DE3143151C2 - - Google Patents

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DE3143151C2
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Toshio Tokio/Tokyo Jp Amano
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/76Television signal recording
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B1/00Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
    • H04B1/06Receivers
    • H04B1/16Circuits
    • H04B1/20Circuits for coupling gramophone pick-up, recorder output, or microphone to receiver
    • H04B1/202Circuits for coupling gramophone pick-up, recorder output, or microphone to receiver by remote control
    • HELECTRICITY
    • H03ELECTRONIC CIRCUITRY
    • H03JTUNING RESONANT CIRCUITS; SELECTING RESONANT CIRCUITS
    • H03J9/00Remote-control of tuned circuits; Combined remote-control of tuning and other functions, e.g. brightness, amplification

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  • Details Of Television Systems (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Fernsteuersendevorrichtung zum Erzeugen und Übertragen von Fernsteuersignalen zum Steuern einer Videoanzeige- und Abspieleinrichtung.
Eine Fernsteuervorrichtung der genannten Art ist aus der DE-OS 27 52 373 bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung handelt es sich um eine Fernsteuervorrichtung in Form einer Fernsehempfangseinrichtung mit Bildröhre und einer Rundfunkempfangseinrichtung, die getrennt und in Kombination durchführbar ist. Es sind Schalter in Form von Programmtasten für die Videoanzeigeeinrichtung und die Rundfunkempfangseinrichtung vorgesehen. Die von dieser Fernsteuervorrichtung erzeugten Fernsteuersignale werden codiert, mit Hilfe einer Übertragungs- und Sendeeinrichtung übertragen und im Fernbedienempfänger decodiert. Die Steuerschalteinrichtung besteht aus einer Programmtaste, durch deren Betätigung sowohl eine Programmumschaltung als auch die Auswahl der beiden Einrichtungen erfolgt.
Bei Inbetriebnahme eines Videoabspielgeräts (VTR) müssen in zeitlicher Abfolge mehrere Schaltvorgänge vom Benutzer durchgeführt werden. Das alleinige Umschalten zwischen Video- und Fernsehbetriebsmodus, wie es in ähnlicher Weise aus dem Stand der Technik bekannt ist, reicht nicht aus. Beispielsweise muß das VTR in den Abspielbetriebsmodus gebracht, der Fernsehempfänger auf einen vorgegebenen Kanal eingestellt und eine elektrische Verbindung zwischen VTR und Fernsehempfänger hergestellt werden. Für jeden dieser Schritte muß der Benutzer zumindest einen Schalter an einer Fernbedienung oder an dem Gerät direkt bedienen. Dies ist umständlich, unbequem und wenig benutzerfreundlich, da bei mehreren Schaltvorgängen Fehlbedienungen leicher möglich sind, bzw. die Bedienungsanleitung anfangs öfter zu Rate gezogen werden muß.
Der Erfindung liegt deshalb das Problem zugrunde, eine Fernsteuersendevorrichtung anzugeben, die es dem Benutzer ermöglicht, mit möglichst wenig Handgriffen komplexere zeitlich aufeinanderfolgende Schaltvorgänge auszuführen. So sollen durch einen einzigen Steuerschalter eine Videoabspieleinrichtung und eine damit zusammenwirkende Videoanzeigeeinrichtung in richtige Betriebsarten versetzt werden können, derart, daß eine Soll-Betriebsart durchführbar ist.
Das Problem wird ausgehend von der eingangs genannten Fernsteuersendevorrichtung mit folgenden Merkmalen überwunden:
  • - mit selektiv betätigbaren Schaltern, damit die Video-Anzeige- und/oder -Abspiel-Einrichtungen ihren Betrieb durchführen oder auch hierzu miteinander zusammenarbeiten,
  • - mit einem mit den Schaltern gekoppelten Codierer, der abhängig von der Betätigung der Schalter ein entsprechend codiertes Signal erzeugt,
  • - mit einer mit dem Codierer gekoppelten Übertragungs- und Sendeeinrichtung zum Übertragen der codierten Signale zur Video-Anzeige und/oder -Abspiel-Einrichtung zur Durchführung des vorgegebenen Betriebs,
  • - mit einer Steuereinrichtung, die abhängig von der Betätigung eines Kombinationssteuerschalters den Codierer zeitlich aufeinanderfolgend
  • - ein einem Abspielbefehl-Schalter entsprechendes codiertes Signal für die Video-Abspiel-Einrichtung,
  • - ein einem Kanalwähl-Schalter entsprechendes codiertes Signal für die Video-Anzeige-Einrichtung zur Wahl eines Kanals, über den abgespielte Videosignale anzeigbar sind,
  • - ein einem Verbindungsbefehl-Schalter entsprechendes codiertes Signal zur Schaltung einer elektrischen Verbindung zwischen der Video-Anzeige- und -Abspiel-Einrichtung zum Überkoppeln der abgespielten Videosignale erzeugen läßt.
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung gehen aus den Unteransprüchen hervor.
