbaren Anzahl von
Filterplatten gebildeten Filterplattenpaketen eine Trenn
platte vorgesehen ist, die wenigstens einen durchgehenden
Kanal aufweist, der eine am Rand der Trennplatte außerhalb
der Abdichtzone angeordnete Speiseöffnung mit einer auf der
einen Seite im zentralen Bereich der Trennplatte angeord
neten Mündung verbindet, die mit den Zuflußöffnungen der
Filterplatten fluchtet, und daß die Speiseöffnung des
Kanals während der Filterphase mit der Speiseleitung
für die Trübe und vor dem Entleeren kurzzeitig mit
einer Druckluftleitung verbindbar ist.
Gemäß der Erfindung läßt sich die Betriebsweise einer
Filterpresse derart modifizieren,
daß die Filtrierphase wesentlich verkürzt werden kann,
indem zugleich die gegen Ende der Filtrierphase anstei
genden Drücke nicht zur Anwendung gebracht werden. Es
kann gemäß der Erfindung vielmehr die angestrebte Kon
sistenz des Filterkuchens, die zum einwandfreien Ent
leeren der Filterpresse erforderlich ist, dadurch er
reicht werden, daß die Restfeuchte des Filterkuchens
durch die Anwendung von Druckluft in der gemäß der Er
findung vorgesehenen Weise hinreichend vermindert wird.
Dieser Vorgang kann auch bereits dann durchgeführt werden,
wenn die bei einer herkömmlichen Betriebsweise der Filter
presse erforderliche Füllung des Kammervolumens noch
längst nicht erreicht ist. Somit ist gemäß der Erfindung
nicht nur der erhebliche Vorteil erreichbar, daß die
Leistung einer Filterpresse stark erhöht werden kann, es
kann auch auf den gerätetechnischen Aufwand verzichtet wer
den, der bei herkömmlichen Filterpressen dazu erforder
lich war, den extrem hohen Filterdrücken standzuhalten.
Außer der Leistungssteigerung und der wirtschaftlicheren
Bauweise wird jedoch gemäß der Erfindung der weitere
Vorteil erzielt, die Filterpresse ohne konstruktive
Änderung dem Bedarf hinsichtlich der Produktmenge anzu
passen, da der Füllungsgrad der Filterzellen gemäß der
Erfindung ohne Nachteil beim Entleeren der Filterpresse
flexibel gewählt werden kann.
Eine besonders wirtschaftliche Betriebsweise einer Fil
terpresse ergibt sich gemäß der Erfindung dadurch, daß
der Filterkuchen nur so lange mit Druckluft beaufschlagt
wird, bis die Poren und die Porenkanäle im Filterkuchen
mit Hilfe der Druckluft von der Mutterflüssigkeit befreit
sind und gerade erst damit begonnen wird, freie Luftdurch
gänge zu bilden. Dieser hier angesprochene Übergang von
einer Kolbenströmung, bei welcher die Druckluft die
Mutterflüssigkeit wie ein Kolben aus den Porendurch
gängen herausdrückt, zu einer mehr oder weniger freien
Durchgangsströmung durch bereits von der Mutterflüssig
keit entleerte Porendurchgänge läßt sich leicht meßtech
nisch dadurch ermitteln, daß der Druckluft-Durchfluß
überwacht wird. Es erfolgt nämlich bei dem hier ange
sprochenen Übergang von der Kolbenströmung zur freien
Durchgangsströmung ein mehr oder weniger starker, prak
tisch sprunghafter Anstieg des Druckluft-Durchflusses.
Während bis zu dem in Rede stehenden Übergang mit einem
Minimum an Druckluft-Menge eine verhältnismäßig starke
Verminderung der Restfeuchte im Filterkuchen erreicht
werden kann, steigt der Verbrauch an Druckluft beim Nach
entfeuchten während der freien Durchgangsströmung sehr
stark an. Der Durchfluß steigt mit nunmehr langsamer
sinkender Restfeuchtigkeit weiter an, da mit zunehmender
Entleerung der Porendurchgänge die freie Strömungsquer
schnittsfläche ebenfalls zunimmt. Der günstigste Moment,
bei dem die Entfeuchtung durch den Druckluft-Durchsatz
abzubrechen ist, hängt von Wirtschaftlichkeitsüberle
gungen ab, die von Fall zu Fall in Abhängigkeit von der
Konstruktion der Filterpresse und unter Berücksichtigung
des Materials sowie der jeweiligen Filteraufgabe den Be
sonderheiten des Einzelfalles anzupassen sind.
