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Kompressor
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Die Erfindung betrifft einen Kompressor zwei dem Oberbegriff des
Patentanspruchs 1. Insbesondere betrifft die Erfindung einen Kompressor mit einer
orrchtng zur Verringerung der Startlast bzw. Änlaufbelastung, durch die die Arbeitslast
eines Hauptkompressorteils, die beim Anlaufen des Kompressors auf einen Motor wirkt,
automatisch reduziert wird.
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Üblicherweise ist ein Luftkompressor in Betrieb, wenn ein Hauptkompressorteil
von einem Motor angetrieben wird. Die Kennlinie eines Motors ist allgemein derart,
daß das Drehmoment biw. die Drehltraft beim Anlaufen des Motors niedrig ist. Laher
ist es beim Start des Kompressors wünschenswert, daß die auf den Motor einxrtrkende
Kraft klein ist. Es ist bereits eine ein Achse Vorrichtung zur Verringerung der
Last beim Start des Kompressors bekannt. Bei dieser bekannten Vorrichtung ist ein
Betätigungsknopf, der von Hand von außen zu betätigen ist, an dem Hauptkompressorteil
angeordnet, wobei dieser Knopf beim Start des Kompressors gedrückt wird um ein Ansaugventil
bzw. -absperrorgan in dem Hauptkompressorteil zu öffnen. Dadurch werden mit dieser
bekannten Vorrichtung eine Kompressionskammer und eine -msaugk.ammer zwangsweise
miteinander verbunden, so daC der Hauptkompressorteil keine Verdichtungsarbeit aus^-uhrt,
d.h. er führt beim Start des Kompressors einen nicht verdich-tenden Arbeitsgang
aus. Bei einem Kompressor mit einer derartigen Vorrichtung wird die Kraft, die beim
Start des Kompressors auf den I[otor einwirkt, dementsprechend reduziert.
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Um den elektrischen Stromverbrauch zu verringern, ist andererseits
ein Druckschalter in einem Lufttank des Luftkompressors angeordnet, um den Betrieb
des Kompressors einzustellen, wenn der Druck in dem Lufttank einen bestimmten Wert
übersteigt. Wenn der Druck in dem Tank unter einen bestimmten Wert fällt, wird der
Kompressor wieder in Betrieb gesetzt (wieder gestartet). Wenn bei einem derartigen
Kompressor die oben beschriebene, bekannte Vorrichtung zur- Reduzierung der Startlast
verwendet wird, um die Last beim Start des Kompressors zu verringern, muß der oben
beschriebene Handgriff jedesmal ausgeführt werden, wenn der Kompressor einen weiteren
Arbeitsgang beginnt, und -zwar vor Beginn des Arbeitsganges oder gleichzeitig mit
diesem. Jedoch ist es in der Praxis völlig unmöglich, jedesmal dann, wenn der Kompressor
startet, die von Hand ausgeübte Betätigung auszuführen. Daher kann die handbetätigte
Vorrichtung zur Verringerung der Startlast nicht bei einem derartigen Kompressor
verwendet werden.
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Daher ist ein Luftkompressor der beschriebenen Art so -aufgebaut,
daß der Hauptkompressorteil die Verdichtungsarbeit vom Star-t des Luftkompressors
an ausführt.
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Dazu wird ein Motor mit genügend großem Anlaufdrehmoment bzw. mit
genügend großer Anlaufdrehkraft, das bzw. die die große Belastung des Hauptkompressorteils
übersteigt, wie dies bei einem Einphasenkondensatorstartmotor der Fall ist, für
einen kleinen Luftkompressor verwendet.
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Dieser Kondensatorstartmotor ist teuer und groß, und sein Stromverbrauch
ist beträchtlich. Durch diese hohen Kosten sind auch die Betriebskosten des Kompressors
entsprechend hoch.
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Aufgabe der Erfindung ist es, einen neuen und verbesserten Kompressor
mit einer die Startlast verringernden Vorrichtung anzugeben, bei dem die oben beschriebenen
LIachteile vermieden sind.
