DE3144096C2 - - Google Patents

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    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02DCONTROLLING COMBUSTION ENGINES
    • F02D11/00Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated
    • F02D11/02Arrangements for, or adaptations to, non-automatic engine control initiation means, e.g. operator initiated characterised by hand, foot, or like operator controlled initiation means

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft eine Gashebel-Schaltvorrichtung nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Mit dieser Schaltvorrichtung gemäß der DE-OS 25 09 443 kann die Öff­ nungsweite der Drosselklappe verstellt und über einen mit der Schaltwelle verbundenen Starterhebel eine Starterklappe geöffnet und geschlossen werden. Durch Drehen der Schaltwelle mit dem Betriebsartenschalter durchläuft dieser nacheinander eine Stopstellung, eine Leerlaufstellung, die einer Betriebsstellung entspricht, sowie eine Startstellung (Warmstart- oder Kaltstart­ stellung) die ihrerseits etwa einer Halbgasstellung entspricht. In der Betriebsstellung ist das Stellglied mit dem Gashebel über ein Gashebelgestänge verriegelt. Diese Verriegelung kann nur durch Betätigen des Gashebels gelöst werden. Der Schalter kann also nur dann aus der Start- in die Stopstellung überführt werden, wenn zuvor der Gashebel gedrückt worden ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gashebel-Schaltvorrich­ tung derart weiterzuentwickeln, daß der Schalter aus seiner Startstellung (Halbgasstellung) unmittelbar in die Stopstellung bewegt werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer gattungsgemäßen Einrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
Beim Verstellen des Schalters aus der Startstellung in die Stopstellung gibt der federnde Teil unter der auf ihn wirkenden Kraft federnd nach, wodurch die Verriegelung zwischen dem Stellglied und dem Arretierglied gelöst wird und der Schalter ohne weiteres in die Stopstellung weiterbewegt werden kann. Die Stop­ stellung der Vorrichtung kann also ohne Betätigung des Gashebels auf kürzestem Weg erreicht werden, was zum raschen Abstellen insbesondere einer Motorkettensäge vorteilhaft ist und die Sicherheit erhöht. Hierzu zählt auch, daß mit der erfindungsgemäßen Vorrichtung die Umschaltung von der Startstellung in die Stopstellung einfacher und damit auch schneller ist, weil der Gashebel nicht zuvor betätigt werden muß.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den weiteren Ansprüchen, der Beschreibung und den Zeichnungen, in denen nach­ folgend im einzelnen beschriebene verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt sind. Es zeigt
Fig. 1 im Teilschnitt eine Motorkettensäge in Seitenansicht mit der erfindungs­ gemäßen Gashebel-Schaltvorrichtung,
Fig. 2 in vergrößerter Darstellung die Schaltvorrichtung nach Fig. 1 in Draufsicht,
Fig. 3 in vergrößerter Darstellung die Schaltvorrichtung nach Fig. 1 in Sei­ tenansicht in verschiedenen Schaltstellungen,
Fig. 4 in vergrößerter Darstellung eine Seitenansicht eines zweiten Aus­ führungsbeispiels einer erfindungsgemäßen Schaltvorrich­ tung in Startstellung,
Fig. 5 bis 7 drei weitere Ausführungsbeispiele von Schaltvor­ richtungen in Darstellungen entsprechend Fig. 4,
Fig. 8 in Draufsicht einen vergrößerten Teilausschnitt der Schaltvorrichtung nach Fig. 7,
Fig. 9 bis 11 weitere Ausführungsbeispiele erfindungsgemäßer Schaltvorrichtungen in Darstellungen entsprechend Fig. 4.
