DE3135304C2 - Anordnung eines Tankwagen-Bodenventils - Google Patents

Anordnung eines Tankwagen-Bodenventils

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DE3135304C2 DE19813135304 DE3135304A DE3135304C2 DE 3135304 C2 DE3135304 C2 DE 3135304C2 DE 19813135304 DE19813135304 DE 19813135304 DE 3135304 A DE3135304 A DE 3135304A DE 3135304 C2 DE3135304 C2 DE 3135304C2
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Abstract

Eine Bodenventil-Anordnung für Tankwagen weist eine wahlweise aus einer Zug- oder Druckfeder bestehende, ohne gesondertes Widerlager unter Vorspannung eingebaute, den Ventilteller beaufschlagende Schließfeder auf, die als einziger Teil der eingebauten Anordnung in das Tankinnere vorsteht. Das obere Federende ist ggf. einstückig bis zum unteren Federende heruntergezogen. Eines der etwas aus dem unteren Federende vorstehenden Angriffsenden der Feder ist seitlich vom Ventilsitz am Flansch des Anschlußstutzens der Bodenventilanordnung festgelegt, während das andere Angriffsende der Feder mit der eingestellten Vorspannkraft auf den Ventilteller drückt.

Description

Tankinhalt in Berührung kommen, wobei insbesondere die beim Stand der Technik im Tankinneren angeordneten Widerlager, Stütz- und Führungselemente für die Schließfeder des Ventiltellers entfallen. Ferner soll die Anordnung so getroffen sein, daß der Ventilteller leicht ausgetauscht bzw. zum Auswechseln einer vorhandenen Ringdichtung einfach und schnell ein- und ausgebaut werden kann.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird nach der Erfindung eine gattungsgemäße Anordnung eines Tankwagen-Bodenventil* mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 vorgeschlagen.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte weitere Ausgestaltungen der Erfindung gekennzeichnet.
Die jeweils gewünschte Größe der am einen Federende in Schließrichtung auf den innenliegenden Ventilkegel wirkenden Vorspannkraft wird bei vorgegebener Federcharakteristik durch Wahl der Einspannlänge des festliegenden Federendes vorgegeben, wobei je nach Ausführung eine Einstellmöglichkeit vorgesehen sein kann.
Sowohl bei der Zugfeder- als auch bei der Druckfeder-Ausführung sind die Teile zum Festlegen der Federenden durch spezielle Formgebung vorzugsweise einstückig mit der Feder ausgebildet. Die Länge der über das untere Federende vorstehenden Abschnitte ist vorzugsweise so bemessen, daß die unterste Windung der Feder bei eingebauter Anordnung so weit oberhalb des Ventiltellers bzw. der inneren Tankbodenfläche liegt, daß ein bequemer Ausbau des Ventiltellers möglich ist. Diese Bemessung ist auch für die schnelle und zuverlässige Reinigung der Bodenventilanordnung besonders günstig.
Wichtig für die Reinigungsfreundlichkeil der erfindungsgemäßen Anordnung ist auch, daß zwischen den Windungen der eingebauten Schraubenfeder in Achsrichtung der Feder ein MindesUibstand vorhanden ist, der bei offenen und geschlossenem Venlil so groß ist, daß in jedem Fall ein unbehindertes, rückstandsfreies Abfließen des Füllgutes bzw. des Reinigungsmittels bei einer jeweils bei offenem Ventil durchgeführten Entleerung oder Reinigung des Tanks gewährleistet ist. Der axiale Abstand zwischen den einzelnen Federwindungen der Zug- bzw. Druckfeder wird deshalb vorteilhaft so gewählt, daß er insbesondere auch in der vom Ventilsitz abgehobenen Öffnungslage des Ventiltellers jeweils wenigstens doppelt bis vorzugsweise dreini;1.! so groß ist wie die Drahtdioke der Feder. Eine starke, mit wenigen Windungen ausgeführte Feder erlaubt noch größere Abstände zwischen den Einzelwindungen und hat außerdem den Vorteil einer besonders kleinen Benetzungs- und somit auch Reinigungsfläche.
