DE3141991C2 - - Google Patents

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DE3141991C2
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Nobuhiko Shinoda
Takao Tokio/Tokyo Jp Kinoshita
Kazuya Kunitachi Tokio/Tokyo Jp Hosoe
Takashi Kamakura Kanagawa Jp Kawabata
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    • G02OPTICS
    • G02BOPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
    • G02B7/00Mountings, adjusting means, or light-tight connections, for optical elements
    • G02B7/28Systems for automatic generation of focusing signals
    • G02B7/36Systems for automatic generation of focusing signals using image sharpness techniques, e.g. image processing techniques for generating autofocus signals
    • G02B7/38Systems for automatic generation of focusing signals using image sharpness techniques, e.g. image processing techniques for generating autofocus signals measured at different points on the optical axis, e.g. focussing on two or more planes and comparing image data

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Scharfeinstellungs- Ermittlungseinrichtung, mit einem optischen Abbildungssystem, einer über das optische Abbildungssystem mit einem Objektbild beaufschlagten Sensoranordnung mit einer Vielzahl von Sensorelementen, deren jeweilige Ausgangssignale zur Bildung von dem aufgenommenen Objektbild entsprechenden, zeitlich aufeinanderfolgenden Signalen seriell ausgelesen werden, und mit einer Detektorschaltung, der die Signale zur Ermittlung der Lichtverteilung des von der Sensoranordnung aufgenommenen Objektbildes als zwischen den zeitlich aufeinanderfolgenden Signalen auftretende Änderungen zugeführt werden.
Aus der DE-AS 23 49 311 ist eine Einrichtung zur automatischen Scharfeinstellung eines optischen Abbildungssystems wie eines Kameraobjektivs bekannt, bei der in der Bildebene eine Sensoranordnung aus einer Vielzahl lichtempfindlicher Sensorelemente angeordnet ist, die als Bildelemente eine optoelektronische Umsetzung der Lichtintensität des auf ihnen abgebildeten Objektbildes vornehmen und bei entsprechender serieller Abtastung zeitlich aufeinanderfolgende elektrische Ausgangssignale abgeben. Die Änderungen dieser seriellen Ausgangssignale der einzelnen Bildelemente werden sodann z. B. mit Hilfe eines RC-Gliedes differenziert und in dieser Form zur Ermittlung des jeweiligen Fokussierzustands des optischen Abbildungssystems ausgewertet.
Bei dieser Auswertung werden sämtliche Bild- bzw. Sensorelemente abgetastet, d. h. sowohl diejenigen, die mit einem Objektbild und demzufolge mit einer gewissen Lichtintensität beaufschlagt werden, als auch diejenigen, bei denen dies nicht der Fall ist. Die größten Signaländerungen ergeben sich jedoch häufig in der Randzone des abgebildeten Objektbildes zwischen einem vom Objektbild noch beaufschlagten und damit zur Scharfeinstellungsermittlung effektiven Bildelement und seinem benachbarten, vom Objektbild nicht mehr beaufschlagten und damit zur Scharfeinstellungsermittlung ineffektiven Bildelement. Da die festgestellten Signaländerungen in differenzierter Form für die Scharfeinstellungsermittlung maßgebend sind, besteht hierbei die Gefahr, daß eine solche starke Signaländerung, die keine eigentliche Veränderung der Objektabbildung darstellt, die Scharfeinstellungsermittlung stört bzw. verfälscht.
Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung der eingangs genannten Art derart auszugestalten, daß eine zuverlässige, rein objektbildabhängige Signalauswertung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine Steuerschaltung zur Unterdrückung von zu Beginn des Auslesevorgangs der Sensoranordnung erhaltenen Ausgangssignalen der Detektorschaltung und durch eine Fensterfunktions- Generatorschaltung zur Steuerung der Verstärkung der Ausgangssignale der Detektorschaltung derart, daß die Verstärkung am Rande des Bildfeldes niedrig und in der Mitte des Bildfeldes hoch ist.
Auf diese Weise ist gewährleistet, daß zu Beginn der Abtastung der Sensoranordnung auftretende, störende und das Ergebnis verfälschende Bildsignale die Signalauswertung nicht nachteilig beeinflussen können und daß nur dem Objektbild eindeutig zugeordnete Bildelemente für die Scharfeinstellungsermittlung maßgebend sind.
In den Unteransprüchen sind vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung wiedergegeben.
Die Erfindung wird nachstehend anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher beschrieben. Es zeigt
Fig. 1A eine schematische Darstellung der optischen Anordnung eines Ausführungsbeispiels der Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung,
Fig. 1B eine Sensoranordnung der Scharfeinstellungs- Ermittlungseinrichtung gemäß Fig. 1A,
Fig. 1C Veränderungen der Bildschärfe an drei Positionen der Sensoranordnung gemäß Fig. 1B in Abhängigkeit von einer Objektivverstellung bei der optischen Anordnung gemäß Fig. 1A,
Fig. 2 ein Blockschaltbild eines Ausführungsbeispiels der Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung, bei dem das in den Fig. 1A bis 1C veranschaulichte Prinzip der Scharfeinstellungsermittlung Anwendung findet,
Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel einer Abgleichschaltung der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 4A bis 4C Signalverläufe zur Veranschaulichung der Arbeitsweise eines Fenstervergleichers der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 5A bis 5F Ausgangssignalverläufe bei maßgeblichen Bauelementen der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 6 ein Ausführungsbeispiel eines Zeitsteuergenerators der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 7 Ablauf-Steuersignale des Zeitsteuergenerators gemäß Fig. 6,
Fig. 8 ein Ausführungsbeispiel einer Integrationszeit- Steuerschaltung der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2,
Fig. 9 ein Ausführungsbeispiel einer Puffer-Verstärkerschaltung und einer Detektorschaltung der Schaltungsanordnung gemäß Fig. 2 und
Fig. 10 eine schematische Darstellung einer Ausgangssignalanzeige bei Verwendung der Scharfeinstellungs- Ermittlungseinrichtung in Verbindung mit einer Kamera.
