DE3140102A1 - Schneckengetriebe - Google Patents
SchneckengetriebeInfo
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Description
Bezeichnung: Schneckengetriebe
Beschreibung:
Beschreibung:
Die Erfindung betrifft ein Schneckengetriebe mit verzweigter
Kraftübertragung zwischen AntriebsweXle und Abtriebswelle entsprechend dem Oberbegriff- des Anspruchs 1.
Aus dem französischen Patent 237 2998 ist ein Schneckengetriebe dieser Art bekannt, bei dem die mit einem Elektromotor
verbundene Antrhbswelle zwei gegenläufige Schnecken mit vorzugsweise gleicher Gangzahl trägt. 'Die Abtriebswelle
ist senkrecht zur Antriebswelle ausgerichtet und steht über zwei Zwischenräder mit der Antriebswelle in Verbindung
.
Ein derartiges Getriebe ist insbesondere interessant für den Antrieb eines Kraftfahrzeugscheibenwischers. Die beiden gegenläufigen Schnecken übertragen auf die beiden Zwischenräder
Tangentialkräfte, die praktisch gleich groß 1^ aber entgegengerichtet sind. Dadurch wird auf die Antriebswelle
praktisch keine Axialkraft ausgeübt, so daß hier Stützlager entfallen können.
Mit einem derartigen Schneckengetriebe müssen verhältnismäßig große Kräfte übertragen werden. Andererseits besteht
die Forderung, das Getriebe einschließlich des Antriebsmotors möglichst klein zu bauen. Aus diesem Grunde werden
für das Getriebe mehrgängige Schnecken vorgesehen, die es erlauben, die Tiefe der Schneckengänge zu verringern und
so zu einer größeren Torsionsfesti jkeit der Schnecke zu gelangen, die es letztendlich erlaubt, die beiden Schnekkengänge
unmittelbar in eine Verlängerung der Motorwelle einzuarbeiten.
Die Verwendung mehrgängiger Schnecken macht es erforderlich, daß das Zwischenrad so ausgebildet werden muß, daß der
das Schneckenrad bildende Teil eine andere Zähnezahl apfweist als der das Ritzel bildende Teil, wobei das Verhältnis der
Zähnezahl des Schneckenrades zur Zähnezahl des Ritzels gleich der Gangzahl der zugehörigen Schnecke sein muß.
Durch die unterschiedliche Zähnezahl am Zwischenrad entstehen beim Zusammenbau einer derartigen Getriebeanordnung
erhebliche Schwierigkeiten, die aus Kostengründen bei einer Serienfertigung nicht vertretbar sind.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Schnekkengetriebe
der im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Art so zu vereinfachen, daß sich hier eine Vereinfachung
der Montage ergibt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß bei einem topfförmigen Gehäuse das Zahnrad der Abtriebswelle
im Bereich des Gehäusebodens unter der Antriebswelle angeordnet ist und daß die Zwischenräder jeweils einstückig
ausgebildet sind und ihre Breite jeweils so bemessen ist, daß beim Einsetzen des Zwischenrades der das Ritzel bildende
Teil mit dem Zahnrad bereits im Eingriff steht, bevor der
OJ das Schneckenrad bildende Teil mit der Schnecke in Eingriff
kommt. Durch diese Ausbildung ist gewährleistet, daß bei da: Montage immer die richtige Zuordnung der Zähne zwischen
3-U0102
' Ritzel und Zahnrad einerseits' und Schneckenrad und Schnecke
andererseits bewirkt wird.
Während es grundsätzlich möglich ist, die Zwischenräder fest mit einer Welle zu verbinden, die in eine entsprechende
Lagerung des Gehäusebodens eingesetzt wird, ist in einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung vorgesehen, daß der
Gehäuseboden ein Lager für die Antriebswelle aufweist und daß am Gehäuseboden zwei in das Gehäuseinnere ragende Achsen
für die Zwischenräder befestigt sind. Hierdurch wird die Montage weiterhin vereinfacht, da nach dem Einsetzen
der mit dem Zahnrad verbundenen Abtriebswelle und der hierzu quer . verlaufenden Antriebswelle die Zwischenräder
nur noch auf die Achsen aufgesteckt zu werden brau-
■5 chen, wobei durch die erfindungsgemäße Ausbildung diese
Zwischenräder sich der das Schneckenrad bildende Teil selbsttätig in die dazu gehörige Schnecke "einfädelt".
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist vorgesehen, daß die beiden Schnecken die gleiche Steigung und
die gleiche Gangzahl aufweisen und die Zwischenräder identisch sind.
