DE314013C - - Google Patents
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- DE314013C DE314013C DENDAT314013D DE314013DA DE314013C DE 314013 C DE314013 C DE 314013C DE NDAT314013 D DENDAT314013 D DE NDAT314013D DE 314013D A DE314013D A DE 314013DA DE 314013 C DE314013 C DE 314013C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 35
- 230000015556 catabolic process Effects 0.000 claims 1
- 230000008439 repair process Effects 0.000 claims 1
- 239000002699 waste material Substances 0.000 claims 1
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000002093 peripheral effect Effects 0.000 description 2
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- 238000000844 transformation Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B35/00—Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives
- B21B35/02—Drives for metal-rolling mills, e.g. hydraulic drives for continuously-operating mills
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21B—ROLLING OF METAL
- B21B1/00—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations
- B21B1/02—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling heavy work, e.g. ingots, slabs, blooms, or billets, in which the cross-sectional form is unimportant ; Rolling combined with forging or pressing
- B21B1/04—Metal-rolling methods or mills for making semi-finished products of solid or profiled cross-section; Sequence of operations in milling trains; Layout of rolling-mill plant, e.g. grouping of stands; Succession of passes or of sectional pass alternations for rolling heavy work, e.g. ingots, slabs, blooms, or billets, in which the cross-sectional form is unimportant ; Rolling combined with forging or pressing in a continuous process
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Metal Rolling (AREA)
Description
Vorliegende'Erfindung bezieht sich auf ein
■■·; kontinuierliches Walzwerk mit mehreren.
.hintereinanderliegendcn Walzenpaaren von
zunehmender Umfangsgeschwindigkeit. Es
.5 sind jedoch zwei oder mehrere solcher WaI-zenpaarc
in Gruppen nebeneinander . augeordnet und so mit einem gemeinsamen An-
;: '.x trieb· verbunden, daß auf den einzelnen Grup-
:.. pen entweder nur hin oder nur zurück gewalzt
wird, ohne den in einem Sinne laufen-' . den Antrieb oder; die Wälzenpaare umsteuern
zu müssen.. . ,·
Kontinuierliche Walzwerke als A7Or- oder
: Fcrtigwalzwerkc anzuwenden, ist bekannt.
»5 Auf ilitien worden die Rohhlöcke oder Knüp-
pol in einem Durchgänge auf den gewünschten
Endquersehnitt heruntergewalzt. Je größer nun der Querschnitt des auszuwalzenden
Blockes ist, desto mehr hintereinanderliegende ao Walzenpaare sind erforderlich, um den Block
in einem Durchgange auf den verlangten Endquerschnitt herunterzuwalzen.
." : Wenn auch solche kontinuierliche Walzwerke gegenüber Triowalzenstraßen sehr leistungsfähig sind, so sind sie doch auch sehr : ; kostspielig in der Anschaffung und in der Unterhaltung. Ferner verlangen sie sehr große Antriebsmaschinen und sehr viel Platz, namentlich in der Walzrichtung. In vielen Fällen mußte daher wegen Platzmangels oder . ':. Unwirtschaftlichkeit von einer solchen Ein-, richtung abgesehen werden. Dies trifft; in noch größerem Maße bei Mitteleisen- und Blockwalzwerken · zu, wo durchweg größere Blockqiierschnitte Verwalzt werden.
." : Wenn auch solche kontinuierliche Walzwerke gegenüber Triowalzenstraßen sehr leistungsfähig sind, so sind sie doch auch sehr : ; kostspielig in der Anschaffung und in der Unterhaltung. Ferner verlangen sie sehr große Antriebsmaschinen und sehr viel Platz, namentlich in der Walzrichtung. In vielen Fällen mußte daher wegen Platzmangels oder . ':. Unwirtschaftlichkeit von einer solchen Ein-, richtung abgesehen werden. Dies trifft; in noch größerem Maße bei Mitteleisen- und Blockwalzwerken · zu, wo durchweg größere Blockqiierschnitte Verwalzt werden.
' -Man ist in vielen Fällen daher bei den gewöhnlichen
Triowalzwerken mit einem oder ,'■ z\\'ci ;Walzengerüstcn \ nebeneinander geblieben.
Das Arbeiten an Triögerüst;n" setzt
jedoch bei größeren Blockquerschnitten die'.
Verwendung· von angetriebenen ITcbctisclicn
voraus, wodurch der Betrieb sehr erschwert und teuer wird.. Die Leistungsfähigkeit einer
solchen Triostraße ist bedeutend geringer als die einer kontinuierlichen Walzenstraße und
erfordert eine bedeutend größere Anzahl von Bedienungsleuten. v :. .
