DE3142668C2 - - Google Patents
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- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Control Of Vehicle Engines Or Engines For Specific Uses (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Steuerung eines
Nebenverbrauchers eines Kraftfahrzeugs, welcher vom Schaltge
triebe des Fahrzeugs her über eine Nebenantriebskupplung
angetrieben wird, mit einer dem Schaltgetriebe vorgeschalteten
Hauptkupplung und mit wenigstens einem von Hand betätigbaren
Befehlsgeber, durch dessen Ausgangssignale die Kupplungen
aktivierbar sind, indem durch diesen Befehlsgeber über ein
Zeitglied ein Ausrücksteuerkreis für die Hauptkupplung und
ein Einrücksteuerkreis für die Nebenantriebskupplung betätigt
wird.
Eine derartige Einrichtung ist aus der DE-OS 26 05 681 insbe
sondere für Feuerwehrfahrzeuge bekannt. Ein derartiger Neben
verbraucher ist beispielsweise eine Löschwasserpumpe oder
ein elektrischer Generator, und eine Einschaltung dieses
Nebenverbrauchers muß von verschiedenen Stellen des Fahrzeugs
aus vorgenommen werden können. Dabei wird zeitgesteuert die
Hauptkupplung ausgerückt, die Nebenantriebskupplung eingerückt
und dann die Hauptkupplung wieder eingerückt.
Bei derartigen
Nebenantrieben besteht das Problem, daß sie durch Drehzahl
regelung des sie antreibenden Fahrzeugmotors an die jeweiligen
Lastverhältnisse angepaßt werden müssen. Dies erfolgt bisher
unter Verwendung eines auf das Drehzahlsteuerglied des Motors
arbeitenden Bowdenzugs und eines handbedienten Drehzahleinstell
hebels. Die Betätigung der Kupplungen und die separaten Einstellung
der Drehzahl ist jedoch umständlich und lästig.
Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde,
eine Einrichtung der eingangs genannten Gattung so weiterzubilden,
daß beim Einschalten eines Nebenverbrauchers automatisch
auch eine Drehzahlregelung auf den Fahrzeugmotor einwirkt.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch einen ein Drehzahl
steuerglied des Fahrzeugmotors steuernden Drehzahlsteuerkreis
gelöst, der mit einem auf die Motordrehzahl ansprechenden
Fühler zusammenarbeitet und beim Auftreten eines Hauptkupplungs
Einrücksteuersignals bei gleichzeitig eingerückter Nebenan
triebskupplung aktiviert ist.
Die Bedienungsperson muß dadurch nur noch einen einzigen
Hebel betätigen, der alle erforderlichen Vorgänge, nämlich
die Kupplungsbetätigungen und eine Drehzahlregelung, auslöst.
Die Bedienung wird dadurch einfach und übersichtlich.
Durch die in den Unteransprüchen aufgeführten Maßnahmen sind
vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen der im Anspruch
1 angegebenen Einrichtung möglich.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 2 ist
sichergestellt, daß die Nebenantriebskupplung erst dann
eingerückt wird, wenn die Hauptkupplung vollständig ausgerückt
ist. Dies ist im Hinblick auf einen geringen Verschleiß der
Nebenantriebskupplung von Vorteil.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 3 wird
auf einfache Weise erreicht, daß das Wiedereinrücken der
Hauptkupplung erst dann erfolgt, wenn die Nebenantriebskupplung
eingerückt ist. Damit wird der beim Ingangsetzen des Neben
verbrauchers auftretende Schlupf von der sowieso für hohe
Last ausgelegten Hauptkupplung des Fahrzeuges vollständig
übernommen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 4 erlaubt es,
als elektrische Befehlsgeber solche zu verwenden, die bei
Betätigung jeweils einen Impuls abgeben, z. B. Taster oder
Lichtschranken.
Mit der Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 5 wird
erreicht, daß das Ausschalten des Nebenverbrauchers durch
dieselben Impuls-Befehlsgeber erfolgen kann, die auch zum
Einschalten des Nebenverbrauchers dienen.
Die Weiterbildung der Erfindung gemäß Anspruch 6 ist im
Hinblick auf den Einsatz in warmer und feuchter Umgebungs
atmosphäre von Vorteil. Man kann auch leicht die durch die
elektronischen Bauelemente gebildete Steuereinheit durch
eine andere ersetzen und an der Schnittstelle zwischen Steuer
einheit und fahrzeugfesten Teilen der Steuereinrichtung eine
Prüfeinheit einstecken, mit welcher sich die verschiedenen
Funktionen der Leistungsschalteinheit und der durch sie
gespeisten Stellmotoren testen lassen.