In einer weiteren bevorzugten Augestaltung ist vorgesehen, ^3 daß die Schnecken gegenläufig ausgebildet sind und die Zwischenräder
im Gehäuse auf gegenüberliegenden Seiten der Antriebswelle angeordnet sind.
In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung ist ferner on
vorgesehen, daß die Antriebswelle mit den Schnecken durch eine Verlängerung der Rotorwelle eines am Gehäuse angeflanschten
Elektromotors gebildet wird.
Die Erfindung betrifft schließlich die Verwendung des
Schneckengetriebes als Antriebselement für einen Kraftfahr— zeugscheibenwischer.
'·" - - \ 31401G2
' Die Erfindung wird anhand einer perspektivischen Zeichnung
in Form einer Sprengdarstellung näher, erläutert.
In einem vorzugsweise topfföririig ausgebildeten Gehäuse 1
eines Untersetzungsgetriebes ist die Abtriebswelle 2 in einer Lagerbüchse 3 gehalten, die mit dem Gehäuseboden 4
verbunden ist. Die Lagerbüchse 3 ist zu der Außenseite des
Gehäuses hin verlängert. Der aus der Gehäusebüchse 3 nach außenhin herausragende Teil der Abtriebswelle 2 wird späterhin
mit dem Getriebegestänge eines Kraftfahrzeugscheibenwischers verbunden. Im Gehäuseinnern ist die Abtriebswelle 2
mit einem Zahnrad 5 verbunden, das mit einer Geradverzahnung versehen ist. ■
^5 Der Gehäuseboden 4 ist ferner mit zwei parallelen, in das
Gehäuseinnere hineinragenden Achsen 6 verbunden. Auf diese beiden Achsen werden zwei Zwischenräder 7 aufgeschoben, die
bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel identisch sind. Die Zwischenräder 7 sind einstückig ausgebildet, wobei der
Teil 7a ein Ritzel bildet und der Teil 7b ein koaxial hierzu ausgerichtetes Schneckenrad. Die beiden Ritzel 7a sind
mit einer dem Zahnrad 5 entsprechenden Geradverzahnung versehen, während die beiden Schneckenräder 7b eine Schneckenverzahnung aufweisen.
·
·
Das Verhältnis· der Zähnezahlen η des Schneckenrades 7b zu
den Zähnezahlen ρ des Ritzels 7a beträgt bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel n/p = 2. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel·
weist das Ritzel 7a 15 Zähne und das Schnek- ou kenrad 7b 30 Zähne auf.
Die Seitenwände des topfförmigen Gehäuses 1 sind an ihrer
Oberkante mit Gewindelöchern 8 versehen, über die mit Hilfe von Schrauben 9 ein Gehäusedeckel 10 befestigt wird. Der
Gehäusedeckel 10 ist mit zwei Bohrungen 12 und einer Bohrung
13 versehen. Die beiden Bohrungen 12 dienen zur Aufnahme
der freien Enden der Achsen 6, wobei die Deckelfläche gleich-
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zeitig als Anlagefläche für die Zwischenräder 7 dient. Die
Bohrung 13 bildet das zweite Lager der· Abtriebswelle 2.
Die Seitenfläche 1a des Gehäuses 1 bildet ein Flansch zur
Aufnahme des Elektromotors 11. Der Rotor des Elektromotors 11 ist mit einer'Welle 14 versehen, die in einem Lager 16
in der Gehäusewandung gelagert ist und sich bis in den Innenraum des Gehäuses 1 erstreckt.
Die Welle 14 bildet gleichzeitig die Antriebswelle des Getriebes
und ist auf ihrem freien Ende mit zwei nebeneinanderliegenden Schnecken 15a und 15b versehen. Die beiden
Schnecken sind gegenläufig ausgebildet, weisen aber die gleiche.Steigung auf. Bei dem Ausführungsbeispiel sind
zweigängige Schnecken dargestellt, die mit den jeweils das Schneckenrad bildende Teil 7b der beiden Zwischenräder 7
in Eingriff stehen, die auf gegenüberliegenden Seiten der Abtriebswelle 14 angeordnet sind.
Das Getriebe wird wie folgt zusammengebaut:
Zunächst wird die mit dem Zahnrad 5 verbundene Abtriebswelle 2 in die Lagerbüchse 3 am Gehäuseboden eingeschoben.
