DE3140937C2 - Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck - Google Patents
Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels FlüssigkeitsdruckInfo
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Abstract
Es wird eine in ihren Einzelheiten in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung (10) zum Ausstoßen des Zündhütchens (11) aus einer Patronenhülse (12) angegeben, um diese dadurch für eine Nachladung vorzubereiten. Die Vorrichtung (10) umfaßt einen Druckzylinder (14), der lösbar fest ansetzbar ist. Die Vorrichtung (10) ist mit diesem Rohrstück (44) derart in die Patronenhülse (12) einführbar, daß sie sich mit einer ringförmigen Fläche (48) dichtend am Boden (49) der Patronenhülse (12) abstützt. Durch Hammerschlag auf einen aus dem Gehäuse (17, 24) der Vorrichtung (10) herausragenden Endabschnitt (36) des stabförmig ausgebildeten Kolbens (16) wird der im Druckraum (21) des Druckzylinders (14) aufgebaute Druck über die Druckleitung (46) auf das Zündhütchen übertragen und dieses dadurch aus dem Boden (51) der Patronenhülse (12) ausgestoßen. Hierbei ist die Patronenhülse (12) auf einem geeigneten Widerlager (61) abgestützt. Ein in der Vorrichtung (10) vorgesehener Druckflüssigkeitstank (59), der nachfüllbar ist, enthält ein für ca. 50 Ausstoßarbeitsgänge ausreichendes Flüssigkeitsvolumen.
Description
— die in die Patronenhülse einführbare Druckleitung ist als knicksteifes Rohrstück (44) ausgeführt,
— das Rohrstück (44) weist an seinem dem Patronenboden zugewandten Ende eine ringförmige
Dichtungsfläche (48) auf, deren Innendurchmesser etwa gleich oder größer als der Durchmesser
des Zündhütchens ist und die am Patronenboden abstützbar ist,
— zwischen dem Zylinder (21) und dem Rohrstück (44) ist ein Rückschlagventil angeordnet,
— der Druckkolben weist ein Betätigungsteil auf.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (44) zur Anpassung an
unterschiedliche Weiten und Längen der Patronenhülsen auswechselbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (17) der Zylinderraum
(21) und ein Vorratsraum (j9) für Druckflüssigkeit angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenspalt (58) so gewählt wird,
daß ein Nachsaugen der Hydr.-Flüssigkcit, aus dem Vorratsraum (59) in den Zylinder-Raum (21) ermöglicht
wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung /um Ausstoßen
des Zündhütchens wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-PS 63 930 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung ist das
Gehäuse des an die Patronenhülse ansetzbaren Druckzylinders an seiner Unterseite glockenförmig ausgebildet,
wobei der lichte Innenraum dieser Glocke der äußeren Mantelform der Patronenhülse entspricht, so daß
diese bei angesetztem Druckzylinder durch den Glokkenmantel in radialer Richtung abgestützt ist. In dieser
Stellung ragt eine röhrchenförmige Düse, die über eine zentrale Bohrung mit dem Druckraum des Druckzylinders
kommuniziert, axial in die Patronenhülse hinein, wobei ihr Mündungsöffnung in einem kleinen lichten
Abstand vom Hülsenboden angeordnet im. Der durch die Patronenhülse und das glockenförmige untere Endteil
des Druckzylinders begrenzte, mit dem Druckraum des Druckzylinders kommunizierende R;ium isl mittels
einer ringförmigen Dichtmanschcitc, die von ;inßen her
dichtend am Halse der Patronenhülse anliegt, druck- und flüssigkeilsdichr nach außen abgeschlossen. Die
Druckiiufbaubcläligung der Vorrichtung /um Ausstoßen
der Patronenhülse erfolgl -durch axiale Verschicbung
eines außcnscitig am Druck/.ylindergchäuse geführt verschiebbaren Schlittens, mit dem der Druckkolbcn
fest verbunden ist. Dieser Schlitten ist seinerseits an einem feststehenden Maschinenteil vertikal auf- und abverschiebbar
angeordnet, das durch das Widerlager umfaßt, an dem sich die Patronenhülse bodenseitig abstützt.
