DE3140169C2 - Anordnung zur Daten- und Sprachübertragung - Google Patents

Anordnung zur Daten- und Sprachübertragung

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DE3140169C2
DE3140169C2 DE19813140169 DE3140169A DE3140169C2 DE 3140169 C2 DE3140169 C2 DE 3140169C2 DE 19813140169 DE19813140169 DE 19813140169 DE 3140169 A DE3140169 A DE 3140169A DE 3140169 C2 DE3140169 C2 DE 3140169C2
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line conductor
line
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DE19813140169
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Massoud Dipl.-Ing. Djamshidpour
Konrad-Michael Ing.(grad.) 1000 Berlin Schultze
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    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
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    • B61L3/16Continuous control along the route
    • B61L3/22Continuous control along the route using magnetic or electrostatic induction; using electromagnetic radiation
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    • B61RAILWAYS
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Abstract

Für eine Anordnung zur Daten- und Sprachübertragung zwischen einer streckenfesten Station und streckengebundenen Fahrzeugen, insbesondere einer Magnetschwebebahn und ähnlichen Fahrzeugen, mittels eines längs der Strecke verlegten, aus Hin- und Rückleiter bestehenden Linienleiters und an den Fahrzeugen angebrachten Ferritantennen, sowie zur Positionierung der Fahrzeuge durch Kreuzung des Hin- und Rückleiters in bestimmten Abständen besteht die Aufgabe, sie mit einer Verkleinerung der Empfangsstörungen, einer Erhöhung der Linienleiterströme und leichterer Montage der Linienleiter zu gestalten. Die Lösung besteht darin, daß Hin- und Rückleiter (1, 2) des Linienleiters in einer Ebene (E), die senkrecht zur Mitte der Ferritantenne (3) verläuft, verlegt sind und voneinander einen Abstand (b ↓s) haben, der um den Faktor eins bis drei größer als der Abstand (h) des oberen Leiters von der Ferritantennenachse ist (b ↓s = (1 . . . 3) h), wobei der Abstand (h) von den mechanischen Gegebenheiten des Anwendungsfalles abhängt und so klein wie möglich gewählt wird. Eine besondere Anwendung erfolgt bei Magnetschwebebahnen.

Description

  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des vorliegenden Patentanspruchs 1. Eine solche Anordnung geht aus den "Techn. Mitt. AEG-TELEFUNKEN", 1978, S. 108 bis 112 hervor.
  • Es ist bekannt, längs einer Strecke Linienleiter zu verlegen. Insbesondere ist es bekannt, zwischen den Schienen eines Gleises derartige Linienleiter anzuordnen, wobei der eine Leiter des Linienleiters in der Mitte des Gleises, der andere am Fuß einer Schiene verlegt ist. Durch eine am Fahrzeug angebrachte Ferritstabantenne, die quer zum Leiter in der Schienenmitte angebracht ist, erfolgt eine induktive Kopplung für einen in diesem Leiter oder der Ferritstabantenne fließenden Wechselstrom mit der Antenne oder dem verlegten Leiter. Auf diese Weise können Daten zwischen dem Fahrzeug und einer an den Linienleiter angeschlossenen streckenfesten Station ausgetauscht werden.
  • Im Prinzip könnte eine derartige Linienleiterverlegung auch für eine Magnetschwebebahn verwendet werden, wobei dann natürlich derjenige Leiter, der oben als am Schienenfuß verlegt beschrieben wurde, jetzt auf der einen Seite der Trasse unter einer Langstatorwicklung zu liegen käme. Diese Langstatorwicklung stellt aber eine besondere Störquelle dar. Außerdem ist die Montage unter der Langstatorwicklung schwierig.
  • Ganz allgemein ist der Wellenwiderstand einer Doppelleitung von dem Abstand b s der beiden einzelnen Leiter abhängig. Es gilt für den Wellenwiderstand Z l : &udf53;vu10&udf54;&udf53;sb18&udf54;H@&udf53;vz1&udf54; mit °Kd:°k Durchmesser&udf53;zr20&udf54;der Leiter des Linienleiters.
  • Man erkennt daraus, daß bei kleiner werdendem Abstand zwischen den beiden Leitern der Wellenwiderstand kleiner wird. Dies hat zur Folge, daß der induzierte Linienleiterstrom entsprechend größer wird.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung gemäß dem Oberbegriff des vorliegenden Patentanspruchs 1 anzugeben, die eine Verkleinerung der Empfangsstörungen und eine Erhöhung der induzierten Linienleiterströme ergibt.
  • Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe durch die im Kennzeichen des Patentanspruchs 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
  • Eine vorteilhafte, die Montage des Linienleiters erleichternde Weiterbildung des Gegenstandes des Anspruchs 1 ist im Anspruch 2 gekennzeichnet.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung eignet sich nicht nur für Magnetschwebebahnen, bei denen ein Leiter eines herkömmlichen Linienleiters unter einer Langstatorwicklung zu montieren wäre, sondern auch bei anderen Bahntrassen und sonstigen Anlagen, bei denen der Abstand zwischen Ferritantennen der Fahrzeuge und Linienleiter gegen die Linienleiterbreite klein gewählt werden kann und eine Montage des Linienleiters in einer Ebene senkrecht zur Ferritstabantenne möglich ist.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung wird im nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiel an Hand der Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
  • Fig. 1 die symmetrische Linienleiter- Ferritstabantennenanordnung gemäß der Erfindung,
  • Fig. 2 die gemessene Empfangsspannung im Linienleiter bei sendender Antenne in Abhängigkeit von der Linienleiterbreite.
  • In der Fig. 1 ist mit T die Trasse einer Magnetschwebebahn bezeichnet, mit L an ihr angebrachte Langstatorwicklungen und mit F (gestrichelter Umriß) ein Fahrzeug, das am Boden in seiner Mitte eine quer zur Fahrtrichtung liegende Ferritstabantenne (Spule mit eingelegtem Ferritkern) 3 mit einer Länge l besitzt. Die Achse der Antenne ist mit a bezeichnet. In einer Ebene E, die senkrecht zur Mitte der Ferritstabantenne 3 verläuft, sind in einem Abstand b s Hin- und Rückleiter 1, 2 des Linienleiters verlegt.
  • Der Abstand b s ist ca. 10 cm (im Vergleich zu ca. 75 cm bei der vorbekannten Lösung).
  • Mit h ist der Abstand des oberen Leiters 1 von der Achse a der Ferritstabantenne bezeichnet. Dieser Abstand wird mit h ≤b s gewählt, also z. B. h=5-10 cm, b s =10 cm.
  • Es zeigt die Fig. 2 die gemessene Empfangsspannung U E in einen Linienleiter in Abhängigkeit von der Linienleiterbreite b s für h=50 mm und h=100 mm. Die eingefügte Schaltskizze zeigt eine Ferritstabantenne 3 im Querschnitt in ihrem Gehäuse, die mit einer Eingangsspannung U A beaufschlagt ist. Sie induziert eine Spannung in den Linienleiter (bei der Messung mit einer Länge von 1500 mm).

Claims (2)

1. Anordnung zur Daten- und Sprachübertragung zwischen einer streckenfesten Station und streckengebundenen Fahrzeugen, insbesondere einer Magnetschwebebahn und ähnlichen Fahrzeugen, mittels eines längs der Strecke verlegten, aus Hin- und Rückleiter bestehenden Linienleiters und an den Fahrzeugen angebrachten Ferritantennen, sowie zur Positionierung der Fahrzeuge durch Kreuzung des Hin- und Rückleiters in bestimmten Abständen, dadurch gekennzeichnet, daß Hin- und Rückleiter (1, 2) des Linienleiters in einer Ebene (E), die senkrecht zur Mitte der Ferritantenne (3) verläuft, verlegt sind und voneinander einen Abstand b s haben, der um den Faktor 1 bis 3 größer als der Abstand h des oberen Leiters von der Ferritantennenachse ist (b s = (1 . . . 3) · h), wobei der Abstand h von den mechanischen Gegebenheiten des Anwendungsfalles abhängt und so klein wie möglich gewählt wird.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Linienleiter als vorgefertigte Doppelleitung oder als Einzelleiter auf Kunststoffstegen mit Nuten montiert wird.
DE19813140169 1981-10-07 1981-10-07 Anordnung zur Daten- und Sprachübertragung Expired DE3140169C2 (de)

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