DE3143702A1 - Kompressor - Google Patents

Kompressor

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DE3143702A1
DE3143702A1 DE19813143702 DE3143702A DE3143702A1 DE 3143702 A1 DE3143702 A1 DE 3143702A1 DE 19813143702 DE19813143702 DE 19813143702 DE 3143702 A DE3143702 A DE 3143702A DE 3143702 A1 DE3143702 A1 DE 3143702A1
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Osamu Yokohama Kanagawa Iguchi
Fujio Nakimichi
Takashi Yokahama Kanagawa Shirakuma
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Hitachi Ltd
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Tokico Ltd
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
    • F04B49/24Bypassing
    • F04B49/243Bypassing by keeping open the inlet valve
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
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    • F04B49/00Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00
    • F04B49/22Control, e.g. of pump delivery, or pump pressure of, or safety measures for, machines, pumps, or pumping installations, not otherwise provided for, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B47/00 by means of valves
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Control Of Positive-Displacement Pumps (AREA)

Description

  • Kompressor
  • Die Erfindung betrifft einen Kompressor zwei dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Kompressor mit einer orrchtng zur Verringerung der Startlast bzw. Änlaufbelastung, durch die die Arbeitslast eines Hauptkompressorteils, die beim Anlaufen des Kompressors auf einen Motor wirkt, automatisch reduziert wird.
  • Üblicherweise ist ein Luftkompressor in Betrieb, wenn ein Hauptkompressorteil von einem Motor angetrieben wird. Die Kennlinie eines Motors ist allgemein derart, daß das Drehmoment biw. die Drehltraft beim Anlaufen des Motors niedrig ist. Laher ist es beim Start des Kompressors wünschenswert, daß die auf den Motor einxrtrkende Kraft klein ist. Es ist bereits eine ein Achse Vorrichtung zur Verringerung der Last beim Start des Kompressors bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist ein Betätigungsknopf, der von Hand von außen zu betätigen ist, an dem Hauptkompressorteil angeordnet, wobei dieser Knopf beim Start des Kompressors gedrückt wird um ein Ansaugventil bzw. -absperrorgan in dem Hauptkompressorteil zu öffnen. Dadurch werden mit dieser bekannten Vorrichtung eine Kompressionskammer und eine -msaugk.ammer zwangsweise miteinander verbunden, so daC der Hauptkompressorteil keine Verdichtungsarbeit aus^-uhrt, d.h. er führt beim Start des Kompressors einen nicht verdich-tenden Arbeitsgang aus. Bei einem Kompressor mit einer derartigen Vorrichtung wird die Kraft, die beim Start des Kompressors auf den I[otor einwirkt, dementsprechend reduziert.
  • Um den elektrischen Stromverbrauch zu verringern, ist andererseits ein Druckschalter in einem Lufttank des Luftkompressors angeordnet, um den Betrieb des Kompressors einzustellen, wenn der Druck in dem Lufttank einen bestimmten Wert übersteigt. Wenn der Druck in dem Tank unter einen bestimmten Wert fällt, wird der Kompressor wieder in Betrieb gesetzt (wieder gestartet). Wenn bei einem derartigen Kompressor die oben beschriebene, bekannte Vorrichtung zur- Reduzierung der Startlast verwendet wird, um die Last beim Start des Kompressors zu verringern, muß der oben beschriebene Handgriff jedesmal ausgeführt werden, wenn der Kompressor einen weiteren Arbeitsgang beginnt, und -zwar vor Beginn des Arbeitsganges oder gleichzeitig mit diesem. Jedoch ist es in der Praxis völlig unmöglich, jedesmal dann, wenn der Kompressor startet, die von Hand ausgeübte Betätigung auszuführen. Daher kann die handbetätigte Vorrichtung zur Verringerung der Startlast nicht bei einem derartigen Kompressor verwendet werden.
  • Daher ist ein Luftkompressor der beschriebenen Art so -aufgebaut, daß der Hauptkompressorteil die Verdichtungsarbeit vom Star-t des Luftkompressors an ausführt.
  • Dazu wird ein Motor mit genügend großem Anlaufdrehmoment bzw. mit genügend großer Anlaufdrehkraft, das bzw. die die große Belastung des Hauptkompressorteils übersteigt, wie dies bei einem Einphasenkondensatorstartmotor der Fall ist, für einen kleinen Luftkompressor verwendet.
