DE3143369A1 - "aseptische rohrverschraubung" - Google Patents

"aseptische rohrverschraubung"

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DE3143369A1
DE3143369A1 DE19813143369 DE3143369A DE3143369A1 DE 3143369 A1 DE3143369 A1 DE 3143369A1 DE 19813143369 DE19813143369 DE 19813143369 DE 3143369 A DE3143369 A DE 3143369A DE 3143369 A1 DE3143369 A1 DE 3143369A1
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aseptic
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Stefan 8860 Nördlingen Zahrer
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LEONHARD SCHLEICHER SUEDMO-ARMATURENFABRIK GmbH
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LEONHARD SCHLEICHER SUEDMO-ARMATURENFABRIK GmbH
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L19/00Joints in which sealing surfaces are pressed together by means of a member, e.g. a swivel nut, screwed on, or into, one of the joint parts
    • F16L19/02Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member
    • F16L19/0212Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means
    • F16L19/0218Pipe ends provided with collars or flanges, integral with the pipe or not, pressed together by a screwed member using specially adapted sealing means comprising only sealing rings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

  • Aseptische Rohrverschraubung
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine aseptische Rohrverschraubung, die im wesentlichen aus einem Stutzen mit Außengewinde und einem mit einer Überwurfmutter gegen den ersten Stutzen preßbaren Bundstutzen besteht und die einander zugekehrten Stirnflächen der beiden Stutzen zur Aufnahme einer Dichtung, bevorzugt eines 0-Ringes, mit Ausdrehungen versehen sind.
  • Insbesondere in der pharmazeutischen Industrie werden an Rohrverschraubungen außerordentlich hohe hygienische Ansprüche gestellt. Übliche und genormte Rohrverschraubungen haben den Nachteil, daß sich innerhalb der Überwurfmutter, d.h. im Dichtungsbereich, Restflüssigkeit von der Außenreinigung des jeweiligen Leietungssystems ansammelt, die mit Keimen verunreinigt ist. Bildet sich im Rohrleitungssystem ein Vakuum, dann ist es nicht ausgeschlossen, daß diese verkeimte Flüssigkeit in das Rohrleitungssystem eingesogen wird, was aus den bereits erwähnten hygienischen Gründen entschieden abgelehnt werden muß.
  • Ein weiterer Nachteil besteht bei den bekannten Rohrverschraubungen darin, daß die Oberwurfmuttern häufig ungenügend angezogen werden, wodurch sich Dichtspalte bilden, in denen sich nicht nur außen, sondern auch innen Flüssigkeit absetzt, wobei bei einem späteren Nachziehen der Verschraubung verkeimte Flüssigkeit in das jeweilige Leitungssystem zurückgedrängt wird, was wiederum als schädlich bezeichnet werden muß.
  • Demgegenüber bezweckt die Erfindung eine Rohrverschraubung, bei der sich die Dichtung im Außenbereich gut reinigen läßt und bei der ferner nach dem Anziehen der Oberwurfmutter ein unveränderbarer Preßdruck auf die Dichtung herrscht bzw. ein Nachziehen der Überwurfmutter nicht mehr erforderlich und letztendlich gar nicht möglich ist.
  • Dieses Ziel wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß eine axial verlängerte Überwurfmutter im Bereich der jeweiligen Dichtung, oder eine das Außengewinde aufweisende, den Bundstutzen koaxial übergreifende Verlängerung des anderen Stutzens im Dichtungsbereich als Sichtlaterne mit mindestens zwei, vorzugsweise jedoch mit drei Stegen ausgebildet ist. Die Ausbildung der Überwurfmuttern oder der Verlängerung als Laterne bringt den Vorteil mit sich, daß der von außen gut zu sehende, also optisch kontrollierbare äußere Ringspalt zwischen den beiden Stutzen restlos von außen gereinigt werden kann, so daß es keine verkeimte Flüssigkeit gibt, die bei Vakuumbildungin das jeweilige Leitungssystem eingesogen werden könnte. Das Reinigen von außen kann beispielsweise mit einer Hochdruckspritze und unter Verwendung einer Formalinlösung erfolgen.
  • Um auch das richtige Anziehen der Überwurfmutter zu gewährleisten und damit ein Nachziehen überflüssig zu machen, ist nach der Erfindung ferner vorgesehen, daß bei eingelegter Dichtung die beiden Stutzen bis auf einen schmalen Ringspalt zusammenziehbar sind, indem entweder ein innerer Ringansatz der Überwurfmutter an einem Absatz des Gewindestutzens zur Anlage kommt, oder ein radialer Flanschansatz des Bundstutzens das Widerlager für die das Gewinde aufweisende Verlängerung des ersten Stutzens und auf der anderen Seite für die Aerwurfmutter bildet.
