DE3132485C2 - Isolierter Einschub mit hoher Spannungsfestigkeit - Google Patents
Isolierter Einschub mit hoher SpannungsfestigkeitInfo
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf einen isolierten Einschub mit hoher Spannungsfestigkeit zum Einschieben in die Einbuchtung eines Gerätegehäuses, der ein Mantelgehäuse aus hochisolierendem Kunststoff umfaßt, in das Leiterplatten einsetzbar sind, die zwischen einer Front- und einer Rückfläche gehaltert sind und die beispielsweise auch noch mit zwei großflächigen Abschirmblechen abgedeckt sein können, wobei die Leiterplatten Bauelemente tragen, die zur Energie- und/oder Signalübertragung notwendig sind. Ziel der Erfindung ist es, einen Einschub aufzubauen, der optimal isoliert und spannungsfest sowie möglichst variabel für die unterschiedlichsten Anwendungsbedürfnisse einsetzbar ist. Zur Erreichung dieses Zieles ist wenigstens eine der Leiterplatten in zwei Teile geteilt. Die eine Teilplatte (26) ist dabei der Frontfläche (25) zugeordnet. Auf ihr sind alle solchen Bauteile montiert, die für unterschiedliche Anwendungen eines Einschubes auf unterschiedliche Eingangssignale entsprechend signalspezifisch ausgebildet sind. Die andere Teilplatte (34) ist mit der Rückfläche (36) verbunden. Sie trägt jene Bauteile, die unabhängig von der Art der jeweiligen signalspezifischen Anwendung des Einschubes für alle Einschübe gleich sind. Derartige Einschübe werden insbesondere bei Geräten für die Patientenüberwachung eingesetzt.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen isolierten Einschub mit hoher Spannungsfestigkeit zum Einschieben
in die Einbuchtung eines Gerätegehäuses, der ein Mantelgehäuse aus hochisolierendem Kunststoff umfaßt, in
das Leiterplatten eingesetzt sind, die im Raum zwischen einer Front- und einer Rückwand gehaltert sind und
elektrische Bauelemente tragen, die zu Schaltungen zusammengeschlossen und zur Energie- und Signalübertragung
zwischen Gerät und Einschub vorgesehen sind, wobei die Frontwand einen elektrischen Anschluß aufweist,
dem Eingangssignale zuführbar sind, die spezifisch sind für einen vorgegebenen Anwendungsfall.
Ein solcher Einschub ist aus der DE-PS 27 52 783 bekannt. Dieser Einschub ist für einen medizinischen Anwendungsfall
vorgesehen. Er ist z. B. zur Aufnahme von Eingangssignalen bestimmt, die bei einem EKG oder bei
einer Temperaturmessung anfallen. Im bekannten Fall enthält das Gehäuse lediglich einen einzigen Einschub.
Für die Praxis ist es wünschenswert, mit ein und demselben Gerät mehrere Eingangssignale zu verarbeiten und
somit mehrere Einschübe vorzusehen. Als nachteilig wird es bei dem bekannten Modul angesehen, daß er nur
für einen ganz bestimmten Anwendungsfall, z. B. EKG-Meßwertverarbeitung,
ausgerüstet ist. Ein anderer Anwendungsfall, z. B. die Blutdruckmessung, würde einen
andersartig aufgebauten Modul erfordern. Zudem müßte auch das Verarbeitungsgerät, in dessen Gehäuse der
Modul eingeschoben wird, entsprechend modifiziert werden.
Es ist bereits bekannt, in einem Einschub ein großflächiges Abschirmblech vorzusehen. Als isolierendes Material
für das Mantelgehäuse des Einschubs kommt ein Kunststoff in Betracht. Der Kunststoff für das Mantelgehäuse
kann beispielsweise Amino-Budadien-Styrol (ABS) sein. Eingesetzte Abschirmbleche können z.B.
bo aus Aluminium oder Stahlblech gefertigt sein.
