DE3142475C2 - Fahrzeugleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge - Google Patents

Fahrzeugleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge

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DE3142475C2
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Guenter 7340 Geislingen Reister
Manfred Dipl.-Rer.Pol.Techn. Ullmann
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Ulo-Werk Moritz Ullmann Gmbh & Co Kg, 7340 Geislingen
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    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J6/00Arrangement of optical signalling or lighting devices on cycles; Mounting or supporting thereof; Circuits therefor
    • B62J6/02Headlights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V5/00Refractors for light sources
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F21V17/10Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening
    • F21V17/16Fastening of component parts of lighting devices, e.g. shades, globes, refractors, reflectors, filters, screens, grids or protective cages characterised by specific fastening means or way of fastening by deformation of parts; Snap action mounting
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Abstract

Mit der Erfindung wird eine Fahrzeugleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge beschrieben, deren Reflektor aus einem hermetisch durch die Lichtscheibe abgeschlossenen Hohlkörper besteht. Die Lampe sitzt im Brennpunkt des Reflektorhohlkörpers, wobei ein Einzug im Reflektorhohlkörper den Aufnahmeraum für die Lampe schafft. Der Innenraum des Reflektorhohlkörpers ist luft- und wasserdicht abgeschlossen, so daß die Wirkung des Reflektors auch nach langer Zeit nicht nachläßt.