Die Erfindung zeichnet sich insgesamt vor allem dadurch aus, daß durch die besonders vorteilhafte Ausgestaltung und Anordnung mit dem nach unten geführten oberen Federende der jeweils die Schließfeder des Ventils bildenden Zug- oder Druckfeder ein bei bisher gebräuchlichen Anordnungen als oberes Widerlager zur Abstützung der als Schließfeder üblichen Druckfeder im Tankinnern angeordneter Bauteil und dessen Montage entfällt. Dieser Vorteil ergibt sich auch, wenn als Schließfeder eine Bandfeder verwendet wird, die an dem Ventilverschlußstück und neben dem Ventilsitz angreift.
Ein weiteres vorteilhaftes Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Form und Anordnung der als Kraftglied zum Aufbringen der Ventilschließkraft eingesetzten Feder ohne zusätzliche Maßnahmen in Verbindung mit dem vorzugsweise koaxial mit der Federachse von unten auf den Ventilteller treffenden Betätigungsstößel eine einwandfreie Öffnungs- und Schließbewegung des Ventiltellers gewährleistet. Dadurch entfallen auch beim Stand der Technik übliche Führungselemente, die gewöhnlich mit der Schließfeder und deren Widerlager in einer mehr oder weniger kompliziert geformten oder zusammengesetzten Ventilgehäuse-Konsiruklion untergebracht sind, welche bei eingebauter Anordnung in
ίο den Tankinnenraum hineinragt und eine zuverlässige Säuberung nur nach Ausbau und Zerlegung der Anordnung gestattet
Durch die Erfindung wird bei einfachem montagefreundlichem Aufbau und einfacher Möglichkeit einer Überprüfung der Anordnung und einer Auswechselung des Ventiltellers eine hohe Betriebssicherheit erzielt.
Außerdem ist die erfindungsgemäße Anordnung sehr reinigungsfreundlich, da alle mit dem Tankgut in Berührung kommenden Teile und Flächen einschl. der vorzugsweise leicht konisch abfallenden Oberseite des Ventilkegels, der vorzugsweise kegelringförmigen Dichtflächen des Ventiles und des gekrümmten Anschlußstutzens ohne nennenswerte Kanten und ohne den Ablauf des Füllgutes oder des Reinigungsmittels hindernde Taschen so glatt wie möglich ausgeführt sind und in Ablaufrichtung des Füllgutes nach unten verlaufen, so daß sich kaum Rückstände des Füllgutes in der Bodenvenlil-Anordnung festsetzen können.
Die erfindiingsgemäße Anordnung kann deshalb bei einem Produktwechsel durch einfache und problemlose Sprühreinigung des Tanks schnell und zuverlässig gesäubert werden.
Ferner ist die erfindungsgemäße Anordnung bei einer Ausführung aus teurem Edelstahl im Vergleich zu bekannten Edclstahl-Bodcnventil-Anordnungen besonders preisgünstig.
Aiisfühnmgsbcispicle der Erfindung sind auf den Zeichnungen dargestellt und weiden im folgenden beschrieben. Es zeigt
Fig. 1 eine geschnittene Seitenansicht einer vorteilhaften und bevorzugten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Bodenventil-Anordnung mit einer als Zugfeder aufgeführten Schließfeder,
F i g. 2 eine gegenüber F i g. I abgewandelte Mögüchkeil einer lormschlüssigen Verbindung des Ventiltellers mit der daran angreifenden Schließfeder und
Fig. 3 eine der Fig. I entsprechende, herausgebrochene Tcilansicht einer erfindungsgemäßen Bodenventil-Anordnung mit einer Druckfeder als Schließfeder.
