DE3144096C2 - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE3144096C2 DE3144096C2 DE19813144096 DE3144096A DE3144096C2 DE 3144096 C2 DE3144096 C2 DE 3144096C2 DE 19813144096 DE19813144096 DE 19813144096 DE 3144096 A DE3144096 A DE 3144096A DE 3144096 C2 DE3144096 C2 DE 3144096C2
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- actuator
- locking
- throttle
- locking member
- control shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 230000003313 weakening effect Effects 0.000 claims description 3
- 108090000623 proteins and genes Proteins 0.000 claims 1
- 239000007858 starting material Substances 0.000 description 3
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 description 2
- 241000388002 Agonus cataphractus Species 0.000 description 1
- 230000009286 beneficial effect Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000000994 depressogenic effect Effects 0.000 description 1
- 239000000446 fuel Substances 0.000 description 1
- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D11/00—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
- F02D11/02—Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by hand, foot, or like operator controlled initiation means
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Throttle Valves Provided In The Intake System Or In The Exhaust System (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Gashebel-Schaltvorrichtung nach
dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Mit dieser Schaltvorrichtung gemäß der DE-OS 25 09 443 kann die Öff
nungsweite der Drosselklappe verstellt und über einen mit
der Schaltwelle verbundenen Starterhebel eine Starterklappe
geöffnet und geschlossen werden. Durch Drehen der Schaltwelle
mit dem Betriebsartenschalter durchläuft dieser nacheinander eine Stopstellung,
eine Leerlaufstellung, die einer Betriebsstellung entspricht,
sowie eine Startstellung (Warmstart- oder Kaltstart
stellung) die ihrerseits etwa einer Halbgasstellung entspricht.
In der Betriebsstellung ist das Stellglied mit dem Gashebel
über ein Gashebelgestänge verriegelt. Diese Verriegelung kann
nur durch Betätigen des Gashebels gelöst werden.
Der Schalter kann also nur
dann aus der Start- in die Stopstellung überführt werden,
wenn zuvor der Gashebel gedrückt worden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gashebel-Schaltvorrich
tung derart weiterzuentwickeln, daß der Schalter aus seiner Startstellung
(Halbgasstellung) unmittelbar in die Stopstellung bewegt werden
kann.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale
des Patentanspruchs 1 gelöst.
Beim Verstellen des Schalters aus der Startstellung
in die Stopstellung gibt der federnde Teil unter der auf ihn wirkenden Kraft federnd nach,
wodurch die Verriegelung zwischen dem Stellglied und dem Arretierglied gelöst wird
und der Schalter ohne weiteres in die
Stopstellung weiterbewegt werden kann. Die Stop
stellung der Vorrichtung kann also ohne Betätigung des Gashebels
auf kürzestem Weg erreicht werden, was zum raschen Abstellen insbesondere einer
Motorkettensäge vorteilhaft ist und die Sicherheit erhöht. Hierzu zählt
auch, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Umschaltung von der
Startstellung in die Stopstellung
einfacher und damit auch schneller ist, weil der Gashebel nicht
zuvor betätigt werden muß.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren
Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen, in denen nach
folgend im einzelnen beschriebene verschiedene Ausführungsbeispiele der
Erfindung dargestellt sind.
Es zeigt
Fig. 1 im Teilschnitt eine Motorkettensäge in Seitenansicht mit der erfindungs
gemäßen Gashebel-Schaltvorrichtung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung die Schaltvorrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung die Schaltvorrichtung nach Fig. 1 in Sei
tenansicht in verschiedenen Schaltstellungen,
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung eine Seitenansicht eines zweiten Aus
führungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schaltvorrich
tung in Startstellung,
Fig. 5 bis 7 drei weitere Ausführungsbeispiele von Schaltvor
richtungen in Darstellungen entsprechend Fig. 4,
Fig. 8 in Draufsicht einen vergrößerten Teilausschnitt der Schaltvorrichtung nach Fig. 7,
Fig. 9 bis 11 weitere Ausführungsbeispiele
erfindungsgemäßer Schaltvorrichtungen in Darstellungen
entsprechend Fig. 4.
