DE3141493C2 - Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten - Google Patents
Präsentationseinrichtung für den Verleih von VideokassettenInfo
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Abstract
Eine Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten unterschiedlicher Videosysteme besteht aus einer regalartig aufgebauten Präsentationswand mit zwei unterschiedlich hohen Fächern, von denen das hintere höhere Fach die Kassetten- oder Buchhülle des jeweiligen Filmtitels, das vordere niedrigere Fach Leihkarten aufnimmt, die einerseits ein den Filmtitel identifizierendes Schriftzeichen, andererseits eine das Videosystem identifizierende Markierung, z.B. Farbmarkierung, derart aufweisen, daß auch bei fehlerhaftem Einstellen der Leihkarten die Markierung bzw. Schriftzeichen nicht durch eine davorstehende Leihkarte verdeckt werden können.
Description
Die Erfindung betrifft eine Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten verschiedener,
vorzugsweise dreier Videosysteme, bestehend aus einer regalartig aufgebauten Präsentationswand zur Darbietung
der Filmtitel und in Gefachen der Präsentationswand eingestellten unterschiedlichen Leihkarten mit
einer den vorrätigen Film und das Videosystem anzeigenden Markierung
Beim Verleih von Videofilmen ist ähnlich wie beim Buchverleih ein großer Vorrat zu halten, wobei u. a. aus
Sicherheitsgründen nicht die Filmkassette selbst mit dem aufgespulten Film, sondern lediglich der Filmtitel in
einer entsprechenden Aufmachung präsentiert wird. Bislang sind drei unterschiedliche Videosysteme auf
dem Markt, die nicht oder nur unter entsprechendem Kostenaufwand miteinander kompatibel sind, so daß
sich der Ausleiher im Leihgeschäft nicht nur den von ihm gewünschten Filmtitel, sondern diesen auch in dem
bei ihm vorhandenen Videosystem aussuchen muß. Bei einer bekannten gattungsgemäßen Präsentationseinrichtung
gemäß dem DE-GM 80 21 649 werden in die Präsentationswand ausschließlich Leihkarten eingestellt,
die auf dem größten Teil ihrer Präsentationsfläche bo
eine Verkleinerung des Filmtitels und auf einer Kopfleiste eine Markierung für das Videosystem
aufweisen. Diese Markierung besteht aus einer für ein Videosystem verwendeten farblichen Gestaltung und
einer das Videosystem zusätzlich identifizierenden to
Beschriftung der Kopfleiste. Für den einzelnen Filmtitel ist in jedem Videosystem eine Leihkarte vorgesehen,
wobei die Leihkarten eines Videosystems gleich hoch sind, wahrend die Leihkarten fur die beiden anderen
Videosysteme um jeweils eine Kopfleiste höher sind. Ist
der jeweilige Filmtitel in allen drei Videosystemen vorhanden, so sind also in der Präsentationswand die
drei zugehörigen, unterschiedlich hohen Leihkarten eingestellt. Der Interessent entnimmt die Leihkarte für
den gewünschten RIm im gewünschten Videosystem und beschafft sich dann an einer zentralen Ausgabestelle
die entsprechende Filmkassette.
Dieses System hat eine Reihe von Nachteilen. So muß für jede Leihkarte eine Verkleinerung des Covers des
Filmtitels hergestellt und auf die Leihkarte aufgezogen werden. Je nach Lagervorrat eines einzelnen Filmtitels
sind mehrere Karten dieser Form zu komplettieren. Dies bringt einen entsprechend großen Kostenaufwand
mit sich. Hinzu kommt, daß bei nicht korrektem Einstellen der Leihkarten, dann nämlich, wenn die
Leihkarten nicht entsprechend ihrer unterschiedlichen Höhe steigend nach hinten eingestellt werden — hiermit
ist in Geschäften dieser Art stets zu rechnen — kürzere Leihkarten verdeckt werden und folglich der Kunde
irrigerweise annehmen muß, daß ein von ihm in einem bestimmten System gewünschter Filmtitel nicht vorrätig
ist. Die vorgenannten Nachteile sind um so gravierender, je häufiger ein RIm in einem bestimmten
Videosystem vorhanden ist, da dann auch eine entsprechende Anzahl von Leihkanen komplettiert
werden muß und trotz Einstellung in die Präsentationswand u. U. nicht erkennbar sind. Wenn ein bestimmter
Titel, gegebenenfalls auch in Mehrexemplaren, verliehen wird, so befinden sich sämtliche Leiharten mit dem
Titel an der Ausgabestelle und das entsprechende Fach in der Präsentationseinrichtung ist leer. Dadurch wird
der Kunde zu der irrigen Annahme verleitet, daß dieser Film von dem Geschäft gar nicht geführt wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Präsentationseinrichtung des eingangs genannten Aufbaus
so auszubilden, daß einerseits der Kostenaufwand für die Einrichtung maßgeblich gesenkt werden kann,
andererseits eine fehlerhafte Imormation des Kunden
durch falsches Einstellen der Leihkarten oder Fehlen derselben unmöglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Gefache zusätzlich zur Aufnahme von
Kassettenhüllender jeweiligen Filmtitel hinter und über den Leihkarten ausgebildet sind, und die Leihkarten an
ihrer Oberseite unterschiedlich geformte und/oder an unterschiedlicher Stelle angeordnete Ansätze od«r
Reiter für das jeweilige Videosystem aufweisen.