Aus der DE-OS 17 66 395 ist eine Einrichturg mit Koniakikühlcr zur Wärmeableitung von Bauelementen
bei gedruckter Schullungsicchnik bekannt. Bei dieser
Einrichtung ist eine Leiterplatte /wischen einer Front-
br> wand, die ein elektrisches Durchführungselement trägt,
und einer Rückwand, die als Kontaktblech ausgebildet ist und den T-förmigen Kontaktfühler sowie einen nach
außen mit KühlriDoen versehenen Kühlkörper trägt, be-
festigt.
In der DE-OS 28 48 033 ist eine Baugruppe zur Auf- ; oahme elektronischer Geräte beschrieben, bei der an
der Seitenwand eines einsteckbaren quaderförmigen Gehäuses eine Regel- und Steuerbauglieder enthaltende
Platine befestigt ist Die Platine ist anwendungsspezifisch ausgebildet Ebenso ist das Gehäuse anwendungsspezifisch
bestückt, so daß unterschiedliche Gehäuse mit unterschiedlichen Platinen kombiniert werden können.
In der US-PS 42 71 455 ist eine verschiedene Bauelemente
tragende Frontplatte eines elektronischen Geräts gezeigt an der unter Zwischenanordnung von zwei
Isolierplatten Teilleiterpiatten befestigt sind.
Die US-PS 36 68 476 zeigt die Anordnung von gedruckten
Schaltungen in Form eines Schichtpakeis in einem quaderförmigen Isoliergehäuse.
Im DE-GM 19 14 667 ist ein zweiteiliges spritzwasserdichtes Gehäuse für ein Funkgerät dargestellt, bei
dem die Frontplatte den Deckel des Gehäuses bildet und gleichzeitig a!s Halbleiterkühlkörper, Bedienungsfeld und Geräteträger gestaltet ist.
In der DE-AS 12 62 354 ist ein Verdrahtungsträger für Fernmeldeanlagen beschrieben, bei dem zur elektrischen
Abschirmung der auf einer Oberfläche angeordneten Verdrahtung von der gegenüberliegenden Oberfläche
eine metallische Abschirmfolie zwischen diesen Oberflächen angeordnet ist.
Aus der DE-OS 17 91 204 ist eine in einen Aufnahmerahmen eines elektrischen Geräts einschiebbare
Baugruppe bekannt, deren Innenraum in HF-dicht vevschlossene Kammern unterteilt ist zur Aufnahme von
Leiterplatten mit vorzugsweise Funktionseinheiten bildenden elektrischen Schaltkreisen. Die Baugruppe ist
\ fronseitig durch eine U-förmige Wand und rückseitig durch eine mit Steckern versehene Wand abgeschlossen.
Abschirmdeckel schließen die Baugruppe nach oben und unten ab
Im Stande der Technik ist es schließlich auch bekannt, einzelne Baugruppen oder Module innerhalb eines Gehäuses
miteinander durch Kontakt- und Gegenkontaktstecker, Stifte und Buchsen oder andere Kontaktelemente
zu verbinden, vgl. DE-OS 28 48 033, US-PS 34 75 657,GB-PS 12 06 341 und DE-GM 70 04 964.
Isolierte Einschöbe können prinzipiell für vielerlei
Meßgeräte auf den unterschiedlichsten Meßgebieten eingesetzt werden. Ein bevorzugtes Anwendungsgebiet
ist jedoch das der Elektromedizin. Hier werden vom Körper eines Patienten die unterschiedlichsten physiologischen
Signale abgenommen und z. B. am Bildschirm einer Kathodenstrahlröhre oder auf dem Papier eines
Schreibers oder an ähnlichen Darstellungsgeräten dargestellt. Bei den abgenommenen Signalen handelt es
sich um so unterschiedliche Signale wie z. B. Elektrokardiogrammsignale (EKG), Blutdrucksignale, Atemsignale,
CO2-Signale (Gehalt von Kohlendioxid im Blut oder Atemgas), Temperatursignale, usw.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Einschub der eingangs genannten Art anzugeben, der möglichst variabel
mit nur verhältnismäßig geringen Modifikationen für die unterschiedlichsten Anwendungsfälle einsetzbar ist.
