DE314242C - - Google Patents
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- Publication number
- DE314242C DE314242C DENDAT314242D DE314242DA DE314242C DE 314242 C DE314242 C DE 314242C DE NDAT314242 D DENDAT314242 D DE NDAT314242D DE 314242D A DE314242D A DE 314242DA DE 314242 C DE314242 C DE 314242C
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- lever
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D05—SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
- D05B—SEWING
- D05B81/00—Sewing machines incorporating devices serving purposes other than sewing, e.g. for blowing air, for grinding
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Sewing Machines And Sewing (AREA)
Description
Die Erfindung behandelt eine Maschine zum Steppen von Schuhzeug,. Lederwaren u. dgl.
und ist besonders für den Hausgebrauch bestimmt. Bei der heutigen. Notwendigkeit,
kleine Reparaturen an Schuhzeug selbst vorzu-' nehmen, ist eine solche' Maschine ein willkommenes
Hilfsgerät, welches von Hand zu betätigen ist und dessen Gebrauch auch dem Ungeübten
infolge der Einfachheit der Handhabung
ίο möglich wird. Es sind zwar schon Doppelsteppstichnähmaschinen
mit Hebelantrieb bekannt. Diesen gegenüber besteht das Wesen der neuen Maschine vornehmlich in der besonderen Anordnung
des antreibenden Handhebels und der eigenartigen Bewegungsübertragung auf das
Schiffchen. ■ ' . . ■ . ■>
In der beigegebenen Zeichnung ist diese Maschine
beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Gesamtansicht,
Fig. 2 bis 4 Einzelteile.
Fig. 2 bis 4 Einzelteile.
Mit α ist ein Hebel bezeichnet, der bei b an
einem Arm c angelenkt ist. Ein Stift d im Hebel α faßt in einen länglichen Schlitz e.vom
Drehteil f, welcher drehbar auf der Stange g sitzt.
Die Stange g geht durch einen Lagerrahmen h,
i, I. Der Arm c liegt ■ auf dem Oberteil des
Rahmens, und zwar auf dem Lager h auf, derart, daß er drehbar ist. Dadurch wird erreicht,
daß der-Hebel c nach allen Seiten zu drehen ist. ; Bei m endet die Stange g in eine Nadelhaltevorrichtung,
in der die Nadel 0 befestigt ist. j> ist ein federnder Drücker, welcher zum Andrücken
des Werkstückes auf die Unterplatte dient und welcher bei ft1 verstellbar ist.
Ein Arm k gabelt sich vorn und faßt mit je einem Gabelarm k1- und k% an die Rahm'enseiten
i. .
Durch einen Schlitz g1 geht ein Formteil r,
welcher an einem Arm r1 schwingend befestigt ist und durch eine. Feder s gehalten wird. Bei
t hat der Formteil r eirie nasenartige Einbuchtung.
Um einen Bolzen q in der Stange g greift eine längliche Aussparung eines Armes u. Dieser
Arm u sitzt an einer Scheibe v, welche sich um
den Zapfen w dreht. ' ^
Neben der Scheibe 'v sitzt auf dem Zapfen w ein Nockenteil x.
Nach unten steht von der Scheibe υ ein Arm y ab. Auf dem Arm u der Schraube υ
steht ein Anschlag u1 und auf y ein Anschlag u%
hoch. ■ . ■ .
An den Arm y faßt eine Stange ζ an, welche bis zum Arm 2 geht, welcher schwingbar an
einem Zapfen 3 sitzt.
Der Arm k steht auf einer Grundplatte 4, welche mittels Schraube 5 am Tisch oder in
sonst geeigneter Lage festgemacht werdenkann.
In der Grundplatte 4 befindet sich der * Raum 6 für das Schiffchen. Dieses Schiffchengehäuse
hat unten einen Zapfen.7 mit einem Zahnrad 8. Gegen das Zahnrad. 8 liegt eine
Zahnstange 9, welche unterhalb oder in einer Ausnutung der Grundplatte als gewöhnliche
Stange weiter geht und in Führungen gelagert ist.
An der Stange 9 sitzt eine Feder 10, welche
die Stange ständig zurückzieht.
Ferner sitzt an der Stange 9 eine Formteil-
gruppe, bestehend aus den Formteilen ii, 15
und dem Stiftrad 20. Der Teil 11 hat unten
eine Nase J2 und oben eine Nase 13 und dreht
sich um Stift 14.
Der Formteil 15 hat unten eine Nase 16 und
oben eine Nase 17 und dreht sich um Stift 18.
Zwischen den beiden Formteilen sitzt um 19
sich drehend ein Stiftrad 20 mit den Stiften 21 und 22.
Der Teil 11 hat an der Nase 13 eine öse 23,
welche um den Stift 21 greift.
Durch Splintfederungen werden die Teile 11,
15 und 20 in ihrer Lage gehalten, geben aber bei der Arbeit nach.
24 ist ein Rollenhalter, 25 die Obergarnrolle. Von da geht der Faden durch die öse 26 nach
der Fadenklemme 28, dann durch die öse 27 des Teiles r, weiter durch die Führung 29 und
schlingt sich an den Halter m1, um durch das
Nadelöhr zu gehen.
30 ist eine Feder, welche die Stange ζ nach
vorn zieht.