Die Erfindung wird anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigt
Fig. 1 schematisch eine Darstellung der Kombination einer Videoabspiel- und einer -anzeigeeinrichtung zur Lösung des zugrundeliegenden Problems,
Fig. 2 schematisch, teilweise als Blockschaltbild, teilweise als Schaltbild, ein Ausführungsbeispiel einer Fernsteuersendeeinrichtung gemäß der Erfindung,
Fig. 3A und 3B Signalverläufe eines typischen Befehlssignals, das durch die Vorrichtung gemäß Fig. 2 erzeugt ist,
Fig. 4A bis 4E zeitabhängig Signalverläufe zur Erläuterung der Betriebsweise des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 2,
Fig. 5 schematisch, teilweise als Blockschaltbild, teilweise als Schaltbild, ein anderes Ausführungsbeispiel der Erfindung.
Fig. 1 der Zeichnung zeigt ein Blockschaltbild von fernsteuerbaren Einrichtungen 1 und 4, die in der Lage sind, vorgegebene Betriebsschritte abhängig von Befehlen durchzuführen, die von Fernsteuersendevorrichtungen 6 bzw. 7 dorthin übertragen werden. Bei einer bevorzugten Anwendung sind diese fernsteuerbaren Einrichtungen als Videoaufzeichnungs- und/oder -wiedergabeeinrichtung 1 und als Videoanzeigeeinrichtung 4 ausgebildet. Beispielsweise kann die Aufzeichnungs- und/oder Wiedergabeeinrichtung ein Videobandgerät (VTR) mit einer VTR-Schaltung 2 sein, die mit einer Empfangsantenne 5 zum Empfang und zur Verarbeitung von Videosignalen gekoppelt ist, die beispielsweise auf Magnetband (nicht dargestellt) aufgezeichnet sind. Das Videobandgerät oder VTR 1 kann ein übliches Videobandgerät sein, das in der Aufzeichnungs-, der Wiedergabe-, der Stehbild-, der Zeitlupe-, der Abtast-, der Schnellvorwärts- bzw. der Rückspulbetriebsart arbeiten kann. Geeignete (nicht dargestellte) Druckknopfschalter können direkt an dem VTR1 vorgesehen sein, wobei diese Druckknopfschalter bei Betätigung dazu dienen, jeweilige der vorstehenden Betriebsschritte auszulösen. Während beispielsweise der Aufzeichnungsbetriebsart werden Videosignale an der Empfangsantenne 5, die mit der VTR-Schaltung 2 verbunden ist, empfangen, in der sie dann geeignet verarbeitet und auf dem Magnetband aufgezeichnet werden. Während der Abspiel- oder Wiedergabebetriebsart werden die zuvor aufgezeichneten Signale von dem Magnetband wiedergegeben, der VTR-Schaltung 2 zugeführt und dann zu einer geeigneten Videoanzeigeeinrichtung gekoppelt.
Die Videoanzeigeeinrichtung 4 kann einen Fernsehmonitor, einen Fernsehempfänger oder eine andere übliche Videoanzeigeeinrichtung aufweisen, die vorzugsweise einen Anzeigeschirm, Video- und Audiosignalverarbeitungsschaltungen und einen Audiowandler bzw. Lautsprecher aufweist. Bei der Ausbildung als üblicher Fernsehempfänger ist die Anzeigeeinrichtung 4 auch mit einer Abstimmschaltung versehen, die selektiv betreibbar ist zum Abstimmen der Fernsehempfangsschaltung auf einen gewünschten von verfügbaren Fernsehrundfunkkanälen. Ein Fernsehprogramm, das über den gewählten oder abgestimmten Kanal übertragen wird, wird in geeigneter Weise empfangen und durch den Fernsehempfänger dargestellt, wodurch es dem Betrachter ermöglicht ist, das übertragene Fernsehprogramm zu betrachten. Wie das ebenfalls üblich ist, wird um die Videosignale, die von der VTR- Schaltung 2 von dem zuvor aufgezeichneten Videoband wiedergegeben werden, darzustellen, der Fernsehempfänger 4 auf einen ungenutzten Rundfunkkanal abgestimmt. Das heißt, ein Kanal, der normalerweise nicht durch irgendeine der Fernsehrundfunkstationen in dem Empfangsbereich oder der Empfangszone verwendet ist, in der der Fernsehempfänger 4 angeordnet ist, wird gewählt. Dann werden die Videosignale, die von dem VTR1 wiedergegeben werden, über diesen ungenutzten Kanal zum Fernsehempfänger 4 geführt, wo dann die wiedergegebenen Signale verarbeitet und angezeigt werden.
Wie in Fig. 1 dargestellt, ist ein schematisch dargestellter Schalter 3 vorgesehen für das selektive Koppeln der Anzeigeeinrichtung 4 mit entweder der VTR-Schaltung 2 oder direkt mit der Empfangsantenne 5. Der Zweck des Schalters 3 ist es, den Fernsehempfänger 4 mit der Empfangsantenne 5 während Nicht-Wiedergabebetriebsarten zu verbinden, so daß er in der Lage ist, Fernsehrundfunksignale zu empfangen und durch den Fernsehempfänger 4 anzuzeigen. Daher können Fernsehprogramme unabhängig vom Betrieb des VTR1 angezeigt werden. Der Schalter 3 verbindet auch den Fernsehempfänger 4 mit dem Ausgang der VTR-Schaltung 2 derart, daß dann, wenn das VTR1 in dessen Abspielbetriebsart angeordnet ist, die wiedergegebenen Videosignale von der Wiedergabe- oder Abspielschaltung des VTR1 zum Fernsehempfänger 4 koppelbar sind, wodurch es möglich ist, daß der Betrachter solche wiedergegebenen Signale betrachtet. Daher wirkt der Schalter 3 als Umschalter.