Der Aufbau des Einschubes sollte also so sein, daß es mit möglichst wenigen Einzelteilen möglichst vielseitig einsetzbar
ist.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
Da die anwendungsspezifischen und die vielseitig verwendbaren Bauelemente und Schaltungen jeweils getrennt
zusammengefaßt sind, gewährleistet dieser Einschub einen Aufbau, der gut isoliert und spannungsfest
ist und der zugleich mit wenig Einzelteilen sehr vielseitig einsetzbar ist. Da der nicht-anwendungsspezifische
Schaltungsiei! immer derselbe ist, können in ein und
derselben Einbuchtung des Gerätes verschiedene anwendungsspezifische Einschöbe eingesetzt werden.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels
anhand der Zeichnung und in Verbindung mit den weiteren Patentansprüchen. Es zeigt
F i g. 1 ein Gerät mit Einbuchtung zur Aufnahme von Einschüben.
F i g. 2 einen Einschub in Schrägansicht,
is F i g. 3 das hochisolierende Mantelgehäuse eines Einschubes,
is F i g. 3 das hochisolierende Mantelgehäuse eines Einschubes,
F i g. 4 die Rückfläche des Mantelgehäuses,
Fig.5 die Zuordnung einzelner Leiterplatten und Teilen von Leiterplatten zu einer Front- und einer Rückfläche innerhalb eines Schichtpaketes,
Fig.5 die Zuordnung einzelner Leiterplatten und Teilen von Leiterplatten zu einer Front- und einer Rückfläche innerhalb eines Schichtpaketes,
Fig.6 die Zusammensetzung eines Paketes aus an Front- und Rückfläche montierten Leiterplatten zusammen
mit Abschirmblechen zum Schichtpaket.
Die F i g. 1 zeigt den mechanischen Prinzipbau eines elektromedizinischen Überwachungsgerätes mit vier
Einschüben, so wie es bevorzugt als Bedside-Gerät eingesetzt wird. Das Gerät umfaßt also ein Gerätegehäuse
1 mit der Frontfläche 2. Auf der rechten Seite der Frontfläche ist eine öffnung für eine Ausnehmung im Innern
des Gerätegehäüses mit 3 angedeutet. Durch diese öffnung 3 können in die Ausnehmung insgesamt vier Einschübe
4, 5, 6 und 7 eingeschoben werden. Darüber hinaus ist das Gerät mit einer Kathodenstrahlröhre 8
ausgerüstet. Die Kathodenstrahlröhre 8 dient zur Aufzeichnung der unterschiedlichen Signale, die von den
unterschiedlichen Einschüben 4 bis 7 in das Gerät gelangen. Die Elemente 9,10 an der Frontplatte 2 des Gerätes
sind Bedien- und Anzeigeelemente, wie Tastenschalter, LED-Anzeigefelder etc. Ihre Anordnung am Gerät
ist in der F i g. 1 rein schematisch. In praktischer Ausführung kann deshalb eine beliebige andere Anordnung
gewählt werden. Das Gerät der F i g. 1 ist, wie schon angedeutet, ein eiektromedizinisches Gerät. Die Einschübe
4 bis 7 sind also Bestandteil des Signalübertragungssystems für physiologische Signale, die mittels geeigneter
Abnehmer am Körper eines Patienten abgenommen werden. Zu diesem Zwecke werden also (nicht
dargestellte) Abnehmer am Körper des Patienten positioniert und über ein Signalkabel (ebenfalls nicht dargestellt)
am jeweiligen Einschub 4 bis 7 angekoppelt. Die Einschübe umfassen zu diesem Zweck also Eingangssteckbuchsen
U bis 14 für entsprechende Stecker der Signalkabel. Die restlichen Elemente 15 bis 19 sind in
wieder nur rein schematischer Andeutung Datentasten oder LED-Anzeigefelder der Einschubmodule 4 bis 7.
Im Beispiel der Fig. 1 ist beispielsweise der unterste
Einschub 4 ein CO2-Einschub, die beiden mittleren Einschübe
5 und 6 sind z. B. Einschübe für Blutdruck- und Temperaturmessung und der obere Einschub 7 dient
bo z. B. zur EKG-Messung.
