DE3144004C2 - Elektronische Registrierkasse - Google Patents
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Abstract
Eine Transaktionsvorrichtung enthält einen Speicher (3), der einen Verkaufsinformationsspeicherbereich für jede einer Anzahl von Warenabteilungen, einen Kostenmultiplikatorsatz informationsspeicherbereich zur Vorabspeicherung des Kostenmultiplikatorsatzes und einen Rabattinformationsspeicherbereich enthält. Wenn der Preis einer verkauften Ware über eine Tastatur (1) eingegeben wird, werden die Preisdaten in dem Verkaufsinformationsspeicherbereich gespeichert, der der zugehörigen Warenabteilung entspricht. Wenn über die Tastatur ein Rabattbetrag eingegeben wird, wird der Rabattbetrag von den gespeicherten Preisdaten abgezogen, und die Rabattbetragsdaten werden im Rabattbetragsinformationsspeicherbereich gespeichert. Mit Erhalt eines Befehls zur Erstellung eines Berichts werden Kosten und Gewinn auf der Grundlage der Preisdaten und des Kostenmultiplikatorsatzes berechnet. Auf der Grundlage der berechneten Kosten und des berechneten Gewinns, der gespeicherten Verkaufsinformation und Rabattbetragsinformation wird ein Gewinnbericht erstellt.
Description
Die Erfindung betrifft eine elektronische Registrierkasse gemäß Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einer bekannten Registrierkasse dieser Art (DE-OS 29 50 949) ist ein erster Speicher vorhanden, in welchem die in den einzelnen Registriervorgängen eingegebenen Verkaufsdaten gespeichert werden. Ein weiterer Speicher dient zur Speicherung von fortlaufenden Nummern von Kassenbons in Zuordnung zu den Verkaufsinformationen, die zu den einzelnen Kassenbons gehören. Die bekannte Registrierkasse ist hierbei so eingerichtet daß mit späterer Eingabe einer solchen Kassenbonnummer diejenigen Daten aus dem ersten Kassenspeicher ausgelesen werden, die zu dem Kassenbon, der eben diese fortlaufende Nummer hat, gehören. Zweck dieses Aufbaus ist es, das Wiederauffinden einer bestimmten Verkaufsinformation aus der Reihe aufgelaufener Verkaufsinformationen zu ermöglichen, mit dem Ziel, eine bestimmte Verkaufsinformation abzuändern bzw. zu löschen.
Bei einer bekannten Registrierkasse dieser Art (DE-OS 29 50 949) ist ein erster Speicher vorhanden, in welchem die in den einzelnen Registriervorgängen eingegebenen Verkaufsdaten gespeichert werden. Ein weiterer Speicher dient zur Speicherung von fortlaufenden Nummern von Kassenbons in Zuordnung zu den Verkaufsinformationen, die zu den einzelnen Kassenbons gehören. Die bekannte Registrierkasse ist hierbei so eingerichtet daß mit späterer Eingabe einer solchen Kassenbonnummer diejenigen Daten aus dem ersten Kassenspeicher ausgelesen werden, die zu dem Kassenbon, der eben diese fortlaufende Nummer hat, gehören. Zweck dieses Aufbaus ist es, das Wiederauffinden einer bestimmten Verkaufsinformation aus der Reihe aufgelaufener Verkaufsinformationen zu ermöglichen, mit dem Ziel, eine bestimmte Verkaufsinformation abzuändern bzw. zu löschen.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine elektronische Registrierkasse der oben angegebenen Art so auszubilden,
so daß sie wahlweise die Ausgabe des Verkaufsberichtes (joui nal) und eines Gewinnberichtes ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß gelöst durch eine elektronische Registrierkasse, wie sie im Patentanspruch
1 gekennzeichnet ist
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfändung sind Gegenstand der Unteransprüche.
