DE3134582C2 - - Google Patents
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- H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
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- H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
- H01J25/025—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators with an electron stream following a helical path
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Description
Die Erfindung geht aus von einer Gyrotron-Elektronen
röhre nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie aus
US 33 98 376 bekannt ist, und eignet sich insbesondere für solche
elektromagnetischen Wellen
generatoren für sehr hohe Frequenzen und Leistungspegel.
Eine vielversprechende Vorrichtung dieser Art ist das "Gyro
tron", bei dem ein linearer Elektronenstrahl in einem
axialen Magnetfeld veranlaßt wird, axiale Energie in eine
schwingende Bewegung quer zu dem axialen Feld zu verwand
deln. Die Querbewegung tritt mit dem quergerichteten elek
trischen Feld einer elektromagnetischen Welle, z. B. einer
Kreisschwingungsart eines zylindrischen Hohlraums, in eine
Wechselwirkung ein, wodurch die Welle verstärkt wird. Der
Vorteil des Gyrotrons gegenüber den bekannten Klystronen
und Wanderfeldröhren besteht darin, daß der elektromag
netische Stromkreis erheblich größer sein kann als die
Wellenlänge der erzeugten Welle im freien Raum.
Früher verwendete Gyrotrone arbeiteten mit einem hohlen
Elektronenstrahl, der einer Magnetronkanone entnommen
wurde. Eine solche Kanone ist in der US-PS 32 58 626
beschrieben. Die radial von der Kathodenfläche in Richtung
auf die sie umgebende Anode ausgehenden Elektronen nehmen
dadurch, daß sie das axiale Magnetfeld durchsetzen, sofort
eine Drehgeschwindigkeit um die Achse an. Dieser rotierende
hohle Strahl wird in einem Hohlraum eingeführt,
der eine elektromagnetische Stehwelle im kreisförmigen Modus des
elektrischen Feldes führt. Die Drehgeschwindigkeitskomponente
tritt mit dieser Welle in eine Wechselwirkung ein, so daß
eine Kreisbahn-Bewegung der Elektronen in einem gleichmäßi
gen axialen Magnetfeld erzeugt wird. Der quergerichtete
Hochfrequenz-Elektronenstrom gibt Energie an die elektrische
Feldkomponente der Welle ab, die bei ihrer Bewegung durch
den Hohlraum zunimmt und die nutzbare Ausgangswelle erzeugt.
Diesen Röhren haftet der Nachteil an, daß der Strahl not
wendigerweise hohl ist, so daß der Hohlraum groß sein muß,
um einen starken Strahlstrom aufzunehmen. Daher ergeben
sich Probleme durch unerwünschte Schwingungsarten und
Abstrahlung durch die Eintritts- und Austrittsöffnungen
für den Strahl.
Ein Verfahren zum Umwandeln axialer Energie geladener Teil
chen in einem Magnetfeld in quergerichtete Energie wurde
durch Richard C. Wingerson in "Physical Review Letters"
vom 1. Mai 1961, S. 446-448, behandelt. Der hier beschrie
bene "Korkenzieher" ist eine Vorrichtung zum Erzeugen einer
schraubenlinienförmigen Magnetfeldkomponente mit einer sol
chen Ganghöhe, daß sich axial bewegende Elektronen bei ihrer
Cyclotronfrequenz mit dieser Komponente in Wechselwirkung
treten. Somit können Elektronen, die keine anfängliche Quer
geschwindigkeit aufweisen, schnell mit dem schraubenlinien
förmigen Feld zusammenwirken, um ihre axiale Energie in eine
quergerichtete Energie umzuwandeln, und zwar bis zu 100%.
Wingerson betrachtete seine Vorrichtung als reflektierenden
Spiegel für magnetisch eingeschlossene Teilchen. In neuerer
Zeit ist sie als Vorrichtung zum Erzeugen quergerichteter
Geschwindigkeiten in einem Elektronenstrahl zur Gyrotron-
Wechselwirkung vorgeschlagen worden. Bei dieser Verwendung
weist sie den Vorteil auf, daß der Strahl nicht hohl zu sein
braucht, so daß mehr Strom kleinere Eintritts- und Austritts
öffnungen passieren kann und das Problem von Strahlungsver
lusten durch diese Öffnungen verringert wird.
