DE3142668C2 - - Google Patents

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Albert Ziegler & Co Kg 7928 Giengen De GmbH
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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60KARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
    • B60K25/00Auxiliary drives
    • B60K25/06Auxiliary drives from the transmission power take-off

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung eines Nebenverbrauchers eines Kraftfahrzeugs, welcher vom Schaltge­ triebe des Fahrzeugs her über eine Nebenantriebskupplung angetrieben wird, mit einer dem Schaltgetriebe vorgeschalteten Hauptkupplung und mit wenigstens einem von Hand betätigbaren Befehlsgeber, durch dessen Ausgangssignale die Kupplungen aktivierbar sind, indem durch diesen Befehlsgeber über ein Zeitglied ein Ausrücksteuerkreis für die Hauptkupplung und ein Einrücksteuerkreis für die Nebenantriebskupplung betätigt wird.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 26 05 681 insbe­ sondere für Feuerwehrfahrzeuge bekannt. Ein derartiger Neben­ verbraucher ist beispielsweise eine Löschwasserpumpe oder ein elektrischer Generator, und eine Einschaltung dieses Nebenverbrauchers muß von verschiedenen Stellen des Fahrzeugs aus vorgenommen werden können. Dabei wird zeitgesteuert die Hauptkupplung ausgerückt, die Nebenantriebskupplung eingerückt und dann die Hauptkupplung wieder eingerückt.
Bei derartigen Nebenantrieben besteht das Problem, daß sie durch Drehzahl­ regelung des sie antreibenden Fahrzeugmotors an die jeweiligen Lastverhältnisse angepaßt werden müssen. Dies erfolgt bisher unter Verwendung eines auf das Drehzahlsteuerglied des Motors arbeitenden Bowdenzugs und eines handbedienten Drehzahleinstell­ hebels. Die Betätigung der Kupplungen und die separaten Einstellung der Drehzahl ist jedoch umständlich und lästig.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden, daß beim Einschalten eines Nebenverbrauchers automatisch auch eine Drehzahlregelung auf den Fahrzeugmotor einwirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen ein Drehzahl­ steuerglied des Fahrzeugmotors steuernden Drehzahlsteuerkreis gelöst, der mit einem auf die Motordrehzahl ansprechenden Fühler zusammenarbeitet und beim Auftreten eines Hauptkupplungs­ Einrücksteuersignals bei gleichzeitig eingerückter Nebenan­ triebskupplung aktiviert ist.
Die Bedienungsperson muß dadurch nur noch einen einzigen Hebel betätigen, der alle erforderlichen Vorgänge, nämlich die Kupplungsbetätigungen und eine Drehzahlregelung, auslöst. Die Bedienung wird dadurch einfach und übersichtlich.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch 1 angegebenen Einrichtung möglich.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist sichergestellt, daß die Nebenantriebskupplung erst dann eingerückt wird, wenn die Hauptkupplung vollständig ausgerückt ist. Dies ist im Hinblick auf einen geringen Verschleiß der Nebenantriebskupplung von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 wird auf einfache Weise erreicht, daß das Wiedereinrücken der Hauptkupplung erst dann erfolgt, wenn die Nebenantriebskupplung eingerückt ist. Damit wird der beim Ingangsetzen des Neben­ verbrauchers auftretende Schlupf von der sowieso für hohe Last ausgelegten Hauptkupplung des Fahrzeuges vollständig übernommen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 erlaubt es, als elektrische Befehlsgeber solche zu verwenden, die bei Betätigung jeweils einen Impuls abgeben, z. B. Taster oder Lichtschranken.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 wird erreicht, daß das Ausschalten des Nebenverbrauchers durch dieselben Impuls-Befehlsgeber erfolgen kann, die auch zum Einschalten des Nebenverbrauchers dienen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im Hinblick auf den Einsatz in warmer und feuchter Umgebungs­ atmosphäre von Vorteil. Man kann auch leicht die durch die elektronischen Bauelemente gebildete Steuereinheit durch eine andere ersetzen und an der Schnittstelle zwischen Steuer­ einheit und fahrzeugfesten Teilen der Steuereinrichtung eine Prüfeinheit einstecken, mit welcher sich die verschiedenen Funktionen der Leistungsschalteinheit und der durch sie gespeisten Stellmotoren testen lassen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführngsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine seitliche, teilweise weggebrochene Ansicht eines Feuerwehr-Löschfahrzeuges;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung zum Steuern des an eine Zapfwelle des Fahrzeugge­ triebes angeschlossenen Nebenverbrauchers des in Fig. 1 gezeigten Löschfahrzeuges;
Fig. 3 ein detaillierteres Blockschaltbild eines Dreh­ zahlsteuerkreises für einen Generator als Neben­ verbraucher;
Fig. 4 eine alternative Ausführungsform der Betätigungs­ schalteranordnung und -verschaltung für die Steuer­ schaltung nach Fig. 2; und
Fig. 5 ein detailliertes Schaltbild einer praktischen Ausführungsform einer Nebenverbraucher-Steuer­ schaltung, in welchem der Drehzahlsteuerkreis nicht wiedergegeben ist.
