DE3142977A1 - Signal-aufbereitungsschaltung - Google Patents
Signal-aufbereitungsschaltungInfo
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Description
Signal-Aufbereitungsschaltung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Signal-Aufbereitungsschaltung zur eigensicheren Verarbeitung von Signalen eines mit Gleichspannung
arbeitenden Fühlers.
Solche Fühler werden z.B. in Flammenwächtern von OeI- bzw.
Gasbrennern zum Ueberwachen und Anzeigen des Vorhandenseins einer Flamme verwendet. Diese Flammenwächter müssen zusammen
mit ihren Fühlern weitgehend eigensicher sein, das heisst, jeder mögliche Defekt eines Bauteiles muss durch das Signal "Flamme
erloschen" angezeigt werden.
Die Selbstüberwachung kann erfolgen durch Ueberprüfung des
Flammenwächters auf seine Funktionsfähigkeit vor jeder Inbetriebsetzung
der Anlage. Ferner sind auch Anlagen mit zwei unabhängig voneinander arbeitenden Flammenwächtern verwendet und
auf dauernd gleichsinnige Signalgabe überwacht worden.
Ausserdem sind Flammenwächter bekannt, bei denen mittels Prüftakt in gewissen Zeitabständen das ordnungsgemässe Abschalten
des Flammenwächters überprüft wird, wobei ein weiteres Relais die Speisung des Brennstoffventils bzw. ein zusätzlicher Elektromagnet
die Unterbrechung der Fühlerbeleuchtung während der Prüfzeit übernimmt. Ein Flammenwächter der letzteren Art mit
einer Signal-Aufbereitungsschaltung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist in der DE-Patentanmeldung P 30 26 787.9 bereits
vorgeschlagen worden.
Alle diese Lösungen sind mit einem relativ hohen Aufwand verbunden,
wobei die letztgenannten noch den Nachteil aufweisen, dass die Relais bzw. die Elektromagnete zur Erzielung einer
PA 2167/DE/15.1O.1981
möglichst kurzen Fehlererkennungszeit mit einer hohen Schalthäufigkeit
betrieben werden.
Aufgabe und Lösung
5
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Signal-Aufbereitungsschaltung
zur eigensicheren Verarbeitung von kleinen Fühlergleichspannungen zu finden, welche im Dauerbetrieb die erwähnten
Nachteile vermeidet und fähig ist, den !m angegebenen Stand der Technik beschriebenen Flammenrelais-Kreis oder eine
ähnliche Schaltung zu steuern, ohne dass dabei Gleichspannungs-Driftprobleme
auftauchen.
Die genannte Aufgabe wird erfindungsgemäss durch die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt
und wird im folgenden näher beschrieben.
Es zeigen: Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Flammenwächters,
Fig. 2 ein Schaltbild einer Signal-Aufbereitungsschaltung,
Fig. 3 ein Impulsdiagramm eines Impulsgenerators.
Fig. 3 ein Impulsdiagramm eines Impulsgenerators.
Gleiche Bezugszahlen bezeichnen in allen Figuren der Zeichnung gleiche Teile.
Beschreibung der Fig. 1
Ein mit Gleichspannung betriebener bzw. Gleichspannung abgebender Fühler, der im folgenden verallgemeinernd Gleichspannungsfühler
1 genannt wird und im vorliegenden Beispiel ein lichtelektrischer Fühler ist, der von der Flamme eines OeI- bzw.
Gasbrenners beleuchtet wird, speist zweipolig eine Signal-Aufbereitungsschaltung
2, welche zweipolig von einem ersten Speise-PA 2167
gerät 3, dessen positiver Pol z.B. am Massepotential liegt, mit einer negativen ersten Speisegleichspannung -IL gespeist wird.
Die Signal-Aufbereitungsschaltung 2 steuert ihrerseits zweipolig
über einen Retaisschaltverstärker 4 den Eingang eines Flamrnenrelais-Kreises
5. Der Relaisschaltverstärker 4 und der Flammenrelais-Kreis 5 werden zweipolig von einem gemeinsamen zweiten
Speisegerät 6 mit einer positiven zweiten Speisegleichspannung IL
gespeist. Der negative Pol des Speisegerätes 6 ist dabei mit dem positiven Pol der negativen ersten Speisegleichspannung -U
verbunden. Eine Netzwechselspannung U., speist zweipolig über
einen Einphasen-Transformator 7 beide Speisegeräte 3 und 6.