Eine Ausführungsform der Erfindung wird im folgenden in Verbindung mit den Zeichnungen beschrieben. Auf
diesen ist bzw. sind
Fi g. 1 die Darstellung einer Tastatur einer elektronischen Registrierkasse, bei der eine Ausführungsform der
Erfindung verwendet wird,
F i g. 2 ein Blockschaltbild, das den Prinzipaufbau einer elektronischen Registrierkasse gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung zeigt
W) F i g. 3 eine schematische Darstellung von in einem Speicher gespeicherter Information,
W) F i g. 3 eine schematische Darstellung von in einem Speicher gespeicherter Information,
Fig.4 eine Darstellung einer Folge manueller Bedienungen von Tasten zur Durchführung eines Registriervorgangs,
F i g. 5 eine Darstellung einer Folge manueller Bedienungen von Tasten im Falle eines Rabattverkaufs,
F i g. 6 eine Darstellung einer Folge manueller Bedienungen von Tasten für die Ausgabe eines Verkaufsbeb5
richis,
F i g. 7 eine Darstellung einer Folge manueller Bedienungen von Tasten zur Ausgabe eines Gewinnberichts,
F i g. 8 eine Darstellung eines Beispiels eines Verkaufsberichts,
F i R. 9 eine Darstellung eines Beispiels eines Gewinnberichts,
Fig. 1OA und 1OB Flußdiagramme zur Erläuterung eines Registriervorgangs einer Ausführungsform der
Erfindung und
F i g. 11A und 11B Flußdiagramme zur Erläuterung eines Vorgangs einer Ausgabe eines Berichts gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung.
F i g. 1 zeigt die Anordnung von Tasten in einer Tastatur einer die Erfindung verwendenden elektronischen
Registrierkasse. Gemäß F i g. 1 umfaßt die Tastatur 10 einen Betriebsartenauswahlschalter 11, Abteilungstasten
12, Zifferntasten 13 und Funktionstasten 14. Mit dem Betriebsartenauswahlschalter 11 läßt sich auswählen
zwischen AUS, einer Registrierbetriebsweise, einer Prüfbetriebsweise und einer Liquidierbetriebsweise. Mit den
Warenabteilungstasten 12 lassen sich Warenabteilungscodes 1 bis 10 (DPI bis DPlO) eingeben. Mit den Zifferntasten
13 läßt sich Information hinsichtlich des Preises der einzelnen Waren eingeben. Die Funktionstasten 14
umfassen eine Berichtbefehlstaste 141, mit der die Erstellung eines Berichts befohlen werden kann, eine Rabattbefehlstaste
142 zur Spezifikation, daß die bei Rabattverkauf mit den Zifferntasten 13 eingegebene Betragsinformation
ein Rabattbetrag ist, und eine BAR/DEPOT-Taste 143, mit der eine Aufsummationsberechnung hinsichtlich
der Information, die sich auf die mit den Zifferntasten 13 eingegebenen Beträge für die einzelnen Waren
bezieht, befohlen wird, um damit einen Aufsummationsvorgang durchzuführen, der den Abschluß aller Transaktionen
darstellt
Fig.2 ist ein Blockschaltbild einer elektronischen Registrierkasse gemäß einer Ausführur.gsform der Erfindung.