Fig. 1 zeigt die Anordnung einer erfindungsgemäßen Gashebel-Schaltvorrichtung, in einer Motorkettensäge, mit der die Kraftstoffzufuhr eines Vergasers 1 regelbar ist. Dem Vergaser 1 ist eine um eine Welle 2 schwenkbare Drosselklappe 15 zugeord­ net, die mit einem Gashebel 3 über ein Gashebelgestänge 4 ver­ bunden ist. Der Gashebel ist mit einer Schwenkachse 5 in einem Griffrahmen 6 der Motorkettensäge schwenkbar gelagert, so daß er über die Unterseite 7 des Griffrahmens 6 ragt. Ihm ist eine Gashebelsperre 8 zugeordnet, die sich mit einer zur Achse 5 des Gashebels und zur Welle 2 der Starterklappe 15 parallelen Schwenkachse 9 im Griffrahmen 6 abstützt und über den Griffrahmen nach oben ragt. Die Gashebelsperre 8 und der Gashebel 3 sind in ihrer einer Betriebsstel­ lung (Leerlaufstellung) entsprechenden Lage durch eine Feder 10 feder­ belastet. Damit der Gashebel 3 aus seiner Betriebsstellung in eine der Offenstellung der Drosselklappe entsprechende Startstellung (Halbgasstellung) verschwenkt werden kann, muß zuvor die Gas­ hebelsperre 8 niedergedrückt werden.
Wie die Fig. 2 und 3 zeigen, weist der Gashebel 3 ein Arretierglied 11 auf, das in der etwa einer Halbgasstellung der Motorkettensäge entsprechen­ den Startstellung mit einem Stellglied 12 in Eingriff ist. Dieses ist über einen mit einer Schaltwelle 13 einstückigen Schalter 14 verschwenkbar. Die Schaltwelle liegt parallel zu den Schwenkachsen 5 und 9 des Gashebels 3 und der Gashebelsperre 8. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 ist das Stellglied 12 einstückig mit der Schaltwelle 13 und das Arretierglied 11 einstückig mit dem Gashebel 3 ausgebildet.
In Fig. 3 sind links oben verschiedene Stellungen des Schalters 14 schematisch gezeigt. Aus einer Stopstellung (gestrichelte Linie) wird der Schalter 14 zusammen mit der Schaltwelle 13 um deren Achse 13 in Pfeilrichtung 16 verschwenkt. Der Schalter 14 wird so in eine Betriebsstellung (strichpunktierte Linie) oder - durch weiteres Verschwenken - in die Startstellung (ausgezogene Linie) überführt. Das einstückig mit der Schaltwelle 13 ausgebildete Stellglied 12 wird dabei zusammen mit dem Schalter 14 in gleicher Schwenkrichtung in die entsprechenden Lagen verstellt. In der Betriebsstellung haben die Gashebel 3 und die Gashebelsperre 8 die mit gestri­ chelten Linien dargestellte Lage, in die sie durch die Feder 10 belastet sind. Der etwa L-förmige Stellhebel 12 liegt in seiner Stopstellung mit seinem freien Ende 17 seines kürzeren Schenkels 18 mit Abstand oberhalb des Gashebels 3, während er in der Betriebsstellung mit seinem freien Ende 17 an einer etwa teilkreisförmig gekrümmten Rückenfläche 19 des Arretiergliedes 11 anliegt. Das Arretierglied 11 ist als im Querschnitt rechteckförmige Rastnase ausgebildet. Aus dieser Betriebsstellung kann der Schalter 14 nicht ohne gleichzeitige Betätigung der Gas­ hebelsperre 8 weiter nach unten in die Startstellung verschwenkt werden, weil der Gashebel 3 gegenüber der Gashebelsperre 8 anschlagbegrenzt ist. Als Anschlagfläche weist der Gashebel 3 eine Stirnfläche 20 auf, die an einem rückwärtigen, mit großem Krümmungsradius gekrümmten Rand 21 einer nach oben offenen, etwa U-förmigen Aussparung 22 vorgesehen ist. Als Gegenan­ schlagfläche ist eine Stirnfläche 23 eines nasenartigen Fortsatzes 24 der Gashebelsperre 8 vorgesehen. Der Gashebel 3 und die Gas­ hebelsperre 8 sind jeweils zweiarmige Hebel, wobei das Arre­ tierglied 11 und der Nasenfortsatz 24 auf der einem Sägeschwert 30 (Fig. 1) der Motorkettensäge zugewandten Seite liegen.