Der Gleichspannungsfühler 1 ist z.B. eine für sichtbares oder
UV-Licht empfindliche Zelle, deren Arbeitsspannung zu gering ist, um einen Schalttransistor direkt anzusteuern.
Mit Ausnahme der Signal-Aufbereitungsschaltung 2 sind die in der Fig. 1 dargestellten Schaltungsteile aus dem angegebenen
Stand der Technik bekannt; sie werden daher im folgenden nicht näher erläutert. Zum besseren Verständnis sei jedoch erwähnt,
dass der Flammenrelais-Kreis 5 aus zwei (nicht gezeichneten), parallelen und einander entgegengesetzt gepolten Strompfaden
besteht, die beide einen gemeinsamen Relaiskondensator aufweisen. Der erste Strompfad, welcher der Stromflussrichtung der
positiven zweiten Speisegleichspannung LL entspricht, besteht in der angegebenen Reihenfolge aus der Reihenschaltung einer ersten
Diode, einer Halte-Wicklung des Flammenrelais, einer zweiten
Diode und des gemeinsamen Relaiskondensators. Der zweite Strompfad umfasst wiederum den Relaiskondensator, eine dritte Diode,
eine Anzugs-Wicklung des Flammenrelais und eine vierte Diode, die ebenfalls alle in der angegebenen Reihenfolge in Reihe geschaltet
sind. Die entsprechende, zugehörige zeichnerische Darstellung
findet sich im angegebenen Stand der Technik, CH-Patentanmeldung 4708/80-3, Fig. 1, Bauteile 35 bis 41.
Funktionsbeschreibung der Schaltung nach Fig. 1
Die kleine Spannung des Gleichspannungsfühlers 1 wird in der
Signal-Aufbereitungsschaltung 2 in eine Reihe von Schaltimpulsen umgewandelt, die den Eingang des Relaisschaltverstärkers 4
mit Hilfe eines Ausgangsschalters periodisch kurzschliessen. Der Ausgangsschalter des Relaisschaltverstärkers 4, z.B. ein bipolarer
Transistor, schaltet im Rhythmus der Impulse den Flammenrelais-Kreis 5 kurz. Dessen beide Strompfade sind so ausgelegt, dass
nur der zweite Strompfad das Flammenrelais zum Anziehen bringen kann, während der erste Strompfad lediglich einen Haltestrom für
das Flammenrelais liefert.
Solange der Ausgangsschalter der Signal-Aufbereitungsschaltung 2 offen ist, ist auch der Ausgangsschalter des Relaisschaltverstärkers
4 offen und der gemeinsame Relaiskondensator wird über den ersten Strompfad geladen. Solange ein Ladestrom fliesst, wird das
Flammenrelais, falLs es zu Beginn des Ladevorganges angezogen
war, gehalten. Der zeitliche Abstand zwischen zwei Ladevorgängen ist so gewählt, dass der Ladestrom des Relaiskondensators bei
ordnungsgemässem Zustand der Schaltung jeweils gerade noch ausreicht, um das Halten des Flammenrelais zu bewirken. Im
vorliegenden Beispiel darf der zeitliche Abstand höchstens 900 ms betragen .
Ist der Ausgangsschalter der Signal—Aufbereitungsschaltung 2
geschlossen, so ist auch derjenige des Relaisschaltverstärkers 4 geschlossen, der Flammenrelais-Kreis 5 kurzgeschlossen, und
der gemeinsame Relaiskondensator entlädt sich über den zweiten Strompfad und erregt dadurch das Flammenrelais. Dessen Schaltkontakt
zeigt im erregten Zustand das Vorhandensein einer Flamme an.
Durch die Aüsgangsimpulse der Signal-Aufbereitungsschaltung 2 3c wird somit der Relaiskondensator periodisch geladen und entladen.
Dies findet jedoch nur solange statt, wie alle Bauteile korrekt funktionieren und der Gleichspannungsfühler 1 eine Flamme
wahrnimmt.
Die Dauer des Entladestroms des Relaiskondensators sollte einen vorgegebenen Wert, z.B. annähernd 50 ms entsprechen. Ist sie
wesentlich langer, etwa wegen irgendeines Fehlers, so wird der
Kondensator zu stark entladen und ist dann nicht mehr fähig, den Haltestrom zu liefern. Ebenso darf diese Dauer nicht wesentlich
kurzer sein, da der Relaiskondensator sich sonst zu wenig entlädt und der Ladestrom in der nachfolgenden Ladephase zu
schwach ist, um das Flammenrelais zu halten.
