DE3144097C2 - Schwundregelschaltung für einen Fernsehempfänger - Google Patents
Schwundregelschaltung für einen FernsehempfängerInfo
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- H04N5/00—Details of television systems
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Abstract
Schwundregelschaltung für einen Fernsehempfänger mit einem integrierten Schaltkreis. Eine periphere Regelschaltung für den Schaltkreis wird so ausgebildet, daß bei verringerter interner Regelsteilheit des Schaltkreises die insgesamt wirksame Regelsteilheit wieder den gewünschten Wert hat. Außerdem wird die Temperaturabhängigkeit der bekannten peripheren Schaltung verringert.
Description
Schallung kann also eine geringere interne Regelsteilhcil
des Schaltkreises wieder ausgeglichen und insgesamt eine ausreichende Regelsteilheit erreicht werden.
Durch die Schaltung wird zusätzlich die genannte störende
Temperaturabhängigkeit der Schwundregelschaltung beträchtlich verringert Außerdem kann insbesondere
für einen automatischen Sendersuchlauf eine schnellere Änderung der Regclspannung bei Empfang
eines Senders erreicht werden. Bei einer Weiterbildung der Erfindung wird außerdem erreicht daß die gesamte
Schaltung weitestgehend unabhängig von der zugeführten Betriebsspannung arbeitet Die Schaltung kann auch
als getastete Schwundregelschaltung ausgebildet werden. Dann wird zusätzlich erreicht daß die Schwundregelschaltung
unabhängig vom Bildinhalt arbeitet und auch Störungen bei starken Schwarz/Weiß-Sprüngen in
Vertikalrichtung vermieden werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird anhand der Zeichnung erläutert Darin zeigt
Rg. 1 die beschriebene bekannte Schaltung,
Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ohne getastete Regelung und
Rg. 3 eine Weiterbildung der Schaltung nach Rg. 2 mit getasteter Regelung und Umschaltmöglichkeit auf
Peri televisions-Betrieb.
In Rg. 1 wird dem integrierten Schaltkreis 1 ein ZF-Signal
zugeführt Der Schaltkreis 1 liefert an der Klemme 12 ein Videosignal, das über den Widerstand 2 und
die Diode 3 zu der Klemme 5 gelangt Von dort gelangt das Videosignal über einen Videoverstärker zur Bildröhre.
Mit dem Potentiometer 6 wird ein Teil des Videosignals
abgegriffen und dem Siebglied mit dem Widerstand 7 und dem Kondensator 8 zugeführt Dadurch
entsteht an der Klemme 4 des Schaltkreises 1 eine gesiebte Regelspannung Ur. Die Diode 3 ist ständig leitend
und hat auf das Videosignal praktisch keinen Einfluß. Die Diode ist als Stapeldiode mit einer Flußspannung
von 2,8 V ausgebildet Sie dient zur Verschiebung der Glcichspannungslage des Videosignals an der Klemme
12, um die Gleichspannungslage an die gewünschte Gleichspannung an der Klemme 4 des Schaltkreises 1
anzupassen. Wenn kein Sender empfangen wird, ist die Regelspannung Ur gering. Bei Empfang eines Senders
soll die Regelspannung schnell ansteigen. Zu diesem Zweck dienen die Dioden 13 und der Widerstand 14. Bei
Abstimmung auf einen Sender bildet diese Schaltung einen Auflageweg für den Kondensator 8, damit dieser
schnell auf die erhöhte Regelspannung Ur aufgeladen wird. Im stationären Betrieb bei Empfang eines Senders
ist die Diode 13 gesperrt, so daß in erwünschter Weise an der Klemme 4 eine hohe Zeitkonstante wirksam ist.
Die zur Spannungsverschiebung dienende Diode 3 erzeugt in unerwünschter Weise eine Temperaturabhängigkeit
der Regelspannung Ur, so daß sich bei gleichbleibender Empfangsfeldstärke der Kontrast über lange
Zeit ändern kann.