Es hängt auch von den verschiedenen Betriebsbedingungen
bei einer Filterpresse davon ab, ob es vorzuziehen ist,
jede Filterzelle einzeln kurzzeitig zum Zwecke der Ver
minderung der Restfeuchte zu belüften, d. h. mit Druckluft
zu beaufschlagen, oder ob eine gruppenweise Belüftung
möglich und/oder zweckmäßiger ist.
Es läßt sich in vielen Fällen nach dem Speisen der Filter
zellen, d. h. nach der Filtrierphase und gegebenenfalls
nach einem Waschvorgang das gesamte Plattenpaket unter
Luftdruck setzen. Alle Abflußkanäle sind dabei geschlos
sen. Bis zu diesem Zeitpunkt ist noch kein nennenswerter
Gasdurchfluß vorhanden. Dann werden jeweils nacheinander
einzeln die Abflußkanäle für die Filterplatten bis zum
Erreichen eines vorgegebenen Durchflusses geöffnet und
dann wieder geschlossen. Die Anzahl der Abflußkanäle, die
unter Umständen gleichzeitig geöffnet werden können, hängt
von der Auslegung der Filterpresse bzw. von der Wirtschaft
lichkeit im Hinblick auf die benötigte Menge an Druckluft
ab.
Es ist auch nicht unbedingt erforderlich, zur Trocknung des
Filterkuchens Luft zu verwenden, es könnte auch ein anderes,
unter Umständen verfügbares Gas verwendet werden.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der
Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
Fig. 1 einen schematischen Teilschnitt durch eine gemäß
der Erfindung ausgebildete Kammerfilterpresse und
Fig. 2 eine gegenüber der in der Fig. 1 veranschaulichten
Filterpresse abgewandelte Ausführungsform des
Erfindungsgegenstandes.
Gemäß der Darstellung in der Fig. 1 werden Hohlräume 10
zwischen Filterplatten 11 gebildet, die während einer
Filtrierphase fortschreitend mit Filterkuchen gefüllt wer
den. Es sind eine Anzahl von Filterplatten
11 zu einem Filterplattenpaket 12 zusammengefaßt. Zwischen
den Filterplattenpaketen 12 sind Trennplatten 13 angeordnet.
Die Trennplatten 13 weisen einen vom Rande zur Mitte hin
durchgehenden Speisekanal 14 auf, der im Bereich des Randes
der Trennplatte eine Speiseöffnung 15 und im zentralen Be
reich eine Mündung 16 aufweist. Über den Speisekanal 14
und die Mündung 16 gelangt aus einer Speiseleitung 18
zugeführte Trübe durch Zuflußöffnungen 17 in den Filter
platten 11 in die Hohlräume 10. Die Trübe kann durch Ab
flußkanäle 22 in den Filterplatten 11 abgeführt werden.
Es ist in der Fig. 1 zur Vereinfachung der zeichnerischen
Darstellung nur der linke Teil einer Filterpresse mit einer
an der linken Stirnseite angeordneten Kopfplatte 23 ver
anschaulicht. Auf der (nicht dargestellten) gegenüberlie
genden Seite ist eine in der Zeichnung nicht eingezeichnete
Endplatte angeordnet, und es sind die Kopfplatte 23 und die
Endplatte auf der gegenüberliegenden Seite durch Stangen 25
und 26 zusammengespannt. Zum Entleeren der Filterpresse,
d. h. zum Austragen des in den Hohlräumen 10 gebildeten
Filterkuchens werden die Filterplatten 11 und die Trenn
platten 13 auf den Stangen 25 und 26 zur einen Seite hin
nacheinander auseinandergezogen, so daß der Filterkuchen
beim Öffnen der Filterpresse von selbst herunterfällt.
Zumindest ist es für eine möglichst rasche Entleerung der
Filterpresse anzustreben, daß der Filterkuchen nach dem
Öffnen der Filterpresse, d. h. nach dem Auseinanderziehen
der Filterplatten, ohne Eingreifen von Hand herunterfällt.
Durch die Erfindung wird auch das Entleeren der Filter
presse gefördert, da durch entsprechende Herbeiführung
einer für das Entleeren besonders günstigen Konsistenz
des Filterkuchens die Zuverlässigkeit gesteigert wird,
mit welcher der Filterkuchen selbsttätig aus der Vorrich
tung herausfällt.