Fig. 1 zeigt die Anordnung einer erfindungsgemäßen Gashebel-Schaltvorrichtung,
in einer Motorkettensäge, mit der die
Kraftstoffzufuhr eines Vergasers 1 regelbar ist. Dem Vergaser
1 ist eine um eine Welle 2 schwenkbare Drosselklappe 15 zugeord
net, die mit einem Gashebel 3 über ein Gashebelgestänge 4 ver
bunden ist. Der Gashebel ist mit einer Schwenkachse 5 in
einem Griffrahmen 6 der Motorkettensäge schwenkbar gelagert,
so daß er über die Unterseite 7 des Griffrahmens 6 ragt. Ihm
ist eine Gashebelsperre 8 zugeordnet, die sich mit einer zur
Achse 5 des Gashebels und zur Welle 2 der Starterklappe 15
parallelen Schwenkachse 9 im Griffrahmen 6 abstützt und über
den Griffrahmen nach oben ragt. Die Gashebelsperre 8 und der
Gashebel 3 sind in ihrer einer Betriebsstel
lung (Leerlaufstellung) entsprechenden Lage durch eine Feder 10 feder
belastet. Damit der Gashebel 3 aus seiner Betriebsstellung
in eine der Offenstellung der Drosselklappe entsprechende
Startstellung (Halbgasstellung) verschwenkt werden kann, muß zuvor die Gas
hebelsperre 8 niedergedrückt werden.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weist der Gashebel 3 ein Arretierglied 11 auf, das in der
etwa einer Halbgasstellung der Motorkettensäge entsprechen
den Startstellung mit einem Stellglied 12 in Eingriff ist.
Dieses ist über einen mit einer Schaltwelle 13 einstückigen
Schalter 14 verschwenkbar. Die Schaltwelle
liegt parallel zu den Schwenkachsen 5 und 9 des Gashebels 3
und der Gashebelsperre 8. Bei der Ausführungsform nach den
Fig. 1 bis 3 ist das Stellglied 12 einstückig mit
der Schaltwelle 13 und das Arretierglied 11 einstückig mit
dem Gashebel 3 ausgebildet.
In Fig. 3 sind links oben verschiedene Stellungen des Schalters 14 schematisch gezeigt.
Aus einer Stopstellung (gestrichelte Linie) wird der Schalter 14 zusammen mit der Schaltwelle 13 um deren Achse
13 in Pfeilrichtung 16 verschwenkt. Der Schalter 14 wird so in eine
Betriebsstellung (strichpunktierte Linie) oder - durch weiteres Verschwenken - in die Startstellung
(ausgezogene Linie) überführt. Das einstückig mit der
Schaltwelle 13 ausgebildete Stellglied 12 wird dabei zusammen mit dem Schalter 14 in gleicher
Schwenkrichtung in die entsprechenden Lagen verstellt.
In der Betriebsstellung
haben die Gashebel 3 und die Gashebelsperre 8 die mit gestri
chelten Linien dargestellte Lage, in die sie durch die Feder
10 belastet sind. Der etwa L-förmige Stellhebel 12 liegt in
seiner Stopstellung mit seinem freien Ende 17 seines kürzeren
Schenkels 18 mit Abstand oberhalb des Gashebels 3, während
er in der Betriebsstellung mit seinem freien Ende 17 an einer
etwa teilkreisförmig gekrümmten Rückenfläche 19 des Arretiergliedes 11 anliegt.
Das Arretierglied 11 ist als im Querschnitt rechteckförmige Rastnase ausgebildet.
