DE3134582C2 - - Google Patents

Info

Publication number
DE3134582C2
DE3134582C2 DE3134582A DE3134582A DE3134582C2 DE 3134582 C2 DE3134582 C2 DE 3134582C2 DE 3134582 A DE3134582 A DE 3134582A DE 3134582 A DE3134582 A DE 3134582A DE 3134582 C2 DE3134582 C2 DE 3134582C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
energy
field
axial
axis
electrons
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE3134582A
Other languages
English (en)
Other versions
DE3134582A1 (de
Inventor
Robert Spencer Los Altos Calif. Us Symons
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Varian Medical Systems Inc
Original Assignee
Varian Associates Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Varian Associates Inc filed Critical Varian Associates Inc
Publication of DE3134582A1 publication Critical patent/DE3134582A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3134582C2 publication Critical patent/DE3134582C2/de
Granted legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01J—ELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J25/00—Transit-time tubes, e.g. klystrons, travelling-wave tubes, magnetrons
    • H01J25/02—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators
    • H01J25/025—Tubes with electron stream modulated in velocity or density in a modulator zone and thereafter giving up energy in an inducing zone, the zones being associated with one or more resonators with an electron stream following a helical path

Landscapes

  • Particle Accelerators (AREA)
  • Microwave Tubes (AREA)
  • Lasers (AREA)

