DE3141918C2 - Aufhängevorrichtung, insbesondere Laufschienenaufhängung für eine Last am Streckenausbau des Untertagebetriebes - Google Patents

Aufhängevorrichtung, insbesondere Laufschienenaufhängung für eine Last am Streckenausbau des Untertagebetriebes

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DE3141918C2 DE19813141918 DE3141918A DE3141918C2 DE 3141918 C2 DE3141918 C2 DE 3141918C2 DE 19813141918 DE19813141918 DE 19813141918 DE 3141918 A DE3141918 A DE 3141918A DE 3141918 C2 DE3141918 C2 DE 3141918C2
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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Abstract

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtragen einer Last-, insbesondere einer Laufschienenaufhängung mit einander benachbarten Ausbauprofilen des Streckenausbaus im Untertagebetrieb mit Hilfe einer aus mehreren Profilabschnitten bestehenden Traverse, die den Abstand der Ausbauprofile überbrückt und die an jedem ihrer Enden zur Befestigung an einem der Ausbauprofile einen Klemmschuh, sowie zwischen den Klemmschuhen ein Verbindungsglied für die Laufschienenaufhängung und die Traverse aufweist; erfindungsgemäß ist dabei vorgesehen, daß die Profilabschnitte der Traverse sich gegenseitig axial führen und paarweise schubgelenkig miteinander verbunden sind, und daß das Verbindungsglied auf der Traverse angeordnet und mit wenigstens einem der Profilabschnitte verspannbar ist.

Description

'st- sehen benachbarten Bauen, an deren Ausbauprofilen sie
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, gekenn- 20 befestigt sind. Sie werden dadurch selbst zu einem Teil zeichnet dyreh Kreuzgelenke (4, 5), welche jeweils des Streckenausbaus, in welchem sie eine zug- und eines der Traversenenden mit dem diesen zugeord- druckfeste Verbindung benachbarter Streckenbaue neten Klemmschuh (6,7) verbinden. herstellen. Die Belastung solcher Traversen h?t sich in
3. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprü- der Praxis als Nachteil herausgestellt weil sie nicht konche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß durch 25 trollierbar und auch nicht in dem erforderlichen Maße Toleranzen zwischen der Gelenkachse (28) und den vorhersehbar ist Besonders große Kräfte entstehen Gelenkbuchsen (23; 25,26) de? Kreuzgelenke (4,5) nämlich bei der Verformung der Streckenbaue und bei Drehungen und Schiebungen im Gelenk ermöglicht dem Einfluß des Gebirgsdruckes, wenn sich die Verforsinci· mungen in Änderungen der gegenseitigen Abstände der
4. Aufhängevorrichtung nach einem der Ansprü- 30 an den Traversenenden sitzenden Klemmschuhe ausche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet daß in dem aus wirken. Es kommt hinzu, daß sich die Traversen u. U. gar der Rohrschelle (18 bis 20) bestehenden Verbin- nicht erst anbringen lassen, wenn die Bauabstände nicht dungsglied ein Querg^d (2f; vorgesehen ist das eingehalten worden sind, oder wenn sie sich bereits geparallele Schenkel (19, 20) der Rohrschelle durch- ändert haben.