Nachstehend wird die Erfindung anhand von Ausführngsbeispielen
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen näher
erläutert. In dieser zeigt
Fig. 1 eine seitliche, teilweise weggebrochene Ansicht
eines Feuerwehr-Löschfahrzeuges;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung zum
Steuern des an eine Zapfwelle des Fahrzeugge
triebes angeschlossenen Nebenverbrauchers des
in Fig. 1 gezeigten Löschfahrzeuges;
Fig. 3 ein detaillierteres Blockschaltbild eines Dreh
zahlsteuerkreises für einen Generator als Neben
verbraucher;
Fig. 4 eine alternative Ausführungsform der Betätigungs
schalteranordnung und -verschaltung für die Steuer
schaltung nach Fig. 2; und
Fig. 5 ein detailliertes Schaltbild einer praktischen
Ausführungsform einer Nebenverbraucher-Steuer
schaltung, in welchem der Drehzahlsteuerkreis
nicht wiedergegeben ist.
Fig. 1 zeigt ein Feuerwehr-Löschfahrzeug mit einem Motor 12,
der über eine federnd in die Einrückstellung vorgespannte
Hauptkupplung 14, ein automatisches Schaltgetriebe 16 und
eine Kardanwelle 18 auf die Hinterachse des Fahrzeuges ar
beitet.
Das Schaltgetriebe 16 weist ein angeflanschtes Zapfgetriebe
20 auf, welches ständig von der Eingangswelle des Schaltge
triebes 16 her angetrieben ist. Über eine Nebenantriebs
kupplung 22 ist das Zapfgetriebe 20 mit einem Nebenver
braucher 24 verbunden, der in Zusammenhang mit der weiter
unten beschriebenen Drehzahlregelung insbesondere von einem
Elektrogenerator gebildet wird, ansonsten aber auch beispiels
weise eine Löschwasserpumpe sein kann.
Zum Betätigen der Hauptkupplung 14 ist ein doppeltwirken
der Stellzylinder 26, zum Betätigen der Nebenantriebskupp
lung 22 ein doppeltwirkender Stellzylinder 28 vorgesehen.
Es kann sich dabei um hydraulische oder druckluftbetriebene
Arbeitszylinder handeln, je nachdem, ob die Servobremsanlage
des Fahrzeuges eine Hydraulikpumpe oder eine Druckluftpumpe
enthält, welche dann zugleich die Druckmittelversorgung
für die Stellzylinder 26 und 28 mit übernehmen kann.
Die Druckmittelversorgung der Stellzylinder 26 und 28 erfolgt
über eine Schalteinheit 30, die über eine Servodrucklei
tung 32 mit einer nicht gezeigten Pumpe (z. B. dem Kompres
sor der Bremsanlage oder der Lenkhilfenpumpe des Fahrzeu
ges) angeschlossen ist. Über einen Steuerleitungsstrang 34
ist die Schalteinheit 30 mit einer Steuereinheit 36 verbun
den. Durch die Schalteinheit 30 wird unter Steuerung der
Steuereinheit 36 zusätzlich zu den Stellzylindern 26 und 28
ein Schrittmotor 38 gespeist, auf dessen Abtriebswelle ein
Ritzel aufgekeilt ist, welches mit einer Zahnstange 40 kämmt.
Letztere arbeitet auf einen Dosierhebel 42 einer dem Motor
12 zugeordneten Einspritzpumpe 44.
Die Stellzylinder 26 und 28 sind jeweils an einem mit der Fahr
zeugkarosserie fest verbundenen Halteteil angelenkt, so daß
ihre Ausrichtung beim Verschwenken der gelenkig mit ihnen
verbundenen Kupplungs-Betätigungshebel 46 und 48 entsprechend
angepaßt wird. Ähnlich kann die Zahnstange 40 durch ein
verschwenkbares Führungsteil in Anlage am Ritzel des
Schrittmotors 38 gehalten sein, um der Kreisbewegung des
freien Endes des Dosierhebels 42 Rechnung zu tragen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist die Steuereinheit 36 über
eine Signalleitung 50 a mit einem Tastschalter 52 verbun
den, der in eine Außenwand der Fahrzeugkarosserie eingesetzt
ist. Weitere Signalleitungen 50 b, 50 c führen zu weiteren,
in der Zeichnung nicht wiedergegebenen Tastschaltern, die
sich an anderen Stellen des Fahrzeuges befinden und gleicher
maßen zum Ein- bzw. Ausschalten des Nebenverbrauchers 24
dienen.
