DE314172C - - Google Patents

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DE314172C
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Classifications

    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B9/00—Fastening rails on sleepers, or the like
    • E01B9/66—Rail fastenings allowing the adjustment of the position of the rails, so far as not included in the preceding groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 3. SEPTEMBER 191
Die Spurweite der Eisenbahnen ist im allgemeinen in den europäischen Ländern gleich, mit Ausnahme von Rußland, dessen Eisen? bahnen eine größere Spurweite haben. Will man demnach die Betriebsmittel eines anderen Landes auf russischen Bahnen benutzen, dann ist eine Änderung der Spurweite erforderlich. Bei hölzernen Eisenbahnschwellen geschieht das einfach durch Umnageln der Schienen.
ίο Sind eiserne Schwellen vorhanden, dann verursacht die Änderung der Spurweite erhebliche Schwierigkeiten ; denn- es ist sehr umständlich, die eisernen Schwellen an' Ort und Stelle auf einer Seite mit neuen Löchern ,für die Befestigungsmittel der Schienen zu versehen, weil die Schwellen dazu von den Schienensträngen gelöst und aus ihrer Bettung gehoben werden müssen. Diese Arbeiten können nur durch fachmännisch gebildete Kräfte ausgeführt
ao werden und sind ganz außerordentlich zeitraubend. " . :
Der Zweck der Erfindung ist, eine Einrichtung ■ zu schaffen, welche eine Änderung der Spurweite der auf Eisenquerschwellen gelagerten S,chjenen auch mit ungeübten Kräften ermöglicht, wobei ein Anbohren der Schwelle, ein Herausheben derselben aus ihrer Bettung, ein Ausrichten usw. nicht nötig ist. Diese neue Einrichtung besteht in einer Hilfsschwelle, welche zwischen die Querschwelle und die Schiene geschoben und ah ersterer befestigt wird. Die Befestigung dieser Hilfsschwelle an der Querschwelle kann auf Verschiedene Weise geschehen; zweckmäßig werden dabei die in der Querschwelle vorhandenen Schrauben'öcher und Schrauben benutzt, um die Hilfsschwelle 40
an ihr zu befestigen, sei es durch d'e Schrauben, sei es durch Klemmplatten^oder durch sonstige Mittel. Die Hilfsschwelle selbst wird mit den Schienenbefestigungsmitteln versehen angeliefert .und so eingerichtet, daß sie durch die bisherigen Schienenbefestigungsmittel mit der Querschwelle verbunden werden kann. Um die Hilfsschwelle schwächer machen zu können, können Füllstücke an den Stellen' vorgesehen 45' werden, an welchen die Schiene von der Hilfsschwelle getragen wird. Die Einrichtung ist also derartig, daß der Schienenstrang nicht aufgenommen zu werden braucht. Die Hilfsschwelle wird nach entsprechendem Anheben des Schienenstranges von der Seite, zwischen diesen und die Querschwelle eingeschoben. Unter Umständen kann natürlich auch der Schienenstrang aufgenommen werden. Um die Hilfsschwelle einfach zwischen die beiden Schienen schieben zu können, können bis zur Mitte entsprechende Schlitze für die Schienenbefestigungsmittel, beispielweise für die vier in der alten Schwelle befindlichen Schrauben, vorgesehen sein, welche bisher die · Klemmplatten für die Schienen gehalten .haben und die nunmehr dazu benutzt werden können, die Hilfsschwelle mit der Querschwelle fest zu verbinden. Es sei. indessen ausdrücklich bemerkt, daß das nur ein beispielsweiser Vor- schlag ist. Es ist nicht nötig, die Hilfsschwelle mit der Querschwelle durch diese Schrauben zu verbinden, sondern es kann jedes andere geeignete Mittel verwendet werden, das natürlich immer von den betreffenden Umständen, dem Unterbau usw., abhängig sein wird.
Eine andere Ausfuhrungsform, die es er-
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möglicht, die Hilfsschwclle nach leichtem Anheben der Schiene von der Seite her einzuführen, besteht darin, daß die Hilfsschwelle der Länge nach in der Mitte durchschnitten ist. Die beiden Hälften der Hilfsschwelle werden dann von' beiden Seiten der Querschwelle unter den Schienenstrang auf die alte Schwelle geschoben.. An entsprechenden Stellen befinden sich Aussparungen für die in