Description

Die Erfindung geht aus von einer Gyrotron-Elektronen­ röhre nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1, wie aus US 33 98 376 bekannt ist, und eignet sich insbesondere für solche elektromagnetischen Wellen­ generatoren für sehr hohe Frequenzen und Leistungspegel. Eine vielversprechende Vorrichtung dieser Art ist das "Gyro­ tron", bei dem ein linearer Elektronenstrahl in einem axialen Magnetfeld veranlaßt wird, axiale Energie in eine schwingende Bewegung quer zu dem axialen Feld zu verwand­ deln. Die Querbewegung tritt mit dem quergerichteten elek­ trischen Feld einer elektromagnetischen Welle, z. B. einer Kreisschwingungsart eines zylindrischen Hohlraums, in eine Wechselwirkung ein, wodurch die Welle verstärkt wird. Der Vorteil des Gyrotrons gegenüber den bekannten Klystronen und Wanderfeldröhren besteht darin, daß der elektromag­ netische Stromkreis erheblich größer sein kann als die Wellenlänge der erzeugten Welle im freien Raum.
Früher verwendete Gyrotrone arbeiteten mit einem hohlen Elektronenstrahl, der einer Magnetronkanone entnommen wurde. Eine solche Kanone ist in der US-PS 32 58 626 beschrieben. Die radial von der Kathodenfläche in Richtung auf die sie umgebende Anode ausgehenden Elektronen nehmen dadurch, daß sie das axiale Magnetfeld durchsetzen, sofort eine Drehgeschwindigkeit um die Achse an. Dieser rotierende hohle Strahl wird in einem Hohlraum eingeführt, der eine elektromagnetische Stehwelle im kreisförmigen Modus des elektrischen Feldes führt. Die Drehgeschwindigkeitskomponente tritt mit dieser Welle in eine Wechselwirkung ein, so daß eine Kreisbahn-Bewegung der Elektronen in einem gleichmäßi­ gen axialen Magnetfeld erzeugt wird. Der quergerichtete Hochfrequenz-Elektronenstrom gibt Energie an die elektrische Feldkomponente der Welle ab, die bei ihrer Bewegung durch den Hohlraum zunimmt und die nutzbare Ausgangswelle erzeugt. Diesen Röhren haftet der Nachteil an, daß der Strahl not­ wendigerweise hohl ist, so daß der Hohlraum groß sein muß, um einen starken Strahlstrom aufzunehmen. Daher ergeben sich Probleme durch unerwünschte Schwingungsarten und Abstrahlung durch die Eintritts- und Austrittsöffnungen für den Strahl.
Ein Verfahren zum Umwandeln axialer Energie geladener Teil­ chen in einem Magnetfeld in quergerichtete Energie wurde durch Richard C. Wingerson in "Physical Review Letters" vom 1. Mai 1961, S. 446-448, behandelt. Der hier beschrie­ bene "Korkenzieher" ist eine Vorrichtung zum Erzeugen einer schraubenlinienförmigen Magnetfeldkomponente mit einer sol­ chen Ganghöhe, daß sich axial bewegende Elektronen bei ihrer Cyclotronfrequenz mit dieser Komponente in Wechselwirkung treten. Somit können Elektronen, die keine anfängliche Quer­ geschwindigkeit aufweisen, schnell mit dem schraubenlinien­ förmigen Feld zusammenwirken, um ihre axiale Energie in eine quergerichtete Energie umzuwandeln, und zwar bis zu 100%.
Wingerson betrachtete seine Vorrichtung als reflektierenden Spiegel für magnetisch eingeschlossene Teilchen. In neuerer Zeit ist sie als Vorrichtung zum Erzeugen quergerichteter Geschwindigkeiten in einem Elektronenstrahl zur Gyrotron- Wechselwirkung vorgeschlagen worden. Bei dieser Verwendung weist sie den Vorteil auf, daß der Strahl nicht hohl zu sein braucht, so daß mehr Strom kleinere Eintritts- und Austritts­ öffnungen passieren kann und das Problem von Strahlungsver­ lusten durch diese Öffnungen verringert wird.
Das Korkenzieherfeld hat jedoch einen großen Nachteil. Das schraubenlinienförmige Feld wird durch einen Feldgenerator außerhalb des Strahls erzeugt und ist daher nahe der Außen­ seite des Strahls stärker als in der Nähe seiner Achse. Somit weisen Elektronen in unterschiedlicher radialer Lage unterschiedliche quergerichtete Energien auf, wodurch der Wirkungsgrad der Gyrotron-Wechselwirkung beschränkt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Gyrotron- Elektronenröhre nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 mit verbessertem Wirkungsgrad zu schaffen, die somit geringere Strahlungsverluste aufweist.
Diese Aufgabe wird mit dem Gegenstand des Patentanspruchs 1 gelöst. Anspruch 2 gibt eine Ausgestaltung dieser Elektronenröhre an.
So erzeugt ein schraubenlinienförmiges Magnetfeld Geschwindigkeiten der Elektronen in Querrichtung, so daß die Verwendung einer Eintrittsöffnung mit kleinem Durchmes­ ser zur Vermeidung unerwünschter Strahlung durch die Öffnung möglich ist, wie auch eines Wechselwirkungshohlraums mit kleinem Durchmesser und einer Kreisschwingungsart niedriger Ordnung, so daß unerwünschte Schwingungsarten nicht gefördert werden. Die axiale Länge des schraubenlinienförmigen Feldes ist genau so ge­ wählt, daß die Elektronen in unterschiedlicher radialer Lage gegenüber der Achse mit der gleichen quergerichteten Energie von dem schraubenlinenförmigen Feld ausgehen.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfindung anhand schematischer Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 einen Axialschnitt eines bekannten Gyrotrons;
Fig. 2 eine Darstellung eines weiteren Verfahrens zum Erzeugen einer Drehgeschwindigkeit;
