DE3140937C2 - Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck - Google Patents

Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck

Info

Publication number
DE3140937C2
DE3140937C2 DE19813140937 DE3140937A DE3140937C2 DE 3140937 C2 DE3140937 C2 DE 3140937C2 DE 19813140937 DE19813140937 DE 19813140937 DE 3140937 A DE3140937 A DE 3140937A DE 3140937 C2 DE3140937 C2 DE 3140937C2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pressure
cartridge case
primer
piston
cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19813140937
Other languages
English (en)
Other versions
DE3140937A1 (de
Inventor
Erich 7958 Laupheim Bischof
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19813140937 priority Critical patent/DE3140937C2/de
Publication of DE3140937A1 publication Critical patent/DE3140937A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3140937C2 publication Critical patent/DE3140937C2/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B33/00Manufacture of ammunition; Dismantling of ammunition; Apparatus therefor
    • F42B33/04Fitting or extracting primers in or from fuzes or charges

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Abstract

Es wird eine in ihren Einzelheiten in der Fig. 1 dargestellte Vorrichtung (10) zum Ausstoßen des Zündhütchens (11) aus einer Patronenhülse (12) angegeben, um diese dadurch für eine Nachladung vorzubereiten. Die Vorrichtung (10) umfaßt einen Druckzylinder (14), der lösbar fest ansetzbar ist. Die Vorrichtung (10) ist mit diesem Rohrstück (44) derart in die Patronenhülse (12) einführbar, daß sie sich mit einer ringförmigen Fläche (48) dichtend am Boden (49) der Patronenhülse (12) abstützt. Durch Hammerschlag auf einen aus dem Gehäuse (17, 24) der Vorrichtung (10) herausragenden Endabschnitt (36) des stabförmig ausgebildeten Kolbens (16) wird der im Druckraum (21) des Druckzylinders (14) aufgebaute Druck über die Druckleitung (46) auf das Zündhütchen übertragen und dieses dadurch aus dem Boden (51) der Patronenhülse (12) ausgestoßen. Hierbei ist die Patronenhülse (12) auf einem geeigneten Widerlager (61) abgestützt. Ein in der Vorrichtung (10) vorgesehener Druckflüssigkeitstank (59), der nachfüllbar ist, enthält ein für ca. 50 Ausstoßarbeitsgänge ausreichendes Flüssigkeitsvolumen.