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Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Kompressor der eingangs
genannten Art durch die im Kannzeichen des Patentanspruchs 1 angegebenen Merkmale
gelöst.
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Dabei sieht die Erfindung einen Kompressor mit einer die Anlaufbelastung
verringernden Vorrichtung vor, die einen Positiv-Temperatur-Heizwiderstand (nachfolgend
PTC (positive temperature coefficient)-Thermistor genannt) an der Ausgangsseite
eines Startschalters des Kompressors und einen Solenoidmechanismus aufweist, der
zwangsweise eine Kompressionskammer und eine Ansaugkammer eines Hauptkompres-sorteils
durch die Wirkungsweise des Widerstandelementes verbinden kann. Bei dem erfindungsgemäßen
Kompressor wird das Hauptkompressorteil automatisch in einen Niedriglastzustand
beim Start des Kompressors versetzt, und der Kompressor kann in einem Zustand gestartet
werden, in dem die Las-t ungeachtet des Betriebszustands des Kompressors reduziert
ist. Vorteilhafterweise kann ein Motor mit einem der geringen Last entsprechenden
Anlaufdrehmoment, mit entsprechenden niedrigen Kosten und niedrigem elektrischen
Stromverbrauch, für den Kompressor verwendet werden.
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Weitere Merkmale, Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben
sich aus der nachfolgenden Beschreibung einiger bevorzugter Ausführungsformen sowie
an Hand der Zeichnung. Dabei zeigen:
F I G . 1 in einer Ansicht
eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Kompressors mit einer die Startlast
reduzierenden Vorrichtung; F I G . 2 in einem vergrößerten Querschnitt einen wesentlichen
Teil des Kompressors gemäß Fig. 1; F I G . 3 ein Ausführungsbeispiel einer elektrischen
Schaltungsanordnung für den Kompressor gemäß Fig. 1; F I G . 4 ein Beispiel für
die Beziehung zwischen Temperatur und Widerstand eines PTC-Thermistors; F I G .
5 sich ändernde Zustände der Temperatur und des Widerstandes des PTC-Thermistors
in Abhängigkeit von der Zeit beim Start des Kompressors und den sich ändernden Zustand
der dem Solenoidmechanismus zugeführten Spannung; F I G . 6 in einem Querschnitt
eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfteils; F I G . 7 eine weitere Ausführungsform
einer elektrischen Schaltungsanordnung für den Kompressor gemäß Fig. 1; F I G .
8 in einem Querschnitt eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfteils und
F I G . 9 in einem Diagramm die Beziehung zwischen der Arbeitslast des Hauptkompressorteils
und dem -Drehmoment des Motors beim Start des Kompressors.
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Wie aus Fig. 1 zu ersehen ist, hat ein Luftkompressor 10 ein Hauptkompressorteil
11 und einem Motor 12, die oberhalb eines Lufttanks 13 angeordnet sind.
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Der Hauptkompressorteil 11 besteht aus einem Zylinder 14, einer Kurbelkammer
15, einem Zylinderkopf 16, einem Eintrittsfilter oder Ansaugfilter 17, einer Auslaßleitung
18, die mit dem Lufttank 13 in Verbindung-steht, und weiteren Teilen. Ein Riemen
20 ist zwischen dem Motor 12 und einer Riemenscheibe 19 zum Antrieb eines Kolbens
angeordnet. Ein Sicherheitsventil 21 und ein Druckschalter 22 befinden sich innerhalb
des Lufttanks 13. Der Druckschalter bzw. Druckunterbrecher 22 öffnet sich, wenn
der Druck in dem Lufttank eine bestimmte Druckhöhe erreicht, und schließt, wenn
die komprimierte Luft aufgebraucht ist und der Druck in dem Lufttank 13 einen bestimmten
niedrigen Wert erreicht. Wie nachfolgend näher beschrieben wird, funktioniert der
Druckschalter oder Druckunterbrecher 22 als Startschalter für den Motor.