setzt· 35 Die Erfindung geht von einer Aufhängevorrichtung
mit den eingangs bezeichneten Merkmalen aus (»The
Mining Engineer« 1975, Juni-Heft, S. 442/443). Diese
Aufhängevorrichtung ist für den Streckenvortrieb vorgesehen. Das Führungsrohr überbrückt als Traverse die
Die Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung, ins- 40 beiden vordersten Streckenbaue. In dem Führungsrohr besondere Laufschienenaufhängung gemäß dem Ober- ist das Einsteckrohr verschieblich und drehbar. Diese begriff des Anspruchs 1. beiden Rohre führen sich daher auf ihrer eingesteckten
Insbesondere Laufschienenaufhängungen bestehen Länge, wobei als Führungsflächen die zylindrische Inaus mindestens einem haken- oder ösenförmigen Glied, nenfläche des Außenrohres und die zylindrische Außendas über dem Schienenstoß an der Schienenverbindung 45 fläche des Innenrohres dienen. Diese Führung wirkt soausgebildet ist und mit einem Querbolzen angeschlos- wohl in der Achse der beiden Rohre als auch in der sen wird. Sofern man eine Traverse verwendet, ermög- Umfangsrichtung, so daß ein Schubgelenk vorliegt. Die licht diese eine Aufhängung, weiche einen geringen Ab- axiale Bewegung des Schubgelenkes dient zur Überstand der Schiene von den Ausbauprofilen gestattet. brückung der wachsenden Entfernungen des Führungs-Solche Aufhängungen haben sich besonders in niedn- 50 röhrendes vom Streckenstoß mit einer Aufhängung, an gen Strecken als vorteilhaft erwiesen. Im Gegensatz zu der das ortsseitige Ende einer aus einer flexiblen Lutte den Aufhängungen mit einer oder mehreren Zwischen- bestehenden Sonderbewetterungsanlage angebracht ist. ketten, die eine Verbindung von der eigentlichen Last Die an sich mögliche Drehbewegung des Schubgelen- bzw. dem Laufschienenstoß zu benachbarten Ausbau- kes ist hierfür nicht funktionsnotwendig und wird desprofilen herstellen, werden Kräfte mit einer Traverse 55 wegen nicht ausgenutzt. Andererseits führt die starre gleicbmäßiger auf die Ausbauprofile verteilt. Die Tra- Verbindung der Klemmschuhe durch das Führungsrohr verse hat außerdem den Vorteil, daß sie es ermöglicht, zu den oben wiedergegebenen Schwierigkeiten beim zwischen benachbarten Streckenbauen angeordnete Auftreten von Abstandsänderungen der beiden vorde-Last- bzw. Laufschienenverbindungen ebenfalls aufzu- ren Streckenbaue bzw. bei Nichteinhaltung der erforhängen. 60 derlichen Bauabstände.
Derartige Aufhängungen müssen einerseits relativ Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die als
große Tragkräfte auch unter ungünstigen Umständen bekannt vorausgesetzte Aufhängevorrichtung so einzuauf den Ausbauprofilen abtragen, dürfen aber anderer- richten, daß sie relativ schwere Lasten aufnehmen kann, seits die Ausbaufunktion, d. h. die Aufnahme und Ablei- ihre Belastungen bei möglichen Ausbauprofilverfortung des Gebirgsdruckes nicht beeinträchtigen. Diese 65 mungen bzw. Bauabstandsänderungen ausgeschaltet Probleme verschärfen sich im Untertagebergbau zuse- werden, ihr Einbau bei unterschiedlichen Bauabständen hends, weil die am Ausbau aufzuhängenden Lasten sich erleichtert und der Sitz des Verbindungsgliedes verbeserfahrungsgemäß bei fortschreitender Mechanisierung sert wird.
Diese Aufgabe löst die Erfindung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. Zweckmäßige Ausführungsformen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Erfindungsgemäß können die die Traverse bildenden beiden Rohre sich in axialer Richtung gegeneinander verschieben, so daß sie mit den Ausbauprofilen keinen zug- und druckfesten Ausbauverbund bilden, sondern von den in Streckenlängsrichtung wirkenden Kräften entlastet sind. Die gegenseitige Führung der die Traverse bildenden Rohre gewährleistet jedoch die Belastbarkeit der Traverse zwischen den Klemmschuhen mit dem von der Lastaufhängung ausgehenden Kräften. Das Schubgelenk, welches die eingesteckten Längen der Rohre bilden, ermöglicht bei unterschiedlichen Bauabständen die stufenlose Einstellung auf die jeweils unterschiedliche räumliche Anordnung der Lastaufhängung. Nach der Einstellung läßt sich das Verbindungsglied jedoch an der betreffenden Stelle der Traverse festlegen, so daß ein einwandfreier Kraftfluß in die Traverse und in die Ausbauprofile gewährleistet ist.
