DE3143100A1 - "anordnung zum kontaktieren von bandleitungen an dielektrischen traegern" - Google Patents

"anordnung zum kontaktieren von bandleitungen an dielektrischen traegern"

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DE3143100A1 DE19813143100 DE3143100A DE3143100A1 DE 3143100 A1 DE3143100 A1 DE 3143100A1 DE 19813143100 DE19813143100 DE 19813143100 DE 3143100 A DE3143100 A DE 3143100A DE 3143100 A1 DE3143100 A1 DE 3143100A1
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Hermann 8500 Nürnberg Kiefner
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Metrawatt GmbH
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    • H01R12/59Fixed connections for flexible printed circuits, flat or ribbon cables or like structures
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Description

  • Anordnung zum Kontaktieren von Bandleitungen an
  • dielektrischen Trägern Die Erfindung betrifft eine Anordnung zum Kontaktieren von Bandleitungen an dielektrischen Trägern, z. B. Substraten wie Leiterplatten und LCD'S.
  • Bandleitungen werden im Handel in vielen Arten angeboten.
  • Für kleine Teilungen haben Rundleiter maßliche Vorteile gegenüber den Flachleitern. Bandleitungen werden bekanntermaßen an abisolierten Enden in senkrechter Position zur Leiterplatte mit dieser verlötet. Für eine direkte Kontaktierung ist es günstig breite Kontakt flächen zwischen den Leitern der Bandleitung und der Leiterplatte vorzusehen und das kontaktabnehmende Teil, hierbei die Bandleitung, toleranzunempfindlich auszuführen.
  • An mindestens einer Stelle der Bandleitung ist der Leiter über die gesamte Breite der Bandleitung abisoliert. Möglichst derart, daß die abisolierten Leiter der Bandleitung beidseitig von Isoliermaterial der Bandleitung begrenzt sind, oder die abisolierten Leiter teilweise um einen Isolierkörper herumgebogen fixiert sind und daß Leiter im abisolierten Bereich an Kontaktflächen den dielektrischen Träger kontaktieren.
  • Ausgehend von dieser Problemstellung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein festes oder lösbares Kontaktieren von Bandleitungen einfach und billig zu erreichen, ohne die Teilung der abisolierten Leiter beim Kontaktieren an der Leiterplatte zu deformieren und zusätzliche Buchsen- oder Stiftleisten zu vermeiden.
  • Die Lösung der gestellten Aufgabe wird bei einer Anordnug zum Kontaktieren von Bandleitungen an dielektrischen Trägern erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Leiter im abisolierten Bereich der Bandleitung direkt an den Kontaktflächen des dielektrischen Trägers mittels druckerzeugender Vorrichtungen kontaktieren mit starren und/oder federnden Isolierkörpern als lösbare oder feste elektrische Verbindung.
  • Die Bandleitung kann jeweils an den gewünschten Stellen nach der derzeitigen Technik abisoliert werden. Die Position der abisolierten Stelle an der Bandleitung und die Anzahl richtet sich nach den baulichen Gegebenheiten.
  • Befindet sich die abisolierte Stelle der Bandleitung in der Nähe des Endes der Bandleitung, so behalten zur Fixierung des Teilungsmaßes der Leiter die Enden der Leiter eine Stegbreite des Isoliermaterials. Damit ist einmal der Abstand der Leiter gesichert und zum anderen die Enden gleichzeitig isoliert, so daß diese keine zusätzlichen unerwünschten Kontaktierungen an der Leiterplatte ermögli- chen. Hierbei sind auch Kontaktierungen zwischen verschiedenen dielektrischen Trägern bzw. Leiterplatten möglich, bei denen nur wahlweise die Hälfte der Bandleitung abisoliert ist. Der Gegenstand ist bei Steckerplatten anwendbar, die aus einem Leiterplattenmaterial bestehen. Eine besonders stabile Kontaktanordnung wird erreicht, wenn die freigelegten Leiter fast um den gesamten druckübertragenden Isolierkörper herumgebogen werden. Die Kontaktfläche zwischen Bandleitung und dielektrischem Träger wird um so größer, je größer der Durchmesser des druckübertragenden Körpers ist. Der tangierende Teil des Leiters wird entsprechend sicherer, wenn darunter eine kleine Bohrung liegt, die den Kontaktdruck an den Kanten verbessert. Die Vorrichtungen die die Andruckskraft zwischen Leiter und dielektrischen Träger aufbringen, können sehr unterschiedlich ausgeführt sein, je nach dem bei welchen Kontaktierungsproblemen der Bandleiter eingesetzt wird, bzw. an welcher Stelle der Leiterplatte kontaktiert werden soll. Im Querschnitt betrachtet ist die günstigste Kontaktkombination von einem Rundleiter zu einem Flachleiter zu erreichen.
