DE3142794C2 - Siebdruckverfahren und -vorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung für den Feinsiebdruck, beispielsweise bei
der Herstellung elektronischer Bauteile.
Eine bisherige, in F i g. 1 dargestellte Siebdruckvorrichtung
für diesen Zweck umfaßt eine Grundplatte 1, zwei waagerecht über dieser und mit Abstand parallel
zueinander angeordnete Schienen-Führungen 2a und 2b sowie einen von den Führungen 2a und Ib geführten
Träger (Tisch) 3, der waagerecht hin- und herbewegbar ist und einen nicht dargestellten Unterdruck-Saugmechanismus
aufweint. An der Oberseite des Trägers 3 befinden sich drei lotrechte Ausricht-Siifte 5a, 5b und 6,
die an zwei benachbarten Seiten(kanten) eines zu bedruckenden, auf den Träger 3 aufgelegten Substrats 4
angreifen. Am einen Ende der Grundplatte 1 ist eine Halterung 8 befestigt, die einen Halter 7 schwenkbar
lagert. Der Halter 7 hält einen Siebfixierrahmen 9 in einer Position über den Enden der Führungen 2a und 2b.
An der Oberseite dieses Rahmens 9 ist mittels Befestigungs-Schrauben Il an den vier Ecken des
J5 Rahmens 9 ein Sieb 10 festgelegt.
Das Siebdruckverfahren mittels der vorstehend
beschriebenen Vorrichtung wird wie folgt durchgeführt:
Ein erstes zu bedruckendes Substrat 4 wird auf dem
Träger 3 so angeordnet, daß zwei avieinandergrenzende
Seiten an den Ausricht-Stiften 5a. 5h und 6 anliegen, und
dann mittels Unterdrucks an den Träger angesaugt. Hierauf wird der Träger 3 auf den Führungen 2a und 2b
in eine vorgegebene Stellung unter dem Sieb 10 bewegt. Die vier Schrauben 11 werden gelöst, und das Sieb 10
wird so ausgerichtet, daß sein Muster 12 mit dem zu bedruckenden Substrat 4 übereinstimmt. In der
richtigen Stellung wird das Muster 12 durch Anziehen der Schrauben Ii festgelegt. Wahlweise kann die
Vorrichtung mit einem nicht dargestellten Mechanismus zur Ermöglichung einer Feineinstellung des Siebfixierrahmens
9 in X-, Y- und Θ-Richtung versehen sein. Hierdurch wird die Ausrichtgenauigkeit im Vergleich
zum beschriebenen Vorgang, bei dem das Sieb IO zur Justierung oder Ausfluchtung verschoben wird, verbessen.
Sobald eine Lage des Siebs 10 entsprechend der durch die Stifte 5a, 56, 6 bestimmten Lage oder Ausrichtung
des Substrats eingestellt ist, können ein zweites und folgende zu bedruckende Substrate für den Druckvorgang
in die vorbestimmte Stellung unter dem Sieb 10 gebracht werden, wobei sie lediglich mit Hilfe der
Ausricht-Stifte 5a. 5b und 6 ausgerichtet zu werden .brauchen. Bei einem mehrlagigen Bedrucken ist dieses
Verfahren jedoch mit einer Herabsetzung der Genauigkeit der Ausrichtung oder Registerhaltigkeit zwischen
dem Muster des Siebs 10 und einem Druckmuster auf dem zu bedruckenden Substrat verbunden, wobei ein
Musterversatz in der Größenordnung von etwa 0.1 mm
auftreten kann. Dieses bisherige Verfahren eignet sich
daher nicht besonders für das Bedrucken von elektronischen Bauteilen, die einem Mehrlagenbedrucken mit
ausgesprochen großer Genauigkeit unterworfen werden müssen. Zur Vermeidung dieses Nachteils wird die
Genauigkeit dadurch verbessert, daß das Drucken nach der Ausrichtung des zu bedruckenden Substrats und des
Siebs 10 mittels eines schwach vergrößernden Mikroskops nach jeder Einführung des Substrats in die
vorgesehene Position unter dem Sieb 10 durchgeführt wird. Die entsprechende Vorrichtung bietet dabei
jedoch eine niedrige Produktionsleistung, und sie erweist sich als unpraktisch, weil die Restdruckfarbe vor
jedem Druckvorgang vom Sieb 10 entfernt werden muß, um eine einwandfreie Betrachtung unter dem Mikroskop
zuzulassen.