Außerdem läßt sich dieser Führungsteil über die gesamte Länge der Traverse zwischen den Klemmschuhen oder nur über einen Teil dieser Länge erstrecken, der sich nach dem Bauabstand und den unterschiedlichen Verformungen des Streckenausbaus wählen läßt.
Die Erfindung hat den Vorteil, daß man trotz der Traversenausbildung die Aufhängung nicht als Teil des Streckenausbaus betrachten und dementsprechend zu berechnen braucht und daß sich die Belastungsverhältnisse der Traverse noch weiter dadurch vereinfachen, daß ein Schrägzug der Aufhängung weitgehend ausgeschaltet werden kann. Erfindungsgemäß ist ferner durch eine zusätzliche Toleranz in der Rohrführung und durch deren Schubgelenkverbindung dafür gesorgt, daß die von den überbrückten Ausbauprofilen ausgehenden Lasten, die über den Abstand zwischen zwei Bauen wirken, nicht die Traverse belasten können. Denn durch diese Toleranz wird ein dritter Freiheitsgrad in der Rohrführung herbeigeführt, mit dem im begrenzten Umfang eine Abwinkelbarkeit der Rohre erreicht wird.
Bevor man die Erfindung mit prismatischen Rohprofilen verwirklicht, bei denen eine Drehung der Profile ausgeschlossen ist, benötigt man besondere Schellen, um die gegenseitige Führung der Rohre zu erreichen. Wenn man prismatische Profile ineinanderlegt, benötigt man solche Schellen nicht und kann den Zusammenhalt der Profilabschnitte auch dann noch erhalten, wenn verhältnismäßig große Toleranzen zwischen den Profilabschnitten vorgesehen werden. Diese haben ihrerseits den Vorzug, daß sie nicht nur eine Schiebung in axialer Richtung, sondern im begrenzten Umfang auch eine Abwinklung der Profilabschnitte ermöglichen, so daß außer Flucht geratene Klemmschuhe zunächst die Traverse nicht belasten.
Muß mit relativ großen Verformungen der Streckenbaue in sich gerechnet werden, wie das u. a. bei nachgiebigen Streckenbauen aus rinnenartigen Ausbauprofilen der Fall ist, dann kann sich auch ein erheblich größerer gegenseitiger Versatz der Klemmschuhe ergeben, die mit den einschiebenden oder den in sich verformenden Ausbauprofilabschnitten mitwandern. Zu diesem Zweck sind vorzugsweise die Kreuzgelenke des Anspruchs 2 vorgesehen, welche unterschiedliche Höhen der Klemmschuhe, aber auch infolge der Toleranzen des Gelenkbolzens in den Bohrungen der Gelenkbuchsen bei außer Flucht geratenen Klemmschuhen eine Überlastung der Traverse vermeiden können.
Weitere, in den Unieransprüchen wiedergegebene Einzelheiten der Erfindung und andere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung von Ausführungsformen der Erfindung anhand der Figuren in der Zeichnung; es zeigt
F i g. 1 teilweise im Schnitt und in Ansicht eine Vorrichtung gemäß der Erfindung, wobei die eigentliche Last und eine zu dieser führende Verbindungskette weggelassen ist teilweise im Schnitt und in abgebrochener Darstellung,
Fig.2 eine Draufsicht auf den Gegenstand der Fig. 1,
F i g. 3 einen Schnitt längs der Linie HI-HI der F i g. 1,
F i g. 4 in der F i g. 1 entsprechender Darstellung eine abgeänderte Ausführungsform,
F i g. 5 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles V der Fig. 4,
F i g. 6 eine weiter abgeänderte Ausführungsform in den F i g. 1 und 4 entsprechender Darstellung und
Fig.7 einen Schnitt längs der Linie VII-VlI der Fig. 6.