  • Dabei ist auch an Litzenleiter gedacht. Wenn der Flachleiter aus mehreren quer laufenden Erhöhungen besteht steigt die Kontaktsicherheit.
  • Der Isolierkörper ist der dielektrische Träger selbst, an dessen Rand entsprechend der Leiterteilung der Bandleitung rasterartige Ausnehmungen angeordnet sind. Diese spezielle Ausführung sieht vor, daß die abisolierten Leiter der Bandleitung wie bei einer Harke leicht einsetzbar über die Ecke des dielektrischen Trägers, der schlitzförmige Ausnehmungen aufweist, gezogen und umgebogen wird. Entsprechend der Stärke und der elastischen Federwirkung des Leiters reicht der Andruck zum Kontaktieren hierbei aus. Der Montagevor- gang ist bei dieser Ausführung besonders einfach ohne viele Arbeitsgänge durchzuführen. Eine Seite der Bandleitung, bzw. beide Seiten können vor der Montage mit ensprechenden Klebstoffen behandelt sein. Eine andere Ausführung sieht vor, daß das isolierte Ende der Bandleitung vor dem Umbiegen am dielektrischen Träger verklebt ist, und daß erst danach das Umbiegen der Bandleitung erfolgt.
  • Die abisolierten Leiter sind innerhalb der Ausnehmungen u-förmig um die Kante des dielektrischen Trägers gebogen und an diesem festgelötet. Diese Ausführung wird besonders bei Geräten gewählt, die preiswerte Zwischenverbindungen an Leiterplatten erfordern, wenig Platz beanspruchen und leicht ein- oder auslötbar sein sollen.
  • Der Isolierkörper ist zylindrisch und elastisch und weist eine Breite entsprechend der Bandleitung auf. Je weicher bzw größer der gewählte Isolierkörper ist, desto größer ist die mögliche Deformation und dadurch die Kontaktfläche zwischen den Leitern der Bandleitung und dem dielektrischen Träger. Ballige Anformungen am Isolierkörper konzentrieren den Kontaktdruck auf die Kontaktflächen, was besonders bei Flachleitern Vorteile bringt.
  • Der Isolierkörper ist starr und länger als eine schlitzartige Ausnehmung im dielektrischen Träger. Diese Kontaktierung wird hauptsächlich in der Mitte des dielektrischen Trägers verwendet. Die Leiter liegen bei hohen Lötforderungen in Nuten.
  • Der Isolierkörper besitzt entsprechend dem Leiterabstand der Bandleitung noppenartige Distanzverdickungen. Hierbei liegen die einzelnen Leiter der Bandleitung besonders gut fixiert zwischen den einzelnen Distanzverdickungen des Isolierkörpers. Dieser noppenartige Isolierkörper kann auch bei den verschiedensten Biegevorgängen an den Bandleitungen verwendet werden. Es bietet sich an eine 2. Bandleitung auf der ersten zu kontaktieren.
  • Die Leiter kontaktieren mittels druckerzeugender Vorrichtungen an den Kontaktflächen des dielektrischen Trägers.
  • Die unterschiedlichen Vorrichtungen erfüllen verschiedene Aufgabenstellungen. Sie werden je nach den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten aus kostengünstigster Sicht eingesetzt.
  • Die druckerzeugende Vorrichtung ist eine Klammer, die am Rand des dielektrischen Trägers auf den Isolierkörper wirkt, wobei die Leiter zwischen Isolierkörper und dielektrischen Träger angeordnet sind und durch den Druck kontaktieren. Die Bandleitung kann hierbei flach auf dem dielektrischen Träger aufliegen und wie oben erwähnt an diesem verklebt sein oder in Stiften eingehangen werden. Im freien abisolierten Bereich der Leiter ist der runde und weiche Isolierkörper positioniert. Bei der Kontaktierung einer Flachleiterbandleitung an die flachen Kontakte de-s dielektrischen Trägers ist es vorteilhaft wenn der weiche Isolierkörper über den Leitern Verdickungen enthält, um den Kontaktdruck. Die Klammer wirkt über den Isolierkörper und ist an der Unterseite des dielektrischen Trägers gegengehaltert.