Das Korkenzieherfeld hat jedoch einen großen Nachteil. Das
schraubenlinienförmige Feld wird durch einen Feldgenerator
außerhalb des Strahls erzeugt und ist daher nahe der Außen
seite des Strahls stärker als in der Nähe seiner Achse.
Somit weisen Elektronen in unterschiedlicher radialer Lage
unterschiedliche quergerichtete Energien auf, wodurch der
Wirkungsgrad der Gyrotron-Wechselwirkung beschränkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gyrotron-
Elektronenröhre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit verbessertem Wirkungsgrad zu schaffen, die
somit geringere Strahlungsverluste aufweist.
Diese Aufgabe
wird mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst.
Anspruch 2 gibt eine Ausgestaltung dieser Elektronenröhre an.
So erzeugt ein schraubenlinienförmiges Magnetfeld
Geschwindigkeiten der Elektronen in Querrichtung, so daß
die Verwendung einer Eintrittsöffnung mit kleinem Durchmes
ser zur Vermeidung unerwünschter Strahlung durch die Öffnung
möglich ist, wie auch eines Wechselwirkungshohlraums mit kleinem Durchmesser
und einer Kreisschwingungsart niedriger Ordnung, so daß
unerwünschte Schwingungsarten nicht gefördert werden. Die axiale
Länge des schraubenlinienförmigen Feldes ist genau so ge
wählt, daß die Elektronen in unterschiedlicher radialer
Lage gegenüber der Achse mit der gleichen quergerichteten
Energie von dem schraubenlinenförmigen Feld ausgehen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung
anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt eines bekannten Gyrotrons;
Fig. 2 eine Darstellung eines weiteren Verfahrens zum Erzeugen
einer Drehgeschwindigkeit;
Fig. 3 einen Axialschnitt des Resonatorabschnitts eines
Gyro-Klystron-Oszillators, der mit einem schraubenlinien
förmigen Magnetfeld arbeitet;
Fig. 4 ein Schaubild der quergerichteten Energie in einem
Strahl in einem schraubenlinienförmigen Feld; und
Fig. 5 ein Schaubild ähnlich demjenigen nach Fig. 3 für
andere Parameter.
In Fig. 1 ist ein bekannter Gyro-Klystron-Oszillator sche
matisch dargestellt. Ein hohler Elektronenstrahl 10 wird
einer konischen thermionischen Kathode 12 durch ein an
eine sie umgebende hohle Anode 14 angelegtes positives
Potential entzogen. Diese "Magnetron-Injektionskanone"
ist in ein axiales Magnetfeld eingetaucht, das durch einen
sie umgebenden Elektromagneten 16 erzeugt wird. Eine solche
Kanone ist in der US-PS 32 58 626 beschrieben. Die der
Kathode 12 entzogenen Elektronen 10 durchsetzen die Magnet
feldlinien und erhalten eine Drehgeschwindigkeit um die
Achse 18. Sowohl die Kathode 12 als auch die Anode 14 sind
konisch geformt, so daß eine axiale Komponente der Elek
tronengeschwindigkeit vorhanden ist, die den Elektronen
strom 10 der Kanone in Form eines hohlen Strahls ent
zieht, der sich um seine Achse dreht und sich in Richtung
der Abnahme des Durchmessers der Elektroden 12 und 14 bewegt.
Der Elektronenstrom 10 wird durch ein weiteres, stärker posi
tives Potential in den Hauptkörper 20 des Gyrotrons hinein
gezogen. Im Eintrittsbereich 22 wird das axiale Magnetfeld,
das von einem zweiten Elektromagneten 24 geformt wird, erheblich stärker,
wodurch sich der Durchmesser des Strahls 10 verkleinert.
