DE314251C - - Google Patents
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- DE314251C DE314251C DENDAT314251D DE314251DA DE314251C DE 314251 C DE314251 C DE 314251C DE NDAT314251 D DENDAT314251 D DE NDAT314251D DE 314251D A DE314251D A DE 314251DA DE 314251 C DE314251 C DE 314251C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/26—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated with filling members between the beams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Physics & Mathematics (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Verfahren zur Herstellung von Eisenbetonrippen decken
mit Hohlkörpereinlagen, welche in bekannter Weise als bleibende Schalung der Eisenbetonrippen
paarweise im Rippenabstand unverschiebbar verlegt werden.
Nach einem bekannten Verfahren werden die als Hohlkörper benutzten Rohre unmittelbar
auf die die ebene Unterfläche der Decke bildende
ίο Mörtelschicht gelegtT und die Zwischenräume
zwischen den Röhrenpaaren werden mit Füllstoffen wie Bimsbeton ausgefüllt, welche als
bleibende Schalung für den Betondruckgurt dienen.
Die nach diesem bekannten Verfahren hergestellten Decken sind infolge der Verwendung
der Füllstoffe zu schwer, dann aber auch zu wenig schallsicher, weil die ebene Mörteldecke
sich unmittelbar an den Kiesbeton der Rippen und den Bimsbeton der ausgefüllten Zwischenräume
anschÜeßt und außerdem die Decke wegen der Füllstoffe zu wenig Luftzwischenräume
enthält. Auch ist bei der bekannten Decke die Verlegung und nachherige Ausbesserung
von Lichtleitungen u. dgl. sehr unbequem. Es ist ferner bekannt, Eisenbetonrippen decken
in der Weise herzustellen, daß mehrere mit Nut und Feder ineinandergreifende Hohlsteine gruppenweise nebeneinander vermauert
und als bleibende Schalung für die Rippen und die Druckplatte der Decke verwendet werden.
Derartige Decken sind aber sehr schwer und umständlich und teuer in der Herstellung.
Schließlich ist es auch bereits bekannt, Eisenbetonrippendecken
mit als bleibende Schalung dienenden muldenförmigen Hohlkörpern aus Pappe o. dgl. herzustellen. Diese Mulden entsprechen
in ihrer Breite dem jeweils gewünschten ' Rippenabstande. Für jeden Abstand müssen
also besondere Mulden vorrätig gehalten werden, und die einzelnen Mulden bedürfen besonders
wegen ihrer großen Breite einer eigenartigen Verklammerung durch eiserne Bügel und Haken,
so daß die Decke schwierig herzustellen ist und teuer wird. ■ ' ■ . .
Außerdem ist allen den bekannten Decken der Nachteil gemeinsam, daß Hohlräume für die
Verlegung von Lichtleitungen u. dgl. höchstens in einer Richtung, 'nicht aber gleichzeitig in der
Längs- und Querrichtung der Decke vorhanden sind.
Nach der Erfindung werden diese Ubelstände dadurch vermieden, daß an sich als Deckeneinlage
bekannte einzeln nicht trägfähige, dünnwandige Mulden aus Pappe oder einem ähnlichen
leichten Stoffe zu beliebig breiten, je an sich tragfähigen, eine bleibende Schalung bildenden
Hohlkörpern auf quer zu ihnen laufenden Latten nebeneinander gelegt werden, die mit Ansätzen
die Mulden umgreifen, in der fertigen Decke von den sie untergreifenden Rippen' in an sich bekannter
Weise festgehalten werden und als Träger einer Putzdecke dienen.
Bei der neuen, einfach herzustellenden Decke dienen die Hohlräume der muldenförmigen
Hohlkörper als Kanäle für die Verlegung von Lichtleitungen u. dgl. in der Längsrichtung,
während die Zwischenräume zwischen den in der Querrichtung verlaufenden Latten als Kanäle
für die Verlegung der Lichtleitungen in der Querrichtung zu benutzen sind.
Die Decke wird durch das Vorhandensein der :
durch diese Längs- und Querkanäle bedingten I großen Lufträume sehr leicht und isolierfähig j
gegen Wärme. . j
Auf der Zeichnung ist das neue Verfahren j beispielsweise in einer Ausführungsform dargestellt.
Die Fig. ι zeigt einen Querschnitt durch die Decke nebst Schalung,
die Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 1, wobei die Eisenbewehrung weggelassen
ist, die
Fig. 3 einen zwischen zwei Lattenzügen geführten Querschnitt durch die Decke bei ab- j
genommener Schalung, die ■ :
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie C-D der j
Fig- 3· r
Auf den Pfosten α ruhen die Unterzüge b. Auf diese werden dort, wo die herzustellende j
. Decke Rippen besitzen soll, Bohlen c gelegt. \
Auf diese Bohlen werden in Abständen bis zu j 1,00 m Reihen von im Mittelteil mit Ausschnit- ;
ten versehenen Latten d gelegt und wenn erforderlich, leicht angeheftet. Zwischen den ein- i
zelnen Latten jeder Reihe sind Zwischenräume e ; vorgesehen, deren Breite ungefähr derjenigen j
der Eisenbetonrippen entspricht. Zwischen die
' einzelnen Lattenreihen werden dort, wo die |
Betonrippen f aufgestampft werden sollen, kurze Bohlenstücke g (Fig. 2) verlegt, deren Ober- !
kante mit derjenigen der Latten ungefähr ! bündig liegt. Statt dieser kurzen Bohlenstücke j
können auch die Zwischenräume zwischen den j Lattenreihen ganz mit Schalbrettern, die mit \
den Latten parallel laufen, ausgelegt werden.