  • Eine andere Ausführung am Rand des dielektrischen Trägers wird dadurch erreicht, daß das Endstück der Bandleitung auf dem dielektrischen Träger befestigt ist. Die abisolierten Leiter werden um den Isolierkörper herumgebogen, so daß die Bandleitung auf das isolierte Endstück zu liegen kommt. Die Klammer führt bei dieser Ausführung zu einem besonders sattem Kontaktieren und kann leicht über die freien Leiter aufgezogen werden.
  • Die Klammer drückt die Leiter direkt an den dielektrischen Träger, wobei die Bandleitung flach auf dem dielektrischen Träger aufliegt und mit diesem am Isoliermaterial der Bandleitung befestigt ist. Dieses Ausführungsbeispiel ist das kostengünstigste und ist montagemäßig am einfachsten mittels weniger Arbeitsgänge zu erreichen. Die Klammerausführung sieht an der druckkontaktierenden Seite Isoliermaterial vor oder ist als Ganzes aus einem isolierenden Plastikmaterial hergestellt.
  • Die druckerzeugende Vorrichtung ist eine u-förmige Halterung, in die an einer U-Bogenseite rasterartig entsprechend der Bandleiterteilung Schlitze zur Aufnahme der Leiter angeordnet sind, daß die abisolierten Leiter in die Schlitze hineinragen und die Leiter mittels des Isolierkörpers gehaltert sind, derart daß bei eingesetztem dielektrischen Träger der Isolierkörper zusammengedrückt wird und die Leiter mit dem dielektrischen Träger direkt kontaktieren.
  • Diese Vorrichtung weist zwischen jedem einzelnen Leiter entsprechend der Leiterteilung ein festes Isolierstück der U-Bogenhalterung auf. Ein Verrutschen der einzelnen Leiter ist hierbei nicht möglich. Der abisolierte freie Bereich ist etwas größer als bei den oben beschriebenen Anordnungen. Wenn die Leiter L-förmig gebogen sind ist das Einsetzen in die u-förmige Halterung besonders einfach auszuführen. Nachdem die abisolierten Leiter eingesetzt sind, wird bei der einfachen Ausführung seitlich in die u-förmige Halterung der Isolierkörper eingesetzt und das freie Ende der Bandleitung parallel zur Bandleitung umgebogen. Der runde separat eingeschobene Isolierkörper kann bei einer komplizierten Ausführung entfallen, in dem im Bereich der Schlitze kleine Zylinder angeformt werden, um die die Leiter seitlich schräg eingeschoben werden. Die Federwirkung übernimmt die u-förmige Halterung. Die beiden übereinanderliegenden Isolierungsflächen der Bandleitung können nach bekannten Verfahren befestigt werden. Nach diesen Vorbereitungsarbeiten kann der dielektrische Träger oder die Leiterplatte zum Kontaktieren von der freien u-förmigen Seite der Halterung eingeschoben werden. Diese Vorrichtung wird hauptsächlich verwendet, wenn die zu kontaktierenden Teile öfters getrennt werden sollen. Eine größere Länge ist nach Bedarf teilbar.
  • Die druckerzeugende Vorrichtung ist aus einem Oberteil und einem Unterteil gebildet, welche mittels Rastklinken die Bandleitung zwischen beiden Teilen fixieren, wobei in den u-förmigen Teil des Unterteils der dielektrische Träger eingesetzt ist, und die Leiter um den Isolierkörper herumgebogen sind, und daß die Leiter zwischen dem Isolierkörper, welcher am Oberteil abgestützt gehaltert ist, und den dielektrischen Träger druckkontaktiert angeordnet sind.