Gegebenenfalls und wie üblich, kann das VTR1 getrennte Abstimmschaltungen aufweisen, derart, daß während einer Aufzeichnungsbetriebsart Fernsehsignale, die über einen Rundfunkkanal übertragen werden, von dem VTR1 empfangen und aufgezeichnet werden können, während über einen anderen Rundfunkkanal übertragene Fernsehsignale von dem Fernsehempfänger empfangen und angezeigt werden können. Weiter kann die VTR-Schaltung 2 einen Ausgangsanschluß aufweisen, der mit dem Umschalter 3 gekoppelt ist, derart, daß dem Fernsehempfänger 4 diejenigen Fernsehsignale zugeführt werden, die von der Abstimmschaltung in dem VTR1 empfangen und verarbeitet werden. Auf diese Weise wirkt der Fernsehempfänger 4 als Videomonitor, um dem Betrachter die Beobachtung der Art und der Qualität derjenigen Fernsehsignale zu ermöglichen, die durch das VTR1 aufgezeichnet werden.
Die Fernsteuersendeeinheiten oder -vorrichtungen 6 und 7 sind vorzugsweise tragbare, in der Hand zu haltende Befehlssignalübertrager oder -sender, deren jeder mit mehreren Funktionswählschaltern versehen ist, die bei Betätigung entweder das VTR1 oder den Fernsehempfänger 4 anweisen, einen gewünschten oder Soll-Betrieb durchzuführen. Beispielsweise kann die Fernsteuersendevorrichtung 6 selektiv das VTR1 anweisen zur Durchführung eines Aufzeichnungs-, eines Wiedergabe- oder Abspiel-, eines Stehbild-, eines Zeitlupen-, eines Abtast-, eines Rückspul- oder eines Schnellvorwärts-Betriebes, abhängig von dem jeweiligen Wählschalter, der betätigt ist. Die Fernsteuersendevorrichtung 7 kann den Fernsehempfänger hier zum Durchführen eines Ein/ Aus-, eines Lautstärkesteuer-, eines Kanalwähl- oder eines Bildsteuerbetriebes steuern abhängig von dem jeweiligen Wählschalter, der betätigt ist. Diesbezüglich sind die Fernsteuersendevorrichtungen 6 und 7 sowie die Fernsteuerempfangsvorrichtungen, die damit verwendet werden, an sich üblich, weshalb eine ausführliche Erläuterung entbehrlich erscheint.
Es zeigt sich, daß zum Steuern des VTR1 und des Fernsehempfängers 4 derart, daß ein Abspielbetrieb durchgeführt wird, die Fernsteuersendevorrichtung 6 so betätigt werden muß, daß sie das VTR1 in die Abspielbetriebsart bringt. Die Fernsteuersendevorrichtung 7 muß so betätigt werden, daß der Fernsehempfänger 4 so gesteuert wird, daß er den ungenutzten Kanal wählt, über den die von dem VTR1 wiedergegebenen Videosignale empfangen werden. Weiter muß eine der Fernsteuersendeeinrichtungen 6 oder 7 betätigt werden, um den Umschalter 3 in die dargestellte Lage zu bringen, um dadurch die VTR-Schaltung 2 mit dem Fernsehempfänger 4 elektrisch zu verbinden, derart, daß die Videosignale, die von dem VTR 1 wiedergegeben werden, zum Fernsehempfänger 4 gekoppelt werden können. Es zeigt sich daher, daß um das VTR 1 und den Fernsehempfänger 4 für einen Video-Abspielbetrieb in den geeigneten Zustand zu bringen, wie das erwähnt ist, drei getrennte Betriebsschritte ausgelöst werden müssen durch beispielsweise Betätigen von drei getrennten Wählschaltern der Fernsteuersendeeinheiten bzw. -vorrichtungen. Selbst wenn die Einheiten 6 und 7 zu einer einzigen Einheit oder Vorrichtung vereinigt sind, müssen weiter drei getrennte Betriebsschritte ausgelöst werden durch Betätigen von drei getrennten Wählschaltern. Wie erläutert, kann das Erfordernis getrennter mehrerer Handbetätigungen in der nachteiligen und unerwünschten Betätigung eines unerwünschten Wählschalters enden, wodurch ein fehlerhafter Betrieb ausgelöst wird. Weiter kann ein unerfahrener Benutzer bei Betätigung seiner Fernsteuersendevorrichtung so verwirrt werden, daß sich ein Fehler ergibt. Schließlich kann es der Benutzer als ziemlich umständlich ansehen, solche getrennte Handbetriebsarten durchzuführen, wenn er das erreichen will, was ihm als relativ einfache Betriebsart erscheint.
Die Erfindung überwindet die erwähnten Nachteile und ermöglicht die Verwendung eines einfachen einzigen Kombinationssteuerschalters, um das VTR1 und den Fernsehempfänger 4 für einen Abspielbetrieb in den richtigen Betriebszustand zu versetzen. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 2 dargestellt.