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Der Hauptkompressorteil 11 hat den in Fig. 2 dargestellten Aufbau.
Der Zylinderkopf 16 hat eine Eintritts-bzw. Ansaugöffnung 23, wo der Eintrittsfilter
17 befestigt ist, eine Ansaugkammer. 24, eine Auslaßöffnung 25, wo die Auslaßleitung
18 befestigt ist, und eine Auslaßkammer 26. In dem Zylinder 14 ist ein Ansaugabsperrglied
oder Einlaßabsperrglied 28 zwischen der Ansaugkammer 24 und einer Kompressionskammer
27 angeordnet. Ferner ist ein Auslaßabsperrglied 29 zwischen der Auslaßkammer 26
und der Kompressionskammer 27 vorgesehen. In dem Zylinder 14 befindet sich ein Kolben
30. In der Scheitelfläche des Kolbens 30 ist eine Aussparung 30a dem Einlaßabsperrglied
28 gegenüberliegend ausgebildet. Diese Aussparung 30a ermöglicht es dem Einlaßabsperrglied
28, sich zu öffnen. Der Kolben 30 ist über eine Verbindungsstange 31 mit einer Kurbelwelle
(nicht drargestellt) innerhalb der Kurbelknmmer -15 verbunderl.
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Die Riemenscheibe 19 wird von dem Motor 12 gedreht, und der Kolben
30 führt eine hin- und hergehende Bewegung aus. Dadurch wird die Luft, die aus der
Eintrittskammer bzw. Ansaugkrmmer 24 durch das Einlaßabsperrglied 25 eingesaugt
wird, innerhalb der Kompressionskammer 27 verdichtet. Die verdichtete Luft wird
dann durch das Auslaßabsperrglied 29 in die Auslaßkammer 26 ausgestoßen und in den
Lufttank 13 aufgenommen.
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An dem Zylinderkopf l6 ist ein Gleichstromsolenoidmechanismus 40
angeordnet. Dieser Solenoidmechanismus 40 besteht aus einer Spule 42 innerhalb eines
Gehäuses 41, einem Kolben 43 und einer zusammengedrückten Schraubenfeder 44, die
den Kolben 43 nach oben beaufschlagt. Der Kolben 43 wird von einer bnzugskraft nach
unten bewegt, wenn die Spule 42 von einem Strom erregt wird. Der Kolben 43 hat einen
Stababschnitt 43a, der in den Zylinderkopf 16 vorspringt und sich bis in die Nähe
des Ansaugabsperrglieds 28 erstreckt. Werln der Spule 42 kein Strom zugeführt wird,
befindet sich der Kolben 43 in der angehobenen Position infolge der Kraft der-Feder
44. In diesem Fall tritt die Spitze des Stababschnitts 43a in eine Öffnung 45 für
das Einlaßabsperrglied ein und liegt dem Einlaßabsperrglied 28 gegenüber, das sich
im geschlossenen Zustand befindet. Bei einer Abwärtsbewegung des Kolbens 43 drückt
der Stababschnitt 43a gegen das Einlaßahsperrglied 28, wie nachfolgend näher beschrieben
wird, und öffnet dieses, wie in Fig. 2 durch die mit zwei Punkten strichpunktierte
Linie dargestellt ist.