  • Diese Anordnung fixiert die Leiter besonders fest, so daß ein Verrutschen beim Kontaktieren nicht möglich ist. Die Vorrichtung erfordert hierbei zwei abisolierte Stellen an der Bandleitung. An der ersten abisolierten Stelle der Leiter ist der Isolierkörper eingelegt, an der zweiten abisolierten Stelle greifen die Rastklinken zu einem besonders festen Sitz bei der Bandleitung zwischen den Leitern hindurch an die Unterseite der Vorrichtung. Der vorragende Teil des Oberteils der Vorrichtung ist muldenartig ausgebildet und druckkontaktiert in zusammengesetzter Position die abisolierten Leiter über den runden Isolierkörper an dem dielektrischen Träger. Dieser ist in einer u-förmigen Halterung am Unterteil der Vorrichtung eingesetzt. Das Unterteil der Haltevorrichtung ist an verschiedenen Stellen einer Leiterplatte befestigbar.
  • Die druckerzeugende Vorrichtung ist durch eine schlitzartige Ausnehmung gebildet, die im dielektrischen Träger angeordnet ist, wobei in die Ausnehmung L-förmig die abisolierten Leiter mit deren L-förmigen Spitzen hineinragen und diese mittels des starren Isolierkörpers an der Unterseite des dielektrischen Trägers gehaltert sind, so daß die Kontakte zwischen den Leitern und dem dielektrischen Träger an den Kanten der schlitzförmigen Ausnehmung gebildet sind und zu beiden Seiten der Ausnehmung die Bandleitung auf dem dielektrischen Träger aufliegt und an diesem befestigt ist. Diese Vorrichtung wird besonders an engen und unzugänglichen Positioneh an der Leiterplatte gewählt und ist einfach herstellbar. Die Bandleitung kann hierbei wie oben erwähnt verklebt werden. Eine andere Ausführung sieht vor, daß die Kontaktflächen verlötet werden. Die Breite der schlitzartigen Ausnehmung kann hierbei verschieden gewählt werden. Die obengenannten noppenartigen Distanzverdickungen des Isolierkörpers fixieren die Abstände der abisolierten Leiter besonders günstig bei dieser Vorrichtung. In einer anderen Ausführung ist die schlitzartige Ausnehmung so eng gewählt, bzw. der Durchmesser des Isolierkörpers größer als die schlitzartige Ausnehmung, so daß der Einsatz des obengenannten weichen Isolierkörpers möglich ist. Das Einbringen des Isolierkörpers wird mit einer nadelartigen Einzugsvorrichtung durchgeführt.
  • Weitere Vorteile und wesentliche Merkmale der Erfindung gehen aus der folgenden Beschreibung mit schematisch gezeigten Ausführungsbeispielen hervor.
  • Es zeigt: Fig. 1 ein zweifach abisoliertes Bandleitungsende mit zwei verschiedenen Isolierkörpern, Fig. 2 eine auf einen dielektrischen Träger flach aufgelegte Bandleitung mit einer Klammer, Fig. 3 eine um den Isolierkörper umgelegte Bandleitung, die mittels der Klammer kontaktiert, Fig. 4 eine Kontaktierung zwischen abisolierten Bandleitern und Leiterplatte mittels Klammer, Fig. 5 eine Seitenansicht, bei der das Leiterende u-förmig um den dielektrischen Träger gebogen ist, Fig. 5a eine Draufsicht auf die Kontaktkante des dielektrischen Trägers, Fig. 6 eine Seitenansicht im Schnitt, bei der der Leiter L-förmig in die Ausschnittsöffnung ragen und ein Isolierkörper unterhalb der Leiterplatte als Halterung dient, Fig. 6a;6b zeigt einen starren Isolierkörper der in einen dielektrischen Träger einrastet, Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Vorrichtung mit entsprechend dem Rasterabstand vorgesehenen Schlitzen, Fig. 7a eine Seitenansicht mit Schnitt mit eingelegtem Bandleitungsende, das mit einem Isolierkörper hinterlegt ist, Fig. 7b zeigt eine Einzelheit der Schlitze, wobei die Isolierkörper an der Halterung angespitzt ist, Fig. 8a-d a) einzelne Rastklinken die zwischen jeden Leiter der Bandleitung angeordnet sind, b) eine Seitenansicht im Schnitt des Oberteils, c) einen dielektrischen Träger, d) eine Seitenansicht im Schnitt vom Unterteil der Vorrichtung mit eingelegter Bandleitung, e) den dielektrischen Träger im Schnitt mit Kontaktblech für enge Kontaktteilungen, Fig. 9 zeigt eine bügelartige druckerzeugende Vorrichtung, die die Bandleitung auf dem dielektrischen Träger über den Kontaktflächen fixiert.
