DE314304C - - Google Patents

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DE314304C
DE314304C DENDAT314304D DE314304DA DE314304C DE 314304 C DE314304 C DE 314304C DE NDAT314304 D DENDAT314304 D DE NDAT314304D DE 314304D A DE314304D A DE 314304DA DE 314304 C DE314304 C DE 314304C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B12/00Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material
    • F42B12/02Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect
    • F42B12/36Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information
    • F42B12/44Projectiles, missiles or mines characterised by the warhead, the intended effect, or the material characterised by the warhead or the intended effect for dispensing materials; for producing chemical or physical reaction; for signalling ; for transmitting information of incendiary type

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

. . Die vorliegende Erfindung betrifft eine Zündvorrichtung insbesondere für Geschosse zum Inbrandsetzen von Ballons. Die Neuerung dieser Erfindung gegenüber ^bereits bekannten derartigen Vorrichtungen besteht darin, daß ein besonders eigenartig angeordneter Körper, versehen mit einem zwischen Stahlbürsten gelagerten Cereisenstück, und verschiebbar in der Richtung der Geschoßachse, mittels federnder
ίο Zungen derart mit den gelenkigen Spreizarmen verbunden ist, daß dieser Körper beim Eingreifen der Spreizarme in die Ballonhülle verschoben wird, wobei das Cereisenstück mit Hilfe der Stahlbürsten die Zündung in bekannter Weise herbeiführt.
Die Zeichnungen stellen eine derartige Zündvorrichtung dar, eingebaut in ein Infanteriegeschoß, und zwar: Fig. ι das fertige Geschoß in der Patronenhülse, Fig. 2 die wirksamen Teile in drei verschiedenen Stellungen, nämlich in 2 a unmittelbar nach dem Abschuß, in 2b während des Fluges und in 2 c im Augenblick der Zündung beim'Eingriff in die Ballonhülle. Fig. 3 zeigt die' äußere "Ansicht des Geschosses mit der Öffnung für die Spreizarme und Fig. 4 das Geschoß in: gleicher Stellung, aber im Schnitt. Die in ihrem Bau sehr flach gehaltene Zündvorrichtung ist - in' dem ,Bleikern des Geschoßmantels eingebettet (Fig. 4 Schlitz i). Im
30, Geschoßkopfe ragen die Teile in eine Mulde f, die zugleich für die Einlagerung der Brandladung bestimmt ist.
Solange das Geschoß in der Patrone sitzt, wird der Körper α und mit ihm das zwischen den beiden Stahlbürstchen e ruhende Cereisenteil b durch die federnden Zungen c und die eingelegten, mit den Zungen gelenkig verbundenen Spreizarme d festgehalten, indem die Spreizarme d und die Zungen c durch eine übergreifende Kröpfung der Patronenhülse und eine Sicherungsfeder g am Ausspreizen gehindert werden. Die Stahlbürstchen β sind an einer von oben eingesetzten Hülse h befestigt. Die Teile b, β und h ragen in die Brandkammer f hinein. Die Wirkung ist folgende: ■
Nach dem Abschuß schnellen die Spreizarme d und die federnden Zungen c durch die seitlichen Öffnungen des Geschosses nach außen, indem der noch verbleibende Druck der Sicherungsfeder g überwunden wird (Fig. 2a) "und gelangen alsbald zur vollen Auslage nach rückwärts gemäß Fig. 2b. Beim Eingriff der Spreizarme d in die Ballonhülle wird der mit ihnen verbundene Körper α in der Richtung der Geschoßachse nach rückwärts gezogen, wobei das 5^ Cereisenstück mit Hilfe der Stahlbürsten die Zündungin bekannter Weise herbeiführt (Fig. 2c).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Reibzünder, insbesondere für Ballojigeschösse, mit die Zündung in Tätigkeit setzenden, sich beim Fluge des Geschosses selbsttätig ausbreitenden, gelenkig angeordneten Spreizarmen, dadurch gekennzeichnet, daß
    ein mit einem zwischen Stahlbürsten (e) gelagerten Cereisenstück [V) versehener, in Richtung der Geschoßachse verschiebbar geführter Körper («) mittels federnder Zungen(c) derart.mit den Spreizarmen (d) verbunden ist, daß der Körper (a) beim Eingreifen der Spreizarme in die Ballonhülle nach rückwärts verschoben wird, wobei das Cereisenstück mit Hilfe der Stahlbürsten die Zündung in bekannter Weise herbeiführt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033550B (de) * 1955-01-20 1958-07-03 Wilhelm Staufenbiel Handstichwaffe
US6240849B1 (en) * 1999-06-10 2001-06-05 Christopher A. Holler Projectile with expanding members

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033550B (de) * 1955-01-20 1958-07-03 Wilhelm Staufenbiel Handstichwaffe
US6240849B1 (en) * 1999-06-10 2001-06-05 Christopher A. Holler Projectile with expanding members

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