DE3128778C2 - Sicherheitsskibindung - Google Patents

Sicherheitsskibindung

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DE3128778C2 DE19813128778 DE3128778A DE3128778C2 DE 3128778 C2 DE3128778 C2 DE 3128778C2 DE 19813128778 DE19813128778 DE 19813128778 DE 3128778 A DE3128778 A DE 3128778A DE 3128778 C2 DE3128778 C2 DE 3128778C2
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Abstract

Eine Sicherheitsskibindung weist ein am Ski anbringbares Gehäuse (11) auf, in dessen oberem Bereich um eine Querachse (12) ein Sohlenhalter (13) schwenkbar angebracht ist. Der Sohlenhalter (13) ist mittels eines Kulissenbahn-Nocken-Mechanismus (14, 15) in Schließlage gehalten und gegen die Kraft einer Auslösefedervorrichtung (16) in eine Öffnungslage bringbar. Am Gehäuse (11) ist weiter um eine Querachse (33) ein Handöffnungshebel (18) schwenkbar angebracht, welcher sich oberhalb des Gehäuses (11) bezüglich der Skilängsrichtung in im wesentlichen entgegengesetzter Richtung wie der Sohlenhalter (13) erstreckt und mit dem Nocken (15) derart kinematisch gekuppelt ist, daß beim Niederdrücken des Handöffnungshebels (18) der Nocken (15) und die Kulissenbahn (14) unter Zusammendrückung der Auslösefedervorrichtung voneinander getrennt werden und so der Sohlenhalter (13) in entgegengesetztem Sinn wie der Handöffnungshebel frei hochschwenken kann. Um die Hochschnellbewegung des Handöffnungshebels zu dämpfen, ist die Bewegung des Handöffnungshebels (18) entgegen der Öffnungsbewegungsrichtung durch zwischen dem Handöffnungshebel (18) und dem Gehäuse (11) wirksame elastische Anschlagmittel (19, 19Δ) begrenzt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Sicherheitsskibindung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Derartige Sicherheitsskibindungen werden im allgemeinen als Fersenbacken für die Halterung eines Skistiefelabsatzes am Ski verwendet.
  • Bei einer bekannten Sicherheitsskibindung dieser Art (DE-OS 27 00 834) ist der Handöffnungshebel radial außerhalb der Anlenkstelle am Nocken zur Schaffung einer Auflauframpe mit einem Ausschnitt versehen, durch den die Querachse des hochschwenkbaren Sohlenhalters hindurchgreift, um mit der Auflauframpe als nokkenartiges Gegenstück zusammenzuwirken. Wenn der Sohlenhalter dieser bekannten Sicherheitsskibindung geöffnet ist, wird der Handöffnungshebel durch die Wirkung der Auslösefeder beim Loslassen nach oben geschwenkt, wobei er in eine Position gelangt, in der er innerhalb eines bestimmten Winkelbereichs praktisch kraftfrei hin- und herbewegt werden kann. Da dieses beim Transport ein Klappern hervorrufende Spiel unerwünscht ist, wird nach einer weiteren Ausführungsform der vorbekannten Sicherheitsskibindung vorgesehen, daß die Rampe an ihrem oberen Ende eine kreisbogenförmige Ausnehmung aufweist, welche sich bei niedergedrücktem Handöffnungshebel auf die entsprechend geformte Querachse des Sohlenhalters aufsetzt, wodurch ein Hochschwenken des Handöffnungshebels bei geöffnetem Sohlenhalter vermieden wird. Diese Ausbildung hat den Nachteil, daß der Handöffnungshebel beim Hantieren am Ski z. B. während des Transports ungewollt gelöst werden kann, worauf er unter der Wirkung der Auslösefeder nach oben schnellt, was beim Autodachtransport zu Schäden am Fahrzeugdach oder zu Verletzungen führen kann. Außerdem müssen besondere Maßnahmen vorgesehen sein, um den Handöffnungshebel beim Einsteigen in die Bindung aus seiner niedergedrückten verrasteten Lage zu lösen.
