DE314285C - - Google Patents

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DE314285C
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DENDAT314285D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B30/00Projectiles or missiles, not otherwise provided for, characterised by the ammunition class or type, e.g. by the launching apparatus or weapon used
    • F42B30/08Ordnance projectiles or missiles, e.g. shells
    • F42B30/10Mortar projectiles
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41FAPPARATUS FOR LAUNCHING PROJECTILES OR MISSILES FROM BARRELS, e.g. CANNONS; LAUNCHERS FOR ROCKETS OR TORPEDOES; HARPOON GUNS
    • F41F1/00Launching apparatus for projecting projectiles or missiles from barrels, e.g. cannons; Harpoon guns
    • F41F1/06Mortars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

Entzündet man innerhalb eines langen Rohres die Pulverladung an verschiedenen Stellen, fo ergeben sich unerwarteter Weise die höchsten'Drücke und die höchsten Druckspränge, wenn die Treibladung weit außerhalb . der Raummitte zur Verbrennung-, gebracht wird. Hiermit ist wohl auch die vielfach beobachtete Unzuverlässigkeit bei solchen PulverfLügelminenwerfern anzusehen, bei denen die
ίο Flügelmine mit dem Kreuzflügelschwanz in den offenen Verbrennungsraum eintaucht. Die Kreuzflügel zerklüften den Raum nicht nur, sondern machen1 auch eine ganz einseitige Lagerung der Treibladung erforderlich.
Gemäß der Erfindung ist nun der bei Be-' nutzung von Ringkörpern als Stabilisator von Flügelminen entstehende vollständig freie Raum hinter dem Geschoßrumpf dazu benutzt, die Treibladung in möglichster Nähe des Volumen-Schwerpunktes des freien Verbrennungsraumes < anzuordnen. Bei Flügelminen kann der gesamte freie Raum hinter dem Geschoß nicht durch die Treibladung ausgefüllt werden. Es verbleibt vielmehr neben der Treibladung noch ein ganz erheblicher freier Raum. Ordnet man nun, wie üblich, die Treibladung auf dem Boden des Verschlußstückes aufliegend an, so befindet sich über der Treibladung ein sehr erheblicher freier Raum, der bei ungünstigen Verhältnissen zu Schwingungsresonanzen führen kann, die bei den praktisch in Frage kommenden Geschützabmessungen sehr gefährlich werden können. Wird die Treibladung, gemäß der Erfindung jedoch im Volumenschwerpunkt des Verbrennungsraumes angeordnet, dann ist der freie Raum um die Treibladung gleichmäßig verteilt und den nach allen Seiten ausstrahlenden Schwingungen der zur Verfügung stehende Weg sehr verkleinert.. Außerdem wirken die an den in unmittelbarer Nähe der Treibladung liegenden Wänden reflektierten Wellen gegeneinander, so daß die Gefahr der Wellenresonanz vermindert ist.
, Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel. In derselben ist α das Wurfrohr, b der Geschoßkörper, c der Rohrverschluß und d der freie Verbrennungsraum,- der nach oben von dem Boden des Geschosses b, nach unten von dem Verschlußkörper c und nach den Seiten von den Rohrwänden α bzw, den Wänden des Stabilisators f gebildet ist. Innerhalb dieses freien Raumes d ist nun die Treibladung e gemäß der Erfindung mit ihrem eigenen Schwerpunkt in der Nähe des Schwerpunktes des Volumens dieses freien Raumes angeordnet. Durch diese zentrale Lagerung der Treibladung e ist dieselbe nach allen Seiten mit möglichst gleich großen freien Räumen umgeben. ~Als Träger der Treibladung e dient das Rumpfende des Geschosses b. Zwar ist es an sich bekannt, die Treibladung am Rümpfende eines Geschosses anzubringen. An welchem Teil aber die Treibladung im vorliegenden Falle befestigt ist, ist für den Er-
findungsgegenstand an sicli bedeutungslos. Wesentlich ist vielmehr, daß die Treibladung vermöge einer entsprechenden Gestalt bzw. eines entsprechend lang ausgebildeten Befestigungsmittels von dem Stützpunkt aus derart in den umgebenden freien Raum ragt, daß der Schwerpunkt der Treibladung im wesentlichen mit dem Volumenschwerpunkt des umgebenden freien Raumes zusammenfällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Pulverflügelminenwerfer zum Schleudern von Pfeilgeschossen mit ringförmigem Stabilisator, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwerpunkt der Treibladung ungefähr im Volumenschwerpunkt des hinter dem Geschoßrumpf befindlichen freien, als Verbrennungsraum wirkenden Raumes angeordnet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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