ίο der alten Schwelle befindlichen Schrauben. Die geteilte Schwelle wird durch entsprechende Vorrichtungen zusammengehalten, beispielsweise durch Vertiefungen, ■ in welche entsprechende Erhöhungen der Unterlagsscheiben für die ■ Befestigungsmuttern der Schrauben passen, welche die alte Schwelle und die Hilfsschwelle verbinden. Die Aussparungen müssen natürlich den üblichen Eisenbahnschwellenformen entsprechend gestaltet werden.
Die Erfindung ist in den Zeichnungen beispielsweise in drei Ausführungsformen dargestellt, und zwar .betreffen die Fig: 1 bis 4 die erste, die Fig. 5 und 6 die zweite, die Fig: 7 die dritte Ausführungsform.
Die Fig. 1 zeigt die Anordnung einer Hilfsschwelle nach der Fig. 2 in Seitenansicht,
die Fig. 3 in Aufsicht und . die Fig. 4 in· Vorderansicht.
Die Fig. 5 zeigt die zweite Ausführungsform schaubildlich und
die Fig. 6 in Seitenansicht.
Die Fig. 7 ist ein Querschnitt durch die dritte Ausführungsform.
■ Auf der eisernen Querschwelle α liegt die Hilfsschwelle b und wird. darauf mittels der vorher zum Befestigen der Schienen auf der Querschwelle α benutzten Schrauben c befestigt. Damit die Hilfsschwelle leicht auf die Qüerschw'ellc α gebracht werden kann, ist sie mit Schlitzen c' und c" versehen, um. die Hilfsschwelle b. von der Seite nach leichtem Anheben des Schienenstranges zwischen die Schiene und die Querschwelle in der Richtung des Schienenstranges einschieben zu können. Zum Befestigen der Schienen S auf den Hilfsschwellen Sind darin Löcher d und d' vorgesehen, und zwar entspricht der Abstand der Lochgruppen d und d' der neuen Spurweite.
Die Hilfsschwelle b ist, wie aus der Fig. 2 ersichtlich ist, derart gestaltet, daß der Druck, welcher auf die Schienen beim Überfahren ausgeübt wird, durch vier Stege auf die Quer-
, schwelle übertragen wird. Die Schienen werden auf den Hilfsschwellen in irgend einer bekannten Art, z. B. durch Klemmplatten, . Schrauben o. dgl., befestigt.
Um die Kraftübertragung von der Schiene auf die Querschwelle günstiger zu gestalten und die Hilfsschwelle zu entlasten, können in die Hilfsschwelle an den Schienenauflagerpunkten Füllstücke f (vgl. Fig. 5 und 7) eingesetzt werden, welche mit Arbeitsleisten g (Fig. 7) versehen sein können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 5 und 6 hat die Hilfsschwelle eine solche Form, daß die zum Befestigen der Schienen dienenden Schrauben jederzeit seitlich eingeführt werden können. Ferner ist die Hilfsschwelle in der Längsrichtung zweiteilig, um sie von der Seite unter die Schiene einschieben zu können, und mit Einrichtungen versehen, welche es ermöglichen:, ihre beiden Teile fest miteinander zu verbinden.' Hierzu sind an der Hilfsschwelle zu beiden Seiten der für die ursprünglichen Schrauben bestimmten halbkreisförmigen Aus- 75: sparungen h Löcher]i vorgesehen, in welche Warzen k (Fig. 6 und 7) eingreifen, die an der Unterseite von Unterlagsplatten I der Muttern m sitzen. ■
Die Ausführungsform nach der Fig. 7 zeigt eine zweiteilige Hilfsschwelle mit Aussparungen an den seitlichen Stegen, in die Hakenschrauben η eingreifen. Zum Befestigen der Schiene auf dieser Hilfsschwelle dienen Klemmplatten 0, .welche .durch^ zwei einander 85' gegenüberliegende Hakenschrauben η auf den Schienenfuß gepreßt werden.

Claims (4)

'Patent-Ansprüche:
1. Einrichtung zur Änderung der Spurweite beim Oberbau mit eisernen Querschwellen, gekennzeichnet durch eine Hilfsschwelle (b), welche ohne Aufheben der Querschwelle (α) zwischen diese und die Schiene gebracht und an der Querschwelle befestigt wird.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsschwelle (δ) mit der Querschwelle («). durch die bisherigen Schienenbefestigungmittel verbunden ist. , . . ■
3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an der Hilfsschwelle (&) in der 'Richtung des Schienenstranges - laufende Schlitze (e', c") für die Schrauben der bisherigen Schienenbefestigungsmittel vorgesehen sind. . . '
4. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die'Hilfsschwelle (δ) no aus zwei von beiden Seiten der Querschwelle einzuschiebenden- Teilen besteht, die mit entsprechenden -halbkreisförmigen Aussparungen (A) für die Schrauben der bisherigen Schienenbefestigungsmittel versehen sind.
Hierzu i Blatt Zeichnungen.
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