Bevor das Stellglied 12 aus der Betriebsstellung in die Start­ stellung verschwenkt werden kann, muß zunächst die Gashebelsperre 8 gedrückt werden. Ihre Gegenanschlagfläche 23 gelangt hierbei außer Eingriff mit der Anschlagfläche 20, wobei der Nasenfortsatz 24 in die Aussparung 22 des Gashebels 3 geschwenkt wird (ausgezogene Linien in Fig. 3). Nun kann der Gashebel 3 verschwenkt werden, so daß das freie Ende 17 des Stellgliedes 12 das Arretierglied überfahren kann, wenn das Stellglied 12 durch den Schalter 14 weiter in Pfeilrich­ tung 16 in die Startstellung verschwenkt wird. Die Start­ stellung ist dann erreicht, wenn das Arretierglied 11 mit seinem als teilkreisförmig abgerundete Rastnase ausgebildeten Ende 11′ in eine zugewandte entsprechend ausgebildete Rastausnehmung 25 des Stellgliedschenkels 18 einrastet.
Das Stellglied 12 ist in Richtung auf seine Betriebsstellung entgegen der Pfeilrichtung 16 durch eine Zugfeder 27 kraftbeaufschlagt. Die Zugfeder 27 greift an einem entsprechenden Ansatz 26 der Schaltwelle 13 an.
Infolge der Rückstellkraft der Feder 27 wird die Schaltwelle 13 mit dem Stellglied 12 selbsttätig in die Betriebsstellung zurückge­ schwenkt, wenn durch Betätigen des Gashebels 3 das freie Ende 11′ des Arretiergliedes 11 aus der Rastausnehmung 25 des Stellgliedes 12 freikommt.
In Fig. 2 ist gezeigt, daß in der Stopstellung ein im Ansatz 26 gelagerter Kontakt­ stift 28 an einer gehäusefesten Kontakt­ feder 31 anliegt, die ihrerseits an Masse 32 liegt. Über ein Kabel 29 ist die Zündung am Kontaktstift 28 angeschlossen, so daß infolge des Kurzschlusses bei Anlage an der Kontaktfeder 31 der Motor stillgesetzt ist. Die Kontakt­ feder 31 und der Ansatz 28 sind so ausgebildet, daß sie in dieser Kurzschlußstellung durch Rastung aneinandergehalten sind. Dadurch wird ein unbeabsichtigtes Verstellen des Schal­ ters 14 in die Betriebs- oder sogar Startstellung ausgeschlossen, so daß die Ma­ schine nicht unbeabsichtigt anlaufen kann.
Um die Motorkettensäge bei Gefahr in kürzester Zeit und ohne Betätigung des Gashebels ausschalten zu können, muß die Rastverbindung zwischen dem Arretierglied 11 und dem Stellglied 12, allein durch Betätigen des Schalters 14 gelöst werden können.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis 3 wird dies dadurch erreicht, daß beim Drehen des Schalters 14 entgegen der Pfeilrichtung 16 der elastisch biegbare Schenkel 18 des Stellgliedes 12 in Richtung 33 federt, wodurch die Rastnase 11′ des Arretiergliedes 11 aus der Rast­ ausnehmung 25 herausgleitet und das Stellglied 12 freigibt. Hierbei wird die Schwenkbewegung des Schalters 14 entgegen Pfeilrichtung 16 durch die Rückstellkraft der Feder 27 unterstützt.
