DE3144067A1 - Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber - Google Patents

Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber

Info

Publication number
DE3144067A1
DE3144067A1 DE19813144067 DE3144067A DE3144067A1 DE 3144067 A1 DE3144067 A1 DE 3144067A1 DE 19813144067 DE19813144067 DE 19813144067 DE 3144067 A DE3144067 A DE 3144067A DE 3144067 A1 DE3144067 A1 DE 3144067A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
water
solid
solids
line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Withdrawn
Application number
DE19813144067
Other languages
English (en)
Inventor
Bernd Ing.(grad.) 5880 Lüdenscheid Funke
Max Ing.(grad.) 4630 Bochum Kuhn
Manfred Dipl.-Ing. 4600 Dortmund Mitze
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
WESTFAELISCHE BERGGEWERKSCHAFT
RAG AG
Original Assignee
WESTFAELISCHE BERGGEWERKSCHAFT
Ruhrkohle AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by WESTFAELISCHE BERGGEWERKSCHAFT, Ruhrkohle AG filed Critical WESTFAELISCHE BERGGEWERKSCHAFT
Priority to DE19813144067 priority Critical patent/DE3144067A1/de
Publication of DE3144067A1 publication Critical patent/DE3144067A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G53/00Conveying materials in bulk through troughs, pipes or tubes by floating the materials or by flow of gas, liquid or foam
    • B65G53/30Conveying materials in bulk through pipes or tubes by liquid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Verfahren zum Einschleusen von Feststoffen
  • in hydraulische Fördersysteme und Doppelbehälteraufgeber Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Einschleusen von hydraulisch zu förderndem, heterogenem Feststoff, bei dem der Feststoff abwechselnd im Niederdruckbereich in mit Wasser gefüllte Behälter gefüllt und dann im Hochdruckbereich aus diesen in die Rohrleitung gefördert wird. Die Erfindung betrifft weiter eine Vorrichtung zum gleichmäßigen Einschleusen von Feststoff in Rohrleitungen, bestehend aus j eweils zwei mit der Förderleitung und der Druckwasserleitung verbindbaren, vertikal stehenden Behältern, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens.
  • Der hydraulische Transport von Feststoffen sowohl in der Horizontalen wie auch in der Vertikalen ist bekannt. Zum Einschleusen von Feststoffen in eine derartige Rohrleitung sind zwei Behälter eingesetzt worden, die abwechselnd gefüllt und entleert werden. Um ausreichende Entfernungen überwinden zu könllerl, muß ein entsprechender Wasserdruck und eine ausreichende Wassermenge zur Verfügung stehen. Weiter muß eine gleichmäßige Einschleusung des Feststoffes gewährleistet sein, um Verstopfer in der anschließenden Rohrleitung zu vermeiden.
  • Bekannt ist es, in den Behältern gespeicherte Feststoffe mit Schnecken in Rohrleitungen einzuschleusen. Nachteilig dabei ist, daß das Wasser zum Ausgleich des geförderten Feststoffvolumens durch die Schnecke hindurch in den Behalter strömen muß. Nachteilig sind weiter die Umschaltzeiten, die letztlich Totzeiten von bis zu 40 % bedingen. Zur Vermeidung derartiger Nachteile ist es auch bekannt, die Behälter in eine Schräglage zu bringen, ohne daß damit ein gleichmäßiger Austrag wirksam sichergestellt werden kann. Nachteilig bei beiden Einschleuseverfahren ist, daß der Feststoff durch einen Bypaß dem Druckwasserstrom zugemischt wird. Dabei hat es sich herausgestellt, daß diese Zumischung nicht ausreichend kontinuierlich erfolgt. Als nachteilig hat sich darüber hinaus die Größe von 12 bis 30 m und die notwendige Umschaltzeit erwiesen.