Gemäß F i g. 2 wird ein über die in F i g. 1 gezeigte Tastatur 1 eingegebenes Tasteneingabesignal auf eine
Zentraleinheit (CPU) 2 gegeben, die als Rechenlogikeinheit wirkt. Ferner sind ein Speicher 3, eine Anzeigeeinheit
4 und ein Drucker 5 vorgesehen, die mit der Zentraleinheit 2 in Wirkverbindung stehen. Wis im folgenden im
einzelnen in Verbindung mit F i g. 3 noch beschrieben wird, dient der Speicher 3 dazu, die Gesamtsumme der
Verkäufe und den Kostenmultiolikatorsp^z zu speichern. Fig.3 zeigt schematisch eine Reihe von Information,
die im Speicher gespeichert ist Gemäß F i g. 3 enthält der Speicher eine Anzahl von Speicherbereichen, die den
Warenabteilungscodes 1 bis 10 der Warenabteilungstasten 12 entsprechen. Ein Bereich 31 zur Speicherung des
Warenabteilungscodes 1 beispielsweise umfaßt einen Bereich (DT) 311 zur Speicherung eines Gesamtverkaufsbetrags
pro Tag, einen Bereich (DC) 312 zur Speicherung der Anzahl der Verkäufe pro Tag, einen Bereich (TL)
313 zur Speicherung des Gesamtverkaufsbetrags, einen Bereich (NG) 314 zur Speicherung des Verlustes bei
Verkäufen, etwa der Rabattbeträge bei Rabattverkäufen, und einen Bereich (RG) 315 zur Speicherung des
Kostenmultiplikatorsatzes. Der Bereich 315 speichert also beispielsweise 8500/10 000 als die dpn Kostenmultiplikatorsatz
betreffende Information, wenn der Kostenmultiplikatorsatz 85% beträgt Die den Warenabteilungscodes
2 bis 10 entsprechenden Bereiche umfassen die gleichen Bereiche wie beim Warenabteilungscode 1.
Der Speicher 3 umfaßt ferner einen Bereich 3a zur Speicherung eines FD-Kennzeichens, das die Rabattverkäufe
repräsentiert, einen Bereich 3b zur Speicherung eines FN-Kennzeichens, das eine manuelle Betätigung der
Zifferntasten 13 repräsentiert, sowie einen Bereich 3c, der als WD-Register dient, einen Bereich 3d, der als
WN-Register dient, einen Bereich 3e, der als X-Register dient, und einen Bereich 3f, der als Y-Register dient,
wobei alle diese Bereiche als Arbeitsregister wirken, die für eine Rechenoperation mittels der Zentraleinheit 2
notwendig sind.
Fig.4 zeigt eine Folge manueller Betätigungen der Tasten zur Durchführung eines Registrisrvorjrangs,
F i g. 5 eine Folge manueller Betätigungen der Tasten bei Rabattverkäufen, F i g. 6 eine Folge manueller Betätigungen
der Tasten bei der Erstellung eines Verkaufsberichts und F i g. 7 eine Folge manueller Betätigungen der
Tasten bei Erstellung eines Gewinnberichts. Fig.8 zeigt .in Beispiel eines Verkaufsberichts und Fig.9 ein
Beispiel eines Gewinnberichts. F i g. 10 ist ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Registriervorgangs bei einer
Ausführungsform der Erfindung und F i g. 11 ein Flußdiagramm zur Erläuterung eines Vorgangs bei der Erstellung
eines Berichts.
Im folgenden wird unter Bezugnahme auf die F i g. 1 bis 10 ein spezieller Vorgang mit einer Ausführungsform
der Erfindung beschrieben. Zunächst wird ein Registriervorgang beschrieben. Ein Bediener setzt eine Registrierbetriebsweise
über manuelle Betätigung des Betriebsartenauswahlschalters 11 entsprechend der in Fig.4
gezeigten Folge manueller Betätigungen von Tasten. Dann wird eine den Preis, etwa 450, betreffende Information
über die Zifferntasten 13 eingegeben. Im Schritt 101 prüft die Zentraleinheit 102 kontinuierlich, ob ein
Tasteneingabesignai von der Tastatur 1 her verfügbar ist, womit sie sich in einem Bereitschaftszusstand befindet,