Filmkassetten werden vom Hersteller bzw. vom Filmverleih stets in einer Kassetten- oder Buchhülle
geliefert, die auf wenigstens einer Seite den Filmcover trägt. Diese an sich nur der Verpackung der
Filmkassette diendende Kassettenhülle oder Buchhülle wird nun bei der erfindungsfemäßen Ausbildung der
Präsentationseinrichtung direkt zur Darbietung des Filmtitels in das Gefach der Präsentationswand
eingestellt. Damit ist es nicht mehr notwendig, den Filmcover zu verkleinern und auf jeder Leihkarte
aufzuziehen. Die zugehörige Leihkarte enthält lediglich eine den Filmtitel identifizierende Markierung, z. B. ein
entsprechendes Schriftzeichen in Form eines Buchstaben- und/oder Zahlensystems. Eine weitere Markierung
z. B. als Farbmarkierung. kann das jeweilige Videosystem
anzeigen. Die Leihkarte erfüllt nur den ih" eigenen Zweck und kann infolgedessen so gestaltet werden, daß
ein verdecktes Einstellen in den Gefachen der Präsentationswand nicht möglich ist. Dies geschieht
durch die an unterschiedlichen Stellen jeder Leihkarte angeordneten Ansätze oder Reiter, die wenigstens eine
der vorgenannten Markierungen, vorzugsweise die das Videosystem anzeigende Markierung tragen. Dabei sind
die jeweils gleich geformten oder an gleicher Stelle angeordneten Ansätze oder Reiter jeweils einem
Videosystem zugeordnet. Für den Kunden ergibt sich der weitere Vorteil, daß er während seines Aufenthaltes
in dem Verleihgeschäft die von ihm ausgesuchten Filmtitel nur in Form von codierten Leihkarten mit sich
führt, für Dritte also nicht erkennbar ist, welche Filmtitel er ausgewählt hat. Da die Leihkarten bei dem
erfindungsgemäßen System wesentlich kleiner ausgebildet sein können, weil sie nicht mehr Repräsentationszwecken
dienen müssen, ist ihre Aufbewahrung am Verleihtisch wesentlich einfacher und raumsparender
möglich, so daß auch hier eine weitere Vereinfachung und Kostensenkung gegeben ist.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung bestehen die Gefache der Präsentationswand
aus zwei hintereinander angeordneten Fächern, wobei das vordere durch eine niedrige Frontleiste abgeschlossen
ist und der Boden des hinteren Fachs um etwa die Höhe der Leihkarte höher angeordnet ist.
Damit ist eine bestmögliche und uneingeschränkte Präsentation des Filmtitels anhand des Filmcovers auf
der Kassettenhülle möglich, ohne daß die Ansicht durch die davor stehenden Leihkarten gestört ist.
Für die drei bekannten Videosysteme ist gemäß einem vorteilhaften Ausführungsbeispiel bei den Leihkarten
der Ansatz oder Reiter auf der Oberseite jeweils einer Leihkarte im Bereich deren einer Längsseite, der
zweiten Leihkarte im Bereich der gegenüberliegenden Längsseite und der dritten Leihkarte im Bereich
dazwischen angeordnet. Mit Vorteil sind dabei die Leihkarten nur auf der Frontseite mit der codierten
Markierung versehen. Die Leihkarten brauchen also lediglich mit "hrer codierten Seite nach vorne eingestellt
zu werden, was auch von der Kundschaft im allgemeinen erwartet werden kann, so daß dann
sichergestellt ist, daß die Ansätze oder Reiter anderer Leihkarten nicht verdeckt werden. Zweckmäßigerweise
besitzen zumindest die Ansätze oder die Reiter der Leihkarten eine dem jeweiligen Videosystem zugeordnete
Farbmarkierung und ein dem Filmtitel zugeordnetes Schriftzeichen. An der Farbmarkirrung, die für das
gleiche Videosystem bei allen Filmtiteln wiederkehrt, kann der Kunde leicht das bei ihm vorhandene
Videosystem identifizieren, während das Schriftzeichen
für den Filmtitel lediglich zur Identifizierung des Films bei der Ausgabe dient
Nachfolgtnd ist die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben.
1 η der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine Frontansicht auf einen Ausschnitt der Präsentationseinrichtung;
Fig. 2 einen Schnitt H-II gemäß F ig. 1 und Fig.3 eine Ansicht der Leihkarten in Anordnung nebeneinander.
Fig. 2 einen Schnitt H-II gemäß F ig. 1 und Fig.3 eine Ansicht der Leihkarten in Anordnung nebeneinander.
Die Präsentationswand 1 besteht aus einer Holz-, Kunststoff- oder Metallkonstruktion, die aus einer
Rückwand 2 und einer Vielzahl horizontal übereinander angeordneten Gefachen 3 besteht. Jedes einzelne
Gefach weist zwei unterschiedlich hoch angeordnete Böden 4,5 auf, denen nach vorne hin jeweils eine relativ
niedrige Frontleiste 6,7 zugeordnet ist. Von dem oberen Boden 4 mit der Frontleiste 6 wird ein hinteres Fach 8
und von dem Boden 5 und der vorderen Frontleiste 7 ein vorderes Fach 9 gebildet.
Die gesamte Höhe im Bereich des \ „chs 8 ist so groß,
daß dieses Fach die Buch- oder Kassettennülle 9a einer Filmkassette, die den Filmcover trägt, aufnehmen kann,
während das vordere Fach 9 zur Aufnahme von Leihkarten 10 dient.
In Fi£. 3 sind die unterschiedlichen Leihkarten für
jedes der drei gängigen Videosysteme wiedergegeben. So ist eine Leihkarte 10a vorgesehen, die an ihrer
Oberseite im Bereich ihrer in der Zeichnung links wiedergegebenen Längsseite einen Ansatz 11a oder
Reiter aufweist, sowie eine Leihkarte 106, die an der gegenüberliegenden Längsseite einen Ansatz Ub bzw.
Reiter aufweist, und schließlich eine Leihkarte 10c. bei
welcher der Ansatz lic oder Reiter in der Mitte angeordnet ist. Die die Ansätze 11a, 116 und lic
bildenden Ausschnitte bzw. die Anordnung entsprechender Reiter ist so getroffen, daß bei Anordnung der
Leihkarten hintereinander, wie in Fig. i gezeigt., die
Ansätze bzw. Reiter nicht verdeckt werden. Ferner sind zumindest die Ansätze 11a, life, lic bzw. die Reiter mit
einer unterschiedlichen Farbmarkierung zur Anzeige des jeweiligen Videosystems versehen; stattdessen
können die Leihkarten 10 mit jeweils gleichem Ansatz bzw. Reiter auch vollständig eingefärbt sein. Ferner ist
im Bereich der Ansätze bzw. Reiter ein Sc'iriftzeichenschlüssel
vorgesehen, der dem jeweiligen Filmtitel zugeordnet ist. Dieser Schriftzeichenschlüssel kann
auch an der entsprechenden Kassettenhülle 9a vorhanden sein.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (3)
1. Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten verschiedener, vorzugsweise dreier
Videosysteme, bestehend aus einer regalartig aufgebauten Präsentationswand zur Darbietung der
Filmtitel und in Gefachen der Präsentationswand eingestellten unterschiedlichen Leihkarten mit einer
den vorrätigen RIm und das Videosystem anzeigenden Markierung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefache (3) zusätzlich zur Aufnahme von Kassettenhüllen (9a) der jeweiligen Filmtitel hinter
und über den Leihkarten (10, 10a, 106, lOcJ
ausgebildet sind, und die Leihkarten (10, 10a, 106, lOc) an ihrer Oberseite unterschiedlich geformte ^
und/oder an unterschiedlicher Stelle angeordnete Ansätze(lla, 116, lic,/oder Reiter für das jeweilige
Videosystem aufweisen.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Gefache (3) aus zwei hintereinander angeordneten Fächern (8,9) bestehen, wobei das
vordere durch eine niedrige Profilleiste (7) abgeschlossen ist und der Boden (4) des hinteren Fachs
um etwa die Höhe der Leihkarten (10, 10a, 106,1OcJ
höher angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei den Leihkarten (10, 10a, 106, \0c) der Ansatz (lla, 116, Uc) oder Reiter auf der
Oberseite jeweils einer Leinkarte (1OaJ im Bereich
dereinen Längsseite, der zweiten Leihkarte (106J im jo
Bereich der gegenüberliegenden Längsseite und der dritten Lcihkarte (iOc) im Bereich dazwischen
angeordnet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813141493 DE3141493C2 (de) | 1981-10-20 | 1981-10-20 | Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813141493 DE3141493C2 (de) | 1981-10-20 | 1981-10-20 | Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3141493A1 DE3141493A1 (de) | 1983-05-05 |
| DE3141493C2 true DE3141493C2 (de) | 1983-12-22 |
Family
ID=6144436
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813141493 Expired DE3141493C2 (de) | 1981-10-20 | 1981-10-20 | Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3141493C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3205192C2 (de) * | 1982-02-13 | 1984-07-05 | Christian 6522 Osthofen Petzold | Präsentationseinrichtung für den Verleih von Videokassetten oder dergleichen |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE8021649U1 (de) * | 1980-08-13 | 1980-11-27 | Liessem, Wolfgang, 5202 Hennef | Wendetafel zur aufnahme von informationskarten |
-
1981
- 1981-10-20 DE DE19813141493 patent/DE3141493C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3141493A1 (de) | 1983-05-05 |
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