Außerdem nimmt seine Drehgeschwindigkeit um die Achse zu,
während sich seine axiale Geschwindigkeit verringert. Axiale
Energie wird so in Drehenergie umgewandelt. Die Kurve 26
zeigt die Stärke des axialen Magnetfeldes über der jeweili
gen axialen Lage im unmittelbar darunter dargestellten
Gyrotron.
Nachdem der Strahl 10 komprimiert worden ist, tritt er in
den Wechselwirkungs-Hohlraum 28 ein. Hierbei handelt es sich
um einen axialsymmetrischen Hohlraum mit aus Kupfer herge
stellten Wänden von hoher Leitfähigkeit. Der Hohlraum 28
ist so bemessen, daß er in der gleichen Schwingungsart wie
das senkrecht zur Achse verlaufende kreisförmige elektrische
Feld elektromagnetisch resonanzfähig ist. Hierbei kann es
sich um die Schwingungsart TE ol der untersten Ordnung han
deln. Alternativ kann man eine Schwingungsart TE om höherer
Ordnung wählen, wobei m die Anzahl der Felmaxima zwischen
der Achse 18 und der Hohlraumaußenwand 30 bezeichnet. Am
Strahleneintrittsende ist die Hohlraumwand 30 eingeschnürt,
um eine Öffnung 32 zu bilden, deren Durchmesser klein genug
ist, um ein Passieren der Hohlraumwelle mit der Folge eines
Energieverlustes zu verhindern. Am Strahlenaustrittsende ist
eine ähnliche Öffnung 34 nicht vollständig für die Welle ver
schlossen, sondern gestattet den Durchtritt des erwünschten
Bruchteils in den Ausgangshohlleiter 36 und seinen Aus
tritt durch das dielektrische Vakuumfenster 38, um in eine
nicht gezeigte Nutzlast einzutreten.
Beim Betrieb tritt die Drehgeschwindigkeitskomponente des
Elektronenstrahls 10 mit dem kreisförmigen elektrischen
Feld der stehenden Welle des Hohlraums in Wechselwirkung,
um eine Drehbewegungskomponente um die magnetischen Feld
linien zu erzeugen. Diese Hochfrequenzkomponente führt der
stehenden Welle weitere Energie zu, wodurch eine fortgesetzte
Schwingung unterstützt und nutzbare Mikrowellenleistung er
zeugt wird. Der Vorteil des Gyrotrons für sehr hohe Lei
stungen und Frequenzen liegt darin, daß der Resonanz
hohlraum die Dimensionen zahlreicher Wellenlängen im freien
Raum anstatt eines Bruchteils einer Wellenlänge wie beim
Klystronhohlraum aufweist. Außerdem kann der Strahl einen
Durchmesser von mehreren Wellenlängen haben.
Der Durchmesser des Wechselwirkungs-Hohlraums 28 vergrößert
sich in Richtung auf sein Austrittsende, so daß sich die
Amplitude der stehenden Welle zum Zwecke kumulativer Wech
selwirkung vergrößert.
Nach dem Verlassen des Hohlraums 28 tritt der Strahl 10 in
einen Bereich 40 mit schwächer werdendem Magnetfeld ein,
und sein Durchmesser vergrößert sich demgemäß, bis er an
der Außenwand 42 des führenden Hohlleiters 36 gesam
melt wird, welch letztere durch Wasserkanäle 44 gekühlt wird.
Auf diese Weise werden die Funktionen des Strahlsammlers und
der Ausgangshohlleiter kombiniert.
Ein Problem besteht bei diesem bekannten Gyrotron darin,
daß die ursprüngliche Drehgeschwindigkeit des Strahls von
der Magnetronkanone herrührt. Die Höhe der Drehgeschwin
digkeit wird durch die Eigenschaften der Kanone bestimmt
und kann nicht für den Einzelfall gewählt werden. Außerdem
ist der Strahl naturgemäß hohl und muß daher größer sein als
ein massiver Strahl gleicher Stromdichte. Der größere Strahl
verursacht größere Schwierigkeiten hinsichtlich unerwünsch
ter elektromagnetischer Schwingungsarten und Leckverluste
durch die Öffnungen.