In Fig. 2 wird das Videosignal von der Klemme 11 mit
der dargestellten Polarität über das Potentiometer 6 und die Zcnerdiode 3 der Basis des Transistors 15 zugeführt,
der im Emitterkreis den Widerstand 16, zur Basisvorspannung den Widerstand 17 und den Kollektor-Arbeitswiderstand
18 aufweist. Das Siebglied 7,8 ist an den Kollektor des Transistors 15 angeschlossen. Bei dieser
Schaltung wird zunächst die in Rg. 1 auftretende Temperaturabhängigkeit beträchtlich verringert Diese Verringerung
ergibt sich durch das Zusammenwirken zwischen der Diode 3 und der Basis-Emitter-Strecke des
Transistors 15, deren Temperaturverhalten entgegengesetzt gerichtet sind. Die Zeitkonstante des Siebgliedes 7,
8 ist wie in der Schaltung gemäß Rg. 1. Der Ladestrom für die Aufladung des Kondensators 8 durch das Videosignal
19 wird jedoch durch den Transistor 15 verstärkt. Dadurch wird die geringere Regelsteilheit des Schaltkreises
1 in Rg. 2 relativ zu Rg. 1 ausgeglichen. Der Ladestrom für den Kondensator 8 ist so groß, daß die
gleiche Funktion erreicht wird wie in der Schaltung nach Rg. 1 mit der Diode 13. Für diese Funktion sind
ίο also die Diode 13 und der Widerstand 14 von Rg. 1 nicht
mehr erforderlich. Die parallel zum Widerstand 7 geschaltete Stapel-Diode 20 erfüllt einen anderen Zweck.
Beim Übergang von einem starken zu einem schwachen Antennensignal bewirkt die Diode 20 eine Vergrößerung
des Entladestromes für den Kondensator 8. Die Zeitkonstante für diese Entladung ist dann durch den
Kondensator 8 und den Widerstand 18 bestimmt. Diese vorteilhafte Wirkung ist in der Schaltung nach Fig. 1
nicht vorhanden.
Die Regelspannung Ur wird durch Mittelwertbildung des verstärkten Videosignalsl9 gewonnen. Dadurch ist
die Regelspannung nicht nur in erwünschter Weise von der Stärke des Antennensignals, sondern auch in unerwünschter
Weise vom Bildinhalt abhängig. Diese Abhängigkeit wird durch das Zusammenwirken von Diode
3 und Transistor 15 zusätzlich verringert. Wenn das Videosignal 19 während der Zeilenhinlaufzeit im wesentlichen
beim Schwarzwert liegt, so ist der Mittelwert des Videosignals an der Anode der Diode 3 während der
ganzen Zeilenhinlaufzeit auf einem gegenüber dem Normalfall positiveren Wert. Diese positive Spannung
steuert den Transistor 16 weniger leitend, so daß auch die Spannung am Kollektor des Transistors 15 und damit
die Regelspannung Ur weniger positiv wird. Die Regelspannung Ur würde also sinken, obwohl die Amplitude
des Videosignals an sich unverändert geblieben ist. Durch die positive Spannung an der Anode der Diode
3 verringert sich andererseits der durch die Diode 3 fließende Strom, so daß die Zenerspannung an der Diode
3 kleiner wird. Dadurch wird die Spannung an der Basis des Transistors 15 weniger positiv und der Transistor
15 mehr leitend, so daß die Spannung am Kollektor wieder ansteigt. Dieser Spannungsanstieg wirkt also
dem vorher beschriebenen Spannungsabfall von Ur entgegen.
An den Emitter des Transistors 15 ist die Betriebsspannung + U3 über den Widerstand 21 und die Zenerdiode
22 angelegt. Dadurch erfolgt eine Stabilisierung der Betriebsspannung + L/3, die in der Praxis zwischen
so Werten von 11,4 und 12,6 V schwanken kann. Dadurch kann der Baustein mit der dargestellten Schaltung getrennt
abgeglichen und in ein Chassis eingebaut werden, dessen Betriebsspannung in gewissen Grenzen unterschiedlich
hoch ist. Diese Möglichkeit bietet die Schaltung nach Fig. 1 nicht.