Gemäß Fig. 1A hat ein Abbildungsobjektiv 1 eine optische Achse 1′. Im Strahlengang des Abbildungsobjektivs 1 ist ein Strahlenteiler 2 angeordnet, der teildurchlässige Abschnitte bzw. Flächen 2′ und 2″ sowie eine Totalreflexions- Fläche 2′′′ hat. Das aus dem Abbildungsobjektiv 1 austretende Licht fällt auf die teildurchlässige Fläche 2′ und wird dann mittels dieser, der teildurchlässigen Fläche 2″ und der Totalreflexions-Fläche 2′′′ in drei getrennte Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 aufgeteilt. Wenn die teildurchlässige Fläche 2′ ungefähr ein Drittel des einfallenden Lichts hindurchtreten läßt und die restlichen beiden Drittel reflektiert, und die teildurchlässige Fläche 2′ ungefähr die Hälfte des einfallenden Lichts hindurchtreten läßt und die andere Hälfte des einfallenden Lichts reflektiert, ist die Energie der drei aufgeteilten Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 im wesentlichen gleich.
Eine fotoelektrische Sensoranordnung 6 hat drei Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′.
Wenn der Konvergenzpunkt der Lichtstrahlen 3 der Punkt 7 ist, so ist ersichtlich, daß die Konvergenzpunkte der Teil-Lichtstrahlen 4 und 5 die Punkte 7′ bzw. 7″ sind. Wenn der Konvergenzpunkt 7′ der Lichtstrahlen 4, die mittels der teildurchlässigen Flächen 2′ und 2″ reflektiert und getrennt sind, mit dem Lichtempfangsteil 6″ zusammenfällt, liegt der Konvergenzpunkt 7 der auf den Lichtempfangsteil 6′ fallenden Lichtstrahlen 3 hinter dem Lichtempfangsteil 6′, während der Konvergenzpunkt 7″ der auf den Lichtempfangsteil 6′′′ fallenden Lichtstrahlen 5 vor dem Lichtempfangsteil 6′′′ liegt. Die Abweichungen dieser Konvergenzpunkte von den Lichtempfangsteilen werden gleich, wenn die Abstände zwischen den teildurchlässigen Flächen 2′ und 2″ bzw. zwischen der teildurchlässigen Fläche 2″ und der Totalreflexions-Fläche 2′′′ gleich sind. Demzufolge wird die Bildschärfe am Lichtempfangsteil 6″ maximal, während die Bildschärfen an den Lichtempfangsteilen 6′ und 6′′′ geringer werden, jedoch gleichartig sind.
Bei einer Verstellung des Abbildungsobjektivs 1 längs der optischen Achse 1′ ändern sich die Bildschärfen an den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ gemäß der Darstellung in Fig. 1C. In Fig. 1C, in der die Verstellung des Aufnahmeobjektivs 1 an der Abszisse und die Bildschärfe an der Ordinate aufgetragen ist, bilden die die Bildschärfe-Änderungen an den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ bzw. 6′′′ darstellenden Kurven 8′, 8″ bzw. 8′′′ Scheitelwerte bzw. Maxima. Der in Fig. 1A dargestellte Zustand entspricht der in Fig. 1C gezeigten Stelle 9. Falls die Lichtempfangsfläche des Lichtempfangsteils 6′ so angeordnet ist, daß sie im wesentlichen mit der vorbestimmten Bildebene des Abbildungsobjektivs 1 (der Filmebene im Falle einer Kamera) zusammenfällt, wird der Zustand scharfer Einstellung des Aufnahmeobjektivs 1 bei den in Fig. 1A gezeigten Bedingungen erfaßt, nämlich dann, wenn die Zusammenhänge zwischen den Bildschärfen an den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ den an der Stelle 9 in Fig. 1C gezeigten entsprechen. Aus Fig. 1C ist ersichtlich, daß die Zusammenhänge zwischen den durch die Kurven 8′ und 8′′′ dargestellten Bildschärfen je nach Lage der Bildebene des Abbildungsobjektivs 1 vor oder hinter dem Lichtempfangsteil 6′ umgekehrt bzw. gegensinnig sind. Auf diese Weise kann ein Naheinstellungszustand oder ein Ferneinstellungszustand erfaßt werden.
Fig. 1B ist eine Vorderansicht der Sensoranordnung 6, bei der die jeweiligen Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ beispielsweise bandförmige geradlinige Ladungskopplungs-Schaltungen (CCD) aufweisen. Die Lichtempfangsteile sind jedoch hinsichtlich ihrer Form nicht auf diese dargestellte Form beschränkt.
Fig. 2 zeigt ein Blockschaltbild einer elektrischen Schaltung, mit der Bildsignale der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ eingelesen werden, Schärfesignale gebildet werden und das Ausmaß der Bildschärfe an drei Orten unterschieden wird. Nachstehend sind nur Schaltungsteile beschrieben, die in wesentlichem Zusammenhang mit der Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung stehen.
Nach Fig. 2 hat die in Fig. 1 gezeigte Sensoranordnung 6 eine Ladungskoppelschaltung (CCD) mit drei Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′, der von einer Takttreiberschaltung CLKD eine Folge von Taktsignalen zugeführt wird. Diese Taktsignale werden zum Herbeiführen einer Folge von Funktionsvorgängen der Sensoranordnung 6 erzeugt, wie einer Integration, einer Übertragung, einer Rückstellung usw. in einer vorbestimmten Aufeinanderfolge. Die über eine vorbestimmte Zeitdauer gespeicherte Ladung wird von der Ausgangsstufe der Sensoranordnung 6 in eine Spannung umgesetzt und danach als Bildsignal über einen zur Unterdrückung von Störungen dienenden Kondensator C in eine Abgleichschaltung BA eingegeben. Diese den drei Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ entsprechenden Bildsignale der Sensoranordnung 6 werden zeitlich aufeinanderfolgend in einer Reihenfolge ausgelesen, die durch den Aufbau der Sensoranordnung 6 bestimmt ist.
Die Abgleichschaltung BA hat gemäß der Darstellung in Fig. 3 einen Multiplexer 11 mit bekanntem Aufbau sowie drei veränderbare Widerstände 12, 13 und 14. Nach Fig. 3 werden die Bildsignale gemäß der vorangehenden Beschreibung dem Multiplexer 11 über die veränderbaren Widerstände 12, 13 bzw. 14 zugeführt. Ansprechend auf ein über einen Eingang 16 aufgenommenes Synchronisiersignal nimmt der Multiplexer 11 die den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′, 6″ bzw. 6′′′ entsprechenden Bildsignale über den veränderbaren Widerstand 12, 13 bzw. 14 auf, und gibt sie an einen Verstärker 17 ab. Mit den veränderbaren Widerständen 12, 13 und 14 wird der Abgleich bzw. die Ausgewogenheit der Bildsignale für die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ gesteuert. Die Ausgangssignale der Widerstände 12, 13 bzw. 14 werden über den Multiplexer 11 in den Verstärker 17 eingegeben, in welchem mittels eines Gegenkopplungswiderstands 18 entsprechend den Widerstandsverhältnissen die Verstärkung für die jeweiligen Bildsignale gesteuert wird, wonach die Bildsignale in die nächstfolgende elektrische Schaltung eingegeben werden. Die Abgleichseinstellung der Bildsignale ist zweckdienlich, wenn hinsichtlich der mittels des Strahlenteilers 2 aufgeteilten drei Lichtstrahlenbündel 3, 4 und 5 eine Unausgewogenheit bzw. Ungleichheit besteht. Das Synchronisiersignal wird an den Eingang 16 von einem Zeitsteuergenerator TMGE angelegt. Bei diesem Ausführungsbeispiel werden zwar drei veränderbare Widerstände verwendet, es können jedoch auch zwei veränderbare Widerstände dazu verwendet werden, zwei Bildsignale im Verhältnis zum übrigen Bildsignal abzugleichen.