  • Es ist daher, selbst wenn man die Überwurfmutter nachziehen wollte, völlig ausgeschlossen, daß von außen verkeimte Flüssigkeit in die Produktflüssigkeit zurückgedrängt wird, d.h., es ist von Anfang an bei gleichbleibendem Spalt ein genau definierbarer und nicht mehr veränderbarer Anpreßdruck gegeben Damit die Überwurfmutter mühelos mit einem Hakenschlüssel angezogen werden kann, ist sie nach Art einer Kronenmutter ausgebildet.
  • Eine weitere Besonderheit der Erfindung besteht darin, daß die in den einander zugekehrten Stirnflächen der Stutzen vorgesehenen Ausdrehungen unterschiedliche Tiefen aufweisen und die tiefere Ausdrehung an den die Querschnittsmitte der Dichtung überragenden Randbereichen leicht nach innen eingezogen ist. Durch diese Maßnahmen bekommt die Dichtung einen sicheren Halt, d#h., sie wird weder bei der Montage, noch bei der Demontage auf den gfs unsterilen Boden fallen, was stets als angenehm empfunden wird, ganz abgesehen davon, daß dadurch Fehlquetschungen weitestgehend vermieden sind.
  • Um die jeweilige Dichtung vor Beschädigung zu bewahren und um auch das Reinigen zu erleichtern, wird schließlich vorgeschlagen, daß die Kanten der eindrehungsfreien inneren und äußeren Randzonen beider zueinander gerichteten Stirnflächen der Stutzen leicht gerundet sind.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht; es zeigen: Fig. 1 die erfindungsgemäße Rohrverschraubung im Schnitt; Fig. 2 einen Schnitt längs der Linie A-B der Fig. 1; Fig. 3 eine Einzelheit Z der Fig. 1, gegenüber letzterer stark vergrößert; Fig. 4 eine gegenüber Fig. 1 geänderte Ausführungsform im Axialschnitt und Fig. 5 einen Schnitt längs der Linie C-D der Fig. 4.
  • Wie sich aus der Zeichnung ergibt, besteht eine Rohrverschraubung 1 aus einem Stutzen 2 mit Außengewinde 3, einem Bundstutzen 4 und einer Überwurfmutter 5. Die Überwurfmutter 5 ist gemäß den Fig. 1 und 2 gegenüber einer normalen Bauart wesentlich verlängert und sie ist im Bereich dieser Verlängerung als Sichtlaterne ausgeführt, d.h., zwischen der eigentlichen Überwurfmutter 6 und dem nach innen gezogenen Teil 7, der mit einem Absatz 8 des Bundstutzens 4 zusammenwirkt, sind lediglich schmale Stege 9, 10, 11 vorgesehen, so daß der Spalt 12 zwischen den Stutzen 2, 4 von außen einsehbar und frei zugänglich ist, also problemlos gereinigt werden kann.
  • Die eigentliche Überwurfmutter 6 weist einen inneren Ringansatz 13 auf, der im angezogenen Zustand der Überwurfmutter 5 auf einem Absatz 14 des Stutzens 2 zur Anlage kommt. Damit ist ein konstanter und genau definierbarer Spalt 12 gegeben. Ebenso ist ein konstanter Anpreßdruck auf die Dichtung 15 gewährleistet, die hier als 0-Ring ausgeführt ist.
  • Aus Fig. 3 ergibt sich, daß die Stutzen 2, 4 mit unterschiedlich tiefen Ausdrehungen 16, 17 ausgestattet sind, von denen die tiefere Ausdrehung 17 in den Randbereichen 18, 19 nach innen eingezogen ist, wodurch sich eine Unverlierbarkeit für die Dichtung 15 ergibt, nicht zuletzt deshalb, weil die Ausdrehung 17 eine Zangenwirkung hat, wie dies die strichpunktierte Linie erkennen läßt, die auch den Querschnitt der unbelasteten Dichtung 15 umreißt.
  • Wie in Fig. 1 ist auch in Fig. 3 der Spalt zwischen den Stutzen 2, 4 mit 12 bezeichnet. Außerdem offenbart die Fig. 3, daß die Restflächen der die Ausdrehungen 16, 17 aufnehmenden Stirnflächen 20, 21 der Stutzen 2, 4 gerundet in die anschließenden Flächen übergehen, wodurch die Beschädigungsgefahr für die Dichtung 15 absinkt und auch die Reinigung des Spaltes 12 erleichtert wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 4 und 5 ist die Überwurfmutter 5 in üblicher Weise ausgeführt und sie stützt sich an einem Flanschansatz 22 des Bundstutzens 4 ab. Um hier eine Sichtlaterne wie in Fig. 1 zu erhalten, ist der Stutzen 2 mit einer zylindrischen Verlängerung 23 ausgestattet, die das Außengewinde 3 trägt. Die Laternenbauart ergibt sich in Verbindung mit der Fig. 5, in der die die Laternenaussparungen ergebenden Stege wiederum mit 9, 10, 11 bezeichnet sind. Die Begrenzung des Spaltes 12 auf ein bestimmtes Maß ist hier dadurch gegeben, daß sich die Verlängerung 23 an dem Flanschansatz 22 des Bundstutzens 4 abstützt. Mit 24 sind in Fig. 5 die Aussparungen für das Ansetzen eines Hakenschlüssels bezeichnet, d.h., die Überwurfmutter 5 ist als Kronenmutter ausgeführt. Alle Maße der Verschraubung 1 sind so ausgelegt, daß im gespannten Zustand die Ausdrehungen 16, 17 genau, flüssigkeitsdicht und fugenlos ausgefüllt sind. Die Rundungen im Bereich des Spaltes 12 bewirken, daß letzterer bei der Reinigung sowohl außen, als auch innen einwandfrei gesäubert werden kann.
  • L e e r s e i t e

