DE3141817C2 - Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit - Google Patents
Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer FlüssigkeitInfo
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Abstract
Zur Überwachung des Endpunktes der Destillation einer Flüssigkeit in einem heizbaren Behälter und zur schlagartigen Unterbrechung der Destillation beim Erreichen des Endpunktes wird in die zu destillierende Flüssigkeit ein temperaturabhängiger Widerstand mit geringer Leistungsaufnahme eingetaucht; es wird die Widerstandsänderung des temperaturabhängigen Widerstandes festgestellt, die aufgrund der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit von Flüssigkeit und Dampf dann auftritt, wenn der Widerstand nicht mehr vollständig von der Flüssigkeit bedeckt und zumindest teilweise von dem Dampf umgeben wird, so daß ein entsprechendes Schaltsignal für die Unterbrechung der Destillation erzeugt werden kann.
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Überwachung
der Destillation einer Flüssigkeit, insbesondere der Aufkonzentrierung einer Flüssigkeit, die nur Spuren von
-'flüchtigen Bestandteilen enthält, der Im Oberbegriff des
Anspruchs 1 angegebenen Gattung.
Aus der US-PS 34 43 752 Ist ein Steuersystem für einen
Gasbrenner bekannt, bei dem ein elektromagnetisch betätigtes Ventil In der Gaszuführleitung, das normalerweise
durch eine Feder In der geschlossenen Stellung gehalten wird, geöffnet wird, wenn ein zugehöriges Solenoid
erregt wird. Die Steuerung dieses Solenoids erfolgt wiederum über einen Temperatur-Regler.
Weiterhin geht aus der DE-AS 22 11 759 eine Schaltungsanordnung
zur stetigen Temperaturregelung hervor, s bei der ein Operationsverstärker von einer Wheatstone-Brücke
aus gesteuert wird.
Bei vielen Destillationsproblemen, insbesondere bei der Destillation im Labor, ist es oft wesentlich, den
genauen Endpunkt der Destillation festzustellen und dann die Destillation sofort zu unterbrechen, um die
Verdampfung der gesamten Flüssigkeit sicher zu vermeiden. Dies gilt insbesondere dann., wenn kleine Flüssigkeitsmengen,
die nur Spuren einer Substanz enthalten, destilliert bzw. eingedampft werfen müssen, ohne daß es
i: zu einer Verdampfung der gesamten Flüssigkeit kommt. Bei diesen Labor-DestillationsgeräSen erfolgte bisher die
Überwachung visuell, d. h. das Laborpersonal mußte ständig an dem Destillationsgefäß anwesend sein, um den
Endpunkt der Destillation festzustellen und d&nn entsprechende
Maßnahmen einleiten zu können.
Eine Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit der angegebenen Gattung ist aus der
DE-PS 5 95 691 bekannt und weist einen in die Flüssigkeit
eingetauchten, temperaturabhängigen Widerstand, eine Stromquelle für den temperaturabhängigen Widerstand
sowie eine Einrichtung zur Feststellung einer Widerstandsänderung des temperaturabhfngigen Widerstandes
auf
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit
der angegebener Gattung zu schaffen, bei der mit einfachen. In üblichen physikalisch-chemischen Labors
zur Verfügung stehenden schaltungstechnischen Mitteln der Endpunkt der Destillation exakt festgestellt und daraufhln
ein entsprechendes Schaltsignal erzeugt werden kann, mit dem der Heizprozeß unterbrochen wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs ! angegebenen
Merkmale gelöst.
Zweckmäßige Ausführungsfcrmen jlnd In den Unteransprüchen
zusammengestellt.
Die mit der Erfindung erzielten Vorteile beruhen auf
der Ausnutzung der unterschiedlichen Wärmeleitfähigkeit der zu destillierenden Flüssigkeit einerseits und des
Dampfes dieser Flüssigkeit andererseits. Dabei wird in die zu destillierende Flüssigkeit der temperaturabhängige
Widerstand beispielsweise ein Heißleiter, eingetaucht, der nur eine geringe elektrische Leistungsaufnahme in
der Größenordnung von 0,2 bis 2 Watt haben sollte. DIeser
Widerstand wird zur Vermeidung von fCorrosionserscheinungen bzw. einer Verunreinigung der zu destlillersnden
Flüssigkeit in ein Glasrohr eingeschmolzen. Da die Luftschicht zwischen Widerstand und Glasrohr ein
relativ schlechter Wärmeleiter ist, empfiehlt es sich, den Wärmekontakt zwischen Widerstand und Glasrohr durch
Einlullen einer geringen Menge faraitin- oaer Μίικοη-ϋΐ
zu verbessern.