Die Steuereinheit 36 ist eingangsseitig mit einem Drehzahl
geber 54 verbunden, der an das Schaltgetriebe 16 angeflanscht
ist und ein der Drehzahl der Eingangswelle zugeordnetes
Signal in Form einer Impulsfolge mit der Drehzahl zugeord
neter Frequenz bereitstellt. Hierfür eignet sich insbesondere
ein Drehzahlgeber mit einem induktiven Aufnehmer, der mit
einer durch die Eingangswelle angetriebenen Zahnscheibe,
der Einfachheit halber z. B. einem ständig angetriebenen
Getrieberad, zusammenarbeitet.
In Fig. 2 ist ein erster Tastschalter 52 a. der zum Ein
schalten des Nebenverbrauchers 24 dient, und ein zweiter
Tastschalter 52 b gezeigt, der zum Ausschalten der Lösch
wasserpumpe dient. Tastschalter 52 a können z. B. an mehreren
Stellen des Fahrzeuges vorgesehen sein, während ein Tastschal
ter 52 b nur einmal vorgesehen ist. Damit ist ein unbeabsichtig
tes Wiederausschalten des Nebenverbrauchers 24 durch Feuer
wehrleute, die an verschiedenen Stellen des Fahrzeuges einen
Tastschalter zum Zwecke des Einschaltens des Nebenverbrauchers
24 unkoordiniert betätigen, nicht möglich. Selbstverständlich
kann die Beschaltung auch so ausgebildet werden, daß jeder
Schalter sowohl zum Einschalten als auch zum Ausschalten dient,
wie es bei einem für die Praxis vorgesehenen Ausführungsbei
spiel der Fall ist, worauf noch eingegangen werden wird.
Der Tastschalter 52 a ist mit dem Setzeingang S einer bi
stabilen Kippschaltung 56 verbunden. Das an deren "1"-Aus
gang erhaltene Signal wird über ein ODER-Glied 58 und einen
Verstärker 60 auf der Steuerleitung 34 a bereitgestellt und
veranlaßt die Schalteinheit 30, die Hauptkupplung 14 aus
zurücken. Ein zweiter Eingang des ODER-Gliedes 58 ist über
eine Leitung 62 mit dem in der Zeichnung nicht wiedergege
benen Schaltpunktrechner für das automatische Schaltgetriebe
16 verbunden, so daß bei fahrendem Löschfahrzeug 10 dann auf
der Leitung 62 die zum Gangwechsel im Schaltgetriebe not
wendigen Ausrücksignale erhalten werden.
Der "1"-Ausgang der bistabilen Kippschaltung 56 ist ferner
über einen Verzögerungskreis 64 mit der Zeitkonstanten t 1
(z. B. eine monostabile Kippstufe) mit dem Setzeingang S
einer weiteren bistabilen Kippschaltung 66 verbunden. Das
an deren "1"-Ausgang erhaltene Signal wird über einen Ver
stärker 68 auf die Steuerleitung 34 b gegeben und veranlaßt
die Schalteinheit 30 zum Einrücken der Nebenantriebskupp
lung 22.
Der Ausgang des Verzögerungskreises 64 ist ferner über einen
weiteren Verzögerungskreis 70 mit der Zeitkonstanten t 2 mit
der Rückstellklemme R der bistabilen Kippschaltung 56 ver
bunden. Der Rückstelleingang R der bistabilen Kippschaltung
66 ist über den Tastschalter 52 b mit Signal beaufschlagbar.
Ein UND-Glied 72 ist eingangsseitig mit dem "0"-Ausgang der
bistabilen Kippschaltung 56 und dem "1"-Ausgang der bistabi
len Kippschaltung 66 verbunden und arbeitet auf die Aktivie
rungsklemme eines Drehzahlsteuerkreises 74. Dieser ist ein
gangsseitig mit dem Drehzahlgeber 54 verbunden und stellt
an seinen beiden Ausgängen Signale zum Verstellen des Dosier
hebels 42 in Richtung höherer bzw. niederer Drehzahlen
bereit. Diese Signale werden über Verstärker 76 und 78 auf
die Steuerleitungen 34 c und 34 d gegeben.
