DE313599C - - Google Patents
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- DE313599C DE313599C DENDAT313599D DE313599DA DE313599C DE 313599 C DE313599 C DE 313599C DE NDAT313599 D DENDAT313599 D DE NDAT313599D DE 313599D A DE313599D A DE 313599DA DE 313599 C DE313599 C DE 313599C
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- basting
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B11/00—Machines for sewing quilts or mattresses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Bedding Items (AREA)
Description
Bekannt sind Verfahren, Stoffe aller Art mit und ohne Zwischenlagen, wie z. B. Watte,
Haare, Daunen, Papier, Zellstoffwatte u. a. m., miteinander- zu vereinigen, und zwar in fortlaufender,
durch Hand oder Maschine ausgeführter Stepp- oder anderer^Näharbeit oder in
Verheftungen, die bei größeren Flächen oder Meterwaren in beliebiger,; Stücklänge oder
-breite nur durch die Hand gemacht werden
ίο konnten. Bei derartigen Verheftungen geht
die Geschmeidigkeit der Stoffe mit oder ohne Zwischenlagen durch den mehr oder weniger
festen, in allem jedoch, weil mit der Hand, ungleichen oft sogar Knoten bildenden Fadendurchzug
verloren und wird die'Elastizität bei Anwendung fortlaufender Stepp- oder anderer
Nähte, gleichviel ob' sie Quadrate, gerade Linien oder wellenförmige Längs- öder Längsund
Querstreifen bilden, sehr stark beeinträchtigt. Auch ist keine Nachgiebigkeit der
einzelnen Nähte- in ihrem Fadendurchzuge zu erzielen, vielmehr erhält der gesteppte oder
genähte Gegenstand einen brettigen Charakter, je mehr Nähte zur Vereinigung der Stoffe ihn
bedecken. Ganz besonders tritt^dieser Nachteil bei Steppdecken ein, und erhöht sich, je stärker
die Füllung ist. Ein weiterer wesentlicher - Übelstand zeigt sich bei fortlaufender Versteppung
oder Vernähung, falls diepEmMgC1.aus
Papier oder Zellstoffwatte besteht, da durch die Nähte die Einlage perforiert wird und beim
Hin- und Herzerren des Gegenstandes bzw. bei längerem Gebrauch notgedrungena an den
Nahtlinien zerreißen muß. Sobald noch Feuchtigkeit (Schweiß bei Bekleidung) hinzutritt, ballt
sich in den abgenähten Quadraten oder sonstigen Isolierformen das Papier allmählich zuKlumpen,
der Gegenstand wird wertlos und ist von seiner weiteren Benutzung ausgeschlossen.
Diese Nachteile sollen durch das nachstehend erläuterte, den Gegenstand vorliegender Erfindung
bildende Verfahren beseitigt werden.
, Die miteinander zu vereinigenden Stoffe \
werden zwecks Massenherstellung auf maschinellem Wege unter Vermeidung fortlaufendei
Stepp- oder anderer Nähte an voneinander getrennten Stellen vermittels einzelner oder in
Formen von Kleinornamenten, Blümchen o. dgl. angeordneter Heftstiche miteinander -vereinigt,
bei denen der Heftfaden in mehrfacher Verschlingung derart geführt ist, daß der Heftstich,
ohne zu einem festen Knoten zusammengezogen zu sein, ~ in sich noch eine gewisse Nachgiebigkeit besitzt.
Die Zeichnung stellt eine beispielsweise Ausführungdes
Verheftverfahrens bei einem aus drei Lagen bestehenden Stoff dar. a, b und c
bedeu-ten die. drei Lagen, die mittels der Fäden d in angemessenen Zwischenräumen unlösbar
verbunden sind.
. Die Verheftung erfolgt punktartig oder, wie bei e in Fig. 1 dargestellt, in kleinen alleinstehenden
und regelmäßig wiederkehrenden Ornamenten, wie Sternchen, Blümchen u. dgl.,
wobei die Heftstiche kreuz und quer greifen 6g und der Heftfaden durch sich selbst wieder
gefaßt wird, ohne einen Knoten zu bilden oder zu einer Verknotung zusammengezogen zu sein,
wodurch die Verheftung eine unlösbare wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Vereinigung von Stoffen aller Art mit und ohne Zwischenlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die miteinander zu verbindenden Stoffe behufs Massenherstellung auf maschinellem Wege unter Vermeidung fortlaufender Stepp- oder anderer Nähte an voneinander getrennten Stellen vermittels einzelner oder in Formen von Kleinornamenten, Blümchen' o. dgl. angeordneter Heftstiche miteinander vereinigt werden, bei denen der Heftfaden in mehrfacher Verschlingung derart geführt ist, daß der Heftstich, ohne zu einem festen Knoten zusammengezogen zu sein, in sich noch eine gewisse Nachgiebigkeit besitzt. .Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE313599C true DE313599C (de) |
Family
ID=566460
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT313599D Active DE313599C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE313599C (de) |
-
0
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