  • Dieser Kondensatorstartmotor ist teuer und groß, und sein Stromverbrauch ist beträchtlich. Durch diese hohen Kosten sind auch die Betriebskosten des Kompressors entsprechend hoch.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuen und verbesserten Kompressor mit einer die Startlast verringernden Vorrichtung anzugeben, bei dem die oben beschriebenen LIachteile vermieden sind.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Kompressor der eingangs genannten Art durch die im Kannzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale gelöst.
  • Dabei sieht die Erfindung einen Kompressor mit einer die Anlaufbelastung verringernden Vorrichtung vor, die einen Positiv-Temperatur-Heizwiderstand (nachfolgend PTC (positive temperature coefficient)-Thermistor genannt) an der Ausgangsseite eines Startschalters des Kompressors und einen Solenoidmechanismus aufweist, der zwangsweise eine Kompressionskammer und eine Ansaugkammer eines Hauptkompres-sorteils durch die Wirkungsweise des Widerstandelementes verbinden kann. Bei dem erfindungsgemäßen Kompressor wird das Hauptkompressorteil automatisch in einen Niedriglastzustand beim Start des Kompressors versetzt, und der Kompressor kann in einem Zustand gestartet werden, in dem die Las-t ungeachtet des Betriebszustands des Kompressors reduziert ist. Vorteilhafterweise kann ein Motor mit einem der geringen Last entsprechenden Anlaufdrehmoment, mit entsprechenden niedrigen Kosten und niedrigem elektrischen Stromverbrauch, für den Kompressor verwendet werden.
  • Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie an Hand der Zeichnung. Dabei zeigen: F I G . 1 in einer Ansicht eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kompressors mit einer die Startlast reduzierenden Vorrichtung; F I G . 2 in einem vergrößerten Querschnitt einen wesentlichen Teil des Kompressors gemäß Fig. 1; F I G . 3 ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen Schaltungsanordnung für den Kompressor gemäß Fig. 1; F I G . 4 ein Beispiel für die Beziehung zwischen Temperatur und Widerstand eines PTC-Thermistors; F I G . 5 sich ändernde Zustände der Temperatur und des Widerstandes des PTC-Thermistors in Abhängigkeit von der Zeit beim Start des Kompressors und den sich ändernden Zustand der dem Solenoidmechanismus zugeführten Spannung; F I G . 6 in einem Querschnitt eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfteils; F I G . 7 eine weitere Ausführungsform einer elektrischen Schaltungsanordnung für den Kompressor gemäß Fig. 1; F I G . 8 in einem Querschnitt eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfteils und F I G . 9 in einem Diagramm die Beziehung zwischen der Arbeitslast des Hauptkompressorteils und dem -Drehmoment des Motors beim Start des Kompressors.
  • Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, hat ein Luftkompressor 10 ein Hauptkompressorteil 11 und einem Motor 12, die oberhalb eines Lufttanks 13 angeordnet sind.
  • Der Hauptkompressorteil 11 besteht aus einem Zylinder 14, einer Kurbelkammer 15, einem Zylinderkopf 16, einem Eintrittsfilter oder Ansaugfilter 17, einer Auslaßleitung 18, die mit dem Lufttank 13 in Verbindung-steht, und weiteren Teilen. Ein Riemen 20 ist zwischen dem Motor 12 und einer Riemenscheibe 19 zum Antrieb eines Kolbens angeordnet. Ein Sicherheitsventil 21 und ein Druckschalter 22 befinden sich innerhalb des Lufttanks 13. Der Druckschalter bzw. Druckunterbrecher 22 öffnet sich, wenn der Druck in dem Lufttank eine bestimmte Druckhöhe erreicht, und schließt, wenn die komprimierte Luft aufgebraucht ist und der Druck in dem Lufttank 13 einen bestimmten niedrigen Wert erreicht. Wie nachfolgend näher beschrieben wird, funktioniert der Druckschalter oder Druckunterbrecher 22 als Startschalter für den Motor.