Claims (5)

  1. Aseptische Rohrverschraubung Patentansprüche Aseptische Rohrverschraubung, die im wesentlichen aus einem Stutzen mit Außengewinde und einem mit einer Überwurfmutter gegen den ersten Stutzen preßbaren Bundstutzen besteht und die einander zugekehrten Stirnflächen der beiden Stutzen zur Aufnahme einer Dichtung, bevorzugt eines O-Rlnges, 9 mit Ausdrehungen versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß eine axial verlängerte überwurfmutter (5, vgl auch 6, 7) im Bereich der jeweiligen Dichtung (15), oder eine das Außengewinde (3) aufweisende, den Bundstutzen (4) koaxial übergreifende Verlängerung (23) des anderen Stutzens (2) im Dichtungsbereich (vgl. 15) als Sichtlaterne mit mindestens zwei, vorzugsweise jedoch mit drei Stegen (9, 10, 11) ausgebildet ist.
  2. 2. Aseptische Rohrverschraubung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei eingelegter Dichtung (15) die beiden Stutzen (2, 4) bis auf einen schmalen Ringspalt (12) zusammenziehbar sind, indem entweder ein innerer Ringansatz (13) der Überwurfmutter (5) an einem Absatz (14) des Stutzens (2) zur Anlage kommt, oder ein radia- ler Flanschansatz (22) des Bundstutzens (4) das Widerlager für die das Gewinde (3) aufweisende Verlängerung (23) des ersten Stutzens (2) und auf der anderen Seite für die Überwurfmutter (5) bildet.
  3. 3. Aseptische Rohrverschraubung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Überwurfmutter (5) nach Art einer Kronenmutter (vgl. 24) ausgebildet ist.
  4. 4. Aseptische Rohrverschraubung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in den einander zugekehrten Stirnflächen (20, 21) der Stutzen (2, 4) vorgesehenen Ausdrehungen (16, 17) unterschiedliche Tiefen aufweisen und die tiefere Ausdrehung (17) an den die Querschnittsmitte der Dichtung (15) überragenden Randbereichen (18, 19) leicht nach innen eingezogen ist.
  5. 5. Aseptische Rohrverschraubung nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der eindrehungsfreien inneren und äußeren Randzonen beider zueinander gerichteten Stirnflächen (20, 21) der Stutzen (2, 4) leicht gerundet sind.
DE19813143369 1981-11-02 1981-11-02 Aseptische Rohrverschraubung Expired DE3143369C2 (de)

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