DE3143217C2 - "Seilklemme mit Klemmbacke und Klemmkeil" - Google Patents

"Seilklemme mit Klemmbacke und Klemmkeil"

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DE3143217C2 DE19813143217 DE3143217A DE3143217C2 DE 3143217 C2 DE3143217 C2 DE 3143217C2 DE 19813143217 DE19813143217 DE 19813143217 DE 3143217 A DE3143217 A DE 3143217A DE 3143217 C2 DE3143217 C2 DE 3143217C2
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Geroh Mechanische Systeme 8551 Waischenfeld De GmbH
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    • F16G11/044Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps friction clamps deforming the cable, wire, rope or cord
    • F16G11/046Means for fastening cables or ropes to one another or to other objects; Caps or sleeves for fixing on cables or ropes with wedging action, e.g. friction clamps friction clamps deforming the cable, wire, rope or cord by bending the cable around a surface
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
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    • B66B7/08Arrangements of ropes or cables for connection to the cars or cages, e.g. couplings

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Description

55
Die Erfindung betrifft den Gegenstand der Patentansprüche.
Aus der Deutschen Industrie-Norm (DlN) 15 315 ist bereits eine Seilklemme in Form eines Seilschlosses für Aufzüge bekannt, welche aus einem Seilschloßgehäuse und einem Seilkeil besteht. In das allseitig geschlossene Seilschloßgehäuse wird der Seilkeil, über welchen das Seil geführt ist, eingesetzt und durch die auf das Seil wirkende Belastung wird das Seil zwischen den Flächen des Seilkeils und den Klemmflächen des Seilschloßgehäuses fest eingeklemmt. Nachteilig bei einem Seilschloß ist es, daß das Seil relativ arbeitsaufwendig eingefädelt werden muß und daß bei einem solchen Seilschloß eine Veränderung der abgespannten Seillänge nur sehr arbeitsaufwendig durchzuführen ist Weiter ist aus der Deutschen Industrie-Norm (DIN) 48 330 eine Parallelklemme für Fernmelde-Freileitungen bekannt, bei welcher die einzuklemmende Freileitung, die auch aus einem blanken Draht bestehen kann, zwischen zwei sich beim Klemmvorgang aufeinander zu bewegenden Klemmbacken eingeklemmt wird. Mit einer solchen vorbekannten Parallelklemme ist das Abspannen von beliebigen Drahtlängen oder Seillängen zwar leicht möglich, jedoch können auf das abgespannte Seil bzw. den abgespannten Draht nicht beliebige Zugkräfte angelegt werden, da sonst ein Gleiten des Drahtes oder Seils zwischen den Parallelklemmen erfolgt
hi der DE-OS 31 29 973 ist bereits eine Seilklemme mit zwei Klemmbacken, einer Befestigungseinrichtung für die Seilklemme am oberen Ende sowie einem geführten Klemmkeil beschrieben. Diese Seilklemme ist jedoch symmetrisch aufgebaut ferner weist sie keine Einrichtung auf, um den Klemmkeil in die Klemmstellung mitzunehmen und hierin iestzupressen.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist eine einfacher zu handhabende Seilklemme, in weiche ein Seil oder auch ein blanker Draht bzw. ein Kabel ohne weiteres und einfach an der gewünschten Stelle eingelegt werden kann, ohne daß ein komplizierter Einfädelungsvorgang erforderlich ist und wobei andererseits ein absolut sicheres Festklemmen des eingelegten Seils, Drahtes oder Kabels möglich ist, wobei die an das Ssil anlegbaren Zugkräfte bis zu dessen Belastungsgrenze reichen, d. h. eine Seilklemme, in welcher ein Durchgleiten des eingeklemmten Seils, Drahtes oder Kabels absolut sicher vermieden wird. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Seilklemme liegt darin, daß die Befestigungseinrichtung für die Seilklemme, mit welcher die Seilklemme an einem beliebigen Festpunkt befestigt wird, und das beim Gebrauch der Seilklemme unter Spannung stehende Seilende auf einer geraden Linie liegen, so daß beim Abspannen eines Seils. Drahtes oder Kabels mit der erfindungsgemäßen Seilklemme keine Knickung dieses unter Spannung stehenden Seils, Kabels oder Drahtes am Ausflußende aus der Seilklemme auftritt.
