DE3141694C2 - Verschlußorgan für den Füllschacht eines Feststoffkessels - Google Patents

Verschlußorgan für den Füllschacht eines Feststoffkessels

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DE3141694C2 DE19813141694 DE3141694A DE3141694C2 DE 3141694 C2 DE3141694 C2 DE 3141694C2 DE 19813141694 DE19813141694 DE 19813141694 DE 3141694 A DE3141694 A DE 3141694A DE 3141694 C2 DE3141694 C2 DE 3141694C2
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Babcock VKW Industriekessel GmbH
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    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
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    • F23B1/36Combustion apparatus using only lump fuel characterised by the form of combustion chamber shaft-type
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
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Abstract

Bei einem Kessel zur Verfeuerung fester Brennstoffe mit einem Brennstoffvorrat in einem Füllschacht (2) oberhalb des Rostbereiches (1) besteht wegen des entstehenden Unterdrucks die Gefahr, daß Falschluft durch den Füllschacht (2) zum Brenngut gelangt. Das kann zu Füllschachtbränden führen. Füllschachtbrände sind auszuschließen durch ein den Füllschacht (2) nach oben luftdicht abschließendes Ver schluß organ (3). Das sichere Schließen garantiert ein pneumatisch betätigtes Antriebselement, das bei Stromausfall durch ein stromlos öffnendes Magnetventil in einer Druckleitung (6) betätigt wird.

Description

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Die Erfindung betrifft ein Verschlußorgan nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Ein Verschlußorgan dieser Art ist dem DE-GM 70 02 267 und dem DE-GM 80 31 064 zu entnehmen. Durch dieses wird der Kessel nach oben verschlossen, wodurch ein sicheres Beschicken ohne Zurückschlagen der Flamme erzielt wird. Die Schleuse wird jeweils zum Beschicken geöffnet und anschließend zum Befallen des Vorratsbunkers wieder geschlossen.
Fast alle Kessel für feste Brennstoffe werden mit einem Feuerraumunterdruck gefahren. Dadurch entsteht auch im Füllschacht ein Unterdruck, der in seiner Höhe zwischen den Unterdrücken im Feuerraum und im Ascheraum liegt. Insbesondere bei der Verbrennung von kleinen Brennstoffen, etwa von feinstückiger Kohle, sind diese Unterdrücke infolge des hohen Rostwiderstandes erheblich.
Bei den bekannten Kesseln gelangt wegen des Unterdruckes Falschluft durch den Brennstoffvorrat im Füllschacht zum Feuerraum. Das wird auch durch die vorbekannten Verschlußorgane, die nur eine gewisse Unterteilung des Brennstoffvorrates bewirken, nicht verhindert. Bei kleiner Kessellast, wenn die Frischluftklappe für die Verbrennungsluftzufuhr fast geschlossen ist, kann es passieren, daß mehr Falschluft über den Füllschacht als Verbrennungsluft über die Frischluftöffnung zum Feuerraum gelangt. Dann kann der Brennstoff in den Füllschacht hinein zünden. Es entsteht ein Füllschachtbrand, der mit großen Gefahren verbunden ist.
Füllschachtbrände bei Kesseln, die wegen Unterdrucks im Feuerraum Falschluft aus dem Füllschacht erhalten können, sollen mit Sicherheit ausgeschlossen werden.
Die Erfindung ist durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 genannten Merkmale bestimmt.
Das luftdicht abschließende Verschlußorgan am oberen Ende des Füllschachtes verhindert den Zutritt von Falschluft aus dem Füllschacht zum Feuerraum. Obwohl der gesamte Brennstoffvorrat direkt auf dem Brenngut im Feuerraum ruht, ist ein Hineinzünden in den Brennstoffvorrat nicht mehr möglich. Damit das Verschlußorgan in allen Fällen, auch bei Stromausfall, sicher schließt, wird das pneumatisch betätigte Antriebselement bei Stromausfall über ein stromlos öffnendes Magnetventil aus einer Druckluftflasche bedient Im Normalzustand erfolgt die Bedienung aus einem Druckluftnetz über wechselseitig anzusteuernde Magnetventile in Druckluftleitungen zum Antriebselement. Der Einsatz einer zusätzlichen, netzunabhängigen Druckluftflasche in Verbindung mit einem stromlos öffnenden Magnetventil sorgt hier für die notwendige Sicherheit.
Ferner muß die Dichtheit des Verschlußorganes überprüfbar sein, damit sich der Betreiber auch nach Jahren noch über die Sicherheit der Anlage informieren kann. Dieser Forderung wird durch einen oberhalb des Verschlußorgans einzufügenden Absperrschieber entsprochen, wobei in den Zwischenraum zwischen dem Verschlußorgan und dem Absperrschieber eine Druckluftleitung einmünden muß. Bei einem vorgegebenen Druck kann dann geprüft werden, ob dieser konstant bleibt, wjis auf die Dichtheit des Verschlußorganes hinweist.
Nähere Einzelheiten, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt, sind der Zeichnung und der nachfolgenden Beschreibung zu entnehmen.
Fig. 1: Einen senkrechten Schnitt durch einen Kessel und
F i g. 2: die vergrößerte Position X aus Fig. 1.
Im Kessel ist oberhalb des Rostbereiches 1 ein Füllschacht 2 angeordnet. Auf diese Weise lagert über dem Brenngut ein ausreichend großer Brennstoffvorrat, der durch sein Eigengewicht von selbst nachrutscht, sobald die verbrannten Bestandteile aus dem Rostbereich 1 ausgetragen werden. Das Ergänzen des Brennstoffvorrates im Füllschacht 2 erfolgt durch eine obere Nachfülleinrichtung, die durch das Zwischenelement A"vom Füllschacht 2 getrennt ist.
Im Zwischenelement X (Fig. 2) ist ein dicht schließendes Verschlußorgan 3 in Form eines Halbkugel-Drehschiebers angeordnet, das in der dargestellten Position in der Schließstellung steht. Dieses wird durch eine Druckluftflasche 4 betätigt, der über Leitungen 5,6 an ein Druckluftnetz angeschlossen ist. Einzelheiten wie Magnetventile in den Leitungen 5, 6 sind nicht dargestellt. Die Leitung 6 steht ferner über ein stromlos öffnendes Magnetventil mit einer Druckluftflasche in Verbindung. Auch bei Stromausfall wird dadurch das Schließen des Verschlußorganes 3 garantiert. Die beiden Endpositionen des Verschlußorganes 3 werden durch Endschalter 7 festgelegt.
Über dem Verschlußorgan 3 sitzt ein einzufügender Absperrschieber 8. Dieser muß rundum einwandfrei dicht anliegen. Über eine Leitung 9 mit nicht dargestellten Elementen wie Ventilen und einer Druckmeßeinrichtung kann in dem Zwischenraum ein Druck erzeugt und kontrolliert werden. Dadurch ist die Dichtheit des Verschlußorganes 3 zu überprüfen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Verschlußorgan für den Füllschacht eines Feststoffkessels mit einem direkt auf dem Brenngut lagernden Brennstoffvorrat in dem oberhalb des Rostbereiches angeordneten Füllschacht, gekennzeichnet durch ein luftdicht abschließendes Verschlußorgan (3) am oberen Ende des Füllschachtes (2), das mit einem pneumatisch betätigten Antriebselement versehen ist, welches bei Stromausfall über ein in der Leitung (6) angeordnetes stromlos öffnendes Magnetventil aus einer Druckluftflasche (4) versorgt wird.
2. Verschlußorgan nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen zur Überprüfung der Dichtheit oberhalb desselben einzufügenden Absperrschieber (8) und eine in den Zwischenraum zwischen demselben und dem Absperrschieber (8) einmündende Leitung (9) für Druckluft
3. Verschlußorgan nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das pneumatisch betätigte Antriebselement und die zur Überprüfung der Dichtheit vorgesehene Leitung (9) für Druckluft aus einer gemeinsamen Druckluftflasche (4) gespeist werden.
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DE19813141694 1981-10-21 1981-10-21 Verschlußorgan für den Füllschacht eines Feststoffkessels Expired DE3141694C2 (de)

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DE8031064U1 (de) * 1980-11-21 1981-03-26 Ackermann, Karl, 84323 Massing Fuellaufsatz fuer die zufuehrung von brennmaterial in einen fuellschacht eines heizkessels

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