Der Arbeitsgang sei nun in folgendem beschrieben :
Drückt man den Hebel α herunter, so geht die Nadel 0 durch das Werkstück bis in den
Schiffchenraum 6. Dabei nimmt der Schlitz g1 j
den Arm r mit nach unten und schwingt ihn um seinen Drehpunkt. Gleichzeitig geht -auch
der Arm u, mitgenommen von q, nach unten. Ist dieser Arm ziemlich un-ten, bzw. hat sich
soweit gedreht, so drückt der Anschlag u1
gegen den unteren Teil χ und drückt den oberen Teil von χ mit der Spitze in die Ausbuchtung t
des Teiles r, so daß dieser arretiert wird.
Durch das Herunterdrücken des Armes u bewegt sich der Ansatz y nach hinten und
schiebt die Stange ζ ebenfalls nach hinten. Der obere Teil des Hebels 2 geht ebenfalls nach
hinten, wodurch der untere Teil von 2' nach vorn schiebt. Da die Spitze dieses unteren
Teils von 2 gegen die Nase 13 des Formteiles 11
liegt, wird dieser bzw. die Formteilgruppe und mit dieser die Stange 9 nach vorn geschoben
und dadurch dreht sich das Schiffchen. Ist die Stange 9 am weitesten nach vorn geschoben,
so hakt die Nase 12 in einen Widerstand ein und die Stange 9 ist arretiert. Inzwischen ist
die Nadel in das Sehiffchengehäuse gelangt, jedoch ist der Oberfaden noch gestrafft.
Jetzt wird der Hebel α wieder nach oben bewegt, dadurch bewegt sich der untere Teil
des Hebels 2 nach hinten, jedoch betätigt er sich, bis er das kurze Stück von der Nase 13
bis zur Nase 17 zurücklegt, noch nicht. Währenddem geht aber die Nadel ein kleines Stück
hoch und es entsteht unten eine kleine Schleife. Kommt dann die Spitze von 2 gegen die Nase 17,
so wird der Formteil 15 nach hinten etwas überkippt. Dadurch drückt die Nase 16 gegen
■den Stift 22 und führt'diesen nach oben. Infolgedessen
bewegt sich der Stift 21 nach unten und nimmt die öse 23 mit. Diese zieht wieder
die Nase 13. nach unten, wodurch der Formteil 11 etwas kippt und die Nase 12 aus der
Arretierung gelöst wird. Sobald dies geschehen ist, wirkt die angespannte Feder 10 und zieht
die Stange 9 mit einem Ruck zurück. Dadurch dreht sich das Schiffchen, faßt mit einem Ansatz
die Schleife des Qberfadens und schlüpft hindurch. . ■
Bis dahin ist der Faden noch schlaff, denn der Arm r ist noch'arretiert. Beim weiteren
Hochgehen der Nadel drückt dann der Ansatz m2
gegen den unteren Arm von y. Dadurch wird die Arretierung gelöst und r schnellt durch die
Feder s angezogen nach oben. Infolgedessen wird der Faden, welcher durch die öse 27 des
Armes r geht^ plötzlich nach oben gezogen und der Stich zieht sich fest. Damit ist der Vorgang
eines Stiches beendet und das Werkstück wird ein wenig vorgeschoben, worauf ein neuer Stich
betätigt wird. Eventuell kann der Haltefuß p mit einer Transportvorrichtung versehen werden,
wodurch sich das Werkstück selbsttätig weitertransportiert. .
Claims (2)
1. Doppelsteppstichnähmaschine mit Hebelantrieb, dadurch gekennzeichnet, daß
der über der Arbeitsstelle angeordnete Antriebshebel (ä) an einem auf einer um die
Nadelstange drehbaren Grundplatte befind- · liehen Arm (c) angelenkt ist und an einem
auf der Nadelstange drehbar angebrachten Kopf (/") anfaßt, wodurch der Hebel rings-
• herum drehbar ist, und jeweils dahin gebracht werden kann, wo der Arbeitende
steht.. .
2. Doppelsteppstichnähmaschine mit Hebelantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die hin und her bewegte Schiffchenantriebsstange (g) durch einen
Hebel (2) bewegt wird, der vermittels einer auf der Schiffchen antriebsstange angebrachten
Gruppe von Formstücken (11, 15, 22, 23) bei ·
seinem Rückgange die Schiffchenantriebsstange erst nach Zurücklegung eines toten
Gangs wieder mitnimmt, wodurch dem Oberfaden Zeit gelassen ist, eine Schleife
zum Durchschlüpfen des Schiffchens zu bilden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314242C true DE314242C (de) |
Family
ID=567067
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314242D Active DE314242C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314242C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739407C (de) * | 1938-02-12 | 1943-09-25 | August Kolhosser | Handbediente Sackzunaehmaschine |
| US4501211A (en) * | 1981-12-08 | 1985-02-26 | Kabushiki Kaisha Niida Seisakusho | Lock stitch type hand sewing machine |
-
0
- DE DENDAT314242D patent/DE314242C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE739407C (de) * | 1938-02-12 | 1943-09-25 | August Kolhosser | Handbediente Sackzunaehmaschine |
| US4501211A (en) * | 1981-12-08 | 1985-02-26 | Kabushiki Kaisha Niida Seisakusho | Lock stitch type hand sewing machine |
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