Fig. 1 zeigt ein Feuerwehr-Löschfahrzeug mit einem Motor 12, der über eine federnd in die Einrückstellung vorgespannte Hauptkupplung 14, ein automatisches Schaltgetriebe 16 und eine Kardanwelle 18 auf die Hinterachse des Fahrzeuges ar­ beitet.
Das Schaltgetriebe 16 weist ein angeflanschtes Zapfgetriebe 20 auf, welches ständig von der Eingangswelle des Schaltge­ triebes 16 her angetrieben ist. Über eine Nebenantriebs­ kupplung 22 ist das Zapfgetriebe 20 mit einem Nebenver­ braucher 24 verbunden, der in Zusammenhang mit der weiter unten beschriebenen Drehzahlregelung insbesondere von einem Elektrogenerator gebildet wird, ansonsten aber auch beispiels­ weise eine Löschwasserpumpe sein kann.
Zum Betätigen der Hauptkupplung 14 ist ein doppeltwirken­ der Stellzylinder 26, zum Betätigen der Nebenantriebskupp­ lung 22 ein doppeltwirkender Stellzylinder 28 vorgesehen. Es kann sich dabei um hydraulische oder druckluftbetriebene Arbeitszylinder handeln, je nachdem, ob die Servobremsanlage des Fahrzeuges eine Hydraulikpumpe oder eine Druckluftpumpe enthält, welche dann zugleich die Druckmittelversorgung für die Stellzylinder 26 und 28 mit übernehmen kann.
Die Druckmittelversorgung der Stellzylinder 26 und 28 erfolgt über eine Schalteinheit 30, die über eine Servodrucklei­ tung 32 mit einer nicht gezeigten Pumpe (z. B. dem Kompres­ sor der Bremsanlage oder der Lenkhilfenpumpe des Fahrzeu­ ges) angeschlossen ist. Über einen Steuerleitungsstrang 34 ist die Schalteinheit 30 mit einer Steuereinheit 36 verbun­ den. Durch die Schalteinheit 30 wird unter Steuerung der Steuereinheit 36 zusätzlich zu den Stellzylindern 26 und 28 ein Schrittmotor 38 gespeist, auf dessen Abtriebswelle ein Ritzel aufgekeilt ist, welches mit einer Zahnstange 40 kämmt. Letztere arbeitet auf einen Dosierhebel 42 einer dem Motor 12 zugeordneten Einspritzpumpe 44.
