DE314302C - - Google Patents

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DE314302C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62DMOTOR VEHICLES; TRAILERS
    • B62D63/00Motor vehicles or trailers not otherwise provided for
    • B62D63/06Trailers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 12. SEPTEMBER 1919
Bei Wagenzügen ist zur Verhütung der Schlängelbewegungen vorgeschlagen, das Kupplungsgelenk, mit welchem je zwei Achsen des Wagens gekuppelt sind, als Stützpunkt des Wagenkastens auszubilden und auf einer Keilbahn zwecks Anhebens des Wagenkastens zu bewegen. Es sind außerdem zweiachsige Fahrzeuge bekannt, bei denen der Wagenkasten über den Achsen durch Drehlager getragen wird, von denen das eine außerdem noch verschiebbar ist.
Die Erfindung besteht in der Vereinigung dieser beiden Systeme. Der Wagenkasten ruht also über den Achsen auf zwei Drehlagern, von denen das eine verschiebbar ist und dazwischen mittels einer Keilbahn auf dem die Achsen kuppelnden Gelenk. Diese Vereinigung ermöglicht, daß Klemmungen im Kupplungsgelenk, die bei der ersten Art von Wagenzügen eintreten können, vollständig vermieden sind, so daß1 es in jedem Falle möglich ist, die Schlingerbewegungen mit dem Wagenkastengewicht vollständig aufzuheben, ohne die Lenkung der Wagenachsen1 zu beeinträchtigen. Bei den Wagenzügen des zweiten Systems wiederum fehlt die Möglichkeit der Verhütung von Schlingerbewegungen und könnte nur durch besondere Einrichtungen geschaffen werden. Dabei hat gerade die Ausnutzung des Wagenkastengewichtes als Bremse gegen die Schlingerbewegungen, was an sich bekannt ist, den Vorteil, daß die Last bzw. eine vorhandene Kraft arbeitsleistend ausgenutzt ist uhd hierbei die besten und stärksten Wirkungen erzielt werden, wenn das Kupplungsgelenk zwischen den Achsen als Stützpunkt des Wagenkastens ausgebildet ist und unter Vermittlung einer Keilbahn das Anheben des Wagenkastens bewirkt. . 40·
In der Zeichnung ist ein"Ausführungsbeispiel des* Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und zwar in Fig. 1 ein Wagenzug und in Fig. 2 der Rahmen eines Wagens.
Die einachsigen Achsrahmen b sind durch eine Lenkkupplung α verbunden, die als Stützpunkt des Wagenkastens ausgebildet ist und mit einer Keilbahn zusammenwirkt, derart, daß eine Drehung der Wagenachsen nur unter Anheben des Wagenkastens erfolgen kann. Der eine Achsrahmen enthält eine Kreisführung c für die beide Achsrahmen überbrückende Plattform, welche mit einer Kreisführung d in die Kreisführung c eingreift.
Der zweite Achsrahmen enthält eine Gradführung g für die Rollen f eines .kleinen Wagens e, der mit einer Kreisführung h in eine Kreisführung i der Plattform eingreift. Beim Fahren in der Krümmung verringert sich der Achsabstand, wobei der Wagen e zurückgleitet und dadurch die Änderung des Achsabstandes unter Anhebung des Wagenkastens ermöglicht.
ίο Zweckmäßig sind die Wagen mit Antrieb ausgestattet, um ihre Lenkung in Wagenzügen zu erleichtern. Die Kupplung der Wagen aneinander erfolgt vermittels einer Deichsel I, welche die Vorderachse eines Hinterwagens an den Wagenkasten eines Vorderwagens kuppelt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Wagenzug, bei dem'das Kupplungsgelenk zweier. Achsen eines Wagens als Stützpunkt des Wagenkastens ausgebildet ist und mit einer Keilbahn zusammenwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der Wagenkasten über den Achsen von zwei Drehlagern getragen wird, von denen das eine längsverschiebbar ist.
2. Wagenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das verschiebbare Drehlager von einem Wagen gebildet wird, dessen Räder bzw. Rollen unmittelbar auf dem starren Wagenrahmen in Führungen laufen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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