DE3143856C2 - Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen - Google Patents

Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen

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Abstract

Vorrichtung zur automatischen Reinigung von Seiden-Siebdruckrahmen (2) mit einer Kammer (1), einem senkrechten Düsenhalter (4), der in einer waagerechten Richtung über die gesamte Breite der Kammer (1) bewegbar ist und mit einer Vielzahl von Düsen (5), die in separaten Gruppen angeordnet sind und dazu dienen, verschiedene aus mit der Kammer (1) verbundenen Behältern (6, 7, 8) gepumpte Flüssigkeiten nacheinander auf den Rahmen (2) zu sprühen. Die Behälter (6, 7, 8) sind mit Klappdeckeln (9, 10) versehen, die in Positionen schwenkbar sind, in denen sie einander derart überlappen, daß rückströmende Flüssigkeiten zu ihrer Rückführung in die Behälter (6, 7, 8) über einen oder mehrere der Deckel (9, 10) strömen können.

Description

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Die Erfindung bezieht sich auf eine Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen, bestehend aus einer geschlossenen Kammer zur Aufnahme der Siebdruckschablonenrahmen und einer Sprühvorrichtung, die Waschflüssigkeit auf den Siebdruckschablonenrahmen sprüht, wobei die Waschflüssigkeit aus unter der Sprühvorrichtung angeordneten Behältern entnommen und nach Gebrauch wieder in diese zurückgeführt wir6.
Das Reinigen von Sieudruckschablonenrahmen er- J5 folgt im allgemeinen durch Ausw >schen der Farbe aus dem Rahmen, wobei Lappen und starke Lösungsmittel verwendet werden. Nach Herauslösen der Farbe mit Hilfe der Lösungsmittel wird die Druckschablone mittels eines Hochdruckwasserstrahles entfernt. Dieses Verfahren ist in vielen Staaten verboten, da das Einatmen der Lösungsmitteldämpfe außerordentlich gesundheitsschädigend ist. Zur Erleichterung des Waschvorganges wurde eine Maschine geschaffen, die ein stationäres Gestell zur Aufnahme der zu reinigenden Siebdruckschablonenrahmen und einen Düsenträger aufweist, der in bezug auf das Gestell waagerecht verschiebbar ist (DE-OS 30 15 160). Der Düsenträger ist mit auf beiden Seiten des Siebdruckschablonenrahmens angeordneten gegeneinandergerichteten Düsen für Lösungsmittel und für Wasser ausgestattet. Er ist oben von Wänden umschlossen, während seine Unterseite gegen ein Ablaufbecken zur Aufnahme des gebrauchten Reinigungsmittels offen ist. Das Ablaufbecken erstreckt sich offen durch das ganze Gestell, so daß Lösungsmittcldämpfe frei in den Arbeitsraum austreten können, in de,<n sich Personen befinden. Außerdem gelangen Lösungsmitteldämpfe durch Durchlaßschlitze für die Siebdruckschablonenrahmen in der Düsenträgerwand in den Arbeitsraum. Diese offen ausgeführte Maschine &o schützt damit das Bedienungspersonal nicht gegen Lösungsmätteldämpfe und außerdem besteht große Gefahr, daß der leicht flüchtige Stoff sich entzündet. Diesem Mangel soll durch eine andere bekannte Waschvorrichtung abgeholfen werden, die insgesamt einschließlich von Behältern für das gebrauchte Reinigungsmittel in einem Gehäuse untergebracht ist (DE-OS 23 39 906). Diese Waschvorrichtung arbeitet mit nur einer Reinigungsflüssigkeit, die durch nur eine Sprühpistole gegen den Siebdruckschablonenrshmen gesprüht wird, der sich um eine waagerechte Achse dreht, L-ie Reinigungsflüssigkeit wird zur Wiederverwendung in geschlossenen Behältern gesammelt Nach der Reinigung wird der Siebdruckschablonenrahmen mit einer Ausblasepistole abschließend ausgeblasen und getrocknet Diese bekannte Waschvorrichtung ist trotz beträchtiichen konstruktiven Aufwandes ausschließlich ziT Entfernung von Restfarbe aus dem Siebtlnickschablonenrahmen geeignet und es ist nicht möglich, mittels eines Hochdruckwasserstrahles auch die Druckschablone herauszulösen.
Ausgehend von der zuletzt erläuterten Waschvorrichtung liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen auf einfache Weise so auszubilden, daß sowohl die Farbe als auch die Druckschablone in einem geschlossenen System ohne Belästigung der Bedienungspersonen durch Lösungsmitteldämpfe aus dem Siebdruckschablonenrahmen entfernt werden.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst daß mindestens einer der Behälter für unterschiedliche Waschflüssigkeiten einen Klappdeckel aufweist, der in eine Position schwenkbar ist, in der seine Oberfläche aus der Kammer rückströmende Waschflüssigkeit in den ihr zugeordneten Behälter lenkt