  • Der Hauptkompressorteil 11 hat den in Fig. 2 dargestellten Aufbau. Der Zylinderkopf 16 hat eine Eintritts-bzw. Ansaugöffnung 23, wo der Eintrittsfilter 17 befestigt ist, eine Ansaugkammer. 24, eine Auslaßöffnung 25, wo die Auslaßleitung 18 befestigt ist, und eine Auslaßkammer 26. In dem Zylinder 14 ist ein Ansaugabsperrglied oder Einlaßabsperrglied 28 zwischen der Ansaugkammer 24 und einer Kompressionskammer 27 angeordnet. Ferner ist ein Auslaßabsperrglied 29 zwischen der Auslaßkammer 26 und der Kompressionskammer 27 vorgesehen. In dem Zylinder 14 befindet sich ein Kolben 30. In der Scheitelfläche des Kolbens 30 ist eine Aussparung 30a dem Einlaßabsperrglied 28 gegenüberliegend ausgebildet. Diese Aussparung 30a ermöglicht es dem Einlaßabsperrglied 28, sich zu öffnen. Der Kolben 30 ist über eine Verbindungsstange 31 mit einer Kurbelwelle (nicht drargestellt) innerhalb der Kurbelknmmer -15 verbunderl.
  • Die Riemenscheibe 19 wird von dem Motor 12 gedreht, und der Kolben 30 führt eine hin- und hergehende Bewegung aus. Dadurch wird die Luft, die aus der Eintrittskammer bzw. Ansaugkrmmer 24 durch das Einlaßabsperrglied 25 eingesaugt wird, innerhalb der Kompressionskammer 27 verdichtet. Die verdichtete Luft wird dann durch das Auslaßabsperrglied 29 in die Auslaßkammer 26 ausgestoßen und in den Lufttank 13 aufgenommen.
  • An dem Zylinderkopf l6 ist ein Gleichstromsolenoidmechanismus 40 angeordnet. Dieser Solenoidmechanismus 40 besteht aus einer Spule 42 innerhalb eines Gehäuses 41, einem Kolben 43 und einer zusammengedrückten Schraubenfeder 44, die den Kolben 43 nach oben beaufschlagt. Der Kolben 43 wird von einer bnzugskraft nach unten bewegt, wenn die Spule 42 von einem Strom erregt wird. Der Kolben 43 hat einen Stababschnitt 43a, der in den Zylinderkopf 16 vorspringt und sich bis in die Nähe des Ansaugabsperrglieds 28 erstreckt. Werln der Spule 42 kein Strom zugeführt wird, befindet sich der Kolben 43 in der angehobenen Position infolge der Kraft der-Feder 44. In diesem Fall tritt die Spitze des Stababschnitts 43a in eine Öffnung 45 für das Einlaßabsperrglied ein und liegt dem Einlaßabsperrglied 28 gegenüber, das sich im geschlossenen Zustand befindet. Bei einer Abwärtsbewegung des Kolbens 43 drückt der Stababschnitt 43a gegen das Einlaßahsperrglied 28, wie nachfolgend näher beschrieben wird, und öffnet dieses, wie in Fig. 2 durch die mit zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist.
  • In Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer elektrischen Schaltung für den in Fig. 1 dargestellten Luft kompressor 10 dargestellt. Diese elektrische Schaltung verwendet zwei Stromquellen. Der Motor 12 wird von einer ersten Wechselstromquelle 50 angetrieben, während der Solenoidmechanismus 40 an eine zweite Wechselstromquelle 51 angeschlossen ist. Ein Motorstartschalter 52, der von Hand bedient wird, und der Druckschalter 22 sind hintereinander bzw. in Reihe angeordnet und befinden sich zwischen der ersten Wechsel stromquelle 50 und dem Motor 12 und zwischen der zweiten Wechselstromquelle 51 und dem Solenoidmechanismus 40. In dem die zweite Wechselstromquelle 51 enthaltenden Schaltkreis sind ein Gleichrichter 53 und ein PTC-Thermistor 54 miteinander verbunden, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Der PTC-Thermistor 54 befindet sich an der Ausgangsseite des Gleichrichters 53. Für den PTC-Thermistor 54 kann beispielsweise ein Poslscr" (Markenbezeichnung), hergestellt von Murata Manufacturing Co., Ltd., Produkt-Nummer PTH60AR 750M2B101 oder PTH4649, verwendet werden.
  • Wie in einer Kurve I in Fig. 4 dargestellt ist, hat der PTC-Thermistor 54 eine Kennlinie, nach der der Widerstand mit steigender Temperatur ansteigt. Außerdem ist eine Diode 55 parallel zu der Spule 42 geschaltet, um die gegenelektromotorische Spannung zu eliminieren, die auftritt, wenn der Schalter geöffnet wird.
  • Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Luftkompressors 10 insbesondere bei seinem Anlaufen mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben.
  • Wenn der Luftkompressor 10 gestartet wird, befindet sich der Druck in dem Lufttank 13 normalerweise unterhalb eines bestimmten unteren Wertes. Der Druckschalter 22 wird geschlossen, und der PTC-Thermistor 54 hat bei Raumtemperatur einen geringen Widerstand. Der Motor 12 wird gestartet, wenn der Motorstartschalter 52 betätigt wird, und ein Gleichstrom, der von dem Gleichrichter 53 gleichgerichtet ist, wird der Spule 42 durch den PTC-Thermistor 54 zugeführt. Dieser Gleichstrom wird dem Solenoidmechanismus 40 zugeführt, um den Solenoidmechanismus 40 zu erregen.
  • Der Kolben 43 wird angezogen und bewegt sich gegen die Kraft der Feder 44 nach unten, wenn der Solenoidmechanismus 40 betätigt wird. Der sich nach unten bewegende Kolben 43 drückt gegen das Einlaßabsperrglied 28 und öffnet es zwangsweise, wie in Fig. 2 durch die mit zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist.
  • Da hierdurch das Einlaßabsperrglied bzw. Ansaugabsperrglied 28 geöffnet wird, wird die Kompressionskammer 27 mit der hmsaugkammer 24 verbunden, und der Luftkompressor 10 wird zur Atmosphäre hin geöffnet. Dadurch wird der Hauptkompressorteil 11 in einen im wesentlichen belastungsfreien oder lastfreien Betriebs zustand (nicht verdichtenden Zustand) versetzt, in dem er keine Verdichtungsarbeit ausführt, selbst wenn sich der Kolben 30 nach oben bewegt.
  • Damit itaun die auf den Motor 12 aufgebrachte Belastung beim Mnlaufen bzll. Starten des Motors 12 erheblich reduziert werden. Der Motor 12 dreht sich bei seinem Start gegen die verringerte Last, und die Drehgeschwindigkeit des Motors 12 wird allmählich erhöht.
  • Die Temperatur des PTC-Thermistors 54 steigt im Laufe der Zeit an, nachdem dem PTC-Thermistor 54 Strom zugeführt wird, wie durch eine Linie II in Fig. 5 dargestellt ist, wo die vertikale Achse die Temperatur angibt.
  • Gleichzeitig mit dem Temperaturanstieg des PTC-Thermistors 54 steigt sein innerer Widerstand an, wie durch eine Linie III in Fig. 5 dargestellt ist, wobei die vertikale Achse diesmal den Widerstand angibt. Mit Anstieg des Widerstandes des PTC-Thermistors 54 sinkt die. Spannung in der Spule 42, wie durch eine Linie IV in Fig.5 gezeigt is-t, wobei die vertikale Achse nun die Spannung angibt. (Beispielsweise ist die der Spule 42 zugeführte Spannung bei Betätigung des Motorstartschalters 52 etwa 80 V, nach einer Sekunde etwa 50 V und nach zwei Sekunden im wesentlichen gleich Null). Damit sinkt die auf-den Kolben 43 ausgeübte Anzugskraft, und der Kolben43 kehrt schließlich durch die Kraft der zusammengedrückten Schraubenfeder 44 wieder nach oben zurück und wird in diesem wieder eingenommenen Zustand gehalten. Wenn der Kolben 43 in seine Ausgangsposition zurückgekehrt ist, ist das Einleßabsperrglied 28 geschlossen. Damit beginnt das Hauptkompressorteil 11 einen Verdichtungsarbeitsgang, wodurch der Luftkompressor 10 in den Betriebszustand unter Belastu-ng gerät. Das heißt, der Luftkompressor 10 wird in den unter Last stehenden Betriebszustand versetzt, nachdem eine bestimmte Zeit nach der Be-tätigung des Motorstartschalters 52 vergangen ist.
  • Zu der Zci-t, zu der lfu-Sthompresior 1O den oben beschriebenen belasteten Be-triebszustan;. erreicht, ist die Drehgeschwindigkeit des Motors 12 bereits bis auf die Nenndrehgeschwindigkeit angewachsen. Damit übersteigt das Drehmoment des Motors 12 in ausreichendem Maße die Verdichtungsarbeitskraft, die gegen das Hauptkompressorteil 11 ausgeübt wird. Damit wird der Zustand des Luftkompressors 10 glatt und weich vom im wesentlichen unbelasteten zum belasteten Betriebszustand geändert.