  • Schon allein wegen der Größe der Behälter ist ein Einsatz derartiger Einrichtungen unter Tage beispielsweise beim Streckenvortrieb oder beim Schachtbohren nicht möglich. Gerade bei derartigen Einsatzfällen ist es dann aber wegen der geringen einsetzbaren Behältergrößen um so problematischer, ein kontinuierlich flie-Endes Feststoff/Wasser-Gemisch herzustellen und mit dem notwendigen Druck in die Rohrleitung hineinzugeben.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein kontinuerlich und weitgehend verstopferfrei arbeitendes Einschleuseverfahren für grobkörnigen und heterogenen Feststoff, sowie eine zur Durchführung des Verfahrens geeignete, mobile Vorrichtung zu schaffen.
  • Die Aufgabe wird gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß beim Einfüllen des Feststoffes in den Behälter ein Feststoff/Wasser-Verhältnis von etwa 1:1 eingestellt wird, das beim Austragen durch gezielte Druckwasserzugabe auf vorzugsweise 1:3 erhöht wird.
  • Bei einem derartigen Verfahren kann mit Hilfe zweier niedrigbauender und mobiler Behälter auch ein heterogener Feststoff kontinuierlich in die Rohrleitung eingespeist und hydraulisch gefördert werden. Durch Wahl und Einstellung der Druckwasserzugabe kann das Verhältnis auf 1:3 oder aber auch auf ein anderes Verhältnis gebracht werden, je nach dem in welcher Korngröße und Zusammensetzung der Feststoff vorliegt. Der kontinuierliche Betrieb ist bei einem derartigen Verfahren gegeben, weil der Füllvorgang in einer wesentlich kürzeren Zeit durchgeführt werden kann, als der Austragsvorrang. Dabei werden alle für den Dauerbetrieb erforderlichen Steuervorgänge in den Fülltakt hineingelegt, so daß die Zeit für das Steuern, Füllen und nochmalige Steuern genau der Austragszeit entspricht.
  • Eine gute Durchmischung und ein gleichförmiges Gemisch beim Austragen wird erfindungsgemäß dadurch sichergestellt, daß das Druckwasser gleichzeitig oben und unten in den Behälter eingefügt wird.
  • Zusatzlich ist vorgesehen, daß das Feststoff/Wasser-Gemisch bei der Druckwasserzugabe bzw. beim Austragen in Rotationsbewegung versetzt und gehalten wird. Dadurch wird auch ein zur Brückenbildung neigender Feststoff so mit dem Wasser vermischt und in Bewegung gehalten, daß ein gleichmäßiger Austrag sichergestellt ist.
  • Zur Durchführung des Verfahrens dient eine Vorrichtung, die aus zwei jeweils mit der Förderleitung und der Druckwasserleitung verbindbaren, vertikal stehenden Behältern besteht, die aufgrund ihrer Abmessungen ohne weiteres sowohl für den Streckenvortrieb wie auch für das Schachtbohren und ähnliche Arbeiten eingesetzt werden können. Dabei ist zur Erzielung eines gleichfömigen gut förderbaren Gemisches vorgesehen, daß oberhalb der abwechselnd an die Druckwasserleitung und die Förderleitung bzw. die Feststoffzuführung und die Überschußwasserleitung angeschlossenen Behälter ein der Feststoffzuführung zugeordnete Zuteileinrichtung mit mengenmäßiger und zeitlicher Dosierung vorgesehen und daß im Bereich des oberen Randes und des Bodens eine Druckwasserleitung eingeführt ist. Eine derartige Vorrichtung kann der Feststoff bis zum Erreichen des Feststoff/Wasser-Verhältnisses von 1:1 gleichmäßig in den nicht unter Druck stehenden Behälter eingeführt werden, wobei das verdrängte Wasser über die Überschußwasserleitung entweichen und in einem Wasserspeicher aufgefangen werden kann. Während des Füllens des einen Behälters und der beiden notwendigen Schaltzeiten wird der andere Behälter bereits entleert. Sowie der andere Behälter entleert ist, wird der erste Behälter an die Druckwasserleitung und die Förderleitung angeschlossen und dann entleert. Um sicherzustellen, daß beim Einfüllen des Feststoffes in den Behälter jeweils nur Klarwasser über die Überschußwasserleitung verdrängt wird, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß der Zuteileinrichtung ein Einfüllstutzen nachgeordnet ist, der sich in dem Behälter nach unten erweitert. Dabei ist es zweckmäßig, daß der Einfüllstutzen eine etwa einem Viertel der Behälterhöhe entsprechende Länge aufweist. Je nach Art des Feststoffes und seiner Zusammensetzung kann die Einfüllänge des Einfüllstutzens variiert werden, wozu dieser Stutzen verschiebbar am oberen Rand des Behälters gelagert ist.
