DE3142011A1 - Messuhr mit ausloeseeinrichtung - Google Patents

Messuhr mit ausloeseeinrichtung

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DE3142011A1 DE19813142011 DE3142011A DE3142011A1 DE 3142011 A1 DE3142011 A1 DE 3142011A1 DE 19813142011 DE19813142011 DE 19813142011 DE 3142011 A DE3142011 A DE 3142011A DE 3142011 A1 DE3142011 A1 DE 3142011A1
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    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/22Feeler-pin gauges, e.g. dial gauges

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Description

Die Erfindung betrifft eine Meßuhr oder ein AnzeigeinT struraent und bezieht sich insbesondere auf eine Meßuhr mit einer Auslöseeinrichtung, die in der Lage ist, einen Meßbolzen mittels eines Auslösers anzuheben oder abzusenken.
Herkömmliche Meßuhren haben als einzelnes, selbständiges Gerät üblicherweise keine Auslöse- oder Rückstelleinrichtung, um einen Meßbolzen anzuheben oder abzusenken, jedoch können solche Auslöseeinrichtungen manchmal an solchen Meßuhren angebracht sein, die in Grenz- oder Höhenmeß vorrichtung en bzw. -lehren eingegliedert sind. Bei einer solchen Meßuhr ist die Auslöseeinrichtung in einem
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Gehäuse ausgebildet, in das ein am vorderen Ende eines Auslösedrahtes "befestigter Stift eingeführt ist, dessen freies Ende mit dem Meßbolzen innerhalb des Gehäuses in Eingriff ist. Da jedoch eine solche Bauweise einen zu- · sätzlichen Raum für die Verbindung und das Ineinandergreifen beansprucht, wird die Abmessung des Gehäuses im Vergleich zu einem solchen von gewöhnlichen Meßuhren vergrößert. Demzufolge schließt eine* Meßuhr mit einer Auslöseeinrichtung ein Problem insofern in sich ein, als bestimmte Bauteile einer Meßuhr allgemeiner Bauart üblicherweise nicht verwendet werden können. Ferner ist die im Gehäuse für die Einführung des Auslösestifts ausgebildete Öffnung unerwünscht, da sie Maßnahmen bezüglich Korrosions- und Feuchtigkeitsschutz bzw. -dichtigkeit erforderlich macht. Da weiterhin die Auslöseeinrichtung fest am Gehäuse angebracht ist und von diesem nicht gelöst werden kann, tritt noch ein weiterer Nachteil insoweit auf, als ein Arbeiten des Meßbolzens außer durch Betätigung der Auslöseeinrichtung unmöglich ist. ■ Die herkömmliche, vorstehend beschriebene Konstruktion erfordert darüber hinaus lange Zeit für den Zusammenbau der gesamten Vorrichtung, wie auch ein spezieller Mechanismus im Gehäuse für das Ineinandergreifen der Auslöseinrichtung vorgesehen werden muß, und damit steigen insgesamt die wirtschaftlichen Nachteile an und die Bedienung wird unzweckmäßig sowie unbequem.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Meßuhr mit einer Auslöseeinrichtung zu schaffen, wobei keine nennenswerte Bearbeitung am Gehäuse zur Befestigung der Auslöseeinrichtung erforderlich und eine Verminderung in der Größe der gesaraten Konstruktion möglich ist.
Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst,
daß einer der Auslöserbauteile, das sind eine röhrchenarfcLge.Hülle und ein in dieser enthaltener Draht, an einem aus dem Gehäuse der Meßuhr herausragenden Teil
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eines Meßbolzens in Anlage ist, während der andere der Auslöserbauteile mit dem Gehäuse in Anlage ist, so daß man in der Lage ist, die Auslöseeinrichtung an der Außenseite des Gehäuses zu montieren.
Der Erfindungsgegenstand wird anhand der in den Zeichnungen dargestellten bevorzugten Ausführungsform erläutert. Es zeigen:
Fig· 1 eine Draufsicht auf eine Meßuhr mit einer Auslöseeinrichtung gemäß der Erfindung; Fig. 2 eine Frontansicht der in Fig. 1 gezeigten Meßuhr.