  • Außerdem steigt der Widerstand des PTC-Thermistors 54, wenn die Temperatur ansteigt, und der Stromfluß durch den PTC-Thermistor 54 sink-t dementsprechend. Im Endzustand sind die elektrische Energie, die dem PTC-Thermistor 54 zugeführt wird, und die thermische Abstrahlungsmenge, die von dem PTC-Thermistor 54 abgegeben wird, ausgeglichen, und der PTC-Thermistor 54 stabilisiert sich bei einer konstanten Temperatur Ti und bleibt bei einem höheren Widerstandszustand. Damit bleibt auch der Kolben 57 in seinem angehsobenen und zurückgeführten Zustand, und der Luftkompressor 10 setzt seinen belasteten arbeitsgang fort.
  • Die erforderliche Zeit, die von der Betätigung des Motorstartschalters 52 bis zum Zustandswechsel des Luftkompressors 10 in den belasteten Betriebszustand vergeht, ist beispielsweise auf etwa 2 s festgesetzt, indem die Startmerkmale und dergleichen des Motors 12 entsprechend eingestellt sind.
  • Wenn der Luftkompressor 10 seinen Betrieb fortsetzt und der Druck in dem Lufttank 13 den vorbestimmten hohen Wert erreicht, öffnet sich der Druckschalter 12 und beendet den Arbeitsgang des Luftkompressors 10, indem die Drehunrr des Motor beendet wird. Außerdem wLid die l,rc,mzulukr zu dem PTC-Thermistor 54 durch das Öffnen des Druckschal-ters 22 unterbrochen Somit sinkt die Temperatur des PTC-Thermistors 54 auf Raumtemperatur, d.h. auf den Zustand, der vor Betätigung des Motorstartschalters 52 herrschte.
  • Wenn der Druck innerhalb des Lufttanks 13 auf den vorbestimmten unteren Wert sinkt, nachdem die verdichtete Luft in dem Lufttank 13 verbraucht ist, schließt der Druckschalter 22 und startet wieder den Motor 12. In diesem Fall wird ähnlich wie in dem oben beschriebenen Falle, in dem der Luftkompressor 10 zuerst gestartet lçurde, der Solenoidmechanismus 40 gleichzeitig betätigt, wenn der Druckschalter 22 geschlossen ist. Damit wird der Luftkompressor 10 automatisch in den Zustand verringerter bzw. aufgehobener Belastung versetzt und wieder in diesem Zustand betätigt. Nach einer bestimmten Zeitspanne wird der Betriebszustand des Luftkompressors 10 wieder in den belasteten Zustand umgewandelt.
  • Der Betriebszustand des Luftkompressors 10 wird somit automatisch in den Zustand mit verringerter Last bzw. Belastung umgewandetl, wenn der Luftkompressor 10 zuerst gestartet wird und danach wieder gestartet wird.
  • Ein Motor mit einem kleinen Anlaufdrehmoment wie ein Kon- densatorlaufmotor kann für den obigen Motor 12 verwendet werden. Dieser Kondensatorlaufmotor hat im Vergleich zu dem Kondensatorstartmotor, der bisher verwendet wurde, niedrige Kosten-und eine geringe Größe, und sein Stromverbrauch ist gering.
  • In Fig. 6 ist eine weitere Ausftihrungsform eines Zylinderkopfabschnitts des obigen Luftkompressors 10 dargestellt. Die Bauteile in Fig. 6, die Bauteilen in Fig. 2 entsprechen, erhalten die gleichen Bezugszeichen, und auf ihre Beschreibung wird verzichtet.
  • In Fig. 6 ist neben dem Einlaßabsperrglied 28 ein Entlastungsabsperrglied 60 dargestellt, und der Stababschnitt 43a des Kolbens 43 springt in eine Aussparung 61 vor und ist dem Entlastungsabsperrglied 60 gegenüberliegend angeordnet. Wenn der Solenoidmechanismus 40 betätigt wird, wird das Entlastungsabsperrglied 60 nach unten gedrückt und geöffne L. Dadurch werden die Kompressionslcalnmer 27 und dic. Ansvlugkamrner 211 durch die Aussparung bzw. die Luftdurchbohrung 61 miteinander verbunden, und der Luftkompressor 10 ist in einen im wesentlichen lastfreien Betriebszustand versetzt.
  • Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer elektrischen Schaltanordnung, die mit dem Luftkompressor 10 zusammenwirkt. Die Bauteile der Fig. 7, die Bauteilen der Fig. 3 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und auf ihre Beschreibung wird verzichtet. Der elektrische Schaltkreis der Fig. 7 enthält eine einzige Wechselstromquelle 70 für den Motor 12 und den Solenoidmechanismus 40. In diesem elek trischen Schaltkreis ist der PTC-Thermistor 54 an der Seite der Wechselstromquelle 70 angeordnet, d.h. der Gleichrichter 53 ist parallel zwischen den PTC-Thermistor 54 und den Solenoidmechanismus 40 geschaltet, wie aus Fig. 7 zu ersehen ist. Da der PTC-Thermistor 54 vor dem Gleichrichter 53 angeordnet ist, absorbiert er die Störungslromponenten bzw. den Schrotanteil aus der Wechselstromquelle 70. Somit ist die den Gleichrichter 53 darstellende Diode vor dieser Störungskomponente bzw.
  • vor diesem Schrotanteil geschützt. Der PTC-Thermistor 54 arbeite-t ihnlich wicz in dem in Fig. 3 dargestellten Falle, indem der PTC-Thermistor 54 zwischen dem Gleichrichter 53 und dem Solenoidmechani smus 40 in Reihe geschaltet ist. Wenn der PTC-Thermistor 54 in der in Fig. 7 dargestellten Weise eingeschaltet ist, ist das Kennmerkmal der elektrischen Schaltung nicht leicht herabgesetzt. Außerdem können in den elektrischen Schaltanordnungen der Fig. 3 und 7 Kondensatoren zum Absorbieren von Störungen vorgesehen sein.
  • Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfabschnitts des obigen Kompressors 10. In Fig. 8 sind die bauteile, die Bauteilen der Fig. 6 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und auf ihre Beschreibung wird verzichtet.
  • Ein Solenoidmechanismus 80 ist so aufgebaut, daß ein Kolben 82 nach oben bewegt wird, wenn eine Spule 81 erregt wird. Normalerweise wird der Kolben 82 durch die Kraft einer zusammengedrückten Schraubenfeder 83 nach unten bewegt bzw. beaufschlagt, und ein Absperrabsonnitt 82b an der Spitze des Stabteils 82a verschließt die Bohrung 6-l. Wenn der Solenoidmechanismus 81 betätigt wird, bewegt sich der Absperrabschnitt 82b nach oben und öffnet den oberen Teil der Bohrung 61. Dadurch wird die Kompressionskammer 27 mit der Ansaugkammer 24 durch die Bohrung 61 verbunden.
  • Nachstehend wird die Beziehung zwischen der Arbeitslast des Kompressors in seiner erfindungsgemäßen Ausbildungsform beim Anlaufen bzw. beim Start und der Drehmomentkennlinie eines Kondensatorlaufmotors mit Bezug auf Fig. 9 beschrieben.
  • In Fig. 9 zeigt eine Linie V die Drehmomentkennlinie des Kondensatorlaufmotors 12 und eine Linie VI die Betriebskennlinie eines Kondensatorstartmotors.
  • Ferner zeigt eine Linie VII die Arbeitslastkennlinie des Hauptkompressorteils 11, der in einem Zustand verminderter Last gestartet wird, und eine Linie VIII zeigt die Arbeitslastkennlinie des Hauptkompressorteils 11 in einem Fall an, in dem von Beginn an der Verdichtungsvorgang stattfindet. Wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, ist das Drehmoment des Kondensatorlaufmotors 12 beim Start kleiner als das Anlaufdrehmoment des Kondensatorstartmotors. Jedoch übersteigt das Drehmoment des Motors 12 bei seinem Start die Last beim Start des Hauptkompressorteils 11 dann, wenn diese Last vermindert ist. Deshalb wird das Hauptkompressorteil 11 von dem Kondensatorlaufmotor 12 ohne jede Schwierigkeit gestartet, und der Kompressor 10 läuft in normaler Weise an.