bis eine Tasteneingabe erfolgt Wenn eine Tasteneingabe erfolgt wird im Schritt 102 geprüft, ob das Tasteneingabesignai
ein solches der Zifferntasten 13 ist Wenn es sich nicht um ein Tasteneingabesignai der Zifferntasten
13 handelt, wird im Schritt 106 geprüft, ob es sich um ein solches der Rabattbefehlstaste 142 handelt. Wenn es
sich beim Tasteneingabesignai um ein solches der Zifferntasten 13 handelt, wird im Schritt 103 geprüft, ob das
FD-Kennzeichen im Bereich 3a des Speichers 3 gesetzt worden ist Wenn c!bs der Fall ist, führt die Z-sntraleinheit
2 einen Fehlerprozeß durch, v/ährend, wenn das FD-Kennzeichen nicht gesetzt worden ist, im Schritt 104
das FN-Kennzeichen im Bereich 3b gesetzt wird. Im Schritt 105 werden die mit den Zifferntasten 13 eingegebenen
Zahlendaten »450« im WN-Register des Bereichs 3d gespeichert
Wenn ein Bediener die DPl-Taste der Warenabteilungstasten 12 manuell betätigt, stellt die Zentraleinheit 2
im Schritt 112 fest, daß es sich bei der Tasteneingabe um eine solche eier Warenabteilungstasten 12 handelt. Dann
wird im Schritt 113 geprüft, ob mit dem Betriebsartenauswahlschalter 11 die Registrierbetriebsweise ausgewählt
worden ist. Wenn dies nicht der Fall ist, führt die Zentraleinheit 2 die Operationen einer anderen Betriebsart
durch. Im Falle der Registrierbetriebsweise prüft die Zentraleinheit 2 im Schritt 114, ob das FD-Kennzeichen
gesetzt worden ist. Wenn dies der Fall ist, wird ein Rabattprozeß durchgeführt während, wenn das FD-Kennzeichen
nicht gesetzt worden ist, im Schritt 115 geprüft wird, ob das FN-Kennzeiciien gesetzt worden ist. Wenn dies
der Fall ist, erfolgt im Schritt 116 eine Addition des Gesamtverkaufsbetrags pro Tag aus dem Bereich 311 und
des Inhalts des WN-Registers 3d, wonach der Gesamtbetrag im Bereich 311 registriert wird. Im einzelnen wird
die den Preis betreffende und über die Zifferntasten 13 eingegebene Information zum Gesamtverkaufsbetraj;
pro Tag addiert. Im Schritt 117 wird zur Anzahl der Verkäufe pro Tag im Bereich 312 »1« addiert. Im Schritt 118
wird der Inhalt des WN-Registers 3d zum Gesamtverkaufsbetrag aus dem Bereich 313 addiert. In den Schritten
119 und 120 werden das FD-Kennzeichen und das FN-Kennzeichen gelöscht, womit eine Rückkehr zum
Ausgangszustand erfolgt.
Wenn ein Bediener einen Preisabzug von »50« von »450« als der vorher registrierten, den Preis betreffenden
Information machen will, erfolgt eine Tastenbetätigung entsprechend der Folge manueller Tastenbetätigungen,
wie sie in F i g. 5 gezeigt ist. Im einzelnen wird »50« als Rabattbetrag über die Zifferntasten 13 eingegeben. Dann
setzt in der gleichen Weise wie oben beschrieben, die Zentraleinheit 2 das FN-Kennzeichen im Schritt 104 und
gleichzeitig speichert sie die registrierte Information »50« im WN-Register 3d. Wenn ein Bediener die Rabattbefehlstaste
142 manuell betätigt, stellt die Zentraleinheit 2 im Schritt 106 fest, daß die Rabattbefehlstaste 142
manuell betätigt ist, und prüft dann im Schritt 107, ob die Zentraleinheit 2 in der Registrierbetriebsweise ist.
Wenn dies der Fall ist, dann werden im Schritt 108 die Zifferntasten 113 manuell betätigt und es wird geprüft, ob
das FN-Kennzeichen gesetzt worden ist. Falls irgendeine andere als die Registrierbetriebsweise ausgewählt
oder das FN-Kennzeichen nicht gesetzt worden ist, führt die Zentraleinheit 2 dann einen Fehlerprozeß durch.