Aufgabe der Erfindung ist damit insbesondere die Schaffung eines Verfahrens und einer Vorrichtung für
den Siebdruck mit hoher Produktionsleistung, die einen Mehrlagendruck mit hoher Genauigkeit ermöglichen
und damit für das Aufdrucken feiner'EIemente, wie elektronischer Bauteile, geeignet sein sollen.
Diese Aufgabe wird durch die in den Patentansprüchen
gekennzeichneten Maßnahmen und Nrerkmaie
gelöst.
Im folgenden sind bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung anhand der Zeichnung näher erläutert- Es
zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf eine bisherige Siebdruckvorrichtung und
F i g. 2 eine teilweise weggebrochene perspektivische Darstellung einer Siebdruckvorrichtung mit Merkmalen
nach der Erfindung.
F i g. 1 ist eingangs bereits erläutert worden.
Die Vorrichtung gemäß F i g. 2 weist eine rechteckige Grundplatte 20 mit einer waagerechten Oberseite 20a
auf, über der in einem Abstand und parallel dazu zwei Führungsschienen 21a und 21b verlaufen, die sich mit
einem gegenseitigen Abstand parallel zueinander in Längsrichtung der Grundplatte 20 erstrecken. Die
Führungsschienen 21a, 21 b sind an beiden Enden durch an der Obers.ite 20a der Grundplatte 20 befestigte
Halterungen 23a, 23b gehaltert. Die Führungsschienen 21a, 21 b tragen einen üblichen XVB-Tragtisrh 24, der
mit einem nicht dargestellten Unlerdruck-Saugmechanismus
versehen ist und auf beiden Seiten Rollenlager oder Kugellagerbüchsen aufweist. Die die Lagerbüchsen
durchsetzenden Führungsschienen 21a, 21 b ermöglichen eine Verschiebung des Tragtisches 24 auf ihnen.
Die Unterseite des Tragisches 24 ist mit dem Vorderende eines Kolbens 25a einer Druckluft-Kolben/
Zylindereinheit 25 verbunden, die parallel zur Oberseite
20a der Grundplatte 20 angeordnet ist und deren Zylinder an der Grundplatte 20 befestigt ist. Der
Tragtisch 24 ist somit auf den Führungsschienen 21a, 21 i>
beim Ausfahren des Kolbens 25a über eine praktisch dessen Hub entsprechende Strecke verfahrbar.
In der Nähe der Halterungen 23a ist ein von der Oberseite 20a hochragender fester Träger 27 angeordnet,
der die Führungsschienen 21a, 21 b überspannt und
in Form einer Brücke ausgebildet ist, so daß er die Verschiebung des Tragtisches 24 nicht behindert. Der
Träger 27 trägt einen ΧΥΘ-Ttscb 28 derselben Art wie
der Tragtisch 24. Der Θ-Tischteil bzw. der obersic
Abschnitt dieses Tisches 28 ist mit einem optischen Sicht- bzw. Visiersystem 29 ausgerüstet, etwa mit einem
Ausrichtmikroskop mit lOOfacher Vergrößerung, das mit zwei Objektiven der Oberseile des Tragtisches 24
zugewandt ist. Das Mikroskop 29, das zv/ei parallel nebeneinander angeordnete Objektive aufweist, Lst auf
zwei Registermarken auf einem Druckschema gleichzeitig einstellbar. Das optische Visiersystem 2Sl ist jedoch
nicht auf ein solches Mikroskop beschränkt sondern kann von beliebiger geeigneter Art sein, sofern mit ihm
zwei getrennt angeordnete Markierungen anpeilbar sind.