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Fahrzeugleuchte insbesondere für Zweiradfahrzeuge, nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
  • Eine solche Fahrzeugleuchte ist bekannt (DE-GBM 71 22 533). Bei dieser Bauart ist das Gehäuse und der Reflektor einstückig aus einem synthetischen Kunststoffmaterial geformt und es ist ein zentral angeordnetes, konvexes Teil vorgesehen, in das ein Glühlampenkolben von der vom Reflektor und von der daran angrenzenden Lichtscheibe abgewandten Seite her eingeschoben werden kann. Solche Fahrzeugleuchten, die vorzugsweise für Motorfahrzeuge eingesetzt werden sollen, weisen zwar den Vorteil einer verhältnismäßig einfachen Herstellung auf. Vorteilhaft ist bei solchen Bauarten auch, daß der Reflektor durch die Lichtscheibe hermetisch abgeschlossen werden kann, so daß Umwelteinflüsse nicht zur Beeinträchtigung der Reflexionsschicht führen können. Nachteilig ist aber, daß dann, wenn solche Leuchten für Zweiradfahrzeuge, insbesondere für Fahrräder eingesetzt werden sollen, die Intensität der Lichtabstrahlung, insbesondere in der Hauptabstrahlrichtung, nicht ausreichend sein kann, um die Sicherheit von Zweiradfahrern zu gewährleisten. Die Stromversorgung der Leuchten von Fahrrädern erfolgt bekanntlich über einen relativ leistungsschwachen Dynamo, dessen Leistungsabgabe auch noch fahrgeschwindigkeitsabhängig ist.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Fahrzeugleuchte nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1 in einfacher Weise hinsichtlich ihrer Abstrahlungsintensität zu verbessern.
  • Zu diesem Zweck werden die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruches 1 vorgesehen. Durch diese Maßnahme ergibt sich auch bei schwacher Energieversorgung der Lampe eine genügend hohe Abstrahlungsintensität, zumindestens in der Hauptabstrahlrichtung, die aber auch durch die Anordnung weiterer Optikelemente in Richtungen erreicht werden kann, die von der Hauptabstrahlrichtung abweichen. Vorteilhaft können dazu die Merkmale des Anspruches 2 vorgesehen werden, durch die auch seitlich aus der Leuchte ausfallende Lichtstrahlen intensiver gestaltet werden können, die ebenfalls zur Erhöhung der Sicherheit von Zweiradfahrern beitragen kann. Trotzdem bleibt der Vorteil des abgeschlossenen Reflektorraumes erhalten. Die Herstellung ist ebenfalls einfach, weil sie, wie auch bei der bekannten Bauform, aus einem Stück erfolgen kann.
  • Weitere Vorteile und Merkmale der Erfindung gehen aus den weiteren Unteransprüchen hervor, wobei die Ansprüche 3 bis 6 vorteilhafte Montage- und Ausgestaltungsmöglichkeiten des Re -flektorhohlkörpers und der Lampenfassung angeben.
  • Natürlich ist es auch möglich, den Einzug bzw. den Reflektorhohlkörper in verschiedenen Farben auszulegen, so daß sich die neue Leuchte, wenn als Farbe rot gewählt wird, in einfacher Weise auch als Fahrradschlußlicht eignet.
  • Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispieles weiter erläutert und be -schrieben. In der Zeichnung ist ein Ausschnitt aus einer Leuchte gezeigt, wie sie beispielsweise als Rücklicht für ein Fahrrad verwendet werden kann. In einem nur angedeuteten Gehäuse 4 ist ein Reflektorhohlkörper 1 befestigt, der aus durchsichtigem Kunststoffmaterial hergestellt ist. Der Reflektorhohlkörper 1 besitzt im wesentlichen die Form eines Parabolreflektors und weist einen in das Innere des Reflektorhohlkörpers hineinragenden kuppelförmigen Einzug 1 a auf, der als Lampenabdeckung einen Raum zur Aufnahme der Lampe 5 schafft. Der Einzug 1 a ist Teil des Hohlkörpers 1 und einstückig mit diesem hergestellt. Seine Tiefe ist so bemessen, daß eine in dem von ihm geschaffenen Raum aufgenommene Lampe 5 im Brennpunkt des Parabolreflektors angeordnet werden kann. Die Flächen des Reflektorhohlkörpers 1 sind mit einer reflektierenden Schicht 6 versehen, was entweder durch ein Oberflächenveredelungsverfahren oder durch eine silberfarbige Lackierung erreicht werden kann. Auf der offenen Seite des Reflektorhohlkörpers 1 ist dieser von einer Lichtscheibe 2 abgedeckt, die an den Rändern 15 des Reflektorhohlkörpers 1 mit diesem verschweißt ist, so daß der gesamten Reflektorinnenraum 16 hermetisch abgeschlossen ist.
  • Um die gewünschten Lichtstärken in den verschiedenen Raumwinkeln zu erhalten, sind im Bereich des Einzugs 1 a angeformte, d. h. einstückig mit diesem hergestellte optische Elemente vorgesehen, von denen beispielsweise eine Linse 7 in der Lichthauptabstrahlrichtung A wirkt und die (Ring-)Prismen 8, die seitlich der Linse angeordnet sind, für erforderliche Lichtstärken in verschiedene Höhen- und Seitenwinkel sorgen.
  • Auch ober- und unterhalb oder seitlich der Lampe senkrecht zur Abstrahlrichtung A können an dem Einzug 1 a optische Elemente - in dem gezeigten Ausführungsbeispiel sind dies die Linsen 9 a und 9 b - vorgesehen sein, die einen Teil der von der Lampe 5 ausgehenden Lichtstrahlen auf die Fenster 14 werfen. Die Bereiche der Fenster 14 werden bei der Aufbringung der Reflexionsschicht 6 abgedeckt, wodurch eine Durchtrittsmöglichkeit für Lichtstrahlen geschaffen ist, so daß z. B. auch senkrecht zur Lichthauptabstrahlrichtung A geforderte Lichtstärkeverteilungen erfüllt werden können. Hierzu dienen auch die optischen Elemente 10 a und 10 b im Bereich der Fenster 14, die auf die optischen Elemente 9 a und 9 b des Einzugs 1 a abgestimmt sind. Zwei mögliche Ausgestaltungen der optischen Elemente sind durch die unterschiedliche Darstellung der Elemente 9 a und 9 b angedeutet.
  • Zusätzlich kann auch die Lichtscheibe 2 mit entsprechenden optischen Elementen versehen sein, was vom Einsatz der Leuchte und den damit verbundenen, gewünschten Lichtstärkeverteilungen abhängig ist. Wird farbiges Licht benötigt, so genügt es, entweder den Reflektorhohlkörper und damit auch den Einzug 1 a aus einem entsprechend gefärbten Kunststoff herzustellen und die Lichtscheibe 2 farblos zu gestalten, oder aber es wird die Lichtscheibe 2 mit einer entsprechenden Farbe und der Reflektorhohlkörper mit dem Einzug 1 a farblos hergestellt.
  • An der Rückseite des Reflektorhohlkörpers 1 können Anschläge 17 mit einer Rastausnehmung 19 angeformt sein, in die ein am Gehäuse befestigtes, federndes Rastglied 18 in befestigter Stellung des Reflektorshohlkörpers 1 einrastet. Durch die Wahl einer bestimmten Länge l dieser Anschläge 17 wird sichergestellt, daß die Lage des Reflektorhohlkörpers 1 gegenüber dem Gehäuse 4 fixiert ist. Wenn dann in der Lampenfassung ein Anschlag für die Lampe vorgesehen ist, wird sichergestellt, daß auch nach dem Auswechseln der Lampe 5 diese wieder im Brennpunkt F des Reflektorhohlkörpers 1 sitzt. Der Anschlag wird bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel durch den Kontakt 12 a gebildet, der als starrer Kontakt ausgebildet ist. Die Lampe wird dann so lange eingeschraubt, bis sie auf dem starren Kontakt 12 a aufsitzt. Dabei kann die Lampenfassung 3 entweder fest am Gehäuse 4 befestigt sein, es kann aber auch vorgesehen sein, diese Lampenfassung frei in den Einzug 1 a einschiebbar zu halten. In jedem Falle ist es aber güntig, an der Lampenfassung 3 Dichtungsrippen 13 vorzusehen, die gegenüber dem Einzug 1 a wirken, so daß in den vom Einzug 1 a gebildeten Lampenaufnahmeraum kein Schmutz oder Feuchtigkeit eindringen kann.
  • Alternativ zu dieser Verrastungsmöglichkeit kann der Reflektorhohlkörper 1 auch in seinem vorderen Bereich mit Gehäuseteilen verrastbar sein, was durch gestrichelte Linien angedeutet ist.
  • Wenn die Lichtscheibe 2 mit dem Reflektorhohlkörper 1 verschweißt ist, stellt der Reflektorhohlkörper 1 und die Lichtscheibe 2 eine Baueinheit dar, die es gestattet, mit handelsüblichen Lampen eine die gesetzlichen Mindestanforderungen weit übertreffende Lichtstärkeverteilung zu erzeugen. Diese Baueinheit kann zum Auswechseln einer defekten Lampe 5 einfach herausgenommen werden, indem zum Beispiel eine Verrastung gelöst wird, was hier nicht näher gezeigt ist. Die Lampe kann also sehr einfach ausgewechselt werden. Da in den Innenraum 16 des Reflektorhohlkörpers 1 keine Feuchtigkeit eindringen kann, ändert sich die Reflexionsschicht auch nach langer Zeit nicht, so daß gleichbleibend hohe Lichtstärken immer garantiert sind. Da im Reflektoreinzug 1 a optische Elemente unmittelbar im Nahbereich der Lampe angeordnet sein können, kann von diesen ein relativ großer Raumwinkel erfaßt werden, so daß auch entsprechend große Lichtstärken erreicht werden können.
  • Die Erfindung kann beispielsweise auch bei Scheinwerfern eingesetzt werden und bietet ihre Vorteile immer dann, wenn eine Lichtquelle von einem Reflektor umgeben ist, dabei aber die reflektierenden Flächen vor Feuchtigkeitseinwirkungen geschützt sein sollen und denoch ein leichtes und schnelles Auswechseln einer defekten Lichtquelle möglich bleiben soll.