Description

— die in die Patronenhülse einführbare Druckleitung ist als knicksteifes Rohrstück (44) ausgeführt,
— das Rohrstück (44) weist an seinem dem Patronenboden zugewandten Ende eine ringförmige Dichtungsfläche (48) auf, deren Innendurchmesser etwa gleich oder größer als der Durchmesser des Zündhütchens ist und die am Patronenboden abstützbar ist,
— zwischen dem Zylinder (21) und dem Rohrstück (44) ist ein Rückschlagventil angeordnet,
— der Druckkolben weist ein Betätigungsteil auf.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrstück (44) zur Anpassung an unterschiedliche Weiten und Längen der Patronenhülsen auswechselbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß im Gehäuse (17) der Zylinderraum (21) und ein Vorratsraum (j9) für Druckflüssigkeit angeordnet sind.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolbenspalt (58) so gewählt wird, daß ein Nachsaugen der Hydr.-Flüssigkcit, aus dem Vorratsraum (59) in den Zylinder-Raum (21) ermöglicht wird.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung /um Ausstoßen des Zündhütchens wie sie im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegeben ist.
Eine Vorrichtung dieser Art ist aus der DE-PS 63 930 bekannt. Bei der bekannten Vorrichtung ist das Gehäuse des an die Patronenhülse ansetzbaren Druckzylinders an seiner Unterseite glockenförmig ausgebildet, wobei der lichte Innenraum dieser Glocke der äußeren Mantelform der Patronenhülse entspricht, so daß diese bei angesetztem Druckzylinder durch den Glokkenmantel in radialer Richtung abgestützt ist. In dieser Stellung ragt eine röhrchenförmige Düse, die über eine zentrale Bohrung mit dem Druckraum des Druckzylinders kommuniziert, axial in die Patronenhülse hinein, wobei ihr Mündungsöffnung in einem kleinen lichten Abstand vom Hülsenboden angeordnet im. Der durch die Patronenhülse und das glockenförmige untere Endteil des Druckzylinders begrenzte, mit dem Druckraum des Druckzylinders kommunizierende R;ium isl mittels einer ringförmigen Dichtmanschcitc, die von ;inßen her dichtend am Halse der Patronenhülse anliegt, druck- und flüssigkeilsdichr nach außen abgeschlossen. Die Druckiiufbaubcläligung der Vorrichtung /um Ausstoßen der Patronenhülse erfolgl -durch axiale Verschicbung eines außcnscitig am Druck/.ylindergchäuse geführt verschiebbaren Schlittens, mit dem der Druckkolbcn fest verbunden ist. Dieser Schlitten ist seinerseits an einem feststehenden Maschinenteil vertikal auf- und abverschiebbar angeordnet, das durch das Widerlager umfaßt, an dem sich die Patronenhülse bodenseitig abstützt. Durch den aus einer Abwärtsbewegung des Schlittens resultierte Druckaufbau im innenraum der Patronenhülse wird das Zündhütchen aus dem Hülsenboden ausgestoßen, wobei es durch eine im Widerlager vorgesehene Bohrung herausfallen kann. Nachteilig an dieser bekannten Vorrichtung ist die komplizierte glokkenförmige Gestaltung des unteren, die radiale Abstützung der Patronenhülse vermittelnden Zylindergehäuseteils, das nach Form und Größe sehr genau an die jeweilige Patronenhülse angepaßt sein muß, aus der zur Vorbereitung einer Wiederverwendung das Zündhütchen ausgestoßen werden soll. Damit die Patronenhülse durch den hierzu erforderlichen Druckaufbau in ihrem Innenraum nicht beschädigt werden kann, muß sich diese Stützglocke praktisch über die Gesamthöhe der Patronenhülse erstrecken und hinreichend stabil ausgeführt sein, urn die auf den Hülsenmantel wirkenden Radialkräftc auffangen zu können. Aus diesem Grunde muß d'C Vorrichtung insgesamt sehr stabil und entsprechend schwer ausgeführt sein, so daß sie schon ihrer Konstruktion nach einer einfachen Handbetätigung nicht zugänglich ist. Sie ist daher allenfalls im Rahmen einer gewerbsmäßigen Wiederaufbereitung abgeschossener Patronenmunition rentabel einsetzbar, nicht aber durch Einzelpersonen, wie z. B. Jäger oder Sportschützen.