In Fig. 1 ist ein zylindrisches Gehäuse 1 für eine Meßuhr gezeigt, wobei eine durchsichtige Abdeckkappe 2 an dem Gehäuse 1, dieses von außen übergreifend, drehbar gehalten und in einer vorbestimmten Winkellage durch eine Klemmschraube 17 befestigt ist. Wie Fig. 2 zeigt, sind Rohrstutzen 3, 4 einstückig am Gehäuse 1 angebracht, in den Rohrstutzen 3> 4 ist ein Meßbolzen 5 gleitend geführt , an dessen einem Ende eine Meßspitze 6 befestigt ist, und Zeiger 7S 8 sind innerhalb des Gehäuses 1 mit dem Meßbolzen 5 in Eingriff.
Am anderen, aus dem Gehäuse 1 herausragenden Ende des Meßbolzens 1 ist das eine .Ende einer Verbindungsplatte 10 abnehmbar mittels einer Befestigungsschraube 9 festgelegt. In das andere Ende der Verbindungsplatte 10 ist in Richtung zum Außenumfang des Gehäuses 1 hin das vor-
dere Endstück eines biegsamen Röhrchens 12 eines Auslösers (Freigabe- oder Rückstelleinrichtung) 11 eingeschraubt. In dem Röhrchen 12 ist.verschiebbar ein (nicht gezeigter) biegsamer Draht des Auslösers 11 aufgenommen. Der Draht ist an seinem einen Ende (vorderes
*" Ende) einstückig mit einem Stift 13 verbunden, der, worauf noch eingegangen werden wird, gegen das Gehäuse 1 stößt, und am anderen Ende ist einstückig am Draht ein Stift l4 für den Auslösevorgang angebracht.
T Dor Stift 13 .rtiftt vom vorderen Titulö <U«ö lUihrclitms 1«J xutn Außenuinfang des Gehäuses 1 hin, heraus, der Stift l4 steht am anderen Ende des Röhr cherts- 12 vor.
Ein aus weichem, elastischen Material, wie Gummi oder Kunstharz, gefertigter Reibungsanschlag 15 ist am freien Ende des Stifts 13 befestigt r und die;Spitze des Anschlags 15.stößt gegen das am Außenumfang des Gehäuses 1 angeformte Flachstück 18. Dieses Flachstück 18 kann ein einstüclfciger Teil des Gehäuses: 1 sein, der durch maschinelle Bearbeitung herausgearbeitet worden ist, oder es kann, ein eigens vorgefertigtes Teil sein, das am Gehäuse 1 mittels .geeigneter Befestigung, z.B. Verschraubung oder Verschweißung, angebracht ist.
Der hier verwendete Auslöser 11 ist eine Freigabeeinrichtung von allgemeiner Bauart, wobei der Stift 1% in seiner vorstehenden Richtung nachgiebig, z.B. von einer Feder, beaufschlagt ist. In dem in Fig. 2 gezeigten Montagezustand ist das freie Ende des Stifts 15 in Anlage an der Außenumfangsfläche des ^Gehäuses 1. Am rückwärtigen Ende des Röhrchens 12 ist ein Bundring l6 befestigt.
Die Meßuhr mit einer Auslöse- oder Rückstelleinrichtung gemäß dem vorerwähnten Aufbau arbeitet in der nachstehend beschriebenen Weise. '
In einem Zustand, in dem die Meßuhr mit der Auslöseeinrichtung mit Hilfe eines (nicht gezeigten) auf einer
Anreißplatte aufgesetzten Ständers od.dgl. angeordnet wird, wird der Auslöser 11 zwischen Fingern am Bundring l6 festgehalten, und der Stift l4 wird durch Druck in das Innere des Röhrchens 12 verschoben. Damit ist der Stift 13 bestrebt, aus dem vorderen Ende des Röhrchens :
12 unter dem Druck des in diesem befindlichen (nicht gezeigten) Drahtes auszutreten. Da jedoch der Anschlag 15 am freien Ende dee Stifts 13 gegen das Flachstück l8
stößt, wird durch die Reaktion das Uöhrchon 12 zurückgezogen, wobei der über die Verbindungsplatte 10 mit dem Röhrchen 12 verbundene Meßbolzen 5 aufwärts (in Fig. 2) verlagert wird.
In diesem Zustand wird ein zu vermessender Gegenstand auf der (nicht gezeigten) Anreißplatte an einer unterhalb der Meßspitze 6 befindlichen Stelle abgelegt.
IQ Wenn dann der Fingerdruck am Stift 14 aufgehoben wird, so wird der Meßbolzen 5 mit Hilfe einer im Gehäuse 1 befindlichen (nicht gezeigten) Rückstellfeder abwärts verlagert, so daß die Meßspitze 6 gegen den zu vermessenden Gegenstand zur Anlage kommt. Die Bewegung der Meßspitze 6 bzw. des Meßbolzens 5 wird auf die Zeiger 7, 8 übertragen und von diesen angezeigt, womit die Ausmessung des Gegenstandes durchgeführt wird.
