DE3143614C2 - Sammelmappe - Google Patents
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Abstract
Es wird ein Papierordner vorgeschlagen, der aus einem Deckel und zumindest zwei Befestigungselementen (7) besteht, wobei jedes Befestigungselement (7) seinerseits aus einem länglichen, schmalen Bindeteil (9), welches an seinem einen Ende eine Spitze aufweist und an seinem anderen Ende mit einem Fußteil (8) verbunden ist, der kurz und breit in bezug auf den Bindeteil (9) ist, besteht, daß der Deckel mit einem Halteblatt (4) verbunden ist, in dem zumindest zwei Einführungsöffnungen (6) vorgesehen sind, die breit in bezug auf den Fußteil (8) sind. Zugehörig zu jeder Einführungsöffnung (6) ist zumindest eine Austrittsöffnung (10) und eine Befestigungsöffnung (11) vorgesehen. Die Austrittsöffnungen (10) und die Befestigungsöffnungen (11) sind jeweils schmäler als der Fußteil (8) des Befestigungselementes (7), so daß das Befestigungselement (7) mit seiner Spitze durch die Einführungsöffnung (6) und danach durch die Austrittsöffnung (10) einführbar und einbindfähig ist, was dazu führt, daß der Fußteil (8) an dem Halteblatt (4) bei der Austrittsöffnung (10) verankert wird, während die Spitze des Bindeteils (9) nach dem möglichen Einbinden des Bindeteils (9) durch Blattmaterial, das in den Papierordner eingeordnet werden soll, durch die Befestigungsöffnung (11) einführbar ist. Der Abstand zwischen der Einführungsöffnung (6) und der zugehörigen Austrittsöffnung (10) ist größer als die Länge des Fußteils (8), gemessen längs der Längsachse des Befestigungselementes (7).
Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Sammelmappe
mit einem vorderen Mappendeckel, einem Mappenrücken, einem hinteren Mappendeckel und
mindestens zwei flexiblen Aufreihungen, die je aus einem länglichen, schmalen und an einem Ende spitzen
Aufreihteil, der an dem anderen Ende an einem kurzen, es
breiten Fußteil anschließt, bestehen. Der hintere Mappendeckel schließt an einem an anderen Stellen durch
Haftungen mit dem hinteren Mappendeckel verbundenen Halteblatt an. Das Halteblatt weist mindestens zwei
hinsichtlich des Fußteils schmale Austritischlitzc /um Hindurchstecken des Aufreihteils durch diese Sdilityc.
bis der Fußteil das Halteblatt hintergreift, auf. Die Mj ppe
ist mit einem Festlegeblatt mit Tür jeden Austnttschlitz mindestens einer Fcstlegcöffnung verbunden, m
welche Festlegeöffnung das Aufreihteil mit seiner Spit ze zum Festlegen des Aufreißteil* mit dem darauf μι·
reihten, in der Mappe zu sammelnden Material gtsKvki
werden kann.
Bei einer derartigen Sammelmappe ist es wesentlich, daß jede Austrittsöffnung von einem Teil der Sammelmappe
umgeben wird, der so fest wie möglich ist. weil d js Befestigungsmittel, das in Betracht kommt, im übri
gen mit diesem Teil der Sammelmappe mit den Inhalten der Sammelmappe, die an dem Befestigungselement
hängen, verankert wird. Ein derartig starkes Befestigen würde durch relativ weit von dem unteren Rand und
dem oberen Rand der Sammelmappe angeordnete Austrittsöffnungen
möglich sein, jedoch müßten dann die Seiten, die in der Sammelmappe zu ordnen sind. Lochungen
haben, die weit entfernt von ihrem jeweiligen unteren Rand bzw. von ihrem oberen Rand angeordnet
sind.
Rechenanlagen liefern indessen ihre Daten auf Endlosformularen, die lange Bahnen von Papier darstellen,
welche an ihren Längskanten gelocht sind und welche im Zickzack quer zu ihrer Länge zu falten sind. Um
jemanden in die Lage zu versetzen, eine solche Bahn, die
im Zickzack gefaltet ist. in einem Stapel von Seiten wie ein Buch zu lesen, sollten diese »Seiten« wie bei einem
Buch umzublättern sein, d. h, daß jede Seite mit einem ihrer Ränder, die durch die Zickzack-FaltungsHnic ans
gebildet sind, längs des Rückens der Sammelmappe angeordnet sein sollte, so daß nur die Lochungen dieser
»Seiten« nahe den Enden des Rückens der Sammelmappe zum Befestigen der Bahn in der Sammelmappe im
Gegensatz zu üblichen voneinander getrennten Blättern, die jeweils mit Lochungen nahe ihrjm Rückenrand
weiter zu ihrer Mitte hin zum Befestigen mit den Befcstigungselementen
mit dem derart gelochten Riiekcnrand nahe dem Rücken der Sammelmappe ausgestattet
sind, benutzt werden können.
