DE3142618C2 - Halbleiteranordnung mit Transistor und Widerstandszone - Google Patents
Halbleiteranordnung mit Transistor und WiderstandszoneInfo
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Abstract
Integriertes Schaltungselement, das seitlich durch Oxid isoliert wird und einen Transistor (T) sowie einen Widerstand (R) enthält, wobei der Widerstand durch eine Verlängerung (221) der Basiszone (220) gebildet wird, wobei in dieser Verlängerung ein Emitter (23) liegt. Die Abschnürzone (223), die unter dem Emitter (23) liegt, erhält eine selektive Überdotierung in bezug auf insbesondere die Abschnürzone (224), die unter dem anderen Emitter (24) liegt. Element, das für die Herstellung von Speicherpunktzellen durch Zusammenfügen mit einem anderen praktisch identischen Element bestimmt ist.
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Halbleiteranordnung entsprechend dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Derartige Halbleiteranordnungen werden in bistabilen Speicherzellen verwendet, die mit zwei Transistoren
mit je zwei Emittern für Speichermatrizen in der sogenannten ECL-Technik (Emitter-Coupled Logic) versehen sind. Die Basis- und Kollektorgebiete der beiden
Transistoren sind dabei kreuzweise gekoppelt; die Kollektorgebiete sind mit einer ersten Speiseleitung über
Widerstände verbunden, die als Belastungselemente wirken; ein Emittergebiet jedes Transistors ist mit einer
zweiten Speiseleitung verbunden; die beiden anderen Emittergebiete sind mit einer ersten bzw. einer zweiten
Lese- und Schreibleitung verbunden.
Eine Halbleiteranordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs Ί ist aus der DE-OS 28 54 994 bekannt.
Die genannte Widerstandszone wird dabei durch eine laterale Erweiterung der Basiszone des Transistors gebildet In einer Speicherzelle, die aus derartigen Halbleitcranordnungen aufgebaut ist, ist eines der Emittergebiete jedes Transistors \\. einer lateralen Erweiterung
des Basisgebietes integriert, die als Widerstandszone wirkt. Eine derartige Anordnung ist günstig, weil sie zu
einer erheblichen Herabsetzung der Abmessungen der Zellen in bezug auf die der Zeilen mit einer ähnlichen
Struktur beiträgt, in denen die Emittergebiete und die Widerstände alle in unterschiedlichen Teilen des Basisgebietes untergebracht sind. Dagegen weist eine derartige Anordnung den Nachteil auf, daß durch Integration
des Emitters in der Widerstandzone der Querschnitt der genannten Widerstandszone über einen Teil ihrer Länge herabgesetzt wird. Um zu vermeiden, daß über die
betrachtete Länge der genannte Querschnitt des schmalen Raumes zwischen dem Emittergebiet und dem darunterliegenden Kollektorgebiet — wobei in diesem
Raum durch seine tiefe Lage der spezifische Widerstand des Halbleitermaterials hoch ist, was einen zu hohen
Wert des betrachteten Widerstandes mit sich bringt — beschränkt wird, ist das genannte Emittergebiet in zwei
einzelne Zonen aufgeteilt; auf diese Weise hat sich zwischen diesen Zonen ein Kanal in einem Stütze Halbleitermateria! gebildet in dem das Material einen viel nied-
rigeren spezifischen Widerstand als in dem genannten tiefliegenden schmalen Raum aufweist, während auf
zweckmäßige Weise dafür gesorgt wird, daß die Integration des Emitters in der Widerstandszone mit der
Erhaltung eines für diesen Widerstand geeigneten ohm
sehen Wertes kompatibel ist
Durch eine derartige Maßnahme ist es jedoch erforderlich, daß für die Bildung des Kanals die Integrationsinsel verbreitert wird, mit anderen Worten, daß ihre
Oberfläche vergrößert wird, was zu dem stets auf dem
Gebiet integrierter Schaltungen, insbesondere der Speicherschaltungen, angestrebten Zweck einer immer größeren Integrationsdichte im Widerspruch steht
Einerseits unter Berücksichtigung der Breite des Kanals selber, die bei Massenherstellung wegen der nor-
malerweise zulässigen Toleranzen nicht kleiner als z. B. 3 μπι sein kann, if *d andererseits wegen der Tatsache,
daß die beiden Emitterzonen, die den Kanal umgeben, an Ränder des versenkten Dielektrikums grenzen, die
das inselförmige Gebiet begrenzen, und weil ferner jede
Emitterzone eine genügende Breite haben muß, muß zwangsweise die Breite der Insel 30 bis 40% größer als
beim Fehlen des Kanals gewählt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die obengenannten Nachteile der Halbleiteranordnungen des
beschriebenen Typs mit dielektrischer Isolierung zu beseitigen und die Halbleiteranordnung so kompakt zu
machen, daß eine möglichst große Anzahl von Zellen integriert werden kann.
Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß dies
dadurch erreicht werden kann, daß wenigstens an der
Stelle der ersten Emitterzone der spezifische Widerstand des zweiten Halbleitergebietes wenigstens zwischen dieser Emitterzone und dem Kollektorgebiet herabgesetzt werden kann.
Die genannte Aufgabe wird bei einer Halbleiteranordnung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1,
erfindungsgemäß durch die im kennzeichnenden Teil des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Dadurch wird der ohmsche Wert des Teiles der ge
nannten Widerstandszone, der die unterhalb der ersten
Emitterzone liegende Abschnürzone bildet, auf einen gewählten Wert herabgesetzt.
Die Anwendung einer Anordnung nach der Erfindung bietet mehrere Vorteile.
An erster Stelle ist es auf diese Weise möglich, der vom Dielektrikum begrenzten Insel eine geringe Breite
zu erteilen. Da der spezifische Widerstand der Abschnürzone auf einen Wert herabgesetzt werden kann,
der gerade etwas niedriger als der übliche Wert ist (d. h.
der Wert desselben ohne zusätzliche Dotierung), kann
nämlich der Querschnitt dieser Abschnürzone verkleinert werden: Einerseits ist es nicht mehr erforderlich,
einen Kanal durch das erste Er.iittergebiet anzubringen,
wie dies bei der Anordnung nach der genannten DE-
OS 28 54 984 der Fall ist, wodurch eine Verringerung
der Breite des genannten Querschnittes erhalten wird; andererseits kann die Länge, über die die Abschnürung
erfolgt, in der Längsrichtung des Widerstandes dadurch
verkleinert werden, daß die Abmessung des ersten Emittergebietes in derselben Richtung etwas herabgesetzt
wird (dies wegen der besseren Bedingungen für die Photoätzung des Emitterfensters, das, weil es größer als
jedes der Fenster ist, die im Falle eines in zwei Zonen aufgeteilten Emitters erforderlich sind, schmäler gemacht
werden kann).
Durch diese Verkleinerung der Abmessungen der Abschnürzone **rird eine allgemeine Herabsetzung der
von einem derartigen integrierten Schaltungselement beanspruchten Oberfläche erhalten. Dies ist aus zwei
Gründen günstig, und zwar zunächst weil diese Herabsetzung zu einer Erhöhung der Integrationsdichte beiträgt,
und weiter weil dadurch durch eine damit einhergehende Verringerung der Kapazität (insbesondere der
Kapazität des Kollektor/Basis-Übergangs und des darunterliegenden Kollektor/Substrat-Übergangs) eine erhebliche
Zunahme der Ansprechgeschwindigkeit erhalten werden kann.
Andererseits bedeutet die Verringerung des spezifischen Widerstands der Abschnürzone durch Überdotierung
dieser Zone — und demzufolge auch des „gesamten Widerstandes —, daß sie weniger empfindlich für Änderungen
der ohmschen Werte gemacht wird, die mit äußeren Feldern zusammenhängen (die z. B. durch Oberflächenladungen
herbeigeführt werden). Dadurch ist es auch möglich, eine zweckmäßige Verringerung der
Streuung der Werte zwischen den Widerständen der integrierten Elemente einer und derselben Fertigungsserie infolge kleiner Verfahrensänderungen zu erreichen.
Eine Überdotierung der Abschnürzone bedeutet auch, daß der Verstärkungsfaktor des Teiles des Transistors,
der mit dem ersten Emittergebiet gebildet wird, herabgesetzt wird und also kleiner als der des Teiles
desselben Transistors wird, der mit dem zweiten Emittergebiet gebildet wird.