Dieser temperaturabhängige Widerstand Ist Bestandteil
der mit einer konstanten Spannung betriebenen Wheatstone-Brücke und setzt die zugeführte, elektrische Leistung
In Wärmeenergie· um, die wiederum zu einer ■
Erwärmung des temperaturabhängigen Widerstandes auf :
eine Temperatur führt, die einige Grad über der Destillationstemperatur,
also der Siedetemperatur der Flüsslgkelt, Hegt. Diese, durch die Erwärmung des Widerstandes
bedingte Temperaturdifferenz zwischen dem Widerstand und der dem Widerstand umgebenden Flüssigkeit
hängt bei konstanter Speisung der Wheatstone-Brücke
und gleichmäßiger Erwärmung der Flüssigkeit im wesentlichen nur nach von der Wärmeleitfähigkeit der
Flüssigkeit ab, und ist deshalb konstant. Gleichzeitig wird durch die hohe Wärmeleitfähigkeit der Flüssigkeit
gewährleistet, daß die Temperatur des Widerstandes in aller Regel nur einige Grad über der Siedetemperatur
liegt, also die Destillation praktisch nicht beeinfluß», wie es inbesondere bei der Untersuchung von Spuren flüchtiger
Substanzen in kleinen Flüssigkeitsmengen wesentlich ist.
Sinkt nun im Verlaufe der Destillation der Flüssigkeitspegel
unter das Niveau des temperaturabhängigen Widerstandes ab, so daß der temperaturabht .gige Widerstand
zumindest teilweise nicht mehr von dei flüssigkeit, sondern praktisch nur noch durch derer= " apf
bedeckt wird, so ändert sich der oben eriäuicrte ■ -jeichgewichtszustand
zwischen der Beheizung des '♦.-. erstandes
und der Wärmeableitung über das ?«;.,,„,,i aufgrund
der wesentlichen geringeren Wärr-^ leitfähigkeit des
Dampfes, d. h., die in dem Wie? , siand erzeugte Wärme
wird nicht mehr über die Flüssig^ . abgeleitet, sondern führt zu einer Temperaturerhöhung des Widerstandes,
die wiederum mit einer Änderung seines Widerstandswertes, bei einem Heißleiter also mit einer Verrir.guung
seines Widerstandswertes, verbunden ist. Diese Widerstandsänderung des temperaturabhängigen Widerstandes
wird über die Wheatstone-Brücke elektronisch ausgewertet und in der Schaltstufe, die den Schalttransistor, den
Thyristor und ein Magnetventil aufweist, in einen Schaltvorgang umgesetzt, mit dem die Destillation unterbrochen
werden kann.
Die zur Verfügung stehenden Widerstände mit großer Temperaturabhängigkeit sprechen schon auf geringe
Temperaturänderungen an, so daß sich mit Hilfe der hohen Verstärkung des Operationsverstärkers der Endpunkt
der Destillation sehr genau ermitteln läßt.
Der Operationsverstärker ist einerseits an die Diagonale der Wheatstone-Brücke, die zur Erfassung der
Widerstandsänderung dient, und andererseits an den einstellbaren Widerstand angeschlossen, so daß sich die
Bezugsspannung In Abhängigkeit von den Betriebsbedingungen, beispielsweise der Art des verwendeten temperatufabhängigen
Widerstandes, der Art der zu destillierenden Flüssigkeit oder der Flüssigkeitsmenge, insbesondere
zum Zeitpunkt der Abschaltung, In gewissen Grenzen variieren läßt.
Insbesondere bei Analysen im organischen Spurenbereich
ist wesentlich, daß die Destillation bei Erreichen ihres Endpunktes sofort, d. h., schnell abgebrochen wird.
Die bisher verwendeten Heizquellen für eine solche Destillation haben eine relativ große Wärmeträgheit, so
daß im eigentlichen Destillationsbehälter auch nach dem Ende der Destillation und nach der Abschaltung der
Wärmequellen noch Wärme von außen zugeführt wird Als Beispiel soll die Erwärmung des Destillationsgefäßes
durch ein beheiztes Öl- oder Wasserbad genannt werden. Auch nach der Abschaltung der Heizung dieses 01- oder
Wasserbades verringert sich die Temperatur nur langsam,
so daß auch das Destillationsgefäß noch über einen entsprechend langen Zeitraum erwärmt wird.
