DE313213C - - Google Patents

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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R11/00Electromechanical arrangements for measuring time integral of electric power or current, e.g. of consumption
    • G01R11/30Dynamo-electric motor meters

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)

Description

Es sind Magnetmotorzähler bekannt geworden, bei welchen durch eine von der Netzspannung beeinflußte Vorrichtung eine Änderung des Magnetfeldes oder eine Änderung des Ankerstromes oder eine Änderung der relativen Lage der Ankerwicklung oder der Dämpfungsscheiben zum Magnetfeld oder endlich eine Änderung der Kommutierung herbeigeführt wurde, und z\var zum Zwecke, die Angäben des Zählers proportional dem Produkt aus Stromstärke und Spannung zu machen, so daß der Zähler nicht mehr Amperestunden, sondern Wattstunden registrierte.
Ebenso sind bereits Magnetmotorzähler bekannt geworden, bei welchen der Einfluß der Reibung in den Lagern, im Zählwerk usw. auf die Meßgenauigkeit durch einen von der Netzspannung abgezweigten Hilfsstrom aufgehoben wird.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Zähler, welcher diese beiden Einrichtungen in sich vereinigt, so daß man einen Wattstunden-anzeigenden Magnetenotorzähler erhält, bei welchem der Einfluß der Reibung aufgehoben ist,, so daß er von kleinster bis größter Belastung richtig zeigt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs-
gegenstandes ist in der Figur schematisch dargestellt, und zwar ist als Beispiel ein Zähler gewählt, bei welchem die Kommutierung des Ankers in Abhängigkeit von der Größe der Netzspannung geändert wird. Zu diesem Zwecke sind die isolierenden Schlitze zwischen den Kollektorlamellen nicht achsparal-IeI, sondern in einer Schraubenlinie um die Achse geführt, und die Bürsten werden in Abhängigkeit von der Größe der Netzspannung annähernd parallel zur Kollektorachse auf dem Kollektor, verschoben. . 4< >
Es bedeutet TV 6" den permanenten Magneten des Zählers, an dessen Nordpol N ein Fort-,satz angebracht ist, welcher ein Streufeld erzeugt. Im Bereiche dieses Streufeldes ist eine dünndrähtige Spule α angeordnet, welche sich um eine Achse b drehen kann und von einem der Netzspannung proportionalen Strom durchflossen wird. Je nach der Größe der Netzspannung schwingt also diese Spule α um" die Drehachse b um einen bestimmten Winkel nach links oder rechts aus der Mittellage. Mit der' Spule α mechanisch verbunden sind die Kollektorbürsten c und d oder mindestens eine derselben. In der Figur ist die hintere Bürste c von ihrem Befestigungspunkt aus nach unten, die vordere Bürste d- nach oben geneigt gezeichnet. Es wird hierdurch der Vorteil erreicht, daß die Richtung der Bürsten ■ in jeder Stellung derselben annähernd senkrecht auf* den Kollektorschlitzen steht. Wenn sich die Spule α bewegt, so bewegen sich auch die Auflagepunkte der Bürsten auf dem KoI-
lektor nach oben oder unten und infolge der schrägen Schlitze im Kollektor ändert sich die Kommutierung des Ankerstromes und damit auch die Tourenzahl des Ankers selbst. Wenn die Spannung beispielsweise um + 15 Prozent von einem Mittelwert abweicht, so kann man die Schrägung der Schlitze und des Kollektors und die Größe der Bewegung der Bürsten auf demselben so einstellen, daß bei der höchst vorkommenden Spannung die Kommutierung richtig und damit die Tourenzahl des Ankers bei einer bestimmten Stromstärke ein Maximum ist. Mit fallender Spannung verschlechtert sich die Kommutierung, lso daß damit auch die Tourenzahl des Ankers kleiner wird. Durch Wahl der richtigen Neigung der Kollektorschlitze und Einstellung der richtigen Größe der Bürstenverschiebung kann es auf diese Weise erreicht werden, daß der Zähler innerhalb gewisser Grenzen die im Netz verbrauchten Wattstunden richtig anzeigt. Die Eichung kann beispielsweise dadurch erfolgen, daß mittels eines Übergewichtes oder einer Feder die Bewegung der Spule in das richtige Verhältnis zu den Schwankungen der Spannung gebracht wird. ,Dieselbe Wirkung wird erzielt, wenn man bei einem Kollektor mit achsparallelen Schlitzen eine oder beide Bürsten in Abhängigkeit von der Netzspannung um einen bestimmten Winkel in oder entgegen der Drehrichtung auf dem Kollektor verdreht. ~
Der Nebenschlußstrom zur Kompensation der Reibung fließt über die Ankerwicklung, einen Hilfswiderstand e und einen Vorschaltwiderstand / zur anderen Netzleitung. Die oben erwähnte Spule α ist hinter den Widerstand f geschaltet und bildet also einen Teil des Vorschaltwiderstandes. Für bestimmte Netzspannungen kann man unter Umständen einen besonderen Widerstand / überhaupt entbehren.
Wie aus der Figur und der Schaltung ersichtlich, dient der gleiche Nebenschlußstromkreis einesteils dazu, die Reibung zu kompensieren, und andernteils dazu, den Zähler spannungsempfindlich zu machen"
Es ist ohne weiteres klar, daß man den richtigen Verlauf des den Anker durch- - setzenden Teiles des Verbrauchsstromes (bzw. bei sog. Hauptstromzählern den richtigen Verlauf fdes gesamten Verbrauchsstromes im Anker) sowie den zur Kompensation der Reibung dienenden Kompensationsstrom auch bei der beschriebenen Zählerart durch eine der bekannten Vorrichtungen stets in richtigem Sinne durch den Anker leiten kann. Es kann zu diesem Zwecke beispielsweise eine Einrichtung nach Patent 292067 Anwendung finden.
Um die Angaben des Zählers proportional den im Netz verbrauchten Wattstunden zu machen, kann jede der bekannt gewordenen oder in der Einleitung erwähnten Anordnungen gewählt werden und es ist nicht nötig, gerade die als Ausführungsbeispiel ausführlich behandelte Einrichtung anzuwenden.
Wie aus vorstehendem^ ersichtlich ist, weist der beschriebene Zähler gegenüber den zu dem gleichen Zweck bekannt gewordenen Vorschlägen erhebliche Verbesserungen auf. Diese bestehen in einer mechanischen Vereinfachung der Konstruktion, indem nur ein verhältnismäßig einfach herzustellender Kollektor mit einer einfachen Einrichtung zur Verschiebung desselben oder mindestens einer Bürste notwendig ist. In elektrischer Hinsicht wird der Vorteil einer vollkommenen Kompensation der Reibung erzielt, mit dem weiteren, daß eine wesentliche Energieersparnis auftritt, da die beiden Ziele, nämlich Spannungsabhängigkeit und Reibungskompensation durch den gleichen Hilfsstrom erreicht werden, dessen überschüssige Energie bisher ( nutzlos in Widerständen vernichtet werden mußte.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Magnetmotorzähler mit Vorrichtung zur Kompensation der Reihung durch einen von der Netzspannung abgezweigten Hilfsstrom, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Teil, dieses Hilfsstromes eine Einrichtung betätigt, welche die Angaben des Zählers proportional den verbrauchten Wattstunden macht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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