Wenn sich die Zentraleinheit 2 in der Registrierbetriebsweise befindet und das FN-Kennzeichen gesetzt worden
ist, dann wird im Schritt 109 das FD-Kennzeichen im Bereich 3a zum Zwecke der Spezifikation, daß die
Rabattbefehlstaste 142 manuell betätigt ist, gesetzt. Im Schritt 110 wird die im WN-Register 3d gespeicherte
Rabattbetragsinformation (50) im WD-Register 3c geladen. Im Schritt 111 wird das FN-Kennzeichen gelöscht,
u/rtmit A\& 7pntral«»inhAit O in Ηαπ Aiic<ranc7C7iictanH viirnpliUphrt
Um zu spezifizieren, daß obiger Rabattbetrag zur Ware des Warenabteilungscodes 1 gehört, betätigt ein
Bediener manuell die Taste DPI der Warenabteilungstasten 12. Dann stellt die Zentraleinheit 2 in den Schritten
112 bis 114, wie im Falle der weiter oben beschriebenen Registrierbetriebsweise fest, daß die Warenabteilungstaste
12 manuell betätigt, die Registrierbetriebsweise eingestellt und das FD-Kennzeichen gesetzt worden ist. Im
Schritt 121 wird der Inhalt des WD-Registers 3c vom im Bereich 311 enthaltenen Gesamtverkaufsbetrag pro
Tag subtrahiert. Im einzelnen wird der Rabattbetrag »50« vom Gesamtverkaufsbetrag pro Tag subtrahiert. Im
Schritt 122 wird der Rabattbetrag außerdem vom im Bereich 313 enthaltenen Gesamtverkaufsbetrag subtrahiert
Im Schritt 123 wird der Rabattbetrag im Bereich 314 als Verkaufsverlust gespeichert, wonach das FD-Kennzeichen
und das FN-Kennzeichen gelöscht werden, womit d:^ Zentraleinheit 2 in den Anfangszustand
zurückkehrt.
Im folgenden wird nun ein Vorgang zur Erstellung eines Verkaufsberichts und eines Gewinnberichts beschrieben.
Die Erstellung eines Verkaufsberichts oder eines Gewinnberichts wird durch den Zahler.wert spezifiziert,
der mit den Zifferntasten 13 eingegeben wird. Für den Fall der vorliegenden Ausführungsiorm besteht die
Übereinkunft daß ein Verkaufsbericht zu erstellen ist, wenn mit den Zifferntasten 13 die Zahl »1« eingegeben
wird, und ein Gewinnbericht wenn mit den Zifferntasten 13 die Zahl »2« eingegeben wird. Für die Erstellung
eines Verkaufsberichts betätigt ein Bediener zunächst von Hand den Betriebsartenauswahlschalter 11 in der
Folge manueller Betätigungen von Tasten, wie sie in F i g. 6 gezeigt ist, um damit die Prüfbetriebsweise (Y) oder
die Liquidierbetriebsweise (Z) einzustellen. Dann wird die Zahl »1« mit den Zifferntasten 13 eingegeben. Die
Zentraleinheit 2 ist in einem Bereitschaftszustand, bis die Tasteneingabe im Schritt 124 erfolgt, und stellt im
Schritt 125 fest daß ein Tasteneingabesignal anliegt wenn dieses von den Zifferntasten 13 her erhalten wird, und
im Schritt 126 wird das FN-Kennzeichen gesetzt. Im Schritt 127 wird der eingegebene Zahlenwert »1« im
WN-Register 3d gespeichert
Danach betätigt ein Bediener die Berichtstaste 141, um die Erstellung eines Berichts zu befehlen. Im Schritt
128 stellt die Zentraleinheit 2 fest daß die Berichtsbefehlstaste 141 manuell betätigt ist und ermittelt in den
Schritten 129 und 130, ob die Prüfbetriebsweise oder die Liquidierbetriebsweise eingestellt und das FN-Kennzeichen
gesetzt worden ist Wenn die beschriebene Einstellung nicht in der richtigen Weise erfolgt ist, macht die
Zentraleinheit 2 einen Fehlerprozeß. Wenn umgekehrt die Einstellung richtig erfolgt ist wird dann im Schriti 131
festgestelltob der Inhalt des WN-Registers 3</»l« ist Wenn der Inhalt des WN-Registers 3d>A« ist wird dann
im Schritt 132 der Inhalt des Bereichs des Gesamtverkaufsbetrags pro Tag der Warenabteilungen 1 bis 10
ausgelesen und dieser auf einem Bonblatt mittels des Druckers 5 ausgedruckt Da gemäß vorstehender Beschreibung
die den Preis betreffende Information als »450« nur bezüglich der Warenabteilung 1 registriert worden ist.