Die Fig.2 zeigt das Ausführungsbeispiel eines Einschubes,
beispielsweise des Einschubes 4 in der Fig. 1. Jeder Einschub 4 bis 7 umfaßt ein frontseitig offenes
Mantelgehäuse 20 aus hochisolierendem Kunststoff, z. B. aus ABS, wie in der F ig. 3 dargestellt ist.
Die Fig. 4 zeigt die Rückwand 21 des Mantelgehäuses
20. Diese Rückwand ist im Zentrum 22 (gestrichelt angedeutet) im Material scheibenartig verdünnt. Die
Verdünnung an dieser Stelle gewährleistet eine besonders enge Ankopplung eines primären Übertragerkörpers
für Energieübertragung, der auf der Seite des Gerätes angeordnet ist, an einen sekundären Übertragerkörper,
der im Innern des jeweiligen Einschubes in direktem Kontakt mit der Rückwand des Mantelgehäuses
angeordnet ist. Der Übertragerkörper auf der Seite des Gerätes und jener auf der Seite des Einschubes fügen
sich also zu einer galvanisch trennenden Koppelstelle für Energieübertragung vom Gerät zum Einschub zusammen,
sobald der Einschub in der Ausnehmung des Gerätes in seine Endstellung gebracht ist.
Das für die Energieankopplung Gesagte gilt im Prinzip auch für die Signalübertragung zwischen Einschub
und Gerät in Richtung von einem Einschub zum Gerät oder in entgegengesetzter Richtung vom Gerät zum
jeweiligen Einschub. Auch hier ist eine glavanisch trennende Kopplung vorgesehen in dem Sinne, daß für Signalübertragung
vom jeweiligen Einschub zum Gerät einem Lichtsignalsender, insbesondere Lumineszenzdiode,
auf der Seite des Einschubes ein Lichtempfänger, insbesondere Fotowiderstand, auf der Seite des Gerätes
zugeordnet ist. Für Signalübertragung in umgekehrter Richtung steht entsprechend einem Lichtsender auf der
Seite des Gerätes ein Lichtempfänger auf der Seite des Einschubes gegenüber. Damit das Licht ungehindert
zwischen Einschub und Gerät passieren kann, sind in der Rückwand 21 des Mantelgehäuses 20 eines jeden
Einschubes 4 bis 7 zwei Kunststoffenster 23 und 24 für die Lichtübertragung in beiden Übertragungsrichtungen
angebracht.
Die Fig. 5 zeigt in einer Explosivdarstellung die Zuordnung
einzelner Leiterplatten oder Teile von Leiterplatten zur Frontfläche und Rückfläche eines Schichtpaketes.
Die Frontfläche, die auch immer gleichzeitig die Stirnfläche eines Einschubes ist, ist in der F i g. 5 mit 25
gekennzeichnet. Es handelt sich im vorliegenden Fall z. B. wieder um die Stirnfläche eines EKG-Einschubes.
An der Frontfläche ist rückseitig ein erstes Halbteil 26 einer Leiterplatte montiert, z. B. angeschraubt. Beide
zusammen, also Frontfläche 25 und erstes Plattenhalbteil 26. bilden eine erste Montageeinheit 27. Diese Montageeinheit
27 ist für unterschiedliche Anwendungen des Einschubes auf unterschiedliche Eingangssignale
entsprechend signalspezifisch unterschiedlich ausgebildet. Dementsprechend trägt die Teilplatte 26 also nur
solche elektrischen oder elektromechanischen Bauteile des inneren Schaltungsaufbaues, die je nach Art des
Eingangssignales, d. h. also z. B. für EKG, Blutdrucksignal. Temperatursignal, CCh-Signal, Atemsignal, unterschiedliche
Vorverstärker, rrequenzfilter etc.
Die so formierte Schaltung ist einerseits über einen
Kabelstrang 28 mit den Eingangssteckkontakten der Signaleingangssteckbuchse 11 und den Dateneingabeoder
Anzeigetasten 15 elektrisch verbindbar; sie kann andererseits auch mittels seitwärts angeordnetem Kontaktstecker
29 mit solchen elektrischen Kreisen verbunden werden, die z. B. auf einer weiteren Leiterplatte 30
des Schichtpaketes angeordnet sind. Die weitere Leiterplatte 30 besitzt demnach einen zum Kontaktstecker 29
des Leiterplattenhalbteiles 26 passenden Gegenkontaktstecker31.