Da der kurze Schenkel 18 des Stellgliedes 12 im Vergleich zum langen, an die Schaltwelle 13 anschließenden Schenkel 35 nur geringfügig kürzer ist und um die Achse 13′ teilkreisförmig mit großem Krümmungsradius gekrümmt verläuft, läßt er sich unter Einwirkung des Arretiergliedes 11 mit relativ geringem Kraftauf­ wand elastisch biegen.
Die Schaltvor­ richtung nach Fig. 4 weist ein Arretierglied 11 a auf, das etwa radial zur Gashebelachse 5 a verläuft und in seiner an die Achse 5 a anschließenden Hälfte die Rastausnehmung 25 a aufweist. Das Stellglied 12 a verläuft als federnder Schenkel 18 a bogenförmig mit großem Krümmungsradius. Es ist etwa gleich lang wie der lange Schenkel 35 des Stell­ gliedes gemäß Fig. 3, seine Länge ist etwa um ein Drittel größer als der Durchmesser der Schaltwelle 13 a. Beim Ver­ schwenken des Schalters 14 bzw. beim Drehen der Schaltwelle 13 a in Pfeilrichtung 34 wird das Stellglied 12 a unter der Gegenkraft des Arretiergliedes 11 a in Pfeilrichtung 33 a elastisch verformt, wobei das freie abgerundete Ende 17 a aus der Rastausneh­ mung 25 a gleitet. Das Stellglied 12 a kann ohne besonderen Kraftaufwand in Richtung 33 a ausweichen, zumal es in dersel­ ben Richtung gekrümmt ist.
Nach dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 5 ist das Stellglied 12 b durch ein Federblech ge­ bildet, daß mit einem geraden Mittelteil 36 in einem die Schaltwelle 13 b radial durchsetzenden Schlitz 37 liegt. Der Mit­ telteil 36 ist an beiden Enden in entgegengesetzter Richtung abgewinkelt, wobei die Enden 38 und 18 b gekrümmt verlaufen. Das Ende 38 hat gleichen Krümmungsradius wie die Mantelfläche der Schaltwelle 13 b und liegt in montierter Stellung des Federbleches 12 b an ihr an. Der übrige, das Ende 18 b auf­ weisende Teil hat etwa gleiche Form wie das Stellglied 12 nach den Fig. 1 bis 3. Entsprechend weist das Ende 18 b einen mit Abstand von einer freien Stirnfläche 39 liegenden ge­ krümmten Abschnitt auf, der die Rastausnehmung 25 b bildet. Der Rastausnehmung 25 b ist das Arretierglied 11 b zugeord­ net, welches entsprechend dem Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 ausgebildet ist und eine Rastnase 11′ b aufweist. Beim Drehen der Schaltwelle 13 b in Pfeilrichtung 34 weicht das federnde Ende 18 b elastisch in Richtung 33 aus, wodurch seine Rastnase 11′ b aus der Rastausnehmung 25 b freikommt und die Schaltwelle 13 b weiter in Richtung 34 in die Stopstellung gedreht werden kann.