Beschreibung der Fig. 2
In der Fig. 2 speist der Gleichspannungsfühler 1 die Signal-Aufbereitungsschaltung
2, indem sein erster Pol über einen ersten Widerstand R1 mit einem ersten Pol des Eingangs eines Pi-Netzwerkes
8 verbunden ist, dessen Ausgang seinerseits den Steuereingang eines ersten Schalters 9 ansteuert. Der Eingangsquerzweig
des Pi-Netzwerkes 8 besteht aus einem ersten Kondensator ""CI, sein Längszweig aus einer Induktivität 10 und sein Ausgangsquerzweig aus einem zweiten Schalter 11, dessen Steuereingang
über einen zweiten Widerstand R2 mit dem Ausgang eines Impulsgenerators 12 verbunden ist. Der erste Schalter 9 enthält z.B.
einen bipolaren Halbleiterschalter 13, dessen Basis als Steuereingang arbeitet und über einen dritten Widerstand R3 angesteuert
wird, wobei der Basis-Emitter-Strecke eine Spannungsbegrenzungsdiode 14 parallelgeschaltet ist. Die Diodenkathode ist mit der
Basis des bipolaren Halbleiterschalters 13 verbunden, während dessen Kollektor den einpoligen Ausgang der Signal-Aufbereitüngsschaltung
2 bildet. Der bipolare Halbleiterschalter 13 ist z.B. ein NPN-Transistor. Der zweite Schalter 11 ist z.B. ein N-Kanal-Feldeffekttransistor.
Der zweite Pol des Gleichspannungsfühlers 1, der gemeinsame Pol des ersten Kondensators C1 und des zweiten
Schalters 11, die Anode der Spannungsbegrenzungsdiode 14 und der Emitter des bipolaren Halbleiterschalters 13 sind miteinander
verbunden und liegen am positiven Pol der negativen ersten Speisegleichspannung -U-, der z.B. mit dem Massepotential verbunden
ist..
Der Impulsgenerator 12 besteht aus einem ersten astabilen Multivibrator
15, dessen Ausgang den Steuereingang eines nachgeschalteten ersten monostabilen Multivibrators 16 speist, dessen Ausgang
seinerseits den Freigabeeingang eines nachgeschalteten, gegenüber dem Multivibrator 15 höherfrequenten zweiten astabi—
len Multivibrators 17 steuert. Der Ausgang des letzteren ist auf den Steuereingang eines nachgeschalteten zweiten monostabilen
Multivibrators 18 geschaltet, dessen Ausgang den Ausgang des Impulsgenerators 12 bildet.
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Der astabile Multivibrator 15 bzw. 17 besteht aus einem ersten, zwei Eingänge aufweisenden Schmitt-Trigger Nand-Gatter 19 bzw.
einem zweiten zwei Eingänge aufweisenden Schmitt-Trigger Nand-Gatter 20, welches mit einer ersten RC-Reihenschaltung R4-C2 bzw.
einer zweiten RC-Reihenschaltung R5-C3 belastet ist, wobei der
jeweilige gemeinsame erste Pol des die RC-Reihenschaltung bildenden Widerstandes und Kondensators mit einem ersten Eingang des
zugehörigen Schmitt-Trigger Nand-Gatters 19 bzw. 20 verbunden ist. Die RC-Reihenschaltung R4-C2 besteht aus einem vierten
Widerstand R4 und einem zweiten Kondensator C2 und die RC-Reihenschaltung R5-C3 aus einem fünften Widerstand R5 und einem
dritten Kondensator C3. Der Ausgang des Nand-Gatters 19 ist mit dem zweiten Pol des Widerstandes R4 verbunden und bildet gleichzeitig
den Ausgang des Multivibrators 15. Der Ausgang des Nand-Gatters 20 ist mit dem zweiten Pol des Widerstandes R5 verbunden
und bildet gleichzeitig den Ausgang des Multivibrators 17. Der jeweils zweite Pol der Kondensatoren C2 und C3 liegt am negativen
Pol der Speisegleichspannung -U1- Die zweiten Eingänge der
beiden Nand-Gatter 19 und 20 sind die jeweiligen Freigabeeingänge,
wobei derjenige des Nand-Gatters 19 dauernd an Massepotential und damit am logischen Wert "1" liegt und somit
dauernd freigegeben ist.