Wenn die gewünschte Konsistenz des Filterkuchens erreicht
ist, kann mit Hilfe von Trübe-Absperrventilen der weitere
Zulauf von Trübe unterbrochen werden, um an die Speise
öffnung 15 durch entsprechendes Öffnen eines Druckluft
absperrventils 21 eine Druckluftleitung 19 anzuschließen.
Es sei nunmehr angenommen, daß zu
nächst ein einziges Filterplattenpaket 12 unter Luftdruck
gesetzt wird. Dabei sind die Abflußkanäle 22 durch eine
beliebige geeignete (nicht dargestellte) Einrichtung ab
gesperrt. Es wird somit ein Filterplattenpaket 12 unter
einen vorgegebenen Luftdruck gesetzt, ohne daß ein nennens
werter Luftdurchfluß erfolgt. Wenn Abflußkanäle 22 ein
zeln oder gruppenweise geöffnet werden, so drückt die
Druckluft durch den Filterkuchen in den entsprechenden
Porendurchgängen die dort noch befindliche Mutterflüs
sigkeit fortschreitend hinweg, bis die Poren und Poren
durchgänge im Filterkuchen weitgehend von der Mutter
flüssigkeit befreit sind. Von diesem Moment an sind freie
Luftdurchgänge gebildet, so daß der Luft-Durchfluß oder
allgemein der Gas-Durchfluß, wenn ein beliebiges geeignetes
Gas verwendet wird, stark und meist sprungartig ansteigt.
Wenn die Hohlräume 10 dann weiter an eine Druckluftquelle
angeschlossen bleiben, wird zwar eine weitere Verminde
rung der Restfeuchte erreicht, jedoch steigt der Gasver
brauch so stark an, daß es wirtschaftlich ist, den Trock
nungsvorgang beim sprunghaften Ansteigen des Durchflusses
durch Absperren des Druckluftabsperrventils 21 zu unter
brechen.
Die Fig. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform einer
erfindungsgemäßen Filterpresse, bei welcher eine Trenn
platte 13′ zwei Speisekanäle 14 a und 14 b mit entsprechen
den Speiseöffnungen 15 a und 15 b im Randbereich sowie ent
sprechenden Mündungen 16 a und 16 b im zentralen Bereich
aufweist. Es werden bei dieser alternativen Ausführungs
form des Erfindungsgegenstandes die Hohlräume 10′ zwischen
den Filterplatten 11′ im Filterplattenpaket 12′ in ent
sprechender Weise mit Druckluft beaufschlagt, die analog
wie bei der Anordnung nach der Fig. 1 durch Abflußkanäle
22′ abfließen kann. Sowohl der Aufbau der Filterpresse
mit der Kopfplatte 23′ und einer Endplatte 24′ als auch
die Betriebsweise entsprechen den oben anhand der Fig. 1
geschilderten Vorgängen. Eine konstruktive Vereinfachung
ergibt sich bei der Ausführungsform nach der Fig. 2 dadurch,
daß nur jede zweite Trennplatte 13′ Speisekanäle aufweist,
während die zwischen den Trennplatten 13′ jeweils ange
ordneten Trennplatten 13′′ als reine Druckplatten ohne
Speisekanal ausgebildet sind.
Während die Erfindung anhand einer bevorzugten Ausführungs
form anhand der Zeichnung unter Bezugnahme auf eine Kammer
filterpresse erläutert wurde, ist zu bemerken, daß gemäß den
obigen Erläuterungen die Erfindung auch bei allen übrigen
Bauformen von Filterpressen anwendbar ist.
Grundsätzlich ist auch eine Trennung oder Unterteilung der
Filterplattenanordnung in einzelne Filterplattenpakete durch
Trennplatten nicht unbedingt erforderlich, da grundsätzlich
auch sämtliche Hohlräume gleichzeitig unter Gasdruck ge
setzt werden können, wenn anschließend die einzelnen Filter
platten durch Öffnen eines zugehörigen Abflußkanals vom
Trocknungsgas durchsetzt werden. Welche Anzahl von Filter
platten unter Umständen gleichzeitig durch Öffnen einer ent
sprechenden Anzahl von Abflußkanälen belüftet werden, hängt
von den Erfordernissen des Einzelfalles ab. Je geringer die
Anzahl von gleichzeitig mit Trocknungsgas beaufschlagten
Filterplatten ist, um so kleiner ist die Gefahr, daß sich
durch fehlerhaft oder unvollständig gebildete Filterkuchen
schädliche Kurzschlußströmungen ausbilden.