  • Fig. 1 zeigt eine Bandleitung 1 die ein- oder mehrmals über die gesamte Breite der Bandleitung 1 abisolierte einzelne Leiter 3 zum Kontaktieren aufweist. Das Ende der Bandleitung 1 besitzt ein Isoliermaterial 4. Das Abisolieren der Bandleitung 1 kann mechanisch oder je nach dem Werkstoff des Isoliermaterials 4 aus den unterschiedlichsten Lösungsmitteln erfolgen. An den abisolierten Stellen sind unterschiedliche Isolierkörper 5 bis 5.3 angeordnet. Der Isolierkörper 5.3 zeigt zur Abstandsfixierung der Leiter 3 perlenkettenförmig aufgereihte Distanzverdickungen 10.
  • Zwischen diesen sind bei den verschiedenen Biegevorgängen die Leiter 3 der Bandleitung 1 besonders günstig gehaltert.
  • Fig. 2 zeigt die Bandleitung 1 flach auf einen dielektrischen Träger 2 bzw. Leiterplatte aufgelegt. Eine Klammer 14 drückt über den Isolierkörper 5 die Leiter 3 auf den dielektrischen Träger 2 die Klammer 14 ist einfach am Rand des dielektrischen Trägers 2 montierbar die Teile 14, 5, 2 und 3 ergeben die Vorrichtung 8. Durch einfaches Abziehen der Klammer 14 kann die Bandleitung 1 vom dielektrischen Träger 2 getrennt werden.
  • Fig. 3 zeigt eine Vorrichtung 8.1. Diese ist ähnlich der Vorrichtung 8, die Klammer wirkt aber hierbei auf die fast völlig um den Isolierkörper 5 gelegten Leiter 3 der Bandleitung 1. Die Bandleitung kann während der Montage an dem isolierten Endstück angeklebt werden.
  • Fig. 4 zeigt eine Vorrichtung 8.2, bei der die Klammer 14 direkt zur Kontaktherstellung zwischen Bandleitung 1 und dielektrischen Träger 2 verwendet wird. Zur besseren Funktionsfähigkeit der Kontaktstellen sind Schmier- und Pflegemittel bei dieser einfachen Ausführung mittels Spraymitteln, Ölen, Vaseline und Fetten vorzusehen. Eine mit Schlitzen versehene Klammer 14 ist in der Lage die Leiter 3 und 3.1 jeweils einzeln anzudrücken. Die Positionierung erfolgt mit Stiften im dielektrischen Träger 2 oder durch Nuten.
  • Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht einer Vorrichtung 8.3 im Schnitt. Um die Kante des dielektrischen Trägers 2 ist die Bandleitung 1 u-förmig umgebogen. An den Leitern 3 bildet die Kante des dielektrischen Trägers einen Isolierkörper 5.1. Die Bandleitung kann wie bei den oben erwähnten Vorrichtungen am dielektrischen Träger 2 bzw. einer Leiterplatte fest verklebt werden, oder es wird zusätzlich ein Drahtbügel als einfache Zugentlastung mit eingelötet.
  • Fig. 5a zeigt einen Teil einer Draufsicht auf die Vorrichtung 8.3. Die Leiter 3 liegen abstandsgehaltert in Ausnehmungen 16. Durch das obengenannte Umbiegen der Leiter 3 vergrößert sich die Fläche an Kontaktflächen 15, je nach Länge dieser Kontaktflächen 15 auf dem dielektrischen Träger 2.
  • Fig. 6 zeigt eine Seitenansicht im Schnitt einer Vorrichtung 8.4. Die Vorrichtung 8.4 zeigt eine schlitzförmige Ausnehmung 17 im dielektrischen Träger. Die Bandleitung 1 wird mit den abisolierten Leitern 3 in die schlitzförmige Ausnehmung 17 während der Montage L-förmig hineingedrückt.
  • Zum Sichern der Leiter 3 werden diese mittels eines Isolierkörpers 5.2 hinterlegt. Die Bandleitung 1 und das abisolierte Ende werden auf der Oberseite flach auf den dielektrischen Träger 2 angedrückt, bzw. verklebt.
  • Fig. 6a-b zeigt einen starren Isolierkörper 22, der im dielektrischen Träger 2 einrastet, bei 24 vorgespannt die Leiter 3 und 3.1 gegen die Kontaktfläche 15 preßt.