Aus der DE-AS 12 42 184 ist ein Papierordner bekannt,
der aus einem Deckel besieht und zwei Aufreihelemente aufweist. Jedes dieser Aufreihelementc besteht
aus einem länglichen, schmalen Bindeteil, das an seinem einen Ende eine Spitze hat und an seinem anderen
Ende mit einem Fu3teil versehen ist. der kurz und bieit in Bezug auf den Bindeteil ist. Der Deckel ist mit
einem Halteblatt verbunden, das zwei öffnungen zur
Aufnahme der Aufreihelemente aufweist, die schmäler als der Fußteil der Aufreihelemenie ist. Nach dem Einbinden
des Blattmaterials kann die Spitze des Bindeteils durch eine Befestigungsöffnung eingeführt werden. Dieser
bekannte Papierordner hat unter anderem den Nachteil, daß die Aufreihelemente leicht aufgrund des
Eigengewichts des in dem Papierordner aufbewahrten Papiermaterials aus den Öffnungen in dem Papierniau··
rial gezogen werden können.
Aus der DE-GMS 70 31 738 ist ein Papierordner bekannt,
der in der Lage ist, im Zickzack gefaltete Endlosformularc wie die Seilen eines Buches zum Lesen umwendbar
einzubinden. Dieser bekannte Papierordner weist Innenfalze an einem vorderen und an einem hinteren
Mappendeckel auf, durch welche Innenfalzc viel Platz beansprucht wird und der Papierordner, nicht flach
offcngclegl werden kann, so daß die Bereiche der
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Papierbahn nicht flach liegen. Außerdem ist dieser Papierordner durch die Innenfalze am Rücken dicker als
an den dem Rücken gegenüberliegenden Rändern der Mappendeckel, so daß ein rein vertikales Stapeln einer
Vielzahl von solchen Ordnern nicht möglich ist. Im übrigen
ist ein solcher Ordner aufgrund seiner Konstruktion schwer und materialaufwendig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Sammelmappe zu «chaffen, die auf einfache Weise in der
Lage ist, im Zickzack gefaltete Endlosformulare wie Seiten eines Buches zum Lesen umwendbar »einzubinden«,
und die bei Ordnern oder Mappen gemäß dem Stand der Technik bestehenden Mangel oder Nachteile nicht
• aufweist.
Zur Lösung dieser Aufgabt wird eine Sarp'—^'iiiappe
der eingangs genannten Art. wie sie im Oberhegriff des Patentanspruchs 1 beschrieben is;, erfindungsgemäß
derart ausgebildet, daß das Haltet' ** längs dem Rükken
durch die Haftungen mil d?m '.unturen wiappendekkel
verbunden ist und mit eine F'nführungsöffnung für
jeden oder jede Gruppe von Austrittsschlitzen versehen
ist, wobei jede Einführungsöffnung breiter als das Fjßteil
ist, so daß die Aufreihzunge völlig durch die p.inführungsöffnung hindurch zu einem Austrittsschlitz geführt
werden kann, und wobei das Festlegeblatt eine Weiterführung des Halteblattes bis vorbei am Rückenende des
vorderen Mappendeckels ist
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind durch die in den Unteransprüchen angegebenen Merkmale
gekennzeichnet.
So ist beispielsweise jede Einführungsöffnung der im folgenden sinngemäß auch als Papierordner bezeichneten
erfindungsgemäßen Sammelmappe als ein geradliniger Einschnitt in dem Halteblatt ausgebildet.
Wegen der Merkmale bzw. Eigenschaften, die zuvor beschrieben wurden, ist jede Austrittsöffnung durch
breite, unversehrte Bereiche des Halteblatts umgeben, sn daß die Wahrscheinlichkeit eines Einreißens des HaI-tfblattes
bei der Austrittsöffnung verringert ist.