Eine solche einfach aufgebaute Waschvorrichtung macht es ohne komplizierte Steuerorgane möglich, unterschiedliche Waschflüssigkeiten nacheinander auf den Siebdruckschablonenrahmen zu sprühen und diese zur Wiederverwendung nach Gebrauch in die ihnen zugeordneten Behälter zurückzuführen. Es können beliebig viele Behälter für unterschiedliche Waschflüssigkeiten vorgesehen sein, so daß alle zur Reinigung des Siebdruckschablonenrahmens sowohl von Farbe als auch von der Druckschablone erforderlichen Mittel zum Einsatz kommen können. Der zur Entfernung der Druckschablone benötigte Hochdruckwasserstrahl spült den mit Hilfe des Lösungsmittels von Farbe gereinigten Siebdruckschablonenrahmen, so daß er bei seiner Herausnahme aus der Kamine/ von Lösungsmitteln frei und vollständig geruchlos ist. Auch der Kammer selbst entströmen keine Lösungsmitteldämpfe, weil Lösungsmittelreste beim Spülvorgang mit Wasser in den betreffenden geöffneten Behälter mitgerissen werden, der anschließend verschlossen wird. Das Bedienungspersonal atmet keine gesundheitsschädlichen Lösungsmitteldämpfe ein und die Waschvorrichtung entspricht voll den gesetzlichen Bestimmungen des Gesundheitsschutzes. Die Waschvorrichtung wird auf sehr einfache Weise betrieben und aufgrund der Rückführung der gebrauchten Reinigungsmittel zu ihren jeweiligen Behältern spart sie außerdem Behandlungsmaterial.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen senkrechten Schnitt der Vorrichtung von einer Seite gesehen und
F i g. 2 ist eine Vorderansicht der Vorrichtung nach Fig. 1.
Eine Kammer 1, in der ein zu reinigender Seiden-Siebdruckrahmen 2 untergehracht ist, weist eine Tür 3 und einen senkrechten Düsenhalter 4 auf. Der Düserhalter 4 kann sich in einer waagerechten Richtung über die gesamte Breite der Kammer bewegen, wobei dem Fachmann bekannte Antriebsmittel eingesetzt werden. Mit dem Düsenhalter 4 ist eine Vielzahl von in
separaten und parallelen Gruppen angeordneten Posen 5 verbunden. Die Düsen 5 können aus Jen Behältern 6, 7, 8 gepumpte Flüssigkeiten nacheinander auf den Rahmen 2 sprühen. Die Behälter 6,7 und 8 werden ganz oder teilweise durch Deckel 9 und 10 abgedeckt.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt;
Durch die Tür 3 der Vorrichtung wird ein Seiden-Siebdruckrahmen 2 in die Kammer 1 eingesetzt Nach Schließen der Tür 3 wird ein nicht gezeichnetes Gebläse automatisch betätigt, das einen Unterdruck in der Kammer t erzeugt Gleichzeitig beginnt der Düsenhalter 4 eine kontinuierliche Hin- und Herbewegung in der Kammer 1 und eine nicht gezeichnete Pumpe veranlaßt, daß Lösungsmittel aus dem Behälter 7 durch die Düsen 5 auf den Rahmen 2 gesprüht wird. Während Lösungsmittel aus dem Behälter 7 gepumpt wird, ist der Behälter 6 mit dem Deckel 9 verschlossen und der Deckel 10 ist in eine Schrägposition geklappt so daß die benutzte Flüssigkeit nach ihrem Durchtritt durch die Düsen 5 und den Rahmen 2 in den Behälter 7 zurückströmt
Wenn mit Hilfe der Lösungsmittel der Rahmen 2 von Farbe befreit worden ist, kann er durch eine andere Gruppe von Düsen 5 mit Chemikalien aus dem Behälter 8 besprüht werden, die die Schablone aus dem Inneren des Rahmerrs 2 entfernen. Die Deckel 9 und 10 werden in Stellungen geklappt, in denen sie die Behälter 6 und 7 abdecken, so daß gebrauchte Chemikalien nach ihrem Durchgang durch die Düsen 5 und den Rahmen 2 nach unten in den Behälter 8 zurückfließen können.
Die Schablone läßt sich sogar durch Spülen des
Ό Rahmens 2 mit heißem Wasser aus dem Behälter 6 herauslösen. Während dieses Vorganges befindet sich der Deckel 9 in einer Schrägposition, die es ermöglicht daß das gebrauchte Wasser über den Deckel 9 in den Behälter 6 zurück oder zu einem Auslaß .strömt nachdem es die Düsen 5 und den Rahmen 2 passiert hat Falls der Rahmen 2 zu lang sein sollte, kann er durch
nicht gezeichnete Schlitze in den Endwänden der Kammer 1 in die Vorrichtung eingesetzt werden. Solche Schlitze können in einem elastischen Material, z. B.
Gummi, ausgebildet sein, damit ein Entweichen von Lösungsmitteldämpfen aus der Kammer 1 verhindert wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche;
1. Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen, bestehend aus einer geschlossenen Kammer zur Aufnahme der Siebdruckschablonenrahmen und einer Sprühvorrichtung, die Waschflüssigkeit auf den Siebdruckschablonenrahmen sprüht, wobei die Waschflüssigkeit aus unter der Sprühvorrichtung angeordneten Behältern entnommen und nach Gebrauch wieder in diese ι ο zurückgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens einer der Behälter (6,7,8) für unterschiedliche Waschflüssigkeiten einen Klappdeckel (9, 10) aufweist, der in eine Position schwenkbar ist, in der seine Oberfläche aus der Kammer (1) rückströraende Waschflüssigkeit in den ihr zugeordneten Behälter (6,7,8) lenkt
2. Waschvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Klappdeckel (9, 10) verschiedener Behälter (6, 7) sich gegenseitig überlappe 1 und schrägverlaufend angeordnet sind
DE3143856A 1980-11-27 1981-11-05 Waschvorrichtung zur Reinigung von Siebdruckschablonenrahmen Expired DE3143856C2 (de)

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