Claims (21)
1. Verfahren zur Filtration,
mit dem in einer Filterpresse zur Entfernung von Flüssig
keit aus Filterkuchen ein Gasstrom durch den Filterkuchen
hindurchgeführt wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Gasstrom in einer vorgebbaren zeitlichen Folge
nacheinander jeweils über eine bestimmte Zeitspanne einem
vorgebbaren Bruchteil der Gesamtzahl der Filterkuchen zu
geführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß Hohlräume (10) zur Aufnahme der Filterkuchen in einer
Filterpresse in vorgebbarer Anzahl an eine Druckluftquelle
angeschlossen werden, wobei die Abflußkanäle (22) der je
weiligen Hohlräume (10) geöffnet werden.
3. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußkanäle (22) für jede einzelne Filterplatte
(11) getrennt geöffnet werden.
4. Verfahren nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußkanäle (22) gruppenweise geöffnet werden.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zeitspanne der Öffnung der Abflußkanäle (22) in
Abhängigkeit von dem Gasdurchfluß durch die Abflußkanäle
(22) gesteuert wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußkanäle (22) beim Auftreten einer sprungarti
gen Erhöhung des Gasdurchflusses abgesperrt werden.
7. Verfahren nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abflußkanäle (22) beim Erreichen eines vorgegebenen
Gasdurchflusses abgesperrt werden.
8. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Gas dem Filterkuchen über die Speiseleitung für
die Trübe zugeführt wird.
9. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwischen aus dem Bruchteil der Gesamtzahl von Filterplatten (11) gebildeten Filterplattenpaketen eine starre Trennplatte (13) vorgesehen wird, und
daß alle Hohlräume innerhalb eines Filterplattenpaketes gleichzeitig mit der zum Trockenblasen des Filterkuchens dienenden Druckluft beaufschlagt werden, wobei die Druck luft über den Filtratablauf (22) austritt.
daß jeweils zwischen aus dem Bruchteil der Gesamtzahl von Filterplatten (11) gebildeten Filterplattenpaketen eine starre Trennplatte (13) vorgesehen wird, und
daß alle Hohlräume innerhalb eines Filterplattenpaketes gleichzeitig mit der zum Trockenblasen des Filterkuchens dienenden Druckluft beaufschlagt werden, wobei die Druck luft über den Filtratablauf (22) austritt.
10. Verfahren nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Hohlräume innerhalb des Filterplattenpaketes
gleichzeitig an eine gemeinsame Druckluftleitung ange
schlossen werden, die sich in die einzelnen Hohlräume ver
zweigt.
11. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
nach einem der vorhergehenden Ansprüche, mit einer Filter
presse mit festem oder beweglichem Filtertuch und einer
Vielzahl von Filterplatten,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeweils zwischen aus dem Bruchteil der Gesamtzahl von Filterplatten (11) gebildeten Filterplattenpaketen eine starre Trennplatte (13) vorgesehen ist, und
daß alle Hohlräume innerhalb eines Filterplattenpaketes gleichzeitig mit der zum Trockenblasen des Filterkuchens dienenden Druckluft beaufschlagbar sind, wobei die Druck luft über den Filtratablauf (22) austritt.
daß jeweils zwischen aus dem Bruchteil der Gesamtzahl von Filterplatten (11) gebildeten Filterplattenpaketen eine starre Trennplatte (13) vorgesehen ist, und
daß alle Hohlräume innerhalb eines Filterplattenpaketes gleichzeitig mit der zum Trockenblasen des Filterkuchens dienenden Druckluft beaufschlagbar sind, wobei die Druck luft über den Filtratablauf (22) austritt.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß alle Hohlräume innerhalb des Filterplattenpaketes
gleichzeitig an eine gemeinsame Druckluftleitung anschließ
bar sind, die sich in die einzelnen Hohlräume verzweigt.