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In Fig. 3 ist eine Ausführungsform einer elektrischen Schaltung für
den in Fig. 1 dargestellten Luft kompressor 10 dargestellt. Diese elektrische Schaltung
verwendet zwei Stromquellen. Der Motor 12 wird von einer ersten Wechselstromquelle
50 angetrieben, während der Solenoidmechanismus 40 an eine zweite Wechselstromquelle
51 angeschlossen ist. Ein Motorstartschalter 52, der von
Hand bedient
wird, und der Druckschalter 22 sind hintereinander bzw. in Reihe angeordnet und
befinden sich zwischen der ersten Wechsel stromquelle 50 und dem Motor 12 und zwischen
der zweiten Wechselstromquelle 51 und dem Solenoidmechanismus 40. In dem die zweite
Wechselstromquelle 51 enthaltenden Schaltkreis sind ein Gleichrichter 53 und ein
PTC-Thermistor 54 miteinander verbunden, wie in Fig. 4 dargestellt ist. Der PTC-Thermistor
54 befindet sich an der Ausgangsseite des Gleichrichters 53. Für den PTC-Thermistor
54 kann beispielsweise ein Poslscr" (Markenbezeichnung), hergestellt von Murata
Manufacturing Co., Ltd., Produkt-Nummer PTH60AR 750M2B101 oder PTH4649, verwendet
werden.
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Wie in einer Kurve I in Fig. 4 dargestellt ist, hat der PTC-Thermistor
54 eine Kennlinie, nach der der Widerstand mit steigender Temperatur ansteigt. Außerdem
ist eine Diode 55 parallel zu der Spule 42 geschaltet, um die gegenelektromotorische
Spannung zu eliminieren, die auftritt, wenn der Schalter geöffnet wird.
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Nachfolgend wird die Arbeitsweise des Luftkompressors 10 insbesondere
bei seinem Anlaufen mit Bezug auf Fig. 5 beschrieben.
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Wenn der Luftkompressor 10 gestartet wird, befindet sich der Druck
in dem Lufttank 13 normalerweise unterhalb eines bestimmten unteren Wertes. Der
Druckschalter 22 wird geschlossen, und der PTC-Thermistor 54 hat bei Raumtemperatur
einen geringen Widerstand. Der Motor 12 wird gestartet, wenn der Motorstartschalter
52 betätigt wird, und ein Gleichstrom, der von dem Gleichrichter 53 gleichgerichtet
ist, wird der Spule 42 durch den PTC-Thermistor 54 zugeführt. Dieser Gleichstrom
wird dem Solenoidmechanismus 40 zugeführt, um den Solenoidmechanismus 40 zu erregen.
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Der Kolben 43 wird angezogen und bewegt sich gegen die Kraft der
Feder 44 nach unten, wenn der Solenoidmechanismus 40 betätigt wird. Der sich nach
unten bewegende Kolben 43 drückt gegen das Einlaßabsperrglied 28 und öffnet es zwangsweise,
wie in Fig. 2 durch die mit zwei Punkten strichpunktierte Linie dargestellt ist.
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Da hierdurch das Einlaßabsperrglied bzw. Ansaugabsperrglied 28 geöffnet
wird, wird die Kompressionskammer 27 mit der hmsaugkammer 24 verbunden, und der
Luftkompressor 10 wird zur Atmosphäre hin geöffnet. Dadurch wird der Hauptkompressorteil
11 in einen im wesentlichen belastungsfreien oder lastfreien Betriebs zustand (nicht
verdichtenden Zustand) versetzt, in dem er keine Verdichtungsarbeit ausführt, selbst
wenn sich der Kolben 30 nach oben bewegt.
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Damit itaun die auf den Motor 12 aufgebrachte Belastung beim Mnlaufen
bzll. Starten des Motors 12 erheblich reduziert werden. Der Motor 12 dreht sich
bei seinem Start gegen die verringerte Last, und die Drehgeschwindigkeit des Motors
12 wird allmählich erhöht.
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Die Temperatur des PTC-Thermistors 54 steigt im Laufe der Zeit an,
nachdem dem PTC-Thermistor 54 Strom zugeführt wird, wie durch eine Linie II in Fig.
5 dargestellt ist, wo die vertikale Achse die Temperatur angibt.
