DE3143393A1 - Signiergeraet, insbesondere fuer tennisbaelle - Google Patents

Signiergeraet, insbesondere fuer tennisbaelle

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DE3143393A1
DE3143393A1 DE19813143393 DE3143393A DE3143393A1 DE 3143393 A1 DE3143393 A1 DE 3143393A1 DE 19813143393 DE19813143393 DE 19813143393 DE 3143393 A DE3143393 A DE 3143393A DE 3143393 A1 DE3143393 A1 DE 3143393A1
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Withdrawn
Application number
DE19813143393
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English (en)
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Ernst E. Dipl.-Ind.-Designer 5600 Wuppertal Esch
Arno Dipl.-Ind.-Designer 4170 Geldern-Veert Weber
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IDEEE DESIGN GmbH
Original Assignee
IDEEE DESIGN GmbH
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Publication date
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Withdrawn legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F17/00Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for
    • B41F17/30Printing apparatus or machines of special types or for particular purposes, not otherwise provided for for printing on curved surfaces of essentially spherical, or part-spherical, articles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B44DECORATIVE ARTS
    • B44BMACHINES, APPARATUS OR TOOLS FOR ARTISTIC WORK, e.g. FOR SCULPTURING, GUILLOCHING, CARVING, BRANDING, INLAYING
    • B44B7/00Machines, apparatus or hand tools for branding, e.g. using radiant energy such as laser beams

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  • Printing Methods (AREA)

Description

  • Signiergerät
  • Die Erfindung betrifft ein Signiergerät, insbesondere für Tennisbälle.
  • Die Signierung/Kennzeichnung von Tennisbllen geschieht heute mittels Farbe, die beispielsweise in der Fabrikation mittels industriellen Druckgeräten aufgebracht wird oder Im individuellen Bereich beispielsweise mit Filzschreibstiften aufgetragen wird.
  • In beiden Fällen ist die Kennzeichnung nicht dauerhaft, weil die faserige Oberfläche der Tennisbälle beim Spiel ausfranst und die farbtragenden Fasern abgehen oder jedenfalls die Kennzeichnung stark undeutlich werden lassen, so daß mit hinreichender Lebensdauer mit den genannten Verf-ahren bestenfalls Farbkennzeichnungen, jedoch keine Konturkennzeichnungen möglich sind.
  • Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Signiergerät für Tennisbälle zu von herstellungs- und montagetechnisch einfachem, gebrauchsvorteilhaften Aufbau anzugehen, derart, daß mit ihm eine dauerhafte Konturprägung auf Tennisbällen anbringbar ist.
  • Gelöst wird diese Aufgabe erfindungsgemäß -dadurch, daß der Signiervorgang durch einen beheizbaren Stempel erfolgt, wobei der Stempel etwa im Zentrum eines 2-teil igen z. B. würfelförmigen Gehäuses angeordnet ist, dessen Oberteil eine kalottförmige Vertiefung aufweist, die zur Positionierung des Balles dient und das gegen das Unterteil entgegen der Kraft einer Druckfeder federnd verschiebbar gelagert ist. Zum Signieren kann der Tennisball in die kalottförmige Vertiefung gelegt werden und mittels Handkraft gegen den Signierstempel geführt werden, der die gewünschte Kennzeichnung in die Oberfläche des Ball.es einbrennt.
  • Durch diese Maßnahme wird die Oberfläche des Tennisballes an den Berührungsstellen mit dem Signierstempel so stark erhitzt, daß sich dessen Kontur"einbrennt" und so zu einer dauerhaften, unverwechselbaren, individuellen Prägung/Kennzeichnung wird, die auch starker Beanspruchung des Tennisbal les widersteht.
  • Als zweckmäßig wird erfindungsgemäß vorteilhaft zum Beheizen des Signierstempels elektrische Energie benutzt, die heute überall leicht zugänglich zu finden ist und sich mit hohem Wirkungsgrad direkt oder indirekt in Wärmeenergie umwandeln läßt.
  • Auch erweist es sich hierbei erfindungsgemäß als Vorteil, zwischen dem Signierstempel und den zu kennzeichnenden Tennisball eine Farbträgerfol ie anzuordnen, so daß der die Kennzeichnung auch in unterschiedlichen Farben erfolgen kann und so zusätzlich zur Kontur der Kennzeichnung durch deren Farbe ein weiteres Unterscheidungsmerkmal gegeben ist.
  • Eine einfache Montagc ergibt sich erfindungsgemäß dadurch, daß das Oberteil und das Unterteil durch eine Schnapp-Rast-Verbindung montiert ist, deren Elemente materialeinheitlich als Noppen und Lang loch ausgebildet an dem Ober- bzw. Unterteil angeformt sind, so daß die Herstellung und die Montage sehr kostengünstig durch- geführt werden können, gleichzeitig bildenVdas Langloch eine obere Wegbegrenzung für das federnd verschiebbar gelagerte Oberteil, so daß hierfür keine weiteren konstruktiven Vorkehrungen getroffen werden müssen.
  • Erfindungsgemäß von Vorteil ist auch, das Unterteil so zu gestalten, daß ein Absatz entsteht, gegen den das Oberteil beim Niederdrücken als Anschlag fahren kann, so daß damit für das Oberteil-ein-e untere Wegbegrenzung gegeben ist und hierfür keine weiteren Bauteile oder Bauelemente vorgesehen werden müssen.
  • Ferner ist es erfindungsgemäß vorteilhaft, das Langloch mit einem Boden zu versehen, so daß das Gehäuse an dieser Stelle glatt und nicht anfällig gegen Verschmutzung ist.
  • Im Sinne der Erfindung ist es auch vorteilhaft, die Aufnahme des Signierstempels so zu gestalten, daß er durch Einwirkung der Schwerkraft dem Signiergertit entnommen und wieder eingelegt werden kann, so daß hierfür keine zusätzlichen Hilfsmittel oder Werkzeuge nötig sind.
  • Als günstig im Sinne der Erfindung ist die Hersteilung des 2-teiligen Gehäuses aus thermoplastischem Kunststoff, weil hierbei die Gehäuseteile in einem Arbeitsgang fertig hergestellt werden können.
  • Für die bedienung des Gerätes hat es sich als vorteilhaft im Sinne der Lrfindung erwiesen, daß von dem niedergedrückten Oberteil ein Schalter betätigt wird, der die Energiezufuhr für den beheizten Signierstempel schaltet, so daß das Gerät energiesparend nur dann eingeschaltet ist, wenn es auch betätigt, d.h. gebraucht wird.
  • In diesem Sinn ist es erfindungsgemäß noch von Vorteil, wenn der Schalter als Zeitschalter ausgeführt ist, so daß er dem Stempel nur die für den Signiervorgang benötigte Energie zuführt und so den Tennisball vor Schäden durch eine zu lange E inbrenndauer bewahrt.
  • SchIeß i:h ist es im Sinne der Erfindung vorteilhaft, die tleizr!lemente zur Beheizung des Stempels in ohmscheroder indukti ver Wirkungsweise vorzusehen.
  • Die Erfindung wird anhand der Fig. 1 erläutert, sie stellt einen Schnitt durch das Signiergerät dar.
  • Das als Helßsigniergerät ausgebildete Signiergerät besitzt einen beheizbaren Stempel/Signierstempel 1. Dieser Signierstempel 1 ist etwa im Zentrum des 2-teilig ausgeführten z. 13. würfelförmig gestalteten Gehäuses 2 des Siqniergorätes angeordnet. Zur sicheren und einfachen Positionierung eines Tennisballes 18 ist in dem Oberteil 3 eine kalottförmige Vertiefung 4 vorgesehen. Das Oberteil 3 ist gegen die Kraft einer Druckfeder 14 relativ zum Unterteil 5 federnd verschiebbar, so daß der positionierte Tennisball 18 gegen den beheizten Signierstempel 1 gedrückt werden kann.
  • Dieser Signierstempel wird elektrisch beheizt, wofür elektrische Heizelemente 17 vorgesehen sind.
  • Zur farbliche Kennzeichnung ist über dem Signierstempel 1 eine Farbträgerfol ie 6 angeordnet, die beim Niederdrücken des Oberteils 3 zwischen dem Tennisball 18 und dem Signierstempel 1 gepreßt wird, so daß durch dessen Wärmeeinwirkung die Farbschicht übertragen wird und gleichzeitig die Signierung eingebrannt wird Um die Montage einfach zu gestaiten, wird das Oberteil 3 und das Unterteil 5 des 2-teiligen Gehäuses 2 durch eine Schnapp-Rast-Verbindung montiert, deren Elemente durch Noppen 16 und Langloch 8 gebildet werden, wobei das Fugen der Schnapp-Rast-Verbindung durch die Eigenelastizität der Gehäusehälften ermögl icht wird.
  • Beim Niederdrücken des Oberteils 3 gegen das Unterteil 5 stößt der untere Rand lo des Oberteils 3 gegen den Absatz 11 des Unterteils 5, so daß dadurch eine untere Wegbegrenzung gegeben ist.
  • Das Lang loch 8 weist einen Boden 13 auf, so daß die Noppen 16 verdeckt angeordnet sind.
  • Die Lagerung 12 des Signierstempels 1 ist so ausgeführt, daß er durch Einwirken der Schwerkraft entfernbar ist, wenn das Signiergerdt umgedreht wird und ebenso einlegbar ist, wenn das Signiergerät in seiner Gebrauchslage steht.
  • Das Gehäuse 2 ist aus thermoplastischem oder duroplastischem Kunststoff hergestellt.
  • Beim Niederdrücken des Oberteils 5 wird ein Schalter 15 betätigt, der die Heizelemente 17 einschaltet, so daß diese nur in gedrückter Stellung des Oberteils eingeschaltet sind.
  • Der Schalter 15 ist gemaß eines anderen Ausführungsbeispiels als Zeitschalter ausgebildet, so daß den Heizelementen nur eine bestimmte, für den Signiervorgang bemessene Energiemenge zugeführt wird und der TennisbaFl 18 beim Signieren nicht beschädigt werden kann.
  • Die Heizelemente 17 können als ohmsche Widerstände oder induktiv wirkende Heizelemente ausgebildet sein.
  • Leerseite