Die in den F i g. 1 bis 3 wiedergesehene Vorrichtung dient zum Abtragen einer nicht dargestellten Last, insbesondere einer Laufschienenaufhängung mit benachbarten Ausbauprofilen 1,2, welche jeweils einem Strekkenbau zugeordnet sind. Die Profile sind in F i g. 1 im Querschnitt und in F i g. 2 in abgebrochener Darstellung wiedergegeben. Die Vorrichtung weist eine allgemein mit 3 bezeichnete Traverse auf, weiche an ihren Enden bei 4 bzw. 5 je ein Kreuzgelenk trägt und sich mit Klemmschuhen 6 bzw. 7 von gleicher Ausbildung auf den dem Streckeninneren zugekehrten Flanschen 8 bzw. 9 der Ausbauprofile 1 und 2 abstützt Zwischen den Klemmschuhen sitzt auf der Traverse 3 ein allgemein mit 10 bezeichnetes Verbindungsglied, das in F i g. 3 herausgezeichnet ist und zur Befestigung der nicht dargestellten Laufschienenaufhängung dient.
Die Traverse besteht in allen dargestellten Ausführungsformen aus Rohrabschnitten 11 bzw. 12, deren einander zugekehrte Enden ineinandergesteckt slid. Wie bei 13 beispielsweise angedeutet, sind die Toleranzen zwischen den beiden Rohrenden relativ groß. Da die Rohre lediglich ineinandergesteckt sind, können sie bei entsprechenden Bewegungen der Ausbauprofile 1, 2 in Richtung der Achse 14 der Traverse 3 verschoben werden, führen sich jedoch. Als Führungsflächen dient dabei die zylindrische Innenfläche 15 des Außenrohres 12 und die zylindrische Außenfläche 16 des Innenrohres 11. Die ineinandersteckenden Teile der Rohre 11,12 bilden damit ein Schubgelenk, das aber wegen seiner zylindrischen Führungsflächen einen zweiten Freiheitsgrad besitzt. Ein dritter Freiheitsgrad wird durch die in begrenztem Umfang gegebene Abwinkelbarkeit der Rohre 11,12 infolge der Toleranz 13 gebildet.
C1(S Verbindungsglied 10 ist als Schelle ausgeführt. Diese besteht aus einem Flacheisenabschnitt, welcher mit seinem mittleren Teil 18 das Außenroh; 12 umfaßt und zwei parallele Schenkel 19,20 mit fluchtenden Bohrungen zur Aufnahme eines Querbolzens 21 aufweist. Der Querbolzeii ist als Maschmenschraube ausgebildet und kann deswegen zum Anschluß eines Endkettengliedes einer Zwischenkette dienen, die in der Laufschienenaufhängung vorgesehen sein kann. Das Verbindungsglied ist seinerseits bei gelöster Schraube auf dem Rohr 12 verschieblich, aber außerdem diesem gegenüber auch verdrehbar, so daß es gemäß der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 drehschubgelenkig mit der Traverse 3 verbunden ist. Das gestattet eine Einstellung des Quergliedes 21 in Richtung der Längsachse 14
der Traverse, aber auch durch Drehung auf der Traverse, so daß die jeweils günstigste Stellung 21 gegenüber der Last bzw. der Laufschienenaufhängung gewählt werden kann.
jedes der beiden die Traverse 3 bildenden Rohre ist an seinem freien Ende mit einem Boden 22 versehen, mit dem ein Flacheisenabschnitt 23 verschweiß» ist, welcher die innere Buchse des Kreuzgelenkes 4 bzw. 5 bildet Die äußere Buchse besteht ihrerseits aus zwei parallelen Flacheisenabschnitten 25, 26, welche auf dem Rücken einer Klammer 27 festgeschweißt sind. Die Buchsen tragen miteinander fluchtende Bohrungen zur Aufnahme einer Maschinenschraube 28, welche die Drehachse des Kreuzgelenkes bildet.
Die Klemmschuhe bestehen außer den Klammern 27 aus diesen entsprechenden Klammern 29, die jedoch in der Regel keine Buchsen für Drehgelenke tragen. Denn in der Regel ist es nicht erforderlich, zwischen allen Bauen Traversen 3 vorzusehen, weil die Abstände der Laufschienenaufhängung größer als die Bauabstände sind. Die Klemmschuhe 29 werden mit Hilfe von Maschinenschrauben 30 mit den Klemmschuhen 27 verbunden und den Ausbauprofilflanschen 8,9 verspannt.