Das Stellglied 12 c gemäß der Ausführungsform nach Fig. 6 ist etwa als U-förmige Platte ausgebildet, deren Schenkel 40 und 41 die Schaltwelle 13 c mit abgewinkelten Enden 42 und 43 und gekrümm­ ten Innenflächen 44 und 45 teilweise umgreifen und vorzugs­ weise unter elastischer Vorspannung an der Schaltwelle anlie­ gen. Der die Schenkel verbindende Quersteg 46 des Stellglie­ des 12 c weist in seiner unteren Hälfte die Rast­ ausnehmung 25 c auf, in die in der Startstellung der Motorket­ tensäge das Arretierglied 11 c des Gashebels 3 c mit seiner Rastnase 11′ c formschlüssig eingreift; das Arretierglied 11 c ist gleich ausgebildet, wie das Rastglied nach den Fig. 1 bis 3 bzw. Fig. 5. Damit die Rastnase 11′ c auf dem Quersteg 46 leich­ ter gleiten kann, ist die Rastausnehmung 25 c teilkreisförmig um die Achse der Schaltwelle 13 c gekrümmt. Zwischen den Schenkeln 40 und 41 des Stellgliedes 12 c ist der Quersteg 46 mit einem senkrecht abstehenden, radial zur Schaltwelle 13 c gerichteten Ansatz 51 versehen. Die Schaltwelle weist außerdem zwei einan­ der etwa diametral gegenüberliegende Ansätze 47 und 48 auf, die beim Drehen der Schaltwelle 13 c in Pfeilrichtung 34 am freien Ende 43 des Schenkels 41 und an der Innenseite des Schenkels 40 zur Anlage kommen, so daß diese Schenkel beim Weiterdrehen der Schaltwelle aufspreizen. Dabei wird das Stellglied 12 c unter dem Gegendruck des Arretiergliedes 11 c radial in Richtung 33 c zur Schaltwelle 13 c verschoben. Das Arretierglied 11 c kommt dadurch mit seiner Rastnase 11′ c aus der Ausnehmung 25 c des Stellgliedes 12 c frei, so daß das Stellglied unmittelbar aus der Start- in die Stopstellung bewegt werden kann. Sobald die Verriegelung 11′ c, 25 c gelöst ist, federt das Stellglied 12 c infolge der Rückstellkraft seiner unter Federspannung an der Schaltwelle 13 c anliegenden Schenkel 40 und 41 in die in Fig. 6 dargestellte Ausgangslage zurück. Die Rückstellkraft kann noch dadurch verbessert werden, daß zwischen den Schenkeln 40 und 41 eine Druckfeder 50 angeordnet ist, die mit ihrem ei­ nen Ende den Ansatz 47 und mit ihrem anderen Ansatz den Ansatz 51 des Stellgliedes 12 c umgibt. Dieser kann beim Verschieben des Stellgliedes in Richtung 33 c als Gegenanschlag 52 für den An­ satz 47 dienen.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 7 ist das Stellglied 12 d als etwa sektorförmige Platte ausgebildet, die entsprechend den Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 3 einstückig mit der Schaltwelle 13 d ausgebildet ist. Ihre gekrümmte Stirnfläche 46 d weist die Rastausnehmung 25 d auf, in der die Rastnase 11′ d des als Ansatz des Gashebels 3 d ausgebildeten Arretiergliedes 11 d in der Startstellung der Motorkettensäge ruht. Der federn­ de Teil, der beim Betätigen des Schalters 14 die Drehbewegung der Schaltwelle 13 d in Pfeilrichtung 34 zur Stopstellung ermöglicht, ist durch jeweils einen geschwäch­ ten Abschnitt 53 und 54 der Schaltwelle 13 d gebildet (Fig. 8). Diese Schwächungen liegen unmittelbar benachbart zu dem das Stellglied 12 d tragenden Wellenabschnitt 55 und haben höchstens halb so großen Durchmesser wie die Schaltwelle 13 d im übrigen Bereich. Infolge dieser Querschnitts­ schwächungen weicht die Schaltwelle 13 d beim Drehen in Richtung 34 senkrecht zu ihrer Achse in Richtung 33 d unter dem Druck des Arre­ tiergliedes 11 d aus.