Ein dritter elektrischer Verbindungsweg führt über einen zweiten Kontaktstecker 32 der weiteren (nicht
geteilten) Leiterplatte 30 in Verbindung mit einem dazu passenden Gcgenstcckcr Ϊ3 an der Seitenkante des
rückseitigen l.citcrplattenhalbtciles 34 zum zweiten nämlich rückseitigen Montagetcil 35 des Schichtpaketes.
In diesem zweiten Montageteil 35 ist das Plattenhalbteil
34 in Form eines Bügels ausgebildeten Rückfläche
36 fest zugeordnet, d. h. es ist an dieser Rückfläche 36 z. B. fest angeschraubt. Die Rückfläche 36 besteht beispielsweise
aus metallisiertem Kunststoff. Das zweite Montageteil 35 ist für alle Einschübe gleichartig aufgebaut.
Es ist also Träger wenigstens eines Teiles solcher Bauteile des inneren elektrischen oder elektromechanisehen
Schaltungsaufbaues, die unabhängig von der Art der jeweiligen signalspezifischen Anwendung des Einschubes
für alle Einschübe gleich sind. Im vorliegenden Falle trägt das zweite Montageteil 35 vorzugsweise alle
Bauelemente, die einerseits zur Energieübermittlung
!5 und andererseits zum Signalaustausch zwischen Einschüben
und Gerät notwendig sind. Demnach trägt also die bügeiförmige Rückfläche 36 in der Bügelvertiefung
37 den sekundären Übertragerkörper 38 für die Energieübertragung vom Gerät zum Einschub. Desgleichen
sind links und rechts von der Bügelvertiefung 37 zwei Einsätze 39 und 40 vorgesehen. Im Einsatz 39 wird der
Lichtsender, z. B. Lumineszenzdiode, für Signalübertragung vom Einschub zum Gerät eingesetzt. Der Einsatz
40 nimmt hingegen einen Lichtempfänger, z. B. Fotowiderstand, für Signalübertragung vom Gerät in Richtung
Einschub auf. Die für Energie- und Signalübertragung nötigen elektronischen Bauelemente, wie insbesondere
auch der Analog-Digital-Konverter für die Signalumsetzung, sind (nicht dargestellt) auf dem Plattenhalbteil
34 angeordnet. Zur Herstellung des elektrischen Kontaktes zwischen Bauelementen, die auf dem Plattenhalbteil
34 angeordnet sind, und solchen, die ihren Sitz an der Rückfläcne 36 haben, dienen zwei zueinander passende
Kontaktstecker 41 und 42, von denen der erste Kontaktstecker 41 auf dem Plattenhalbteil 34 und der zweite
Kontaktstecker 42 an der Rückfläche 36 befestigt ist.
Das so geformte rückseitige Montageteil 35, das für alle Einschübe gleichartig aufgebaut ist, kann nun in
beliebiger Variation mit einem beliebig gestalteten frontseitigen Montageteil 27 zusammengesetzt werden.
Dieses Zusammensetzen geschieht dabei in folgender Weise:
Zuerst wird unter Zwischenlagerung einer Abschirmzelle
43 (z. B. Aluminium) das fronsteitige Montageteil 27 an der Vorderkante 44 und das rückseitige Montageteil
35 an der Rückkante 45 der nicht geteilten Leiterplatte
30 angesetzt, so, daß die Leiterplatte 30 mit diesen beiden Kanten in Nischen 46 der Frontfläche 25 des
ersten Montageteiles 27 und der Rückfläche 36 des
so zweiten Montageteiles 35 einrastet. In der F i g. 5 ist nur
die Nische der Rückflächc 36 zu sehen. Die Frontfläche 25 besitzt jedoch eine entsprechende Nische. Die so
angesetzten Montageteile werden nun mittels Schrauben über Schraublöcher 47 bis 50 der Halbplatten 26
und 34 durch entsprechende Löcher 51 bis 54 der zwischengelagerten Abschirmfolie 43 hindurch an Schraubstutzen
55 bis 58 der durchgehenden Leiterplatte 30 zusätzlich verschraubt Damit ergibt sich das in der F i g.