Bei Blockwalzwerken zum Auswalzen schwerer Blöcke ist man daher ganz von den
Triostraßen abgegangen und verwendet fast ausschließlich .. Umkehr - Duo - Walzwerke.
Diese erfordern aber bedeutend schwerere Antriebsmaschinen als die mit Schwungrad
ausgestatteten Triostraßen.
. Bei der Anwendung von kontinuierlichen Walzenstraßen mit hintercinandciiiegenden
AValzenpaaren ist noch ein wesentlicher Punkt zu beachten. Wie bekannt, liegen bei ihnen
die Umfangsgeschwindigkeiten der einzeln λ
hintereinanderfol'gcndcii Walzenpaare durch 6o"-die
Antriebsvorrichtung —. seien es Stirnräder oder sonstige Übertragungsmittel —
unwandelbar zueinander fest. Die Abnahmeverhältnisse·
der einzelnen aufeinanderfolgenden Kaliber bzw. Einschnitte in den Walzenpaaren müssen sich nach diesen Umfangsgeschwindigkeiten richten. Die Umfangsgeschwindigkeiten der einzelnen Walzeupaare
werden nach der Kalibrierung der gang- , barsten Knüppelsorte festgelegt, so daß andere
Knüppelsortcn sich darnach richten müssen. ■Alan legt deshalb fast allgemein.nur ein bis
zwei verschiedene Knüppclsorten bzw, Kaliberbahnen auf kontinuierliche Walzcnstraßen.
Man erzielt dementsprechend auch nur zwei verschiedene Endquerschnittc auf denselben.
Handelt es sich hierbei um die Herstellung von Fertigerzeugnissen, so muß für
die verschiedenen Fertigsorten die ganze kontiiiuicrlichc Walzenstraße umgebaut, d. h. mit
anderen .Walzen mit Ein- und Ausführungen usw. versehen werden. Handelt es sich' aber
' nur um das Vorwalzen der Knüppel 'und ist
an die kontinuierliche Vorstraße eine Fcrtigstraße angeschlossen, so müssen bei einem
■. umfangreichen Walzprogramm der Fertigstraßc
in dieser Aorgerüste eingebaut werden, um den von der kontinuierlichen Vor-'
; straße kommenden Knüppel weiter herunterzuwalzen. Dadurch wird aber die Leistungs-
. fähigkeit der Ferligstraßen wesentlich herabgemindert
und geht der an der kontinuierlichen Vorstraße erzielte Vorteil wieder verloren,
ν ' '
Der vorliegenden Erfindung gemäß soll nun bei dem kontinuierlichen Walzwerk eingangs
erwähnter Art die Anzahl der nötigen ■Walzenpaare·.wesentlich verringert, dadurch
die Antriebsvorrichtung '. vereinfacht und trotzdem die Anzahl der in den Abmessungen
verschiedenen-Eiidquersclinitte wesentlich erhöht und dadurch' die Ausnutzung und Leistungsfähigkeit der Einrichtung bedeutend
wirtschaftlicher werden. Dies wird durch das Umkehrwalzen des. Walzgutes auf einem
kontinuierlichen Walzwerk mit zwei oder mehreren nebeneinander angeordneten Gruppen
von hintereinanderliegenden Walzenpaaren dadurch erzielt, daß hin- und hergewalzt
wird, ohne das Walzgut vor dem Eintritt aus der einen Walzengruppe in die
nächste heben oder senken zu müss.en. Dabei sind die Gruppen so zueinander angeordnet, daß die zum Antriebe der .Kamm-
walzen dienenden Antriebsräder wechselseitig als Zwischenräder dienen.
In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein kontinuierliches Walzwerk mit zwei
Gruppen von je zwei hintereinander angeordiieten Walzenpaaren dargestellt, die von einer
gemeinsamen KrastqueHe aus angetrieben werden.
Fig. 1 zeigt den Aufriß.
Fig. 2 zeigt den Grundriß.
Fig. 2 zeigt den Grundriß.
Die vier Walzenpaare O1 bis ai werden mittels
der vier Kammwalzgerüste bt bis Z?4 angetrieben.
