DE31422C - Apparat zum Herablassen der Särge j in die Gruft - Google Patents
Apparat zum Herablassen der Särge j in die GruftInfo
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- DE31422C DE31422C DENDAT31422D DE31422DA DE31422C DE 31422 C DE31422 C DE 31422C DE NDAT31422 D DENDAT31422 D DE NDAT31422D DE 31422D A DE31422D A DE 31422DA DE 31422 C DE31422 C DE 31422C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- lowering
- shafts
- iron
- coffins
- frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A61—MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
- A61G—TRANSPORT, PERSONAL CONVEYANCES OR ACCOMMODATION SPECIALLY ADAPTED FOR PATIENTS OR DISABLED PERSONS; OPERATING TABLES OR CHAIRS; CHAIRS FOR DENTISTRY; FUNERAL DEVICES
- A61G19/00—Hoisting or lowering devices for coffins
Landscapes
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Veterinary Medicine (AREA)
- Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat besteht aus einem viereckigen, flachen Holzrahmen α; unter diesem ist zum
besseren Zusammenhalten der Gehrungen desselben ein geschmiedeter Flacheisenrahmen b
angebracht, welcher mit den auf der entgegengesetzten Fläche sich befindenden Eisenwinkeln c
durch Schrauben zusammengehalten wird. Die eigentlichen Auflagen auf den Grabrand bilden
die unter das Kopf- und Fufsende des Holzrahmens geschraubten Querbalken d. Im Innern
des Holzrahmens ist eine KlappthUr e angebracht, welche mit dem Rahmen eine Ebene
bildet. Die Thür bewegt sich einerseits mittelst Eisenangeln f in Eisenösen g. Die Tragfähigkeit
der Thür ist verstärkt durch unterliegende hölzerne Querbretter und Quereisenstreben h,
die mittelst Schrauben gehalten werden. An der entgegengesetzten Langseite wird die Thür
durch drei eiserne Lappen oder Halter i getragen, die auf eine runde Eisenstange k aufgeschweifst
sind. Diese Haltestange ist unter dem Holzrahmen befindlich und bewegt sich in den Oesen I. Die Stange k wird durch
einen an der Kopfseite des Holzrahmens äufserlich angebrachten Eisenhebel m, der nach rechts
quer gelegt werden kann, derart gedreht, dafs deren Lappen i i senkrecht nach unten stehen,
wodurch die Thür sich senkt und sich an die eine Längswand der Gruft legt, Fig. 4.
Auf dem Holzrahmen ist ferner an jeder Ecke je ein gufseiserner Lagerstuhl η aufgeschraubt,
welcher zwei über einander stehende Lager op für die Unterachsen q und für die
Oberachsen r der Längswellen enthält. An jedem dieser Lagerstühle ist ferner nach der
kurzen Rahmenseite hin noch ein verschränkt stehender, mit nur einer Lagerstelle t versehener
Arm s befestigt, der, in gleicher Höhe der anderen, oberen Lager der Stühle, zur Aufnahme
der Querwellen u dient. Die vier unteren Lager nehmen demnach die eisernen Achsen auf, die
die Senkungskettenrollen ν und die gezahnten Kettenrollen w tragen. Die linksseitige dieser
Achsen ist etwas länger und trägt aufserhalb des Stuhles am Kopfende des Holzrahmens
das Sperrrädchen x, die Bremsscheibe y und die Kurbel \\ die oberen acht Lager, kurzwie
langseitige, nehmen die Eisenzapfen der Achsen r u auf, welche die Trauerstoffdecorationsrollen
tragen; die unteren und oberen Langachsen tragen aufserdem je eine Riemscheibe
a1, die das Rotiren sämmtlicher sechs
Achsen unter Einwirkung der Triebe b1 ermöglichen.
Ferner sind an dem Holzrahmen auf dessen Langseiten unterhalb der Senkungskettenrollen
hölzerne Gleitrollen c1 in verschiebbaren Büchsen sitzend angebracht, an denen
die Senkungsketten d1 je nach der Sargbreite entlang gleiten.
Aufserhalb des Rahmenkopfendes befindet der eiserne Bremshebel e1, welcher mit einem
Gummikolben f1 zum Aufdrücken auf die Bremsscheibe y ausgefüllt ist, sowie die Viertelkreissperre
g1 für die Haltestange k.
Die äufsere Umhüllung der Apparate besteht aus gewölbten Zinkblechschilden h1, deren
untere Enden zapfenförmig in den Holzrahmen eingesteckt werden.
Bezüglich des Kettensystems ist noch zu bemerken, dafs die gezahnten Rollen der übers
Kreuz arbeitenden Kette f1, die Senkungskettenrollen
wie die Gleitrollen mit Filz, die Sen-
kungsketten selbst hingegen mit Gummi überzogen sind, und bezwecken diese Umhüllungen
gleich dem in dem Bremsstangenhebel steckenden Gummikolben, ein durch Reiben und
Scheuern verursachtes Geräusch, welches beim Sargsenken mittelst Seile oder Schiebebretter
vorkommt, zu verhindern.
Bei der Benutzung des Apparates wird der Sarg zunächst nach zeitweiligem Entfernen
der einen Stirnwand und Querrolle u auf die Fallthür e über die Trageketten d1 gestellt
und dann mittelst Kurbel \ etwas angehoben. Hierauf wird die Fallthür gelöst und dann
der Sarg unter Einwirkung der Bremsvorrichtung ely langsam in die Gruft gesenkt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Apparat zum Herablassen der Särge in die Gruft, bestehend aus einem mit Fallthür e versehenen Rahmen a, in dessen Lagerböcken η η je zwei über einander liegende Längswellen q und r, sowie die beiden Querwellen uu ge-, lagert sind, die durch Kette i1 und Riemen al bezw. Zahntriebe b1 in gleichmäfsige Rotation versetzt werden, so dafs beim Senken des Sarges bezw. Abwickeln der Tragketten d1 von den Wellen q q sich gleichzeitig der auf den oberen Wellen r und u befindliche Trauerstoff abrollt und die Gruftwandungen verdeckt, während eine äufsere Umhüllung h} den Apparatmechanismus unsichtbar macht.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE31422C true DE31422C (de) |
Family
ID=307500
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT31422D Expired - Lifetime DE31422C (de) | Apparat zum Herablassen der Särge j in die Gruft |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE31422C (de) |
-
0
- DE DENDAT31422D patent/DE31422C/de not_active Expired - Lifetime
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