Es sei aber bemerkt, daß gerade im Falle einer Anwendung
bei bistabilen Zellen von Speichermatrizen, wobei die Abschlüsse auf die oben angegebene Weise
angebracht sind, d. h, daß eine Verbindung zwischen einem ersten Emittergebiet und einer Speiseleitung und
eine Verbindung zwischen dem zweiten Emittergebiet und einer Steuerleitung hergestellt ist, die genannte
Herabsetzung der Verstärkung keine Beeinträchtigung der Wirkung der Zellen mit sich bringt. Die ersten Emittergebiete
der beiden Transistoren einer Zelle sind nämlich nicht mit der Randelektronik des Speichers verbunden;
sie lassen nur einen Strom fließen, mit dessen Hilfe die Information in der Zelle festgehalten werden kann,
wodurch der entsprechende Transistorteii keinen hohen Verstärkungsfaktor aufzuweisen braucht Dagegen
müssen die zweiten Emittergebiete, die Lese- und Schreibinformation verarbeiten müssen, zu Transistoren,
die einen hohen Verstärkungsfaktor aufweisen, gehören.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigt
F i g. 1 das elektrische Schaltbild einer bistabilen Speicherzelle, wie sie z. B. in der ECL-Technik angewandt
wird,
F i g. 2 eine Draufsicht auf ein integriertes Schaltungselement, das einen Transistor mit zwei Emittern und
einen Widerstand umfaßt, und
F i R. 3 einen schematichen Schnitt längs der Linie
III-III der F i g. 2 zur Veranschaulichung der Maßnahme
nach der Erfindung.
Das Schaltbild nach F i g. 1 zeigt die beiden Transistoren T mit denen eine ECL-Speicherzelle hergestellt Is1.
Im vorliegenden Falle sind die beiden Transistoren praktisch miteinander identisch; ihre Basis- und Kollektorgebiete
sind kreuzweise miteinander verbunden; die Kollektorgebiete sind mit einer ersten Speiseleitung L1
über Widerstände R mit praktisch gleichen Werten verbunden; ein Emitter Fi jedes Transistors ist an eine
to zweite Speiseleitung angeschlossen, die hier als eine Stromquelle h angegeben ist und die den Strom zum
Festhalten der Information in der Zelle liefert; von den beiden anderen Emittergebieten £2 ist das eine an eine
erste Steuer- und Schreibleitung Z.3 und das andere an eine zweite Steuer- und Schreibleitung L4 angeschlossen.
Die Herstellung einer Zelle nach dem Schaltbild in F i g. 1 in der Halbleitertechnologie macht es notwendig,
diese in zwei voneinander getrennte Inseln zu bilden, die je einen Transistor und den Kollektrvbelastungswiderstand
des anderen Transistors enthaltet!.
F i g. 2 und 3 zeigen einen derartigen 1 eil der Zelle in
Draufsicht bzw. im Schnitt Der genannte Teil wird in einem Halbleiterkörper 10 gebildet, der durch ein Substrat
101 gebildet wird, das mit einer epitaktischen Schicht iO2 überzogen ist und eine obere Fläche 10/4
aufweist, die die Oberfläche dieses Körpers bildet, an der alle Teile hergestellt sind und auf der die Verbindungen
hergestellt werden. Sie ist seitlich von einem versenkten Dielektrikum 11 und in der Tiefe von einer
vergrabenen Schicht 12 begrenzt. Der dargestellte Teil enthält weiter:
— ein erstes Gebiet 21 vom ersten Leitungstyp (das einen Teil der epitaktischen Schicht 102 bildet, wobei
die vergrabene Schicht 12 gleichfalls von einem ersten Leitungstyp ist, während das Substrat 101
vom zweiten Leitungstyp ist), das den Kollektor des Transistors Tbildet;
— ein zweites Gebiet 22 vom zweiten Leitungstyp, das in der Schicht 102 erzeugt ist und an die Oberfläche
\0A grenzt; dieses Gebiet 22 umfaßt die Basis 220 des Transistors Tund die Widerstandszone 221 (die
dem Widerstand R entspricht), die eine seitliche Fortsetzung der genannten Basis 22C ist;
— ein drittes und ein viertes Gebiet 23 bzw. 24 vom ersten Leitungstyp, die innerhalb des zweiten Gebietes
22 angebracht sind, die ebenfalls an die Obsrfläche 10Λ grenzen und zwei Emitterzonen
des Transistors Tbilden.