Im Betrieb steckt man zunächst die beiden Rohre 11, 12 in der aus den F i g. 1 und 2 ersichtlichen Weise zusammen und bringt danach die Klemmschuhe 6, 7 an den Ausbauprofilen 1, 2 an, wobei man zunächst die Klemme 27 dem Ausbauprofilflansch anlegt, dann die Maschinenschraube 30 einführt, darauf die Klemme 29 auffädelt und schließlich die Mutter anzieht. Trotz der Toleranzen läßt sich dann die Traverse 3 in ausreichendem Umfang belasten, d. h. auf Biegung beanspruchen, ohne daß das Drehschubgelenk zwischen den Abschnitten 11,12 seine Freiheitsgrade verliert. Bevor man die Last anhängt, fädelt man die Schelle, welche das 3:5 Verbindungsglied 10 bildet, auf das Außenrohr 12 auf und verspannt sie mit diesem nach Wahl des geeigneten AnschiuLSortes.
Von der Ausführungsform nach den F i g. 1 bis 3 unterscheidet sich die Ausführungsform nach den Fig. 4 und 5 durch die Ausbildung der Kreuzgelenke 4,5, sowie der Klemmschuhe, die auf den Anschluß an rinnenartig profilierte Ausbauprofile 1 und 2 abgestellt sind.
Die Klemmschuhe bestehen aus U-förmig profilierten Traversen 32 mit kongruenten U-Schenkeln und einem in der Mitte ausgesparten Steg 33. In der Aussparung 34 wird der Boden des Rinnenprofils aufgenommen. In den stehengebliebenen Stegteilen sind Bohrungen für Hakenkopfschrauben 35, 36 angebracht, welche mit ihren Hakenmäulern 37 bzw. 38 die verdickten Stege 39,40 an den Enden der Profilflanschen 41, 42 umfassen. Durch Anziehen der Muttern der Hakenkopfschrauben 35,36 wird eine verschiebungssichere Befestigung der Klemmschuhe 6,7 an den Ausbauprofilen gewährleistet
An den Böden 22 der Rohre der Traverse 3 ist jeweils der Steg 44 der U-förmig profilierten Buchse 45 des Kreuzgelenkes befestigt Dem Steg gegenüber sind nach unten die Schenkel 46,47 der Buchse abgewinkelt wodurch die Traverse 3 weiter aus dem Streckenquerschnitt in Richtung auf den Stoß verlegt wird. Dadurch ist es möglich, die freie Höhe zwischen der Last und den Streckenbegrenzungen zu vergrößern.
Der Gelenkbolzen 28 durchsetzt bei der Ausführungsform nach den F i g. 4 und 5 die Stege der U-förmig profilierten Traversen der Klemmschuhe etwa im Scheitel eines gleichschenkligen Dreiecks.
Bei der Ausführungsform nach den Fig.6 und 7 entsprechen die Kreuzgelenke 4, 5 insoweit der Ausfüh rungsform nach den Fig. 1 bis 3, als die innere Buchse 23 mit dieser Ausführungsform identisch ist. Anstelle der Hakenschrauben 35, 36 der Ausführungsform nach F i g. 4 weisen die Klemmschuhe jedoch U-förmig profilierte Haken 50 bzw, 51 auf, die am freien Ende des jeweiligen Hakenschaftes ausgespart sind, so daß eine Schraube 52 mit gegenläufigen Gewinden 53,54 eingeführt und anstelle einer Traverse nach dem Ausführungsbeispiel der F i g. 4 und 5 verwendet werden kann. Diese Klemmschuhe der Ausführungsform nach den F i g. 6 und 7 sind für flanschabgcstützte Rinnenprofile bekannter Ausbildung vorgesehen und weisen daher außer ihren Hakenmäulern 37, 38 Druckstücke 55,56 zur Abstützung auf den Außenflächen der Profilflansche auf.
Wie die Fig. 7 erkennen läßt, ist das U-Profil der Haken 50,51 so ausgebildet, daß von dem Steg 59 parallel zueinander verlaufende Schenkel 60, 61 ausgehen, die mit fluchtenden Bohrungen zur Aufnahme des Kreuzgelenkbolzens 63 ausgebildet sind. An der Stelle dieser Bohrungen sind die Stege 60,61 des Hakenprofils ohrenförmig nach außen verlängert.