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Gleichzeitig mit dem Temperaturanstieg des PTC-Thermistors 54 steigt
sein innerer Widerstand an, wie durch eine Linie III in Fig. 5 dargestellt ist,
wobei die vertikale Achse diesmal den Widerstand angibt. Mit Anstieg des Widerstandes
des PTC-Thermistors 54 sinkt die. Spannung in der Spule 42, wie durch eine Linie
IV in Fig.5 gezeigt is-t, wobei die vertikale Achse nun die Spannung angibt. (Beispielsweise
ist die der Spule 42 zugeführte Spannung bei Betätigung des Motorstartschalters
52 etwa 80 V, nach einer Sekunde etwa 50 V und nach zwei Sekunden im wesentlichen
gleich Null). Damit sinkt die auf-den
Kolben 43 ausgeübte Anzugskraft,
und der Kolben43 kehrt schließlich durch die Kraft der zusammengedrückten Schraubenfeder
44 wieder nach oben zurück und wird in diesem wieder eingenommenen Zustand gehalten.
Wenn der Kolben 43 in seine Ausgangsposition zurückgekehrt ist, ist das Einleßabsperrglied
28 geschlossen. Damit beginnt das Hauptkompressorteil 11 einen Verdichtungsarbeitsgang,
wodurch der Luftkompressor 10 in den Betriebszustand unter Belastu-ng gerät. Das
heißt, der Luftkompressor 10 wird in den unter Last stehenden Betriebszustand versetzt,
nachdem eine bestimmte Zeit nach der Be-tätigung des Motorstartschalters 52 vergangen
ist.
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Zu der Zci-t, zu der lfu-Sthompresior 1O den oben beschriebenen belasteten
Be-triebszustan;. erreicht, ist die Drehgeschwindigkeit des Motors 12 bereits bis
auf die Nenndrehgeschwindigkeit angewachsen. Damit übersteigt das Drehmoment des
Motors 12 in ausreichendem Maße die Verdichtungsarbeitskraft, die gegen das Hauptkompressorteil
11 ausgeübt wird. Damit wird der Zustand des Luftkompressors 10 glatt und weich
vom im wesentlichen unbelasteten zum belasteten Betriebszustand geändert.
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Außerdem steigt der Widerstand des PTC-Thermistors 54, wenn die Temperatur
ansteigt, und der Stromfluß durch den PTC-Thermistor 54 sink-t dementsprechend.
Im Endzustand sind die elektrische Energie, die dem PTC-Thermistor 54 zugeführt
wird, und die thermische Abstrahlungsmenge, die von dem PTC-Thermistor 54 abgegeben
wird, ausgeglichen, und der PTC-Thermistor 54 stabilisiert sich bei einer konstanten
Temperatur Ti und bleibt bei einem höheren Widerstandszustand. Damit bleibt auch
der Kolben 57 in seinem angehsobenen und zurückgeführten Zustand, und der Luftkompressor
10 setzt seinen belasteten arbeitsgang fort.
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Die erforderliche Zeit, die von der Betätigung des Motorstartschalters
52 bis zum Zustandswechsel des Luftkompressors 10 in den belasteten Betriebszustand
vergeht, ist beispielsweise auf etwa 2 s festgesetzt, indem die Startmerkmale und
dergleichen des Motors 12 entsprechend eingestellt sind.
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Wenn der Luftkompressor 10 seinen Betrieb fortsetzt und der Druck
in dem Lufttank 13 den vorbestimmten hohen Wert erreicht, öffnet sich der Druckschalter
12 und beendet den Arbeitsgang des Luftkompressors 10, indem die Drehunrr des Motor
beendet wird. Außerdem wLid die l,rc,mzulukr zu dem PTC-Thermistor 54 durch das
Öffnen des Druckschal-ters 22 unterbrochen Somit sinkt die Temperatur des PTC-Thermistors
54 auf Raumtemperatur, d.h. auf den Zustand, der vor Betätigung des Motorstartschalters
52 herrschte.