Zur Lösung dieser Aufgabe dient die Seilklemme wie sie im Kennzeichen des Anspruches 1 näher beschrieben ist.
Bei einer solchen Seilklemme ist das Einlegen des Seils, wobei unter der hier gebrauchten Bezeichnung »Seil« sowohl Seile als auch blanke Drähte oder Kabel, insbesondere Drahtseile oder Drahtkabel, zu verstehen sind, im geöffneten Zustand ohne weiteres möglich, ohne daß ein komplizierter Einfädelungsvorgang erforderlich wäre. Ein solcher Einfädelungsvorgang. wie er bei einem Seilschloß gemäß der DIN I5315 erforderlich ist. ist in solchen Fällen zeitaufwendig und nachteilig, bei denen ein Seil großer Länge an beliebigen Stellen abgespannt werden soll, da bei einem Einfädelungsvorgang die gesamte überstehende und nicht der Abspannung dienende Seillänge durch die Klemmvorrichtung geführt werden müßte.
Dies ist bei der erfindungsgemäßen Seilklemme im geöffneten Zustand nicht erforderlich, da hier das Seil ungefähr mit der Länge, mit welcher es abgespannt werden soll, eingelegt werden kann, anschließend festgezurrt wird, was durch Durchschieben des Seils an dem abzuspannenden Ende und Herausziehen des Seils an dem freiliegenden Ende ohne weiteres möglich ist, wobei sich die Seilklemme hierbei in der halbgeöffneten
Seilspannstellung befindet. Anschließend wird das Seil beim Schließen der Seilklemme zwischen den Klemmflächen des Klemmkeils und der Klemmbacke bzw. des Basishebels festgeklemmt, wie im folgenden anhand der Beschreibung der Zeichnung noch näher erläutert wird.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform wird das Einsetzen des Klemmkeils dadurch erleichtert, daß die winkelförmige Klemmbacke der erfindungsgemäßen Seilklemme im oberen Schenkel einen Schlitz aufweist, durch welchen der Klemmkeil, nachdem das Seil um ihn herumgeschlungen wurde, leicht eingeführt werden kann.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Verschlußteil eine geeignete buckeiförmige Erhebung auf, welche beim Öffnen an einem Bolzen des Klemmkeils angreift und hierdurch den Klemmkeil in die Nichtklemmstellung drückt, wodurch es möglich wird, das Seil gegebenenfalls nachzuspannen.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform besteht die Sperreinrichtung oder/und die Feststelleinrichtung aus einer Knebelmutter, die an dem Verschlußteil angreift, wodurch es in einfacher Weise möglich irt die erfindungsgemäße Seilklemme in der Seilspannstellung oder/und in der Klemmstellung zu arretieren.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist am Verschlußteil der erfindungsgemäßen Seilklemme eine bewegliche Öse angebracht, um durch Ziehen an dieser Öse ein leichteres Öffnen der Seilklemme bewerkstelligen zu können.
Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Krümmungen an den Preßflächen des Verschlußteils so ausgelegt, daß beim Schließen des Verschliißteils ein Totpunkt überwunden werden muß und dieses Verschlußteil hierdurch automatisch in der Klemmstellung gehalten wird, so daß es beim Arretieren in der Klemmstellung nicht erforderlich ist, das Verschlußteil während dieses Vorgangs immer in der geschlossenen Stellung der Seilklemme gepreßt zu halten.