Danach wird der Rotor des Elektromotors 11 mit der. Antriebswelle 14 in. das Lager 16 eingeschoben. Über den Rotor wird
anschließend der Stator 11a des Elektromotors und der hintere Lagerschild 11.b montiert. Anschließend werden die
beiden Zwischenräder 7 auf die Achsen 6 aufgeschoben. Da die Zwischenräder mit ihrem die Ritzel 7a bildenden Teil
ου . so breit bemessen sind, daß sie beim Aufschieben auf die
Achsen 6 mit dem Zahnrad 5 bereits im Eingriff stehen, bevor sie mit ihrem das Schneckenrad bildenden Teil mit der
Schnecke in Eingriff kommen, ergibt sich beim vollständigen Aufschieben eine automatische Zuordnung der Zähne des
Schneckenrades 7b zur zugehörigen Schnecke. Das bisherige mühsame "Einfädeln" entfällt. Mit dem Aufsetzen des Gehäusedeckels
10 werden die freien Enden der Achsen 6 in den
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Bohrungen 12 und das freie Ende der Abtriebswelle 2 in der
Bohrung 13 abgestützt. Durch Verschrauben mit Hilfe der
Schrauben 9 ist der Montagevorgang beendet·
lg-ks 20
Claims (6)
- Maxton · Maxton · Langmaack PatentanwältePatentanwälte Maxton & Langmaack ■ Pferdinengesstr. 50 - 5000 Köln 51Robert Brede (1895-1943) Alfred Maxton er. (1943-1978)Anmelder: Equipements Automobiles Marchai jüroen LangmaackF-92 132 ISSy-leS-MOUlineaUX Dlplom-ingenloure_ . . , zugelassen bei demFrankreich Europäischen Patentamt5000 Köln 5iUnsere Zeichen Datum559 pg 818 08.10.31Bezeichnung: SchneckengetriebeAnsprüche:f 1.;Schneckengetriebe mit verzweigter Kraftübertragung zwischen Antriebswelle und Abtriebswelle, bei dem auf der Antriebswelle zwei vorzugsweise gegenläufig und vorzugsweise mehrgängige Schnecken angeordnet sind, und dessen Abtriebswelle mit einem Zahnrad verbunden ist, das über zwei Zwischenräder mit den Schnecken der Antriebswelle in Verbindung steht, wobei die Zwischenräder jeweils aus einem dem Zahnrad zugeordneten Ritzel mit der Zähnezahl ρ und einem mit einer Schnecke in Eingriff stehenden Schneckenrad mit der Zähnezahl η gebildet werden, wobei das Verhältnis n/p der Zahl der Gewindegänge der zugehörigen Schnecke entspricht und wobei alle Getriebeteile in einem geschlossenen Gehäuse angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) bevorzugt topfförmig ausgebildet ist und daß das Zahnrad (5) der Abtriebswelle (2) im Bereich des Gehäusebodens unter der Antriebswelle (14) angeordnet ist und daß die Zwischenräder (7) jeweils einstückig ausgebildet sind und ihre Breite so bemessen ist, daß beim Einsetzen des Zwischenrades (7) der das Ritzel (7a) bildende Teil mit dem Zahnrad (5) bereitsTelefon: (0221)380238 ■ Telegramm: Inventator Köln ■ Telex: 8883555 max d „<-»—k„„i,i.,,„*„ i/»i„ ;oi -7 τ7η-ιηηκη\ tan -Mr in99«5i.«;nn ■ rifMitcnhp Rank AR Kfiln IRI 7 37070060) KtO-Nr. 123 6181im Eingriff steht, bevor der das Schneckenrad (7b) bildende Teil mit der Schnecke (15a/ 15b) in Eingriff kommt.
- 2. Schneckengetriebe nach Anspruch 1 ,. dadurch gekennzeichnet, daß der Gehäuseboden ein Lager (3) für die Antriebswelle (2) aufweist und daß am Gehäuseboden (2) in das Gehäuseinnere ragende Achsen (6) für die Zwischenräder (?) befestigt sind. ' "
- 3. Schneckengetriebe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schnecken (15a, 15b) die gleiche Steigung und die gleiche Gangzahl aufweisen und die Zwischenräder (7) identisch sind.
- 4. Schneckengetriebe nach einem der Snsprüche 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnecken (15b, 15b) gegenläufig ausgebildet sind und die Zwischenräder (7) im Gehäuse (1) auf gegenüberliegenden Seiten der Antriebswelle (14) angeordnet sind. . - -
- 5. Schneckengetriebe nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (14) mit den Schnecken (15a, 15b) durch eine Verlängerung der Rotorwelle eines am Gehäuse angeflanschten Elektromotors (11) gebildet wird.
- 6. Schneckengetriebe nach einem der Ansprüche 1 - 5, gekennzeichnet durch die Verwendung als Antriebselement für einen Kraftfahrzeugscheibenwischer.
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