In der Nähe der anderen Halterungen 236 steht von der Oberseite 20a der Grundplatte 20 ein Ständer 31
lotrecht ab. Auf dem Ständer 31 ist eine Tragplatte 30 so angeordnet, daß sie in Richtung des Pfeils (F i g. 2), d. h.
um eine senkrecht zur Richtung der Führungsschienen 21a, 216 verlaufende waagerechte Achse herum
schwenkbar ist. Am freien Ende der Tragplatte 30 ist ein Siebfixier-Rahmen 33 vorgesehen, der ein Sieb 32
ausbaubar halten. Der Rahmen 33 liegit bei der dargestellten Ausführungsform über den anderen
Endabschnitten der Führungsschienen 21a., 216 und
parallel zur Oberseite 20a der Grundplatte 20.
Der Tragtisch 24 weist auf gegenüberliegenden Seiten Anlageflächen auf, während r.:f der Oberseite
20a der Grundplatte 20 in der Nähe der betreffender.
Halterungen 23a und 236 Anschläge 34a und 346 befestigt sind. Wenn sich die betreffende Anlagefläche
gegen den zugeordneten Anschlag anlegt, wird der Tragtisch 24 genau in einer vorbestimmten Stellung
angehalten, nämlich in einer ersten Stellung unmittelbar unter dem optischen Visiersystem 29 bzw. in einer
Μ zweiten Stellung unmittelbar unter dem Siebfixier-Rahmen
33. Weiterhin sind ein Ausgangs- oier Bezugssubstrat 36 für Ausrichtung oder Einstellung und ein
Gummiquetscher 37 für den Auftrag von Druckfarbe auf das Sieb 32 vorgesehen.
ti Im folgenden ist anhand von Fig.2 der Siebdruck
von elektronischen Bauteilen mittels der vorstehend beschriebenen Vorrichtung erläutert.
Zunächst wird das Sieb 32 in der vorgesehenen waagerechten Lage in den Rahmen 33 eingesetzt.
■to Sodann wird das Bezugssubstrat als B'indrruster
(dummy) durch Unterdruck in einer passenden Stellung auf der Θ-Tischfläche des Tragtisches 24, der in seiner
erstem. Stellung gehalten wird, fixiert. Anschließend wird d°r /Vy0-Tragiisch 24 längs der Führungsschienen 21a,
5 216 durch die Kolben/Zylindereinheit 25 in die zweite Stellung verschoben, wobei das auf der Oberseite des
Tragtisches 24 befindliche Bezugssubstrat 36 in eine Lage unter dem Sieb 32 gebracht wird. In dieser
Stellung wird mittels des Gummiquetschers 37 die
"·<> Oberseite des Substrats 36 mit einem vorgegebenen, auf
dem Sieb 32 vorgesehenen Muster bedruckt. Danach wird die Kolben/Zylindereinheit 25 erneut betätigt, um
den Tragtisch 24 mit dem darauf befindlichen Bezugssubstrat 36 in die erste Stellung zurückzuführen. In
dieser Stellung wird der XV9-Tisch 28 ausgerichtet, um
eine durch das Okular des optischen Visiersystems 29 sichtbare Kreuzmark:erung (Fadenkreuz) auf die beiden
Registermarken in dem auf die Oberseite des Bezugssubstrats 36 aufgedruckten Muster auszurichten. Wenn
eine solche Ausrichtung erreicht ist, wird der Tisch 28 festgelegt.
Nach den beschriebenen Vorbereitungsarbeiten wird der normale Musterdruck durchgeführt. Zu diesem
Zweck wird das Bezugssubstrat 36 auf dem '.n der ersten
<>5 Stellung befindlichen Tragtisch 24 durch ein normales,
zu bedruckendes Substrat ersetzt, das mittels Unterdrucks an der Oberseii2 des Tragtisches 24 fixiert wird.
Unter Beobachtung durch das optische Visiersystem 29
werden die X-, V- und Θ-Richtiingen des Trugtisches 24
zur Ausrichtung des normalen, zu bedruckenden Substrats eingestellt. Diese Einstellung kann durch
Verschiebung der X-, Y- und Θ-Abschnitte oder -Teile des Tragtisches 24 in der Weise erfolgen, daß die beiden =,
Kreuzmarkierungen bzw. Fadenkreuze des optischen Systems 29 mit zwei vorher auf das normale Substrat
aufgebrachten Regisiermarken in Flucht gebracht werden. Dieser Vorgang entspricht der Korrektur einer
Abweichung der Lage des normalen, zu druckenden Substrats, das an den Tragtisch 24 angesaugt ist. von den
Registermarkcn auf dem Sieb 32.