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Wenn der Druck innerhalb des Lufttanks 13 auf den vorbestimmten unteren
Wert sinkt, nachdem die verdichtete Luft in dem Lufttank 13 verbraucht ist, schließt
der Druckschalter 22 und startet wieder den Motor 12. In diesem Fall wird ähnlich
wie in dem oben beschriebenen Falle, in dem der Luftkompressor 10 zuerst gestartet
lçurde, der Solenoidmechanismus 40 gleichzeitig betätigt, wenn der Druckschalter
22 geschlossen ist. Damit wird der Luftkompressor 10 automatisch in den Zustand
verringerter bzw. aufgehobener Belastung versetzt und wieder in diesem Zustand betätigt.
Nach einer bestimmten Zeitspanne wird der Betriebszustand des Luftkompressors 10
wieder in den belasteten Zustand umgewandelt.
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Der Betriebszustand des Luftkompressors 10 wird somit automatisch
in den Zustand mit verringerter Last bzw. Belastung umgewandetl, wenn der Luftkompressor
10 zuerst gestartet wird und danach wieder gestartet wird.
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Ein Motor mit einem kleinen Anlaufdrehmoment wie ein Kon-
densatorlaufmotor
kann für den obigen Motor 12 verwendet werden. Dieser Kondensatorlaufmotor hat im
Vergleich zu dem Kondensatorstartmotor, der bisher verwendet wurde, niedrige Kosten-und
eine geringe Größe, und sein Stromverbrauch ist gering.
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In Fig. 6 ist eine weitere Ausftihrungsform eines Zylinderkopfabschnitts
des obigen Luftkompressors 10 dargestellt. Die Bauteile in Fig. 6, die Bauteilen
in Fig. 2 entsprechen, erhalten die gleichen Bezugszeichen, und auf ihre Beschreibung
wird verzichtet.
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In Fig. 6 ist neben dem Einlaßabsperrglied 28 ein Entlastungsabsperrglied
60 dargestellt, und der Stababschnitt 43a des Kolbens 43 springt in eine Aussparung
61 vor und ist dem Entlastungsabsperrglied 60 gegenüberliegend angeordnet. Wenn
der Solenoidmechanismus 40 betätigt wird, wird das Entlastungsabsperrglied 60 nach
unten gedrückt und geöffne L. Dadurch werden die Kompressionslcalnmer 27 und dic.
Ansvlugkamrner 211 durch die Aussparung bzw. die Luftdurchbohrung 61 miteinander
verbunden, und der Luftkompressor 10 ist in einen im wesentlichen lastfreien Betriebszustand
versetzt.
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Fig. 7 zeigt eine weitere Ausführungsform einer elektrischen Schaltanordnung,
die mit dem Luftkompressor 10 zusammenwirkt. Die Bauteile der Fig. 7, die Bauteilen
der Fig. 3 entsprechen, sind mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und
auf ihre Beschreibung wird verzichtet. Der elektrische Schaltkreis der Fig. 7 enthält
eine einzige Wechselstromquelle 70 für den Motor 12 und den Solenoidmechanismus
40. In diesem elek trischen Schaltkreis ist der PTC-Thermistor 54 an der Seite der
Wechselstromquelle 70 angeordnet, d.h. der Gleichrichter 53 ist parallel zwischen
den PTC-Thermistor 54 und den Solenoidmechanismus 40 geschaltet, wie aus Fig. 7
zu ersehen ist. Da der PTC-Thermistor 54 vor
dem Gleichrichter
53 angeordnet ist, absorbiert er die Störungslromponenten bzw. den Schrotanteil
aus der Wechselstromquelle 70. Somit ist die den Gleichrichter 53 darstellende Diode
vor dieser Störungskomponente bzw.
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vor diesem Schrotanteil geschützt. Der PTC-Thermistor 54 arbeite-t
ihnlich wicz in dem in Fig. 3 dargestellten Falle, indem der PTC-Thermistor 54 zwischen
dem Gleichrichter 53 und dem Solenoidmechani smus 40 in Reihe geschaltet ist. Wenn
der PTC-Thermistor 54 in der in Fig. 7 dargestellten Weise eingeschaltet ist, ist
das Kennmerkmal der elektrischen Schaltung nicht leicht herabgesetzt. Außerdem können
in den elektrischen Schaltanordnungen der Fig. 3 und 7 Kondensatoren zum Absorbieren
von Störungen vorgesehen sein.