Die Signalverarbeitung bei diesem Schaltungsaufbau erfolgt entsprechend einer Folge von Synchronisiersignalen, die vom Zeitsteuergenerator TMGE zugeführt werden. Ansprechend auf ein Arbeitsbefehlssignal SWAF für die Inbetriebnahme der Schaltungsanordnung (das im Falle einer Kamera synchron mit dem Drücken eines Verschlußauslöseknopfs in eine erste Stellung erzeugt wird) und ein Einschalt- Löschsignal PUC erzeugt der Zeitsteuergenerator TMGE die verschiedenartigen Synchronisiersignale für die jeweiligen Schaltungsblöcke in einer vorbestimmten Reihenfolge. Der Zeitsteuergenerator TMGE kann bekannten Aufbau haben und muß lediglich die Anzahl von Synchronisiersignalen erzeugen, die für den Betrieb der Schaltung bei diesem Ausführungsbeispiel erforderlich sind. Die Takttreiberschaltung CLKD arbeitet gleichfalls in Abhängigkeit von Signalen des Zeitsteuergenerators TMGE.
Die mittels der Abgleichschaltung BA abgeglichenen Bildsignale werden in eine erste Abtast/Speicherschaltung SHA eingegeben. In Abhängigkeit von einem mit der Abgabe der Bildsignale der Sensoranordnung 6 synchronen Abfrageimpuls vom Zeitsteuergenerator TMGE ruft die erste Abtast/Speicherschaltung SHA den Pegel der jeweiligen Bildsignale ab und speichert diesen.
Da die eingesetzte CCD-Anordnung einen Halbleiter aufweist, beeinflußt die Temperatur und die Integrationszeit der Sensoranordnung 6 den Dunkelstrom. Daher enthält das Bildsignal einen Dunkelstrom-Pegel, der dem der Menge des einfallenden Lichts entsprechenden Signal überlagert ist, d. h. das Bildsignal enthält eine Stör- bzw. Rauschkomponente. Ein Bereich der Lichtempfangsteile der CCD-Anordnung wird mittels einer Aluminiummaske oder dergleichen abgedeckt und das von diesem abgedeckten Teil erhaltene Signal als Dunkelstrom- Pegel bewertet. Dann wird der Unterschied zwischen dem Ausgangssignal des nicht abgedeckten Lichtempfangsteils und dem Ausgangssignal des abgedeckten Teils (das nachstehend als "Dunkelstrom-Bit" bezeichnet wird), nämlich dem Dunkelstrom-Pegel gebildet, um dadurch die Beeinflussung durch den Dunkelstrom auszuschalten. Das (nicht gezeigte) Dunkelstrom-Bit ist am Ende eines jeden der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ der Sensoranordnung 6 angeordnet, so daß dieses Bit zuerst ausgegeben wird. Eine zweite Abtast/Speicherschaltung SHB ruft die Ausgangspegel dieser Dunkelstrom-Bits ab und speichert die Pegel. Die zweite Abtast/Speicherschaltung SHB empfängt vom Zeitsteuergenerator TMGE Befehle für die Speicherung des Ausgangspegels. Ein Differenzverstärker DIF nimmt die Ausgangssignale der beiden Abtast/Speicherschaltungen SHA und SHB auf und bildet die Differenz zwischen diesen beiden eingegebenen Ausgangssignalen. Die als Ausgangssignale des Differenzverstärkers DIF erhaltenen Bildsignale sind Signale, deren Dunkelstrom-Pegel unterdrückt ist und die der Menge des einfallenden Lichts entsprechen.
Das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DIF wird in ein Hochpaßfilter HPF sowie in zwei Vergleicher COMP A und COMP B eingegeben. Dem Vergleicher COMP A wird eine Bezugsspannung V A zugeführt, während dem Vergleicher COMP B eine Bezugsspannung V B zugeführt wird. Die beiden Vergleicher COMP A und COMP B bilden einen Fenstervergleicher.
Die Arbeitsweise des Fenstervergleichers wird nachstehend anhand der Fig. 4A bis 4C beschrieben. Diese Figuren zeigen den Zusammenhang zwischen dem Spitzenwert des hinsichtlich des Dunkelstrom-Pegels kompensierten bzw. korrigierten Bildsignals (das nachstehend als korrigiertes Bildsignal bezeichnet wird) und den Bezugsspannungen V A und V B, wobei an der Abszisse die Zeit aufgetragen ist und an der Ordinate die Spannungen aufgetragen sind. Die in Fig. 4A durch Pfeile bei 6′′′, 6″ und 6′ dargestellten Bereiche stellen die Zeiten dar, bei denen die Bildsignale für die Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ bzw. 6′ ausgegeben werden. Nach Fig. 4A übersteigt ein Teil des korrigierten Bildsignals (für 6″) die Bezugsspannungen V A und V B, so daß der Signalpegel zu hoch ist. In diesem Fall haben die Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B beide hohen Pegel. Nach Fig. 4B ist das korrigierte Bildsignal niedriger als die Bezugsspannung V B, so daß der Signalpegel zu niedrig ist. In diesem Fall haben die Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B beide niedrigen Pegel. Nach Fig. 4C liegt der Spitzenwert des korrigierten Bildsignals zwischen den Bezugsspannungen V A und V B, so daß ein geeigneter Pegel vorliegt. In diesem Fall hat nur das Ausgangssignal des Vergleichers COMP B hohen Pegel, während das Ausgangssignal des Vergleichers COMP A niedrigen Pegel hat. Wenn die Bezugsspannungen V A und V B so gewählt werden, daß ein geeigneter Pegel des hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierten Signals eingestellt wird, gibt die Kombination aus hohem oder niedrigem Pegel der Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B die Brauchbarkeit des Pegels des korrigierten Signals an. Wenn bei diesem Ausführungsbeispiel V A < V B ist und die Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B beide hohen Pegel haben, zeigt dies an, daß das hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal einen zu hohen Pegel einschließlich eines Sättigungspegels hat. Wenn die Ausgangssignale der beiden Vergleicher COMP A und COMP B niedrigen Pegel haben, zeigt dies an, daß der Pegel des korrigierten Signals zu niedrig ist. Nur wenn das Ausgangssignal des Vergleichers COMP A niedrigen Pegel und das Ausgangssignal des Vergleichers COMP B hohen Pegel hat, ist damit angezeigt, daß hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal einen geeigneten Pegel hat.