13. Vorrichtung nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Trennplatte (13) wenigstens einen durchgehenden Kanal (14) aufweist, der eine am Rand der Trennplatte (13) außerhalb der Abdichtzone angeordnete Speiseöffnung (15) mit einer auf der einen Seite angeordneten Mündung (16) verbindet, die mit den Zuflußöffnungen (17) der Filterplat ten fluchtet, und
daß die Speiseöffnung (15) des Kanals (14) während der Filterphase mit der Speiseleitung (18) für die Trübe und vor dem Entleeren kurzzeitig mit einer Druckluftleitung (9) verbindbar ist.
daß jede Trennplatte (13) wenigstens einen durchgehenden Kanal (14) aufweist, der eine am Rand der Trennplatte (13) außerhalb der Abdichtzone angeordnete Speiseöffnung (15) mit einer auf der einen Seite angeordneten Mündung (16) verbindet, die mit den Zuflußöffnungen (17) der Filterplat ten fluchtet, und
daß die Speiseöffnung (15) des Kanals (14) während der Filterphase mit der Speiseleitung (18) für die Trübe und vor dem Entleeren kurzzeitig mit einer Druckluftleitung (9) verbindbar ist.
14. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß jede Trennplatte eine axiale Durchgangsöffnung auf
weist, in welcher ein Ventil angeordnet ist, durch welches
der Suspensionsdurchlauf absperrbar und zugleich eine vom
Rand her durchgeführte Druckluftleitung anschließbar ist.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Speiseöffnung (15) sowohl an eine Speiseleitung (18) für die Trübe als auch an eine Druckluftleitung (19) angeschlossen ist, und
daß in der Speiseleitung (18) für die Trübe ein Trübe- Absperrventil (20) sowie in der Druckluftleitung (19) jeder Trennplatte (13) ein Druckluftabsperrventil (21) zugeordnet ist.
daß eine Speiseöffnung (15) sowohl an eine Speiseleitung (18) für die Trübe als auch an eine Druckluftleitung (19) angeschlossen ist, und
daß in der Speiseleitung (18) für die Trübe ein Trübe- Absperrventil (20) sowie in der Druckluftleitung (19) jeder Trennplatte (13) ein Druckluftabsperrventil (21) zugeordnet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuereinrichtung für das in der Druckluftleitung
(19) angeordnete Luftabsperrventil (21) vorgesehen ist,
durch welche das Luftabsperrventil (21) in Abhängigkeit
vom Luftdurchfluß betätigbar ist.
17. Vorrichtung nach Anspruch 16,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Durchflußmeßgerät in der Druckluftleitung (19) an
geordnet ist, an welches die Steuereinrichtung angeschlos
sen ist, durch die das in der Druckluftleitung (19) ange
ordnete Luftabsperrventil (21) schließbar ist, sobald der
Durchfluß einen vorgebbaren Wert überschreitet.
18. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Steuereinrichtung für das in der Speiseleitung
(18) angeordnete Trübe-Absperrventil (20) vorgesehen ist,
durch welches das Trübe-Absperrventil (20) in Abhängigkeit
vom Druck in der Speiseleitung (18) betätigbar ist.
19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
dadurch gekennzeichnet,
daß ein Druckmeßgerät in der Speiseleitung (18) angeord
net ist, an welches die Steuereinrichtung angeschlossen
ist, durch die das in der Speiseleitung (18) angeordnete
Trübe-Absperrventil (20) schließbar ist, sobald der Druck
einen vorgebbaren Wert überschreitet.
20. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 15 bis 19,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Druckluftleitung (19) vor und/oder nach dem Trock
nen des Filterkuchens über vorgebbare Zeiten an eine
Waschflüssigkeitsquelle anschließbar ist.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Programmsteuereinrichtung vorgesehen ist, mit
welcher wahlweise abwechselnd Druckluft und Waschflüssig
keit in die Speiseleitung (18) eingeführt werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128768 DE3128768A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Filterpresse |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813128768 DE3128768A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Filterpresse |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3128768A1 DE3128768A1 (de) | 1983-02-10 |
| DE3128768C2 true DE3128768C2 (de) | 1989-12-21 |
Family
ID=6137381
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813128768 Granted DE3128768A1 (de) | 1981-07-21 | 1981-07-21 | Filterpresse |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3128768A1 (de) |
Cited By (1)
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| ES2165757A1 (es) * | 1998-04-23 | 2002-03-16 | Nordon & Cie Sa | Procedimiento y dispositivo para hacer flexible un filtro de malta macerada utilizando un conjunto de toma de fuerza. |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8127 | New person/name/address of the applicant |
Owner name: RITTERSHAUS & BLECHER GMBH MASCHINEN- UND ANLAGENB |
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| 8181 | Inventor (new situation) |
Free format text: STAHL, WERNER, PROF. DR.-ING., 6740 LANDAU, DE |
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| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |