DE312936C - - Google Patents

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DE312936C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B7/00Switches; Crossings
    • E01B7/20Safety means for switches, e.g. switch point protectors, auxiliary or guiding rail members

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2t. JUN11919
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schutzvorrichtung für Eisenbahnweichen zungen.
Diese Schutzvorrichtung bezweckt, die Weichenzungen in deren Verschiebungsbereich vor Schnee zu schützen.
Es ist bekannt, daß sich zwischen den offenstehenden Weichenzungen und den Schienen im Winter Schnee ansammelt, der bei einer ίο Schließung der Weichenzungen gewöhnlich zwischen Zunge und Schiene zusammengepreßt wird. Bei starkem Schneefall aber kommt es vor, daß die Schneemasse zwischen Zunge und Schiene beim Schließen der Zunge nicht soweit zusammengepreßt werden kann, wie es die Anschlußzunge erfordert und dadurch entstehen oftmals Entgleisungen der Wagen oder Züge. ,
Um diese Gefahr und den Übelstand zu beseitigen, werden nach der hier vorliegenden Erfindung die Weichenzungen, soweit sich dieselben zum Öffnen und Schließen wesentlich bewegen müssen, mit einer Schutzvorrichtung versehen.
In der beiliegenden Zeichnung ist eine solche Schutzvorrichtung dargestellt und nachstehend beschrieben.
Die Fig. 1 stellt eine Draufsicht und die Fig. 2 einen teil weisen Querschnitt dieser Schutzvorrichtung dar.
Die beiden Schutzhauben 1 und 2 haben an
„ ihren Enden einen fixen Drehpunkt bei 3 und 4 auf den Zapfen der Sockel 5 und 6, die auf einer Querschwelle 7 befestigt sind.
Nach den anderen Enden zu werden die Schutzhauben auf Lagerböcke 8 und 9 gestützt, die unten die Gleitrollen 10 und 11 tragen, um bei der Verschiebung leichter auf der Querschwelle gleiten zu können.
Um die Schutzhauben gleichzeitig mit dem Stellwerk 13, 14 und 15 der Weichenzungen 16 und 17 entsprechend verschieben zu können, sind an den Weichenzungen Arme 18 und 19 befestigt, die durch die Lenkarme 20 bis 23 und durch die Schubstangen 24 und 25, die Schutzhauben an ihren hinteren Enden verschieben, während an den fixen Drehpunkten die Schutzhauben nur eine geringe Drehbewegung auszuführen brauchen.
Die Schubstangen 24 und 25 sind mit ihren Drehpunkten 26 und 27 auf den Laschen 28 und 29 drehbar gelagert, während die Drehpunkte 30 und 31 bei der Verschiebung der Weichenzungen mit den Armen 20 bis 25 etwas schwingen, wobei die langen Arme 21 und 23 die Schutzhauben in entgegengesetzter Richtung der Weichenzungen verschieben und zwar mittels der 'Hubführungen 32 und 33.
Die Fig. 1 zeigt, daß die zu befahrende Zunge 16 so weit frei von der. Schutzhaube 1 absteht, daß der Spurkranz der Wagenräder mit genügendem Spielraum dazwischen hindurch kann. Ebenso ist für diese Stellung genügend Spielraum zwischen der zu befahrenden Schiene 16 a und Schutzhaube 2 vorhanden, während die offene Zunge 17 verdeckt unter der Schutzhaube 2 liegt.
Wird nun beispielsweise in dieser Stellung die Weichenanlage eingeschneit, so kann durch die freien Öffnungen für den Spurkranzdurchgang nur etwas Schnee einfallen, der sich bei Verschiebung der Weichenzungen zwischen
Schiene und Zunge für alle Fälle zusammenpressen läßt, so das den Weichenzungen der richtige Anschluß an die Schienen gesichert wird.

Claims (1)

  1. Pate nt-Anspruch:
    Schutzvorrichtung für Eisenbahnweichehzungen, dadurch'.gekennzeichnet, daß die Schutzhauben (i und 2), die auf den Zapfen (3 und 4) drehbar gelagert sind, durch die verstellbaren Weichenzungen (16 und 17) mittels der Arme (18 und 19) sowie der damit gelenkig verbundenen Zug- und Schubstangen an den Verstell-und Führungsschlitzen (32 und 33) gleichzeitig mit ver- , schoben werden beim Schließen oder öffnen der Weiche.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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