  • Die Vorrichtung zur Verringerung der Startlast, die einen wesentlichen Teil der Erfindung darstellt, kann auch auf einen Kompressor angewendet werden, bei dem kein Lufttank 13 vorgesehen ist und der Druckschalter 22 entfällt. Andererseits kann die obige Vorrichtung zur Verringerung der Startlast auch auf einen Kompressor angewendet werden, bei dem kein Startschalter 52, sondern nur der Druckschalter 22 angeordnet ist. Die Verwendung der Vorrichtung ist auch nicht auf einen Kompressor mit hin- und hergehendem Kolben beschränkt, sondern sie kann beispielsweise auch bei einem Flügelradkompresscr verwendet werden.
  • Außerdem kann die Erfindung auch auf einen sog.
  • eingebauten Kompressor angewendet werden, bei dem eine Motorwelle direkt mit einer Verbintiungsstange verbunden ist, so daß der Haupt;ompressorteil und der Motor eine gemeinsame Konstruktion sind.
  • Die Erfindung is-t nicht auf die dargestellten Ausführungsformen begrenzt, sondern es liegen weitere Akwandlungen und Modifikationen im Rahmen des Erfindungsgedankens.
  • L e e r s e i t e

Claims (6)

  1. Ptentansrüche D Kompressor mit einer die Startlast verringernden Vorrichtung mit einem HauptT;ornpressorteil zum Verdichten von Gas, das aus einer Ansaugkammer durch ein Einlaßabsperrglied in eine Kompressionsksmmer eingesaugt wird, wobei das verdichtete Gas durch eine Auslaßöffnung ausgestoßen wird, einem Motor zum Antrieb des Hauptkompressorteils und einem Schalter, der durch sein Schließen den Motor startet, gekennzeichnet durch einen durch das Schließen des Schalters (52) betätigten Solenoidmechanismus (40, 42, 43, 43a, 28, 44, 45), durch den die Kompressionskammer (27) mit der Ansaugkammer (24) verbindbar ist, um den Hauptkompressorteil (11) ) in einen nicht verdichtenden Betriebszustand zu versetzen, und einen vor eine Spule (42) des Solenoidmechanismus geschalteten Positiv-Temperatu--Heizwiderstand (54), so daß der Solenoidmechanismus nach dem Schließen des Schalters (52) bis zu dem Zeitpunkt in Tätigkeit ist, zu dem der Widerstand des Positiv-Temperatur-Heizwiderstands (54) einen bestimmten Widerstandswert erreicht.
  2. 2. Kompressor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Solenoidmechanismus die Spule (42), einen Kolben (43), der angezogen wird, wenn der Spule Strom zugeführt wird, ein Einlaßabsperrglied (28), das von dem Kolben gedrückt und geöffnet wird, wenn der Kolben angezogen wird, und eine Feder (44) aufweist, die den Kolben (43) zurückdrückt
  3. 3. Kompressor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Solenoidmechanismus die Spule (42), einen Kolben (43), der angezogen wird, wenn der Spule Strom zugeführt wird, und ein Entlastungsabsperrglied (60) aufweist, das von dem Kolben gedrückt und geöffnet wird, wenn dieser angezogen wird, wobei das Entlastungsabsperrglied getrennt von dem Einlaßabsperrglied (28) angeordnet ist.
  4. 4. Kompressor nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß der Schalter ein Motorstartschalter (52) ist, der beim Ingangsetzen des Kompressors von Hand betätigt wird.
  5. 5. Kompressor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t daß ferner ein Tank (13) zur Aufnahme des aus dem Hauptkompressorteil (11) zugeführten verdichteten Gases angeordnet ist, daß sich der Startschalter innerhalb des Tanks (13) befindet und daß der Schalter ein Druckschalter (22) ist, der sich öffnet, wenn der Druck in dem Tank eine bestimmten hohen Druckwert erreicht, und sich schlief3-t, wenn der Druck in dem Tank auf einen bestimmten niedrigen Druckwert absinkt.
  6. 6. Kompressor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekenxizei chnet daß ferner ein Gleichrichter (53) vor die Spule (42) des Solenoidmechanismus geschaltet ist, und daß der Positiv-Temperatur-Heizwiderstand (54) vor den Gleichrichter geschaltet ist.
DE19813143702 1980-08-15 1981-11-04 Kompressor Ceased DE3143702A1 (de)

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