Claims (12)

  1. Ansprüche Signiergerät, insbesondere für Tennisbälle, dadurch gekennzeichnet, daß der Signiervorgang durch einen beheizbaren Stempel (1) erfolgt, daß der Signierstempel (1) etwa im Zentrum eines 2-teil gen, würfelförmigen Gehäuses (2) angeordnet ist, dessen Oberteil (3) eine kalottförmige Vertiefung (4) aufweist und welches relativ zum Unterteil (5)7 gegen die Kraft der Druckfeder (14) federnd verschiebbar ist.
  2. 2. Heißsigniergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Signierstempel (1) elektrisch beheizt ist.
  3. 3. Signiergerät nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Stempel (1) eine Farbträger-Folie (6) angeordnet ist.
  4. 4. Signiergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberteil (3) und das Unterteil (5) des Gehäuses (2) durch eine Schnapp-Rast-Verbindung montiert sind, daß d:ie Schnapp-Rast-Elemente Noppen (16) und Langloch (8) sind.
  5. 5. Signiergerät nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schnapp-Rast-Elemente (16) am Unterteil (5) des Gehäuses (2) angebracht sind, daß die Schnapp-Rast-Elemente (46) mit Langlöchern (8) des Oberteiles (3) des Gehäuses (2) in Wirkverbindung stehen, so daß die Unterseite (9) des Langloches (8) und die Schnapp-Rast-Elemente (46) eine obere Wegbegrenzung für das federnd verschiebbar gelagerte Oberteil (3) sind.
  6. 6. Signiergerät nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand (lo) des Oberteils (3) mit dem Absatz (11) des Unterteils (5) eine untere Wegbegrenzung für das federnd verschiebbar gelagerte Oberteil (3) sind.
  7. 7. Signiergerät nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Langloch (8) einen Boden (13) aufweist.
  8. 8. Signiergerät nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Signierstempel (1) durch Einwirken der Schwerkraft aus seiner Lagerung (12) entfernbar und einlegbar ist.
  9. 9. Signiergerät nach vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß das 2-teilige Gehäuse (2) aus thermoplastischem und/oder duroplastischem Kunststoff hergestellt ist.
  10. lo. Signiergerät nach Anspruch 1 und 2 dadurch gekennzeichnet, daß durch das Oberteil (3) ein Schalter (15) betätigt wird.
  11. 11. Signiergerät nach vorangegangenen Ansprüchen, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalter (15) ein einstellbarer ZeTt schalter ist.
  12. 12. Signiergerät nach Anspruch 1, 2, lo und 11 dadurch gekennzeichnet, daß die Heizelemente (17) ohmsche Widerstände oder induktitiv wirkende Heizelemento sind.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0215970A1 (de) * 1985-09-23 1987-04-01 Sumitomo Rubber Industries Limited Methode zur Positionierung von Bällen mit Naht
DE4408462A1 (de) * 1994-03-12 1995-09-14 Esselte Meto Int Gmbh Druckwerk

Cited By (3)

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EP0215970A1 (de) * 1985-09-23 1987-04-01 Sumitomo Rubber Industries Limited Methode zur Positionierung von Bällen mit Naht
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US5597441A (en) * 1994-03-12 1997-01-28 Esselte Meto International Gmbh Portable hand-held labelling and marking device and printing mechanism housing therefor

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