5u Eine in I-ig. 1 gezeigte Anordnung 10 eines Bodenvcntils ist als vormontierte Baueinheit mit einem Befestigungsflansch 12 eines Anschlußstutzens 14 teilweise durch eine Tankbodenöffnung 16 in das Tankinnere hineinragend am Boden eines mit 18 angedeuteten Tankwagcns befestigt. Der Anschlußstutzen 14 ist als gekrümmtes Rohrstück ausgeführt und besitzt an seinem unteren Funde ebenfalls einen Flansch 20 zu;n Anschließen einer Abgabeleitung. Am oberen, in die Tankbodenöffnung 16 mündenden Ende des Anschlußstutzens 14 ist ein vorzugsweise kegelförmiger Ventilsitz 22 für ein z. B. teller- bzw. kegelförmiges Ventilverschlußstück 24 ausgebildet. Der Ventilteller trägt eine in seine kegelförmige Dichtfläche eingelegte Dichtung 26.
Der Anschlußstutzen 14 ist mit einer in Tankboden· nähe unterhalb des Befestigungsflansches 12 im folgenden Flansch genannt, und des Ventilsitzes 22 liegenden Sollbruchstelle 28 ausgebildet.
An der Unterseite des Anschlußstutzens 14 sitzt eine
beispielsweise pneumatische Betätigungsvorrichtung 30 an sich bekannter Bauart. In dem teilweise einteilig am Rohrstück angeformten Gehäuse 32 der Betätigungsvorrichtung 30 wird ein koaxial zum Ventilteller angeordneter Kolben 34 bei Einleitung von Druckluft durch einen Druckluftanschluß 36 gegen die Kraft einer Rückstellfeder 38 nach oben verschoben.
Ein mit dem Kolben 34 verbundener Stößel 40 ragt durch eine mit einer Dichtungsanordnung 42 flüssigkeitsdicht abgedichtete Bohrung 44 senkrecht nach oben in den Anschlußstutzen 14 hinein. Bei Aufwärtsbewegung des druekluftbeiätigten Kolbens 34 trifft das obere Ende des Stößels 40 zentral auf die Unterseite des Ventilversehlußstückes 24, der dadurch entgegen der auf seine Oberseite wirkenden Schlicßkraft einer Zugfeder 46 in seine vom Ventilsitz 22 abgehobene Öffnungsstellung gedrückt wird. Die Unterseite des Vcntiltellers kann dabei eine zentrale Mulde für den Angriff des abgerundeten, oberen Stößelendes aufweisen.
Beim Ausführungsbeispiel nach Fig. I ist die unter Vorspannung eingebaute Schließfeder eine als zylindrische Schraubenfeder ausgebildete Zugfeder 46.
Bei der gezeigten Ausführungsform ist das untere Windungsende der Zugfeder mit einem mit dem Federaußendurehmesser fluchtend im wesentlichen senkrecht nach unten gebogenen und parallel zur Federachse durch die Tankbodenöffnung 16 gehenden Endabschnitt 48 ausgebildet. Mit dem Endabschnitt 48 ist das untere Ende der Zugfeder 46 seitlich neben dem Ventilsitz 22 am Flansch 12 des Anschlußstutzens festgelegt. Der Durchmesser der Tankbodenöffnung 16 ist bei dieser Anordnung etwas größer als der Vcntildurchmesser bzw. der Innendurchmesser des Flansches 12, dessen Stirnfläche somit eine von der Tankbodenöffnung 16 umfaßte Ringzone aufweist, siehe I- ig. 1.
Der bei eingebauter Anordnung sich durch die Tankbodenöffnung 16 erstreckende Endabschniit 48 ist mit seinem freien F.nde beispielsweise mit leichtem l'rclisit/ flüssigkeitsdicht in eine Durchgangsbohrung 50 des Flansches 12 eingesetzt. F.in geringfügig unten aus der Durchgangsbohrung 50 vorstehendes Ende des Federabschnittes 48 kann zusätzlich mit einer äußeren Dichtschweißung 52 gesichert und abgedichtet werden.