wird die Informarion, daß der Gesamtverkaufsbetrag für die Abteilung 1 »450« ist gemäß Fig.8 auf ein
Bonblatt gedruckt Dann wird die Anzahl der Verkäufe pro Tag aus dem Bereich 312 der Warenabteilung 1
ausgelesen und in der nächsten Zeile auf das Bonblatt gedruckt Mit Beendigung des Druckvorgangs bezüglich
des Verkaufsberichts durch die Zentraleinheit 2 prüft diese im Schritt 133, ob die Liquidierbetriebsweise mit dem
Betriebsartenauswahlschalter 11 ausgewählt worden ist Wenn die Liquidierbetriebsweise nicht vorliegt dann
wird im Schritt 136 lediglich das FN-Kennzeichen zurückgesetzt Wenn andererseits die Liquidierbetriebsweise
vorliegt dann werden in den Schritten 134 und 135 die Inhalte der Bereiche 311 und 312 gelöscht.
Wenn ein Gewinnbericht erstellt werden soll, erfolgt eine manuelle Tastenbetätigung entsprechend der
Reihenfolge manueller Betätigungen der Tasten, wie sie in F i g. 7 gezeigt ist Im einzelnen wird die Prüf- oder
Liquidierbetriebsweise mittels der Betriebsartenauswahlschalters 11 eingestellt und die Zahl »2« über die
Zifferntasten 13 eingegeben. Wenn die Zentraleinheit 2 im Schritt 137 feststellt daß die Zahl »2« über die
Zifferntasten 13 eingegeben ist dann wird im Schritt 138 ein Gewinnbericht erstellt Die Gesamtkosten und der
Gesamtgewinn lassen sich nach den folgenden Gleichungen berechnen:
~ , ,— , , , ,, , , , -, Kostenmultiplikatorsatz
Gesamtkosten = (Gesamtverkaursbetrag + Verkaufsverlust) χ
Gesamtkosten = (Gesamtverkaursbetrag + Verkaufsverlust) χ
Gesamtgewinn = Gesamtverkaufsbetrag — Gesamtkosten
Die Zentraleinheit 2 berechnet die Gesamtkosten und den Gesamtgewinn auf der Grundlage obiger Gleichungen.
Im einzelnen werden der Gesamtverkaufsbetrag aus dem Bereich 313 und der Verkaufsverlust aus dem
Bereich 314 ausgelesen und beide einer Adition unterworfen. Dann wird die den Kostenmultiplikatorsatz »8500« <
betreffende information aus einem Bereich 315 ausgelesen und diese durch 10000 geteilt. Die Gesamtkosten sind ,.\
so berechnet. Die Gesamtkosteninformation wird im Y-Register 3/gespeichert. Dann wird die Gesamtgewinnin- 5 L
formation durch Subtrahieren der Gesamtkosten vom Gesamtverkaufsbetrag berechnet. Wendet man dies auf £j
die oben beschriebene registrierte Information an, so berechnen sich, da der Gesamtverkaufsbetrag »450« und $.
dT Verkaufsverlust »50« ist, die Kosten zu »425« durch Multiplikation der Summe des Gesamtverkaufsbetrags öl
»450« und des Verkaufsverlusts »50« mit 8500/10000. Dann wird der Gesamtgewinn »25« durch Subtrahieren |
der Gesamtkosten »425« vom Gesamtverkaufsbetrag »450« berechnet. to
Nach Beendigung obiger Vorgänge druckt die Zentraleinheit 2 den Gesamtverkaufsbetrag »450« der Warenabteilung
1 auf der ersten Zeile, den Verkaufsverlust »50« auf der nächsten Zeile, die Gesamtkosten »425« auf
der nachfolgenden Zeile und den Gesamtgewinn »25« auf der danach folgenden Zeile aus. Nach der auf diese
Weise erfolgten Erstellung des Gewinnberichts wird im Schritt 136 das FN-Kennzeichen gelöscht, wonach die
Zentraleinheit 2 in den Anfangszustand zurückkehrt, außer die Liquidierbetriebsweise ist eingestellt worden.