Durch den aus einer Abwärtsbewegung des Schlittens resultierte Druckaufbau im innenraum der
Patronenhülse wird das Zündhütchen aus dem Hülsenboden ausgestoßen, wobei es durch eine im Widerlager
vorgesehene Bohrung herausfallen kann. Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist die komplizierte glokkenförmige
Gestaltung des unteren, die radiale Abstützung der Patronenhülse vermittelnden Zylindergehäuseteils,
das nach Form und Größe sehr genau an die jeweilige Patronenhülse angepaßt sein muß, aus der zur
Vorbereitung einer Wiederverwendung das Zündhütchen ausgestoßen werden soll. Damit die Patronenhülse
durch den hierzu erforderlichen Druckaufbau in ihrem Innenraum nicht beschädigt werden kann, muß sich diese
Stützglocke praktisch über die Gesamthöhe der Patronenhülse erstrecken und hinreichend stabil ausgeführt
sein, urn die auf den Hülsenmantel wirkenden Radialkräftc
auffangen zu können. Aus diesem Grunde muß d'C Vorrichtung insgesamt sehr stabil und entsprechend
schwer ausgeführt sein, so daß sie schon ihrer Konstruktion nach einer einfachen Handbetätigung
nicht zugänglich ist. Sie ist daher allenfalls im Rahmen einer gewerbsmäßigen Wiederaufbereitung abgeschossener
Patronenmunition rentabel einsetzbar, nicht aber durch Einzelpersonen, wie z. B. Jäger oder Sportschützen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten Art anzugeben,
die als leicht bedien- und betätigbares Handgerät ausgebildet und einfach herstellbar ist, aber trotzdem
ein zuverlässiges und für den Benutzer gefahrloses Ausstoßen des Zündhütchens aus dem Boden einer Patronenhülse
ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
v> Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Charakteristisches Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist somit, daß der hydraulische Druck gezielt
nur auf den Patronenboden, und zwar nur auf den
so Teil einwirkt, in den das Zündhütchen eingepreßt ist. Zum Auspressen des Zündhütchens ist also nur ein geringer
Hub des Druckkolbens erforderlich. Deshalb kann die erfindungsgemäße Vorrichtung als ein günstig
kleines, einhändig ansetzbares Gerät ausgeführt sein, wobei der Kolbenhub z. B. durch einen Hammerschlag
auf den Druckkolbenfortsatz erzeugt werden kann.
Vorteilhaft ist es, wenn das in die Patronenhülse einführbare Rohrstück, zur Anpassung an unterschiedliche
Weiten und Längen der Patronenhülsen, in das Gehäuse
bo des Druckzylinders auswechselbar eingesetzt ist.
Dadurch wird einerseits eine exakte Zentrierung der Patronenhülse bezüglich des Druckrohres erreicht, die
für die Handhabung der Vorrichtung vorteilhaft ist, und es kann diese durch Benutzung verschiedener Druckte
rohrstückc auch auf einfache Weise an die verschiedenen Geschoßkalibern entsprechenden Dimensionen der
Patronenhülsen angepaßt werden.
Du cliis Hubvolumen des Druckkolbcns, d. h. die pro
Ausstoßhub verbrauchte Druckflüssigkeitsmenge sehr niedrig ist — ca. 0,2 und 0,5 cm3, kann ein für eine Vielzahl
von Ausstoß-Vorgängen ausreichender Druckflüssigkeitstank
günstig klein gehalten werden und, wie gemäß Anspruch 3 vorgesehen, in den Druckzylinder mit
integriert sein.
Ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung im folgenden beschrieben-
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer in eine Palronenhülse einführbaren, rohrförmigen
Druckleitung, die sich mit ihrem freien Ende am Boden der Patronenhülse abstützt, im Schnitt längs einer die
zentrale Achse der Verrichtung enthaltenden Radialebene, im Maßstab ι : 1, und
Fig.2 Einzelheiten der Gestaltung und Anordnung des in Gebrauchslage unteren Endes des Rohrslückes
der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer dieser entsprechenden Längsschnittdarstellung, etwa im Maßstab
2:1.