  • Fig. 7 zeigt einen Ausschnitt einer Draufsicht auf eine Vorrichtung 6. Die Leiter 3 der Bandleitung 1 liegen in Schlitzen 18 einer speziellen Halterung 12.
  • Fig. 7a zeigt die Halterung 12 im Schnitt. Die kammartig eingelegten Leiter der Bandleitung 1 werden mit dem Isolierkörper 5 im u-förmigen Teil hinterlegt. Das freie Ende der Bandleitung 1 wird zum besseren Halt mit der Bandleitung 1 verklebt. Nach Einsetzen eines nicht gezeigten dielektrischen Trägers 2 wird der Isolierkörper 5 zusammengedrückt und kontaktiert so die Leiter 3 mit dem dielektrischen Träger 2.
  • Fig. 7b zeigt eine Einzelheit von den Schlitzen 18 mit an der Halterung 12,1.
  • Fig. 8a zeigt einen Teilausschnitt kammartig aufgereihte Rastklinken 13 einer Vorrichtung 7.
  • Fig. 8b zeigt ein Oberteil 19 der Vorrichtung 7 an dem die Rastklinken 13 angeordnet sind. Das Oberteil 19 eignet sich auch als selbstständiges Teil in einem dielektrischen Träger 2 zur Bandleitungskontaktierung durch Einrasten.
  • Fig. 8c zeigt einen dielektrischen Träger 2 mit den Kontaktflächen 15 in Einbaurichtung.
  • Fig. 8d zeigt ein Unterteil 20 der Vorrichtung 7. Das Unterteil ist zur Aufnahme des dielektrischen Trägers 2 u-förmig ausgebildet. Die Bandleitung 1 ist in zusammengesetztem Zustand der Vorrichtung 7 zwischen dem Unterteil 20 und Oberteil 19 fixiert. Die Bandleitung 1 ist schlaufenförmig um den Isolierkörper 5 an den freien Leitern 3 herumgeschlungen. Zur Führung der einzelnen Leiter 3 ist am Unterteil der Vorrichtung 7 ein Block 21 vorgesehen. Der Block 21 dient im zusammengesetzten Zustand gleichzeitig als Führung für das Oberteil 19. Im Bereich der Druckkontaktierung weist das Oberteil 19 eine muldenartige Ausnehmung auf. Entsprechend der Größe des Isolierkörpers 5 auf.
  • Die Rastklinken 13 schnappen in eingebautem Zustand an der Unterseite des Unterteils 20 ein. Eine Vorrichtung bei der lediglich die beiden begrenzenden Seiten an der Bandleitung 1 mittels der Rastklinken 13 gesichert ist, ist hierbei eine einfachere Ausführung, die bei besonders preisgünstigen Ausführungen zur Anwendung kommt.
  • Fig. 8e zeigt den dielektrischen Träger 2 im Schnitt mit einem Kontaktblech 15,1 für enge Kontaktteilungen und hohe Kontaktansprüche.
  • Fig. 9 zeigt eine druckerzeugende Vorrichtung 23 die inner- halb eines dielektrischen Trägers 2 eine Bandleitung 1 mit Flachleitern 3.1 auf den Kontaktflächen 15 über den Isolierkörper 5,4 kontaktiert. Damit können Bandleitungen 1 senkrecht zur Leiterplatte zugeführt werden. Leerseite

Claims (13)

  1. A n s~lP r ü c h e Anordnung zum Kontaktieren von Bandleitungen an dielektrischen Trägern, bei der mindestens an einer Stelle der Bandleitung Leiter über die gesamte Breite der Bandleitung abisoliert sind, derart daß die abisolierten Leiter der Bandleitung beidseitig von Isoliermaterial der Bandleitung begrenzt sind, daß die abisolierten Leiter teilweise um einen Isolierkörper herumgebogen fixiert sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (3, 3.2) im abisolierten Bereich der Bandleitung (1) direkt an den Kontaktflächen (15, 15.1) des dielektrischen Trägers (2) mittels druckerzeugender Vorrichtung (6, 14, 19, 22, 23) kontaktieren mit starren und/oder federnden Isolierkörpern (5, 5.1-5.3) als feste oder lösbare elektrische Verbindung.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daR die abisolierten Leiter (3 und 3.2) mit dem Isolierkörper (5, 5., 5.5) in starren oder federnder Eigenschaft den dielektrischen Träger (2) bei den Kontaktflächen (15, 15.1) kontaktieren und die druckerzeugende Vorrichtung (6, 14, 22, 23) auch durch den Isolierkörper (5, 5.lot, 5.5) ersetzt werden kann.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5.1) der dielektrische Träger (2) selbst ist, an dessen Rand entsprechend der Leiterteilung der Bandleitung (1) rasterartige Ausnehmungen (16) angeordnet sind.