Die Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B werden einer Integrationszeit-Steuerschaltung AGC zugeführt, die den geeigneten Pegel des korrigierten Signals dadurch aufrecht erhält, daß sie bei einem zu hohen Pegel die Integrationszeit der Sensoranordnung 6 verkürzt und bei einem zu niedrigen Pegel die Integrationszeit verlängert. Ansprechend auf ein Synchronisiersignal vom Zeitsteuergenerator TMGE arbeitet die Integrationszeit-Steuerschaltung AGC so, daß sie den Zustand der Ausgangssignale der Vergleicher COMP A und COMP B zu Zeitpunkten erfaßt, an denen die hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierten Signale für die Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ ausgegeben werden. Aufgrund des Ausgangssignalzustands der Vergleicher COMP A und COMP B gibt die Integrationszeit-Steuerschaltung AGC an den Zeitsteuergenerator TMGE ein Befehlssignal zum Verkürzen oder Verlängern der Integrationszeit ab. Ansprechend auf das Befehlssignal steuert der Zeitsteuergenerator TMGE die Takttreiberschaltung CLKD an, so daß bei der nächsten Signalabgabe der Sensoranordnung 6 die Integrationszeit verkürzt oder verlängert ist.
Das Hochpaßfilter HPF wirkt als Detektorschaltung und bewertet das Ausmaß der Änderung des Bilds, wobei in einem ersten Schritt zur Bewertung der Bildschärfe dem Bildsignal die Hochfrequenzkomponenten entnommen werden.
An das Hochpaßfilter HPF ist eine Puffer-Verstärkerschaltung SAC angeschlossen. Synchron mit den Zeiten, bei denen die den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ entsprechenden nutzbaren Bildsignale in das Hochpaßfilter HPF eingegeben werden, wird vom Zeitsteuergenerator TMGE der Puffer-Verstärkerschaltung SAC ein Synchronisiersignal zugeführt. Die Verstärkerschaltung SAC dient zur Unterdrückung von Ausgangssignalen des Hochpaßfilters HPF, die keinen Zusammenhang mit der Bildschärfe haben und durch plötzliche Änderungen der Signale zu Beginn des Lichtempfangsvorgangs hervorgerufen werden. Somit steuert die Puffer- Verstärkerschaltung SAC die Funktion des Hochpaßfilters HPF.
Das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF wird über eine Absolutwertschaltung ABS einer Quadrierschaltung SQR zugeführt. Die Absolutwertschaltung ABS bildet den Absolutwert des Ausgangssignals des Hochpaßfilters HPF. Da sowohl eine positive als auch eine negative Änderung des Bildsignals auftreten kann ("Dunkel" auf "Hell" und "Hell" auf "Dunkel"), würden sich in dem Fall, daß das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF einer später beschriebenen Integrierschaltung INT direkt bzw. unverändert zugeführt wird, die Ausgangssignale gegenseitig aufheben und das die Bildschärfe darstellende Signal in Abhängigkeit vom Bildmuster zu Null werden. Um dies zu verhindern, ist die Absolutwertschaltung ABS eingefügt. Bei der Quadrierschaltung SQR können beispielsweise die nichtlinearen Eingangs/Ausgangs-Kennlinien eines Halbleiters genutzt werden. Die Quadrierschaltung SQR dient dazu, das Spitzen-Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF hervorzuheben und zu bewerten, d. h. den Zustand, bei dem die zeitliche Änderung des Bildsignals groß und die Schärfe hoch ist. Die Quadrierschaltung SQR ist an eine Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN angeschlossen. Dies dient dazu, durch Absenken des Bewertungsgewichts für die Bildschärfe nahe dem Rand des Bildfelds die Einführung von Fehlern in die normale Schärfebewertung zu verhindern, wenn als Teil eines unscharfen Bilds ein außerhalb des Bildfelds liegendes Bild in das Bildfeld eintritt. Ferner dient dies auch dazu, die Entstehung eines Übergangsfehlers zu verhindern, wenn aufgrund einer verschwommenen Abbildung oder eines "Verwackelns" des vom Abbildungsobjektiv 1 erzeugten Bilds ein weiteres Bild in das Bildfeld eintritt. Das Ausgangssignal der Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN steuert die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR so, daß sie am Rand des Bildfelds niedrig und in der Mitte hoch ist. Auf diese Weise steuert in Abhängigkeit von einem mit dem Einleiten des Funktionsablaufs der Lichtempfangsteile 6′, 6″ und 6′′′ synchronen Steuersignal vom Zeitsteuergenerator TMGE die Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR in Übereinstimmung mit dem entsprechend dem Ort im Bildfeld festgelegten Verhältnis.
Das Ausgangssignal der Quadrierschaltung SQR, das die angehobenen bzw. betonten Schärfedaten enthält, wird in die Integrierschaltung INT eingegeben, die eine Integration für die gesamte Fläche der Lichtempfangsteile ausführt und die Bildschärfe an jedem der Lichtempfangsteile angibt. Der Integrierschaltung INT wird ferner vom Zeitsteuergenerator TMGE ein Synchronisiersignal in der Weise zugeführt, daß die Integration und die Rückstellung der Integration zu Zeitpunkten ausgeführt werden, die den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ bzw. der Signalausgabe aus diesen entsprechen. Auf diese Weise entspricht das Ausgangssignal der Integrierschaltung INT dem elektrischen Ausgangssignal bezüglich der Schärfe der jeweiligen Bilder in Übereinstimmung mit der Reihenfolge der Ausgabe aus den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ der Sensoranordnung 6.
