DE314327C - - Google Patents

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DE314327C
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tire
helical spring
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tightly
spring
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/10Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency
    • B60C7/14Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs
    • B60C7/143Non-inflatable or solid tyres characterised by means for increasing resiliency using springs having a lateral extension disposed in a plane parallel to the wheel axis

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen federnden Reifen für Motorwagen aus einer mit ihren beiden Enden zusammengeschlossenen Schraubenfeder, deren fest aneinanderliegende Windüngen aus dicht gewundenem, metallischem Schraubenfederdraht bestehen.
Das Wesentliche der Neuerung besteht darin, daß die Schraubenfeder mittels eines durchgehenden Zugseiles aus Draht gespannt ist.
ίο Die Anwendung eines Spannseils ist bereits bekannt geworden, jedoch nur in Anwendung kurzer Seilstücke für Bügelfedern.. Es ist auch bekannt, die den Reifen bildende Schraubenfeder durch eine in dieser gelagerte Schraubenfeder zu halten.
Der nach der neuen Anordnung verspannte Reifen hat gegenüber, den bekannten Metallfederreifen den erstrebten großen Vorzug hoher Betriebssicherheit und langer Lebensdauer bei gleichzeitiger Erhöhung, der Elastizität. Auch sind durch die neue Anordnung die Torsion und die Durchbiegung, welche bekanntlich, besonders bei Schnellauf enden Wagen, die Struktur auch besten Federstahls infolge der durch den periodisch schnellen Wechsel der Belastung bewirkten kurzen heftigen Stöße auf die Metallfedern der federnden Reifen sehr schnell kristallinisch und damit brüchig machen, was eine Verringerung der Betriebssicherheit zur Folge hat, auf ein derart kleines Maß zurückgeführt, daß die durch sie bedingte Gefahr als beseitigt gilt.
Zweck vorliegender Erfindung ist, ~ einen
federnden Reifen für Motorwagen unter Be-
.35 rücksichtigung der abzustellenden Mängel als Ersatz für den teuren und sehr empfindlichen und in Anbetracht letzterer Eigenschaft durchaus nicht immer betriebssicheren Pneumatikreifen zu schaffen. Der neue Reifen soll nicht nur Notreifen sein, sondern' voll und ganz die Stelle des teuren und empfindlichen Pneumatikreifens einnehmen. ■
Fig. ι zeigt den nach A-B der Fig. 2 in der Laufrichtung geschnittenen Reifen.
Fig. 2 zeigt den nach C-D der Fig. 1 quer zur Laufrichtung geschnittenen Reifen.
Federharter Metalldraht ist zu einer langen Schraubenfeder mit fest aneinanderliegenden Windungen gewunden. Die fertige lange ( Schraubenfeder ist dann zu einem Schraubenfederschlauch α mit gleichfalls fest aneinanderliegenden Windungen gewunden.
Der so gefertigte Schraubenfederschlauch wird in bekannter Weise mit seinen beiden Enden zu einem Ring zusammengeschlossen und ist in ähnlicher Anordnung bereits bekanntgeworden.
Ein zweiter gleicher Reifen b, der eine starke, staub- und wasserdichte Hülle c hat, ist in dem äußeren oder Laufreifen a als Seele auf einer an sich bekannten inneren Felge e angeordnet, um den äußeren Reifen α zu stützen und nach innen gegen Wasser, Versandung und Verschmutzung abzuschließen.
Die Verspannung der beiden Reifen α und b erfolgt durch je ein zugfestes Stahldrahtseil d, auf welches die langen Schraubenfedern oder Teile derselben aufgezogen sind.
Auf der Lauffläche des Reifens α ist ein aus Metallbolzen h, welche in allgemeiner Anordnung bekannt sind, gebildeter Gleitschutz angeordnet. Die Bolzen h sind in bekannter
Weise in Reihen von zwei Stück oder mehr hintereinander und gegeneinander versetzt angebracht. Sie haben in der Laufrichtung hinten und vorn abgerundete Kanten, damit sie empfindliches Pflaster nicht angreifen, dagegen an den Seiten scharfe Kanten, die zur Behinderung des Gleitens beitragen. Sie sind derart'geformt, daß sie, zwischen zwei Reifenwindungen gesteckt, die an der Peripherie ein
ίο' wenig klaffen, den Spalt füllen und jede der beiden, zu beiden Seiten befindlichen Windungen oben und unten bis zur Hälfte ihrer Dicke umgreifen, während eine an den Bolzensteg rechts- und linksseitig angeordnete Rippe i seitlich in die Spalte der die Reifenwindungen bildenden Schraubenfeder möglichst tief eingreift.
Durch die die Spalte der Reifenwindungen füllenden~| Bolzen stege erhalten sämtliche Reifenwindungen aneinander Stütze, während die Rippe * ein seitliches Verschieben der Bolzen h auf dem Reifen α verhindert, ohne die Elastizität des Reifens zu verringern.
Zum Gebrauch wird der 'fertige Reifen auf die an sich bekannte, teilbare, "den Radkranz g umgebende Felge f geschoben und mit der andern Hälfte der Felge ( f vermittels einer bekannten Schraubenanordnung festgespannt, wobei die teilbare Felge f den äußeren Reifen α gegen die innere Felge -e fest verspannt.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Federnder Reifen für Motorwagen aus einer mit ihren beiden Enden zusammengeschlossenen Schraubenfeder, deren fest aneinanderliegende Windungen aus dicht gewundenem, metallischem Schraubenfederdraht bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfeder {a, b) mittels eines durchgehenden Zugseils aus Draht (d) gespannt ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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