Die Widerstandszone 221 erstreckt sich zwischen einem ersten Kontakt 30, der auch der Kontakt B der
Basis 220 ist, und einem zweiter. Kontakt 35, der am Rande des betreffenden Teiles liegt.
Die erste Emitterzone 23, die dem Emitter E\ nach
F i g. 1 entspricht, liegt in dem Teil 221 des Gebietes 22, d. h. in dem die Widerstandszone bildenden Teil. Die
zweite Emitterzon, 24, die dem Emitter E2 nach F i g. 1
entspricht, Hegt in dem anderen Teil 220 des Gebietes 12, d. h. in der eigentlichen Basis des Transistors; die
Gebiete 23 und 24 und ihre Kontakte 33 bzw. 34 befinden sich zu beiden Seiten des Basiskontakts 30.
Mit Hilfe einer in Fig. 3 nicht dargestellten tiefen Kollektoranschlußzorie kann die Verbindung zwischen
dem Kollektorgebiet 21 und dem zugehörigen Kollektorkontakt 31 hergestellt werden.
Die Gebiete bzw. Zonen 21, 22, 23 und 24 werden
völlig oder teilweise von dem Dielektrikum 11 begrenzt.
Die Emitterzonen 23 und 24 stehen in Kontakt mit zwei gegenüberliegenden Wänden IM und Ud des isolierenden
Dielektrikums 11 und erstrecken sich also über die ganze Breite des Gebietes 22.
Maßnahmen der obenbeschriebenen Art, die sich insbesondere auf die seitliche Isolierung des versenkten
Dielektrikums, die Erzeugung der beiden Emitterzonen 23 und 24 gegenüber dem Basiskontakt 30 und die Integration
der Zone 23 in dem Widerstand 221 beziehen, sind aus der genannten DE-OS 28 54 994 bekannt. Diese
Maßnahmen beabsichtigen, gleich wie die Maßnahmen, die darin bestehen, daß der zweite Kontakt 35 des Widerstandes
221 auf der durch die Zonen 23 und 24 und den Basiskontakt 30 bestimmten Linie angebracht wird,
die von einem Speicherelement auf dem Halbleiterkörper beanspruchte Oberfläche möglichst zu verkleinern
und dadurch eine maximale Integrationsdichte zu erhalten.
In der bei der vorliegenden Anmeldung angewandten Struktur weist der Halbleiterventil 223 des zweiten Gebietes
22, der zwischen der ersten Emitterzone 23 und dem darunterliegenden Kollektorgebiet 21 liegt (und
somit einen Teil der Widerstandszone 221 bildet) einen spezifischen Widerstand auf, der kleiner als der anderer
Teile des zweiten Gebietes 22 ist (die insbesondere einen Teil der Basis 220 bilden).