Es ist die Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung der im Oberbegriff des Anspruch 1 genannten Art anzugeben, die als leicht bedien- und betätigbares Handgerät ausgebildet und einfach herstellbar ist, aber trotzdem ein zuverlässiges und für den Benutzer gefahrloses Ausstoßen des Zündhütchens aus dem Boden einer Patronenhülse ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im
v> Kennzeichen des Anspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Charakteristisches Merkmal der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist somit, daß der hydraulische Druck gezielt nur auf den Patronenboden, und zwar nur auf den
so Teil einwirkt, in den das Zündhütchen eingepreßt ist. Zum Auspressen des Zündhütchens ist also nur ein geringer Hub des Druckkolbens erforderlich. Deshalb kann die erfindungsgemäße Vorrichtung als ein günstig kleines, einhändig ansetzbares Gerät ausgeführt sein, wobei der Kolbenhub z. B. durch einen Hammerschlag auf den Druckkolbenfortsatz erzeugt werden kann.
Vorteilhaft ist es, wenn das in die Patronenhülse einführbare Rohrstück, zur Anpassung an unterschiedliche Weiten und Längen der Patronenhülsen, in das Gehäuse
bo des Druckzylinders auswechselbar eingesetzt ist.
Dadurch wird einerseits eine exakte Zentrierung der Patronenhülse bezüglich des Druckrohres erreicht, die für die Handhabung der Vorrichtung vorteilhaft ist, und es kann diese durch Benutzung verschiedener Druckte rohrstückc auch auf einfache Weise an die verschiedenen Geschoßkalibern entsprechenden Dimensionen der Patronenhülsen angepaßt werden.
Du cliis Hubvolumen des Druckkolbcns, d. h. die pro
Ausstoßhub verbrauchte Druckflüssigkeitsmenge sehr niedrig ist — ca. 0,2 und 0,5 cm3, kann ein für eine Vielzahl von Ausstoß-Vorgängen ausreichender Druckflüssigkeitstank günstig klein gehalten werden und, wie gemäß Anspruch 3 vorgesehen, in den Druckzylinder mit integriert sein.
Ein spezielles Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung im folgenden beschrieben-
F i g. 1 eine erfindungsgemäße Vorrichtung mit einer in eine Palronenhülse einführbaren, rohrförmigen Druckleitung, die sich mit ihrem freien Ende am Boden der Patronenhülse abstützt, im Schnitt längs einer die zentrale Achse der Verrichtung enthaltenden Radialebene, im Maßstab ι : 1, und
Fig.2 Einzelheiten der Gestaltung und Anordnung des in Gebrauchslage unteren Endes des Rohrslückes der Vorrichtung gemäß Fig. 1 in einer dieser entsprechenden Längsschnittdarstellung, etwa im Maßstab 2:1.
Die in den Fig. I i<nd 2, auf deren Einzelheiten ausdrücklich verwiesen sei, dargestellte erfindungsgemäße Vorrichtung (10) zum Ausstoßen des Zündhütchens (11) aus einer Patronenhülse (12) bzw. (13) mit für Gewehrbzw. Pistolenmunition typischer Gestaltung umfaßt einen insgesamt mit (14) bezeichneten hydraulischen Druckzylinder, dessen Kolben (16) als langgestreckter Stahlstab mit kreisrundem Querschnitt ausgebildet ist.
Das Gehäuse des Druckzylinders (14) umfaßt ein langgestrecktes, kreiszylindrisch-topfförmiges äußeres Gehäuseteil (17) mit massivem Boden (18), in den mit der aus der Fig. I ersichtlichen Anordnung eine ihrerseits kreiszylindrisch-topfförmige Führungsbuchse (19) eingesetzt ist, die zusammen mit dem stabförmigen Kolben (16) den Ausgangsdruckraum (21) des Druckzylinders (14) begrenzt.