Um beim Erreichen des Endpunktes die Destillation wirklich unterbrechen zu können, muß deshalb dafür
gesorgt werden, daß keine Wärmeübertragung von der Heizquelle auf das Destillationsgefäß mehr möglich Ist.
Bei Verwendung eines solchen Ölbades besteht beispielsweise die Möglichkeit, das Öl sehr rasch abzupumpen
und dadurch die weilefe Erwärmung der Flüssigkeit zu
vermeiden.
Eine mechanisch aufwendigere Lösung wäre die Entfernung der Heizung, beispielsweise der Heizfläche,
durch eine vertikale Verschiebung.
Zweckmäßigerweise ist zwischen dem Ausgang der Feststelleinrichtung und dem Eingang der Schaltstufe
eine Z-Diode vorgesehen, so daß die Schaltstufe erst dann anspricht, wenn die Ausgangsspannung des oben
erwähnten Operationsverstärkers einen bestimmten Wert übersteigt. Dadurch wird ausgeschlossen, daß bereits eine
geringe Ausgangsspannung zu einem Ansprechen der Schaltstufe führt.
Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels
unter Bezugnahme auf die beiliegenden, schematischen Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Destillationseinrichtung mit einer Bad-Heizung und einer erfindungsgenäßen
Überwachungseinrichtung, und F i g. 2 ein Schaltbild der Überwachungseinrichtung.
Wie man in Fig. 1 erkennen kann, befindet sich ein Behälter 54 für die zu destillierende Flüssigkeit 58 in
einer Heizflüssigkeit 52, also einem Öl- oder Wasserbad; dieses Flüssigkeitsbad ist wiederum von tsrr τι Badbehälter
50 umgeben. Am oberen Ende des Destillationsbehälters 54 ist schematisch ein Destillationsaufsatz 55 angedeutet.
Am Boden des Behälters 54 für die zu destillierende Flüssigkeit 58 ist ein Heißleiter IO so angeordnet, daß er
vollständig in die Flüssigkeit 58 eingetaucht ist. Der Heißleiter 10 ist an eine noch zu erläuternde Auswerteschaltung
56 angeschlossen, die eine Pumpe 60 für das Abpumpen des Flüssigkeitsbades 52. einschalten kann.
Durch das Abpumpen des Flüssigkeitsbades 52 wird die Wärmezufuhr zu dem Behälter 54 schlagartig unterbrochen
und damit die Destillation definitiv beendet.
Fig. 2 zeigt den Schaltungsaulbau der Auswerteschaltung
56. Wie man in Fig. 2 erkennen kann, wird der Heißleiter 10 über schematisch angedeutete Klemmen
und Leitungen 12 und 14 von einer Stromquelle gespeist, die durch + und - angedeutet ist. Dabei ist der -.-Pol über
einen Ein-/Ausschalter 42 und ein Relais Λ/ mit der Le!-
tung 12 und damit dem Heißleiter 10 verbunden. Parallel zu den. Relais M liegt eine Diode D. Das Relais M ist an
den Motor der Pumpe 60 (siehe Fig 1) angeschlossen, so
daß beim Ansprechen des Relais Λ/ die Pumpe 60 eingeschaltet wird.
Mit dem Heißleiter 10 ist eine Wheatstone-Brücke verbunden,
die aus einem in der Leitung 12 liegenden Widerstand R, und einer parallel zu dem Widerstand R,
liegenden Reihenschaltung aus einem Widerstand R2
und einem einstellbaren Widerstand P (in einer Leitung 18) besteht.
An den Verbindungspunkt zwischen dem Heißleiter i0 und dem Widerstand Ri Ist eine Leitung 16 mit einem
Widerstrnd Ra angeschlossen der mit dem —Eingang
eines OperaMcnsverstärkers D verbünde.! ist; der +-Eingang
des Operationsverstärkers Ü ist an einen Verbindungspunkt zwischen derr. widerstand H1 und äe-r· einstellbaren
Widerstand P auf der Leitung 18 angeschlossen
Der einstellbare Widerstand P ist über eine Leitung 22 mit der Leitung \<t und mn dem —Pol der Stromquelle
verbunden.
Zwiscrierudem — Eingang und dem +-Eingang des Operationsverstärkers
/fliegt ein: kondensator C.