  • Weiter ist bereits eine Sicherheitsskibindung mit einem nach oben vorstehenden Handöffnungshebel bekannt (DE-AS 15 78 334), bei der statt eines Kulissenbahn-Nocken-Mechanismus am Federwiderlager der Auslösefeder ein um eine Querachse drehbares Prisma vorgesehen ist, welches mit einer entsprechend ausgebildeten Gegenfläche am Sohlenhalter zusammenwirkt. Beim Öffnen von Hand wird der Handöffnungshebel nach unten gedrückt, wobei das drehbare Prisma von der Gegenfläche am Sohlenhalter weggezogen und durch den hochgehenden Sohlenhalter um 45° gekippt wird, sowie beim Loslassen des Handöffnungshebels schließlich an einer die Offenstellung des Sohlenhalters gewährleistenden Schrägfläche des Sohlenhalters zur Anlage kommt. Die beim Loslassen des Handöffnungshebels durch die Auslösefeder bedingte Schwenkbewegung des Handöffnungshebels nach vorn wird über das Prisma von dessen Gegenfläche am Sohlenhalter begrenzt, wodurch zwar eine spielfreie Lage des Handöffnungshebels bei geöffnetem Sohlenhalter vorliegt, dafür aber die gesamte Bewegungsenergie des nach einer Handöffnung losgelassenen Handöffnungshebels von dem rastähnlichen Mechanismus zwischen Auslösefeder und Sohlenhalter aufgefangen werden muß.
  • Das Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Sicherheitsskibindung der eingangs genannten Gattung zu schaffen, bei der einerseits der Handöffnungshebel bei geöffnetem Sohlenhalter eine spiel- und damit klapperfreie Position einnimmt, andererseits aber die beim Loslassen des Handöffnungshebels nach einer Handöffnung durch das Hochschnellen des Handöffnungshebels entstehende Bewegungsenergie nicht vom Kulissenbahn-Nocken-Mechanismus aufgefangen werden muß.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe sind die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Patentanspruches 1 vorgesehen.
  • Aufgrund dieser Ausbildung wird zum einen eine eindeutige spielfreie Position des Handöffnungshebels im geöffnetem Zustand gewährleistet, während andererseits die Bewegungsenergie des beim Loslassen hochschnellenden Handöffnungshebels vom Kulissenbahn- Nocken-Mechanismus ferngehalten wird, indem der Handöffnungshebel mit seinem Anschlag an die dafür vorgesehene Gegenfläche des Handöffnungshebels anläuft. Durch geeignete Ausbildung des Anschlages oder der Gegenfläche, insbesondere nach Anspruch 3 kann so die Bewegungsenergie des hochschnellenden Handöffnungshebels problemlos vom Sohlenhalter aufgefangen werden, wobei sich günstig auswirkt, daß der geöffnete Sohlenhalter gegen Federkraft nach unten drückbar ist, so daß der vom hochschnellenden Handöffnungshebel herrührende Stoß in jedem Fall elastisch abgefangen wird.
  • Aufgrund der Ausführungsform nach Anspruch 2 wird auch die beim Einsteigen in die Bindung durch das Hochschnellen des Handöffnungshebels auftretende Bewegungsenergie vom Sohlenhalter aufgefangen.
  • Aufgrund der Ausführungsform nach Anspruch 4 braucht der Handöffnungshebel am Federwiderlager nicht mittels eines den Querzapfen allseits umfassenden Gelenks angebracht zu sein; vielmehr genügt es, wenn der Querzapfen lediglich von vorn durch das vordere Ende des Langloches umfaßt wird.
  • Die Ausführungsform nach Anspruch 5 gewährleistet eine Abstützung des Handöffnungshebels am Sohlenhalter auch dann, wenn in dem Augenblick, wo der Nokken die Kulissenbahn erreicht, die Gegenfläche des Handöffnungshebels noch nicht am Anschlag des Sohlenhalters zur Anlage kommt. Das Langloch gewährleistet also einen erweiterten Schwenkbereich des Handöffnungshebels, wobei die Schenkelfeder für die spielund klapperfreie Abstützung des Handöffnungshebels am Sohlenhalter sorgt.
  • Durch die Ausführungsform nach Anspruch 6 wird eine einwandfreie Führung des Nockens und des vom Handöffnungshebel ergriffenen Federwiderlagers gewährleistet.
  • Die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 7 bis 9 gewährleisten, daß der sich am Sohlenhalter abstützende Handöffnungshebel bei geöffnetem Sohlenhalter eine wesentlich niedrigere Position einnimmt als bei geschlossenen Sohlenhalter. Insbesondere kann durch diese Maßnahmen erreicht werden, daß der Handöffnungshebel bei geöffnetem Sohlenhalter niedriger liegt als der geöffnete Sohlenhalter selbst, so daß der Handöffnungshebel beim Transport eines Skipaares z. B. auf einem Autodach weniger weit vom Ski vorsteht als der Sohlenhalter selbst und somit nicht mit dem Autodach in Berührung kommen kann. Während sich die Ausführung nach Anspruch 7 besonders für Sicherheitsskibindungen eignet, bei der die Querachse des Handöffnungshebels nicht mit der Querachse des Sohlenhalters zusammenfällt und im unteren Bereich des Gehäuses liegt, sind die Ausführungsformen nach den Ansprüchen 8 und 9 besonders dann geeignet, wenn die Querachse des Handöffnungshebels mit der Querachse des Sohlenhalters zusammenfällt.
  • Die Erfindung wird im folgenden beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigt
  • Fig. 1 eine schematische, teilweise geschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform einer Sicherheitsskibindung für die Halterung eines Skistiefelabsatzes,
  • Fig. 2 eine schematische vergrößerte Schnittansicht des mit dem Pfeil II in Fig. 1 bezeichneten Bereiches dieser Bindung,
  • Fig. 3 eine zu Fig. 1 analoge schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform einer Sicherheitsskibindung,
  • Fig. 4 eine schematische Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform, bei der die Querachse des Handöffnungshebels und des Sohlenhalters zusammenfallen,
  • Fig. 5 eine Draufsicht des Gegenstandes der Fig. 4 und
  • Fig. 6 eine schematische Seitenansicht einer ähnlichen Ausführungsform, wie sie in Fig. 4 gezeigt ist.
  • Nach Fig. 1 ist an einem Gehäuse 11, das entweder unmittelbar oder über eine Gleitführung und eine Anschubfeder an einem nicht dargestellten Ski zu befestigen ist, im oberen Bereich um eine Querachse 12 schwenkbar ein Sohlenhalter 13 angeordnet. Der Niederhalter 25 des Sohlenhalters 13 steht im geschlossenen Zustand der Bindung gemäß Fig. 1 mit dem Absatz eines nicht dargestellten Skistiefels in Eingriff.
  • Ein unten am Sohlenhalter 13 angeordneter Trittsporn 26 dient zum Schließen des Sohlenhalters 13 mittels des aufgesetzten Absatzes des Skistiefels.
  • Im Inneren des Sohlenhalters 13 befindet sich eine gestrichelt dargestellte Kulissenbahn 14, welche mit einem Nocken 15 zusammenarbeitet, der an einer Schwinge 27 ausgebildet ist, die im unteren Bereich des Gehäuses 11 um eine Querachse 17 schwenkbar befestigt ist. Etwa in Höhe des Nockens 15 ist an der Schwinge 27 ein Federwiderlager 28 ausgebildet, welches von einer Auslösefeder 16 beaufschlagt ist, die sich zur hinteren Wand des Gehäuses 11 erstreckt, wo sie beispielsweise an einer nur schematisch angedeuteten Vorspannungsverstellschraube 29 abgestützt ist. Die Auslösefeder 16 ist so vorgespannt, daß über das Federwiderlager 28 der Nocken 15 mit einer vorbestimmten Kraft auf die Kulissenbahn 14 gepreßt wird.
  • Die Kulissenbahn 14 ist so geformt, daß beim Angreifen einer vorbestimmten Auslösekraft K am Sohlenhalter 13 durch den Skischuh der Sohlenhalter 13 sich unter Zurückdrängen des Nockens 15 und Zusammendrükkung der Auslösefeder 16 nach oben bewegen kann, wobei er um seine Querachse 12 schwenkt. Der Nocken 15 gleitet hierbei an der Kulissenbahn 14 entlang. Nach Überschreiten des Kulminationspunktes 14&min; schnappt der Sohlenhalter 13 unter der Wirkung der Auslösefeder 16 in seine geöffnete Stellung. Durch Niederdrücken des Trittspornes 26 in der entgegengesetzten Richtung kann der Sohlenhalter 13 wieder in die aus Fig. 1 ersichtliche Schließlage überführt werden.
  • Um den Sohlenhalter 13 außer in der vorstehend beschriebenen Weise nicht nur beim Auftreten einer übermäßigen Kraft K am Skistiefel, sondern auch von Hand öffnen zu können, ist ein Handöffnungshebel 18 mit einem oben hinter dem Sohlenhalter 13 liegenden, sich schräg nach hinten und oben erstreckenden Betätigungsteil 18&min; vorgesehen, der um eine Querachse 33 am Gehäuse 11 schwenkbar angebracht ist. Die Querachse 33 liegt deutlich oberhalb der Querachse 17 der Schwinge 27, jedoch noch in der unteren Hälfte des Gehäuses 11. Die Wangen des Handöffnungshebels 18 sind seitlich versetzt zu den Wangen des Sohlenhalters 13 angeordnet, so daß der Sohlenhalter 13 und der Handöffnungshebel 18 bis auf die weiter unten beschriebenen Anschlagmittel sich ungehindert gegeneinander bewegen können. Während der Sohlenhalter 13 im oberen Bereich um die Querachse 12 schwenkbar angebracht ist, befindet sich die Anlenk-Querachse 17 der Schwinge 27 im unteren Bereich des Gehäuses 11.
  • Der Handöffnungshebel 18 weist im Bereich der den Sohlenhalter 13 tragenden Querachse 12 einen mit der Querachse 12 im wesentlichen konzentrischen Ausschnitt 20 auf, welcher bei geschlossenem Sohlenhalter 13 an auf der Querachse 12 angeordneten Dämpfungsscheiben 19 anliegt, von denen in Fig. 2 eine im Schnitt dargestellt ist.
  • Von der Querachse 33 ausgehend verläuft der Handöffnungshebel 18 zunächst neben der vorzugsweise doppelt verhandenen Schwinge 27. In einem deutlichen Abstand oberhalb der Querachse 33 besitzt der Handöffnungshebel 18 ein Langloch 30, welches sich im wesentlichen auf einer Umfangsbahn um die Querachse 33 erstreckt. An dem Federwiderlager 28 ist ein Querzapfen 31 befestigt, der in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise in das Langloch 30 hineinreicht und bei geschlossener Bindung sich am vorderen Ende des Langloches 30 befindet.
  • Beim Niederdrücken des Handöffnungshebels 18 nimmt das vordere Ende des Langloches 30 den Querzapfen 31 nach hinten mit, so daß das Federwiderlager 28 und die Schwinge 27 nach hinten verschwenkt werden. Dabei kommt es zum Abheben des Nockens 15 von der Kulissenbahn 14, und der Sohlenhalter 13 wird kraftfrei, so daß er ohne weiteres nach oben geschwenkt werden kann, was durch eine zwischen dem Handöffnungshebel 18 und dem Sohlenhalter 13 angeorndete Schenkelfeder 32 erreicht wird, die um die Querachse 12 herumgewickelt ist.
  • Nach hinten weist das Langloch 30 eine solche Länge auf, daß der zur Handauslösung niedergedrückte Handöffnungshebel 18 aufgrund der der Wirkung der Schenkelfeder 32 selbsttätig nach oben zurückschwenken kann, falls die durch die Auslösefeder 16 bedingte Rückschwenkbewegung des Handöffnungshebels 18 noch nicht ausreichen sollte, um eine am vorderen Ende des oben liegenden Betätigungsteils 18&min; des Handöffnungshebels 18 vorgesehene Gegenfläche 18&min;&min; zur Anlage an einem auf der Oberseite des Sohlenhalters 13 vorgesehenen Anschlag 19&min;&min; zu bringen. Der Anschlag 19&min;&min; kann nach Fig. 2 auch aus Dämpfungsmaterial bestehen. In diesem Zusammenhang ist darauf hinzuweisen, daß, nachdem der Nocken 15 den Kulminationspunkt 14&min; der Kulissenbahn 14 überschritten hat, das Federwiderlager 28 sowie die Schwinge 27 und damit auch die Querzapfen 31 in einer gegenüber Fig. 1 zurückgezogenen Position verbleiben. Zwar bewegt sich der Anschlag 19&min;&min; beim Hochschwenken des Sohlenhalters 13 auch nach hinten, folgt also praktisch der Bewegung des Federwiderlagers 28; sollte dies jedoch aufgrund der Länge der verschiedenen Hebelarme nicht in ausreichendem Maße der Fall sein, dann gewährleistet das Langloch 30 den erforderlichen Bewegungsspielraum, um den Handöffnungshebel 18 in jedem Fall mittels der Gegenfläche 18&min;&min; am Anschlag 19&min;&min; abzustützen.
  • Da also auf der Oberseite des Sohlenhalters 13 in der Nähe des Handöffnungshebels 18 der Anschlag 19&min;&min; angeordnet ist, gelangt der Handöffnungshebel 18 beim Hochschwenken des Sohlenhalters 13 bei geeigneter Ausbildung der Gegenfläche 18&min;&min; in eine Position, in der der Handöffnungshebel 18 eine niedrigere Lage als bei dem in Fig. 1 dargestellten geschlossenen Zustand der Bindung einnimmt. Auf diese Weise kann der Handöffnungshebel 18 bei geöffnetem Sohlenhalter 13 in einer niedrigeren Position als der geöffnete Sohlenhalter 13 festgelegt werden.
  • Wird zur Öffnung der Bindung nach Fig. 1 von Hand der Handöffnungshebel 18 nach unten gedrückt, so hebt der Nocken 15 von der Rastbahn 14 ab, und die Schenkelfeder 32 kann den Sohlenhalter 13 nunmehr entsprechend der Rückzugsbewegung des Nockens 15 nach oben verschwenken, bis der Kulminationspunkt 14&min; überschritten wird. Wird der Handöffnungshebel 18 jetzt losgelassen, so kommt der Nocken 15 wieder mit der Kulissenbahn 14 unterhalb des Kulminationspunktes 14&min; in Eingriff, was ebenso wie bei der oben beschriebenen Sicherheitsauslösung unter der Wirkung der Auslösefeder 16 zum Aufschnappen des Sohlenhalters 13 in seine geöffnete Stellung führt. Gleichzeitig bewegt sich aber der Handöffnungshebel 18 nunmehr in Richtung des Pfeils F in Fig. 1 nach oben, und zwar solange, bis die Gegenfläche 18&min;&min; am Anschlag 19&min;&min; anschlägt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 3, in dem gleiche Bezugszahlen entsprechende Teile wie in Fig. 1 und 2 bezeichnen, ist statt der Dämpfungsscheiben 19 oberhalb der Querachse 12 am vorderen Ende 18&min;&min;&min; des Betätigungsteils 18&min; des Handöffnungshebels 18 Dämpfungsmaterial 19&min; angebracht, welches mit einem oben und hinten am Sohlenhalter 13 oberhalb der Querachse 12 vorgesehenen Anschlag 21 zusammenwirkt. Das Dämpfungsmaterial 19&min; weist vorn zwei unter einem Winkel zueinander angeordnete Gegenflächen 22, 23 auf, während an dem Anschlag 21 hinten eine Anschlagfläche 24 vorgesehen ist.
  • In der in Fig. 3 veranschaulichten geschlossenen Position der Bindung liegt die untere Gegenfläche 23 des Dämpfungsmaterials 19&min; an der Anschlagfläche 24 des am Sohlenhalter 13 angeordneten Anschlages 21 an, was zu einem relativ großen Abstand des Betätigungsteils 18&min; von der Unterseite des Gehäuses 11 führt.