Die Stellzylinder 26 und 28 sind jeweils an einem mit der Fahr­ zeugkarosserie fest verbundenen Halteteil angelenkt, so daß ihre Ausrichtung beim Verschwenken der gelenkig mit ihnen verbundenen Kupplungs-Betätigungshebel 46 und 48 entsprechend angepaßt wird. Ähnlich kann die Zahnstange 40 durch ein verschwenkbares Führungsteil in Anlage am Ritzel des Schrittmotors 38 gehalten sein, um der Kreisbewegung des freien Endes des Dosierhebels 42 Rechnung zu tragen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Steuereinheit 36 über eine Signalleitung 50 a mit einem Tastschalter 52 verbun­ den, der in eine Außenwand der Fahrzeugkarosserie eingesetzt ist. Weitere Signalleitungen 50 b, 50 c führen zu weiteren, in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Tastschaltern, die sich an anderen Stellen des Fahrzeuges befinden und gleicher­ maßen zum Ein- bzw. Ausschalten des Nebenverbrauchers 24 dienen.
Die Steuereinheit 36 ist eingangsseitig mit einem Drehzahl­ geber 54 verbunden, der an das Schaltgetriebe 16 angeflanscht ist und ein der Drehzahl der Eingangswelle zugeordnetes Signal in Form einer Impulsfolge mit der Drehzahl zugeord­ neter Frequenz bereitstellt. Hierfür eignet sich insbesondere ein Drehzahlgeber mit einem induktiven Aufnehmer, der mit einer durch die Eingangswelle angetriebenen Zahnscheibe, der Einfachheit halber z. B. einem ständig angetriebenen Getrieberad, zusammenarbeitet.
In Fig. 2 ist ein erster Tastschalter 52 a. der zum Ein­ schalten des Nebenverbrauchers 24 dient, und ein zweiter Tastschalter 52 b gezeigt, der zum Ausschalten der Lösch­ wasserpumpe dient. Tastschalter 52 a können z. B. an mehreren Stellen des Fahrzeuges vorgesehen sein, während ein Tastschal­ ter 52 b nur einmal vorgesehen ist. Damit ist ein unbeabsichtig­ tes Wiederausschalten des Nebenverbrauchers 24 durch Feuer­ wehrleute, die an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges einen Tastschalter zum Zwecke des Einschaltens des Nebenverbrauchers 24 unkoordiniert betätigen, nicht möglich. Selbstverständlich kann die Beschaltung auch so ausgebildet werden, daß jeder Schalter sowohl zum Einschalten als auch zum Ausschalten dient, wie es bei einem für die Praxis vorgesehenen Ausführungsbei­ spiel der Fall ist, worauf noch eingegangen werden wird.
Der Tastschalter 52 a ist mit dem Setzeingang S einer bi­ stabilen Kippschaltung 56 verbunden. Das an deren "1"-Aus­ gang erhaltene Signal wird über ein ODER-Glied 58 und einen Verstärker 60 auf der Steuerleitung 34 a bereitgestellt und veranlaßt die Schalteinheit 30, die Hauptkupplung 14 aus­ zurücken. Ein zweiter Eingang des ODER-Gliedes 58 ist über eine Leitung 62 mit dem in der Zeichnung nicht wiedergege­ benen Schaltpunktrechner für das automatische Schaltgetriebe 16 verbunden, so daß bei fahrendem Löschfahrzeug 10 dann auf der Leitung 62 die zum Gangwechsel im Schaltgetriebe not­ wendigen Ausrücksignale erhalten werden.
Der "1"-Ausgang der bistabilen Kippschaltung 56 ist ferner über einen Verzögerungskreis 64 mit der Zeitkonstanten t 1 (z. B. eine monostabile Kippstufe) mit dem Setzeingang S einer weiteren bistabilen Kippschaltung 66 verbunden. Das an deren "1"-Ausgang erhaltene Signal wird über einen Ver­ stärker 68 auf die Steuerleitung 34 b gegeben und veranlaßt die Schalteinheit 30 zum Einrücken der Nebenantriebskupp­ lung 22.
Der Ausgang des Verzögerungskreises 64 ist ferner über einen weiteren Verzögerungskreis 70 mit der Zeitkonstanten t 2 mit der Rückstellklemme R der bistabilen Kippschaltung 56 ver­ bunden. Der Rückstelleingang R der bistabilen Kippschaltung 66 ist über den Tastschalter 52 b mit Signal beaufschlagbar.