Ein verbessertes Verfahren zum Einführen von Drehenergie
in einen Strahl geladener Teilchen wurde von Richard C.
Wingerson in "Physical Review Letters", Bd. 6, Nr. 9,
1. Mai 1961, S. 446-448, vorgeschlagen. Dieses Verfahren
besteht darin, den Strahl durch ein axiales Magnetfeld zu
leiten, dem eine Korkenzieherkomponente hinzugefügt worden
ist. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung und das Ergebnis. Der
Strahl 45, der sich in Richtung des axialen Feldes B o be
wegt, durchläuft einen schraubenlinienförmigen Magneten 46,
der aus einem durch das axiale Feld magnetisierten Eisen
streifen besteht. Die Querkomponente des Magnetfeldes pflanzt
sich drehend entlang der Achse fort. Die Ganghöhe p des
Korkenziehers wird der Cyclotronwellenlänge angeglichen
(der axialen Strecke, die ein Teilchen in der Zeit einer
Umdrehung in dem gleichmäßigen axialen Feld B o zurücklegt).
Da die Teilchen durch die Umwandlung axialer Geschwindigkeit
in Drehgeschwindigkeit in der Axialrichtung langsamer werden,
vermindert sich die Cyclotronwellenlänge, so daß die Gang
höhe p der Schraubenlinie kürzer wird. Bei Elektronenstrahlen
von relativistischer Energie ist die Änderung der Geschwin
digkeit mit derjenigen der Energie viel geringer als bei
schweren Teilchen, und die Verringerung der Ganghöhe kann
sich erübrigen.
Fig. 3 ist ein schematischer Axialschnitt desjenigen Be
reichs eines Gyrotrons, in dem Drehenergie durch ein Korken
zieherfeld zugeführt wird. Diese Verwendung eines Gyrotrons
ist in der US-PS 33 98 376 beschrieben.
In Fig. 3 ist der Strahl 10′ ein massiver Strahl, der von
einer bekannten Elektronenkanone 48 der bei Klystronen
und Wanderfeldröhren verwendeten Bauart ausgeht. Die kon
kave thermionische Kathode 50 hat ein gegenüber dem Gyro
tronkörper 52 negatives Potential, wodurch der konvergieren
de Strahl 10′ in den Hohlraum 54 des Körpers 52 hineinge
zogen wird. Am Ende des Hohlraums 54 befindet sich eine
Stahlplatte 56, die in die Stahlabschirmung 58 paßt, welche
das Endpolstück des axialen magnetischen Schirms bildet.
Somit ist die Kathode 50 teilweise gegenüber dem axialen
Feld abgeschirmt.
Am Weg des Strahls 10′ durch den Hohlraum 54 beginnt ein
korkenzieherförmiges Magnetfeld, das durch eine bifilare
Wendel 60 erzeugt wird, in der ein gegenläufiger Gleichstrom
fließt, wie durch die Pfeile 62 angedeutet. Für gepulsten
Betrieb kann auch ein Wechselstrom mit niedriger Frequenz
verwendet werden. Das korkenzieherförmige Feld verwandelt
axiale Energie in Rotationsenergie, wie durch Wingerson
beschrieben. Die Menge der Rotationsenergie hängt von der
Stärke und Länge des Korkenzieherfeldes ab und kann vom
Konstrukteur ganz nach Wunsch gewählt werden. An dem Punkt,
an dem die Rotationsenergie den erwünschten Wert erreicht
hat, endet das Korkenzieherfeld, und der Strahl wird da
durch komprimiert, daß das axiale Feld über eine Kompres
sionszone 64 hinweg stärker gemacht wird. Diese Kompression
erhöht zusätzlich die Rotationsenergie auf Kosten der
axialen Energie. Da die Rotationsenergie die Mikrowellen
erzeugt, sollte sie den größten Teil der Gesamtenergie bil
den. Am Ende der Kompressionszone 64 tritt der Strahl durch
die Eintrittsöffnung 32′ in den Resonanz-Wechselwirkungs
hohlraum 28′ ein. Im übrigen ähnelt das Gyrotron demjenigen
nach Fig. 1, abgesehen davon, daß im Falle des massiven
Strahls das Austrittsfenster gegen Elektronen nahe der Achse
abgeschirmt sein muß.