Die monostabilen Multivibratoren 16 und 18 bestehen jeweils aus einem dritten Schmitt-Trigger Nand-Gatter 21 bzw. aus einem
vierten Schmitt-Trigger Nand Gatter 22 und einem ersten CR-Netzwerk
C4-R6 bzw. einem zweiten CR-Netzwerk C5-R7, wobei der jeweilige gemeinsame erste Pol des das betreffende CR-Netzwerk
bildenden Widerstandes und Kondensators auf den ersten Eingang
, 5 des zugehörigen Nand-Gatters 21 bzw. 22 geschaltet ist. Das
CR-Netzwerk C4-R6 besteht aus einem vierten Kondensator C4 und einem sechsten Widerstand R6 und das zweite CR-Netzwerk C5-R7
aus einem fünften Kondensator C5 und einem siebten Widerstand R7. Der Steuereingang des monostabilen Multivibrators 16 ist mit
dem zweiten Pol des Kondensators C4, der Steuereingang des monostabilen Multivibrators 18 mit dem zweiten Pol des Kondensators
C5 und der jeweilige zweite Pol bzw. Eingang der Widerstände R6 und R7, der Nand-Gatter 21 und 22 mit dem positiven
Pol der Speisegleichspannung -U-, der z.B. an Massepotential liegt, verbunden.
Für die vier Schmitt-Trigger Nand-Gatter 19, 20, 21 und 22 kann
z.B. ein CMOS "Quad 2-Input Nand Schmitt-Trigger" vom Typ MC 14093B der Firma Motorola, Phoenix, Arizona, verwendet werden.
Funktionsbeschreibung der Schaltung nach Fig. 2 anhand des
Diagramms nach Fig. 3
Der astabile Multivibrator 15 erzeugt an seinem Ausgang dauernd niederfrequente Rechteckimpulse mit einer Periodendauer von z.B.
T = 500 ms, welche in Funktion der Zeit t als Kennlinie A in der Fig. 3 dargestellt sind. Der nachfolgende monostabile Multivibrator
16 wird durch die negativ gehende Flanke der Ausgangsimpulse des astabilen Multivibrators 15 getriggert und liefert seiner
seits an seinem Ausgang für jede negativ gehende Flanke, also mit einer Wiederholungszeit von ebenfalls T = 500 ms, einen
positiven Impuls mit einer Dauer von z.B. t = 50 ms. Dieses Ausgangssignal ist in der Fig. 3 als Kennlinie B in Funktion der
'Zeit t dargestellt.
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Der zweite astabile Multivibrator 17 schwingt mit einer Frequenz,
die etwa um den Faktor 1000 grosser ist als die Frequenz des Ausgangssignals des astabilen Multivibrators 15, allerdings nur
während der durch den monostabilen Multivibrator 16 vorgegebenen Freigabezeit t — 50 ms; dieses Signal erscheint in der Fig. 3
P
als Kennlinie C.
als Kennlinie C.
Der zweite monostabile Multivibrator 18 wird durch die negativ gehenden Flanken der Ausgangsimpulse des astabilen Multivibrators
17 getriggert und liefert während der Freigabezeit t ~ 50 ms im Takt seiner Eingangsfrequenz kurze positive Impulse
mit einem Tastverhältnis von z.B. 1/2 bis 1/3 der Periode des astabilen Multivibrators 17 je nach Bemessung des Kondensators
C5 und des Widerstandes R7. Diese Ausgangsimpulse entsprechen der Kennlinie D der Fig. 3. Alle in der Fig. 3 dargestellten
Impulse besitzen die Pegelwerte OV und -U.. Allenfalls kann ein Teil des Widerstandes R7 zur Erhöhung der Empfindlichkeit am
Eingang des Schaltverstärkers 4 mittels eines nicht gezeichneten Schalters kurzgeschlossen werden, da dadurch die Ausgangsimpulse
schmäler und somit die Energieentnahme aus dem Kondensator C1 geringer wird.
Im Gegensatz zu den bisher bekannten bzw. vorgeschlagenen
Lösungen wird in der vorliegenden Lösung die geringe Fühlergleichspannung nicht direkt als Gleichspannungssignal verstärkt,
sondern mit Hilfe des zweiten steuerbaren Schalters 11 zerhackt und mittels der Induktivität 10 hochtransformiert. Damit ist das
bei den sonst benötigten Gleichspannungsverstärkern auftretende Driftproblem eliminiert. Die von dem Gleichspannungsfühler 1
erzeugte Spannung lädt den Kondensator CT. Die so gespeicherte Energie wird dann innerhalb sehr kurzer Zeit diesem Kondensator
C1 entnommen und auf höherem Spannungsniveau dem Halbleiterschalter 13 zugeführt. Dies geschieht periodisch etwa 2 mal pro
Sekunde. Der Ausgang des Halbleiterschalter .13 steuert den nachfolgenden Relaisschaltverstärker 4.