Bezogen auf die in der F i g. I dargestellte Gcbrauchslage der Vorrichtung (10) ist der langgestreckt stabförmige Kolben (16) mit seinem unteren Endabschnitt (22) in dieser Führungshülse (19) verschiebbar geführt. Die Führungshülse (19) schließt mit ihrer oberen, kreisringförmigen Stirnfläche an die innere Bodenflächc (23) des äußeren Gehäuseteils (17) an, dessen lichter Innendurchmesser etwa dem dreifachen Durchmesser des stabförmigen Kolbens (16) entspricht. Das äußere Gehäuseteil (17) ist an seinem in der dargestellten Gebrauchslage oberen Ende mittels einer Flanschschraube (24) verschlossen, die mit einer zentralen Bohrung (26) versehen ist, in der der stabförmige Kolben (16) ebenfalls in Richtung der zentralen Längsachse (28) der Vorrichtung (10) ebenfalls verschiebbar geführt ist. der den von dem äußeren Gehäuseteil (17) begrenzten Innenraum (59) desselben in axialer Richtung durchsetzt. Durch eine Druck-Wendelfeder (31). die sich mil ihrem unteren Ende an der inneren Bodenflächc (23) des äußeren Gehäuseteil (17) und mit ihrem oberen Finde an einem in eine Ringnut (32) des stabförmigen Kolbens (16) eingesetzten Seeger-Ringes abstützt, wird der Kolben (16) in seine dargestellte Ruhelage gedrängt, in der sich der Secgcr-Ring (33) in Anlage mit einem in das äußere Gehäuseteil (17) eingesetzten Anschlagteils (34) befindet. In dieser Ruhestellung des stabförmigen Kolbens (16) ist die Länge eines freien Endabschnittes (36). mit dem dieser über die obere, äußere Stirnfläche (35) der Flanschschraube (24) hinausragt, ca. 1 mm kleiner der in dieser Stellung des Kolbens (16) gemessenen axialen Ausdehnung des Driickraumes (21) des Druckzylinders 14.
Bei dieser Gestaltung des Druckzylinders (14) kann durch einen Schlag, der z. B. mittels eines Hammers auf die Endstirnfläche des freien Endabschnitts (36) des Kolbens geführt wird, ein sehr hoher Druck in dem Druckraum (21) des Druckzylinders (14) aufgebaut werden.
Der — massive — Boden (37) der Führungshülse (19) hat eine durchgehende zentrale Stufenbohrung, deren obere, engere Bohrungsstufe (38) in den Druckraum (21) des Druckzylinders (14) mündet und mit einer konischen Erweiterung (39) an die untere, weitere Bohrungsstufe
to (41) anschließt, die ihrerseits in eine zentrale Durchgangsbohrung (42) des Bodens (18) des äußeren Gehäuseteils (17) mündet. Der Durchmesser der zentralen Bohrung (42) des äußeren Gehäuseteiis (17) ist etwas größer als der Durchmesser der unteren, erweiterten Bohrungssiufe(41)des Führungshülsenbodens (37).
In den Boden (18) des äußeren Gehäuseteils (17) ist ein stabiles Rohrstück (44) in koaxialer Anordnung mit der zentralen Achse (28) der Vorrichtung (10) auswechselbar eingesetzt. Die am freien, unteren Ende des Rohr-Stückes (44) angeordnete Austrhtsöffnung (47) seines Kanals (46) ist, wie am besten aus der F i g. 2 ersichtlich, flach konisch erweitert, so daß der Ringbereich (48), mit dem die Vorrichtung (10) über das Rohrstück (44) an der inneren Bodenfläche (49) des massiven Bodens (51) der Patronenhülse (12) bzw. (13) abstützbar ist, außerhalb der Zündlöcher des Patronenbodens (51) lieg*. Zweckmäßig ist es dabei, wenn dieser kreisringförmige Anlagebereich eine konvexe Krümmung aufweist. Die Länge des Rohrstückes (44) ist hinreichend groß bemessen, damit die Vorrichtung (10) bis zur satten abstützenden Anlage des Rohrstückes (44) an der Bodenfläche (49) in die Patronenhülse (12) bzw. (13) einführbar ist. Die äußere Gestaltung des Rohrstückes (44) ist so getroffen, daß in Verbindung mit der Gestaltung der jeweiligen Patronenhülse (12) oder (13) eine sehr genaue Zentrierung derselben bezüglich der Vorrichtung (10) erzielbar ist. Je nach der Gestaltung der Patronenhülsen sind Rohrstücke verschiedener Länge und Außendurchmesser in das äußere Gehäuseteil einsetzbar.
In der dargestellten Grundstellung des Kolbens (16) ist der Ausgangsdruckraum (21) des Druckzylinders (14) gegen den Auslaßkanal (46) mittels eines Rückschlagventil abgesperrt, das als Ventilkörper eine Kugel (54) aufweist, die durch eine Druckfeder (56), die sich an der oberen Stirnseite (57) des Rohrstückes (44) abstützt, gegen ihren durch den konischen Übergang (39) der Bohrungsstufen (38) und (41) gebildeten Ventilsitz gedrängt ist.