Die in den Fig. I i<nd 2, auf deren Einzelheiten ausdrücklich
verwiesen sei, dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung (10) zum Ausstoßen des Zündhütchens (11)
aus einer Patronenhülse (12) bzw. (13) mit für Gewehrbzw. Pistolenmunition typischer Gestaltung umfaßt einen
insgesamt mit (14) bezeichneten hydraulischen Druckzylinder, dessen Kolben (16) als langgestreckter
Stahlstab mit kreisrundem Querschnitt ausgebildet ist.
Das Gehäuse des Druckzylinders (14) umfaßt ein langgestrecktes, kreiszylindrisch-topfförmiges äußeres
Gehäuseteil (17) mit massivem Boden (18), in den mit der aus der Fig. I ersichtlichen Anordnung eine ihrerseits
kreiszylindrisch-topfförmige Führungsbuchse (19) eingesetzt ist, die zusammen mit dem stabförmigen Kolben
(16) den Ausgangsdruckraum (21) des Druckzylinders (14) begrenzt.
Bezogen auf die in der F i g. I dargestellte Gcbrauchslage
der Vorrichtung (10) ist der langgestreckt stabförmige Kolben (16) mit seinem unteren Endabschnitt (22)
in dieser Führungshülse (19) verschiebbar geführt. Die Führungshülse (19) schließt mit ihrer oberen, kreisringförmigen
Stirnfläche an die innere Bodenflächc (23) des äußeren Gehäuseteils (17) an, dessen lichter Innendurchmesser
etwa dem dreifachen Durchmesser des stabförmigen Kolbens (16) entspricht. Das äußere Gehäuseteil
(17) ist an seinem in der dargestellten Gebrauchslage oberen Ende mittels einer Flanschschraube
(24) verschlossen, die mit einer zentralen Bohrung (26) versehen ist, in der der stabförmige Kolben (16) ebenfalls
in Richtung der zentralen Längsachse (28) der Vorrichtung (10) ebenfalls verschiebbar geführt ist. der den
von dem äußeren Gehäuseteil (17) begrenzten Innenraum
(59) desselben in axialer Richtung durchsetzt. Durch eine Druck-Wendelfeder (31). die sich mil ihrem
unteren Ende an der inneren Bodenflächc (23) des äußeren Gehäuseteil (17) und mit ihrem oberen Finde an
einem in eine Ringnut (32) des stabförmigen Kolbens (16) eingesetzten Seeger-Ringes abstützt, wird der Kolben
(16) in seine dargestellte Ruhelage gedrängt, in der sich der Secgcr-Ring (33) in Anlage mit einem in das
äußere Gehäuseteil (17) eingesetzten Anschlagteils (34) befindet. In dieser Ruhestellung des stabförmigen Kolbens
(16) ist die Länge eines freien Endabschnittes (36). mit dem dieser über die obere, äußere Stirnfläche (35)
der Flanschschraube (24) hinausragt, ca. 1 mm kleiner der in dieser Stellung des Kolbens (16) gemessenen axialen
Ausdehnung des Driickraumes (21) des Druckzylinders 14.
Bei dieser Gestaltung des Druckzylinders (14) kann durch einen Schlag, der z. B. mittels eines Hammers auf
die Endstirnfläche des freien Endabschnitts (36) des Kolbens geführt wird, ein sehr hoher Druck in dem Druckraum
(21) des Druckzylinders (14) aufgebaut werden.
Der — massive — Boden (37) der Führungshülse (19) hat eine durchgehende zentrale Stufenbohrung, deren obere, engere Bohrungsstufe (38) in den Druckraum (21) des Druckzylinders (14) mündet und mit einer konischen Erweiterung (39) an die untere, weitere Bohrungsstufe
Der — massive — Boden (37) der Führungshülse (19) hat eine durchgehende zentrale Stufenbohrung, deren obere, engere Bohrungsstufe (38) in den Druckraum (21) des Druckzylinders (14) mündet und mit einer konischen Erweiterung (39) an die untere, weitere Bohrungsstufe
to (41) anschließt, die ihrerseits in eine zentrale Durchgangsbohrung
(42) des Bodens (18) des äußeren Gehäuseteils (17) mündet. Der Durchmesser der zentralen
Bohrung (42) des äußeren Gehäuseteiis (17) ist etwas größer als der Durchmesser der unteren, erweiterten
Bohrungssiufe(41)des Führungshülsenbodens (37).