Wenn die Liquidierbetriebsweise eingestellt worden ist, werden in den Schritten 140 und 14Γ die Inhalte der
Bereiche 313 und 314 alle gelöscht und das FN-Kennzeichcn gesetzt, womit die Zentraleinheit 2 in den Anfangszustand
zurückkehrt.
Wie oben beschrieben, werden nach der gezeigten Ausführungsform Gesamtkosten und Gesamtgewinn
ansprechend auf die Eingabe von Zahlenwerten mit den Zifferntasten 13 und die Eingabe mit der Berichtsbefehlstaste
141 auf der Grundlage des Gesamtverkaufsbetrags und des Kostenmultiplikatorsatzes berechnet. Da
bei Rabattverkäufen der Rabattbetrag vom Gesamverkaufsbetrag abgezogen wird, beeinflußt andererseits bei
der Berechnung der Gesamtkosten und des Gesamtgewinns der Rabattbetrag den Gesamtverkaufsbetrag nicht,
mit dem Ergebnis, daß Geamtkosten und Gesamtgewinn korrekt berechnet werden können.
Nach obiger Ausführungsform wurde bei der Erstellung eines Berichts ein Bonstreifen mit einem Drucker
bedruckt, der Gewinn kann aber auch in der Anzeigeeinrichtung 4 wiedergegeben werden.
Die beschriebene Ausführungsform war ferner so eingerichtet, daß der Kostenmultiplikatorsatz als die
Kosten betreffende Information gespeichert war, statt dessen kann aber auch die Kosteninformation selbst
gespeichert werden. In einem solchen Fall wird zur Berechnung des Gesamtgewinns die Anzahl der Verkäufe
mit den Kosten bezüglich der Waren multipliziert und das so gewonnene Produkt vom Gesamtverkaufsbetrag
abgezogen.
Nach einer Ausführungsform kann die erfindungsgemäße Vorrichtung so eingerichtet sein, daß der Kostcnmultiplikatorsatz
und die Kosten nur vom Geschäftsleiter eingestellt werden können. Die erfindungsgemäOe
Vorrichtung kann ferner so eingerichtet sein, daß eine neue Taste zum Auslesen des Kostenmultiplikatorsatzes
vorgesehen ist und den Gesamtgewinn ansprechend auf die manuelle Betätigung der Berichtsbefehlstaste 141
nach manueller Betätigung der Auslesctaste durch einen Bediener berechnet wird.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann ferner so eingerichtet sein, daß im Speicher 3 ein Bereich zur
Speicherung des berechneten Gesamtgewinns vorgesehen ist und der bis dahin aufgelaufene Gesamtverkaufsbetrag
gelöscht und gleichzeitig der Gewinn jedesmal kumulativ gespeichert wird, wenn der Gesamtgewinn
berechnet und ein Gewinnbericht erstellt wird.
Ferner ist herauszustellen, daß sich die Erfindung auch in einem Fall anwenden läßt, wo der Gewinn auf der
Grundlage eines Einzelverkaufsverfahrens auf Lagerbeständen unter Verwendung des Inventarbetrags, des
Kaufbetrags und des Gesamtverkaufsbetrags anstatt auf der Grundlage des oben erwähnten Kostenmultiplikatorsatzes
und des Gesamtverkaufsbetrages berechnet wird.