Die Bohrung der Führungshülse (19) und der Kolben
so (16) sind mit einer Toleranzlage hergestellt, derart, daß zwischen dem Kolben (16) und der Innenwand der Führungshülsc (19) ein enger Ringspalt (58) verbleibt, dessen lichte Querschnittsfläche insgesamt wesentlich kleiner ist als der lichte Querschnitt der engen Bohrungsstufe(38)dcs Führungshülsenbodens (37).
Der von dem stabförmigen Kolben (16) in axialer Richtung durchsetzte, mittels der Flanschschraube (24) verschließbare Innenraum (59) des äußeren Gehäuseteils (17) enthält einen Vorrat von Druckflüssigkeit, der
bo ca. 50mul größer ist als das im Volumen des Druckraumes (21) entsprechende maximale Druckvolumen des Druckzylinders (14). Als Druckflüssigkeit ist für die erfindungsgemäße Vorrichtung (10) Wasser sehr gut geeignet.
b5 Die insoweit hinsichtlich ihrer konstruktiven Einzelheiten erläuterte erfindungsgemäße Vorrichtung (10) ist zum Ausstoßen eines Zündhütchens (II) aus einer Patronenhülse (12) bzw. (13) z. B. wie folgt benutzbar:
Durch eine Handbetätigung des Kolbons (16), die gegen die Schließkraft des Rückschlagventils (54), (56) ohne weiteres möglich ist. wird zunächst der Kanal (46) des Rohrstückes (44) vollständig mit Druckflüssigkeit gefüllt, bis z. B. an dessen Austrittsöffnung (47) ein Flüssigkeitstropfen sichtbar wird. Dabei kann, während der Kolben unter dem Einfluß der Druckfeder (31) in seine dargestellte Grundstellung zurückkehrt, Druckflüssigkeit aus dem Vorratsraum (59) durch den Ringspalt (58) in den Druckraum (21) nachströmen, der während des Rückzughubes des Kolbens (16) durch das Rückschlagventil (54), (56) gegen den Auslaßkanal (46) abgesperrt ist, der mindestens in seinem unteren Endbercich so eng ist, daß bei geschlossenem Rückschlagventil (54), (56) auch keine Flüssigkeit aus dem Rohrstück (44) austreten r. kann. Sobald dieser Auslaßkanal mit Druckflüssigkeil gefüllt ist, kann die Patronenhülse (12) b/.w. (13) auf das Rohrstück (44) aufgesteckt werden. Die Vorrichtung (10) wird nun zusammen mit der Patronenhülse senkrecht in die dargestellte Position auf eine Unicrlage(61) gestellt, die unterhalb des Zündhütchens (Jl) eine öffnung (62), in die das auszustoßende Zündhütchen (11) hineinfallen kann. Während der Benutzer einhändig die Vorrichtung (10) fest gegen die Bodenfläche (49) der Patronenhülse (12) bzw. (13) drückt, kann er z. B. mit einem Schon-Hammer auf das freie Ende (36) des Kolbens (16) schlagen, der dadurch in Richtung des Pfeils (63) in den Druckraum (21) hineingetrieben wird. Dabei öffnet das Rückschlagventil (54), (56) und der im Druckraum (21) aufgebaute Druck wird über die in dem Kanal (46) des Rohrstückes (44) gehaltene Druckflüssigkeit und über die Zündlöcher (52) auf das Zündhütchen (11) übertragen, das dadurch aus dem Boden (5t) der Patronenhülse (12) bzw. (13) ausgestoßen wird. Während der Kolben (16) seinen abwärtsgerichteten Arbeitshub aus- js führt, strömt natürlich auch Druckflüssigkeit aus dem Druckraum (21) zurück in das Vorratsvolumen (59). Da jedoch der Strömungswiderstand des Ringspaltcs (58) wesentlich größer ist als der für das Austreten der Druckflüssigkeit aus dem Druckraum (21) bestimmende 4« Strömungswiderstand, kann in dem Druekruum (21) des Druckzylinders (14) trotzdem der für das Ausstoßen des Zündhütchens (11) erforderliche Druck aufgebaut werden. Bei abgenommener Flanschschraubc (24), die zweckmäßigerweise mit einer engen Belüftungsbohrung (64) versehen ist, kann der Druckflüssigkeiisvorrat jederzeit ergänzt werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
50
55