Die in Fig. 2 wiedergegebene Steuerschaltung arbeitet fol
gendermaßen:
Beim Schließen des Tastschalters 52 a wird die bistabile
Kippschaltung 56 gesetzt, so daß auf der Steuerleitung 34 a
ein Signal erhalten wird. Die Schalteinheit 30 rückt nun
die Hauptkupplung 14 aus. Nach der Zeitspanne t 1 wird auch
die bistabile Kippschaltung 66 gesetzt, und nun wird auf
der Steuerleitung 34 b ein Signal erhalten, worauf die
Schalteinheit 30 die Nebenantriebskupplung 22 einrückt.
Nach einer weiteren Zeitspanne t 2 wird die bistabile Kipp
schaltung 56 zurückgesetzt, so daß das Signal auf der Steu
erleitung 34 a verschwindet und die Hauptkupplung 14 wieder
eingerückt wird. Beim Wiedereinrücken der Hauptkupplung 14
wird dort der gesamte Schlupf beim Ingangsetzen des Neben
verbrauchers 24 aufgenommen. Zugleich mit dem Einrücken der
Hauptkupplung 14 ist nun auch das UND-Glied 72 an beiden
Eingängen mit Signal beaufschlagt, und der Drehzahlsteuer
kreis 74 beginnt nun die Drehzahl des hier von einem Elektro
generator gebildeten Nebenverbrauchers durch Nachfahren der
Motordrehzahl auf den gewünschten Wert einzustellen.
Zum Abschalten des Nebenverbrauchers 24 wird der Tastschal
ter 52 b betätigt, wodurch die bistabile Kippschaltung 66
zurückgesetzt wird. Damit verschwindet das Signal auf der
Steuerleitung 34 b, und die Nebenantriebskupplung 22 wird
ausgerückt. Zugleich ist das UND-Glied 72 an seinem einen
Eingang nicht mehr mit Signal beaufschlagt, so daß nun
auch die Drehzahlregelung des Motors 12 beendet wird.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, enthält der Drehzahlsteuer
kreis 74 einen mit dem Drehzahlgeber 54 verbundenen Frequenz/
Spannungsumsetzer 80. Dessen Ausgangssignal wird auf die
einen Eingänge zweier Komparatoren 82 und 84 gegeben, deren
zweite Eingänge mit als einstellbare Widerstände gezeigten
Referenzsignalquellen 86 und 88 verbunden sind, welche die
obere bzw. untere Grenze des Totbereiches der Drehzahl
regelung vorgeben, innerhalb dessen eine Drehzahlkorrektur
noch nicht durchgeführt wird.
Ein Taktgeber 90, der Impulse mit vorgegebener Frequenz be
reitstellt, ist mit dem einen Eingang eines UND-Gliedes 92
verbunden, dessen zweiter Eingang mit der Aktivierungsklemme
des Drehzahlsteuerkreises 74 und damit mit dem Ausgang des
UND-Gliedes 72 (vgl. Fig. 2) verbunden ist. Das Ausgangs
signal des UND-Gliedes 92 beaufschlagt die einen Eingänge
von UND-Gliedern 94 und 96, deren zweite Engänge mit den Aus
gängen der Komparatoren 82 und 84 verbunden ist.
Auf diese Weise erhält man am einen Ende des Drehzahlsteuer
kreises 74 Impulse vorgegebener Frequenz, wenn die Motor
drehzahl zu gering ist, am anderen Ausgang des Drehzahl
steuerkreises Impulse der vorgegebenen Frequenz, wenn die
Motordrehzahl zu hoch ist. Diese Impulse können leicht in
Speiseimpulse für den Schrittmotor 38 umgesetzt werden.
An die Ausgänge der Komparatoren 82 und 84 angeschlossene Leucht
dioden 98 und 100 zeigen ein Nachregeln der Motordrehzahl in
Richtung zu niederen bzw. höheren Werten an.
Bei der Abwandlung gemäß Fig. 4 sind vier Tastschalter
52 a-52 d zum Ein- und Ausschalten des Nebenverbrauchers 24
über ein ODER-Glied 102 zusammengeschaltet. Dessen Ausgangs
signal beaufschlagt einen Frequenzteiler 104 mit Teilver
hältnis zwei, und das Ausgangssignal des letzteren wird
über einen Inverter 106 auf die Setzklemme S der bistabilen
Kippschaltung 56 von Fig. 2 und direkt auf die Rückstell
klemme R der bistabilen Kippschaltung 66 von Fig. 2 gegeben.
Damit kann man von jedem der Tastschalter 52 aus den Neben
verbraucher 24 zuschalten oder ausschalten.