  • Die vorteilhaft Rotationsbewegung des Feststoff/Wasser-Gemisches bei Einleitung des Druckwassers und Abführung des Gemisches in die Förderleitung wird gemäß einer Ausbildung der Erfindung erreicht, in dem die untere Druckwasserleitung und die Förderleitung tangential in den nach unten konisch zulaufenden Behälter eimündend hineingeführt sind. Die obere Druckwasserleitung kann entweder radial oder auch tangential eingeführt sein.
  • Zur Vergleichmäßigung des Austrages und Einhaltung des gewünschten Feststoff/Wasser-Verhältnisses sind im konischen Teil des Behälters ein mittig auf dem Boden stehender, nach oben spitz zulaufender Dorn und ein spiralförmiges Leitblech angeordnet. Durch entsprechende Anordnung des Dorns bzw. des spiralförmigen Leitbleches wird der die untere tangential angeordnete Druckwasserleitung verlassende Wasserstrom zielgerichtet und unter Mitnahme entsprechender Feststoffmengen verwirbelt und dabei in Richtung Auslauf- bzw. Förderleitung geführt. Zur Verhinderung von Brückenbildung und Verstopfern und zur Freihaltung der auf dem Behälterboden angeordneten Rohranschlüsse für die Druckwasserleitung und die Förderleitung ist es zweckmäßig, oberhalb des konischen Teils ein weiteres, nach unten trichterförmig ausgebildetes Leitblech anzuordnen.
  • In vorteilhafter Weise kann die Druckwassermenge zwischen der oberen und unteren Druckwasserleitung so reguliert werden, daß das gesamte Feststoffvolumen im richtigen Förderverhältnis in die Förderleitung gebracht wird, in dem an den Eingangsstutzen oben und unten am Behälter dem Schieber nachgeordnete Druckwasserschieber angeordnet sind. Während über den Schieber selbst der Fördervorgang reguliert wird, soll über die Druckwasserschieber das Verhältnis von Feststoff/Wasser eingestellt und eingehalten werden.
  • Der technische Fortschritt der vorliegenden Erfindung ist insbesondere darin zu sehen, daß ein auch im untertägigen Bergbau für verschiedene Einsatzfälle geeignetes Verfahren und eine mobile Vorrichtung geschaffen sind, die eine kontinuierliche Einschleusung des Feststoffes in Rohrleitungen sichern. Darüber hinaus ist die Vorrichtung so störungssicher gestaltet, daß auch bei ungünstigem Feststoff ein gleichmäßiges Gemisch zu erhalten und in die Förderleitung zu drücken ist. Vorteilhaft ist weiter, daß sowohl das Verfahren wie auch die Vorrichtung an geänderte Verhältnisse ohne großen Aufwand angepaßt werden können.
  • Die Erfindung wird nachfolgend anhand der Figuren in der Zeichnung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine schematisierte Gesamtansicht der mit Doppelbehalteraufgeber bezeichneten Vorrichtung, Fig. 2 einen Behälter im Längsschnitt und Fig. 3 einen Querschnitt des Behälters im Bereich des konischen Teils.
  • Fig. 1 zeigt die Behälter 1 und 2 mit den zugehörigen Leitungen, Schiebern und Zuteilungseinrichtungen. Jeder der beiden Behälter 1, 2 ist mit der Förderleitung 3 bzw. der Druckwasserleitung 4 sowie mit der Feststoffzuführung 5 und der Überschußwasserleitung 6 zu verbinden. Hierzu dienen die Schieber 8, 9, 11 bzw. die Zuteileinrichtung 12.
  • Die Verbindung der Behälter 1, 2 mit der Förderleitung 3 bzw. der Druckwasserleitung 4 bzw. den anderen Leitungen bzw. Zuführungen erfolgt jeweils in vier Takten. Beim ersten Takt steht der Behälter 1 nach Beendigung des letzten Fördervorganges und Schließen des Schiebers 8 voll klaren Wassers und unter Hochdruck. Nach Schließen des Schiebers 9 wird durch Öffnen des Bypasses 10 zum Schieber 11 der Behälterdruck entlastet und der Schieber 11 selbst geöffnet.
  • Damit beginnt der zweite Takt nämlich das Füllen. Nach Öffnen bzw.