Nach diesem Einstellvorgang werden die X-, Y- und
B-Abschnitte des Tragtisches 24 fixiert, worauf letzterer
durch die Kolben/Zylindereinheit 25 in seine zweite ι,
Stellung verfahren wird. Sodann wird mittels des Gummiquetschers 37 das Muster des Siebs 32 auf die
Oberseite des elektronischen Bauteils bzw. des normalen Substrats aufgedruckt.
'wenn der normale Dri'ckvorgang fortlaufend an _>o
jeweils neuen normalen Substraten durchgeführt wird, kann eine Vielzahl von Substraten nach einem einzigen
Vorbereitungsdruckvorgang dem Siebdruck unterworfen werden. Beim Mehrlagendrucken ist es zudem nur
notwendig, das Sieb 32 durch ein anderes Sieb für einen ?i anderen Druckvorgang zu ersetzen.
Wenn der normale Siebdruck nach dem beschriebenen
Vorbereitungs-Siebdruck auf die geschilderte Weise durchgeführt wird, kann ein Verrutschen des
normalen, zu bedruckenden Substrats mittels des j;> optischen Visiersystems wirksam korrigiert werden. Auf
diese Weise läßt sich ein Mehrlagen-Siebdruckverfahren mit hohem Wiederholbarkeits- bzw. Reproduzserbarkeitsgrad
und mit einem Fehler (Versatz) von weniger als ±Ι5μΓη durchführen. Dies wird dadurch js
ermöglicht, daß ein Verrutschen (slipping off) des Siebs und des normalen, zu bedruckenden Substrats bei jedem
Subsiraiwechse! korrigiert werden kann.
Dieses Druckverfahren gewährleistet eine verbesserte Produktionsleistung bzw. eine erhöhte Ferligungsstückzahl,
weil eine große Anzahl normaler Substrate nach einmaliger Durchführung des Vorbereitungs-Siebdruckvorgangs
bedruckt werden kann.
Obgleich bei der beschriebenen Ausführungsform eine Unterdruck-Saugeinrichtung zur Fixierung des
Substrats am Tragtisch benutzt wird, kann für diesen Zweck eine beliebige andere Einrichtung verwendet
werden, sofern mit ihrer Hilfe das Substrat abnehmbar am Tragtisch festlegbar ist. Beispielsweise können
hierfür mechanische oder magnetische Fixiereinrichtungen eingesetzt werden.
Das optische Visiersystem ist nicht auf das JuMicr- oder Ausrichtmikroskop beschränkt, vielmehr kann
auch ein Mikroskop anderer Art oder eine andere optische Betrachtungseinrii-htiiP!' ohne Vergrößerung
verwendet werden, sofern u ίι··! .'inc Ausrichtung bzw.
justierung anhand eines ^r. das Bezugssubstrat
aufgedruckten Musters unie· >ichlbeobachtung möglich
ist. Anstalt einer fcinrichi'ing zur Sichtbetrachtung
kann /. B. auch eine optische Wandlereinrichtung für
elektrische Verarbeitung eingesetzt werden.
Die Antriebseinrichtung zum Verschieben des Tragtisches
ist ebenfalls nicht auf die Kombination aus der Druckluft-Kolbea'Zyündereinhcii und den Anschlagen
beschrankt, viclrvhr kann statt dessen eine beliebige
ander? Fi;incrt!u;>g verwendet werden, welche den
Traglisch zu verschieben und ihn in vorbestimmten (ersten und zweiten) Stellungen anzuhalten vermag.