Gegebenfalls kann der Endabschnitt 48 mit seinem unteren Ende auch in eine Sackbohrung des Flansches 12 eingesetzt und/oder durch leicht konische Ausbildung der Paßflächen verkeilt werden, jedoch sind solche Lösungen teuer, insbesondere, wenn die Anordnung aus Edelstahl-Teilen aufgebaut ist.
Andere denkbare Befestigungsmöglichkeiten der unteren Federwindung am Flansch des AnscliuiuSluizens, beispielsweise mit Laschen oder durch Schweißung, sind möglich aber weniger säuberungsfreundlich.
Am oberen Federende ist ein von der obersten Windung radial zur Mitte gebogener Abschnitt 54 vorgesehen, an welchem ein axial nach unten gebogener, zum anderen Endabschnitt 48 paralleler Verlängerungsabschnitt 56 einteilig anschließt, der in der zentralen Federachse nach unten ragt und unterhalb der untersten Federwindung mit dem durch die Vorspannung festgelegten Schließdruck am Vcnlilversehlußsiüek 24 angreift.
Eine formschlüssige Verbindung des Ventilverschlußstückes 24 mit dem Verlängerungsabschnitt 56 besteht beispielsweise aus einer auf den Verlängerungsabschnitt 56 aufgeschrumpften Buchse als formschlüssige Verbindung 58 und einem von der Oberseite des Ventiltellers zentral vorspringenden, in die unten offene Buchsenbohrung eintretenden Zapfen 60.
F i g. 2 zeigt eine abgewandelte Ausführung der formschlüssigen Verbindung, bei welcher das untere Ende des Verlängerungsabschnitts 56 axial mit einer Fassung 62 an der Oberseite des Ventiltellers zusammengesteckt wird.
Die Arbeitsweise der vorstehend beschriebenen Bodenventil-Anordnung ergibt sich ohne weiteres aus der in F i g. 1 gewählten Darstellung, die auf der linken Seite die Schließstellung und auf der rechten Seite die Öffnungsstcllung veranschaulicht.
F i g. 3 in der für gleiche oder gleichartige Teile die gleichen Bezugszeichen wie in F i g. 1 verwendet sind, veranschaulicht eine zweite Ausführungsform der Erfin-
i<i dung mit einer Druckfeder 64 als Schließfeder der Bodenventil-Anordnung. Die auch bei diesem Beispiel als Schraubenfeder ausgebildete, unter Vorspannung eingebaute Druckfeder 64 besitzt an ihrem unteren Ende einen von der untersten Windung radial zur Mitte gebo-
:» genen Abschnitt 66 mit einem einstückig anschließenden, rechtwinklig nach unten gebogenen Endabsehniit 68. Der in der Federachse liegende Endabschnitt 68 ist beispielsweise entsprechend der formschlüssigen Verbindung 58 in F i g. 1 mit dem Ventilteller verbunden.
Diese Anordnung ist reinigungsfreundlicher als eine andere denkbare Ausführung, bei der das untere Ende der Druckfeder 64 mit der untersten, ohne Steigung gewickelten Windung auf dem Ventilteller abgestützt ist. Bei dieser Ausführung kann ein an der Oberseite des Ventiltellers ausgebildeter, zylindrischer Ansatz vorzugsweise formschlüssig in die unterste, auf dem Ventilteller aufliegende Windung eintreten, welcher der Feder Halt gibt und als Sicherung gegen seitliche Verschiebung des unteren Federendes wirkt.