Das analoge Ausgangssignal der Integrierschaltung INT wird in eine Analog-Digital-Umsetzerschaltung A/D zur Umsetzung in einen digitalen Wert eingegeben, so daß die Signalverarbeitung erleichtert wird, die von einer Zentraleinheit CPU zur Unterscheidung des Zustands scharfer Einstellung, eines Naheinstellungszustands oder eines Ferneinstellungszustands des Abbildungsobjektivs 1 vorgenommen wird.
Die Fig. 5A bis 5F zeigen den Verlauf der Ausgangssignale der jeweiligen Schaltungsblöcke und veranschaulichen die analoge Verarbeitung der Folge der die Bildschärfe darstellenden Signale, beginnend mit dem Auslesen der Bildsignale aus den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ (dem Bildfeld für drei Bilder) bis zur Integration in der Integrierschaltung INT.
In den Fig. 5A bis 5F ist an der Abszisse die Zeit aufgetragen, während an der Ordinate die Spannung oder der Strom von Ausgangssignalen aufgetragen ist. Die in Fig. 5A durch Pfeile bei 6′, 6″ und 6′′′ dargestellten Bereiche stellen die Zeiten dar, bei denen die den Lichtempfangsteilen 6′, 6″ und 6′′′ entsprechenden Signale abgegeben und verarbeitet werden. Der Zustand der jeweiligen Bilder entspricht dem Zustand scharfer Einstellung des Abbildungsobjektivs 1, wobei die Bildschärfe am Lichtempfangsteil 6″, d. h. an der Stelle 9 in Fig. 1C, am höchsten ist. Die Fig. 5A bis 5F zeigen den Zustand der Signalausgabe aus der Sensoranordnung 6 nur einmal, jedoch werden diese Signale wiederholt abgegeben.
Fig. 5A zeigt ein Bildsignal, das von der Sensoranordnung 6 abgegeben wird und über die Abtast/Speicherschaltung SHA gelangt ist. Die Reihenfolge der Abgabe der Bildsignale für die Lichtempfangsteile ist 6′′′, 6″ und 6′. Die mit D bezeichnete Spannung ist der Dunkelstrom-Pegel, der zuerst abgegeben und mittels der Abtast/Speicherschaltung SHB gespeichert wird. Fig. 5B zeigt das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DIF, d. h. das hinsichtlich des Dunkelstroms korrigierte Signal, bei dem der Dunkelstrom-Pegel D unterdrückt ist. Fig. 5C zeigt das Ausgangssignal des Hochpaßfilters HPF.
Fig. 5D zeigt das Ausgangssignal der Absolutwertschaltung ABS. Fig. 5E zeigt das Ausgangssignal der Quadrierschaltung SQR, wobei die durch gestrichelte Linien dargestellten Trapeze die Änderung der Verstärkung der Quadrierschaltung SQR innerhalb des Bildfelds in Übereinstimmung mit der Form des von der vorstehend beschriebenen Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN erzeugten Fensters darstellen. Fig. 5F zeigt das Ausgangssignal der Integrierschaltung INT, wobei Pegel A (8′′′), B (8″) und C (8′) den Bildschärfen an den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′′′, 6″ bzw. 6′ entsprechen. Im einzelnen entsprechen die Pegel A, B und C in Fig. 5F den Pegeln der Kurven 8′′′, 8″ und 8′ in Fig. 1C an der Stelle 9.
Die Pegel A, B und C werden mittels der Analog-Digital- Umsetzerschaltung A/D in digitale Daten umgesetzt und in die Zentraleinheit CPU eingegeben. Die Zentraleinheit CPU berechnet die Verhältnisse zwischen den Pegeln A, B und C entsprechend voreingestellten Bedingungen für den Zustand scharfer Einstellung, den Naheinstellungszustand, den Ferneinstellungszustand und die Unterbrechung der Entscheidung. Grundsätzlich werden im Zustand scharfer Einstellung die Bedingungen B < A, B < C und A = C erfüllt. Im Naheinstellungszustand ist die Bedingung C <A erfüllt, während im Ferneinstellungszustand die Bedingung A < C erfüllt ist. Die Zentraleinheit CPU unterscheidet, welche Bedingungen erfüllt sind, und gibt ein Ausgangssignal ab, das einem dieser drei Zustände entspricht.
Das Ausgangssignal der Zentraleinheit CPU wird in eine Anzeigeschaltung DISP eingegeben. Die Anzeigeschaltung DISP umfaßt hauptsächlich eine logische Schaltung und eine Treiberschaltung zur Ansteuerung von Anzeigevorrichtungen wie Leuchtdioden. Entsprechend den Befehlen der Zentraleinheit CPU schaltet bei diesem Ausführungsbeispiel die Anzeigeschaltung DISP eine Leuchtdiode LEDB im Falle des Zustands scharfer Einstellung sowie Leuchtdioden LEDC bzw. LEDA für die Naheinstellung bzw. die Ferneinstellung ein, um damit anzuzeigen, daß das Abbildungsobjektiv 1 scharf eingestellt ist, in einem Naheinstellungszustand steht oder in einem Ferneinstellungszustand steht. Zum Schutz der Leuchtdioden LEDA bis LEDC beim Anlegen einer Spannung +V ist ein Schutzwiderstand R eingefügt. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel werden zwar Leuchtdioden verwendet, jedoch können gleichermaßen Flüssigkristall-Anzeigevorrichtungen, elektrochrome Anzeigevorrichtungen oder dergleichen verwendet werden.
Fig. 10 zeigt eine für die Scharfeinstellung des Aufnahmeobjektivs einer Kamera geeignete Scharfeinstellungs- Meßanzeige in einem Sucherfeld-Rahmen 19 der Kamera, mit einer Feldmarkierung 20, die die Stelle des Bildfelds darstellt, und einer Markierung 21, die den Zustand scharfer Einstellung des Aufnahmeobjektivs darstellt. Die in Fig. 2 gezeigte Leuchtdiode LEDB ist unmittelbar hinter der Markierung 21 angeordnet. Pfeilmarken 22 und 23 geben den Naheinstellungszustand bzw. den Ferneinstellungszustand wieder (wobei die Pfeile die Drehrichtung einer Entfernungsskala des Aufnahmeobjektivs für dessen Verstellung aus der unscharfen Einstellung in die scharfe Einstellung angeben). Die in Fig. 2 gezeigten Leuchtdioden LEDC und LEDA sind unmittelbar hinter den Pfeilmarkierungen 20 und 22 bzw. 23 angeordnet. Auf diese Weise kann die Bedienungsperson den Einstellzustand des Aufnahmeobjektivs durch einfaches Beobachten des Aufleuchtens einer dieser Markierungen feststellen. Wenn die den Zustand scharfer Einstellung darstellende Markierung 21 aufleuchtet, wird der Fokussiervorgang unterbrochen. Wenn die Pfeilmarkierung 22 oder 23 aufleuchtet, muß lediglich die Entfernungsskala bzw. Entfernungswählscheibe in der durch die Pfeilmarkierung 22 oder 23 angegebenen Richtung gedreht werden, bis die Scharfeinstellungs-Markierung 21 aufleuchtet.