  • einstellen der Zuteileinrichtung 12 wird die dosierte Feststoffmenge in den Behälter 1 eingefüllt. Das dabei verdrängte klare Wasser, welches dem Volumen des eingefüllten Feststoffes entspricht gelangt in den Wasserspeicher 14, von wo es wahlweise abgeleitet oder beispielsweise für das Schachtbohren durch eine Kombination von Pumpe und Rückschlagklappe der entsprechenden Treibwasserleitung zugeführt wird. Der Wasserspiegel im Wasserspeicher 14 wird so hoch gehalten, daß der Behälter 1 nach dem Füllvorgang sicher entlüftet ist.
  • Der dritte Takt beinhaltet verschiedene Steuervorgänge, wobei nach Beendigung des Fülltaktes zunächst die Zuteileinrichtung 12 geschlossen bzw. abgestellt und der Schieber 11 geschlossen wird.
  • Durch Öffnen des Bypasses 15 zum Schieber 9 wird der Behälter 1 auf Hochdruck gebracht, so daß dann der Schieber 9 selbst unter Vermeidung von Druckschlägen geöffnet werden kann. Der Behälter 1 ist nun bereit für den vierten, den Fördertakt.
  • Sobald der Fördertakt im Behälter 2 beendet ist, wird dessen Schieber 8 geschlossen und gleichzeitig der Schieber 8 des förderbereiten Behälters 1 so geöffnet, daß ein gleichmäßiger Übergang der Förderung vom Behälter 2 zum Behälter 1 gewährleistet ist. Für das Austragen des Feststoffes steht nun die ganze Zeit zur Verfügung, in welcher beim Behälter 2 nach Schließen der Schieber 8 , 9 die Takte 1 bis 3 ablaufen.
  • Dem Schieber 8 sind jeweils Druckwasserschieber 16, 17 nachgeschaltet, die im Bereich der Einfüllstutzen 19 in die obere Druckwasserleitung 20 bzw. die untere Druckwasserleitung 21 eingeschaltet sind.
  • Fig. 2 zeigt einen Schnitt durch den gesamten Behälter 1 mit seinen wichtigsten Bauteilen. Durch die Zuteileinrichtung 12 und den Rand 18 des Behälters 1 hindurch ist ein Einfüllstutzen 19 vorgesehen. Dieser weitet sich im Behälter trichterförmig auf und wird so weit hineingeführt, daß das beim Einfüllen des Feststoffes durch den Schieber 11 entweichende Wasser frei von Feststoff ist, denn zu Beginn des Austragevorganges steht der Behälter 1 ja voll klaren Wassers.
  • Im unteren, konisch ausgebildeten Teil 23 des Behälters 1 sind die im Boden 22 erforderlichen Rohranschlüsse so angeordnet, daß die untere Druckwasserleitung 21 durch das Leitblech 24 und die Austragsöffnung 28 zur Förderleitung 3 durch das spiralförmige Leitblech 26 so abgedeckt sind, daß beim Feststoffeinfüllen (Takt 2) kein Feststoff in die Rohröffnungen gelangen kann.
  • Der in der Mitte des konischen Teiles 23 angeordnete Dorn 25 bewirkt, daß sich beim Austrasvorgang (Takt 4) durch das einströmende Druckwasser zwangsläufig eine Rotationsbewegung einstellt, durch welche der in ihrer Strömungsrichtung befindliche Feststoff in die Förderleitung 3 geleitet wird. Da von dem oberhalb des gebunkerten Feststoffes angeordnete obere Druckwasserleitung 20 ebenfalls Druckwasser zugeführt wird, ist sichergestellt, daß der Rotationsbewegung ständig neuer Feststoff zugeführt wird. Durch entsprechende Dossierung des durch die oben und unten zugeführte Druckwassermenge bei Einstellung der den Eingangsstutzen 27 zugeordneten Druckwasserschiebern 16, 17 kann das gewünschte Feststoff/Wasser-Verhältnis eingestellt werden In der Draufsicht (Fig. 3) auf den unteren, konischen Teil 23 des Behälters 1 ist die tangentiale Anordnung des Druckwasserrohres 21 und der Förderleitung 3, sowie das zwischen ihnen angeordnete Leitblech 26 zu erkennen. In Verbindung mit dem Dorn 25 wird durch diese Anordnung die für den gleichmäßigen Trübeaustrag erforderliche Rotationsbewegung erzielt.
  • 1 Behälter 2 Behälter 3 Förderleitung 4 Druckwasserleitung 5 Feststoffzuführung 6 Überschußwasserleitung 8 Schieber (zu 3) 9 Schieber (zu 4) 10 Bypaß 11 Schieber (zu 6) 12 Zuteileinrichtung 14 Wasserspeicher 15 Bypaß (zu 9) 16 Druckwasserschieber 17 Druckwasserschieber 18 Rand 19 Einfüllstutzen 20 obere Druckwasserzuleitung 21 untere Druckwasserzuleitung 22 Boden (zu 1) 23 Konischer Teil (zu 1) 24 Leitblech 25 Dorn 26 Leitblech 27 Eingangsstutzen 28 Austrittsöffnung -(zu 3) Leerseite