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die abisolierten Leiter (3) innerhalb der Ausnehmungen (16) u-förmig um die Kontakte (15) des dielektrischen Trägers (2) gebogen und an diesem festgelötet sind.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5) zylindrisch und elastisch ist mit kugelförmigen Verdickungen (5.) und eine Länge entsprechend der Breite der Bandleitung (1) aufweist.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5.2) starr und länger als eine schlitzartige Ausnehmung (17) des dielektrischen Trägers (2) ausgebildet ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 1, 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Isolierkörper (5.3) entsprechend dem Leiterabstand der Bandleitung (1) noppenartige Distanzverdickungen (10) besitzt und auch die Fixierung einer zweiten Bandleitung (4) übernimmt.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 1, 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter (3) mittels druckerzeugender Vorrichtungen (6, 7, 8-8.4) an den Kontaktflächen (15) des dielektrischen Trägers (2) kontaktieren.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugende Vorrichtung (8, 8.1) eine Klammer (14) ist, daß die Klammer (14) am Rand des dielektrischen Trägers (2) auf den Isolierkörper (5 und 5.4) wirkt, und daß die Leiter (3) zwischen Isolierkörper (5) und dielektrischem Träger (2) angeordnet sind und durch den Druck kontaktieren. (Fig. 2, 3)
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammer (14) die Leiter (3) direkt an den dielektrischen Träger (2) drückt, wobei die Bandleitung (1) flach auf dem dielektrischen Träger (2) aufliegt und mit diesem a Isoliermaterial (4) der Bandleitung (1) befestigt ist. (Fig. 4)
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 1, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugende Vorrichtung (6) eine u-förmige Halterung (12) ist, in die an einer U-Bogenseite rasterartig entsprechend der Bandleiterteilung Schlitze (18) zur Aufnahme der Leiter (3) angeordnet sind, daß die abisolierten Leiter (3) in die Schlitze (18) hineinragen und daß die Leiter (3) mittels des Isolierkörpers (5 oder 5.2) gehaltert sind, derart daß bei eingesetztem dielektrischen Träger (2) der Isolierkörper (5) zusammengedrückt wird und die Leiter (3) mit dem dielektrischen Träger (2) direkt kontaktieren. (Fig. 7,7a)
  12. 12. Anordnung nach Anspruch 1, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugende Vorrichtung (7) aus einem Oberteil (19) und einem Unterteil (20) gebildet ist, welche mittels Rastklinken (13) die Bandleitung (1) zwischen beiden Teilen fixieren, daß in den u-förmigen Teil des Unterteils (20) der dielektrische Träger (2) eingesetzt ist, daß die Leiter (3) um den Isolierkörper (5) herumgebogen sind, und daß die Leiter (3) zwischen dem Isolierkörper (5), welcher am Oberteil (19) abgestützt gehaltert ist, und dem dielektrischen Träger (2) druckkontaktiert angeordnet sind.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 1, 5, 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die druckerzeugende Vorrichtung (8.4) durch eine schlitzartige Ausnehmung (17) gebildet ist, die im dielektrischen Träger (2) angeordnet ist, daß in die Ausnehmung (17) L-förmig die abisolierten Leiter (3) mit deren Spitzen hineinragen, wobei diese mittels des starren Isolierkörpers (5.2) an der Unterseite des dielektrischen Trägers (2) gehaltert sind, daß die Kontakte zwischen den Leitern (3) und des dielektrischen Trägers (2) an den Kanten der schlitzförmigen Ausnehmung (17) gebildet sind, und daß beidseitig der Ausnehmung (17) die Bandleitung (1) auf dem dielektrischen Träger (2) aufliegt und an diesem befestigt ist.
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DE1920988A1 (de) * 1969-04-22 1970-11-05 Loewe Opta Gmbh Verfahren und Anordnung zur Herstellung der Kontaktgabe bei gedruckten Schaltungseinrichtungen der Nachrichtentechnik
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