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Fig. 8 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Zylinderkopfabschnitts
des obigen Kompressors 10. In Fig. 8 sind die bauteile, die Bauteilen der Fig. 6
entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen gekennzeichnet, und auf ihre Beschreibung
wird verzichtet.
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Ein Solenoidmechanismus 80 ist so aufgebaut, daß ein Kolben 82 nach
oben bewegt wird, wenn eine Spule 81 erregt wird. Normalerweise wird der Kolben
82 durch die Kraft einer zusammengedrückten Schraubenfeder 83 nach unten bewegt
bzw. beaufschlagt, und ein Absperrabsonnitt 82b an der Spitze des Stabteils 82a
verschließt die Bohrung 6-l. Wenn der Solenoidmechanismus 81 betätigt wird, bewegt
sich der Absperrabschnitt 82b nach oben und öffnet den oberen Teil der Bohrung 61.
Dadurch wird die Kompressionskammer 27 mit der Ansaugkammer 24 durch die Bohrung
61 verbunden.
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Nachstehend wird die Beziehung zwischen der Arbeitslast des Kompressors
in seiner erfindungsgemäßen Ausbildungsform beim Anlaufen bzw. beim Start und der
Drehmomentkennlinie eines Kondensatorlaufmotors mit Bezug auf Fig. 9 beschrieben.
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In Fig. 9 zeigt eine Linie V die Drehmomentkennlinie des Kondensatorlaufmotors
12 und eine Linie VI die Betriebskennlinie eines Kondensatorstartmotors.
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Ferner zeigt eine Linie VII die Arbeitslastkennlinie des Hauptkompressorteils
11, der in einem Zustand verminderter Last gestartet wird, und eine Linie VIII zeigt
die Arbeitslastkennlinie des Hauptkompressorteils 11 in einem Fall an, in dem von
Beginn an der Verdichtungsvorgang stattfindet. Wie aus Fig. 9 zu ersehen ist, ist
das Drehmoment des Kondensatorlaufmotors 12 beim Start kleiner als das Anlaufdrehmoment
des Kondensatorstartmotors. Jedoch übersteigt das Drehmoment des Motors 12 bei seinem
Start die Last beim Start des Hauptkompressorteils 11 dann, wenn diese Last vermindert
ist. Deshalb wird das Hauptkompressorteil 11 von dem Kondensatorlaufmotor 12 ohne
jede Schwierigkeit gestartet, und der Kompressor 10 läuft in normaler Weise an.
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Die Vorrichtung zur Verringerung der Startlast, die einen wesentlichen
Teil der Erfindung darstellt, kann auch auf einen Kompressor angewendet werden,
bei dem kein Lufttank 13 vorgesehen ist und der Druckschalter 22 entfällt. Andererseits
kann die obige Vorrichtung zur Verringerung der Startlast auch auf einen Kompressor
angewendet werden, bei dem kein Startschalter 52, sondern nur der Druckschalter
22 angeordnet ist. Die Verwendung der Vorrichtung ist auch nicht auf einen Kompressor
mit hin- und hergehendem Kolben beschränkt, sondern sie kann beispielsweise auch
bei einem Flügelradkompresscr verwendet werden.
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Außerdem kann die Erfindung auch auf einen sog.
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eingebauten Kompressor angewendet werden, bei dem eine Motorwelle
direkt mit einer Verbintiungsstange verbunden ist, so daß der Haupt;ompressorteil
und der Motor eine gemeinsame Konstruktion sind.
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Die Erfindung is-t nicht auf die dargestellten Ausführungsformen
begrenzt, sondern es liegen weitere Akwandlungen und Modifikationen im Rahmen des
Erfindungsgedankens.
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L e e r s e i t e