Fig. 3 einen Axialschnitt des Resonatorabschnitts eines Gyro-Klystron-Oszillators, der mit einem schraubenlinien­ förmigen Magnetfeld arbeitet;
Fig. 4 ein Schaubild der quergerichteten Energie in einem Strahl in einem schraubenlinienförmigen Feld; und
Fig. 5 ein Schaubild ähnlich demjenigen nach Fig. 3 für andere Parameter.
In Fig. 1 ist ein bekannter Gyro-Klystron-Oszillator sche­ matisch dargestellt. Ein hohler Elektronenstrahl 10 wird einer konischen thermionischen Kathode 12 durch ein an eine sie umgebende hohle Anode 14 angelegtes positives Potential entzogen. Diese "Magnetron-Injektionskanone" ist in ein axiales Magnetfeld eingetaucht, das durch einen sie umgebenden Elektromagneten 16 erzeugt wird. Eine solche Kanone ist in der US-PS 32 58 626 beschrieben. Die der Kathode 12 entzogenen Elektronen 10 durchsetzen die Magnet­ feldlinien und erhalten eine Drehgeschwindigkeit um die Achse 18. Sowohl die Kathode 12 als auch die Anode 14 sind konisch geformt, so daß eine axiale Komponente der Elek­ tronengeschwindigkeit vorhanden ist, die den Elektronen­ strom 10 der Kanone in Form eines hohlen Strahls ent­ zieht, der sich um seine Achse dreht und sich in Richtung der Abnahme des Durchmessers der Elektroden 12 und 14 bewegt.
Der Elektronenstrom 10 wird durch ein weiteres, stärker posi­ tives Potential in den Hauptkörper 20 des Gyrotrons hinein­ gezogen. Im Eintrittsbereich 22 wird das axiale Magnetfeld, das von einem zweiten Elektromagneten 24 geformt wird, erheblich stärker, wodurch sich der Durchmesser des Strahls 10 verkleinert. Außerdem nimmt seine Drehgeschwindigkeit um die Achse zu, während sich seine axiale Geschwindigkeit verringert. Axiale Energie wird so in Drehenergie umgewandelt. Die Kurve 26 zeigt die Stärke des axialen Magnetfeldes über der jeweili­ gen axialen Lage im unmittelbar darunter dargestellten Gyrotron.
Nachdem der Strahl 10 komprimiert worden ist, tritt er in den Wechselwirkungs-Hohlraum 28 ein. Hierbei handelt es sich um einen axialsymmetrischen Hohlraum mit aus Kupfer herge­ stellten Wänden von hoher Leitfähigkeit. Der Hohlraum 28 ist so bemessen, daß er in der gleichen Schwingungsart wie das senkrecht zur Achse verlaufende kreisförmige elektrische Feld elektromagnetisch resonanzfähig ist. Hierbei kann es sich um die Schwingungsart TE ol der untersten Ordnung han­ deln. Alternativ kann man eine Schwingungsart TE om höherer Ordnung wählen, wobei m die Anzahl der Felmaxima zwischen der Achse 18 und der Hohlraumaußenwand 30 bezeichnet. Am Strahleneintrittsende ist die Hohlraumwand 30 eingeschnürt, um eine Öffnung 32 zu bilden, deren Durchmesser klein genug ist, um ein Passieren der Hohlraumwelle mit der Folge eines Energieverlustes zu verhindern. Am Strahlenaustrittsende ist eine ähnliche Öffnung 34 nicht vollständig für die Welle ver­ schlossen, sondern gestattet den Durchtritt des erwünschten Bruchteils in den Ausgangshohlleiter 36 und seinen Aus­ tritt durch das dielektrische Vakuumfenster 38, um in eine nicht gezeigte Nutzlast einzutreten.
Beim Betrieb tritt die Drehgeschwindigkeitskomponente des Elektronenstrahls 10 mit dem kreisförmigen elektrischen Feld der stehenden Welle des Hohlraums in Wechselwirkung, um eine Drehbewegungskomponente um die magnetischen Feld­ linien zu erzeugen. Diese Hochfrequenzkomponente führt der stehenden Welle weitere Energie zu, wodurch eine fortgesetzte Schwingung unterstützt und nutzbare Mikrowellenleistung er­ zeugt wird. Der Vorteil des Gyrotrons für sehr hohe Lei­ stungen und Frequenzen liegt darin, daß der Resonanz­ hohlraum die Dimensionen zahlreicher Wellenlängen im freien Raum anstatt eines Bruchteils einer Wellenlänge wie beim Klystronhohlraum aufweist. Außerdem kann der Strahl einen Durchmesser von mehreren Wellenlängen haben.
Der Durchmesser des Wechselwirkungs-Hohlraums 28 vergrößert sich in Richtung auf sein Austrittsende, so daß sich die Amplitude der stehenden Welle zum Zwecke kumulativer Wech­ selwirkung vergrößert.
Nach dem Verlassen des Hohlraums 28 tritt der Strahl 10 in einen Bereich 40 mit schwächer werdendem Magnetfeld ein, und sein Durchmesser vergrößert sich demgemäß, bis er an der Außenwand 42 des führenden Hohlleiters 36 gesam­ melt wird, welch letztere durch Wasserkanäle 44 gekühlt wird. Auf diese Weise werden die Funktionen des Strahlsammlers und der Ausgangshohlleiter kombiniert.
Ein Problem besteht bei diesem bekannten Gyrotron darin, daß die ursprüngliche Drehgeschwindigkeit des Strahls von der Magnetronkanone herrührt. Die Höhe der Drehgeschwin­ digkeit wird durch die Eigenschaften der Kanone bestimmt und kann nicht für den Einzelfall gewählt werden. Außerdem ist der Strahl naturgemäß hohl und muß daher größer sein als ein massiver Strahl gleicher Stromdichte. Der größere Strahl verursacht größere Schwierigkeiten hinsichtlich unerwünsch­ ter elektromagnetischer Schwingungsarten und Leckverluste durch die Öffnungen.