Das dargestellte Ausführungsbeispiel weist mehrere Funktionswählschalter SW und einen Codierer 11 sowie einen Befehlssignalsender- bzw. -übertrager aus einem Amplitudenmodulator 12 (AM), einem Verstärker 13 und einem Übertragungs- oder Sendeelement 14 (T) auf. Der Codierer 11 weist mehrere Eingänge auf, deren jeder mit einem jeweiligen der Wählschalter SW verbunden ist. Abhängig davon, welcher dieser Wählschalter SW betätigt bzw. geschlossen ist, wird ein vorgegebenes Signal, beispielsweise Massesignal, dem entsprechenden Eingang des Codierers 11 zugeführt. Der Codierer 11 kann herkömmlicher Bauart sein und ein Mehrbit-Digitalsignal erzeugen, das den bestimmten Eingang wiedergibt, dem das erwähnte vorgegebene Signal zugeführt ist. Daher wirkt der Codierer 11 zum Erzeugen einer digitalen Wiedergabe des bestimmten Wählschalters SW, der betätigt worden ist. Dieses codierte Signal wird dem Amplitudenmodulator 12 zugeführt, wo die mehreren Bit des Digitalsignals einen Träger amplitudenmodulieren. Der amplitudenmodulierte Träger wird dann durch den Verstärker 13 verstärkt und dem Sendeelement 14 zugeführt. Als Beispiel dafür enthält das Sendeelement eine Infrarot emittierende Diode derart, daß das durch den Codierer 11 erzeugte codierte Signal, das den bestimmten Wählschalter wiedergibt, der betätigt worden ist, als modulierter Infrarotstrahl übertragen bzw. gesendet wird. Andererseits kann das Sendeelement 14 einen Ultraschallsender aufweisen. Der geeignet modulierte Träger wird von einem zugeordneten Fernsteuerempfänger (nicht dargestellt) empfangen und verarbeitet.
Die Wählschalter SW sind vorzugsweise so ausgebildet, daß die weiter oben erwähnten Betriebsarten des VTR1 sowie die weiter oben erwähnten Betriebsarten des Fernsehempfängers 4 erreicht werden. Zur Vereinfachung sind nur einige dieser Wählschalter dargestellt, nämlich ein Abspielbefehl-Schalter SP zum Anweisen des VTR1 zum Durchführen dessen Abspiel- oder Wiedergabebetriebsart, ein Kanalwähl-Schalter S₂ zum Anweisen des Fernsehempfängers 4, daß er auf den erwähnten unbenutzten Kanal abstimmt, ein Verbindungsbefehl-Schalter SS, der den Umschalter 3 zum Verbinden der VTR-Schaltung 2 und des Fernsehempfängers 4 anweist. Andere Wählschalter sind vorgesehen, die jedoch zur Vereinfachung nicht näher dargestellt und erläutert sind.
Vorzugsweise ist ein Anschluß jedes Wählschalters SW gemeinsam mit einer Bezugspotentialquelle wie Masse oder Erde verbunden. Der andere Anschluß jedes Wählschalters SW ist mit einem jeweiligen Eingang des Codierers 11 verbunden. Daher wird, wenn der Abspiel-Schalter SP betätigt oder geschlossen ist, Massepotential dem entsprechenden Eingang des Codierers 11 zugeführt, wodurch sich die Erzeugung eines entsprechenden Abspielbefehlssignals EC ergibt. Wenn der Kanalwähl-Schalter S₂ betätigt oder geschlossen ist, wird Massepotential dem anderen entsprechenden Eingang des Codierers 11 zugeführt, wodurch sich die Erzeugung eines Kanalwählbefehlssignals ergibt. In gleicher Weise wird, wenn der Verbindungsbefehl-Schalter SS betätigt oder geschlossen wird, Massepotential einem weiteren entsprechenden Eingang des Codierers 11 zugeführt, wodurch sich die Erzeugung des VTR/TV-Verbindungsbefehlssignals ergibt. Vorzugsweise sind die Wählschalter derart, daß sie lediglich so lange betätigt bleiben, als sie von Hand betätigt oder geschlossen sind, und ist der Codierer 11 derart ausgebildet, daß er abhängig von der Betätigung lediglich eines einzigen Wählschalters arbeitet. Dies vermeidet Fehler, wenn mehrere Wählschalter unabsichtlich betätigt sind oder wenn ein Wählschalter momentan ungewollt betätigt wird.
Fig. 3 zeigt den Signalverlauf des Befehlssignals EC, das durch den Codierer 11 abhängig von der Betätigung eines der Wählschalter SW erzeugt wird. Wie dargestellt, überträgt, wenn ein Wählschalter betätigt wird, der Codierer 11 ein Startsignal konstanter Dauer, wobei das Startsignal den Beginn des Befehlssignals wiedergibt und zum Synchronisieren der Befehlssignalerfassungs- und -decodierschaltung (nicht dargestellt) dient, die in der Fernsteuerempfangsvorrichtung enthalten ist. Das digitalcodierte Befehlssignal, das aus beispielsweise 16 Bit bestehen kann, folgt wie dargestellt, dem Startsignal. Die binären "1" und "0", die im Befehlssignal enthalten sind, sind durch Impulsdauer wiedergegeben. Das heißt, und wie dargestellt, daß eine binäre "1" als Impulssignal übertragen wird, dessen Dauer größer (beispielsweise das Doppelte) ist als die Dauer des Impulssignals, das eine binäre "0" wiedergibt. Dieses 16-Bit-Befehlssignal wird bitseriell erzeugt.