Um diese.i Vorteil zu verstärken, beträgt in einem
besonderen Ausführungsbeispiel für die Sammelmappe oder den Papierordner gemäß der vorliegenden Erfindung
der Abstand zwischen jeder Einführungsöffnung und dem zugehörenden Austriltsschlitz oder den Austriitsschiii/.er!
das Zweifache bis Vierfache der Länge des Fußteils, gemessen längs der Längsachse einer Aufreih/.ungc.
Um Knicke in dem Halteblau in Verlängerung der Kinführungsöffnung /u vermeiden, welche Knicke die
Festigkeit des Halteblatts verringern wurden, ist vorzugsweise gemäß der vorhs-genders Erfindung vorgesehen,
daß jede Einführungsöifnung schräg hinsichtlich des Rückens der Mappe oder des Papierordners angeordnet
ist und daß die F-inführungsöffnungen in keiner gemeinsamen Linie angeordnet sind.
sein, so daß man in der Lage ist. den breiten Fußteil der
Aufreihzunge durchtreten /u lassen, während an sich viele Einführungsöffnungen für die vielen Austrittsöffmingcn
erforderlich sind. Um /u vermeiden, daß das to lUiltcblntl durch zu viele Hinführungsöffnungen in seiner
Festigkeit beeinträchtigt wird, gehören erfindungsgemitß
zwei Austritissehlitze und zwei Fcstlegeöffnunj:i:n
zu jeder Einführungsöffnung.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines bevorzuglen
Ausführungsheispiels für die erfindungsgemäße
.Sammelmappe bzw. Papierordner, wie sie schematisch
in den Figuren gezeigt ist, cklärt bzw. erläutert.
F i g. 1 zeigt schematisch, wie eine Aufreihzunge in eine Einführungsöffnung ;n dem Papierordner gemäß
der vorliegenden Erfindung eingeführt wird.
F i g. 2 zeigt, wie die Aufreihzunge, nachdem sie gemäß
F i g. 1 eingeführt wurde, durch die Austrittsöff nung des Papierordners gemäß F i g. I geführt bzw. eingebunden
wird.
Fig.3 zeigt die in der Austrittsöffnung verankerte
Aufreihzunge, die nun vorbereitet ist, um durch Blätter, die in den Papierordner einzuordnen sind, geführt bzw.
eingebunden zu werden, welcher Vorgang in Übereinstimmung mit dieser Figur abläuft und eine Fortsetzurg
des Vorganges gemäß F i g. 2 darstellt.
Gemäß Fig.! besteht das bevorzugte Ausführungsbeispiel
für den erfindungsgemäßen Papierordner aus einer Mappe, die mit einem vorderen Mappendeckel 1,
einem Rücken 2 und einem hinteren Mappendeckel 3. die zusammen eine Einheit bilden, versehen ist Diese
Einheil kann beispielsweise aus einem einzigen Blatt eines elastischen, zähen Kartonblattes mit einem Gewicht
von beispielsweise 300 g/m2, χ h. »Manila«-Pappe,
hergestellt sein. Bei dem Rücken 2 ä/. Papierordners
ist ein Halteblatt 4 mit dem Ordner, beispielsweise durch Drahtklammern oder ösen 5 verbunden. Dps Halteblatt
4 ist vorzugsweise die Verlängerung des hinteren Mappeiideckels 3 des Papierordners, wobei diese Verlängerung
;;ach hinten gefaltet ist, um so das Halteblatt 4 zu bilden. Es versteht sich dann, daß das Halteblatt 4 in
diesem Fall aus demselben Material v/ie der Rest des Papierordners besteht In dem Halteblatt 4 sind Einführungsöffnungen
6 vorgesehen, die vorzugsweise die Form geradliniger Einschnitte haben, wobei diese Einschnitte
vorzugsweise schräg in bezug auf den Rücken 2 des Papierordners angeordnet sind, um zu verhindern,
daß das Halteblatt längs dieser Einschnitte geknickt wird, was eintreten könnte, falls die Einschnitte in einer
gemeinsamen Linie verlaufen wurden. Solch ein Knick würde die Festigkeit des Halteblattes 4 verringern, das
dadurch längs des Knickes an den Enden der als Einschnitte ausgeführten Einiührungsöffnungen 6 eh.reißen
könnte. Ein weiterer Vorteil der schrägen Anordnung der Einführungsöffnungen 6 wird später erläutert.
in jede Einführungsöffnung 6 ist eine Aufreihzunge 7 gemäß Fig. 1 einführbar. Diese Aufreihzunge besteht
aus einem Fußteil 8 und einem Aufreihte-l 9, die gemeinsam
als ein einziger Körper aus einem flexiblen, synthetischen
Material, beispielsweise aus Polypropylen hergestellt sind.