Claims (10)

  1. Verfahren zum Einschleusen von Feststoffen in hydraulische Fördersysteme und Doppelbehälteraufgeber Patentansprüche: 1. Verfahren zum Einschleusen von hydraulisch zu förderndem, heterogenem Feststoff, bei dem der Feststoff abwechselnd im Niederdruckbereich in mit Wasser gefüllte Behtilter gefüllt und dann im Hochdruckbereich aus diesen in die Rohrleitung gefördert wird, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß beim Einfüllen des Feststoffes in den Behälter ein Feststoff/Wasser-Verhältnis von etwa 1:1 eingestellt wird, daß beim Austragen durch gezielte Druckwasserzugabe auf vorzugsweise 1:3 erhöht wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwasser gleichzeitig oben und unten in den Behälter eingeführt wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Feststoff/Wasser-Gemisch bei der Druckwasserzugabe bzw. beim Austragen in Rotationsbewegung versetzt und gehalten wird.
  4. 4. Vorrichtung zum gleichmäßigen Einschleusen von Feststoff in Rohrleitungen, bestehend aus jeweils zwei mit der Förderleitung und der Druckwasserleitung verbindbaren, vertikal stehenden Behältern, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis Anspruch 3, d a d u r c h g ek e n n z e i c h n e t, daß oberhalb der abwechselnd an die Druckwasserleitung (4) und die Förderleitung (3) bzw.
    die Feststoffzuführung (5) und die Überschußwasserleitung (6) angeschlossenen Behälter (1, 2) eine der Feststoffzuführung zugeordnete Zuteileinrichtung (12) mit mengenmäßiger und zeitlicher Dosierung vorgesehen und daß im Bereich des oberen Randes (18) und des Bodens (22) eine Druckwasserleitung (20, 21) eingeführt ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuteileinrichtung (12) ein Einfüllstutzen (19) nachgeordnet ist, der sich in dem Behälter (1, 2) nach unten erweitert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfüllstutzen (19) eine etwa einem Viertel der Behälterhöhe entsprechende Länge aufweist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Druckwasserleitung (21) und die Förderleitung (3) tangential in den nach unten konisch zulaufenden Behälter (1, 2) einmündend hingeführt sind.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 4 und Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß im konischen Teil (23) des Behälters (1, 2) ein mittig auf dem Boden (22) stehender, nach oben spitz zulaufender Dorn (25) und ein spiralförmiges Leitblech (26) angeordnet sind.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 4, Anspruch 7 und Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des konischen Teils (23) ein weiteres, nach unten trichterförmig ausgebildetes Leitblech (24) angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß an den Eingangsstutzen (27) oben und unten am Behälter (1, 2) dem Schieber (9) nachgeordnete Druckwasserschieber (16, 17) angeordnet sind.
DE19813144067 1981-11-06 1981-11-06 Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber Withdrawn DE3144067A1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813144067 DE3144067A1 (de) 1981-11-06 1981-11-06 Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE19813144067 DE3144067A1 (de) 1981-11-06 1981-11-06 Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE3144067A1 true DE3144067A1 (de) 1983-05-26