Der genannte Halbleitermaterialteil 223 ist ein wesentlicher
Teil des Widerstandes 221, denn er befindet sich an der Stelle des Schichtteiles 22, der zwischen dem
Basiskontakt 30 (dem ersten Kontakt des Widerstandes) und dem Kontakt 35 (dem zweiten Kontakt des Widerstandes)
liegt Dieser Teil weist einen verhältnismäßig kleinen Querschnitt (Dicke 0,10 bis 0,15 μίτι) in bezug
auf den Querschnitt des verbleibenden Teiles des Widerstandes (Dicke 0,30 bis 0,45 μιη auf, dieser Teil ist
auch ein tiefer Teil des Gebietes 22 in dem beim Fehlen einer besonderen Behandlung der spezifische Widerstand
hoch ist Der ohmsche Wert des gesamten Widerstandes 221 ist stark von dem des Teiles 223 dieses Widerstandes
abhängig. Gerade in diesem Teil 223 werden die Maßnahmen nach der Erfindung angewandt, um den
ohmschen Wert desselben auf einem Pegel festzulegen, der für eine befriedigende Wirkung des mit dem genannten
Widerstand 221 verbundenen Transistors geeignet ist
Zur Herstellung einer entsprechenden Anordnung werden auf einem Substrat 101 aus z. B. Silicium vom
p-Typ Zonen für die vergrabenen Schichten 12 vom η+ -Typ erzeug«, deren Anzahl von den zu bildenden
Schaltungselementen abhängig ist; dann wird eine epitaktische Schicht 102 vom η-Typ abgelagert, wonach auf
photolithographischem Wege eine Maske zum Ätzen von Nuten angebracht und dann mittels thermischer
Oxidation das versenkte, die Elemente voneinander trennende Siliciumoxid 11 erzeugt wird. Die folgende
Bearbeitung ist eine Diffusion oder eine tiefe örtliche Implantation über eine geeignete Maske von Koilektorkontaktzonen
vom η+-Typ. Mit einer Implantation vom η+-Typ, die über eine andere Maske durchgeführt wird,
können die Emitterzonen 23 und 24 erzeugt werden. Danach folgt eine Implantation von Ionen vom p-Typ
zum Erzeugen der Basisgebiete 220 und der Widerstände 221. Durch eine tiefe Implantation von Ionen vom
p-Typ, die über eine Maske durchgeführt wird, die nur an der Stelle der Oberfläche des Emittergebietes für
Ionen durchlässig ist, wird die Dotierungskonzentration in den Abschnürgebieten 223 erhöht und wird demzufolge
der spezifische Widerstand dieser Gebiete herabgesetzt. Bevor auf der Oberfläche 10-4. Anschlußkontakte
und ein Verbindungsmuster angebracht werden, wird die Anordnung noch einer Ausheizbearbeitung unterworfen,
um eine geeignete Verteilung der Verunreinigungen zu erhalten.
In der Halbleitertechnologie bekannte Techniken zum Erhalten einer Selbstregistrierung der unterschiedlichen
Masken mit Hilfe einer Hauptmaske (z. B. aus
ίο Siliciumoxid und/oder -nitrid), von Duplikatmasken und
Abschirmmasken (z. B. aus Lack), die zu einer genauen Definition der Geometrie der Zonen und Gebiete führen,
können im Rahmen des vorliegenden Verfahrens zum Anbringen von Schaltungselementen und Zellen
verwendet werden.
Die Abmessungen der unterschiedlichen Gebiete der Anordnung — insbesondere die Dicke — und das Dotierungsprofil
in diesen Gebieten sind naturgemäß von den Bedingungen bei den verschiedenen Implantationen abhängig.
Nachstehend werden einige Ziffern gegeben, die diese Bedingungen näher umschreiben, während weiter
die Werte der spezifischen Widerstände für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel aufgeführt werden.
— Die epitaktische Schicht 102 weist eine Dicke von 0.8 bis 2,5 μπι auf; ihr Flächenwiderstand ist 5 bis
—
— Das Gebiet 22 wird durch Implantation von Borionen mit einer Dosis von 1 bis 2 · 1014 Atomen/cm2
bei einer Energie von 25 bis 70 keV erzeugt. Seine Dicke ist 0,30 bis 0,45 μη:. Der mittlere Flächenwiderstand
desselben beträgt 600 Ω/α. Der Flächenwiderstand im tiefsten Teil in der Nähe des Kollektor/Basis-Übergangs
ist etwa 6000 bis 7000 Ω/D. Die Gebiete der Emitter 23 und 24 werden durch
Implantation von Arsenionen mit einer Dosis von 3 bis 7 · 10'5 Atomen/cm2 bei einer Energie von 25
bis 35 keV erhalten. Ihre Dicke liegt zwischen 0,20 und 030 μπι.
In der Abschnürzone 223 ist eine zusätzliche Implantation von Borionen mit einer Dosis von 1014
bis 1013 Atomen/cm2 bei einer Energie von 50 bis
150 keV angewandt. Der Flächenwiderstand in dieser Zone, der anfänglich 6000 bis 7000 Ω/D beträgt,
beträgt nach dieser Behandlung 1500 bis 2000 Ω/D.