Die optimale Länge des Korken
zieherfeldes wird nun wie im Anspruch 1 angegeben gewählt. Fig. 4 zeigt Kurven des
Verhältnisses zwischen Elektronenenergie senkrecht zu der Achse V PERP
und parallel zu der Achse VZ über die Länge Z des Korkenzieher
feldes aufgrund berechneter Elektronenbahnen. Die Stärke des
Korkenzieherfeldes beträgt 1% des axialen Feldes, und die
Periodenlänge entspricht genau der Cyclotron-Wellenlänge.
Bei einem Strahl, der keine Energie in Querrichtung aufweist,
gilt die Kurve 66 für Elektronen im Zentrum des ursprüng
lichen axialsymmetrischen Strahls, die Kurve 68 für Elek
tronen, die bei kr = 0,25 ihren Ausgang nehmen, wobei k
die radiale Fortpflanzungsgeschwindigkeitskonstante und
r den Eintrittsradius bezeichnet, und die Kurve 70 für Elek
tronen, die bei kr = 0,5 ihren Ausgang nehmen, was etwa dem
größten Strahl entspricht, der normalerweise verwendet wird. Jede Kurve zeigt,
daß die quergerichtete Energie ein Maximum erreicht und dann
abnimmt, wenn durch den Übergang der Axialenergie die Strahl
energie aufhört, synchron zu der Wendel zu sein. Der Maßstab
für die Länge Z spielt hierbei keine Rolle.
Für das Korkenzieherfeld ist eine solche
Länge gewählt, daß die Energien in Querrichtung für
Elektronen von verschiedenen Ausgangsradien im wesent
lichen gleich sind. Dies würde im Falle von Fig. 4 bei
Z = 25 der Fall sein. Der Wert hängt natürlich auch von
der Stärke des Korkenzieherfeldes ab.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung ähnlich derjenigen
nach Fig. 4, gilt jedoch für den Fall, daß die Cyclotron-
Wellenlänge um 10% kürzer ist als die Ganghöhe des Korken
zieherfeldes. In diesem Fall geraten die Elektronen schnel
ler außerhalb des Synchronismus, und die optimale Länge für
gleiche quergerichtete Energien beträgt Z = 22.
Es zeigt sich somit, daß der wesentliche Parameter für die
optimale Länge einer gegebenen Konstruktion durch das Pro
dukt aus der Cyclotron-Wellenlänge λ c und der Stärke des
Korkenzieherfeldes gegeben ist.
Claims (2)
1. Gyrotron-Elektronenröhre mit Einrichtungen
zum Erzeugen eines Elektronenstrahls (45, 10′) parallel zu
einer Achse, mit einer sich längs der Achse erstreckenden räum
lich-periodischen Einrichtung (46; 60) zum Erzeugen einer
um die Achse herum gerichteten Kreisbewegungskomponente der
Elektronen und mit einem achsenparallelen, zeitlich konstanten
Magnetfeld zum Erzeugen einer zentripetalen Kraftkomponente
senkrecht zu der Achse,
dadurch gekennzeichnet, daß
die axiale Länge der periodischen Einrichtung (46; 60) derart
gewählt ist, daß alle Elektronen des Elektronenstrahls (45,
10′) nach Durchlaufen der Einrichtung (46; 60) unabhängig von
ihrem Achsabstand annähernd den selben Anteil ihrer anfäng
lichen Translationsenergie in Bewegungsenergie der Kreisbe
wegung um die Achse herum umgewandelt haben.
2. Elektronenröhre nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß zu der periodischen Einrichtung
(60) eine bifilare Wendel zum Leiten gegensinnig um den
Strahl umlaufender elektrischer Ströme gehört.
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Legal Events
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Representative=s name: BERNHARDT, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHE |
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