Die Leitung 12 ist über eine Leitung 20 uwl einen
Widerstand R1 und die Leitung 14 über eine Leitung 24
an den Operationsverstärker D angeschlossen. Die Leitungen 20 und 24 dienen /ur Zuführung der Betriebsspannung
zu dem Operationsverstärker D, der Im Gegen-
satz zu den üblichen zwei Betriebsspannungen nur eine
einzige Betriebsspannung erfordert.
Eine Leitung 26 mit einer ersten Diode 'Δ\ liegt clncrseils
an einem Verblndungspunkl zwischen dem Operationsverstärker
J) und dem Widerstand Rt und andererseits
art der Leitung 14. Diese Z-Dlode Z1 dient zur Spannungsstablltslerung
des Operationsverstärkers ti.
Der Ausgang des Operattönsvertärkers O Ist einerseits
über eine Leitung 30 und einen Widerstand R, art den
-^-PoI dflr Stromquelle und andererseits über eine Leitung
28 mit einem Widerstand /f. ürid mit'einer/weiten Z-Diode
/. an eine Schallstufe angeschlossen. Die Z-Dlode
7,: ermöglicht erst dann ein Ansprechen der Scr.altslufe,
wenn die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers
I) einen vorgegebenen Wert. nSmÜch die Durchbruch spannung
der Z-Diode /.· überschreitet.
Die Ausgangsspannung der /weiten Z-Diode /; wird
einerseits über eine Leitung Λ2 mit einem Widerstand R-auf
den --Pol der Stromquelle und andererseits auf die Basis eines als Impedanzwandler dienenden Schalltransistors
Jr gegeben, dessen Kollektor an das Relais V/ und
dessen Emitter einerseits über eine Leitung 38 mit einem Widerstand R, an den —Pol der Stromquelle und andererseits
an die Steuerelektrode eines Thyristors lh angeschlossen sind Der Thyristor JIi verbindet über Leitungen
36 und JO das Relais M mit dem -Pol der Stromquelle.
In einer Umgehung des Relais Λ/ liegt ein Widerstand
Rv. der einerseits an den Ein-/Aus-Schaller 42 und andererseits
zwischen den beiden Leitungen 34 und 36 an die Leitung 12 angeschlossen Ist
Im folgenden soll die Funktionsweise dieser Überwachungseinrichtung
56 erläutert werden
Zu Beginn der Destillation befindet sich der Heißleiter 10 vollständig In der /u destillierenden Flüssigkeit, so
daß die von dem Heißleiter 10 aufgenommene und in Wärme umgewandelte Leistung von etwa 0.2 bis 2 Watt
nur zu einer geringen Erwärmung des Heißleiters 10 führt, da diese Wärme aufgrund der hohen Wärmeleitfähigkeit
der zu destillierenden Flüssigkeit 52 sofort abtransportiert wird. Die sich dadurch einstellende Temperatur
des Heißleiters 10 führt zu einem bestimmten Widerstandswert, der wiederum ein genau definiertes
Ausgangssignal der Wheatslone-Brücke bewirkt, die durch die Widerstände R,. R: und F gebildet wird. Dieses
Ausgangssignal läßt sich mittells des einstellbaren
Widerstandes P noch variieren und dadurch beispielsweise unterschiedlichen Temperaturen, aber auch unterschiedlichen
Destillationsrückständen, anpassen
Das Ausgangssignal der Wheatstone-BrOcke wird zusammen mit de"! von dem Widersland P gelieferten
Bczugssignal auf den Operationsverstärker I) gegeben, der bei Vorliegen des eingestellten Wertes das Ausgangssignal Null erzeugt, so daß die Schaltstufe nicht
anspricht, d. h., das Relais M und damit die Pumpe 60 werden nicht bclütlgl.
Sobald die Destillation .soweit fortgeschritten Ist, daß
der Heißleiter 10 zumindest teilweise nicht mehr von der Flüssigkeit bedeckt wird, ilndcrt sich seine Temperatur
schlagartig, well aufgrund der geringen Wnrmeleltfähfg-
K) kelt JcS Dampfes die erzeugte Wilrmc nicht mehr ausreichend
antransportiert wird Die damit verbundene
Widerstandsänderung des Heißleiters 10 lührt /u einer
leicht feststellbaren Änderung der Ausgangsspannung der Whealstone-Brücke. die wiederum mit einer entsprechenden
Änderung des Ausgangssignals des Operationsverstärkers I) verbunden ist Denn wenn die Spannung
am Minus-Eingang des Operationsverstärkers I) absinkt. S(J steigt durch die »l'mkchrung« des Eingangssignals die
Ausgangsspannung des Operationsverstärkers I). was /u einem Ansprechen der Schaltstufe führt, wenn der Wert
des Ausgangssignals oberhalb der Durchbruchspannung der /weiten Z-Dlode /.· liegt
Die Anspruchschwelle der Schallstufc kann ebenfalls
mittels des einstellbaren Widerstands /' sowie durch eine entsprechende Auswahl der Durchbruchspannung der
zweiten Z-Dlode /· beeinflußt werden.