■ -K-.41.
Um die im Kondensator C1 gespeicherte Energie möglichst verlustarm
auf den Steuereingang des Halbleiterschalters 13 zu übertragen, wird die Spannung des Kondensators C1 im oben genannten
Halbsekundentakt jeweils während ca. 50 ms mit hoher Frequenz an die Induktivität 10 zu- und abgeschaltet. Die Wahl einer
hohen Frequenz hat den Vorteil, dass die Induktivität TO sehr klein gewählt werden kann. Ausserdem sind die den zweiten
Schalter 11 steuernden Impulse unsymmetrisch gewählt, und zwar so, dass die Einschaltdauer kürzer ist als die Ausschaltdauer,
was den Wirkungsgrad der Energieübertragung günstig beeinflusst.
In der Fig. 3 sind die Steuerimpulse rein schematisch als Kennlinie
D dargestellt.
.. c In der Zeit t ^50 ms, während der die Ausgangsimpulse des '.
Impulsgenerators 12 den zweiten Schalter 11 leitend machen, wird der Kondensator C1 weitgehend entladen. Die während dieser Zeit
am Ausgang des Halbleiterschalters 13 auftretenden O-Impulse
werden im nachfolgenden Relaisschaltverstärker 4 geglättet, so
„β dass letztendlich ein 50 ms dauernder Impuls für den Flammenrelais-Kreis
5 zur Verfugung steht. Um diesen Impuls periodisch im Halbsekundentakt zu erhalten, muss also der Kondensator C1
immer wieder ausreichend aufgeladen werden, was nur geschehen kann, wenn der zweite Schalter 11 offen ist, und der Gleichspannungsfühler
1 genügend Spannung erzeugt. Prinzipiell wäre es auch möglich, aus der Kondensatorladung einen Einzelimpuls zu
erzeugen und mit diesem eine monostabile Kippstufe zu triggern, die den 50 ms-Impuls dann liefert. Jedoch bietet die Steuerung
mit einer Reihe von Schaltimpulsen eine höhere Sicherheit gegen
2Q einzelne Störimpulse und die Verwendung eines einfachen integrierten
Bausteins ist für die gewählte Art der Impulsaufbereitung geradezu augenfällig. Weitere Schaltungsvarianten sind denkbar
und beeinträchtigen keineswegs das wesentliche Prinzip der Erfindung.
Das Signal am ersten Eingang des Schmitt-Trigger Nand-Gatters
19 bzw. 20 des astabilen Multivibrators 15 bzw. 17 wird, wenn
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dessen zweiter Eingang freigegeben ist, im Nand-Gatter invertiert,
in den nachgeschaLteten RC-Reihenschaltung R4-C2 bzw.
R5-C3 zeitverzögert und anschliessend wieder auf den ersten Eingang des Nand-Gatters 19 bzw. 20 zurückgegeben, so dass
dessen Eingangssignal und mit ihm das Ausgangssignal des astabilen Multivibrators 15 bzw. 17 fortlaufend zeitverzögert seinen
Digitalwert ändert und die betreffende Schaltung somit als Generator rechteckförmiger Signale arbeitet.
Beim Erscheinen einer negativ gehenden Flanke am Steuereingang des monostabilen Multivibrators 16 bzw. 18 durchfliesst ein impulsförmiger
Ladestrom den Kondensator C4 bzw. den Kondensator C5 und erzeugt im nachgeschalteten Widerstand R6 bzw. R7 efnen
negativen Spannungsimpuls, dessen Dauer durch, die Werte des betreffenden Kondensators und Widerstandes bestimmt ist, und der
im nachfolgenden Nand-Gatter 21 bzw. 22 in einen positiven Spannungsimpuls invertiert wird. Bei positiv gehenden Flanken des
Steuereingangssignals geschieht nichts, da beide Pole des betreffenden Kondensators C4 bzw. C5 dann an Masse Liegen.
Leerseite
Claims (8)
- PATENTANSPRUECHESignal-Aufbereitungsschaltung zur eigensicheren Verarbeitung in Fühlergleichspannungen, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleichspannungsfühler (1) über einen ersten Widerstand (R1) mit einem Pi-Netzwerk (8) verbunden ist, dessen Eingangsquerzweig aus einem ersten Kondensator (C1), dessen Längszweig aus einer Induktivität (10) und dessen Ausgangsquerzweig aus einem von einem Impulsgenerator (12) gesteuerten zweiten Schalter (11) besteht, und dass der Ausgang des Pi-Netzwerkes (8) seinerseits auf den Steuereingang eines ersten Schalters (9) geschaltet ist.