Aus dieser Betriebsstellung kann der Schalter 14
nicht ohne gleichzeitige Betätigung der Gas
hebelsperre 8 weiter nach unten in die Startstellung verschwenkt
werden, weil der Gashebel 3 gegenüber der Gashebelsperre 8
anschlagbegrenzt ist. Als Anschlagfläche weist der Gashebel 3
eine Stirnfläche 20 auf, die an einem rückwärtigen, mit großem
Krümmungsradius gekrümmten Rand 21 einer nach oben offenen,
etwa U-förmigen Aussparung 22 vorgesehen ist. Als Gegenan
schlagfläche ist eine Stirnfläche 23 eines nasenartigen Fortsatzes 24
der Gashebelsperre 8 vorgesehen. Der Gashebel 3 und die Gas
hebelsperre 8 sind jeweils zweiarmige Hebel, wobei das Arre
tierglied 11 und der Nasenfortsatz 24 auf der einem Sägeschwert
30 (Fig. 1) der Motorkettensäge zugewandten Seite
liegen.
Bevor das Stellglied 12 aus der Betriebsstellung in die Start
stellung verschwenkt werden kann, muß zunächst
die Gashebelsperre 8 gedrückt werden. Ihre Gegenanschlagfläche
23 gelangt hierbei außer Eingriff mit der Anschlagfläche 20,
wobei der Nasenfortsatz 24 in die Aussparung 22 des Gashebels 3
geschwenkt wird (ausgezogene Linien in Fig. 3). Nun kann
der Gashebel 3 verschwenkt werden,
so daß das freie
Ende 17 des Stellgliedes 12 das Arretierglied überfahren
kann, wenn das Stellglied 12 durch den Schalter 14 weiter in Pfeilrich
tung 16 in die Startstellung verschwenkt wird. Die Start
stellung ist dann erreicht, wenn das Arretierglied 11 mit seinem als
teilkreisförmig abgerundete Rastnase ausgebildeten Ende
11′ in eine zugewandte entsprechend ausgebildete Rastausnehmung 25 des Stellgliedschenkels 18
einrastet.
Das Stellglied 12 ist in Richtung auf seine
Betriebsstellung entgegen der Pfeilrichtung 16 durch eine Zugfeder 27 kraftbeaufschlagt. Die Zugfeder 27 greift
an einem entsprechenden Ansatz 26
der Schaltwelle 13 an.
Infolge der Rückstellkraft der Feder 27 wird die Schaltwelle
13 mit dem Stellglied 12 selbsttätig in die Betriebsstellung zurückge
schwenkt, wenn durch Betätigen des Gashebels 3 das freie
Ende 11′ des Arretiergliedes 11 aus der Rastausnehmung 25 des
Stellgliedes 12 freikommt.
In Fig. 2 ist gezeigt, daß in der Stopstellung
ein im Ansatz 26 gelagerter Kontakt
stift 28 an einer gehäusefesten Kontakt
feder 31 anliegt, die ihrerseits an Masse 32 liegt. Über ein
Kabel 29 ist die Zündung am Kontaktstift 28 angeschlossen, so daß infolge des Kurzschlusses bei Anlage
an der Kontaktfeder 31 der Motor stillgesetzt ist. Die Kontakt
feder 31 und der Ansatz 28 sind so ausgebildet, daß sie in
dieser Kurzschlußstellung durch Rastung aneinandergehalten
sind. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Verstellen des Schal
ters 14 in die Betriebs- oder sogar Startstellung ausgeschlossen, so daß die Ma
schine nicht unbeabsichtigt anlaufen kann.
Um die Motorkettensäge bei Gefahr in kürzester Zeit und ohne Betätigung
des Gashebels ausschalten zu können,
muß die Rastverbindung zwischen
dem Arretierglied 11 und dem Stellglied 12,
allein durch Betätigen des Schalters
14 gelöst werden können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 wird dies dadurch
erreicht, daß beim Drehen des Schalters 14 entgegen der Pfeilrichtung
16 der elastisch biegbare Schenkel 18 des Stellgliedes 12
in Richtung 33 federt,
wodurch die Rastnase 11′ des Arretiergliedes 11 aus der Rast
ausnehmung 25 herausgleitet und das Stellglied 12 freigibt.
