DE314233C - - Google Patents
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- DE314233C DE314233C DENDAT314233D DE314233DA DE314233C DE 314233 C DE314233 C DE 314233C DE NDAT314233 D DENDAT314233 D DE NDAT314233D DE 314233D A DE314233D A DE 314233DA DE 314233 C DE314233 C DE 314233C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F1/00—Bending wire other than coiling; Straightening wire
- B21F1/02—Straightening
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Wire Processing (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine, um in Ringen aufgerollten Metalldraht wiexLer.geradezurichten.
Es ist bekannt, daß beim Aufhaspeln des ursprünglich in, geradliniger Erstreckung erzeugten
Drahtes eine Verwindung eintritt, weil der Draht in Schraubenlinien aufgewickelt wird.
Unter Verwindung ist· in diesem Zusammenhang eine Verdrehung um die Drahtmittellinie zu verstehen,
außerdem ist es üblich, dem Draht beim Aufwickeln eine Zusatzverwindung zu erteilen,
um dem sonst vorhandenen Bestreben des in Windungen gelegten Dralrtes, sich aufzurollen,
entgegenzuwirken ..
Es genügt nun nicht, beim Aufrollen den Draht einfach geradezustrecken; denn bloß gestreckter
Draht würde, wie der Erfinder erkannt hat, das Bestreben haben, sich nachträglich
wieder in Windungen zu legen; also von der ihm zwangsweise erteilten geraden Form wieder abzuweichen.
Es handelt sich also darum, den dem Draht vom aufgerollten Zustande her anhaftenden Spannungszustand zu benehmen,
indem ihm eine der früheren Verwindung entgegengerichtete Verwindung erteilt wird, welche
die vorhandene Verwindung gerade ausgleicht.
Zum bloßen Geradestrecken wird der Draht nach einem bekannten Verfahren durch mehrere
nacheinander angebrachte, mit Löchern versehene Richtscheiben gezogen, deren Lochdurchmess'er
gleich oder nur wenig gräßer ist als der des Drahtes. Um mit verhältnismäßig geringer
Abänderung der zur Durchführung des bekannten Verfahrens dienenden Einrichtung auch
die als notwendig erkannte Gegenverwindung herbeizuführen, sind gemäß der Erfindung die
Richtscheiben längs einer Schraubenlinie von großer Steigung und solchem Drehsinn angeordnet,
daß der Draht beim Durchlaufen der Richtlöcher die ihm beim aufgerollten Zustande
anhaftende Verwindung gerade verliert, indem er sich beim Durchlaufen der Richtlöcher um
die Schraubenachse (oder eine dazu parallele Achse) dreht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Maschine gemäß der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt:
Fig. ι teils in Ansicht, teils in Längsschnitt den Hauptteil der Maschine. Dabei ist die
Maschine nach einer Ebene geschnitten, welche durch die Schraubenachse geht, jede einzelne
Richtscheibe hingegen nach einer anderen Ebene,' die durch die Mittellinie des Richtloches geht.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht der Hauptteile der Maschine,
Fig. 3 dieselben Teile, teilweise in Oberansicht und teilweise im Schnitt,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der gegenseitigen Stellungen der Richtscheiben und
Fig. 5 im Durchschnitt eine Richtscheibe mit ihrem Halter.
Fig. 2 und 3 sind in kleinerem Maßstabe wie die übrigen Figuren gehalten .
Die Richtscheiben 1 sind mit durchgehenden Schrauben 2 in einem an beiden Enden offenen
Rohre oder einer Hülse 3 befestigt, die an ihren beiden Enden durch Kugellager 4, 9 in einem sie
• umgebenden Gestell 5 gelagert ist. Das Rohr 3 ist an seinem einen Ende mit einer Riemenscheibe
6 versehen, die samt dem inneren Ring; des an demselben Ende angebrachten Kugellagers
9 mittels eines Stellririges 7 auf dem Rohre 3 befestigt ist, während das das andere Ende1 des.