Wie erwähnt, wird das Befehlssignal EC durch den Amplitudenmodulator 12 moduliert, wodurch sich ein moduliertes Befehlssignal Em wie gemäß Fig. 3B ergibt. Andererseits kann der Modulator 12 eine andere Bauart besitzen, bei der ein Träger mit der Binärinformation moduliert wird, die in dem erzeugten Befehlssignal enthalten ist. Selbstverständlich muß die Fernsteuerempfangsvorrichtung mit dem Modulator 12 kompatibel sein, derart, daß das empfangene Befehlssignal demoduliert werden kann. Die Befehlssteuerempfangsvorrichtung enthält auch einen geeigneten Decodierer, wodurch das 16-Bit-Befehlssignal zu einem entsprechenden Funktionssteuersignal decodiert wird. Eine Vorrichtung zum Decodieren des Befehlssignals und zum Durchführen des angewiesenen Betriebsschrittes ist an sich bekannt, weshalb zur Vereinfachung eine Erläuterung einer solchen Vorrichtung entbehrlich erscheint.
Die Fernsteuersendevorrichtung gemäß der Erfindung enthält auch einen Kombinationssteuerschalter SC und eine Steuereinrichtung 20. Der Kombinationssteuerschalter SC ist handbetätigbar und dient bei Betätigung zum Betätigen bzw. Betreiben der Steuerschaltung 20, woraufhin der Codierer 11 zum Erzeugen aufeinanderfolgender Befehlssignale gesteuert wird, die zum Bringen des VTR1 in dessen Abspielbetriebsart, zum Abstimmen des Fernsehempfängers 4 auf den ungenutzten Kanal und zum Betätigen des Umschalters 3 zur Verbindung der VTR-Schaltung 2 mit dem Fernsehempfänger 4 dienen. Das heißt, die Betätigung des Kombinationsschalters SC dient zum Simulieren der aufeinanderfolgenden Betriebsschritte der Wählschalter SP, S₂ und SS.
Die Steuereinrichtung 20 besteht aus mehreren kaskadengeschalteten monostabilen Multivibratoren 24, 25 und 26 (MM). Jeder monostabile Multivibrator wird abhängig von einem negativ werdenden oder abfallenden Übergang getriggert, der dessen Eingang zugeführt ist, wobei bei Triggerung jeder monostabile Multivibrator einen Ausgangsimpuls vorgegebener Dauer erzeugt. Vorzugsweise erzeugt jeder monostabile Multivibrator einen Ausgangsimpuls, dessen Dauer größer als die gesamte Dauer des Befehlssignals gemäß Fig. 3A ist. Zusätzlich sind Differenzierer 21, 22 und 23 mit den Eingängen der monostabilen Multivibratoren 24, 25 bzw. 26 gekoppelt.
Wie in Fig. 2 dargestellt, ist der Kombinationssteuerschalter SC mit Masse gekoppelt und verbindet bei Betätigung oder Schließung das Massepotential mit dem Differenzierer 21. Der Ausgang des Differenzierers 21 ist mit dem Eingang des monostabilen Multivibrators 24 gekoppelt und der Ausgang des monostabilen Multivibrators 24 ist über den Differenzierer 22 mit dem Eingang des monostabilen Multivibrators 25 gekoppelt. Der Ausgang des monostabilen Multivibrators 25 ist über den Differenzierer 23 mit dem Eingang des monostabilen Multivibrators 26 gekoppelt. Weiter sind die Ausgänge der monostabilen Multivibratoren 24, 25 und 26 über Transistoren Q₁, Q₂ bzw. Q₃ mit denjenigen Eingängen des Codierers 11 gekoppelt, die mit dem Abspielbefehl- Schalter SP dem Kanalwähl-Schalter S₂ bzw. dem VTR/TV-Verbindungsbefehl-Schalter SS verbunden sind. Insbesondere sind die Emitter der Transistoren Q₁, Q₂ und Q₃ gemeinsam mit Masse verbunden und sind die Kollektoren der Transistoren Q₁, Q₂, Q₃ mit den jeweiligen Eingängen des Codierers 11 verbunden. Daher wird, wenn ein bestimmter Transistor leitend gemacht wird, Massepotential dem entsprechenden Eingang des Codierers 11 zugeführt. Es zeigt sich, da auch Massepotential diesem Eingang zugeführt wird, wenn der jeweilige Wählschalter SW geschlossen wird, daß das Leiten eines bestimmten Transistors auf diese Weise die Betätigung oder das Schließen eines Wählschalters simuliert.
Der Eingang des Differenzierers 21 ist über einen Widerstand mit einer Quelle einer Betriebsspannung gekoppelt. Der Kombinationssteuerschalter SC ist mit Masse gekoppelt und ist normalerweise geöffnet (d. h. ein Schließer). Folglich wird normalerweise eine binäre "1" dem Differenzierer 21 zugeführt. Wenn jedoch der Kombinationssteuerschalter SC geschlossen wird, wird Massepotential diesem Differenzierer 21 zugeführt. Die Abfall-Flanke, die durch das Schließen des Kombinationssteuerschalters SC erzeugt wird, wird über den Differenzierer 21 dem Eingang des monostabilen Multivibrators 24 zugeführt, wodurch dieser monostabile Multivibrator 24 in seinen quasi-stabilen Zustand getriggert wird. Als Ergebnis davon, erzeugt der monostabile Multivibrator 24 ein Impulssignal P₁ gemäß Fig. 4B. Fig. 4A gibt den Impuls PC wieder, der durch das Betätigen des Kombinationssteuerschalters SC erzeugt wird.
