DE313580C - - Google Patents

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DE313580C
DE313580C DENDAT313580D DE313580DA DE313580C DE 313580 C DE313580 C DE 313580C DE NDAT313580 D DENDAT313580 D DE NDAT313580D DE 313580D A DE313580D A DE 313580DA DE 313580 C DE313580 C DE 313580C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B42BOOKBINDING; ALBUMS; FILES; SPECIAL PRINTED MATTER
    • B42DBOOKS; BOOK COVERS; LOOSE LEAVES; PRINTED MATTER CHARACTERISED BY IDENTIFICATION OR SECURITY FEATURES; PRINTED MATTER OF SPECIAL FORMAT OR STYLE NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; DEVICES FOR USE THEREWITH AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; MOVABLE-STRIP WRITING OR READING APPARATUS
    • B42D15/00Printed matter of special format or style not otherwise provided for
    • B42D15/02Postcards; Greeting, menu, business or like cards; Letter cards or letter-sheets
    • B42D15/04Foldable or multi-part cards or sheets
    • B42D15/08Letter-cards or letter-sheets, i.e. cards or sheets each of which is to be folded with the message inside and to serve as its own envelope for mailing

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Description

Es ist wiederholt 'vorgeschlagen worden, Briefbogen und Umschlag mit Rücksicht auf. Papierersparnis aus einem Stück herzustellen. Die Entwicklung setzte bei den bekannten-
.5 Kartenbriefen ein und zeitigte manche Veränderungen, die sich zwar für kurze, auf einer Seite unterzubringende Mitteilungen als zweckmäßig erwiesen, aber für den Geschäftsverkehr, insbesondere bei Maschinenschrift, unbrauchbar
Ip1 waren.
Weiterhin sind Briefbogen bekannt, deren, für den eigentlichen Brief text bestimmter Teil über seine obere Querkante hinaus eine Verlängerung aufweist, die in zusammengeklapptem
.15- Zustand mit ihrer nunmehr obenliegenden Seite die Adresse aufnimmt. Das Verlängerungsstück ist hierbei aber nicht bestimmt und ge-
.. eignet, als Umschlag des eigentlichen Briefbogens zu dienen. Auch wird hierbei die Brief- adresse nicht zugleich als Kopfadresse des Briefes verwendet,, da das Verlängerungsstück beim Öffnen des Briefes abgeschnitten werden muß. ·;·■·..
Von bekannten Anordnungen dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß der die Adresse aufnehmende Teil der Verlängerung nach entsprechender Zusammenfaltung des Briefbogens als äußerer Umschlag dient, der den Briefbogen vollständig um-
.30? schließt.
Diese Anordnung ermöglicht zunächst, daß nur ein einmaliges Einspannen in die Schreib-" maschine erforderlich ist, um gleichzeitig die. Adresse für den Umschlag und für den Kopf des Briefes zu schreiben. Weiterhin besteht der Vorteil, daß diejenige Seite des oberen Klappteiles, welche der mit der Adresse zu versehenden Seite entgegengesetzt. ist, durch Anbringung einer dunklen Färbung oder eines Futters o. dgl. undurchsichtig gemacht werden kann, so daß auch bei Verwendung sehr dünnen Geschäftspapiers, das zugleich die Anfertigung der erforderlichen mehrfachen Durchschläge mit der Schreibmaschine ermöglicht, der Inhalt nach Schließen des Briefes nicht ermittelt werden kann. Schließlich bietet diese Anordnung die Möglichkeit, nach Eingang und öffnen des Briefes beim Empfänger das Einheften in Briefordner u. dgl. in derselben Weise bewirken zu können wie bei den gewöhnlichen Geschäftsbriefen, so daß oberhalb des eigentlichen Briefes Briefkopf und Adresse sichtbar ist. Um für die Zwecke des Einheftens des Briefes das unerwünschte Abheben des oberen Klappteiles von dem Brief und ein Zerreißen zu vermeiden, bietet die besondere Anordnung des Erfmdungsgegenstandes die Möglichkeit, durch Anbringung eines Kleberandes auf der nicht für die Adresse zu verwendenden Seite des Klappteiles diesen auf der darunter liegenden Briefbogenfläche zu befestigen.
Der Briefbogen ist nicht nur auf der Vorder- , seite, sondern auch auf der Rückseite zu beschreiben, ohne daß der Inhalt von -außen zugänglich wird.
■ Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht. ' . ■ ■
Fig. ι zeigt die Vorderansicht.
Fig. -2 läßt die Art des Zusammenlegens des Briefbogens ersehen.
Fig. 3 ist die Vorderansicht des zusammen-
gelegten Briefbogens vor dem Festkleben der Fahnen.
Fig. 4 ist die Rückansicht zu Fig. 3 nach Befestigung der Klebefahnen. ':