Der Fußteil 8 kann quadratisch sein und an den Aufreihteil 9 angeformt sein. Der Fußteil ist in seine Position
in bezug auf den Aufreihteil 1 abgebogen. Das andere Ende des Aufrei! teils 9. das folglich nicht mit dem
Fußteil verbunden ist, endet in einer gleichförmig ausgebildeten Spitze, so daß die Spitze leicht in die Öffnungen
einführbai ist.
NschdcHi dl? Ai_iFrpih7uncjf» 7 mii ihrer SDitze in eine
Einführungsöffnung 6 gemäß F i g. 2 eingeführt ist wird die Spitze durch eine Austrittsöffnung 10. die beispielsweise
als geradliriger Einschnitt in dem Halteblatt 4 vorgesehen ist und zu der betreffenden Einführungsöffnung
6 gehört, gedrßckt. Danacii wird die Aufreihzunge
7 durch die Austrittsöffnung 10 eingebunden, so daß schließlich der Fußteil 8 an der Einführungsöffnung 6
anlangt. Wegen der schrägen Anordnung der Einführungsöffnung 6 reli.tiv zu dem Rücken des Papierordners
wird ein Winkelbereich des quadratischen Fußteils
8 zuerst bei der betreffenden Einführungsöffnung 6 an*
kommen, wodurch dabei der Fußteil leichter in die Ein
führungsöifnung über diesen Winkelbereich, der sich
graduell zu der vollen Breite des Fußbereiches erweitert,
eintritt, als dies der Fall wäre, wen» der Fußbereich
unmittelbar über seine volle Breite in die Einführungsöffnung einzuführen wäre- Das Einbinden des Aufrcihteils
9 durch die Austrittsöffnung 10 wird fortgesetzt, bis die Aufreihzunge mit ihrem Fußteil 8 hinter dem Halteblatt
4 gemäß Fi g. 3 verankert wird. Zu diesem Zweck ist die Austrittsöffnung 10 kleiner als der Fußbereich 8
der Aufreihzunge 7.
Um die Aufreihzunge fest in dem Hahebiatt 4 in der
betreffenden Position gemäß F i g. 3 zu verankern, sollte das Halteblatt so wenig wie möglich in der Nachbarschaft
der Austrittsöffnung 10 in seiner Festigkeit beeinträchtigt werden. Deswegen ist die Einführungsöffnung
6 in einer beträchtlichen Entfernung von der zugehörigen
Austrittsöffnung 10 angeordnet Der Abstand zwischen
der Einfuhrungsoffnung 6 und der zugehörigen Austrittsöffnung IO ist beispielsweise zwei- bis viermal
so groß wie die Länge des Fußteils 8. gemessen längs der Längsachse der Aufreihzunge 7.
Danach können die Bläiter, die in den Papierordner
eingeordnet werden sollen, durch ihre Lochungen mit dem Aufreihteil 9 der Aufreihzunge 7 gebunden werden,
wonach die Aufreihzunge mit ihrer Spitze in eine Befestigungsöffnung 11 eingeführt werden kann, die in dem
Halteblattabschnitt vorgesehen ist der als Festlegeblatt
16 auf der anderen Seite des Rückens 2 oberhalb des vorderen Mappendeckels ί des Papierordners vorgesehen
ist so daß die Blätter nun in dem Papierordner mittels der Aufreihzunge 7 sicher festgehalten werden.
Jede Befestigungsöffnung 11 ist vorzugsweise bogenförmig ausgebildet so daß ein Loch vorhanden ist das
durch eine Zunge verschlossen wird und in welches
Loch dc:r Aufreihteil 9 ohne das Risiko einführbar ist,
daß der Einschnitt leicht ausreißen kann.