Die erfindingsgemäße Vorrichtung wird im folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnung näher erläutert; in der Zeichnung ist
F i g. 1 eine Ansicht der geöffneten Seilklemme beim Einsetzen des Klemmkeils;
Fig 2 eine Ansicht der Seilklemme nach dem Schließen d^r Seilklemme bis zur Seilspannstellung;
F i g. 3 eine Ansicht der Seilklemme im geschlossenen Zustand, d. h. der Klemmstellung;
F i g. 4 eine Ansicht einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgcnäßen Seilklemme in der Seilspannstellung, wobei hier der Klemmkeil von oben durch einer« Schlitz eingesetzt wird;
Fig.5 und 6 Querschnitte der erfindungsgemäßen Seilklemme längs den Schnittlinien A-A und B-B von Fig.3;
F i g. 7 eine Ansicht des Basishebels der erfindungsgemäßen Seilklemme;
F i g. 8 ein Querschnitt durch den Basishebel längs der Schnittlinie C-Cvon Fi g. 7;
F i g. 9 eine Ansicht der winkelförmigen Klemmbacke der erfindungsgemäßen Seilklemme;
Fig. 10 ein Querschnitt durch die Klemmbacke längs der Schnittlinie D-D von F i g. 9;
Fig. 11 eine Ansicht des Verschlußteils der erfindungsgemäßen Seilklemme;
Fig. 12 eine Aufsicht auf das Verschlußteil von Fig.ll;
Fig. 13 eine Querschnittsansicht des Verschlußteils längs der Schnittlinie E-Evon Fig. 11;
F i g. 14 eine Ansicht des Klemmkeils der erfindungsgemäßen Seilklemme; und
Fig. 15 eine Seitenaufsicht auf den Klemmkeil von Fig. 14.
In der F i g. 1 ist die allgemein mit 1 bezeichnete Seilklemme im geöffneten Zustand gezeigt Die Seilklemme umfaßt den Basishebel 2, das im einzelnen in den Fig.7 und 8 dargestellt ist und an seinem oberen
ίο Ende 4 z. B. einen Schäkel als Befestigungseinrichtung 3 zur Befestigung der Seilklemme an einem beliebigen Haltepunkt aufweist An diesem oberen Ende 4 des Basishebels 2 ist über eine Hülse, in welcher auch der Schäkel 3 befestigt ist, die Klemmbacke 7 drehbar
angelenkt Diese Klemmbacke 7, die in den F i g. 9 und 10 im einzelnen dargestellt ist, ist winkelförmig. Am unteren Ende dieser Klemmbacke 7 ist bei 13 ein Verschlußteil 12 drehbar mittels eines Bolzens angelenkt
Wie aus der F i g. 1 ersichtlich ist wird in die Seilklemme der Klemmkeil 9 eingeser, v„ der einen oder mehrere Führungsstege 8 zum sicherer Führen des Klemmkeils in der Seilklemme und einen in einem Langloch 10 verstellbar fixierten Mitnehmerbolzen 11 aufweist Um diesen Klemmkeil 9 wird vor dessen Einsetze': in die geöffnete Seilklemme das Seil 6, wie in der F i g. 1 dargestellt gelegt Dann wird der Klemmkeil in die Seilklemme nach oben, d. h. in Richtung des oberen Endes 4, eingeschoben. Anschließend wird das Verschlußteil 12 nach oben in die Seilspannstellung geschwenkt und hierin mittels der Sperreinrichtung 17 arretiert Dieser Zustand ist in der F i g. 2 im einzelnen dargestellt In dieser Stellung kann das Seil durch Einführen des später unter Spannung stehenden Seilendes 6' und Ziehen am nicht unter Spannung stehenden Seilende 6" nachgespannt werden.
Der Basishebel 2 weist ebenso wie die Klemmbacke 7 Klemmflächen auf, die in den Fig.7 bis 10 mit 5 bezeichnet sind. Diese Klemmflächen wirken mi; den entsprechenden Klemmflächen 5' des Klemmkeils, siehe Fig. 15, zusammen und klemmen das Seil nach dem Schließen des Verschlußteils fest.