6 in der Mitte dargestellte Montagepaket. In diesem
M) Montagepaket sind die Schaltungen der ersten Montageeinheil
27 und die der zweiten Montageeinheit 35 auch noch an der Trennstclle durch ein zusätzliches vertikales
Abschirmblech (z. B. Kupfer oder Aluminium) gegeneinander abgeschirmt Wie die Fig.5 zeigt, ist
M dieses vertikale Abschirmblcch 59 an der hinteren Kante
des Plailenhalblcilcs 2fc montiert
Den Gesamtaufbau des Schichtpaketes zeigt schließlich
die F i g. 6. Hier sind dem mittleren Montagepaket
7
in der Zusammensetzung aus den Bauteilen der Fig.5
noch zwei äußere Abschirmbleche 60 und 6t, z. B. aus Aluminium oder Stahlblech, zugeordnet. Beide Abschirmbleche
60 und 61 sind an der Vorderkante mit Klauen 62, 63 bzw. 64, 65 versehen. Bei Auflage des
jeweiligen Bleches mit den ebenen Kanten 66, 67 bzw. 68, 69 auf die Innenschulter der Frontfläche 25 greifen
die Klauen 62 bis 65 in Ausnehmungen unterhalb der Schulter, so daß sich an der Schulter eine Art Klemmverbindung
zur Halterung der Vorderkante der beiden Bleche 60 und 61 ergibt. Die Rückkanten 70 und 71 der
Bleche liegen hingegen auf den Kanten der Rückflächc 36 auf. Sie werden über Löcher 72 und 73 an einer fl
Schraubauflage 74 mit der Rückfläche verschraubt. Die hi
mittleren Teile der Abschirmbleche liegen über Klauen 75 federnd an den Seitenkanten des Paketes aus Leiterplatten
an. ti
Nach Montage der Abschirmbleche 60 und 61 kann jetzt das gesamte Schichtpaket in das hochisolierende
Manteigehäuse 20 der F i g. 3 von der Frontöffnung her eingeschoben werden. Es entsteht somit ein Einschub,
wie er z. B. in der Fig. 2 dargestellt ist. Weitere Variationsmöglichkeiten
für einen solchen Einschub zeigen die Einschübe 4 bis 7 der F i g. 1.
25 Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (11)
1. Isolierter Einschub mit hoher Spannungsfestigkeit zum Einschieben in die Einbuchtung eines Gerätegehäuses,
der ein Mantelgehäuse aus hochisolierendem Kunststoff umfaßt, in das Leiterplatten eingesetzt
sind, die im Raum zwischen einer Front- und einer Rückwand gehaltert sind und elektrische Bauelemente
Tragen, die zu Schaltungen zusammengeschlossen und zur Energie- und Signalübertragung
zwischen Gerät und Einschub vorgesehen sind, wobei die Frontwand einen elektrischen Anschluß aufweist,
dem Eingangssignale zuführbar sind, die spezifisch sind für einen vorgegebenen Anwcndungsfall,
dadurch gekennzeichnet, daß eine durchgehende Leiterplatte (30) zwischen der Frontwand
(25) und der Rückwand (36) befestigt ist und dadurch Frontwand (25) und Rückwand (36) fest miteinander
verbindet, daß eine erste Teil-Leiterplatte (26) parallel zur durchgehenden Leiterplatte (30) an der
Frontwand (25) montiert ist, daß eine zweite Teil-Leiterplatte (34) parallel zur durchgehenden Leiterplatte
(30) an der Rückwand (36) montiert ist, daß die erste Teil-Leiterplatte (26) solche Bauelemente
trägt, die für den vorgegebenen Anwendungsfall signalspezifisch ausgebildet sind, daß die zweite Teil-Leiterplatte
(34) wenigstens einen Teil solcher Bauelemente trägt, die unabhängig vom vorgegebenen
signalspezifischen Anwendungsfall für weitere Anwendungsfälle gleich und in gleicher Weise zusammengeschaltet
sind, und daß die signalspezifisch bestückte erste Teil-Leiterpratte (26), die für mehrere
Anwendungsfälle gleichartig bestückte zweite Teil-Leiterplatte (34) und die durchgehende Leiterplatte
(30) als Schichtpaket in das Mantelgehäuse (20) eingesetzt sind.