Um den Papierordner zu verstärken, ist erfindungsgemäß
ein Kartonstück zwischen dem Halteblatt 4 und
dem hinteren Mappendeckel 3 angeordnet, welches Kartonstück dazu bestimmi ist lose eingeführt oder auf
dem hinteren Mappendeckel 3 befestigt zu v/erden. Der vordere Mappendeckel 1 des Papierordners kann ebenso
an seiner Innenseite, beispielsweise durch Aufkleben eines Kartonstucks, verstärkt sein. Aus Gründen der
Einfachheit sind die Kartonstücke nicht in den Figuren gezeigt Sie können beispielsweise als graue Pappdeckel
mit einer Dicke von 1 bis 1'/« mm ausgeführt sein.
In der Praxis weisen die Lochungen der Blätter, die in
den Papierordner eingeordnet werden sollen, nicht immer die gleichen Abstände auf. Beispielsweise hat ein
Standardabstand für iie Lochungen, die in die Blätter eingestanzt sind, eine Länge von 80 mm von Lochmitte
zu Lochmitte. Indessen werden in Rechenanlagen Daten
auf Endlosformularen, d. h. langen Papierbahnen, die an
ihren L^ngskanten gelocht sind und zum Stapeln zickzack quer zu ihrer Längsachse gefaltet sind, ausgedruckt
Um solche im Zickzack gefalteten Papierbahnen lesen zu können, die — wie ein Buch — einen Stapel von
miteinander verbundenen Blättern bilden, d L·, daß die
Blätter wis bei einem Buch umgewendet werden können,
müssen diese Blätter auf eine Weise angeordnet werden, bei der ihre Faltungsimien auf einer Seite längs
des Rückens des Papierordners so positioniert sind, daß die Lochungen der Blätter nur an den Enden des Rükkens
des Papierordners liegen, und zwar im Gegensatz zu den zuvor erwähnten gelochten, gemeinschaftlichen
losen Blättern, worin die Lochungen mehr zur Mitte des
Rückens des Papierordners in einem Abstand von beispielsweise 40 mm auf beiden Seiten des Zentrums des
Rückens von diesem entfernt positioniert sind. Darüber hinaus können die gelochten Längskanten der Papierbahnen
füi Rechcnanlagen ebenfalls unterschiedliche Abstände in Anbetracht der Tatsache voneinander aufweisen,
daß Papierbahnen für Rechenanlagcn mit Breiten von beispielsweise angenähert 360 mm. angenähert
375 mm oder sogar angenähert 400 mm bekannt sind. wobei der Abstand zwischen den Reihen von Lochun-
to gen längs beider Längskanten der Papierbahn um clwiis
geringer als die angegebenen Bfeilen sind, da die I Eichungen
sehr dicht an den Längskanten der betreffenden Papierbahn angeordnet sind. Um auf diese kleinen
Differenzen in der Position der Lochungen Rücksicht /u nehmen, ist die Länge der einschnittähnlichen Austrittsöffnung
10 beispielsweise 7 mm für den I- .ill einer Breite
des Bindeteils 9 von beispielsweise J mm.
Um ein und denselben Papierordner für die Verwendung für die in weiten Gre· /en variierenden Siandardabstände
zwischen den Lochungen der Bahnen oder Blätter, welche in die Papierordner eingeordnet werden
sollen, pa · 1 zu machen, könnte jedes Halteblatt 4 mit
vielen Austnttsöffnungen 10, beispielsweise wie in
Fig-1 gezeigt, ausgestattet sein, wobei von jedem Paar
von Austrittsöffnungen, welches für Blätter vorgesehen ist. die gemäß einer gewissen Standardgröße gelocht
sind, die öffnungen mit dem gleichen Abstand wie dem
Standardab-tand zwischen den zugehörenden Lochungen
in den Blättern angeordnet sind. Es versteht sich.
daß jede Austrittsöffnung IO m<t einer zugehörigen Befestigungsöffnung
il und einer zugehörigen Einführungsöffnung
einhergeht. Um die Anzahl von Einführungsöffnungen klein zu halten und um dadurch Kosten
zu sparen, ist für jeden Sat/ von benachbart angcordnc
ten Austnttsöffnungen 10 nur eine einzige lange Kintrittsöffnung
6. wie in F i g. 1 gezeigt vorgesehen, die in dem Halteblatt 4 ausgebildet ist. Dies kann so vorgesehen
sein, da die Einführungsöffnung 6 keine Funktion zur Sicherung der Position der Aufreihzungen 7 ha L Die
Austnttsöffnungen 10 und die Befestigungsöffnungen 11 sollten dagegen die Position der Aufreihzungen 7
sichern. Dazu sollten sie nur geringfügig breiter als die Breite des Aufreihteils 9 der Aufreihzungen 7 sein, und
die Austrittsöffnungen 10 sollten schmäler als der FuB-teil
8 der Aufreihzungen 7 sein, um denselben an dem Halteblatt 4 verankern zu können.