Diese geschlossene Stellung der Seilklemme ist in der F i g. 3 dargestellt
Wie aus der F i g. 2 ersichtlich, greifen zweite gekrümmte Flächen 16 des Verschlußteils 12 an einem Bolzen 15 des Basishebels an und bewegen bei der Verschiebung des Verschlußteils von der Seilspannstellung zu der Klemmstellung das untere Ende der Klemmbacke 7 auf das untere Ende des Basishebels 2 zu, so daß der Abstand hierzwischen geringer wird und das Seil zwischen den Klemmflächen 5' des Klemmkeils ? und den Klemmflächen 5 an dem Basishebel 2 bzw. der Klemmbacke 7 festgeklemmt wird. Wie weiterhin aus den Fi g. 2 und 3 ersichtlich ist, weist das Verschlußteil 12 erste, in der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform gekrümmte Flächen 14 auf, welche mit dem Mitnehmerbolzen 11 des Klemmkeils 9 in der letzten Phase des Schließvorgangs in Eingriff kommen und diesen Klemmkeil zwangsweise nach unten pressen, so daß das Einklemmen des Seils § zwischen den Klemmflächen 5 bzw. 5' sicher gewährleistet ist.
Um die erfindungsgemäße Seilklemme für Seile verschiedenen Durchmessers verwenden zu können, ist der Mitnehmerbolzer 11 in einem Langloch 10 am Klemmkeil 9 verstellbar befestigt, so daß er über einen bestimmten Abstand, z.B. 10 bis 20mm, verschoben werden kann und je nach Einstellung des Mitnehmerbol-
zens 11 in diesem Langloch 10 eine geeignete Stellung des Klemmkeils 9 in der geschlossenen Stellung der Seilklemme erreicht wird, die entsprechend dem Durchmesser des festzuklemmenden Seils ausgewählt wurde. Die erfindungsgemäße Seilklemme kann durch diesen Verstellmechanismus des Mitnehmerbolzens 11 beispielsweise für Seile mit Durchmessern von 4 bis 6 mm oder von 6 bis 10 mm ausgelegt werden, so daß nicht für jeden speziellen Seildurchmesser oder auch bei Schwankungen des Durchmessers eines Seils eine spezielle Seilklemme verwendet werden muß.
Sowohl die Klemmbacke 7 als auch der Basishebel 2 haben einen im allgemeinen U-förmigen Querschnitt, wie aus der F i g. 8 bzw. F i g. 10 ersichtlich ist. Weiterhin weisen sowohl der Basishebel 2 als auch die Klemmbacke 7 auf einer Seite Aussparungen auf, nämlich die Aussparung 24 beim Basishebel 2, siehe F i g. 7 und F i g. 8. bzw. die Aussparung 25, siehe F i g. 9 und Fig. 10. Diese Aussparung ist wegen des Mitnehmerbclzens 11 am Klemmkcil 9 erforderlich, da dieser breiter als der Führungssteg 8 ist. Diese Aussparungen 24 und 23 bilden zusammen mit den geeignet dimensionierten oberen Abschnitten des Basishebels 2 bzw. der Klemmbacke 7 die Führungsflächen, längs denen einerseits der Führungssteg 8 und andererseits der ebenfalls als Führung wirkende Mitnehmerbolzen U entlanggleiten.
Das Verschlußteil 12 besitzt ebenfalls einen im allgemeinen U-förmigen Querschnitt und umgreift teilweise die Klemmbacke 7. Dieses Verschlußteil 12 ist im einzelnen in den Fig. 11 bis 13 dargestellt, die Fig. 13 zeigt den Querschnitt durch das Verschlußteil längs der Schnittlinie E-E von Fig. 11. Dieses Verschlußteil 12 besitzt erste, gegebenenfalls gekrümmte Flächen 14 zum Mitnehmen und Pressen des Klemmkeils in die Klemmsteilung, wobei diese ersten Flächen an dem Mitnehmerboizen Ϊ i des Kiemmkeiis 9 am Ende des Schließvorgangs angreifen.