Da gemäß der oben beschriebenen Ausbildung das vordere Ende des Röhrchens 12 des Auslösers 11 mittels der Verbindungsplatte 10 an einem Teil des Meßbolzens 3 der Meßuhr befestigt ist und der Reibungsanschlag 15, der am vorderen Ende des Drahtes des Auslösers 11 über den Stift 13 angebracht ist, gegen das Flachstück 18 des Gehäuses zum Anstoßen gebracht wird, ist es nicht mehr langer nötig, wie bei der herkömmlichen Konstruktion einer solchen Meßuhr, eine Einführöffnung für den Auslöser 11 zum Gehäuse 1 und zusätzlichen Raum in diesem Gehäuse für einen Eingriff des Auslösers 11 mit dem Meßbolzen 5 vorzusehen, so daß die gesamte Konstruktion in ihrer Größe vermindert werden kann. Das hat zum Ergebnis, daß Gehäuse üblicher Bauart verwendet werden können, was bedeutet, daß, ausgehend von einer Meßuhr allgemeiner Bauart, die Meßuhr mit Auslöseeinrichtung gemäß der Erfindung mit überhaupt keinen wesentlichen Abänderungen gebaut werden kann, wodurch die Kosten sowohl für die Teile, wie auch für die Montagearbeit herabgesetzt werden können. Ferner
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wird auch noch ein weiterer Vorteil erreicht, indem staub- und flüssigkeitsdichte Bauteile und Ausgestaltungen, die wegen der Anordnung einer Einführöffnung bei der herkömmlichen Konstruktion unentbehrlich sind, nicht mehr notwendig sind. ·
Da ferner der Auslöser 11 an der Meßuhr abnehmbar befestigt ist, ist die Meßuhr im Hinblick auf ihre Handhabung günstig und zweckmäßig, da sie auch als Meßuhr gewöhnlieher Bauart durch Abnehmen des Auslösers 11 verwendet werden kann.
Weil die Verbindungsplatte 10 mittels der Befestigungsschraube 9 an dem der Meßspitze 6 gegenüberliegenden Ende des Meßbolzens 5 gehalten ist, weil das vordere Ende des Röhrchens 12 an der Verbindungsplatte 10 in der Richtung zur Außenumfangsfläche des Gehäuses 1 hin angebracht ist und weil der Reibungsanschlag 15, der am freien Ende des Stifts 13, welcher einstückig am vorderen Ende des Drahtes angeordnet ist und aus dem vorderen Ende des Röhrchens 12 herausragt, gehalten ist, gegen das Flachstück 18 an der Außenurafangsfläche des Gehäuses 1 anstößt, kann darüber hinaus-der Auslöser 11 nur in einer einzigen Lage montiert werden. Da zusätzlich die üblicherweise am Ende des Meßbolzens 5 vorgesehene Stellschraube bei der erfindungsgemäßen Ausbildung als Befestigungsschraube 9 verwendet werden kann, sind für die Befestigung des Auslösers 11 keine weiteren Teile erforderlch.
Wenn, wie im vorliegenden Fall, der Reibungsanschlag 15 aus einem weichen, elastischen Material gefertigt wird, so treten Vorteile insofern auf, als die Außsnumfangsfläche des Gehäuses 1 nicht beschädigt und ein wirkungsvoller Antigleiteffekt zwischen dem Reibungsanschlag 15 sowie dem Gehäuse 1 erzielt wird.
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Obowhl die Erfindung vorstehend anhand der in den Zeichnungen gezeigten Ausführungsform beschrieben wurde,sind verschiedene weitere Verbesserungen und Abänderungen möglich. Im beschriebenen Fall stößt der über den Stift 13 am vorderen Ende des Drahtes angebrachte Reibungsanschlag 15 gegen das Gehäuse 1, während das Röhrchen 12 des Auslösers 11 am Meßbolzen 5 gehalten ist, und dieser Aufbau kann beispielsweise derart geändert werden, daß das Röhrchen 12 am Gehäuse 1 festgelegt wird, während der Reibungsanschlag 15 am Draht zum Anstoßen an die am Meßbolzen 5 befestigte Verbindungsplatte 10 gebracht wird. Das heißt, die Erfindung kann durch Festlegen des einen der beiden Auslösebauteile ausgeführt werdea, indem nämlich das Röhrchen 12 des Auslösers 11 und der Im Röhrchen 12 befindliche Draht an dem Teil des Meßbolzens 5 der Meßuhr, der aus dem Gehäuse 1 herausragt, festgelegt werden, während der Rest der Auslösebauteile am Gehäuse 1 festgelegt wird.
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Claims (2)