2. Isolierter Einschub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mantelgrhäuse (20) eine
offene Seite besitzt und sonst allseitig geschlossen ist, und daß das Schichtpaket derart in das Mantelgehäuse
(20) eingesetzt ist. daß die Frontwand (25) die offene Seite verschließt.
3. Isolierter Einschub nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durchgehende Leiterplatte
(30) ebenfalls als Träger für solche Bauelemente dient, die für die weiteren Anwendungsfälle gleichartig
sind.
4. Isolierter Einschub nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Teil-Leiterplatten (26, 34) und der durchgehenden Leiterplatte (30) eine Abschirmfläche (43) angeordnet
ist.
5. Isolierter Einschub nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmfläche (43) eine
elektrisch leitende Folie ist.
6. Isolierter Einschub nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere Abschirmfläche
(59) zwischen den Teil-Leiterplatten (26, 34) angeordnet ist und im wesentlichen senkrecht
zu denselben steht.
7. Isolierter Einschub nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß als Abschirmfläche eine metallische
Querwand (59) am rückwärtigen l-inde der ersten
Teil-Leiterplatte (26) montiert ist.
8. Isolierter Einschub nach Anspruch b oder 7, dadurch
gekennzeichnet, daß die Abschirmflächc (59)
eine elektrisch leitende Folie ist.
9. Isolierter Einschub nach einem der Ansprüche 1 bis 8. dadurch gekennzeichnet, daß die Bauelemente
der ersten und zweiten Teil-Leiterplatte (26,34) über
die durchgehende Leiterplatte (30) mittels Kontaktstecker (29,31,32,33) elektrisch verbindbar sind.
10. Isolierter Einschub nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß an einer Seitenkante der ersten
Teil-Leiterplatte (26) ein erster Kontaktstecker (29) und an einer Seitenkante der zweiten Teil-Leiterplatte
(34) ein zweiter Kontaktstecker (33) angeordnet sind, die bei Montage zum Schichtpaket mit dazu
passenden dritten und vierten Gegenkontaktstekkern (31, 32) an einer Seitenkante der durchgehenden
Leiterplatte (30) zusammensteckbar sind.
11. Isolierter Einschub nach einem der Ansprüche
1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß er mit mindestens einem weiteren Einschub (4 bis 7) für
einen weiteren vorgegebenen Anwendungsfall in verschiedenen Einbuchtungen (3) des Gerätegehäuses
(1) untergebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US18653480A | 1980-09-12 | 1980-09-12 |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3132485A1 DE3132485A1 (de) | 1982-06-16 |
| DE3132485C2 true DE3132485C2 (de) | 1984-09-06 |
Family
ID=22685327
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813132485 Expired DE3132485C2 (de) | 1980-09-12 | 1981-08-17 | Isolierter Einschub mit hoher Spannungsfestigkeit |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3132485C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4436547A1 (de) * | 1994-10-13 | 1996-04-18 | Telefunken Microelectron | Gehäuse für Elektronikbaugruppen |
Family Cites Families (10)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1914667U (de) * | 1964-12-24 | 1965-04-29 | Bbc Brown Boveri & Cie | Spritzwasserdichtes gehaeuse fuer ein elektronisches geraet, insbesondere funkgeraet. |
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| US4271455A (en) * | 1979-09-24 | 1981-06-02 | Perception Electronics, Inc. | Indicator and control device for PC boards |
-
1981
- 1981-08-17 DE DE19813132485 patent/DE3132485C2/de not_active Expired
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| DE4436547A1 (de) * | 1994-10-13 | 1996-04-18 | Telefunken Microelectron | Gehäuse für Elektronikbaugruppen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3132485A1 (de) | 1982-06-16 |
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|---|---|---|---|
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