DE313954C - - Google Patents

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DE313954C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63BSHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING 
    • B63B3/00Hulls characterised by their structure or component parts
    • B63B3/13Hulls built to withstand hydrostatic pressure when fully submerged, e.g. submarine hulls

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

Bei den bisher üblichen Schiffsformen von U-Boöten hatten die vom Außenwasser benetzten äußeren Flächen des Schiffskörpers entweder die bei schlankeren Schiffen, z. B. Torpedobooten, gebräuchlichen Schiffslinien, die nach vorn und hinten, ohne einspringende Winkel sanft zugespitzt verliefen (Doppelhüllenboote) und bisweilen unterhalb des eigentlichen Schiffskörpers einen oder mehrere
ίο Längskiele von trapezförmigem oder rechteckigem Querschnitt als sogenannte Ballast-Dockkiele trugen, oder es waren einfache Schiffsformen üblich, bestehend aus einem zylindrischen Mittelteil, der nach den Schiffsenden' in je einem oder mehreren Kegelstümpfen seine Fortsetzung fand (Einhüllen-U-Boote), die an den Schiffsenden ein leichtes Vorschiff und ein leichtes Hinterschiff hatten, um dem Ganzen eine nicht zu ungünstige Wasserwiderstandsform zu geben. Dock- oder Ballastkiele waren bei den Einhüllenbooten häufig wie bei Doppelhüllenbooten vorgesehen.
Bei den Einhüllenbooten sind bisweilen auch leichte, zur Aufnahme von Treiböl oder als Tauchtanks dienende tornisterartig ausgebildete, an dem mittleren oberen Teil des Druckkörpers liegende Taschen angeordnet, die unabhängig von der eigentlichen Schiffsform ausgebildet sind und zur Verminderung des Wasserwiderstandes beitragen.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet nun ein Tauchbootkörper, welcher durch eine der Raumbildung des Druckkörpers angepaßte Formgebung des Außenkörpers und Anordnung von unten offenen Längskanälen eine Verbesserung der bisher üblichen Formen darstellt, durch welche, ähnlich wie durch die für Überwasserschiffe mehrfach vorgeschlagenen Spantenausbuchtungen für die Wellenhosen bzw. Ausbuchtungen des Schiffsbodens — die jedoch für Unterseeboote wegen der beschriebenen Außenkörperformen nicht ohne weiteres in Anwendung kommen können — / günstigere Widerstandsverhältnisse erzielt werden. Durch die neue Formgebung wird sowohl bei Überwasser- wie bei Unterwasserfahrt der Wasserwiderstand vermindert und der Zustrom des Wassers zu den Propellern und damit der Wirkungsgrad der Antriebsmaschine verbessert, sowie auch die Stabilität bei Neigungen vergrößert. Ferner wird durch die Ausbildung von möglichst runden Spantformen der Außenspanten im Bereich der gesamten Schiffslage die Festigkeit erhöht bzw. das Baugewicht vermindert, so daß die freiwerdenden Gewichte zu anderen Nutzzwecken verwendet, oder das Deplacement bei gleicher Leistung ermäßigt werden kann. Außerdem wird noch bezweckt, das Volumen der durchfluteten, also nicht nutzbaren Räume zwischen Druckkörper und Äußenkörper unterhalb der Überwasserfahrt-Schwimmlinie nach Möglichkeit zu verringern.
Auf der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung geformter Tauehbootkörper schematisch veranschaulicht.
In seinem mittleren, zylindrischen Teil erhält der Außenkörper A eine zur Hauptachse symmetrische Spantform, die. in Höhe der Hauptachse den größten Krümmungsradius aufweist und etwa 30 ° von der Mittschiffsebene an den Druckkörper B beji C und D bzw. E, also ohne ihn oben und unten ganz !
zu umhüllen, anschließt. Um dem Schiff beim Docken oder Aufgrundlegen eine genügende Stütze zu bieten, sind die tiefsten Punkte des Außenkörpers A in gleiche oder annähernd gleiche Höhe mit der Unterkante des Druckkörpers B verlegt. Der Ballast P ist im unteren Teil des Außenkörpers angeordnet. Dockkiele oder Sicherheitskiele fallen weg.
ίο Die Form des Außenkörpers ist so gewählt, daß die Unterkante des Außenkörpers A in gleicher Höhe wie die Unterkante des Druckkörpers B verläuft. Die unterhalb der Anschlußstelle C gebildeten, längslaufenden Rinnen C, C1 ergeben nach hinten einen guten Zulauf-, kanal für das Wasser zu den Propellern und verlaufen nach vorn so, daß sie, sich vereinigend, die Bugtorpedorohre einhüllen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Tauchbootkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Spantform des an einen Druckkörper (B) anschließenden Außenkörpers (A) so ausgebildet ist, daß er, ohne den Druckkörper unten zu umhüllen, mit seinen tiefsten Punkten etwa in gleicher Höhe mit der Unterkante des Druckkörpers liegt, so daß oberhalb des tiefsten Punktes nach unten offene durchlaufende Längskanäle (G, G1) entstehen, welche als Wasserzulaufkanäle zu den Propellern dienen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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