Weiterhin weist das Verschlußteil 12 noch zweite gekrümmte Flächen 16 auf. welche an dem Bolzen 15 des Basishebels 2 angreifen, siehe insbesondere F i g. 2.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Krümmung dieser zweiten rechen 16 so ausgelegt, daß beim Schließen des Verschlußteils 12 in die in der F i g. 3 dargestellte Stellung ein Totpunkt überwunden werden muß, so daß auch ohne Betätigung der Feststelleinrichtung 18 das Verschlußteil 12 nicht mehr in die geöffnete Stellung oder Seilspannstellung herunterklappt. Hierdurch ist eine sichere Handhabung der erfindungsgemäßen Seilklemme möglich. Das Oberwinden eines solchen Totpunkts kann dadurch bewerkstelligt werden, daß die Krümmung der zweiten Flächen 16 so ist, daß deren Mittelpunkt unterhalb des Drehpunktes 13 der Klemmbacke 7 liegt. Dieser Mittelpunkt der Krümmung der zweiten Flächen 16 ist in der F i g. 3 mit 26 bezeichnet.
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der erfindungsgemäßen Seilklemme kann der Klemmkeil 9 von oben durch einen Schlitz 20 in dem Schenkel 19 eingeführt werden, wie dies in der F i g. 4 dargestellt ist. Hierzu müssen in diesem Schenkel 19 nicht nur ein geeignet dimensionierter Schlitz 20 sondern auf einer Seite dieses Schlitzes 20 auch entsprechende Aussparungen 27 vorgesehen sein, um den Durchtritt des Fühlungsstegs 8 und des Mitnehmerbolzens 11 des Klemmkeils 9 zu ermöglichen.
In der F i g. 5 ist die erfindungsgemäße Seilklemme im Querschnitt längs der Schnittlinie A-A von Fig.3, daß heißt die Seilklemme im geschlossenen Zustand, wobei das Seil 6 zwischen den Klemmflächen 5 bzw. 5' fest eingeklemmt ist und der Mitnehmerbolzen 11 bzw. der Führungskeil 8 an den jeweiligen Führungsflächen geführt wird, gezeigt.
Die F i g. 6 zeigt einen Querschnitt längs der Schnittlinie B-B von Fig. 3, wobei hier der Wirkungsmechanismus der Feststelleinrichtung 18 zum Arretieren in der Klemmstellung an Hand der bevorzugten Ausführungsform unter Verwendung einer Knebelmutter 22 näher dargestellt ist. Die Feststelleinrichtung 18 besteht ebenso wie die Sperreinrichtung Yi aus einer Senkung an den zweiten Führungsflächen 16, siehe Fig. 1. In diese Führungsflächen kann mittels des Bolzens 15, welcher ein Gewinde mit starker Steigung aufweist, die Knebelmutter 22 abgesenkt werden, welche mit dieser Senkung in Eingriff kommt und das Verschlußteil in der
jeweiligen Stellung, d. h. beim Eingriff mit der Sperreinrichtung 17 bzw. mit der Feststelleinrichtung 18 arretiert.
Das verschlußteil 12 weist bei einer bevorzugten Ausführungsform eine bewegliche öse 23 auf. diese
dient dazu, nach dem Lösen der Feststelleinrichtung das Verschlußteil über einen eventuell vorgesehenen Totpunkt zu ziehen.
Gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Verschlußteil 12 weiterhin noch eine buckeiförmige Erhebung 21 gegenüberliegend zu den zweiten Flächen 16 auf. Diese buckeiförmige Erhebung dient dazu, beim Lösen der Seilklemme und beim Bewegen des Verschlußteils von der Klemmstellung in die Seilspannstellung den Klemmkeil 9 nach oben, d. h. aus
seiner Klemmstellung zu pressen, wie dies in der F i g. 2 dargestellt ist.
Die eriindungsgemäße Seilklemme kann an Stelle der in den Figuren gezeigten Feststelleinrichtung 18, die mit der Knebelmutter 22 und dem Bolzen 15 zusammenwirkt, auch mit einer anderen Feststelleinrichtung versehen sein, beispielsweise kann an dem oberen Schenkel der Klemmbacke 7 ein geeigneter Schlitz vorgesehen sein, in welchen die öse 23 eingreift. Weiterhin ist es vorteilhaft, wenn die Öse 23 eine
so hiermit fest verbundene Verlängerung 28 aufweist, siehe F i g. 3, welche beim Herumklappen der Öse aus der geschlossenen Stellung der Fig.3 gegen die Klemmbacke 7 drückt und über die hiermit ausgeübte Hebelwirkung des Verschlußteils 12 von der Klemmbacke 7 löst
Die Seilklemme kann aus jedem geeigneten Material hergestellt werden, z. B. aus Stahl, wobei die Einzelteile durch Stanzen und Pressen verformt werden können, oder auch aus Gußmaterial, ζ. Β. aus Kugelgraphitguß.
Hierzu 9 Blatt Zeichnungen

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Seilklemme mit Klemmbacke, einer Verriegelungseinrichtung, einem Basishebel mit einer Befestigungseinrichtung für die Seilklemme am oberen Ende und einer Klemmfläche für das Seil sowie einem zwischen dem Basishebel und der Klemmbakke mittels Führungssteg geführten KlemmkeiL dadurch gekennzeichnet, daß sie eine am oberen Ende des Basishebels (2) drehbar angelenkte, to winkelförmige Klemmbacke (7) umfaßt, der Klemmkeil (9) in einem Langloch (10) verstellbar Fixierte Mitnehmerbolzen (11) aufweist, und sie ein die Klemmbacke teilweise umgreifendes VerschJußteil (12) umfaßt, das am unteren Ende (13) der Klemmbacke angelenkt ist und erste, gegebenenfalls gekrümmte Flächen (14) zum Mitnehmen und Pressen des Klemmkeiles in die Klemmstellung, zweite gekrrtimte, an einem Bolzen (15) des Basishebels angreifende Flächen (16) zum Zusammenpressen von Klemmbacke und Basishebel am unteren Ende, eine Sperreinrichtung (17) zum Arretieren in der Seilspannstellung, sowie eine Feststelleinrichtung (18) zum Arretieren in der Klemmstellung aufweist
2. Seilklemme nach Anspruch :, dadurch gekennzeichnet, daß die winkelförmige Klemmbacke (7) in dem am Basishebel (2) angelenkten Schenkel (19) einen Schlitz (20) zum Einführen des Klemmkeiles (9) aufweist M
3. Seilklemme nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Verse: Jußteil (12) gegenüberliegend zu den zweiten Flächen (16) eine buckeiförmige Erhebung (21) vorg. ;ehen ist, um den Klemmkeil (9) beim Lösen der Seilklemme in die Nichtklemmstellung zu drücken.
4. Seilklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperreinrichtung (17) oder/und die Feststelleinrichtung (18) aus einer mit den zweiten gekrümmten Flächen *o (16) in Eingriff kommenden Knebelmutter (22) bestehen.
5. Seilklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß am Verschlußteil (12) eine bewegliche öse (23) zum « leichteren öffnen der Seilklemme vorgesehen ist.
6. Seilklemme nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Krümmung der zweiten Flächen (16) so ausgelegt ist, daß beim Schließen des Verschlußteiles (12) ein Totpunkt überwunden werden muß.
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