  • Wird nun die Bindung nach Fig. 3 von Hand oder durch eine Sicherheitsauslösung geöffnet, so schwenkt der Sohlenhalter 13 nach oben in die strichpunktiert angedeutete Position, und die Anschlagfläche 24 des Anschlages 21 kommt zur Anlage an der oberen Gegenfläche 22 des Dämpfungsmaterials 19&min; des Handöffnungshebels 18. Aufgrund geeigneter Anordnung der Gegenfläche 22 sowie der Anschlagfläche 24 wird der Handöffnungshebel 18 jetzt in der strichpunktiert gezeigten tieferen Position nach oben festgelegt, was sich für den Transport der Bindung günstig auswirkt.
  • Wesentlich ist also, daß die zwei unterschiedlichen Positionen des Sohlenhalters 13 bei geschlossener und geöffneter Bindung ausgenutzt werden, um die Anschlagfläche 24 so zu stellen, daß sie den Handöffnungshebel 18 einmal in einer höheren und bei geöffnetem Sohlenhalter 13 in einer niedrigeren Position festlegt.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 fallen die Querachse 12 des Sohlenhalters 13 und die Querachse 33 des Handöffnungshebels 13 zusammen, d. h., daß sowohl der Sohlenhalter 13 als auch der Handöffnungshebel 18 von der Seite gesehen an der gleichen Stelle des Gehäuses 11 angelenkt sind.
  • Nach Fig. 4 und 5 erstreckt sich von der Oberseite des Sohlenhalters 13 beidseitig nach hinten über die Querachse 12 bzw. 33 hinaus je ein Anschlag 19&min;&min;&min;, welcher zweckmäßig aus elastischem Dämpfungsmaterial besteht oder mit einem solchen belegt ist. Die Anschläge 19&min;&min;&min; arbeiten mit sie untergreifenden, an seitlichen Vorsprüngen ausgebildeten Gegenflächen 18&min;&min;&min;&min; an dem Handöffnungshebel 18 zusammen, welche beispielsweise als seitliche Ausprägungen am Handöffnungshebel 18 ausgebildet sein können.
  • In der Fig. 4 in ausgezogenen Linien dargestellten Position wird der Handöffnungshebel 18 durch die Anschläge 19&min;&min;&min; und die seitlich vorspringenden Gegenflächen 18&min;&min;&min;&min; in einer relativ hohen Position festgehalten. Befindet sich jedoch der Sohlenhalter in der strichpunktiert angedeuteten Offnungslage, so halten die Anschläge 19&min;&min;&min; und die seitlichen Gegenflächen 18&min;&min;&min;&min; den Handöffnungshebel 18 in der niedrigeren strichpunktiert angedeuteten Position.
  • Nach Fig. 6 kann sich statt zweier seitlicher Anschläge 19&min;&min;&min; auch ein einziger mittiger Anschlag 19&min;&min;&min; von der Oberseite des Sohlenhalters 13 über die Querachse 12 bzw. 33 nach hinten erstrecken. Der Anschlag 19&min;&min;&min; liegt an einer zugeordneten Gegenfläche 18&min;&min; am Handöffnungshebel 18 an. In der in ausgezogenen Linien angedeuteten Position wird der Handöffnungshebel 18 durch den Anschlag 19&min;&min;&min; und die Gegenfläche 18&min;&min; in der relativ hohen Position festgelegt. Die bei geöffnetem Sohlenhalter 13 vom Handöffnungshebel 18 eingenommene niedrigere Position ist wieder strichpunktiert angedeutet.
  • Der Handöffnungshebel 18 kann gemäß den Fig. 1 bis 3 an seitlichen Achsstummeln im Gehäuse gelagert sein. Es ist aber auch möglich, eine durchgehende Querachse zu verwenden, wobei dann in der Schwinge 27 ein entsprechendes Langloch vorzusehen wäre, welches eine Behinderung der Bewegung der Schwinge 27 durch die Querachse 33 des Handöffnungshebels 18 verhindert.
  • Die Gegenflächen 18&min;&min; (Fig. 1, 2, 6), das Ende 18&min;&min;&min; (Fig. 3) und/oder der Anschlag 21 können baulich in Form von Ausprägungen verwirklicht werden.