Die Walzenpaare at, a2 bilden die
erste, die dagegen versetzten Walzenpaare c73, a4 die zweite Gruppe. Die vier Kammwalzgerüste
^1 bis bt dagegen liegen in einer
Gruppe und sind mit den Antriebsrädern r, bis (\, miteinander verbunden. Alle Antriebsräder
c, bis r., -sitzen in dor Verlange rung
der. unteren Kammwaizenaclisen. Durch die versetzte Anordnung der Walzcnpaare
wird erreicht, daß wechselseitig die Antriebsräder' der einen Gruppe als Zwischen räder
der anderen Gruppe dienen. Es wird daher die zweite Gruppe αΛ, .;α den entgegengesetzten
Drehsinn der ersten Gruppe «,, a._,
haben b/.w. rs wird /. 1!. auf der ersten
Gruppe ff, ct„ hin —: d. h. vom Wa-I/.ofen
fort — und auf der zweiton Gruppe (/,. </,, zurück
— d. h. zum Walzofen hin — gewalzt. Das Walzgut, wird also zuerst die Walzenpaare
der ersten Walzcngruppe passieren,, dann durch die Walzenpaare der /.weiten
Walzcngruppe zurückkommen u. s. f. bis der erwünschte Endqucrschnitt des Walzgutes erreicht
ist. Da beim Eintritt: des Walzstabcs in jede Gruppe der Walzdruck bzvv\ Abnahmekoeffizient
unabhängig von der Um- fallgeschwindigkeit: der Walzenpaare ist, also beliebig gewählt werden kann, ist es
möglich, Walzstäbe desselben Anfangquerschnittes zu verschiedenen Endqucrschnittcn
auszuwalzen, wodurch jeder Anforderung einer
Fertigwalzcnstraßc nach großer Variation an Knüppclquerschnitten oder, wenn es sich um
■Hersteilung von Fertigerzeugnissen handelt, nach oiner großen Anzahl solcher ohne Walzenwechsel
entsprochen werden kann. ·
Der Transport kurzer Walzstäbe von einem Gerüst zum andern kann durch Rollgängc
ev c„, der Quertransport von einer Walzengruppe
zur anderen durch Querschlepper flt /2
erfolgen. Bei dünneren Walzsorten . kann jedoch auch, mittels mechanischer Umführungen
das Walzgut umgeleitet werden. Am 'Wellenstumpf kann clic Antriebsquelle angreifen,
am zweckmäßigsten unter Einschaltung eines Schwungrades.
Soll nun ein Block oder Knüppel in z.B. ; zehn Umformungen auf einen gewünschten
Querschnitt hcruntergewalzt werden, so sind : bei der kontinuierlichen Walzcnstraße bekannter
Anordnung zehn Walzenpaare erforderlich-,
die aus walztechnischcn Gründen in zwei Gruppen hintereinander angeordnet wer- „.·
den. Gemäß dem Ausführungsbcispicl sind no bei der neuen Anordnung nur vier Walzcnpaare
erforderlich, wobei der Block auf der ersten Gruppe dreimal, auf der zweiten zweimal
ausgewalzt wird. Es ist ferner noch, zu beachten, daß bei vorliegender Erfindung
'gleichzeitig zwei Blöcke ausgewalzt werden können —- in jeder Gruppe einen —, ohne den
kontinuierlichen Betrieb zu behindern.
Ein weiterer Übelstand bei den kontinuierlichen Walzwerken bekannter Art ist, daß
Claims (2)
1. Kontinuierliches Walzwerk mit zwei oder mehreren nebeneinander angeordneten
Gruppen' von hinlcrciiinnderliegeiidcn
Walzcnpaaren, dadurch gekennzeichnet, daß hin und her gewalzt wird, ohne das
Walzgut vor dem Eintritt aus der einen Walzengruppe (α,, a,2 bzw.
<r.,, a,) in die nächste Walzenp;iargruppe (a:,,a,{ bzw.
H1, <;.,) heben oder senken zu müssen.
2. Kontinuierliches Walzwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
mehrere oder zwei Gruppen (flj,-fl2 un(l
(7:!, «.,) so zueinander angeordnet sind,
daß die zum Antriebe der Kauimwalzen (/'i bis /'.,) dienenden Antriebsräder (C1
bis c4) wechselseitig als Zwischenräder dienen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE515087X | 1916-07-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314013C true DE314013C (de) |
Family
ID=6548884
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314013D Active DE314013C (de) | 1916-07-01 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314013C (de) |
| FR (1) | FR515087A (de) |
-
0
- DE DENDAT314013D patent/DE314013C/de active Active
-
1917
- 1917-12-10 FR FR515087A patent/FR515087A/fr not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR515087A (fr) | 1921-03-24 |
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