Der Aufbau des Zeitsteuergenerators TMGE wird nachstehend anhand der Fig. 6 und 7 beschrieben.
Nach Fig. 6 dient ein Schaltungsteil aus einem Zweirichtungszähler UDC, einem Zähler CNT 1, einer programmierbaren logischen Anordnung PLA 1 und ODER- Gliedern G 1 und G 3 sowie einem UND-Glied G 2 hauptsächlich dazu, die Integrationszeit der Sensoranordnung 6 einzuregeln. Der Zweirichtungszähler UDC wird durch einen Befehl zur Integrationszeitverkürzung von der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC in die Vorwärts- Zählart und durch einen Integrationszeitverlängerungs- Befehl in die Rückwärts-Zählart geschaltet. Der Zweirichtungszähler UDC wird hierbei so gesteuert, daß er nur dann, wenn von der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC ein Integrationszeit-Änderungsbefehl abgegeben wird, einen Impuls zu einem später beschriebenen vorbestimmten Zeitpunkt zählt, um eine unterschiedliche Integrationszeit einzustellen. Der Zähler CNT 1 zählt eine Impulsfolge A von einem Impulsgenerator PG. Wenn der Zählstand des Zählers CNT 1 einen vorbestimmten Wert erreicht, der vom Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC eingestellt wird, erzeugt die logische Anordnung PLA 1 einen Steuerimpuls, der über das ODER-Glied G 3 abgegeben wird. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G 3 wird der Takttreiberschaltung CLKD zugeführt, woraufhin diese einen Startimpuls (Schiebeimpuls) zum Einleiten der Signalabgabe der Sensoranordnung 6 erzeugt, der der Sensoranordnung 6 zugeführt wird. Der Verlauf des Ausgangssignals des ODER-Glieds G 3 ist in Fig. 7(b) gezeigt.
Ein RS-Flip-Flop FF 1 erzeugt ein Steuersignal für die Takttreiberschaltung CLKD, um die Sensoranordnung 6 in den Löschzustand zu versetzen und den Löschzustand zur während der Zeitdauer aufzuheben, während der die Signalintegration erforderlich ist. Das Flip-Flop FF 1 wird durch das Betriebsbefehlssignal SWAF gesetzt, das über ein ODER-Glied G 4 zugeführt wird, oder durch ein Impulssignal zur Wiederholung des Funktionsvorgangs, das mit einer später beschriebenen bestimmten Zeitsteuerung erzeugt wird. Das Flip-Flop FF 1 wird durch das Ausgangssignal des ODER-Glieds G 3 rückgesetzt. Das in Fig. 7(a) gezeigte -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 1 wird der Takttreiberschaltung CLKD als Steuersignal zugeführt. Die Sensoranordnung 6 hat ein Überlauf-Schaltglied, das entsprechend dem -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 1 durchgeschaltet bzw. gesperrt wird (d. h. bei hohem Pegel des Ausgangssignals durchgeschaltet und bei niedrigem Pegel des Ausgangssignals gesperrt wird). Auf diese Weise wird die Integration der Signal-Ladung gesteuert. Das in Fig. 7(a) gezeigte Intervall, während dem das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 1 niedrigen Pegel hat, entspricht der Ladungs- Integrationszeit vom vorbestimmten Zeitpunkt des Setzens des Flip-Flops FF 1 bis zum Zeitpunkt der Abgabe des Impulses vom ODER-Glied G 3. Da der Zeitpunkt der Abgabe des Impulses vom ODER-Glied G 3 durch das Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC gesteuert wird, wird die Ladungs-Integrationszeit der Sensoranordnung 6 durch das Ausgangssignal des Zweirichtungszählers UDC eingeregelt. Das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 1 wird dem Zähler CNT 1 als Rücksetzsignal zugeführt. Daher führt der Zähler CNT 1 den Zählvorgang nur während des Intervalls aus, bei dem das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 1 niedrigen Pegel hat, und wird bei anderen Bedingungen rückgesetzt gehalten.
Ein Schaltungsteil mit einem Zähler CNT 2, einer programmierbaren logischen Anordnung PLA 2, ODER-Gliedern G 5 bis G 8 und RS-Flip-Flops FF 2 bis FF 5 dient hauptsächlich dazu, die jeweiligen Teile und den Gesamtablauf bei der in Fig. 2 gezeigten Schaltung zu steuern. Der Zähler CNT 2 zählt eine Impulsfolge B des Impulsgenerators PG. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist die Sensoranordnung 6 ein mit einer einzigen Phase angesteuerter CCD-Wandler. Die Impulsfolge B wird auch der Takttreiberschaltung CLKD zugeführt, die aus der Impulsfolge B Ansteuerungstaktimpulse (Übertragungs-Taktimpulse) zur Speisung der Sensoranordnung 6 erzeugt. Zwischen dem Zählstand des Zählers CNT 2 und der Ansteuerung (Ladungsübertragung) besteht eine 1 : 1-Übereinstimmung. Die Impulsfolge B wird ferner der Abtast/Speicherschaltung SHA als Abrufimpulse zugeführt. Die programmierbare logische Anordnung PLA 2 ist so programmiert, daß nach Abgabe des Impulses vom ODER- Glied G 3 auf dem Zählausgangssignal des Zählers CNT 2 beruhende Impulse an jeweiligen Ausgängen a bis n zu den in Fig. 7 gezeigten Zeiten a bis n abgegeben werden. Ansprechend auf die Ausgangssignale an den Ausgängen a, e und i der logischen Anordnung PLA 2 erzeugt das ODER-Glied G 5 ein Ausgangssignal, das an die Setzeingänge der Flip-Flops FF 2 und FF 3 angelegt wird.
