DE314018C - - Google Patents
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- DE314018C DE314018C DENDAT314018D DE314018DA DE314018C DE 314018 C DE314018 C DE 314018C DE NDAT314018 D DENDAT314018 D DE NDAT314018D DE 314018D A DE314018D A DE 314018DA DE 314018 C DE314018 C DE 314018C
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- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 3
- 238000009954 braiding Methods 0.000 claims description 2
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-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04C—BRAIDING OR MANUFACTURE OF LACE, INCLUDING BOBBIN-NET OR CARBONISED LACE; BRAIDING MACHINES; BRAID; LACE
- D04C3/00—Braiding or lacing machines
- D04C3/02—Braiding or lacing machines with spool carriers guided by track plates or by bobbin heads exclusively
- D04C3/14—Spool carriers
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
Die bekannten Klöppelspindeln für Flechtmaschinen, die in einer genuteten Gängplatte
laufen, haben in der Regel an ihrem unteren Ende oder Fußende einen schiffchenförmig
langgestreckten Gleitschuh, mittels dessen sie in der Führungsnut der Gangplatte geführt
sind. Hierbei ist infolge der starren Anordnung und der verhältnismäßig großen
Längenausdehnung dieses Gleitschuhes nicht zu umgehen, daß sich in'scharfen Kurven der
Führungsnut der Gangplatte am Gleitschuh ein Zwängen einstellt, das zu großer Reibung
und Abnutzung sowie zu unangenehmem Geräusch Anlaß gibt.
Zweck der vorliegenden Erfindung ist die Beseitigung dieser Übelstände. Gemäß der
Erfindung ist die Klöppelspindel an ihrem Fußende mit einem oder mehreren Paaren
voneinander unabhängiger kurzer Gleitschuhe
ao versehen, die je um eine zur Spindelachse parallele Achse drehbar sind, so daß sie sich
. in allen Kurvenführungen der jeweiligen Krümmung derselben von selbst anpassen
können. Dadurch erhält man einen leichten Gang der Spindel mit möglichst wenig Reibung
und fast gar keinem Geräusch.
Zweckmäßig besitzt die Klöppelspindel zwei solche Gleitschuhpaare in paralleler Anordnung
zueinander, welche diesseits und jenseits einer Führungsschiene oder -rippe an
deren Seitenflächen entlanggleiten. Durch diese Anordnung erzielt man im Betriebe
eine zwangläufige und unbedingt sichere, schwankungsfreie Führung -der Klöppelspindel,
indem diese in der Anwendung mit ,35 ihren. Gleitschuhpaaren gewissermaßen rittlings
über die Führungsschiene übergeschoben ist.
Zur Ermöglichung der Drehung der Gleitschuhe können diese beispielsweise an Drehscheiben
angebracht sein, die im Spindelfuß drehbar gelagert sind. Eine einfache
Ausführung dieser Art ist z-.'B. die, wo die Drehscheiben der Gleitschuhe mit Umfangsrillen
versehen und an einem im Spindelfuß fest angeordneten gemeinsamen Trennungssteg rollend geführt sind.
Die- Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes:
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Klöppelspindel
mit einem Teilschnitt durch eine Gangplatte; »
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch den Fußteil der Spindel;
Fig. 3 ist eine Unteransicht zu Fig. 2;
Fig. 4 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie A-B von Fig. 2;
Fig. 5 ist ein wagerechter Schnitt nach Linie C-D von Fig. 1.
Die gezeichnete Klöppelspindel besitzt' an
ihrem Fußende zwei Paar voneinander unabhängiger, schiffchenförmiger, kurzer Gleitschuhe
a, b und α1, b1. Das Paar Gleitschuhe
CLj b ist in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise
zu dem Paar Gleitschuhe α1, b1 parallel gestellt.
Die Gleitschuhe jedes Paares liegen in ein und derselben Längsspur. In der Anwendung
der Klöppelspindel auf einer Gangplatte c befindet sich das eine Paar Gleitschuhe
in einer Führungsnut c1 derselben, das andere in einer gleichlaufenden Führungs-
: nut c2 der doppelspurigen Platte c (Fig. 1
und 5), wobei der gegenseitige Abstand der Gleitschuhpaare zur Stärke der zwischen den
zwei Nuten c1, c2 vorhandenen Führungsschiene
oder -rippe d derart gewählt ist, daß im. Betrieb die beiden Gleitschuhpaare diesseits
und jenseits der Schiene oder Rippe d an deren Seitenflächen entlanggeführt werdeii.
Damit nun die Gleitschuhe sich der Krümmung der Führungsschiene oder -rippe d
von selbst anpassen können, was namentlich
, in scharfen Kurven notwendig ist, damit die Führung der Spindel möglichst ohne Zwängen
und' mit geringster Reibung erfolgen kann, sind die-vorderen Gleitschuhe a. a1 und die hinteren
b, b1 um je eine zur Spindelachse parallele Achse drehbar, indem die Gleitschuhe a, a1 an
einer Drehscheibe /, jene b, b1 an einer zweiten
Drehscheibe Z1 sitzen, wobei diese Drehscheiben
/, f1 mit einer Umfangsrille versehen
und, im Fußstück der Spindel gelagert, an einem in demselben fest angeordneten gemeinsamen
Trennungssteg.g rollend, geführt
sind. <
Der Antrieb der Spindel kann in bekannter Weise mit Hilfe von Triebtellern erfolgen.
Die Führung der Spindel, die in der Anwendung mit ihren zwei Gleitschuhpaaren gleichsam rittlings die Führungsschiene cder
-rippe d übergreift, ist vermöge dieser Doppel- · spurigkeit und breiten Fußabstützung eine
unbedingt sichere und schwankungsfreie und vermöge der eigenen Dreheinstellbarkeit der
Gleitschuhe eine möglichst ruhige und zwanglose.
Selbstverständlich ließe sich die Klöppelspindel auch nur mit einem einzigen Paar
drehbarer Gleitschuhe ausbilden. In diesem Falle, der besonders für die bestehenden einspurigen
Gangplatten in Betracht kommt, würden natürlich die Gleitschuhe in der Führungsnut
der Gangplatte bündig laufen. Auch : könnten bei Vorhandensein nur eines Paares
drehbarer Gleitschuhe diese in zwei verschiedenen Längsspuren bzw. diesseits und jenseits
der Führungsschiene oder Führungsrippe d angeordnet werden.
Claims (4)
1. Klöppelspin.del für Flechtmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sie an ihrem
Fußende mit einem oder mehreren Paaren voneinander unabhängiger kurzer Gleitschuhe
(α, α1, b, b1) versehen ist, die paarweis'e
um eine zur Spindelachse parallele Achse drehbar sind.
2. Klöppelspindel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhpaare
(a, a1 und b, b1) !hintereinander
so angeordnet sind, daß je ein Schuh jedes Paares in ein und derselben Längsspur
gleitet.
3. Klöppelspindel nach Anspruch 1, da-
* durch gekennzeichnet, daß die Gleitschuhe an im Spindelfuß gelagerten Drehschei-
• ben (/, Z1) angebracht sind.
4. Klöppelspindel ~ nach Anspruch 1
und 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehscheiben (/, f1) der Gleitschuhe mit
Umfangsrillen versehen und an einem im Spindelfuß fest angeordneten Trennungssteg (g·) rollend geführt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH314018X | 1917-08-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314018C true DE314018C (de) |
Family
ID=32686791
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314018D Active DE314018C (de) | 1917-08-13 |
Country Status (3)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314018C (de) |
| FR (1) | FR491178A (de) |
| GB (1) | GB118285A (de) |
-
0
- DE DENDAT314018D patent/DE314018C/de active Active
-
1918
- 1918-08-07 FR FR491178A patent/FR491178A/fr not_active Expired
- 1918-08-10 GB GB13016/18A patent/GB118285A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| FR491178A (fr) | 1919-05-24 |
| GB118285A (en) | 1918-12-24 |
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