Ein UND-Glied 72 ist eingangsseitig mit dem "0"-Ausgang der bistabilen Kippschaltung 56 und dem "1"-Ausgang der bistabi­ len Kippschaltung 66 verbunden und arbeitet auf die Aktivie­ rungsklemme eines Drehzahlsteuerkreises 74. Dieser ist ein­ gangsseitig mit dem Drehzahlgeber 54 verbunden und stellt an seinen beiden Ausgängen Signale zum Verstellen des Dosier­ hebels 42 in Richtung höherer bzw. niederer Drehzahlen bereit. Diese Signale werden über Verstärker 76 und 78 auf die Steuerleitungen 34 c und 34 d gegeben.
Die in Fig. 2 wiedergegebene Steuerschaltung arbeitet fol­ gendermaßen:
Beim Schließen des Tastschalters 52 a wird die bistabile Kippschaltung 56 gesetzt, so daß auf der Steuerleitung 34 a ein Signal erhalten wird. Die Schalteinheit 30 rückt nun die Hauptkupplung 14 aus. Nach der Zeitspanne t 1 wird auch die bistabile Kippschaltung 66 gesetzt, und nun wird auf der Steuerleitung 34 b ein Signal erhalten, worauf die Schalteinheit 30 die Nebenantriebskupplung 22 einrückt. Nach einer weiteren Zeitspanne t 2 wird die bistabile Kipp­ schaltung 56 zurückgesetzt, so daß das Signal auf der Steu­ erleitung 34 a verschwindet und die Hauptkupplung 14 wieder eingerückt wird. Beim Wiedereinrücken der Hauptkupplung 14 wird dort der gesamte Schlupf beim Ingangsetzen des Neben­ verbrauchers 24 aufgenommen. Zugleich mit dem Einrücken der Hauptkupplung 14 ist nun auch das UND-Glied 72 an beiden Eingängen mit Signal beaufschlagt, und der Drehzahlsteuer­ kreis 74 beginnt nun die Drehzahl des hier von einem Elektro­ generator gebildeten Nebenverbrauchers durch Nachfahren der Motordrehzahl auf den gewünschten Wert einzustellen.
Zum Abschalten des Nebenverbrauchers 24 wird der Tastschal­ ter 52 b betätigt, wodurch die bistabile Kippschaltung 66 zurückgesetzt wird. Damit verschwindet das Signal auf der Steuerleitung 34 b, und die Nebenantriebskupplung 22 wird ausgerückt. Zugleich ist das UND-Glied 72 an seinem einen Eingang nicht mehr mit Signal beaufschlagt, so daß nun auch die Drehzahlregelung des Motors 12 beendet wird.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, enthält der Drehzahlsteuer­ kreis 74 einen mit dem Drehzahlgeber 54 verbundenen Frequenz/ Spannungsumsetzer 80. Dessen Ausgangssignal wird auf die einen Eingänge zweier Komparatoren 82 und 84 gegeben, deren zweite Eingänge mit als einstellbare Widerstände gezeigten Referenzsignalquellen 86 und 88 verbunden sind, welche die obere bzw. untere Grenze des Totbereiches der Drehzahl­ regelung vorgeben, innerhalb dessen eine Drehzahlkorrektur noch nicht durchgeführt wird.
Ein Taktgeber 90, der Impulse mit vorgegebener Frequenz be­ reitstellt, ist mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes 92 verbunden, dessen zweiter Eingang mit der Aktivierungsklemme des Drehzahlsteuerkreises 74 und damit mit dem Ausgang des UND-Gliedes 72 (vgl. Fig. 2) verbunden ist. Das Ausgangs­ signal des UND-Gliedes 92 beaufschlagt die einen Eingänge von UND-Gliedern 94 und 96, deren zweite Engänge mit den Aus­ gängen der Komparatoren 82 und 84 verbunden ist.
Auf diese Weise erhält man am einen Ende des Drehzahlsteuer­ kreises 74 Impulse vorgegebener Frequenz, wenn die Motor­ drehzahl zu gering ist, am anderen Ausgang des Drehzahl­ steuerkreises Impulse der vorgegebenen Frequenz, wenn die Motordrehzahl zu hoch ist. Diese Impulse können leicht in Speiseimpulse für den Schrittmotor 38 umgesetzt werden.