Family

ID=6145749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19813144067 Withdrawn DE3144067A1 (de) 1981-11-06 1981-11-06 Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE3144067A1 (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370369A1 (de) * 1988-11-22 1990-05-30 HERMANN WALDNER GMBH & CO. Käsebruch-Förderanlage
DE3928174A1 (de) * 1989-08-08 1991-02-28 Mo Geologorazvedocnyj I Im Ser Vorrichtung zur spuelfoerderung von schuettguetern
WO2009081422A1 (en) * 2007-12-20 2009-07-02 Ariostea S.P.A. A plant for transporting loose solid material

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0370369A1 (de) * 1988-11-22 1990-05-30 HERMANN WALDNER GMBH & CO. Käsebruch-Förderanlage
DE3928174A1 (de) * 1989-08-08 1991-02-28 Mo Geologorazvedocnyj I Im Ser Vorrichtung zur spuelfoerderung von schuettguetern
DE3928174C2 (de) * 1989-08-08 1998-03-26 Merpro Tortek Ltd Vorrichtung zur Spülförderung von Schüttgütern
WO2009081422A1 (en) * 2007-12-20 2009-07-02 Ariostea S.P.A. A plant for transporting loose solid material

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2122858C3 (de) Einrichtung zum pneumatischen Bilden und Fördern von durch Druckluftpolster voneinander getrennten Materialpfropfen in einer Leitung
EP0595784A1 (de) Verfahren zur dosierten Abgabe von Flüssigfutter an mehrere Abgabestellen und Anlage zur Durchführung des Verfahrens
DE3144067A1 (de) Verfahren zum einschleusen von feststoffen in hydraulische foerdersysteme und doppelbehaelteraufgeber
DE2907011A1 (de) Vorrichtung zum befuellen eines sackes
EP1588963B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur pneumatischen Förderung von Schüttgut
DE10161591B4 (de) Verfahren zur automatischen Entleerung und Neubefüllung von Granulattrichtern zur Produktionsumstellung
DE2916422A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum foerdern von pulverfoermigem gut
EP0564807A1 (de) Vorrichtung zum Fördern oder Dosieren von viskosen Massen
DE2328496A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum beschleunigten eindosieren von schuettguetern in pneumatische foerderleitungen
DE4328071A1 (de) Vorrichtung zur Entnahme von schwerfließenden Schüttgütern aus einem Silo
DE2819726A1 (de) Schwerkraftmischer fuer pulverfoermiges bis koerniges gut
EP0519114B1 (de) Verfahren und Fütterungseinrichtung zum Zubereiten und Zuführen von pumpfähigem Viehfutter zu Verbraucherstellen
DE20100783U1 (de) Vorrichtung zum Dosieren und Fördern von Schüttgütern
DE3623727C2 (de)
DE102004051196A1 (de) Verfahren zum kontrollierten Befüllen und Entleeren von Granulattrichtern bei Extrusionsanlagen
DE3307117A1 (de) Vorrichtung zum herstellen von kraftfutter
DE3144592A1 (de) Aufgabestation zur aufgabe von rieselfaehigem foerdergut mittels druckluft in die rohrleitung einer pneumatischen foerderanlage
DE4480790C1 (de) Vorrichtung zum Wiederaufbereiten von Restbeton mit einer Förderschnecke
DE2906316C2 (de) Rohrkammeraufgeber zum hydraulischen Transport körnigen Materials
DE3526841A1 (de) Vorrichtung zum austragen, insbesondere dosieren von pulverfoermigem oder koernigem material aus einem vorratsbehaelter
DE2404367A1 (de) Verfahren und einrichtung zum herstellen von fertigbeton
DE7022424U (de) Pneumatische Fördereinrichtung für feinkörnige oder staubförmige Schüttgüter
DE202008001992U1 (de) Dosiereinrichtung
DE2524262A1 (de) Pneumatische misch- und abfoerderanlage fuer fliessfaehige schuettgueter
EP1437282A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Befüllen eines Vorratsbehälters eines Fahrzeuges mit Bremssand oder dergleichen Schüttgut

Legal Events

Date Code Title Description
8141 Disposal/no request for examination