Ansprechend auf die Ausgangssignale an den Ausgängen b, f und j der logischen Anordnung PLA erzeugt das ODER- Glied G 6 ein Ausgangssignal, das an den Rücksetzeingang des Flip-Flops FF 3 und an den Setzeingang des Flip- Flops FF 4 angelegt wird. Ansprechend auf die Ausgangssignale an den Ausgängen c, g und k der logischen Anordnung PLA 2 erzeugt das ODER-Glied G 7 ein Ausgangssignal, das an die Rücksetzeingänge der Flip-Flops FF 2 und FF 4 sowie an den Setzeingang des Flip-Flops FF 5 angelegt wird. Ansprechend auf die Ausgangssignale an den Ausgängen d, h und l der logischen Anordnung PLA 2 erzeugt das ODER-Glied G 8 ein Ausgangssignal, das an den Rücksetzeingang des Flip-Flops FF 5 angelegt wird. Die -Ausgangssignale der Flip-Flops FF 2 bis FF 5 und das - Ausgangssignal des Flip-Flops FF 4 sind in den Fig. 7(c) bis 7(f) gezeigt, und zwar in Gegenüberstellung zu den in Fig. 7(b) gezeigten Zeiten, bei denen von den jeweiligen Lichtempfangsteilen 6′′′, 6″ und 6′ Signale abgegeben werden. Das Q-Ausgangssignal (Fig. 7(c)) des Flip-Flops FF 2 wird der Abgleichschaltung BA zugeführt. Das Intervall hohen Pegels des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops FF 3 (Fig. 7(d)) entspricht dem Dunkelstrom-Bit am Ende der jeweiligen Ausgangssignale der Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ und 6′ und wird der Abtast/Speicherschaltung SHB als Abrufimpuls zugeführt. Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF 3 wird ferner der Integrierschaltung INT als Rücksetzsignal zugeführt. Der hohe Pegel des Q-Ausgangssignals des Flip-Flops FF 4 (Fig. 7(e)) entspricht den wirksamen Bildsignal-Bits der Ausgangssignale der jeweiligen Lichtempfangsteile 6′′′, 6″ und 6′ und wird der Verstärkerschaltung SAC als Steuersignal sowie der Integrierschaltung INT als Integrierbefehlssignal zugeführt.
Das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF 5 (Fig. 7(f)) wird der Umsetzerschaltung A/D als A/D-Umsetzbefehl zugeführt. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G 5 wird der Umsetzerschaltung A/D als Rücksetzsignal zugeführt. Das Ausgangssignal des ODER-Glieds G 3 wird der Zentraleinheit CPU als Abtastimpuls für die Speicherung des Ausgangssignals der Umsetzerschaltung A/D zugeführt. Das Ausgangssignal am Ausgang m (Fig. 7(g)) der logischen Anordnung PLA 2 wird dem UND-Glied G 2 als Zählimpuls für den Zweirichtungszähler UDC sowie der Integrationszeit- Steuerschaltung AGC und der Zentraleinheit CPU als Zwischenspeicherimpuls zur Zwischenspeicherung der Ausgangssignale derselben zugeführt. Das Ausgangssignal am Ausgang n (Fig. 7(h)) der logischen Anordnung PLA 2 wird einem ODER-Glied G 4 als Setzsignal für das Flip-Flop FF 1 sowie der Integrationszeit-Steuerschaltung AGC als Rücksetzsignal für ein in dieser Schaltung enthaltenes Flip-Flop zugeführt. Das Q-Ausgangssignal des Flip- Flops FF 1 (d. h. das aus dem in Fig. 7(a) gezeigten -Ausgangssignal invertierte Signal) wird dem Zähler CNT 2 als Rücksetzsignal zugeführt. Wenn der Zähler CNT 1 in der Zählungsfreigabe-Betriebsart ist, ist der Zähler CNT 2 in den Rücksetzzustand versetzt. Wenn der Zähler CNT 1 im Rücksetzzustand ist, ist der Zähler CNT 2 in der Zählungsfreigabe-Betriebsart. Der Zählstand des Zählers CNT 2 wird der Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN zugeführt. Ansprechend auf das Zählstand-Ausgangssignal des Zählers CNT 2 führt die Fensterfunktions-Generatorschaltung WIN eine Verstärkungssteuerung in der Weise aus, daß sich die Verstärkung der Quadrierschaltung SQR gemäß der Darstellung in Fig. 7(i) ändert.
Nachstehend wird anhand von Fig. 8 der Aufbau der Integrationszeit- Steuerschaltung AGC beschrieben, bei der ein RS-Flip-Flop FF 6 durch ein Ausgangssignal hohen Pegels vom Vergleicher COMP A und ein RS-Flip-Flop FF 7 durch ein Ausgangssignal hohen Pegels vom Vergleicher COMP B gesetzt wird. Die beiden Flip-Flops FF 6 und FF 7 werden durch ein Ausgangssignal hohen Pegels vom Ausgang n (Fig. 7(h)) der logischen Anordnung PLA 2 in dem in Fig. 6 gezeigten Zeitsteuergenerator TMGE rückgesetzt. Ansprechend auf ein Ausgangssignal hohen Pegels am Ausgang m (Fig. 7(g)) der logischen Anordnung PLA 2 im Zeitsteuergenerator TMGE wird von einem D-Flip-Flop FF 8 das Q-Ausgangssignal des Flip-Flops FF 6 sowie von einem D-Flip-Flop FF 9 das -Ausgangssignal des Flip-Flops FF 7 zwischengespeichert. Der hohe Pegel des Q-Ausgangssignals des D-Flip-Flops FF 8 gibt eine Verkürzung der Integrationszeit an, während der hohe Pegel des Q-Ausgangssignals des D-Flip-Flops FF 9 eine Verlängerung der Integrationszeit angibt. Diese Ausgangssignale werden an Zählart-Einstelleingänge U und D des Zweirichtungszählers UDC in dem in Fig. 6 gezeigten Zeitsteuergenerator TMGE angelegt.
Der Aufbau der Puffer-Verstärkerschaltung SAC wird nachstehend anhand von Fig. 9 beschrieben.