An die Ausgänge der Komparatoren 82 und 84 angeschlossene Leucht­ dioden 98 und 100 zeigen ein Nachregeln der Motordrehzahl in Richtung zu niederen bzw. höheren Werten an.
Bei der Abwandlung gemäß Fig. 4 sind vier Tastschalter 52 a-52 d zum Ein- und Ausschalten des Nebenverbrauchers 24 über ein ODER-Glied 102 zusammengeschaltet. Dessen Ausgangs­ signal beaufschlagt einen Frequenzteiler 104 mit Teilver­ hältnis zwei, und das Ausgangssignal des letzteren wird über einen Inverter 106 auf die Setzklemme S der bistabilen Kippschaltung 56 von Fig. 2 und direkt auf die Rückstell­ klemme R der bistabilen Kippschaltung 66 von Fig. 2 gegeben. Damit kann man von jedem der Tastschalter 52 aus den Neben­ verbraucher 24 zuschalten oder ausschalten.
Fig. 5 zeigt ein detailliertes Schaltbild einer von der Funktion her noch weiter verbesserten Steuerschaltung, wobei Einzelheiten der Drehzahlsteuerung nicht gezeigt sind. In dieser Figur steht jeweils "C" für einen Kondensator, "D" für eine Diode, "IC" für einen integrierten Schaltkreis, "R" für einen Widerstand, "r" für Relaiskontakte, "REL" für ein Relais, "T" für einen Transistor und "V" für einen Varistor.
Einzelheiten der Zusammenschaltung der verschiedenen Bau­ elemente sind direkt der Fig. 5 zu entnehmen. Die Arbeits­ weise der in Fig. 5 wiedergegebenen Steuerschaltung ist folgendermaßen:
Beim Betätigen des Tastschalters 52 zieht das Remanenzrelais REL 1 den Transistor T 1 und die Diode D 5 an. Dadurch wird die positive Versorgungsspannung über den Relaiskontakt r 1 auf die Steuerleitung 34 a geschaltet, was - wie oben beschrieben - zum Ausrücken der Hauptkupplung 14 führt.
Durch das Anziehen des Relais REL 1 wird der Widerstand R 19 spannungslos, der Transistor T 7 sperrt, und stabilisierte Spannung gelangt nun über die Widerstände R 3 und R 4 auf den KondensatorC 2. Dieser lädt sich nun so lange auf, bis die mit ihm verbundenen, einen Schmitt-Trigger bildenden C-Mos-Schaltkreise ihre Schaltschwelle erreichen. Durch die ansteigende Flanke des am Ausgang dieser Schaltkreise er­ haltenen Impulses wird über den Kondensator C 7 und den Widerstand R 16 der Transistor T 6 durchgesteuert. Der Transistor T 4 ist über den Widerstand R 14 ebenfalls durch­ gesteuert, so daß nun das Remanenzrelais Rel 2 anzieht. Nun wird über die Relaiskontakte r 2 die positive Versor­ gungsspannung auf die Steuerleitung 34 b gegeben, was - vgl. oben - zum Einrücken der Nebenantriebskupplung 22 führt. Zugleich wird der Widerstand R 9 spannungslos, und nun wird die am Kondensator C 6 anliegende Spannung über den Wider­ stand R 11 abgebaut.
Die mit dem Kondensator C 6 verbundenen Operationsverstärker ändern nun ihren Schaltzustand, und zwar erhält man am Ausgang "1" des in der Zeichnung oberen Operationsverstärkers ein niederpegeliges Signal, während man am Ausgang "7" des unteren Operationsverstärkers ein hochpegeliges Signal erhält.