Wenn der monostabile Multivibrator 24 in seinen stabilen Zustand zurückkehrt, erscheint eine Abfall-Flanke im Impulssignal P₁. Diese Abfall-Flanke wird durch den Differenzierer 22 differenziert und führt einen negativ werdenden Triggerimpuls dem monostabilen Multivibrator 25 zu, wodurch dieser monostabile Multivibrator 25 in seinen quasi-stabilen Zustand getriggert wird. Als Ergebnis davon, erzeugt der monostabile Multivibrator 25 das Impulssignal P₂ gemäß Fig. 4C. Wenn der monostabile Multivibrator 25 in seinen stabilen Zustand zurückkehrt, erscheint eine Abfall-Flanke im Impulssignal P₂. Diese Abfall-Flanke wird durch den Differenzierer 23 differenziert und führt einen negativ werdenden Triggerimpuls dem monostabilen Multivibrator 26 zu. Daher wird der monostabile Multivibrator 26 in seinen quasi stabilen Zustand getriggert, wodurch ein Impulssignal P₃ gemäß Fig. 4D erzeugt wird. Es zeigt sich, daß die kaskadengeschalteten monostabilen Multivibratoren 24, 25, 26 als Verzögerungsschaltung arbeiten zum Erzeugen aufeinanderfolgender verzögerter Impulssignale P₁, P₂ und P₃.
Das Impulssignal P₁ macht den Transistor Q₁ während der Zeitdauer t₁ bis t₂ leitend. Das Impulssignal P₂ macht den Transistor Q₂ für die Dauer t₂ bis t₃ leitend. Schließlich macht das Impulssignal P₃ den Transistor Q₃ für die Dauer t₃ bis t₄ leitend. Das Leiten des Transistors Q₁ simuliert das Schließen des Abspielwählschalters SP. In ähnlicher Weise simuliert das Leiten des Transistors Q₂ das Schließen des Kanalwähl-Schalters S₂. In gleicher Weise simuliert das Leiten des Transistors Q₃ das Schließen des VTR/TV-Verbindungsbefehl-Schalter SS. Folglich erzeugt der Codierer 11 das VTR-Abspielbefehlssignal abhängig vom Impulssignal P₁. In ähnlicher Weise erzeugt der Codierer 11 das Kanalwählbefehlssignal abhängig vom Impulssignal P₂. Weiter erzeugt der Codierer 11 auch das VTR/TV-Verbindungsbefehlssignal abhängig vom Impulssignal P₃. Diese Befehlssignale werden aufeinanderfolgend und sequentiell erzeugt wie in Fig. 4E dargestellt. Wie erwähnt, ist die Dauer jedes Befehlssignals kürzer als die Dauer jedes Impulses, der durch die monostabilen Multivibratoren 24 bis 26 erzeugt wird. Diese Zeitbeziehung ist in Fig. 4E deutlich dargestellt.
Daher erzeugt abhängig von der Betätigung des Kombinationssteuerschalters SC der Codierer 11 aufeinanderfolgende Befehlssignale, wobei die Befehlssignale von dem VTR 1 und dem Fernsehempfänger 4 zum Auslösen der aufeinanderfolgend angewiesenen Betriebsschritte empfangen werden.
Bei dem vorstehenden Ausführungsbeispiel hat das einfache einzige Betätigen des Kombinationssteuerschalters SC zur Folge, daß das VTR 1 in dessen Abspielbetriebsart gebracht wird, der Fernsehempfänger 4 auf den ungenutzten Kanal abgestimmt wird und der Umschalter 3 umgeschaltet wird zum elektrischen Verbinden des VTR 1 und des Fernsehempfängers 4. Daher werden zuvor aufgezeichnete Videosignale von dem VTR 1 wiedergegeben, dem Fernsehempfänger 4 zugeführt und auf dem Bildschirm des Fernsehempfängers 4 dargestellt bzw. angezeigt.
Bei der Erfindung, wie sie in Fig. 2 dargestellt ist, genügt es, eine einzige Fernsteuersendevorrichtung mit einem einzigen Kombinationssteuerschalter SC anstelle der einzelnen Wählschalter SP, S₂ und SS vorzusehen. Getrennte Fernsteuersendevorrichtungen 6 und 7 können durch eine einzige Vorrichtung, die in der Hand gehalten werden kann, ersetzt werden. Daher wird die Herstellung von Fernsteuersendeeinheiten bzw. -vorrichtungen vergleichsweise vereinfacht, da eine einzige einstückige Einheit zum Steuern sowohl des VTR 1 als auch des Fernsehempfängers 4 gebildet werden kann, wobei diese einzige Einheit zusätzlich mit dem Kombinationssteuerschalter SC und der Steuereinrichtung 20 versehen ist, wobei letztere vorzugsweise gemäß üblicher Herstelltechniken für integrierte Schaltungen hergestellt werden kann.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 werden drei getrennte Funktionen zum Durchführen eines Abspielbetriebes angewiesen, nämlich das Verbringen des VTR 1 in dessen Abspielbetriebsart, das Abstimmen des Fernsehempfängers 4 auf den ungenutzten Kanal und das Verbinden der VTR-Schaltung 2 mit dem Fernsehempfänger 4. Gegebenenfalls kann eine dieser Funktionen von Hand durchgeführt werden und können die übrigen beiden Betriebsschritte über die Fernsteuereinheit gesteuert werden. In diesem Fall sind lediglich zwei monostabile Multivibratoren erforderlich und kann einer der Wählschalter SP, S₂ und SS weggelassen sein. Trotzdem erfolgt die Betriebsweise der dargestellten Vorrichtung in der weiter oben ausführlich dargestellten Weise.