Zusammenfassend ergibt sich, daß durch die vorliegende
Erfindung ein Papierordner geschaffen wurde, der kostengünstig aus billigem Material hergestellt und
für Blätter benutzt werden kann, die in den Abständen
zwischen den Lochungen in den Blättern, die einzuordnen sind, variieren. Der Papierordner ist insbesondere
nutzvoll für gefaltete Compulerdruckformulare anwendbar,
wovon Bereiche der betreffenden Papierbahnen am Rücken des Papierordr.ers wie die Seilen eines
Buches mittels der Aufreihzungen 7 befestigt werden, so daß die Bereiche der Papierbahn wie die Seiten eines
Buches umgewendet werden können. Die Bereiche befinden sich stets in einer vollkommen flachen Position
und sind demzufolge vollständig lesbar. Aus diesen Gründen kann der Computer ununterbrochen auf der
vollständigen Papierbahn seine Daten ausdrucken, weil die Papierbahn in dem Papierordner eingeordnet werden
kann, während sie vollständig lesbar bleibt Dies spart viel Geld, weil ein Unterbrechen des Betriebs des
Computers sehr teuer ist Da der erfindungsgemäße Papierordner nur sehr wenig Platz braucht, wird außerdem
wertvoller Aufbewahrungsplatz eingespart
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Sammelmappe mit einem vorrieren Mappendeckel, einem Mappenrücken, einem hinteren Mappendeckel
und mindestens zwei flexiblen Aufreihungen, die je aus einem länglichen, schmalen und an
einem Ende spitzen Aufreihteil, der an dem anderen Ende an einem kurzen, breiten Fußteil anschließt,
bestehen, wobei der hintere Mappendeckel an einem to
an deren Stellen durch Haftungen mit dem hinteren Mappendeckel verbundenen Halteblatt anschließt
und das Halteblatt mindestens zwei hinsichtlich des FußteiU schmale Austrittschlitze zum Hindurchstekken
des Aufreihteils durch diese Schlitze, bis der ts Fußteil das Halteblatt hintergreift, aufweist, und wobei
die Mappe mit einem Festlegeblatt mit für jeden Äustriitsehliiz mindestens einer Festlegeöffnung
!verbunden ist, in welcher Festlegeöffnung das Aufreihteil
mit seine- Spitze zum Festlegen des Aufreihteils mit dem darauf gereihten, in der Mappe zu sammelnden
Material gesteckt werden kann, dadurch
gekennzeichnet, daß das Halteblatt (4) längs dem Rücken (2) durch die Haftungen (5) mit dem
hinteren Mappendeckel (3) verbunden ist und mit einer Einführungsöffnung (6) für jeden oder jede
Gruppe von Austrittschlitzen (10) versehen ist, wobei jede Einführungsöffnung breiter als das Fußteil
(8) ist, so daß die Aufreihzunge (7) völlig durch die Einführungsöffnung hindurch zu einem Austrittschlitz
geführt werden kann, und wobei das Festlegeblatt (16) eine Weiterführung des Halteblattes bis
vorbei am Rückenende des vordc/en rvJappendekkels(l)ist
2. Sammelmappe gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß jede der Einführungsöffnungen (6) als ein geradliniger Einschnitt in dem Halteblatt
(4) ausgebildet ist
3. Sammelmappe gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstand zwischen
jeder Einführungsöffnung (6) und dem zugehörigen Austrittschlitz oder den Austrittschlitzen (10) das
Zweifache bis Vierfache der Länge des Fußteils (8) — längs der Längsachse einer Aufreihzunge (7) gemessen
— beträgt.
4. Sammelmappe gemäß Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Einführungsöffnung
(6) schräg hinsichtlich des Rückens (2) der Mappe angeordnet ist und daß die Einführungsöffnungen ip
keiner gemeinsamen Linie angeordnet sind.
5. Sammelmappe gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zu jeder
Einführungsöffnung (6) zwei Austrittschlitze (iO) und zwei Festlegeöffnungen (11) im Festlegeblatt
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