Ein verbessertes Verfahren zum Einführen von Drehenergie in einen Strahl geladener Teilchen wurde von Richard C. Wingerson in "Physical Review Letters", Bd. 6, Nr. 9, 1. Mai 1961, S. 446-448, vorgeschlagen. Dieses Verfahren besteht darin, den Strahl durch ein axiales Magnetfeld zu leiten, dem eine Korkenzieherkomponente hinzugefügt worden ist. Fig. 2 zeigt die Vorrichtung und das Ergebnis. Der Strahl 45, der sich in Richtung des axialen Feldes B o be­ wegt, durchläuft einen schraubenlinienförmigen Magneten 46, der aus einem durch das axiale Feld magnetisierten Eisen­ streifen besteht. Die Querkomponente des Magnetfeldes pflanzt sich drehend entlang der Achse fort. Die Ganghöhe p des Korkenziehers wird der Cyclotronwellenlänge angeglichen (der axialen Strecke, die ein Teilchen in der Zeit einer Umdrehung in dem gleichmäßigen axialen Feld B o zurücklegt). Da die Teilchen durch die Umwandlung axialer Geschwindigkeit in Drehgeschwindigkeit in der Axialrichtung langsamer werden, vermindert sich die Cyclotronwellenlänge, so daß die Gang­ höhe p der Schraubenlinie kürzer wird. Bei Elektronenstrahlen von relativistischer Energie ist die Änderung der Geschwin­ digkeit mit derjenigen der Energie viel geringer als bei schweren Teilchen, und die Verringerung der Ganghöhe kann sich erübrigen.
Fig. 3 ist ein schematischer Axialschnitt desjenigen Be­ reichs eines Gyrotrons, in dem Drehenergie durch ein Korken­ zieherfeld zugeführt wird. Diese Verwendung eines Gyrotrons ist in der US-PS 33 98 376 beschrieben.
In Fig. 3 ist der Strahl 10′ ein massiver Strahl, der von einer bekannten Elektronenkanone 48 der bei Klystronen und Wanderfeldröhren verwendeten Bauart ausgeht. Die kon­ kave thermionische Kathode 50 hat ein gegenüber dem Gyro­ tronkörper 52 negatives Potential, wodurch der konvergieren­ de Strahl 10′ in den Hohlraum 54 des Körpers 52 hineinge­ zogen wird. Am Ende des Hohlraums 54 befindet sich eine Stahlplatte 56, die in die Stahlabschirmung 58 paßt, welche das Endpolstück des axialen magnetischen Schirms bildet. Somit ist die Kathode 50 teilweise gegenüber dem axialen Feld abgeschirmt.
Am Weg des Strahls 10′ durch den Hohlraum 54 beginnt ein korkenzieherförmiges Magnetfeld, das durch eine bifilare Wendel 60 erzeugt wird, in der ein gegenläufiger Gleichstrom fließt, wie durch die Pfeile 62 angedeutet. Für gepulsten Betrieb kann auch ein Wechselstrom mit niedriger Frequenz verwendet werden. Das korkenzieherförmige Feld verwandelt axiale Energie in Rotationsenergie, wie durch Wingerson beschrieben. Die Menge der Rotationsenergie hängt von der Stärke und Länge des Korkenzieherfeldes ab und kann vom Konstrukteur ganz nach Wunsch gewählt werden. An dem Punkt, an dem die Rotationsenergie den erwünschten Wert erreicht hat, endet das Korkenzieherfeld, und der Strahl wird da­ durch komprimiert, daß das axiale Feld über eine Kompres­ sionszone 64 hinweg stärker gemacht wird. Diese Kompression erhöht zusätzlich die Rotationsenergie auf Kosten der axialen Energie. Da die Rotationsenergie die Mikrowellen erzeugt, sollte sie den größten Teil der Gesamtenergie bil­ den. Am Ende der Kompressionszone 64 tritt der Strahl durch die Eintrittsöffnung 32′ in den Resonanz-Wechselwirkungs­ hohlraum 28′ ein. Im übrigen ähnelt das Gyrotron demjenigen nach Fig. 1, abgesehen davon, daß im Falle des massiven Strahls das Austrittsfenster gegen Elektronen nahe der Achse abgeschirmt sein muß.
Die optimale Länge des Korken­ zieherfeldes wird nun wie im Anspruch 1 angegeben gewählt. Fig. 4 zeigt Kurven des Verhältnisses zwischen Elektronenenergie senkrecht zu der Achse V PERP und parallel zu der Achse VZ über die Länge Z des Korkenzieher­ feldes aufgrund berechneter Elektronenbahnen. Die Stärke des Korkenzieherfeldes beträgt 1% des axialen Feldes, und die Periodenlänge entspricht genau der Cyclotron-Wellenlänge. Bei einem Strahl, der keine Energie in Querrichtung aufweist, gilt die Kurve 66 für Elektronen im Zentrum des ursprüng­ lichen axialsymmetrischen Strahls, die Kurve 68 für Elek­ tronen, die bei kr = 0,25 ihren Ausgang nehmen, wobei k die radiale Fortpflanzungsgeschwindigkeitskonstante und r den Eintrittsradius bezeichnet, und die Kurve 70 für Elek­ tronen, die bei kr = 0,5 ihren Ausgang nehmen, was etwa dem größten Strahl entspricht, der normalerweise verwendet wird. Jede Kurve zeigt, daß die quergerichtete Energie ein Maximum erreicht und dann abnimmt, wenn durch den Übergang der Axialenergie die Strahl­ energie aufhört, synchron zu der Wendel zu sein. Der Maßstab für die Länge Z spielt hierbei keine Rolle. Für das Korkenzieherfeld ist eine solche Länge gewählt, daß die Energien in Querrichtung für Elektronen von verschiedenen Ausgangsradien im wesent­ lichen gleich sind. Dies würde im Falle von Fig. 4 bei Z = 25 der Fall sein. Der Wert hängt natürlich auch von der Stärke des Korkenzieherfeldes ab.
Fig. 5 ist eine graphische Darstellung ähnlich derjenigen nach Fig. 4, gilt jedoch für den Fall, daß die Cyclotron- Wellenlänge um 10% kürzer ist als die Ganghöhe des Korken­ zieherfeldes. In diesem Fall geraten die Elektronen schnel­ ler außerhalb des Synchronismus, und die optimale Länge für gleiche quergerichtete Energien beträgt Z = 22.
Es zeigt sich somit, daß der wesentliche Parameter für die optimale Länge einer gegebenen Konstruktion durch das Pro­ dukt aus der Cyclotron-Wellenlänge λ c und der Stärke des Korkenzieherfeldes gegeben ist.