Claims (6)

1. Fahrzeugleuchte, insbesondere für Zweiradfahrzeuge, mit einem Gehäuse und einer in einer Lampenfassung sitzenden Lampe, die innerhalb der Kontur eines Reflektors angeordnet ist, sowie mit einer Lichtscheibe zur Abdeckung des Reflektors und des Gehäuses, bei der der Reflektor aus einem hermetisch durch die Lichtscheibe abgeschlossenen Hohlkörper besteht und ein mindestens teilweise lichtdurchlässiger Einzug in den Reflektorhohlkörper hereinragt, der einen nur nach außen offenen Raum zur Aufnahme der Lampe bildet, wobei Reflektorhohlkörper und Einzug aus einem Stück aus durchsichtigem Kunststoff mit einer aufgebrachten Reflexionsschicht hergestellt sind, dadurch gekennzeichnet, daß der Einzug (1 a) mit einer Optik (7, 8 9 a, 9 b) versehen ist, die mindestens eine Linse (7) umfaßt, die in Lichthauptabstrahlrichtung (A) wirkt.
2. Fahrzeugleuchte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Einzug optische Elemente (9 a, 9 b) vorgesehen sind, die einen Teil der von der Lampe (5) ausgehenden Lichtstrahlen ablenken und auf in der Reflexionsfläche des Reflektorhohlkörpers (1) vorgesehene Fenster (14) werfen.
3. Fahrzeugleuchte nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenfassung (3) fest mit dem Gehäuse (4) verbunden, und der Reflektorhohlkörper (1) einrastend im Gehäuse (4) befestigt ist.
4. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenfassung (3) nicht fest mit dem Gehäuse (4) verbunden, sondern in den Einzug (1 a) einschiebbar gestaltet ist.
5. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Lampenfassung (3) mit gegenüber dem Einzug (1 a) wirkenden Dichtungsrippen (13) versehen ist.
6. Fahrzeugleuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lampenfassung ein Anschlag für die Lampe in der Form eines starren Kontaktes (12 a) vorgesehen ist.
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