Im Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 ist das Stellglied 12 e ebenfalls als sektför­ mige Platte ausgebildet, die eine stirnseitige Rastausnehmung 25 e für eine Rastnase 11′ e des Arretiergliedes 11 e aufweist. Das Arretierglied 11 e ist mindestens doppelt so lang wie das Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 und verläuft etwa teil­ kreisförmig in Richtung auf die Schaltwelle 13 e gekrümmt. Wegen der größeren Länge des Arretiergliedes 11 e im Vergleich zum Arretierglied 11 nach den Fig. 1 bis 3 ist das Stellglied 12 e im Vergleich zum Stellglied 12 nach Fig. 1 bis 3 kürzer ausgebildet. Beim Drehen der Schaltwelle 13 e in Pfeilrichtung 34 wird die Rastnase 11 e′ in Richtung 33 e elastisch mitgenommen, bis sie aus der Rastausnehmung 25 e heraus und über die Stirn­ fläche 46 e des Stellgliedes 12 e hinweggleitet. Sobald das Arretierglied 11 e außer Eingriff mit dem Stellglied 12 e kommt, schwenkt es entgegen der Richtung 33 e in seine Aus­ gangslage zurück.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist das Arretierglied 11 f teilweise elastisch und einstückig mit dem Gashebel 3 f ausgebildet. Das Stellglied 12 f ist einstückig mit der Schaltwelle 13 f als etwa sektorförmige Platte mit einer stirnseitigen Rastausnehmung 25 f ausgebildet. Die Rastnase 11′ f des Arretiergliedes 11 f ist als Ringteil ausgebildet, das beim Betätigen des Schalters 14 unter der Kraft des auf sie ein­ wirkenden Stellgliedes 12 f elastisch verformt wird, so daß die Schaltwelle 13 f in Pfeilrichtung 34 verdreht werden kann, bis die Rastnase 11′ f aus der Rastausnehmung 25 f freikommt. Das Stellglied 12 f kann in die Stopstellung verschwenkt werden.
Auch bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 ist das Stellglied 12 g entsprechend den Ausführungsformen nach den Fig. 9 und 10 einstückig als sektorförmige Platte mit der Schaltwelle 13 g ausgebildet. Das Arretierglied 11 g ist wiederum als federnder Ansatz des Gashebels 5 g vorgesehen. Das Arretierglied 11 g hat Hakenform. Seine Hakennase 11′ g ist durch ein Rad gebildet, das mit einem Zapfen 57 in der Hakenöffnung 59 des Arretiergliedes 11 g festgeklemmt ist. Die Rast­ nase 11′ g ragt über einen Teil ihrer Umfangsfläche in die an der Stirnfläche 46 g des Stellgliedes 12 g vorgesehene Rast­ ausnehmung 25 g. Zur Lagesicherung des Arretiergliedes 11 g ist dem Zapfen 57 ein federnder länglicher Ansatz 56 des Gas­ hebels 3 g zugeordnet, dessen freies Ende 58 die Hakenöff­ nung des Arretiergliedes zumindest teilweise verschließt. Dadurch ist der Zapfen gegen Herausdrücken aus der Hakenöff­ nung gesichert, wenn die Rastnase 11′ g beim Verschwenken des Stellgliedes 12 g in Pfeilrichtung 34 durch das Stellglied in Pfeilrichtung 33 g kraftbeaufschlagt wird.

Claims (16)

1. Gashebel-Schaltvorrichtung für motorisch angetriebene, handgeführte Arbeitsgeräte, insbesondere Motorkettensä­ gen, mit einem Gashebel (3), der über ein Gestänge (4) mit einer Drosselklappe (15) eines Vergasers (1) verbun­ den ist und der in einer Betriebsstellung (Leerlaufstel­ lung) durch eine Gashebelsperre (8) gesperrt und in einer Startstellung (Halbgasstellung) mittels einer durch ein dem Gashebel (3) zugeordnetes Arretierglied (11) und ein Stellglied (12) gebildeten Verriegelung ge­ halten ist, aus der das Stellglied (12) über einen Schalter (14) verstellbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Verriegelung (Arretier­ glied 11 bis 11 g, Stellglied 12 bis 12 g) mindestens einen federnden Teil aufweist, welcher unter der Kraft des von der Start- in die Stopstellung kraftbeaufschlag­ ten Schalters (14) zur Aufhebung der Verriegelung aus­ weicht (Pfeil 33 bis 33 g).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, daß der federnde Teil elastisch verformbar ist.