Fig. 5 zeigt ein detailliertes Schaltbild einer von der
Funktion her noch weiter verbesserten Steuerschaltung,
wobei Einzelheiten der Drehzahlsteuerung nicht gezeigt sind.
In dieser Figur steht jeweils "C" für einen Kondensator,
"D" für eine Diode, "IC" für einen integrierten Schaltkreis,
"R" für einen Widerstand, "r" für Relaiskontakte, "REL"
für ein Relais, "T" für einen Transistor und "V" für einen
Varistor.
Einzelheiten der Zusammenschaltung der verschiedenen Bau
elemente sind direkt der Fig. 5 zu entnehmen. Die Arbeits
weise der in Fig. 5 wiedergegebenen Steuerschaltung ist
folgendermaßen:
Beim Betätigen des Tastschalters 52 zieht das Remanenzrelais
REL 1 den Transistor T 1 und die Diode D 5 an. Dadurch
wird die positive Versorgungsspannung über den Relaiskontakt
r 1 auf die Steuerleitung 34 a geschaltet, was - wie oben
beschrieben - zum Ausrücken der Hauptkupplung 14 führt.
Durch das Anziehen des Relais REL 1 wird der Widerstand R 19
spannungslos, der Transistor T 7 sperrt, und stabilisierte
Spannung gelangt nun über die Widerstände R 3 und R 4 auf
den KondensatorC 2. Dieser lädt sich nun so lange auf,
bis die mit ihm verbundenen, einen Schmitt-Trigger bildenden
C-Mos-Schaltkreise ihre Schaltschwelle erreichen. Durch die
ansteigende Flanke des am Ausgang dieser Schaltkreise er
haltenen Impulses wird über den Kondensator C 7 und den
Widerstand R 16 der Transistor T 6 durchgesteuert. Der
Transistor T 4 ist über den Widerstand R 14 ebenfalls durch
gesteuert, so daß nun das Remanenzrelais Rel 2 anzieht.
Nun wird über die Relaiskontakte r 2 die positive Versor
gungsspannung auf die Steuerleitung 34 b gegeben, was - vgl.
oben - zum Einrücken der Nebenantriebskupplung 22 führt.
Zugleich wird der Widerstand R 9 spannungslos, und nun wird
die am Kondensator C 6 anliegende Spannung über den Wider
stand R 11 abgebaut.
Die mit dem Kondensator C 6 verbundenen Operationsverstärker
ändern nun ihren Schaltzustand, und zwar erhält man am
Ausgang "1" des in der Zeichnung oberen Operationsverstärkers
ein niederpegeliges Signal, während man am Ausgang "7" des
unteren Operationsverstärkers ein hochpegeliges Signal erhält.
Nun wird der Kondensator C 5 über den Widerstand R 8 auf
geladen, bis die Schaltschwelle der zusammen einen Schmitt-
Trigger bildenden nachfolgenden C-Mos-Schaltkreise erreicht
wird. Nach der durch den Widerstand R 8 und den Kondensator
C 5 vorgegebenen Zeitkonstanten wird der Transistor T 3
über den Widerstand R 7 durchgesteuert, und hierdurch wird
das Remanenzrelais Rel 1 in die Ausgangsstellung zurückge
bracht. Damit unterbrechen die Relaiskontakte r 1 wieder
die Verbindung zwischen der Steuerleitung 34 a und der
positiven Versorgungsspannung.
Wird der Tastschalter 52 noch einmal betätigt, so laufen
die oben beschriebenen Schritte mit umgekehrtem Ergebnis
analog ab. Dabei wird dann das Remanzenzrelais Rel 2 wieder
zurückgesetzt, und die Relaiskontakte r 2 unterbrechen dann
die Verbindung zwischen der positiven Versorgungsspannung
und der Steuerleitung 34 b. Damit ist der Nebenverbraucher
24 ausgeschaltet, wobei die Unterbrechung des Kraftflusses
sowohl beim Einschalten als auch beim Ausschalten an der
Hauptkupplung 14 des Löschfahrzeuges 10 erfolgt.