Patentansprüche
1./ Meßuhr mit Auslöseeinrichtung, dadurch g e k en η zeichnet, daß der eine der Auslöserbauteile, das heißt eine röhrchenartige Hülle (12) oder ein in dieser enthaltener Draht, an dem aus dem Gehäuse (l) der Meßuhr herausragenden Teil des Meßbolzens (5) festgelegt ist, während der andere der Auslöserbauteile am Gehäuse (1) in Anlage ist.
2. Meßuhr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die röhrchenartige Hülle (12) und/oder der 35. Draht der Auslöseeinrichtung (11) lösbar entweder mit dem Meßbolzen (5) und/oder dem Gehäuse (l) bzw. mit dem Gehäuse und/oder dem Meßbolzen verbunden sind.
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3«Meßuhr rait Auslöseeinrichtung, dadurch g e k e η η -
zeichnet, daß das dem der Befestigung einer - Meßspitze (6) dienenden Ende gegenüberliegende Ende eines Meßbolzens (5) aus einem Gehäuse (l) herausragt, daß mittels einer Befestigungsschraube (9) am herausragenden Ende des Meßbolzens (5) eine Verbindungsplatte (10) angebracht ist, daß das vordere Ende einer röhrchenartigen Hülle (12) der Auslöseeinrichtung (11) an der Verbindungsplatte in Richtung zur Außenumfangsfläche des Gehäuses (l) befestigt ist und daß am freien Ende eines am vorderen Ende eines in der röhrchenartigen Hülle auf gencramenen Draht es angebrachten, das vordere Ende der röhrchenartigen Hülle überragenden Stifts (13) ein Reibungsanschlag (15) befestigt ist, der gegen die Außenumfangsflache des Gehäuses (i) anstößt.
k. Meßuhr nach Anspruch 3, dadurch gekenn ζ eic hn e t, daß an der Außenumfangsfläche des Gehäuses (l) ein Flachstück "(-1-8Jl ausgebildet ist, gegen das der Reibungsanschlag (15) anstößt.
DE3142011A 1980-10-23 1981-10-22 Meßuhr mit Auslöseeinrichtung Expired DE3142011C2 (de)

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DE3142011C2 DE3142011C2 (de) 1984-02-09

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