Am oberen Ende der Druckfeder 64 verläuft ein radial von der obersten Windung abgebogener garadcr Abschnitt 70 diametral über das obere Federende. Von dem etwas über den l-'ederdurchmesser vorstehenden Ende dieses Zwisehenabsehnittcs 70 geht ein einstückig
4(i anschließender, rechtwinklig nach unten abgebogener weitere Endabsehniti 72 aus. der mit seinem unteren Ende ähnlich wie der Endabschniit 48 in Fig. 1 in einer Durchgangsbohrung 50 des Flansches 12 des Anschlußstutzens 14 festgelegt ist. Der Abstand des Endabschnittes 72 vom Fedcraußenmantel sollte entsprechend dem Mindestabstand der Federwindungen etwa zwei bis dreimal so groß wie die Drahtdicke sein.
Zusammenfassend ist nochmals festzustellen, daß bei den gezeigten Ausführungsbeispielen der Erfindung die als Schließfeder vorgesehene Zug- bzw. Druckfeder bei eingebauter .Anordnung praktisch der einzige in das Tankinnere ragende Teil des Bodenventils ist.
In Verbindung mit dem jeweils konzentrisch in der Federachse auf die Unterseite des VentilverschluBstükkes 24 drückenden Stößel 40 ist in beiden Fällen ohne gesondertes Widerlager und ohne zusätzliche Führungselemente eine einwandfreie Bewegung des beim öffnen des Ventilcs vom Ventilsitz 22 abgehobenen Ventilteller allein durch die Feder 46 bzw. 64 gewähr-
ho leistet. Dabei trägt bei der Ausführungsform mit einer Zugfeder 46 gemäß F i g. 1 insbesondere der in der Fcdcrach.se nach unten ragende Verlängerungsabschnitt 56 zu einer einwandfreien Ventiltellerbewegung bei, während der bei der Ausführung mit einer Druckfeder
b5 64 gemäß F i g. 3 quer über das obere Federende verlaufende, den nach unten abgewinkelten Endabschniu 72 tragenden Abschnitt 70 als obere Federabstützung wirkt, so daß eine nennenswerte Schiefstellung der Fe-
der beim Abheben des Ventiles vermieden und ein einwandfreier Angriff der Öffnungskraft gegeben ist.
In beiden Fällen ist auch das Ventilverschlußstück 24 leicht austauschbar. Zum Abnehmen des Ventiltellers wird dieser zunächst mittels der Betätigungseinrichtung ■> 30 in seine Öffnungsstellung angehoben. In dieser Stellung wird dann eine obere, gemäß F i g. 1 z. B. die oberste Windung der auseinandergezogenen Zugfeder 46 mit Hilfe eines strichpunktiert angedeuteten brückenartigen Gestells 74 abgestützt. Nach Rückstellen der Betatigungsvorrichtung 30 bzw. des Stößels 40 kann dann der Ventilteller einfach vom Ende der Federverlängerung abgezogen und ein neuer Ventilteller aufgesteckt werden. Das Gestell 74 wird dann nach erneuter Betätigung der Betätigungseinrichtung 30 wieder herausgenornmen. Eine solche Auswechselung des gesamten Ventiltellers ist meist einfacher als ein Austausch der Ringdichtung 26.
Bei der Ausführung nach F i g. 3 wird in entsprechender Weise verfahren, wobei aber ein brückenartiges Stützgestell 74 verwendet wird, das die unterste bzw. eine der unteren Windungen der bei abgehobenem Ventilteller zusammengedrückten Druckfeder 64 a bstül/t.
Die Zugfeder 46 und die Druckfeder 64 der gezeigten und erläuterten Ausführungsbeispiele sind Schraubenfedern, die mit besonders gestalteten Teilen für den Kraftangriff an den Federenden versehen bzw. ausgebildet sind. Dadurch kommt bei den gezeigten Ausführungen auch der Vorteil zum Tragen, daß Schraubenfedem eine einfache und genaue Festlegung des öffnungshubes des Ventiles und der zur Erzielung der gewünschten Schließkraft bzw. Federvorspannung notwendigen Einstellung eines vorgegebenen Federhubes gestatten.
Es sind jedoch auch Ausführungen von Bodenventil-Anordnungen mit einer ohne gesondertes Widerlager eingebauten, besonders ausgestalteten bzw. geformten Bandfeder oder dergleichen, die den einzigen in das Tankinnere ragenden Teil der eingebauten Anordnung bildet, möglich.