Die Enden der Latten sind in der aus den Fig. 1 und 3 ersichtlichen Weise unterschnitten. In
die Stirnenden werden Nägel h (Fig. 1) so weit eingetrieben, daß ihre Köpfe noch ein gewisses
Stück über die Enden der Latten vorstehen.
Auf die Latten werden die einzelnen Hohlkörpergruppen, deren jede aus zwei oder mehr
Strängen unten offener, umgekehrt U-förmiger Mulden i besteht, so dicht nebeneinander gelegt,
daß die seitlich stehengebliebenen Ansätze k der Latten in die Mulden eingreifen.
Die Mulden i können falls erforderlich auf den Latten auch mittels der Nägel h oder sonstwie befestigt
werden. Es genügt aber vollkommen, die Mulden vor der Herstellung der Betonrippen
irgendwie zu beschweren, beispielsweise dadurch, daß man einen Teil der Druckplatte I
vor der Fertigstellung der Rippen f auf die j Mulden * stampft. . j
Zur Bildung der Tragrippen f wird nach dem j Verlegen der Bewehrungseisen m Beton in den
Zwischenräumen zwischen den einzelnen Rohrgruppen i eingestampft, wobei die Bohlen g als' ,
Schalung für die Unterseite der Rippen dienen (Fig. 2), während die Seitenwände der äußersten
Mulden i jeder Gruppe die seitliche Begrenzung für die Stampf form der Rippen, bilden. Dadurch,
daß die Ansätze k der Latten d in die Mulden i eingreifen, können diese beim Stampfen nicht verschoben oder eingedrückt werden.
Die Zwischenräume e zwischen den Köpfen der Latten d jeder Lattenreihe werden in der
aus den Fig. 1 und 2 ersichtlichen Weise vom Beton ausgefüllt, so daß an diesen. Stellen die
Eisenbetonrippen f mit Querrippen von Rippenbreite versehen sind. Der Beton dieser Querrippen
greift unter die unterschnittenen Köpfe der Latten und umhüllt die Nägel h. Die
Latten sind also unverschieblich an den Rippen befestigt. Selbstverständlich können aber die
Holzträger d beliebige Länge haben und durch beliebige andere Mittel an den Rippen befestigt
werden.
Nach Fertigstellung der Rippen wird die Druckplatte I vollendet.
Nach dem Abbinden der Decke werden die Pfosten a, die Unterzüge b, die Bohlen c und die
Bohlenstücke g entfernt. An der Unterseite der Latten el wird dann wie üblich zur Herstellung
der ebenen Unterfläche eine Putzdecke η befestigt, -welche durch die Latten in einem entsprechenden
Abstande von den Betonrippen gehalten wird. Der so gebildete Luftzwischenraum
in Verbindung mit dem in den Hohlkörpern enthaltenen großen Luftraum wirkt
isolierend.
Wie der Pfeil 0 in der Fig. 3 erkennen läßt, entstehen hierdurch quer zu den Rippen laufende
Hohlräume, welche die durch den Pfeil p in der Fig. 4 angedeuteten Hohliäume der
Hohlkörper i miteinander verbinden und ebenfalls für die Verlegung von Lichtleitungen dienen
können.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zur Herstellung von Eisenbetonrippendecken mit Hohlkörpereinlagen, dadurch gekennzeichnet,- daß einzeln nicht tragfähige dünnwandige Mulden (i) aus Pappe oder einem ähnlichen leichten Stoff zu beliebig breiten, je in sich tragfähigen, eine log bleibende Schalung bildenden Hohlkörpern auf quer zu ihnen laufende Latten (d) nebeneinander gelegt werden, die mit Ansätzen (k) die Mulden (i) umgreifen, in der · fertigen Decke von den Rippen festgehalten n0 werden und als Träger einer Putzdecke dienen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE314251C true DE314251C (de) | 1900-01-01 |
Family
ID=567075
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT314251D Expired DE314251C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE314251C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971596C (de) * | 1954-01-16 | 1959-02-26 | Christian Pluta | Zweischalige Stahlbetonrippendecke |
-
0
- DE DENDAT314251D patent/DE314251C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE971596C (de) * | 1954-01-16 | 1959-02-26 | Christian Pluta | Zweischalige Stahlbetonrippendecke |
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