Claims (2)

1. Gyrotron-Elektronenröhre mit Einrichtungen zum Erzeugen eines Elektronenstrahls (45, 10′) parallel zu einer Achse, mit einer sich längs der Achse erstreckenden räum­ lich-periodischen Einrichtung (46; 60) zum Erzeugen einer um die Achse herum gerichteten Kreisbewegungskomponente der Elektronen und mit einem achsenparallelen, zeitlich konstanten Magnetfeld zum Erzeugen einer zentripetalen Kraftkomponente senkrecht zu der Achse, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Länge der periodischen Einrichtung (46; 60) derart gewählt ist, daß alle Elektronen des Elektronenstrahls (45, 10′) nach Durchlaufen der Einrichtung (46; 60) unabhängig von ihrem Achsabstand annähernd den selben Anteil ihrer anfäng­ lichen Translationsenergie in Bewegungsenergie der Kreisbe­ wegung um die Achse herum umgewandelt haben.
2. Elektronenröhre nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zu der periodischen Einrichtung (60) eine bifilare Wendel zum Leiten gegensinnig um den Strahl umlaufender elektrischer Ströme gehört.
DE19813134582 1980-09-05 1981-09-01 Querenergieausgleicher fuer gyrotrone Granted DE3134582A1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US06/184,497 US4393332A (en) 1980-09-05 1980-09-05 Gyrotron transverse energy equalizer