Hierbei wird die Schwenkbewegung des Schalters 14 entgegen Pfeilrichtung 16 durch die
Rückstellkraft der Feder 27 unterstützt.
Da der kurze Schenkel 18 des Stellgliedes 12 im Vergleich zum
langen, an die Schaltwelle 13 anschließenden Schenkel 35 nur
geringfügig kürzer ist und um die Achse 13′ teilkreisförmig
mit großem Krümmungsradius gekrümmt verläuft, läßt er sich unter
Einwirkung des Arretiergliedes 11 mit relativ geringem Kraftauf
wand elastisch biegen.
Die Schaltvor
richtung nach Fig. 4 weist ein Arretierglied 11 a auf, das
etwa radial zur Gashebelachse 5 a verläuft
und in seiner an
die Achse 5 a anschließenden Hälfte die Rastausnehmung 25 a
aufweist. Das Stellglied 12 a verläuft als federnder Schenkel 18 a
bogenförmig mit großem Krümmungsradius.
Es ist etwa gleich lang wie der lange Schenkel 35 des Stell
gliedes gemäß Fig. 3, seine Länge ist etwa um ein Drittel
größer als der Durchmesser der Schaltwelle 13 a. Beim Ver
schwenken des Schalters 14 bzw. beim Drehen
der Schaltwelle 13 a in Pfeilrichtung 34 wird das Stellglied 12 a unter der Gegenkraft
des Arretiergliedes 11 a in Pfeilrichtung 33 a elastisch verformt,
wobei das freie abgerundete Ende 17 a aus der Rastausneh
mung 25 a gleitet. Das Stellglied 12 a kann ohne besonderen
Kraftaufwand in Richtung 33 a ausweichen, zumal es in dersel
ben Richtung gekrümmt ist.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das Stellglied 12 b durch ein Federblech ge
bildet, daß mit einem geraden Mittelteil 36 in einem die
Schaltwelle 13 b radial durchsetzenden Schlitz 37 liegt. Der Mit
telteil 36 ist an beiden Enden in entgegengesetzter Richtung
abgewinkelt, wobei die Enden 38 und 18 b gekrümmt verlaufen.
Das Ende 38 hat gleichen Krümmungsradius wie die Mantelfläche
der Schaltwelle 13 b und liegt in montierter Stellung des
Federbleches 12 b an ihr an. Der übrige, das Ende 18 b auf
weisende Teil hat etwa gleiche Form wie das Stellglied 12
nach den Fig. 1 bis 3. Entsprechend weist das Ende 18 b einen
mit Abstand von einer freien Stirnfläche 39 liegenden ge
krümmten Abschnitt auf, der die Rastausnehmung 25 b bildet.
Der Rastausnehmung 25 b ist das Arretierglied 11 b zugeord
net, welches entsprechend dem Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 ausgebildet ist
und eine Rastnase 11′ b aufweist. Beim Drehen der Schaltwelle 13 b in Pfeilrichtung 34 weicht
das federnde Ende 18 b
elastisch in Richtung 33 aus, wodurch seine Rastnase
11′ b aus der Rastausnehmung 25 b freikommt und die Schaltwelle
13 b weiter in Richtung 34 in die Stopstellung gedreht werden
kann.