45
Hierzu 6 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Elektronische Registrierkasse mit einem ersten und einem zweiten Speicher, wobei der erste Speicher
zur Speicherung einer über eine Tastatur eingegebenen Verkaufsinformation und der zweite Speicher zur
Speicherung einer weiteren Information eingerichtet ist, und einer über eine Berichtsbefehlstaste der Tastatur
ansteuerbaren Zentraleinheit zum Auslesen der Verkaufsinfo.cmation aus dem ersten Speicher für eine
Weitergabe an einen Drucker zur Erstellung eines Verkaufsberichts, dadurch gekennzeichnet, daß
die Zentraleinheit (2) jeweils einen ersten oder einen zweiten über die Tastatur (1) eingegebenen Zahlenwert
bestimmt, wenn dieser jeweilige Zahlenwert nach Betätigen der Berichtbefehlstaste (141) eingegeben wi-d,
und daß die Zentraleinheit (2) auf den jeweiligen Zahlenwert ansprechend die Verkaufsinformation aus dem
ersten Speicher für eine Weitergabe an den Drucker (5) zur Erstellung des Verkaufsberichts ausliest, wenn
der eingegebene Zahlenwert der erste Wert ist, und die Verkaufsinformation aus dem ersten Speicher und
die weitere, vorab eingegebene, Kosten betreffende Information aus dem zweiten Speicher für eine Weitergabe
an den Drucker zur Erstellung eines Gewinnberichts ausliest, wenn der eingegebene Wert der zweite
;s Wert ist
2. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Speicher eine
Anzahl von Speicherbereichen (313, 323,..., 3n 3) zur kumulativen Speicherung der Verkaufsinformation
getrennt nach Warenabteilungen, denen die einzelnen Verkaufswaren zugeordnet sind, umfaßt, und daß der
zweite Speicher eine den Speicherbereichen des ersten Speichers entsprechende Anzahl von Speicherbereichen
(315,235,..., 3n 5) zur Speicherung einer die Kosten betreffenden Information getrennt nach den
Warenabteiidngen umfaßt
3. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß die Zentraleinheit (2) die
im ersten Speicher gespeicherte Verkaufsinformation nach Weitergabe der Verkaufsinformation an den
Drucker (5) löscht
4. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet daß der erste Speicher einen
Speicherbereich (311, 321,..., 3n 1) zur kumulativen Speicherung von Tagesverkaufsinformation aufweist
und daß die Zentraleinheit (2) diesen Speicherbereich nach Auslesen der Tages'-^rkaufsinformatioti löscht
5. Elektronische Registrierkasse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß sie eine Rabattbefehlstaste
(142) für das Befehlen eines Abziehens eines bestimmten Betrages vom Preis irgendeiner der Waren, eine
Rabattbestimmungseinrichtung zur Bestimmung eines über die Tastatur (1) eingegebenen Zahlenwerts als
Rabattbetra.7 wenn der Zahlenwert nach Betätigen der Rabattbefehlstaste (142) eingegeben wird, einen
dritten Speicher zur Speicherung der Information des eingegebenen Rabattbetrags, und eine auf die Eingabe
des Rabattbetrags ansprechende Ladeeinrichtung, welche die Rabattbetragsinformation von der Verkaufsinformation
im ersten Speicher subtrahiert und die Rabattbetragsinformation im dritten Speicher lädt umfaßt
und daß die Zentraleinheit (2) dc»n Drucker (5) die im dritten Speicher enthaltene Rabattbetragsinformation
zuführt
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP55156591A JPS5842499B2 (ja) | 1980-11-05 | 1980-11-05 | 電子式キヤツシユレジスタ |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144004A1 DE3144004A1 (de) | 1982-10-07 |
| DE3144004C2 true DE3144004C2 (de) | 1985-11-14 |
Family
ID=15631101
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE3144004A Expired DE3144004C2 (de) | 1980-11-05 | 1981-11-05 | Elektronische Registrierkasse |
Country Status (4)
| Country | Link |
|---|---|
| US (1) | US4503503A (de) |
| JP (1) | JPS5842499B2 (de) |
| DE (1) | DE3144004C2 (de) |
| GB (1) | GB2088599B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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Families Citing this family (34)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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