Rohres 3 tragende Lager 4 durch einen Stellring 14 festgehalten wird. Die Richtscheiben 1
besitzen je ein Richtloch 8, dessen Durchmesser gleich oder nur wenig größer ist als der Durchmesser des gerade zu richtenden Drahtes .15 und
können durch Drehen der Schrauben 2 eingestellt werden, so daß sie den richtigen Abstand von
der Mittellinie des Rohres 3 erhalten. Die Schrauben 2 gehen durch Löcher in den Wandungen
des Rohres 3. Je zwei Löcher stehen bei den aufeinanderfolgenden Richtscheiben
schraubenförmig versetzt einander gegenüber, wodurch die Richtscheiben 1 so gegeneinander
eingestellt werden können, daß die Verbindungslinie der Mittellinie ihrer Richtlöcher 8 die Form
einer Schraubenlinie erhält, deren Steigung von der jeweiligen Stellung der Richtscheiben gegen
die Mittellinie des Rohres 3 abhängig ist. Das Gestell 5 ist zweckmäßig in Böcken gelagert
und wird in der richtigen Stellung von einem Stellring 10 gehalten, der an seinem einen Ende
mit einem Zahnring 11 und einem hervorragenden gabelförmigen Halter 12 versehen ist, in
welchem der Haspel 13 für die Drahtspule 15a eingehängt werden kann.
Zum Geraderichten wird der Draht 15 durch die Löcher der Richtscheiben 1 mittels einer
dazu passenden Vorrichtung (in der Zeichnung nicht dargestellt) gezogen, und dann das Rohr 3
mit den Richtscheiben 1 mittels der Riemenscheibe 6 in Drehung versetzt. Der Draht bewegt
sich zwangsweise längs -der eingestellten Schraubenlinie vorwärts, und diese schlängende
Bewegung nebst der Bearbeitung, welche der Draht während des Durchziehens durch den
inneren Lochrand der sich mitdrehenden Richtscheiben ι erfährt, verursacht- ein außerordentlich
wirksames Ausrichten. Um die in dem Draht bei seiner Abwicklung von dem Ring 15a
entstehende Verwindung auszugleichen, wird das Gestell 5 mit dem Halter 12 und dem Haspel
13 mittels des Zahnrades 11 um die Längsachse
der Richtvorrichtung gedreht. Die Drehung wird bezüglich ihrer Geschwindigkeit im Verhältnis
zu der Geschwindigkeit, mit der der Draht hervorgezogen oder abgewickelt wird, durch die Größe des das Zahnrad 11 beeinflussenden
Zahngetriebes (auf der Zeichnung nicht dargestellt) bestimmt. .
Anstatt der durchgehenden Schrauben 2 können andere für denselben Zweck dienliche Vorrichtungen
angewandt werden, wie z. B. Keile, doppelte Stellschrauben ο. dgl., ohne das Wesen
der Erfindung zu beeinflussen; ebenso können auch andere Einzelteile in der 'einen oder
anderen Hinsicht verändert werden.
Claims (2)
1. Maschine zum Geraderichten von in Ringen aufgewickeltem Metalldraht, der
beim Abwickeln durch mehrere nacheinander angebrachte Richtscheiben gezogen wird,
deren Lochdurchmesser gleich oder nur wenig größer ist als der des Drahtes, dadurch gekennzeichnet,
daß die Richtscheiben (i) längs einer Schraubenlinie von großer Steigung
angeordnet sind, so daß der Draht beim Durchlaufen der Richtlöcher (8) die Verwindung,
die er beim Aufhaspeln erhalten hat, verliert. . ■
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der Haspel (13) des Draht ringes um die Längsachse der Richtvorrichtung
drehbar ist. '
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314233C true DE314233C (de) |
Family
ID=567058
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314233D Active DE314233C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314233C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102088B (de) * | 1953-05-25 | 1961-03-16 | Western Electric Co | Drahtrichtgeraet |
| DE2937635A1 (de) * | 1979-09-18 | 1981-03-19 | Schumag Gmbh, 5100 Aachen | Verfahren und vorrichtung zum richten von langgestrecktem, gezogenem rundmaterial |
-
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- DE DENDAT314233D patent/DE314233C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1102088B (de) * | 1953-05-25 | 1961-03-16 | Western Electric Co | Drahtrichtgeraet |
| DE2937635A1 (de) * | 1979-09-18 | 1981-03-19 | Schumag Gmbh, 5100 Aachen | Verfahren und vorrichtung zum richten von langgestrecktem, gezogenem rundmaterial |
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