Das Stellglied 12 c gemäß der Ausführungsform nach Fig. 6
ist etwa als U-förmige Platte ausgebildet, deren Schenkel 40 und 41 die
Schaltwelle 13 c mit abgewinkelten Enden 42 und 43 und gekrümm
ten Innenflächen 44 und 45 teilweise umgreifen und vorzugs
weise unter elastischer Vorspannung an der Schaltwelle anlie
gen. Der die Schenkel verbindende Quersteg 46 des Stellglie
des 12 c weist in seiner unteren Hälfte die Rast
ausnehmung 25 c auf, in die in der Startstellung der Motorket
tensäge das Arretierglied 11 c des Gashebels 3 c mit seiner
Rastnase 11′ c formschlüssig eingreift; das Arretierglied 11 c
ist gleich ausgebildet, wie das Rastglied nach den Fig. 1 bis 3
bzw. Fig. 5. Damit die Rastnase 11′ c auf dem Quersteg 46 leich
ter gleiten kann, ist die Rastausnehmung 25 c
teilkreisförmig um die
Achse der Schaltwelle 13 c gekrümmt. Zwischen den Schenkeln 40
und 41 des Stellgliedes 12 c ist der Quersteg 46 mit einem
senkrecht abstehenden, radial zur Schaltwelle 13 c gerichteten
Ansatz 51 versehen. Die Schaltwelle weist außerdem zwei einan
der etwa diametral gegenüberliegende Ansätze 47 und 48 auf, die
beim Drehen der Schaltwelle 13 c in Pfeilrichtung 34 am freien Ende
43 des Schenkels 41 und an der Innenseite des Schenkels 40 zur
Anlage kommen, so daß diese Schenkel beim Weiterdrehen der
Schaltwelle aufspreizen. Dabei wird das Stellglied 12 c unter
dem Gegendruck des Arretiergliedes 11 c radial in Richtung 33 c
zur Schaltwelle 13 c verschoben. Das Arretierglied 11 c kommt
dadurch mit seiner Rastnase 11′ c aus der Ausnehmung 25 c des
Stellgliedes 12 c frei, so daß das Stellglied unmittelbar aus
der Start- in die Stopstellung bewegt werden kann. Sobald
die Verriegelung 11′ c, 25 c gelöst ist, federt das Stellglied
12 c infolge der Rückstellkraft seiner unter Federspannung
an der Schaltwelle 13 c anliegenden Schenkel 40 und 41 in die
in Fig. 6 dargestellte Ausgangslage zurück. Die Rückstellkraft
kann noch dadurch verbessert werden, daß zwischen den Schenkeln
40 und 41 eine Druckfeder 50 angeordnet ist, die mit ihrem ei
nen Ende den Ansatz 47 und mit ihrem anderen Ansatz den Ansatz
51 des Stellgliedes 12 c umgibt. Dieser kann beim Verschieben
des Stellgliedes in Richtung 33 c als Gegenanschlag 52 für den An
satz 47 dienen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist das Stellglied 12 d
als etwa sektorförmige Platte ausgebildet, die entsprechend
den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 einstückig mit der
Schaltwelle 13 d ausgebildet ist. Ihre gekrümmte Stirnfläche
46 d weist die Rastausnehmung 25 d auf, in der die Rastnase 11′ d
des als Ansatz des Gashebels 3 d ausgebildeten Arretiergliedes
11 d in der Startstellung der Motorkettensäge ruht. Der federn
de Teil, der beim Betätigen des Schalters 14 die Drehbewegung
der Schaltwelle 13 d in Pfeilrichtung 34
zur Stopstellung ermöglicht, ist durch jeweils einen geschwäch
ten Abschnitt 53 und 54 der Schaltwelle 13 d gebildet (Fig. 8).
Diese Schwächungen liegen unmittelbar benachbart zu dem
das Stellglied 12 d tragenden Wellenabschnitt 55
und haben höchstens halb so großen Durchmesser wie die
Schaltwelle 13 d im übrigen Bereich. Infolge dieser Querschnitts
schwächungen weicht die Schaltwelle 13 d beim
Drehen in Richtung 34 senkrecht zu
ihrer Achse in Richtung 33 d unter dem Druck des Arre
tiergliedes 11 d aus.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist das Stellglied 12 e ebenfalls als sektför
mige Platte ausgebildet, die eine stirnseitige Rastausnehmung
25 e für eine Rastnase 11′ e des Arretiergliedes 11 e aufweist.