- 2. Signal-Aufbereitungsschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schalter (9; 11) aus Halbleiterschaltern bestehen.
- 3. Signal-Aufbereitungsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Schalter (11) ein N-Kanal Feldeffekttransistor ist und sein Steuereingang über einen zweiten Widerstand (R2) angesteuert ist.
- 4. Signal-Aufbereitungsschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Schalter (9) einen bipolaren NPN-Transistor aufweist, dessen Basis über einen dritten Widerstand (R3) angesteuert und dessen Basis-Emitter-Strecke einer Diode (14) parallelgeschaltet ist, wobei die Diodenkathode mit der Basis des bipolaren NPN-Transistors (13) verbunden ist.
- 5. Signal-Aufbereitungsschaltung nach einem der Ansprüche1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Impulsgenerator (12) aus einem ersten astabilen Multivibrator (15) besteht, dessen Ausgang mit dem Eingang eines nachgeschalteten, ersten monostabilen Multivibrators (16) verbunden ist, dessen Ausgang seinerseits am Freigabeeingang eines nachgeschalteten, gegenüber dem ersten astabilen Multivibrator (15) höherfrequenten zweitenastabilen Multivibrators (17) liegt, dessen Ausgang seinerseits wiederum auf den Eingang eines nachgeschalteten, zweiten monostabilen Multivibrators (18) geführt ist, wobei die Dauer der Ausgangsimpulse beider monostabilen Multivibratoren jeweils kleiner ist als die Periode von deren Eingangssignale.
- 6. Signal-Aufbereitungsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden astabilen Multivibratoren (15; 17) aus einem zwei Eingänge aufweisenden Schmitt-Trigger Nand-Gatter (19; 20) besteht, dessen Ausgang mit einer RC-Reihenschaltung (R4-C2; R5-C3) belastet ist, wobei der gemeinsame Pol des Widerstandes (R4; R5) und des Kondensators (C2; C3) der RC-Reihenschaltung (R4-C2; R5-C3) mit einem ersten Eingang des zwei Eingänge aufweisenden Schmitt-Trigger Nand-Gatters (19;20) verbunden ist, während der zweite Pol des betreffenden Kondensators (C2; C3) am negativen Pol einer negativen ersten Speisegleichspannung (-U) liegt und der zweite Eingang dieses Schmitt-Trigger Nand-Gatters (19; 20) ein Freigabeeingang ist, wobei derjenige des ersten astabilen Multivibrators (15) dauernd freigegeben ist durch seine Verbindung mit dem positiven Pol der negativen ersten Speisegleichspannung (-U).
- 7. Signal-Aufbereitungsschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der beiden monostabilen Multi vibratoren (16; 18) aus einem zwei Eingänge aufweisenden Schmitt-Trigger Nand-Gatter (21 ; 22) besteht, dessen erster Eingang über ein CR-Netzwerk (C4-R6; C5-R7) angesteuert ist, wobei der gemeinsame Pol des Kondensators (C4; C5) und des Widerstandes (R6; R7) des CR-Netzwerkes (C4-R6; C5-R7) mit dem ersten Eingang des Schmitt-Trigger Nand-Gatters (21; 22) verbunden ist und der zweite Pol des Widerstandes (R6; R7) des CR-Netzwerkes (C4-R6; C5-R7) sowie der zweite Eingang des Schmitt-Trigger Nand-Gatters (21 ; 22) am positiven Pol einer negativen erstenSpeisegleichspannung (-U) liegt.
35 - 8. Verwendung der Signal-Aufbereitungsschaltung (2) gemäss einem der Ansprüche 1 bis 7 als Teil einer Flammenüberwachungseinrichtung für OeI- bzw. Gasbrenner. ./.
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Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US3805258A (en) * | 1972-07-31 | 1974-04-16 | Forney Eng Co | Pulverized coal combustion detector |
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1981
- 1981-09-17 CH CH600081A patent/CH655778A5/de not_active IP Right Cessation
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1982
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- 1982-09-15 FR FR8215578A patent/FR2513044B1/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
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| FR2513044B1 (de) | 1985-05-03 |
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| GB2107477A (en) | 1983-04-27 |
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