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3134582A1 DE3134582A1 (de) 1982-06-24
DE3134582C2 true DE3134582C2 (de) 1989-10-12

Family

ID=22677119

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813134582 Granted DE3134582A1 (de) 1980-09-05 1981-09-01 Querenergieausgleicher fuer gyrotrone

Country Status (6)

Country Link
US (1) US4393332A (de)
JP (1) JPS5776736A (de)
CA (1) CA1169965A (de)
DE (1) DE3134582A1 (de)
FR (1) FR2492158B1 (de)
GB (1) GB2083690B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4236149A1 (de) * 1992-10-27 1994-05-05 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren zur Erhöhung und/oder Sicherstellung des Wirkungsgrades eines Gyrotrons und Gyrotron zur Durchführung des Verfahrens

Families Citing this family (10)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0058039B1 (de) * 1981-02-10 1985-02-20 Thorn Emi-Varian Limited Gyrotron
US4506190A (en) * 1982-09-27 1985-03-19 Varian Associates, Inc. Linear beam tube with reflected electron trap
US4531076A (en) * 1982-12-02 1985-07-23 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Army Electron beam stimulated electromagnetic radiation generator
US4531103A (en) * 1982-12-10 1985-07-23 Varian Associates, Inc. Multidiameter cavity for reduced mode competition in gyrotron oscillator
US4621219A (en) * 1984-07-17 1986-11-04 Varian Associates, Inc. Electron beam scrambler
JPS61153924A (ja) * 1984-12-26 1986-07-12 Toshiba Corp ジヤイロトロン装置
US4789808A (en) * 1986-05-23 1988-12-06 Toshiba Kabushiki Kaisha Gyrotron device with adjustable pitch factor
DE19515888A1 (de) * 1995-04-29 1996-10-31 Huels Chemische Werke Ag Verfahren zur kontinuierlichen Herstellung von macrocyclischen Verbindungen
DE19819136A1 (de) * 1998-04-29 1999-11-11 Deutsch Zentr Luft & Raumfahrt Abstimmbare elektromagnetische Strahlungsquelle
FR2854728B1 (fr) * 2003-05-06 2005-07-29 Thales Sa Tube hyperfrequence a faible rayonnement parasite

Family Cites Families (11)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2959706A (en) * 1958-06-23 1960-11-08 Bell Telephone Labor Inc Electron discharge device
FR1259658A (fr) * 1959-05-28 1961-04-28 Thomson Houston Comp Francaise Nouveau tube fonctionnant en haute fréquence
DE1295097B (de) * 1960-02-24 1969-05-14 Telefunken Patent Laufzeitroehre mit einer nicht rotationssymmetrischen, periodischen Fokussierungsanordnung zur gebuendelten Fuehrung des Elektronenstrahls
US3258626A (en) * 1961-09-18 1966-06-28 Hollow beam electron gun
FR1360454A (fr) * 1963-05-15 1964-05-08 Thomson Houston Comp Francaise Dispositif haute fréquence à interaction
DE1648650A1 (de) * 1966-05-17 1971-07-22 Politechnika Warszawska Ionisations-Vakuummeter fuer niedrigste Druecke
US3398376A (en) * 1967-12-11 1968-08-20 Jay L. Hirshfield Relativistic electron cyclotron maser
FR2401508A1 (fr) * 1977-06-27 1979-03-23 Commissariat Energie Atomique Injecteur d'electrons pour generateur hyperfrequence
US4200820A (en) * 1978-06-30 1980-04-29 Varian Associates, Inc. High power electron beam gyro device
JPS55113240A (en) * 1979-02-23 1980-09-01 Toshiba Corp Gyrotron
US4282458A (en) * 1980-03-11 1981-08-04 The United States Of America As Represented By The Secretary Of The Navy Waveguide mode coupler for use with gyrotron traveling-wave amplifiers