Das Arretierglied 11 e ist mindestens doppelt so lang wie das
Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 und verläuft etwa teil
kreisförmig in Richtung auf die Schaltwelle 13 e gekrümmt.
Wegen der größeren Länge des Arretiergliedes 11 e im Vergleich
zum Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 ist das Stellglied
12 e im Vergleich zum Stellglied 12 nach Fig. 1 bis 3 kürzer
ausgebildet. Beim Drehen der Schaltwelle 13 e in Pfeilrichtung 34
wird die Rastnase 11 e′ in Richtung 33 e elastisch mitgenommen,
bis sie aus der Rastausnehmung 25 e heraus und über die Stirn
fläche 46 e des Stellgliedes 12 e hinweggleitet. Sobald das
Arretierglied 11 e außer Eingriff mit dem Stellglied 12 e
kommt, schwenkt es entgegen der Richtung 33 e in seine Aus
gangslage zurück.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist das Arretierglied
11 f teilweise elastisch und einstückig mit dem Gashebel 3 f
ausgebildet. Das Stellglied 12 f ist einstückig mit der
Schaltwelle 13 f als etwa sektorförmige Platte mit einer
stirnseitigen Rastausnehmung 25 f ausgebildet. Die Rastnase 11′ f
des Arretiergliedes 11 f ist als Ringteil ausgebildet, das beim
Betätigen des Schalters 14 unter der Kraft des auf sie ein
wirkenden Stellgliedes 12 f elastisch verformt wird, so daß
die Schaltwelle 13 f in Pfeilrichtung 34 verdreht werden
kann, bis
die Rastnase 11′ f aus der Rastausnehmung 25 f freikommt. Das
Stellglied 12 f kann in die Stopstellung verschwenkt werden.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist
das Stellglied 12 g
entsprechend den Ausführungsformen nach den
Fig. 9 und 10 einstückig als sektorförmige Platte mit der
Schaltwelle 13 g
ausgebildet. Das Arretierglied 11 g ist wiederum als federnder
Ansatz des Gashebels 5 g vorgesehen.
Das Arretierglied 11 g hat Hakenform. Seine Hakennase 11′ g
ist durch ein Rad gebildet, das mit einem Zapfen 57 in der
Hakenöffnung 59 des Arretiergliedes 11 g festgeklemmt ist. Die Rast
nase 11′ g ragt über einen Teil ihrer Umfangsfläche in die
an der Stirnfläche 46 g des Stellgliedes 12 g vorgesehene Rast
ausnehmung 25 g. Zur Lagesicherung des Arretiergliedes 11 g
ist dem Zapfen 57 ein federnder länglicher Ansatz 56 des Gas
hebels 3 g zugeordnet, dessen freies Ende 58 die Hakenöff
nung des Arretiergliedes zumindest teilweise verschließt.
Dadurch ist der Zapfen gegen Herausdrücken aus der Hakenöff
nung gesichert, wenn die Rastnase 11′ g beim Verschwenken
des Stellgliedes 12 g in Pfeilrichtung 34 durch das Stellglied in Pfeilrichtung 33 g kraftbeaufschlagt
wird.