Nun wird der Kondensator C 5 über den Widerstand R 8 auf­ geladen, bis die Schaltschwelle der zusammen einen Schmitt- Trigger bildenden nachfolgenden C-Mos-Schaltkreise erreicht wird. Nach der durch den Widerstand R 8 und den Kondensator C 5 vorgegebenen Zeitkonstanten wird der Transistor T 3 über den Widerstand R 7 durchgesteuert, und hierdurch wird das Remanenzrelais Rel 1 in die Ausgangsstellung zurückge­ bracht. Damit unterbrechen die Relaiskontakte r 1 wieder die Verbindung zwischen der Steuerleitung 34 a und der positiven Versorgungsspannung.
Wird der Tastschalter 52 noch einmal betätigt, so laufen die oben beschriebenen Schritte mit umgekehrtem Ergebnis analog ab. Dabei wird dann das Remanzenzrelais Rel 2 wieder zurückgesetzt, und die Relaiskontakte r 2 unterbrechen dann die Verbindung zwischen der positiven Versorgungsspannung und der Steuerleitung 34 b. Damit ist der Nebenverbraucher 24 ausgeschaltet, wobei die Unterbrechung des Kraftflusses sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten an der Hauptkupplung 14 des Löschfahrzeuges 10 erfolgt.

Claims (6)

1. Einrichtung zur Steuerung eines Nebenverbrauchers (24) eines Kraftfahrzeugs, welcher vom Schaltgetriebe (16) des Fahrzeugs her über eine Nebenantriebskupplung (22) angetrieben wird, mit einer dem Schaltgetriebe (16) vorgeschalteten Hauptkupplung (14) und mit wenigstens einem von Hand betätigbaren Befehlsgeber (Tastschalter 52) durch dessen Ausgangssignale die Kupplungen (14; 22) aktivierbar sind, indem durch diesen Befehlsgeber (Tastschalter 52) über ein Zeitglied (56, 64, 70) ein Ausrücksteuerkreis (58, 60) für die Hauptkupplung (14) und ein Einrücksteuerkreis (66, 68) für die Nebenantriebskupplung (22) betätigt wird, gekennzeichnet durch einen ein Drehzahlsteuerglied (Dosierhebel 42 einer Einspritzpumpe) des Fahrzeugmotors (12) steuernden Drehzahlsteuerkreis (74), der mit einem auf die Motordrehzahl ansprechenden Fühler (Drehzahlgeber 54) zusammenarbeitet und beim Auftreten eines Hauptkupplungs- Einrücksteuersignals bei gleichzeitig eingerückter Nebenantriebs­ kupplung aktiviert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausgangssignal des Befehlsgebers (Tastschalter 52 a) über einen Ver­ zögerungskreis (64) auf den Einrücksteuerkreis (66, 68) für die Nebenantriebskupplung (22) gegeben wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zeitglied eine bistabile Kippschaltung (56) aufweist, deren Setzeingang (S) mit dem Befehlsgeber (Tastschalter 52 a) verbunden ist und deren Rückstelleingang (R) über einen weiteren Verzöge­ rungskreis (70) mit dem Ausgang des ersten Verzögerungskreises (64) verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Einrücksteuerkreis (66, 68) eine bistabile Kippschaltung (66) aufweist, deren Setzeingang (S) mit dem Ausgang des ersten Verzögerungskreises (64) verbunden ist und deren Rückstelleingang (R) mit einem Befehlsgeber (Tastschalter 52 b) der Kommandoeinheit verbunden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch einen mindestens einem der Befehlsgeber (Tastschalter 52 a-52 d) nachge­ schalteten Frequenzteiler (104) mit Teilverhältnis zwei, dessen Ausgangssignal direkt bzw. invertiert (106) auf den Setzeingang (S) der dem Ausrücksteuerkreis (58, 70) zugeordneten bistabilen Kippschaltung (56) bzw. den Rückstelleingang (R) der dem Einrücksteuerkreis (66, 68) zugeordneten bistabilen Kippschaltung (66) gegeben wird, oder umgekehrt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die elektronischen Bauelemente in einen gemeinsamen Kunststoffblock eingegossen und über einen Mehrfachstecker lösbar am Fahrzeug angebracht sind.
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