Weiter wird bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 die Sequenz der Impulssignale P₁, P₂ und P₃ lediglich einmal abhängig von der Betätigung oder dem Schließen des Kombinationssteuerschalters SC erzeugt. Es ist möglich, daß die Folge der übertragenen Befehlssignale während dieser einzigen Sequenz nicht vollständig und richtig empfangen und erfaßt wird. Es kann daher erwünscht sein, wiederholte Sequenzen der Befehlssignale so lange zu erzeugen, so lange der Kombinationssteuerschalter SC betätigt oder geschlossen bleibt. Eine geeignete Fernsteuersendevorrichtung gemäß der Erfindung, die in der Lage ist, wiederholte Sequenzen aufeinanderfolgender Befehlssignale zu erzeugen und zu übertragen bzw. zu senden, ist in Fig. 5 dargestellt. Die Schaltungsanordnung gemäß Fig. 5 ist im wesentlichen ähnlich der, die mit Bezug auf Fig. 2 erläutert worden ist, wobei gleiche Bezugszeichen entsprechende Teile bezeichnen. Aus Vereinfachungsgründen wird daher im folgenden lediglich der Unterschied zwischen den beiden Steuerschaltungen in Fig. 2 bzw. in Fig. 5 näher erläutert.
Wie bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 weist die Vorrichtung gemäß Fig. 5 kaskadengeschaltete monostabile Multivibratoren 24, 25 und 26 auf, denen negativ werdende Triggerimpulse mittels Differenzierer 21, 22 bzw. 23 zugeführt werden. Daher wird, wenn bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 der Kombinationssteuerschalter SC geschlossen wird, ein negativ werdender Impuls PC gemäß Fig. 4A erzeugt. Die Abfallflanke dieses Impulses PC wird durch den Differenzierer 21 differenziert, derart, daß der monostabile Multivibrator 24 getriggert wird. Der monostabile Multivibrator 24 erzeugt ein Impulssignal P₁ gemäß Fig. 4B, wobei dieses Impulssignal P₁ das Schließen des Abspielbefehl-Schalters SP simuliert. Wenn das Impulssignal P₁ aufhört, triggert der Differenzierer 22 den monostabilen Multivibrator 25 zum Erzeugen eines Impulssignals P₂ gemäß Fig. 4C. Dieses Impulssignal P₂ simuliert das Schließen des Kanalwähl-Schalters S₂. Bei Beendigung des Impulssignals P₂ triggert der Differenzierer 23 den monostabilen Multivibrator 26 zum Erzeugen eines Impulssignals P₃ gemäß Fig. 4D. Dieses Impulssignal P₃ simuliert das Schließen des VTR/TV-Verbindungsbefehl-Schalters SS.
Zusätzlich enthält die Schaltung gemäß Fig. 5 eine Wiederholeinrichtung, die aus einem Logikinverter 27, einem UND-Glied 28 und einem Differenzierer 29 besteht. Das UND- Glied 28 weist einen Eingang auf, der über den Inverter 27 mit dem Kombinationssteuerschalter SC verbunden ist. Ein anderer Eingang des UND-Glieds 28 ist mit dem Ausgang des monostabilen Multivibrators 26 zum Empfang des Impulssignals P₃ verbunden.
Im Betrieb ergibt sich, daß anfänglich der monostabile Multivibrator 26 einen stabilen Zustand einnimmt, woraufhin dessen Ausgangssignal einer binären "0" entspricht. Folglich ist anfänglich das UND-Glied 28 gesperrt. Wenn der Kombinationssteuerschalter SC geschlossen wird, wird ein negativ werdendes dadurch erzeugtes Impulssignal PC gemäß Fig. 4A durch den Inverter 27 invertiert zum Betriebsetzen oder Freigeben des UND-Glieds 28. Das heißt, das UND-Glied 28 ist während der gesamten Dauer, während der der Kombinationssteuerschalter SC betätigt bleibt, freigegeben. Wie zuvor werden abhängig von der Betätigung des Steuerschalters SC Impulssignale P₁, P₂ und P₃ sequentiell durch die monostabilen Multivibratoren 24, 25 bzw. 26 erzeugt. Wenn nun das Impulssignal P₃ gemäß Fig. 4D erzeugt wird, stimmt dieses Impulssignal mit der binären "1" überein, das dem UND-Glied 28 vom Steuerschalter SC über den Inverter 27 zugeführt wird. Deshalb ist das UND-Glied 28 nun an beiden Eingängen mit einer binären "1" versorgt, derart, daß ein Ausgangssignal der binären "1" erzeugt wird. Wenn das Impulssignal P₃ zu einem Zeitpunkt t₄ (Fig. 4D) endet, wird ein negativer Übergang am Ausgang des UND-Glieds 28 erzeugt. Dieser negative Übergang wird durch den Differenzierer 29 differenziert und als Triggersignal dem Eingang des monostabilen Multivibrators 24 zugeführt. Folglich wird die erwähnte Sequenz, durch die die Impulssignale P₁, P₂ und P₃ erzeugt werden, wiederholt. Diese Wiederholung der aufeinanderfolgenden Impulssignale setzt sich fort, bis der Steuerschalter SC geöffnet wird. Zu diesem Zeitpunkt wird eine binäre "1" dem Inverter 27 zugeführt, wodurch sich ein binäres "0"- Sperrsignal ergibt, das dem UND-Glied 28 zugeführt wird.