Claims (6)
1. Einrichtung zur Steuerung eines Nebenverbrauchers (24) eines
Kraftfahrzeugs, welcher vom Schaltgetriebe (16) des Fahrzeugs her
über eine Nebenantriebskupplung (22) angetrieben wird, mit einer
dem Schaltgetriebe (16) vorgeschalteten Hauptkupplung (14) und mit
wenigstens einem von Hand betätigbaren Befehlsgeber (Tastschalter 52)
durch dessen Ausgangssignale die Kupplungen (14; 22) aktivierbar sind,
indem durch diesen Befehlsgeber (Tastschalter 52) über ein Zeitglied (56, 64, 70)
ein Ausrücksteuerkreis (58, 60) für die Hauptkupplung (14) und
ein Einrücksteuerkreis (66, 68) für die Nebenantriebskupplung (22) betätigt
wird, gekennzeichnet durch einen ein Drehzahlsteuerglied (Dosierhebel 42 einer Einspritzpumpe)
des Fahrzeugmotors (12) steuernden Drehzahlsteuerkreis (74),
der mit einem auf die Motordrehzahl ansprechenden Fühler (Drehzahlgeber 54)
zusammenarbeitet und beim Auftreten eines Hauptkupplungs-
Einrücksteuersignals bei gleichzeitig eingerückter Nebenantriebs
kupplung aktiviert ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
das Ausgangssignal des Befehlsgebers (Tastschalter 52 a) über einen Ver
zögerungskreis (64) auf den Einrücksteuerkreis (66, 68) für
die Nebenantriebskupplung (22) gegeben wird.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
das Zeitglied eine bistabile Kippschaltung (56) aufweist,
deren Setzeingang (S) mit dem Befehlsgeber (Tastschalter 52 a) verbunden
ist und deren Rückstelleingang (R) über einen weiteren Verzöge
rungskreis (70) mit dem Ausgang des ersten Verzögerungskreises
(64) verbunden ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch
gekennzeichnet, daß der Einrücksteuerkreis (66, 68) eine bistabile
Kippschaltung (66) aufweist, deren Setzeingang (S) mit dem
Ausgang des ersten Verzögerungskreises (64) verbunden ist und
deren Rückstelleingang (R) mit einem Befehlsgeber (Tastschalter 52 b) der
Kommandoeinheit verbunden ist.
5. Einrichtung nach Anspruch 3 und 4, gekennzeichnet durch
einen mindestens einem der Befehlsgeber (Tastschalter 52 a-52 d) nachge
schalteten Frequenzteiler (104) mit Teilverhältnis zwei,
dessen Ausgangssignal direkt bzw. invertiert (106) auf den
Setzeingang (S) der dem Ausrücksteuerkreis (58, 70) zugeordneten
bistabilen Kippschaltung (56) bzw. den Rückstelleingang (R)
der dem Einrücksteuerkreis (66, 68) zugeordneten bistabilen
Kippschaltung (66) gegeben wird, oder umgekehrt.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch
gekennzeichnet, daß die elektronischen Bauelemente in einen
gemeinsamen Kunststoffblock eingegossen und über einen
Mehrfachstecker lösbar am Fahrzeug angebracht sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813142668 DE3142668A1 (de) | 1981-10-28 | 1981-10-28 | Einrichtung zur steuerung eines nebenverbrauchers eines kraftfahrzeuges |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813142668 DE3142668A1 (de) | 1981-10-28 | 1981-10-28 | Einrichtung zur steuerung eines nebenverbrauchers eines kraftfahrzeuges |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3142668A1 DE3142668A1 (de) | 1983-05-05 |
| DE3142668C2 true DE3142668C2 (de) | 1989-10-05 |
Family
ID=6144981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813142668 Granted DE3142668A1 (de) | 1981-10-28 | 1981-10-28 | Einrichtung zur steuerung eines nebenverbrauchers eines kraftfahrzeuges |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3142668A1 (de) |
Cited By (2)
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| DE19517262A1 (de) * | 1995-05-11 | 1996-11-14 | Ziegler Albert Gmbh Co Kg | Kraftfahrzeug mit einem Nebenverbraucher, insbesondere Feuerwehrfahrzeug mit einer Löschpumpe |
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| DE9318051U1 (de) * | 1993-11-25 | 1994-02-10 | Joachim Leistikow GmbH, 61138 Niederdorfelden | Hochdruckspülwagen |
| AT406337B8 (de) * | 1995-07-11 | 2000-07-25 | Rosenbauer Int Ag | Feuerwehrfahrzeug, insbesondere flughafenlöschfahrzeug, mit mindestens zwei beidseits einer längsachse angeordneten antriebsmotoren |
| US7152393B2 (en) | 2002-07-18 | 2006-12-26 | Daimlerchrysler Ag. | Arrangement for utilizing the throttle energy of an internal combustion engine |
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-
1981
- 1981-10-28 DE DE19813142668 patent/DE3142668A1/de active Granted
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3142668A1 (de) | 1983-05-05 |
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