Claims (9)

1. Sicherheitsskibindung mit einem am Ski anbringbaren Gehäuse, einem in dessen oberen Bereich um eine Querachse schwenkbar angebrachten Sohlenhalter, welcher mittels eines Kulissenbahn-Nocken- Mechanismus in Schließlage gehalten und gegen die Kraft einer Auslösefedervorrichtung in eine Öffnungslage bringbar ist, wobei ein am Gehäuse um eine Querachse schwenkbar angebrachter Handöffnungshebel sich oberhalb des Gehäuses bezüglich der Skilängsrichtung in im wesentlichen entgegengesetzter Richtung wie der Sohlenhalter erstreckt und mit dem Nocken derart kinematisch gekuppelt ist, daß beim Verschwenken des Handöffnungshebels nach unten der Nocken und die Kulissenbahn unter Zusammendrückung der Auslösefedervorrichtung voneinander getrennt werden und so der Sohlenhalter frei hochschwenken kann, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Oberseite des Sohlenhalters (13) in der Nähe des Handöffnungshebels (18) eine Anschlag (19&min;&min;; 21; 19&min;&min;&min;) angeordnet ist, an dem sich eine Gegenfläche (18&min;&min;; 22; 18&min;&min;&min;&min;) des Handöffnungshebels (18) bei geöffnetem Sohlenhalter (13) abstützt.
2. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich an dem Anschlag (21;, 19&min;&min;&min;) eine Gegenfläche (23; 18&min;&min;&min;&min;) des Handöffnungshebels (18) auch bei geschlossenem Sohlenhalter (13) abstützt.
3. Sicherheitsskibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (19&min;&min;) oder die Gegenfläche (22; 23) aus Dämpfungsmaterial bestehen.
4. Sicherheitsskibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Querachse (33) des Handöffnungshebels (18) in der unteren Hälfte des Gehäuses (11) liegt und daß der Handöffnungshebel (18) oberhalb seiner Querachse (33) ein sich auf einer Umfangsbahn um diese Querachse (33) erstreckendes Langloch (30) aufweist, in welches ein am vorderen Federwiderlager (28) der Auslösefeder (16) befestigter Querzapfen (31) eingreift, der sich bei geschlossenem Sohlenhalter (13) am vorderen Ende des Langloches (30) befindet.
5. Sicherheitsskibindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handöffnungshebel (18) durch eine Senkfeder (32) nach oben vorgespannt ist und daß das Langloch (30) nach hinten eine solche Länge aufweist, daß der zur Handauslösung niedergedrückte Handöffnungshebel (18) aufgrund der Wirkung der Schenkelfeder (32) selbsttätig auch dann wieder nach oben bis zur Anlage der Gegenfläche ( 23) am Anschlag (21) zurückschwenken kann, wenn die Gegenfläche (23) bei in seine Endposition hochgeschwenktem Sohlenhalter (13) noch nicht am Anschlag (21) anliegen sollte.
6. Sicherheitsskibindung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß deutlich unterhalb der Querachse (33) des Sohlenhalters (13) eine Schwinge (27) am Gehäuse (11) angelenkt ist, an der der Nocken (15) und das Federwiderlager (28) ausgebildet sind.
7. Sicherheitsskibindung nach einem der Anspruche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschlag (19&min;&min;; 21; 19&min;&min;&min;) und die Gegenflächen (18&min;&min;&min;; 22, 23; 18&min;&min;&min;&min;) sich im wesentlichen oberhalb der den Sohlenhalter (13) tragenden Querachse (12) befinden.
8. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im geringen Abstand von der Querachse (12 bzw. 33) beidseitig zwei Anschläge (19&min;&min;&min;) sich von der Oberseite des Sohlenhalters (13) nach hinten erstrecken und die Gegenflächen (18&min;&min;&min;&min;) als seitliche Vorsprünge des Handöffnungshebels (18) ausgebildet sind.
9. Sicherheitsskibindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im geringen Abstand oberhalb der Querachse (12 bzw. 33) ein mittiger Anschlag (19&min;&min;&min;) sich von der Oberseite des Sohlenhalters (13) nach hinten erstreckt und daß sich an diesem Anschlag (19&min;&min;&min;) die zugeordnete Gegenfläche (18&min;&min;) am vorderen Ende des Handöffnungshebels (18) abstützt.
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