Wenn auch die Erfindung mit Bezug auf ein bestimmtes dargestelltes Ausführungsbeispiel erläutert worden ist, ergibt sich doch, daß zahlreiche andere Ausführungsformen möglich sind. Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen in den Fig. 2 und 5 können die monostabilen Multivibratoren durch Verzögerungsschaltungen zum Erzeugen aufeinanderfolgender verzögerter Impulse P₁, P₂ und P₃ abhängig von der Betätigung des Kombinationssteuerschalters SC ersetzt werden. Beispielsweise kann ein geeignetes Schieberegister wie ein dreistufiges Schieberegister verwendet werden, wobei der Ausgang jeder Stufe mit einem jeweiligen Eingang des Codierers 11 verbunden ist. Weiter können andere geeignete Impulsgeneratoren statt der erwähnten triggerbaren monostabilen Multivibratoren zum Erzeugen aufeinanderfolgender Impulse P₁, P₂ und P₃ verwendet werden. Die Erfindung ist also dort anwendbar, wo bisher mehr als zwei aufeinanderfolgend zu betätigende Wählschalter vorgesehen sind.

Claims (6)

1. Fernsteuersendevorrichtung zum Erzeugen und Übertragen von Fernsteuersignalen zum Steuern einer Video-Anzeige (4)- und Abspiel (1)-Einrichtung
  • - mit selektiv betätigbaren Schaltern (SW; SP, S₂, SS), damit die Video-Anzeige (4)- und/oder -Abspiel (1)-Einrichtungen ihren Betrieb durchführen oder auch hierzu miteinander zusammenarbeiten,
  • - mit einem mit den Schaltern (SW; SP, S₂, SS) gekoppelten Codierer (11), der abhängig von der Betätigung der Schalter (SW; SP, S₂, SS) ein entsprechend codiertes Signal erzeugt,
  • - mit einer mit dem Codierer (11) gekoppelten Übertragungs- und Sendeeinrichtung (12-14) zum Übertragen der codierten Signale zur Video-Anzeige (4)- und/oder -Abspiel-Einrichtung (1) zur Durchführung des vorgegebenen Betriebs.
  • - mit einer Steuereinrichtung (20), die abhängig von der Betätigung eines Kombinationssteuerschalters (SC) den Codierer (11) zeitlich aufeinanderfolgend
    • - ein einem Abspielbefehl-Schalter (Sp) entsprechendes codiertes Signal für die Video-Abspiel-Einrichtung (1),
    • - ein einem Kanalwähl-Schalter (S₂) entsprechendes codiertes Signal für die Video-Anzeige-Einrichtung (4) zur Wahl eines Kanals, über den abgespielte Videosignale anzeigbar sind,
    • - ein einem Verbindungsbefehl-Schalter (SS) entsprechendes codiertes Signal zur Schaltung einer elektrischen Verbindung zwischen der Video-Anzeige (4)- und -Abspiel (1)-Einrichtung zum Überkoppeln der abgespielten Videosignale erzeugen läßt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (20) aufweist:
  • - einen Impulsgenerator, der abhängig von der Betätigung des Kombinationssteuerschalters (SC) einen Impuls erzeugt, und
  • - eine Verzögerungseinrichtung (24-26), die diesen Impuls um vorgegebene Zeitperioden verzögert und so eine Impulsfolge erzeugt, wobei jeder deren Impulse dem Codierer zuführbar ist, um eine aufeinanderfolgende Betätigung der einzelnen Befehls-Schalter (SW; SB, S₂, SS) simulieren zu können.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsschaltung kaskadengeschaltete monostabile Multivibratoren (24-26) umfaßt, wobei der Impulsgenerator die Impulserzeugung des ersten Multivibrators (24) triggert, und wobei jeweils das Ende eines Impulses die Impulserzeugung des nachfolgenden monostabilen Multivibrators triggert.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (20) Differenzierer (21-23) zum Triggern je eines monostabilen Multivibrators (24-26) aufweist.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuereinrichtung (20) weiter eine Wiederholeinrichtung (27-29) aufweist, die abhängig von einer Dauerbetätigung des Kombinationssteuerschalters (SC) wiederholt die zeitlich aufeinanderfolgenden Impulse dem Codierer (11) zuführt.
6. Fernsteuersendevorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wiederholeinrichtung (27-29) ein Verknüpfungsglied (28) enthält, das durch die Betätigung des Kombinationssteuerschalters (SC) freigegeben ist zum Rückführen des letzten verzögerten Impulses zum ersten monostabilen Multivibrator (24).
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