Claims (16)
1. Gashebel-Schaltvorrichtung für motorisch angetriebene,
handgeführte Arbeitsgeräte, insbesondere Motorkettensä
gen, mit einem Gashebel (3), der über ein Gestänge (4)
mit einer Drosselklappe (15) eines Vergasers (1) verbun
den ist und der in einer Betriebsstellung (Leerlaufstel
lung) durch eine Gashebelsperre (8) gesperrt und in
einer Startstellung (Halbgasstellung) mittels einer
durch ein dem Gashebel (3) zugeordnetes Arretierglied
(11) und ein Stellglied (12) gebildeten Verriegelung ge
halten ist, aus der das Stellglied (12) über einen
Schalter (14) verstellbar ist,
dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (Arretier
glied 11 bis 11 g, Stellglied 12 bis 12 g) mindestens
einen federnden Teil aufweist, welcher unter der Kraft
des von der Start- in die Stopstellung kraftbeaufschlag
ten Schalters (14) zur Aufhebung der Verriegelung aus
weicht (Pfeil 33 bis 33 g).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
daß der federnde Teil elastisch verformbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Teil ein feder
elastischer Schenkel (18, 18 a, 18 b) des Stellgliedes
(12, 12 a, 12 b) ist (Fig. 1 bis 5).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12, 12 b)
etwa L-förmig ausgebildet ist, und daß das federnde Teil
der kürzere Schenkel (18, 18 b) des Stellgliedes ist
(Fig. 1 bis 3, 5).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (11 bis
11 g) ein Ansatz des Gashebels (3 bis 3 g) ist, dessen
freies Ende eine Rastnase (11′ bis 11′ g) bildet, die in
Verriegelungsstellung in einer zugehörigen Rastausneh
mung (25 bis 25 g) des Stellgliedes (12 bis 12 g) ruht
(Fig. 1 bis 3 und 5 bis 11).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
bei der der Schalter (4) und das Stellglied (12 b) an
einer gemeinsamen Schaltwelle (25 b) vorgesehen sind,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 b) eine
Feder, vorzugsweise ein Federblech ist, die in einer
Öffnung, vorzugsweise einem Schlitz (37) der Schaltwelle
(13 b) gehalten ist (Fig. 5).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 a) von der
Schaltwelle (13 a) aus etwa teilkreisförmig mit einer der
Drehrichtung (34) der Schaltwelle von der Start- in die
Stopstellung entgegengesetzten Krümmung gekrümmt ist,
und daß das Stellglied (12 a) in Verriegelungsstellung
mit seinem als Rastnase (17 a) ausgebildeten freien Ende
in einer Rastausnehmung (25 a) des Arretiergliedes (11 a)
des Gashebels (3 a) liegt (Fig. 4).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (12′ f) des
Arretiergliedes (11 f) als elastisch verformbarer Ring
ausgebildet ist (Fig. 10).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 d, 12 e)
plattenförmig, vorzugsweise als sektorförmige Platte
ausgebildet ist, deren Stirnseite (46 d, 46 e) die Rast
ausnehmung (25 d, 25 e) aufweist (Fig. 7 bis 9).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 c) gegen
Federkraft verschiebbar, vorzugsweise radial verschieb
bar, auf der Schaltwelle (13 c) angeordnet ist (Fig. 6).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 c) etwa
U-Form hat und seine Schenkel (40, 41) an der Schaltwel
le (13 c) anliegen (Fig. 6).
12. Vorrichtung nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (13 c) minde
stens einen, vorzugsweise zwei etwa diametral einander
gegenüberliegende und etwa radial verlaufende Ansätze
(47, 48) aufweist, die zur Anschlagbegrenzung zwischen
den Schenkeln (40, 41) bzw. den Schenkelenden (42, 43)
des Stellgliedes (12 c) liegen (Fig. 6).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß dem einen Anschlag (47) der
Schaltwelle (13 c) ein Gegenanschlag (51), vorzugsweise
als Ansatz eines Quersteges (46) des Stellgliedes (12 c)
zugeordnet ist (Fig. 6).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln (40,
41) des Stellgliedes (12 c) eine mit ihren Enden den An
satz (47) und den Gegenanschlag (51) umgebende Druckfe
der (50) angeordnet ist (Fig. 6).
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die das Stellglied (12 d)
tragende Schaltwelle (13 d) als federndes Teil ausgebil
det ist, wozu die Schaltwelle (13 d) mindestens eine,
vorzugsweise auf jeder Seite des Stellglieds (12 d) vor
gesehene Querschnittsschwächungen (53, 54) aufweist
(Fig. 8).