Claims (1)

3ί 40 937 Palcniansprüche:
1. Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck, zum Zwecke des Nachladens, mit einem durch axiale Verschiebung beaufschlagbaren Druckkolbcn und einem Zylinder von dessen Druckraum eine Druckleitung ausgeht, die in die auf eine feststehende Unterlage aufgesetzte Patronenhülse einführbar ist, wobei der Innenraum der Patronenhülse nach außen so abdichtbar ist, so daß in diesem mit dem Druckraum des Druckzylinders kommunizierenden Raum durch Betätigung des Kolbens ein für das Ausstoßen des Zündhütchens ausreichender Druck aufbaubar ist, gekennzeichnet durch folgende Merkmale:
DE19813140937 1981-10-15 1981-10-15 Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck Expired DE3140937C2 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813140937 DE3140937C2 (de) 1981-10-15 1981-10-15 Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813140937 DE3140937C2 (de) 1981-10-15 1981-10-15 Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE3140937A1 DE3140937A1 (de) 1983-05-05
DE3140937C2 true DE3140937C2 (de) 1984-11-22

Family

ID=6144155

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813140937 Expired DE3140937C2 (de) 1981-10-15 1981-10-15 Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3140937C2 (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
NL1000769C2 (nl) * 1995-07-10 1997-01-13 Jan Herman Zwarts Pers voor het verwijderen van een slaghoedje uit een huls.

Family Cites Families (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE563930C (de) * 1932-11-11 Berlin Karlsruher Ind Werke Ak Vorrichtung zum Ausstossen von Zuendhuetchen aus Patronenhuelsen mittels Fluessigkeitsdruckes

Also Published As

Publication number Publication date
DE3140937A1 (de) 1983-05-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2853636C2 (de) Druckluftbetriebenes Eintreibwerkzeug, insbesondere Bolzenschußgerät
DE3215183C2 (de)
DE3517558A1 (de) Handbetaetigte ausgabeeinrichtung fuer medien
DE3112711A1 (de) Pneumatisch-hydraulisches blindnietgeraet
DE2505431A1 (de) Pipette
DE2059380B2 (de) Vorrichtung zum Kuppeln eines Verschlussträgers mit einem Verschlusskörper einer selbsttätigen Feuerwaffe
DE102012010923A1 (de) Fördervorrichtung für eine Metallschmelze in einem Spritzdruckaggregat
DE977481C (de) In einem hydraulisch betaetigten Grubenstempel eingebaute Kolbenpumpe
DE2036240A1 (de) Druckgasgesteuertes Gewehr
DE3140937C2 (de) Vorrichtung zum Ausstoßen des Zündhütchens aus einer Patronenhülse mittels Flüssigkeitsdruck
DE1276297B (de) Nadelloses Injektionsgeraet und Spannvorrichtung dafuer
DE6915710U (de) Geraet zum einschlagen naegeln oder dergleichen.
DE2731853C2 (de) Luftdruckschußwaffe
DE1174719B (de) Bolzensetzgeraet
DE19810950C1 (de) Manuell bedienbare Ejektoreinrichtung
DE975116C (de) Bolzensetzgeraet
DE8130133U1 (de) Vorrichtung zum ausstossen des zuendhuetchens aus einer patronenhuelse mittels fluessigkeitsdruck
DE1094631B (de) Mit Druckgas betriebene Schiessvorrichtung
DE3102346A1 (de) &#34;abfuellvorrichtung fuer fluessigkeiten&#34;
DE2053098C3 (de) Hydropneumatischer Rohrvorholer für Geschütze
DE298915C (de)
DE2312926C3 (de) Handgerät zum Nieten mittels einmaligen Schlags
AT49307B (de) Anhaltevorrichtung für Rohrvorlaufgeschütze.
DE2428788C3 (de) Pneumatische Schlagvorrichtung zum Herstellen von Bohrlöchern im Erdreich
DE1923050C (de) Brennkraftbolzensetzer mit einem zwischen Offen und Schließstellung eines Verschlusses teleskopartig verschiebbaren Lauf

Legal Events

Date Code Title Description
8110 Request for examination paragraph 44
D2 Grant after examination
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee