DE314034C - - Google Patents

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DE314034C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F03MACHINES OR ENGINES FOR LIQUIDS; WIND, SPRING, OR WEIGHT MOTORS; PRODUCING MECHANICAL POWER OR A REACTIVE PROPULSIVE THRUST, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F03DWIND MOTORS
    • F03D5/00Other wind motors
    • F03D5/06Other wind motors the wind-engaging parts swinging to-and-fro and not rotating
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E10/00Energy generation through renewable energy sources
    • Y02E10/70Wind energy

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Description

Es ist bereits bekannt, zur Krafterzeugung einen öder mehrere Flügel derart ausschwingbar anzuordnen, daß jeder derselben, je nachdem seine obere oder untere Fläche während der Schwingbewegungen des ihn tragenden Hebels einem Strom ausgesetzt ist,, einen Kraftimpuls nach der einen oder anderen Richtung erfährt, so daß hierdurch abwechselnd eine Hin-und Herbewegung des Hebels
ίο eingeleitet wird. Diese Hin- und Herbewegungdes Hebels kann in eine entsprechende Drehbewegung einer die Kraftäußerung weiterleitenden Welle umgesetzt werden. Die Lagerung des Flügels erfolgt bei diesen bekannten Einrichtungen in ihrer Schwerlinie, so daß, wenn der Flügel eine Schräglage einnimmt, der Strom, z. B. der Wasserstrom, mit gleicher Kraft auf die oberhalb und unterhalb der Drehachse liegende Hälfte wirken muß. Der Strom genügt daher nicht, um die Umkehrung der Schwingbeweguiig der Flügel einzuleiten, so daß seitliche Führungen erforderlich sind und zugleich auch die Anordnung mehrerer, versetzt gegeneinander angeordneter Schaufeln oder Flügel, die sich gegenseitig über den Totpunkt hinweghelfen.
Von Einrichtungen dieser bekannten Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand dadurch, daß die Relativbewegung" des exzentrisch und gelenkig aufgehängten Flügels gegenüber dem ihn tragenden und auf einer schwingenden Welle aufgekeilten Arm nach beiden Richtungen derart begrenzt ist, daß der Flügel bei Erreichung einer Endstellung des schwingenden Armes dem strömenden Mittel eine andere Fläche darbietet, als während der eben beendeten Schwingbewegung des Armes, und so selbsttätig die Umkehr der Schwingbewegung des Armes und der Welle, einleitet.
. Der Vorteil der Erfindung liegt darin, daß eine selbsttätige Umkehr der ■ Schwingbewegungen durch, die exzentrische Lagerung des Flügels gewährleistet ist; besondere seitliche Führungen werden entbehrlich und daher die Zapfen- und Gelenkreibung wesentlich verrin- · gert. Hieraus ergibt sich die Möglichkeit, schon verhältnismäßig schwache Strömungen, insbesondere auch Luftströmungen, erfolgreich nutzbar zu machen.
Der Erfindungsgegenstand kann z.B. zur Betätigung . von Pumpen, Transmissionen, Maschinen u, dgl. benutzt werden; ebenso eignet er sich zur Betätigung einer Meßvorrichtung für die Strömungsgeschwindigkeit der Luft ο. dgl. Die Anwendung der Erfindung kann u. a, bei Luftfahrzeugen in Betracht kommen, wobei der Fahrwind die Antriebskraft liefert. Bei Kupplung des Erfindungsgegenstandes mit einer Meßvorrichtung würde die jeweilige Fahrgeschwindigkeit des Luftfahrzeuges festgestellt bzw. aufgezeichnet werden können; bei Verbindung mit einer Steuerfläche ist die Einrichtung als Hilfssteuer zur Beeinflussung der Steuerbewegung geeignet.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht.
Fig. ι ist eine Seitenansicht der Erfindung in verschiedenen Stellungen, Fig. 2 eine Draufsicht zu Fig. 1.
Die Einrichtung besteht aus einem Hebel α/ der auf einer Achse d befestigt ist, die die eingeleitete Bewegung weitergibt. Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, ist der Hebel α in zwei Teile gegabelt. An dem Hebel α ist die Flügelfläche b mittels Zapfen d ausschwingbar angelenkt. . Ihre Schwingbewegung relativ . zu dem Hebel α ist nach beiden Bewegungsrichtungen hin.durch Anschläge begrenzt, die bei
ίο der dargestellten Ausführungsform als bogenförmige Schlitzführung' c ausgebildet sind.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Bei der Stellung I der Fig. ι befindet sich der Hebel α in seiner tiefsten Lage. Die Fläche b befindet sich infolge der durch die Schlitzführung c bedingten Hubbegrenzung um wenige Grad gegen die Horizontale .h eingestellt. Sobald ein Treibmittel, wie z. B. strömende Luft, in Richtung der gezeichneten Pfeile gegen die Unterseite der Fläche b wirkt, erfährt dieselbe eine Druckwirkung nach oben. Da der Druckmittelpunkt der Fläche vor ihrer Drehachse d liegt, so erfolgt ein Aufklappen derselben aus der Stellung I in die Stellung II.
Bei Erreichung dieser Stellung II erfährt die Fläche eine Hubbegrenzung. Unterdessen hat' sich der Winddruck auf die. Unterseite der Fläche II vergrößert, so daß er in der Lage ist, die Fläche mitsamt dem Hebel α nach aufwärts zu bewegen. Diese Aufwärtsbewegung geht über die Stellung III bis zur oberen Endstellung IV. In dieser ist die Fläche & in einer solchen Lage, daß nunmehr ihre Oberseite vom Windstrom getroffen wird. Unter der Einwirkung desselben klappt sie relativ zum Hebel α aus der Stellung IV in diejenige V zurück und erfährt hier wiederum eine Hubbegrenzung. Der in vergrößerter Stärke auf die Oberseite der Fläche b wirkende Luftstrom drückt diese zusammen mit dem Hebel σ nach abwärts, und zwar über die Stellung VI hinweg in die untere Endlage I.
Von hier aus wiederholt sich das Spiel .in der gleichen Reihenfolge, bis der Einfluß des strömenden Mittels unterbrochen oder die Einrichtung festgestellt wird.
Die Schwingbewegung des Hebels α wird auf die Welle rf und von hier auf das anzutreibende Pumpwerk o. dgl. übertragen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: ·.
    Flügelantrieb zur Krafterzeugung, wobei der Flügel, je nachdem seine obere oder untere Fläche während der Schwingbewegungen des ihn tragenden Hebels einem Strom ausgesetzt ist, einen Kraftimpuls nach der einen oder anderen Richtung erfährt, dadurch gekennzeichnet, daß die Relativbewegung des exzentrisch und gelenkig aufgehängten Flügels (b) gegenüber dem ihn tragenden und auf einer schwingenden Welle aufgekeilten Arm (α) nach beiden Richtungen derart begrenzt ist, daß der Flügel bei Erreichung einer Endstellung des schwingenden Armes (α) dem strömenden Mittel eine andere Fläche darbietet als während der eben beendeten Schwingbewegung· des Armes und so selbsttätig die Umkehr der Schwingbewegung des Armes und der Welle einleitet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2490286A1 (fr) * 1980-09-12 1982-03-19 Paris Jean Pierre Eolienne a vibrations
DE3540500A1 (de) * 1985-11-15 1987-05-21 Walter Mueller Hydrodynamische pumpanlage
WO1990008895A1 (en) * 1989-01-26 1990-08-09 Raoul Derek Smith Wind motor
US5324169A (en) * 1993-04-09 1994-06-28 Brown George L Oscillating, lateral thrust power generator

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