Die oben angegebenen Widerstandswerte sind die nach der endgültigen thermischen Behandlung erhaltenen
Werte. Diese Behandlung wird in einer St'^kstoffatmosphäre durchgeführt und dauert 30 Minuten; während
dieser Zeitdauer wird die Temperatur des Ofens auf einem Wert zwischen 900 und 9500C gehalten.
Wegen der relativ höheren Dotierung der Abschnürzone 223, die unter der ersten Emitterzone 23 liegt im Vergleich zu der Abschnürzone 224, die unter der zweiten Emitterzone 24 liegt, wandern die Verunreinigungen der genannten Zone 223 etwas tiefer in das darunterliegende Kollektorgebiet 21 als die Verunreinigungen der
Wegen der relativ höheren Dotierung der Abschnürzone 223, die unter der ersten Emitterzone 23 liegt im Vergleich zu der Abschnürzone 224, die unter der zweiten Emitterzone 24 liegt, wandern die Verunreinigungen der genannten Zone 223 etwas tiefer in das darunterliegende Kollektorgebiet 21 als die Verunreinigungen der
Zone 224 während der endgültigen Ausheizbehandlung. Die Zone 224 ist denn auch etwas dünner als die Zone
223 und weist zu gleicher Zeit einen höheren spezifischen Widerstand auf. Wie aus Obenstehendem ersichtlich
ist, ist die Verstärkung des Teiles des Transistors,
dsr der zweiten Emitterzone 24 entspricht, größer ais
die des Teiles desselben Transistors, der der ersten
Emitterzone 23 entspricht, ohne daß jedoch dieses Ungleichgewicht die Wirkung des Elements und der Spei-
cherzelle, von der es einen Teil bildet, beeinträchtigt.
Ein integriertes Schaltungselement für eine ECL-Speicherzelle, di2 auf die oben angegebene Weise aufgebaut
und hergestellt ist, beansprucht an der Oberfläche der Scheibe eine Oberfläche von etwa 2000 μπι2
(unter Berücksichtigung der Hälfte der Breite des versenken die angrenzenden Elemente voneinander trennender/Oxids
11).
Vergleichsweise sei erwähnt, daß ein ähnliches integriertes Schaltungselement, dessen Emittf rgebiet 23 in
zwei Zonen aufgeteilt ist, die durch einen Kanal voneinander getrennt sind, eine Oberfläche von 2700 μιτι2 beansprucht.
Durch Zusammenfügung zweier integrierter Schaltungselemente gemäß dem elektrischen Schaltbild in
F i g. 1 wird eine bistabile Speicherzelle gebildet, die wenig Raum in Anspruch nimmt. Die Zusammenfiigung
erfolgt diirrh Hip Anbringung app'tanptpr MptaHhahnen
auf der Oberfläche 1OA °
20 Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
25
30
35
40
45
50
55
60
65 S
Claims (1)
- Patentanspruch:Halbleiteranordnung mit einam Halbleiterkörper mit mindestens einem an eine Oberfläche grenzenden, von einem versenkten Dielektrikum begrenzten inselförmigen Gebiet, in dem ein Transistor und eine Widerstandszone angebracht sind, mit einem ersten Halbleitergebiet von einem ersten Leitungstyp, das ein Kollektorgebiet des Transistors enthält, und einem darüberliegenden, an die Oberfläche grenzenden zweiten Halbleitergebiet von einem zweiten, dem ersten entgegengesetzten Leitungstyp, das eine Basiszone des Transistors und die Widerstandszone enthält und in dem sich mindestens eine erste und eine zweite Emitterzone vom ersten Leitungstyp befinden, die Emittergebiete des Transistors bilden, wobei die Widerstandszone zwischen zwsi Anschlüssen, des zweiten Halbleitergebietes liegt, von denen eis erster Anschluß zugleich den Basiskontakt des Transistors bildet, und wobei die erste Emitterzone zwischen den zwei Anschlüssen liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen der ersten Emitterzone (23) und dem Kollektorge-. biet (21) liegende Teil (223) des zweiten Halbleitergebietes (22) einen niedrigeren spezifischen Widerstand und eine größere Dicke als der zwischen der zweiten Emitterzone (24) und dem Kollektorgebiet (21) liegende Teil (224) des zweiten Halbieitergebietes (22) aufweist.
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