Das Kreuzgelenk nach der Ausführungsform der F i g. 1 bis 3 ermöglicht eine Schiebung der Buchse 23 auf dem Bolzen 28, eine Drehung der Buchse 23 auf dem Bolzen 28 und infolge der großen Toleranz der Bohrungen in den Buchsen 25,26, sowie 23 auch eine Drehung um eine senkrecht zur Achse des Bolzens 28 verlaufende geometrische Achse. Diese Freiheitsgrade der beiden Kreuzgelenke 4, 5 ergänzen sich gegenseitig und mit den Freiheitsgraden der Traverse. Die Traverse kann aufgrund ihres Aufbaus und ihrer Toleranzen Schiebungen im wesentlichen in Streckenlängsrichtung und Drehungen um die Traversenachse 14, sowie im begrenzten Umfang Drehungen senkrecht zur Traversenachse 14 infolge der Toleranzen 13 zulassen. Die Freiheitsgrade werden in der Ausführungsform der F i g. 6 und 7 auch erreicht.
Der Ausführungsform der F i g. 4 und 5 ist eine Drehung des U-Profils 45 um die Achse des Bolzens 28 und eine Schiebung des Bolzens 28 mit dem U-Profil 45 in der Bohrung der Traverse 32 möglich. Außerdem kann infolge der großen Toleranz der Traversenbohrungen gegenüber dem Bolzen 28 eine Drehung senkrecht zur Achse des Bolzens 28 erreicht werden, deren Maß jedoch begrenzt ist. Die Freiheitsgrade der Traverse 3 sind die gleichen wie in den anderen Ausführungsbeispielen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

1 2 vergrößern und vermehren und andererseits die GePatentansprüche: birgskräfte insbesondere bei zunehmenden Teufen stärker werden. Besonders wachsen die Anforderungen an
1. Aufhängevorrichtung, insbesondere Laufschie- die Kraftübertragung bei Laufschienenaufhängungen
nenaufhängung, bei der eine Last auf einem Strek- 5 aus Sicherheitsgründen und durch den zunehmenden
kenausbau des Untertagebetriebes mit einem Füh- Einsatz von Einschienenhängebahnen, Ausbaubühnen
rungsrohr, welches einen Klemmschuh zur Befesti- od. dgL
gung an einem Ausbauprofil aufweist, einem schub- Wenn die erwähnte Traverse durchgehend ausgebil-
gelenkig mit dem Führungsrohr verbundenen Ein- det und mit Klemmschuhen starr verbunden ist, wird sie
steckrohr und einem Verbindungsglied abgetragen 10 für Verbindungsglieder vorgesehen, die jeweils aus ei-
und auf einem der Rohre festgelegt ist, dadurch nem Querbolzen bestehen, für den in der Traverse meh-
gekennzeichnet, daß zur Überbrückung des rere Querbohrungen ausgebildet sind, die axial hinter-
Abstandes der Ausbauprofile (1,2) an dem Einsteck- einander angeordnet und wahlweise benutzt werden,
rohr (ti) ein Klemmschuh (7) vorgesehen und aus um unterschiedliche räumliche Zuordnungen von Ver-
den Rohren (11,12) eine an zwei Ausbauprofilen (1, 15 bindungsglied und Laufschienenaufhängung zu berück-
2) feste Traverse (3) gebildet ist, und daß das Verbin- sichtigen. Diese Traversen sind dann aus parallelen,
dungsglied (10) als Rohrschelle (18 bis 21) ausgebil- starr miteinander verbundenen Profilabschnitten aufge-
det ist weiche mit dem Führungsrohr (12) verspannt baut Deswegen wirken sie als Abstandsbolzen zwi-
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DE2712085C2 (de) * 1977-03-19 1979-04-26 Josef 4200 Oberhausen Gloger Aufhängevorrichtung für Hängebahn-Laufschienen in Türstockstrecken

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