In den Boden (18) des äußeren Gehäuseteils (17) ist ein stabiles Rohrstück (44) in koaxialer Anordnung mit
der zentralen Achse (28) der Vorrichtung (10) auswechselbar eingesetzt. Die am freien, unteren Ende des Rohr-Stückes
(44) angeordnete Austrhtsöffnung (47) seines
Kanals (46) ist, wie am besten aus der F i g. 2 ersichtlich, flach konisch erweitert, so daß der Ringbereich (48), mit
dem die Vorrichtung (10) über das Rohrstück (44) an der inneren Bodenfläche (49) des massiven Bodens (51) der
Patronenhülse (12) bzw. (13) abstützbar ist, außerhalb der Zündlöcher des Patronenbodens (51) lieg*. Zweckmäßig
ist es dabei, wenn dieser kreisringförmige Anlagebereich eine konvexe Krümmung aufweist. Die Länge
des Rohrstückes (44) ist hinreichend groß bemessen, damit die Vorrichtung (10) bis zur satten abstützenden
Anlage des Rohrstückes (44) an der Bodenfläche (49) in die Patronenhülse (12) bzw. (13) einführbar ist. Die äußere
Gestaltung des Rohrstückes (44) ist so getroffen, daß in Verbindung mit der Gestaltung der jeweiligen
Patronenhülse (12) oder (13) eine sehr genaue Zentrierung derselben bezüglich der Vorrichtung (10) erzielbar
ist. Je nach der Gestaltung der Patronenhülsen sind Rohrstücke verschiedener Länge und Außendurchmesser
in das äußere Gehäuseteil einsetzbar.
In der dargestellten Grundstellung des Kolbens (16) ist der Ausgangsdruckraum (21) des Druckzylinders (14)
gegen den Auslaßkanal (46) mittels eines Rückschlagventil abgesperrt, das als Ventilkörper eine Kugel (54)
aufweist, die durch eine Druckfeder (56), die sich an der oberen Stirnseite (57) des Rohrstückes (44) abstützt, gegen
ihren durch den konischen Übergang (39) der Bohrungsstufen (38) und (41) gebildeten Ventilsitz gedrängt
ist.
Die Bohrung der Führungshülse (19) und der Kolben
so (16) sind mit einer Toleranzlage hergestellt, derart, daß
zwischen dem Kolben (16) und der Innenwand der Führungshülsc (19) ein enger Ringspalt (58) verbleibt, dessen
lichte Querschnittsfläche insgesamt wesentlich kleiner ist als der lichte Querschnitt der engen Bohrungsstufe(38)dcs
Führungshülsenbodens (37).
Der von dem stabförmigen Kolben (16) in axialer Richtung durchsetzte, mittels der Flanschschraube (24)
verschließbare Innenraum (59) des äußeren Gehäuseteils (17) enthält einen Vorrat von Druckflüssigkeit, der
bo ca. 50mul größer ist als das im Volumen des Druckraumes
(21) entsprechende maximale Druckvolumen des Druckzylinders (14). Als Druckflüssigkeit ist für die erfindungsgemäße
Vorrichtung (10) Wasser sehr gut geeignet.
b5 Die insoweit hinsichtlich ihrer konstruktiven Einzelheiten erläuterte erfindungsgemäße Vorrichtung (10) ist
zum Ausstoßen eines Zündhütchens (II) aus einer Patronenhülse (12) bzw. (13) z. B. wie folgt benutzbar:
Durch eine Handbetätigung des Kolbons (16), die gegen
die Schließkraft des Rückschlagventils (54), (56) ohne weiteres möglich ist. wird zunächst der Kanal (46) des
Rohrstückes (44) vollständig mit Druckflüssigkeit gefüllt, bis z. B. an dessen Austrittsöffnung (47) ein Flüssigkeitstropfen
sichtbar wird. Dabei kann, während der Kolben unter dem Einfluß der Druckfeder (31) in seine
dargestellte Grundstellung zurückkehrt, Druckflüssigkeit aus dem Vorratsraum (59) durch den Ringspalt (58)
in den Druckraum (21) nachströmen, der während des Rückzughubes des Kolbens (16) durch das Rückschlagventil
(54), (56) gegen den Auslaßkanal (46) abgesperrt ist, der mindestens in seinem unteren Endbercich so eng
ist, daß bei geschlossenem Rückschlagventil (54), (56) auch keine Flüssigkeit aus dem Rohrstück (44) austreten r.