3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Teil ein feder­ elastischer Schenkel (18, 18 a, 18 b) des Stellgliedes (12, 12 a, 12 b) ist (Fig. 1 bis 5).
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12, 12 b) etwa L-förmig ausgebildet ist, und daß das federnde Teil der kürzere Schenkel (18, 18 b) des Stellgliedes ist (Fig. 1 bis 3, 5).
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Arretierglied (11 bis 11 g) ein Ansatz des Gashebels (3 bis 3 g) ist, dessen freies Ende eine Rastnase (11′ bis 11′ g) bildet, die in Verriegelungsstellung in einer zugehörigen Rastausneh­ mung (25 bis 25 g) des Stellgliedes (12 bis 12 g) ruht (Fig. 1 bis 3 und 5 bis 11).
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei der der Schalter (4) und das Stellglied (12 b) an einer gemeinsamen Schaltwelle (25 b) vorgesehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 b) eine Feder, vorzugsweise ein Federblech ist, die in einer Öffnung, vorzugsweise einem Schlitz (37) der Schaltwelle (13 b) gehalten ist (Fig. 5).
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 a) von der Schaltwelle (13 a) aus etwa teilkreisförmig mit einer der Drehrichtung (34) der Schaltwelle von der Start- in die Stopstellung entgegengesetzten Krümmung gekrümmt ist, und daß das Stellglied (12 a) in Verriegelungsstellung mit seinem als Rastnase (17 a) ausgebildeten freien Ende in einer Rastausnehmung (25 a) des Arretiergliedes (11 a) des Gashebels (3 a) liegt (Fig. 4).
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (12′ f) des Arretiergliedes (11 f) als elastisch verformbarer Ring ausgebildet ist (Fig. 10).
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 d, 12 e) plattenförmig, vorzugsweise als sektorförmige Platte ausgebildet ist, deren Stirnseite (46 d, 46 e) die Rast­ ausnehmung (25 d, 25 e) aufweist (Fig. 7 bis 9).
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 c) gegen Federkraft verschiebbar, vorzugsweise radial verschieb­ bar, auf der Schaltwelle (13 c) angeordnet ist (Fig. 6).
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Stellglied (12 c) etwa U-Form hat und seine Schenkel (40, 41) an der Schaltwel­ le (13 c) anliegen (Fig. 6).
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltwelle (13 c) minde­ stens einen, vorzugsweise zwei etwa diametral einander gegenüberliegende und etwa radial verlaufende Ansätze (47, 48) aufweist, die zur Anschlagbegrenzung zwischen den Schenkeln (40, 41) bzw. den Schenkelenden (42, 43) des Stellgliedes (12 c) liegen (Fig. 6).
13. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß dem einen Anschlag (47) der Schaltwelle (13 c) ein Gegenanschlag (51), vorzugsweise als Ansatz eines Quersteges (46) des Stellgliedes (12 c) zugeordnet ist (Fig. 6).
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Schenkeln (40, 41) des Stellgliedes (12 c) eine mit ihren Enden den An­ satz (47) und den Gegenanschlag (51) umgebende Druckfe­ der (50) angeordnet ist (Fig. 6).
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die das Stellglied (12 d) tragende Schaltwelle (13 d) als federndes Teil ausgebil­ det ist, wozu die Schaltwelle (13 d) mindestens eine, vorzugsweise auf jeder Seite des Stellglieds (12 d) vor­ gesehene Querschnittsschwächungen (53, 54) aufweist (Fig. 8).
16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Rastnase (11′ g) des Ar­ retiergliedes (11 g) durch ein Rad gebildet ist, das mit einem Halteteil, vorzugsweise einem Zapfen (57), in einer Hakenöffnung des Arretiergliedes (11 g) befestigt, vorzugsweise klemmend gehalten ist, und daß die Haken­ öffnung vorzugsweise durch einen länglichen, federela­ stischen Ansatz (56) des Bremshebels (3 g) verschlossen ist (Fig. 11).
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