Die in Fig. 9 gezeigte Puffer-Verstärkerschaltung SAC stellt eine Schaltung dar, die dazu dient, das als Detektorschaltung wirkende Hochpaßfilter HPF voreinzustellen und fehlerhafte Signale zu unterdrücken, die im Anfangsmoment des Lichtempfangs von der CCD-Sensoranordnung 6 oder unmittelbar danach erhalten werden. Die wesentlichen Merkmale der Puffer-Verstärkerschaltung SAC sind: im Vergleich mit Feldeffekttransistor-Schaltern oder dergleichen ist die Ansprechgeschwindigkeit bedeutend höher und der Aufbau einfacher sowie die Belastung des Differenzverstärkers DIF bei der Voreinstellung des Hochpaßfilters HPF bedeutend geringer. Nach Fig. 9 sind an den Ausgang des vorstehend beschriebenen Differenzverstärkers DIF in Reihenschaltung ein Widerstand R 1 und ein Kondensator C 1 angeschlossen, die das Hochpaßfilter HPF bilden. Der Kondensator C 1 ist an die Absolutwertschaltung ABS angeschlossen. Die Anschlüsse des Widerstands R 1 sind mit einem nichtinvertierenden Eingang a bzw. einem Ausgang b der Verstärkerschaltung SAC verbunden. Ein invertierender Eingang der Puffer-Verstärkerschaltung SAC ist mit dem Ausgang b verbunden, wodurch ein Pufferverstärker gebildet wird. In der Eingangsstufe ist ein Differenzverstärker aus Feldeffekttransistoren FET 1 und FET 2 gebildet, zu deren Source-Anschlüssen Strom aus einer Konstantstromquelle I fließt. Als Belastung des Differenzverstärkers dienen Transistoren Tr 5 und Tr 6, die zusammen mit Transistoren Tr 4 bzw. Tr 7 jeweils eine Stromspiegelschaltung bilden. Ferner ist eine Stromspiegelschaltung aus Transistoren Tr 1 und Tr 2 gebildet. Transistoren Tr 8 und Tr 9 sowie ein Widerstand R 2 bilden eine Vorspannungsschaltung zur Einstellung der Vorspannung von Transistoren Tr 10 und Tr 11 der Ausgangsstufe. Ansprechend auf das mit der Zeitsteuerung des Lichtempfangs synchrone Zeitsteuersignal (Fig. 7(e)) vom Ausgang Q des Flip-Flops FF 4 im Zeitsteuergenerator TMGE nach Fig. 6 wird ein Transistor Tr 3 durchgeschaltet. Der Kollektor des Transistors Tr 3 ist mit den Source-Anschlüssen der Feldeffekttransistoren FET 1 und FET 2 verbunden. Wenn das vorstehend genannte Zeitsteuersignal erzeugt wird, wird der Transistor Tr 3 durchgeschaltet, so daß die Source-Anschlüsse der Feldeffekttransistoren FET 1 und FET 2 mit Masse verbunden werden. Daher nimmt die Ausgangsimpedanz der Puffer-Verstärkerschaltung SAC einen hohen Wert an, der ein normales Arbeiten des Hochpaßfilters HPF zuläßt. Wenn jedoch das Zeitsteuersignal im Anfangsmoment des nutzbaren Lichtempfangs der Sensoranordnung 6 oder unmittelbar danach auf niedrigen Pegel übergeht, wird der Transistor Tr 3 gesperrt, so daß die Ausgangsimpedanz der Puffer-Verstärkerschaltung SAC einen niedrigen Wert annimmt. Wenn das Ausgangssignal des Differenzverstärkers DIF beim Sperren des Transistors Tr 3 ansteigt, wird der Feldeffekttransistor FET 2 gesperrt, während der Feldeffekttransistor FET 1 durchgeschaltet wird. Dadurch werden die Transistoren Tr 5, Tr 4, Tr 1, Tr 2 sowie Tr 10 durchgeschaltet. Daraufhin fließt von einer Stromquelle Vcc Strom zum Kondensator C 1, so daß dieser vorgeladen wird. Dadurch wird das Hochpaßfilter HPF in einen Voreinstellungszustand versetzt. Wenn das Ausgangssignal des Zeitsteuergenerators TMGE hohen Pegel annimmt, nimmt die Ausgangsimpedanz der Puffer-Verstärkerschaltung SAC den hohen Wert an. Damit arbeitet das Hochpaßfilter HPF in der Weise, daß fehlerhafte Ausgangssignale der Lichtempfangsteile der Sensoranordnung 6 im Anfangsmoment des Lichtempfangs vollständig unterdrückt werden können. Danach wird auf der Grundlage des Pegels, auf den der Kondensator C 1 vorgeladen ist, die zeitliche Änderung des Ausgangssignals des Differenzverstärkers DIF erfaßt.
Durch Anschluß einer einfach aufgebauten Schaltung an das Hochpaßfilter HPF können somit die nachteiligen Auswirkungen von plötzlich hohen Ausgangssignalen der fotoelektrischen Sensoranordnung 6 verzögerungsfrei unterdrückt werden.

Claims (4)

1. Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung, mit einem optischen Abbildungssystem, einer über das optische Abbildungssystem mit einem Objektbild beaufschlagten Sensoranordnung mit einer Vielzahl von Sensorelementen, deren jeweilige Ausgangssignale zur Bildung von dem aufgenommenen Objektbild entsprechen, zeitlich aufeinanderfolgenden Signalen seriell ausgelesen werden, und mit einer Detektorschaltung, der die Signale zur Ermittlung der Lichtverteilung des von der Sensoranordnung aufgenommenen Objektbildes als zwischen den zeitlich aufeinanderfolgenden Signalen auftretende Änderungen zugeführt werden, gekennzeichnet durch eine Steuerschaltung (TMGE, FF 4, SAC) zur Unterdrückung von zu Beginn des Auslesevorgangs der Sensoranordnung (6) erhaltenen Ausgangssignalen der Detektorschaltung (HPF) und durch eine Fensterfunktions-Generatorschaltung (WIN) zur Steuerung der Verstärkung der Ausgangssignale der Detektorschaltung (HPF) derart, daß die Verstärkung am Rande des Bildfeldes niedrig und in der Mitte des Bildfeldes hoch ist.
2. Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerschaltung (TMGE, FF 4, SAC) eine eingangsseitig und ausgangsseitig mit der Detektorschaltung (HPF) verbundene Verstärkerschaltung (SAC) zur Einstellung der Detektorschaltung (HPF) auf einen definierten Anfangszustand und eine Impedanz-Steuereinrichtung (TMGE, FF 4) aufweist, die die Ausgangsimpedanz der Verstärkerschaltung (SAC) im wesentlichen in synchroner Abhängigkeit vom Auslesen der zeitlich aufeinanderfolgenden Signale ausgewerteter Bildelemente von einem niedrigen auf einen hohen Wert einsteuert.
3. Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Detektorschaltung (HPF) ein Hochpaß-Filter ist.
4. Scharfeinstellungs-Ermittlungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochpaß-Filter (HPF) eine Reihenschaltung aus einem Kondensator (C 1) und einem zwischen den Eingang und den Ausgang der Verstärkerschaltung (SAC) geschalteten Widerstand (R 1) aufweist.
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