kann. Sobald dieser Auslaßkanal mit Druckflüssigkeil gefüllt ist, kann die Patronenhülse (12) b/.w. (13) auf das
Rohrstück (44) aufgesteckt werden. Die Vorrichtung (10) wird nun zusammen mit der Patronenhülse senkrecht
in die dargestellte Position auf eine Unicrlage(61)
gestellt, die unterhalb des Zündhütchens (Jl) eine öffnung
(62), in die das auszustoßende Zündhütchen (11) hineinfallen kann. Während der Benutzer einhändig die
Vorrichtung (10) fest gegen die Bodenfläche (49) der Patronenhülse (12) bzw. (13) drückt, kann er z. B. mit
einem Schon-Hammer auf das freie Ende (36) des Kolbens (16) schlagen, der dadurch in Richtung des Pfeils
(63) in den Druckraum (21) hineingetrieben wird. Dabei öffnet das Rückschlagventil (54), (56) und der im Druckraum
(21) aufgebaute Druck wird über die in dem Kanal (46) des Rohrstückes (44) gehaltene Druckflüssigkeit
und über die Zündlöcher (52) auf das Zündhütchen (11) übertragen, das dadurch aus dem Boden (5t) der Patronenhülse
(12) bzw. (13) ausgestoßen wird. Während der Kolben (16) seinen abwärtsgerichteten Arbeitshub aus- js
führt, strömt natürlich auch Druckflüssigkeit aus dem Druckraum (21) zurück in das Vorratsvolumen (59). Da
jedoch der Strömungswiderstand des Ringspaltcs (58) wesentlich größer ist als der für das Austreten der
Druckflüssigkeit aus dem Druckraum (21) bestimmende 4« Strömungswiderstand, kann in dem Druekruum (21) des
Druckzylinders (14) trotzdem der für das Ausstoßen des Zündhütchens (11) erforderliche Druck aufgebaut werden.
Bei abgenommener Flanschschraubc (24), die zweckmäßigerweise mit einer engen Belüftungsbohrung
(64) versehen ist, kann der Druckflüssigkeiisvorrat jederzeit ergänzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
50
55
Claims (1)
1. Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck,
zum Zwecke des Nachladens, mit einem durch axiale Verschiebung beaufschlagbaren Druckkolbcn und
einem Zylinder von dessen Druckraum eine Druckleitung ausgeht, die in die auf eine feststehende Unterlage
aufgesetzte Patronenhülse einführbar ist, wobei der Innenraum der Patronenhülse nach außen
so abdichtbar ist, so daß in diesem mit dem Druckraum des Druckzylinders kommunizierenden Raum
durch Betätigung des Kolbens ein für das Ausstoßen des Zündhütchens ausreichender Druck aufbaubar
ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813140937 DE3140937C2 (de) | 1981-10-15 | 1981-10-15 | Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck |
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| DE19813140937 DE3140937C2 (de) | 1981-10-15 | 1981-10-15 | Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck |
Publications (2)
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| DE3140937A1 DE3140937A1 (de) | 1983-05-05 |
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ID=6144155
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| DE19813140937 Expired DE3140937C2 (de) | 1981-10-15 | 1981-10-15 | Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3140937C2 (de) |
Families Citing this family (1)
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|---|---|---|---|---|
| NL1000769C2 (nl) * | 1995-07-10 | 1997-01-13 | Jan Herman Zwarts | Pers voor het verwijderen van een slaghoedje uit een huls. |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE563930C (de) * | 1932-11-11 | Berlin Karlsruher Ind Werke Ak | Vorrichtung zum Ausstossen von Zuendhuetchen aus Patronenhuelsen mittels Fluessigkeitsdruckes |
-
1981
- 1981-10-15 DE DE19813140937 patent/DE3140937C2/de not_active Expired
Also Published As
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| DE3140937A1 (de) | 1983-05-05 |
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