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (11′ g) des Ar
retiergliedes (11 g) durch ein Rad gebildet ist, das mit
einem Halteteil, vorzugsweise einem Zapfen (57), in
einer Hakenöffnung des Arretiergliedes (11 g) befestigt,
vorzugsweise klemmend gehalten ist, und daß die Haken
öffnung vorzugsweise durch einen länglichen, federela
stischen Ansatz (56) des Bremshebels (3 g) verschlossen
ist (Fig. 11).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144096 DE3144096A1 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Gashebel-schaltvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144096 DE3144096A1 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Gashebel-schaltvorrichtung |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144096A1 DE3144096A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3144096C2 true DE3144096C2 (de) | 1990-03-29 |
Family
ID=6145769
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813144096 Granted DE3144096A1 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Gashebel-schaltvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3144096A1 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| SE523126C2 (sv) * | 2001-01-11 | 2004-03-30 | Electrolux Ab | Gasreglage för motordrivna handverktyg |
Family Cites Families (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2509443C2 (de) * | 1975-03-05 | 1986-06-19 | Fa. Andreas Stihl, 7050 Waiblingen | Bedienungseinrichtung für den Brennkraftmaschinenantrieb von Handsägen, insbesondere von Motorenkettensägen |
-
1981
- 1981-11-06 DE DE19813144096 patent/DE3144096A1/de active Granted
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3144096A1 (de) | 1983-05-19 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19637874C5 (de) | Heckenschneider mit Motorantrieb | |
| EP0616764B1 (de) | Auf- bzw. abrollbare Tierleine | |
| DE2509443C2 (de) | Bedienungseinrichtung für den Brennkraftmaschinenantrieb von Handsägen, insbesondere von Motorenkettensägen | |
| DE3903274A1 (de) | Verriegelungsmechanismus, insbesondere fuer die motorhaube eines kraftfahrzeugs | |
| DE9018178U1 (de) | Handgeführtes Arbeitsgerät | |
| EP1590226A1 (de) | Klemmvorrichtung für lenksäule | |
| DE3124586C2 (de) | ||
| DE3033604A1 (de) | Motorsaege | |
| DE2427216A1 (de) | Bremsmechanismus | |
| EP3354321A1 (de) | Handfeuerlöscher | |
| DE3144096C2 (de) | ||
| DE1632629A1 (de) | Zuendvorrichtung fuer ein Gasfeuerzeug | |
| DE19631264A1 (de) | Tragbares Arbeitsgerät mit einem Verbrennungsmotor | |
| DE4436096C2 (de) | Klinkenschaltwerk zum Antrieb einer Verstellvorrichtungen für einen Fahrzeugsitz | |
| DE20006073U1 (de) | Handgeführtes Arbeitsgerät mit einem Antriebsmotor | |
| DE2427314B2 (de) | Verriegelbarer betaetigungshandgriff fuer gekapselte schaltgeraete mit variablem schwenkbereich | |
| DE1289628B (de) | Einrichtung zum Verbinden der beiden Gehaeusehaelften eines Staubsaugers | |
| DE2845485A1 (de) | Einstellvorrichtung mit einem um eine achse schwenkbaren einstellorgan | |
| DE3608941A1 (de) | Gashebel-schaltvorrichtung fuer motorisch angetriebene, handgefuehrte arbeitsgeraete, insbesondere motorkettensaegen | |
| DE2438875C3 (de) | Absperreinrichtung zum Einbau in die Abgasleitung von Feuerstätten | |
| DE2933756C2 (de) | Kugelkopfkupplung für Anhänger | |
| DE102017124258A1 (de) | Halbautomatische einstellbare Zange | |
| DE10332242A1 (de) | Handgeführtes Arbeitsgerät | |
| DE1413846B2 (de) | Anordnung zur vermeidung des ansprechens programmgesteuer ter organe einer waschmaschine beim ueberfahren von pro grammabschnitten | |
| DE721631C (de) | Stellvorrichtung fuer Lueftungsschieber |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| D2 | Grant after examination | ||
| 8364 | No opposition during term of opposition |