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE4236149A1 (de) * 1992-10-27 1994-05-05 Kernforschungsz Karlsruhe Verfahren zur Erhöhung und/oder Sicherstellung des Wirkungsgrades eines Gyrotrons und Gyrotron zur Durchführung des Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
DE3134582A1 (de) 1982-06-24
JPH0316729B2 (de) 1991-03-06
JPS5776736A (en) 1982-05-13
GB2083690A (en) 1982-03-24
GB2083690B (en) 1984-07-25
FR2492158B1 (fr) 1985-09-13
FR2492158A1 (fr) 1982-04-16
US4393332A (en) 1983-07-12
CA1169965A (en) 1984-06-26

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3421530C2 (de)
DE3203283C2 (de)
DE69016712T2 (de) Mikrowellengenerator mit einer virtuellen kathode.
DE69021290T2 (de) Mikrowellen-verstärker oder oszillator-anordnung.
CH224052A (de) Vorrichtung mit einer Entladungsröhre, in der ein von einer Steuerschwingung in Dichte moduliertes Elektronenbündel erzeugt wird.
DE2757079A1 (de) Linearbeschleuniger
DE1084322B (de) Mikrowellengenerator
DE2926119A1 (de) Hochleistungs-gyro-einrichtung
DE3134582A1 (de) Querenergieausgleicher fuer gyrotrone
DE69635200T2 (de) Radiofrequenz-Teilchenbeschleuniger
DE1019389B (de) Wanderfeldroehre, bei welcher der Wechselwirkungskreis aus einer koaxialen Leitung besteht
EP1203395B1 (de) Vorrichtung und verfahren zur ionenstrahlbeschleunigung und zur elektronenstrahlimpulsformung und -verstärkung
DE959299C (de) Wanderfeldroehre fuer raeumlich harmonische Betriebsweise
DE1232659B (de) Mit einer Stroemung elektrisch geladener Teilchen in Wechselwirkung stehender Leitungsresonanzkreis und Laufzeitroehren mit Geschwindigkeitsmodulation sowie Protonenbeschleuniger mit solchen Leitungsresonanzkreisen
DE3208293C2 (de)
DE3525275A1 (de) Mikrowellenroehre
DE881532C (de) Ultrakurzwellenschaltung, insbesondere Verstaerkerschaltung, unter Verwendung einer Wanderfeldroehre mit einem Wellenleiter
DE4433105A1 (de) Mikrowellen-Ofen
DE68917081T2 (de) Hochfrequenz-Oszillator.
DE836053C (de) Verstaerker fuer kurze elektrische Wellen unter Verwendung eines mehrere Wellenlaengen langen Entladungsraumes
DE893103C (de) Einrichtung zur Beschleunigung geladener Teilchen
DE10040896B4 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Ionenstrahlbeschleunigung und zur Elektronenstrahlimpulsformung und -verstärkung
DE3343747A1 (de) Gyrotron-oszillator
DE959747C (de) Roehrenanordnung fuer sehr kurze Wellen
DE1541928A1 (de) Bikonische logarithmisch-periodische Elektronenstrahlroehre

Legal Events

Date Code Title Description
8128 New person/name/address of the agent

Representative=s name: BERNHARDT, K., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 8000 MUENCHE

8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8328 Change in the person/name/address of the agent

Free format text: BLUMBACH, P., DIPL.-ING., 6200 WIESBADEN WESER, W., DIPL.-PHYS. DR.RER.NAT. KRAMER, R., DIPL.-ING.,8000 MUENCHEN ZWIRNER, G., DIPL.-ING. DIPL.-WIRTSCH.-ING., 6200 WIESBADEN HOFFMANN, E., DIPL.-ING., PAT.-ANWAELTE, 8000 MUENCHEN

8339 Ceased/non-payment of the annual fee