Erwähnenswert ist noch, siehe Fig. 1 und 3. daß die oberen Enden der Flanschbohrungen 76 bzw. 78 für die Befestigung des Flansches 12 am Tankboden 18 bzw. für die Befestigung einer Abgabeleitung am Flansch 20 des Anschlußstutzens 14 in eine mit den Bohrungen beim <ts Gießvorgang des aus einem Edelstahlgußteil bestehenden Anschlußstutzens angeformte, z. B. ringförmig umlaufende, muldenartige Vertiefung 80 bzw. 82 der anschließend geschliffenen Stirnfläche des Flansches münden. Diese Maßnahme wirkt sich bei Anordnungen aus Edelstahl besonders kostengünstig aus.
insbesondere bei Edeistahiaustuhrung der Anordnung bestehen die vorhandenen Dichtungen 26,42 und anstelle der Dichtschweißung 52, zumindest soweit sie mit Füllgut in Berührung kommen, z. B. aus Teflon oder einem feflonummantelten Elastomer.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (8)

Patentansprüche:
1. Anordung eines Tankwagen-Bodenventils mit einem an der Tankunterseite zu befestigenden Anschlußstut/en, einem Ventilsitz am oberen, in eine Öffnung des Tänkbodens mündenden Ende des Anschlußstutzens und einem mit dem Ventilsitz zusammenwirkenden, teller- oder kegelförmigen Ventilverschlußstück, das von einer unter Vorspannung über dem Ventilverschlußstiick im Tankinneren befindlichen Feder in SchlicUrichiung beaufschlagt und mittels einer Betätigungsvorrichtung gegen die Schließkraft der Feder vom Ventilsitz abhebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (46; 64) einschließlich der formsdslüssigcn Verbindung (58; 62) zwischen dem Ventilverschlußstück (24) und dem Vcrlängerungsabschnilt (56; 68) am Federende der einzige, bei eingebauter Anordnung in diis Tankinnere ragende Teil der Anordnung (10) ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (46; 64) mit einem Endabschnitt (48; 72) seitlich neben dem Ventilsitz (22) und einem am Ventilverschlußstück (24) angreifenden Endteil des anderen Federendes festgelegt ist.
3. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Zugfeder (46) ist, deren unteres Windungsende mit dem seitlich neben dem Ventilsitz (22) festgelegten Endabschnitt (48) ausge- jo bildet ist und deren oberes Windungsende mit einem nach innen gebogenen Abschnitt (54) versehen ist. an dem ein in der Federachse liegender Verlängerungsabschnitt (56) anschließt, der am Ventilverschlußstück (24) angreift. ss
4. Anordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder eine Druckfeder (64) ist, deren oberes Windungsende durch einen abgebogenen und in Richtung des unteren Federendes rügenden Endabschnitt (72) zur Festlegung seitlich neben dem Ventilsitz (22) verlängert ist und deren unteres Windungsende am Ventilverschlußstück (24) angreift.
5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4. dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (46; 64) mit ihrem einem Ende zentral am Vcntilvcrschlußstück (24) angreift und mit dem anderen Endabschnitt (48; 72) an einer von der Tankbodenöffnung (16) umfaßten Stelle eines Befestigungsflansches (12) des Anschlußslutzens (14) festgelegt ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (46; 64) einen Mindestabstand der Windungen von etwa der 2-bis Jfachen Drahidiekc der Feder hat.
7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ventilverschlußstück (24) und dem daran angreifenden Federonde eine Steckverbindung vorgesehen ist.
8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssige Verbindung eine Buchse ist. die auf das am Ventilverschlußstück (24) μ angreifende Ende der Feder (46; 64) aufgeschrumpft ist. wobei das VenülvcisehliißsHick mit einem in die Buchse passenden Zapfen (60) versehen ist.
