DE31416C - Apparat zum Vorwärmen und zum Reinigen von Speisewasser für Dampfkessel und für andere Zwecke - Google Patents

Apparat zum Vorwärmen und zum Reinigen von Speisewasser für Dampfkessel und für andere Zwecke

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Publication number
DE31416C
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DE
Germany
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preheating
purposes
valve
steam boilers
feed water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31416D
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English (en)
Original Assignee
J. S. TAYLOR zu Birmingham und J. WlTHINSHAW zu Birmingham, England
Publication of DE31416C publication Critical patent/DE31416C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22DPREHEATING, OR ACCUMULATING PREHEATED, FEED-WATER FOR STEAM GENERATION; FEED-WATER SUPPLY FOR STEAM GENERATION; CONTROLLING WATER LEVEL FOR STEAM GENERATION; AUXILIARY DEVICES FOR PROMOTING WATER CIRCULATION WITHIN STEAM BOILERS
    • F22D1/00Feed-water heaters, i.e. economisers or like preheaters
    • F22D1/36Water and air preheating systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
andere Zwecke.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. September 1884 ab.
Der Apparat hat den Zweck, das für Dampfkessel oder dergleichen bestimmte Wasser so viel wie möglich von solchen mineralischen Stoffen zu reinigen, welche durch Kohlensäure oder andere Gase in demselben in Lösung gehalten werden.
Der in der Zeichnung dargestellte Apparat wird auf dem oberen Ende eines gewöhnlichen Vorwärmkessels mittelst Schraubenbolzen befestigt, welche durch die Flantschen a des hohlen Cylinders b hindurchgehen. Der Hohlraum des Cylinders b bildet eine Erweiterung des Vorwärmkessels. c ist der konisch geformte Ventilsitz, e eine Stange, welche mit dem Hebel/ in Verbindung steht und an dem Ventil befestigt sein kann oder nicht. Ein Gewicht g befindet sich an dem einen Ende des Hebels /, an dessen anderem Ende ■ eine Stange h oder ein Seil befestigt ist. k ist ein in dem Cylinder b befindlicher Schwimmer, an dessen Kopfende das Ventil d angebracht ist; Z ist ein Führungsstift an dem unteren Ende des Schwimmers k, welcher durch ein Loch in dem Stege m hindurchgeführt ist. Die Gröfse des Schwimmers k ist mit Bezug auf den Hebel f und dessen Gewicht so berechnet, dafs, wenn das Wasser in dem Kessel auf eine gewisse Höhe steigt, z. B. bis zur Linie n-n, Fig. .3, das Ventil d bis zu seinem Sitz c emporgehoben wird, und wenn das Wasser unter das Niveau n-n sinkt, das Ventil d niederfällt und den Durchgang zwischen dem oberen Theil des Cylinders b und dem Auslafsrohrp freigiebt, so dafs durch letzteres die in dem oberen Theile des Cylinders b angehäuften Gase in die äufsere Luft entweichen können.
Das Niedergehen des Schwimmers k und das Oeffnen des Ventils d tritt ebenfalls ein, wenn der Wasserspiegel infolge Oeffnens des Ablafshahnes sinkt. Findet jedoch in dem oberen Theile des Cylinders b eine beträchtliche Anhäufung von Kohlensäure statt, so öffnet sich das Ventil d von selbst, indem der Druck des Gases das Sinken . des Schwimmers veranlafst.
Der Schwimmer k kann auch durch einen anderen Schwimmer ersetzt werden, welcher sich in einem äufseren, jedoch mit dem Vorwärmkessel so in Verbindung stehenden Gefäfse befindet, dafs der Wasserspiegel dieses letzteren gleichzeitig mit demjenigen des Vorwärmers steigt oder fällt. Dieser Schwimmer ist dann durch die Stange h mit dem Hebel/ des Ventils d verbunden. Das Steigen und Fallen des Wassers in dem erwähnten Hülfsgefäfse veranlafst somit gleichfalls ein Schliefsen und Oeffnen des Ventils d.
Die Stange h ist mit einem Handgriff q versehen, wenn man das Ventil mit der Hand bewegen will. Will man das Ventil nur mit der Hand bewegen, so fällt der Schwimmer k ganz fort.
Fig. 5 stellt den mittleren Theil und
Fig. 6 die abgesonderten Enden des Schwimmers dar.
Fig. 7 ist der Hebel f und
Fig. 8 die Verbindungsstange h mit Handgriff q.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem geschlossenen Vorwärm- und Reinigungsapparat für Wasser, welches ^zum Speisen von Dampfkesseln oder zu anderen Zwecken verwendet werden soll, die Anordnung eines Ventils, welches bei dem durch Oeffhen des Ablafshahnes oder durch eine Anhäufung von Kohlensäure und anderen Gasen in dem oberen Theile des Apparates verursachten Sinken des Wasserniveaus sich öffnet und die Kohlensäure und anderen Gase in die freie Luft entweichen läfst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT31416D Apparat zum Vorwärmen und zum Reinigen von Speisewasser für Dampfkessel und für andere Zwecke Expired - Lifetime DE31416C (de)

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