Wer-n die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers
I) einen Schwellwert übersteigt, der von der Durchbruchspiiiinung
der Z-Diode /: abhängt, erscheint an der Basis des SchalttMnsistors Ir ein Signal, so daß der
Schaltiranslstor Jr durctigesteusri wird und über sein
Ausgangssignal den Thyristor //; zündet, also leitfähig macht. Der nun durch den Thyristor /// fließende Strom
führt /u einem Ansprechen des Relais Λ/. so daß die
Pumpe 60 eingeschaltet wird und die Heizflüssigkeit 52 abpumpt Dadurch wird also die Wärmezufuhr zu dem
beheizten Behälter 54 und damit die Destillation schlagartig unterbrochen.
Als Alternative zu dieser Art der Destillationsunterbrechung
kann bei Beheizung des Behälters 54 mittels eines festen Heizelementes, beispielsweise einer Heizplatte, das
Heizelement vertikal von dem Behälter 54 wegbewegt werden, um dadurch die weitere Beheizung aufgrund der
Wärmeträgheit der Heizquelle zu unterbinden.
Als Operationsverstärker I) kann ein üblicher, analoger
Differenzverstärker verwendet werden. Auch Heißleiter 10 stehen in der benötigten Kleinheit und mit der angegebenen,
geringen Leistungsaufnahme zur Verfügung. Neben der großen Temperaturabhängigkeit ist dabei noch
eine ausreichend hohe Verlustleistung wesentlich, damit der Heißleiter nicht durchbrennen kann.
- Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit, insbesondere der Aufkonzentrierung
einer Flüssigkeit, die nur Spuren von flüchtigen Bestandteilen enthält,
a) mit einem in die Flüssigkeit eingetauchten, temperaturabhängigen
Widerstand,
b) mit einer Stromquelle für den temperaturabhängigen
Widerstand und
c) mit einer Einrichtung zur Feststellung einer Widerstandsänderung des temperaturabhängigen
Widerstandes,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) die Feststelleirichtung eine Wheatstone-Brücke (Ri, Ri, P) mit einem elektrisch beheizten Heizelement
(10), das als temperaturabhängiger Widerstf ;d dient, aufweist, daß
e) an die Wheatstone-Brücke (10, A1, R2, P) ein
Operationsverstärker (D) mit einem einstellbaren Widerstand (P) zur Änderung der Bezugsspannung des Operationsverstärkers (D) angeschlossen
1st, und daß
f) eine durch die Wheatstone-Brücke (10, Rx, Ru P)
erregbare Schaltstufe zur Erzeugung eines Signals für das Ende der Destillation einen an die Wheatstone-Brücke
angeschlossenen Schalttransistor (Tr), einen Thyristor (Th), dessen Steuerelektrode
mit dem Emitter des Schalttransistors (Tr) verbunden ist, und ein Magnetventil (M) und/oder
ein Relais für die Uäiterbreciiung der Destillation
aufweist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Z-DIode (Zi) zur Spannungsstabilisierung
des Operationsverstärkers (D).
3. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Operationsverstärker
(D) durch eine einzige Betriebsspannung gespeist wird.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Ausgang
der Feststelleinrichtung und dem Eingang der Schaltstufe eine zweite Z-Dlode (Z1) vorgesehen Ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterbrechung der
Destillation durch Abpumpen der Flüssigkeit erfolgt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß als temperaturabhär.giger
Widerstand ein Heißleiter (10) verwendet wird.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß der Heißleiter (10) eine Leistungsaufnahme von 0,2 bis 2 Watt hat.
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| DE19813141817 DE3141817C2 (de) | 1981-10-21 | 1981-10-21 | Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit |
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| DE19813141817 DE3141817C2 (de) | 1981-10-21 | 1981-10-21 | Einrichtung zur Überwachung der Destillation einer Flüssigkeit |
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| DE2419156C3 (de) * | 1974-04-20 | 1978-08-03 | W.C. Heraeus Gmbh, 6450 Hanau | Destillationsautomat mit Fraktionssammler |
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