^. Anordnung nach Anspruch 7. dadurch gekennzeichnet, daß die formschlüssigc Verbindung cine tr, einteilig mit dem Ventilverschlußstück (24) ausgebildete Fassung (b2) zur Aufnahme des .1111 Ventilverschlußstück angreifenden Endes der I eder (46; b4) Aus US-PS 42 44 403 ist ein derartiges Tankwagen-Bodenventil bekannt, bei dem eine Druckfeder in einem innerhalb des Tanks angeordneten Gehäuse untergebracht ist und sich gegen das Gehäuse sowie auf den Ventilteller abstützt, der mittels einer durch den Anschlußstutzen geführten Betätigungseinrichtung nach innen abgehoben werden kann. Das Gehäuse enthält auch eine Führungshülse für einen Schaft des Ventiltellers.
Diese und ähnliche bekannte Anordnungen, bei denen eine als vorgespannte Druckfeder ausgeführte Schließfeder mit den für die Abstützung und Führung benötigten Konstruktionsteilen im Tankinneren angeordnet sind, genügen zwar den Sicherheitsforderungen, nach denen eine Öffnung des Ventiis bei Beschädigung von unter dem Tankboden befindlichen Teilen ausgeschlossen sein soll, gestatten aber keine einwandfreie Reinigung, weil ihre in den Tank hineinragenden, zum Teil kompliziert geformten und zusammengebautenElemente solche Ecken, Taschen, Kanten und dergleichen besitzen, die ohne Ausbau und vollständige Zerlegung einer Reinigung nicht zugänglich sind.
Dies gilt insbesondere für bekannte Ventile aus kostspieligem Edelstahl, die eine über Stehbolzen am Flansch des Anschlußstutzens angeschraubte Stützplatte für die Schließdruckfeder und eine Führungshülse für einen Schaft des Ventiltellers enthalten.
Ein Grund für diese trotz des mehrteiligen Aufbaus überwiegend verwendete Konstruktion bei Edelstahlausführungen dürfte darin zu sehen sein, daß damit ein wegen der schwierigen Bearbeitung von Edelstahl möglicherweise noch höherer Aulwand vermieden werden kann.
Solche Edelstahlventile werden in Tankwagen aus nichtrostendem Material eingesetzt, die It. Vorschrift beispielsweise zum Transport von Lebensmitteln bzw. Getränken und/oder flüssigen, z.T. sogar giftigen Chemikalien verwendet werden.
Gerade für Tankwagen-Transporte auf diesen Gebieten ist eine einwandfreie Reinigung vor einem Wechsel der jeweils gefahrenen Produkte dringend geboten, um Schaden und Gefahren zu verhindern, die entstehen können, wenn nach dem Entleeren eines Tanks selbst geringfügige Restmengen eines Produktes in ein anschließend eingefülltes Produkt gelangen.
Falls keine Spezialeinrichtungen für in die bei einem Produktwechsel vorgeschriebene Säuberung des Tankwagens einschl. der mit dem Füllgut in Berührung kommenden Armaturen verfügbar sind, wird in vielen Fällen der Wagen mil Hilfe einer z. B. im Dom des Tankbehältcrs angeordneten Sprühvorrichtung gereinigt. Eine einwandfreie Reinigung im Sprühverfahren setzt dabei voraus, daß alle Innenflächen leicht zugänglich sind und frei liegen, el. h. nicht durch andere Einbauteile gegen das Besprühen mit Reinigiings- und Spülflüssigkeit abpeschmiert werden. Diese Bedingung ist bei den oben crläulerien Bodenventil Anordnungen bekannter Bauart nicht erfüllt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine durch einfachen und saubeiungsfreundlichen Aufbau verbesserte Anordnung eines gattungsgemäßen Tankwagen-Bodcnventils /u schallen, bei welcher möglichst wenige, so glattHiichig wie möglich ausgeführte Teile mit dem
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