Bei der dargestellten Anordnung erhält der Briefbogen zwecks Bildung des Umschlages über seinen oberen Rand hinaus eine Verlängerung i, 2, deren Größe ein Drittel des übrigen Brief formats beträgt. An einem ihrer Längsränder, z. B. bei 12, ist eine Klebefahne 6 angeordnet, die auf ihrer der Bildfläche, der Fig. ι bis 3 abgekehrten Seite in. der bei Briefumschlägen üblichen Weise mit einem Klebstoff . versehen ist. Weiterhin ist an der an die Längskante 12 anstoßenden Hälfte 13 des freien Querrandes des Kläppteiles 1, 2 eine Klebefahne 7 angebracht, durch welche verhindert wird, daß bei Beschreiben der beiden Briefs^eiten die Aufschrift auf der
zweiten Seite bei geschlossenem Umschlag zu-, gänglich wird.
Die der Bildfläche der Fig. 1 abgekehrte Seite des oberen Klappteiles 1, 2 wird zweckmäßig durch entsprechende Färbung oder durch Fütterung undurchsichtig gemacht.
Bevor der Briefbogenin die Schreibmaschine eingespannt wird, faltet man den oberen Klappteil I, 2 in der Richtung des Pfeiles der Fig. 1 nach abwärts, so daß er den Teil 3 des Brief bogens überdeckt. ' Auf der rechten Hälfte 2 des oberen Klappteiles wird die Adresse angebracht, während auf dem linken Teil 1 gegebenenfalls die Firma des Absenders aufgedruckt sein kann. Unterhalb des jetzt unteren Randes des oberen Klappteiles 1, 2 beginnt dann der eigentliche Brief, so daß für diesen die beiden Teile 4 und 5 des Briefbogens mitihrer Vorder- und Rückseite zur Verfügung stehen. ,
Das Zusammenfalten erfolgt in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise. Der Briefbogen wird nach
den Querlinien 10 und 11 zusammengefaltet, derart, daß der Teil 5 zunächst auf den
-Teil 4 gelegt wird, worauf man diese übereinanderliegenden Teile 4, 5 um die Kante 10 unter, den hochgehobenen Klappteil 1, 2 legt. Dieser kommt dann auf die Rückseite des Teiles 4 zu liegen. Nunmehr erfolgt ein Zusammenfalten um die in der Längsrichtung des Briefbogens sich erstreckende Mittellinie 8, 9 (vgl. Fig. 3). Das Schließen des'Briefes erfolgt dadurch, daß die Fahnen 6, 7 um ihre Kanten 12
. bzw. 13 umgeklappt und auf der Rückseite 1.
. : festgeklebt werden (s. Fig. 4). Die beschriebenen beiden Seiten der Teile 4 und 5 sind dann von der Außenseite nicht zugänglich.
Das öffnen des Briefes erfolgt durch Aufschneiden der Ränder 12, 13.
Um beim Einheften-in Briefordner u. dgl. ein Zerreißen "des anhebbaren Klappteil es 1, 2 zu vermeiden, ist dieser an seiner der Bildfläche a'bgekehrten Seite mit einem Klebestreifen 14 (s. Fig. 1) versehen, der durch Anfeuchten ein Befestigen des Klappteiles 1, 2 auf der Unterlage 3 ermöglicht.
Während bei der dargestellten Ausführungsform der Klappteil 1, 2 ein Drittel der Gesamtgröße des übrigen Briefes darstellt, kann das Verhältnis beliebig gewählt werden, z. B. daß der Klappteil 1, 2 die Hälfte des übrigen Brief- : bogens ausmacht. ' ...
Zur weiteren Ausnutzung der Schreibfläche steht auch nichts im Wege, die Vorderseite des Teiles 3 zu beschreiben. In diesem Falle müßte nach erfolgter Aufschrift der Adresse auf der Hälfte 2 des Klappteiles letzterer hochgehoben werden.
■ Wird die an dem freien Querrand 13 des oberen Klappteiles 1, 2 angeordnete Fahne 7 weggelassen, so ist der Brief nur auf der Vorderseite zu beschreiben, da die Rückseite bei ausschließlichem Verschluß durch die Fahne 6 zugänglich wird. Briefbogen mit nur einer Fahne 6 eignen sich daher für kürzere Mitteilungen.
Überschreitet der Brief die Größe von zwei Seiten, so --kann durch Einlage eines zweiten Briefbogens diesem Bedürfnis Rechnung getragen werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Brief bogen, dessen für den eigentlichen Brief text bestimmter Teil über ■ seine obere Querkante hinaus eine Verlängerung aufweist, die in zusammengeklapptem Zustand mit ihrer nunmehr obenliegenden Seite die Adresse aufnimmt, dadurch gekennzeichnet, daß der die Adresse aufnehmende Teil der Verlängerung (1, 2) "nach ent- • ■ sprechender Zusammenfaltung des Brief- 100-bogens (4, 5) als äußerer Umschlag dient, der den Briefbogen vollständig umschließt., .
  2. 2. Briefbogen nach· Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Innenseite der für die Adresse bestimmten Verlängerung (1, 2) ein Klebestreifen (14) angeordnet ist, um beim Einheften des Briefes in einen Briefordner o. dgl. das unerwünschte Abheben des Klappteiles durch Festkleben desselben zu vermeiden. 110.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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