Beispielsweise kann diese Koiben/Zylindercinheit durch eine Kombination aus einem Impuls- bzw. Schrittmotor
und einer Antriebskraftübertragungseinheit ersetzt werden, die eine Drehbewegung des Schrittmotors in
eine geradlinige Bewegung umwandelt und diese auf den Tragtisch überträgt. In diesem Fall kann anstelle des
Anschlags vorteilhaft ein Grenz- oder Endschalter zur Steuerung der Betätigung des Motors verwendet
Claims (6)
- Pateniansprüche:!; Siebdruckverfahren, insbesondere für die Herstellung elektronischer . Bauteile, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst ein Vorbereitungs-Druckvorgang durchgeführt wird, bei dem ein Ausgangs- bzw.. Bezugssubstrat (36) an einem zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung verschiebbaren XVB-Tragtisch (24) fixiert, der Tragtisch (24) in seine zweite Stellung verschoben, in dieser Stellung im Siebdruck ein Muster mit einer Registermarke auf das Bezugssubstrat (36) aufgedruckt, der Tragtisch (24) sodann in die erste Stellung geführt und darauf in dieser Stellung die Visierposition eines optischen Visiersystems (29) so eingestellt wird, daß eine Bezugslinienmarkierung des Visiersystems (29) mit der auf das Bezugssubstrat (36) aufgedruckten Registermarke in Übereinstimmung steht, während die Registermarke durch das Visi^-system (29) betrachtet bzw. beobachtet wird, und daß anschließend ein normaler Druckvorgang durchgeführt wird, bei dem zunächst das Bezugssubstrat (36) vom XVB-Tragtisch (24) abgenommen und durch ein normal zu bedruckendes Substrat mit einer darauf vorgesehenen Registermarke ersetzt wird, sodann der Tragtisch (24) mit dem auf ihm fixierten, normal zu bedruckenden Substrat so positioniert und unter Beobachtung der Registermarke justiert wird, daß die Registermarke auf dem normalen Substrat mit der Bezugslinienmarkierung Jes optischen Visiersystems (29) in Übereinstimmung gplangt, hierauf das normale Substrat fixiert und der positionierte (located) Tragtisch (24) in seine zweite Stellung verfahren wird, sodann mittels eines Siebs (32) ein Siebdruckmuster auf das normale Substrat auf dem in die zweite Stellung verfahrenen Tragtisch (24) aufgedruckt wird und schließlich das bedruckte normale Substrat vom Tragtisch (24) abgenommen wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekenn-, zeichnet, daß der normale Siebdruckvorgang wiederholt wird.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorbereitungs- und der normale Siebdruckvorgang nach dem Auswechseln des Siebs (32) gegen ein anderes Sieb wiederholt werden.
- 4. Siebdruckvorrichtung zum Aufdrucken eines Musters eines Siebs auf ein Substrat, mit einer eine Oberseite (20a) aufweisenden Grundplatte (20). einem eine Oberseite aufweisenden -YVÖ-Tragtisch (24), der auf der Grundplatten-Oberseite zwischen einer ersten und einer zweiten Stellung bewegbar ist, einer Antriebseinrichtung (25) zum Verschieben des Tragtisches (24) zwischen seinen beiden Stellungen, einer Trageinrichtung (33) zur Halterung des Siebs (32) über der zweiten Stellung und einer Einrichtung (37) zur Durchführung eines Siebdruckvorgangs über das Sieb auf dem Substrat, das auf dem in seiner zweiten Stellung befindlichen Tragtisch (24) fixiert ist, gekennzeichnet durch ein nahe der ersten Stellung angeordnetes optisches Sicht- bzw. Visiersystem (29), das auf der Grundlage der Position eines auf dem Tragtisch (24) fixierten, bedruckten Ausgangs- bzw. Bezugssubstrats (36) ausgerichtet oder justiert (registered) ist, wobei der ein normal zu bedruckendes, noch nicht bedrucktes Substrat tragende Tragtisch (24) auf der Grundlage der Position des ausgerichteten oder justierten opti-sehen Visiersystems (29) ausrichtbar bzw. justierbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das optische Visiersystem (29) einen Χνθ-TTsch (28) aufweist, mit dem eine Positionierung in X-. Y- und Θ-Richtung durchführbar ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das'optische Visiersystem (2S) ein am XYB-Tiscb. (28) montiertes Justier- bzw. Ausrichtmikroskop umfaßt.
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