In der Schaltung nach Fig. 3 hat der Siebkondensator 8 nur noch etwa Vi0 des Wertes vom Siebkondensator 8
in Fig. 2. Dadurch wird die Aufladung des Kondensators 8 bei Empfang eines Senders noch schneller als in der
Schaltung nach Fig. 2. Die Zeitkonstante ist C8xÄ7.
Die Entladung des Kondensators 8 ist noch schneller als in der Schaltung nach Fig. 2. Sie beträgt
(/? 7 + R 18) χ C8. Die Schaltung ist außerdem als getastete
Schwundregelschaltung ausgebildet. Von der Klemme 25 gelangt ein Sandcastle-Impuls 26 auf die
Basis des Transistors 27 und steuert den Transistor 27 mit seinem positiveren Impulsanteil während der hinteren
Schwanzschulter leitend, so daß der Kollektor des
Transistors 27 während dieser Zeit etwa auf Erdpotential liegt. Dadurch wird der im Weg der Betriebsspannung
+ i/3 zum Transistor 15 liegende Transistor 28 an seiner
Basis leitend gesteuert und die mit der Zenerdiode 22 stabilisierte Betriebsspannung +WS zum Transistor
15 durchgeschaltet. Während der übrigen Zeit, d. h. während des restlichen Teiles der Zeilenrücklaufzeit außerhalb
der hinteren Schwarzschulter und der Zeilenhinlaufzeit, ist der Transistor 27 nicht angesteuert und
der Transistor 28 durch die positive Betriebsspannung + i/3 gesperrt. Die Schwundregelschaltung arbeitet also
unabhängig vom Bildinhalt. Die dargestellten Dioden 29,30 — parallel zur Kollektor-Basis-Strecke der Transistoren
28, 27 — gewährleisten eine schnelle Sperrung der Transistoren 28, 27 am Ende der leitenden Phase
und verhindern, daß der Transistor 28 noch während eines Teiles der Zeilenhinlaufzeit leitend ist. In dem beschriebenen
Betrieb sind die Transistoren 30, 31, 32 durch Null-Potential an der Klemme 33 über die Widerstände
34, 35, 36 gesperrt und haben auf die Funktion der Schaltung keinen Einfluß. Dadurch ist auch der zusätzliche
Siebkondensator 37 ohne Wirkung.
Bei dem sogenannten Peritelevisionsbetrieb sind über eine genormte Buchse an den Fernsehempfänger verschiedene
äußere Geräte wie Videorecorder, Kamera, Bildschirmtextquellen und dergleichen anschaltbar, die
dem Fernsehempfänger ein Signal zur Wiedergabe zuführen oder ein Signal aus dem Fernsehempfänger entnehmen.
Bei diesem Betrieb wird z. B. die im Videosignalweg vorgesehene Kontaktbrücke zwischen den
Klemmen 38, 39 aufgetrennt und dem Fernsehempfänger von einem äußeren Videorecorder 40 ein Videosignal
zugeführt Für diesen Betrieb besteht eine Vorschrift, daß der Empfänger weiterhin ein empfangenes
Signal verarbeiten kann, das dem Empfänger an der Klemme 38 für ein peripheres Gerät 41 entnommen
werden kann. Bei diesem Betrieb ist die Zeilenablenkschaltung durch das Signal des Recorders 40 synchronisiert.
Der Impuls 26 ist also mit dem vom Schaltkreis 1 gelieferten Videosignal nicht mehr synchronisiert Deshalb
ist eine getastete Schwundregelung nicht mehr möglich. Bei Peritelevisionsbetrieb ist an die Klemme 33
die positive Schaltspannung 42 von +12 V angelegt, die
die drei Transistoren 30,31,32 durchschaltet Der Transistor
32 schließt jetzt den Impuls 26 an der Basis des Transistors 27 kurz, so daß der Transistor 15 ständig
gesperrt bleibt und keinen Ladestrom mehr für den Kondensator 8 liefert. Der Transistor 30 legt die Klemme
7 des Schaltkreises 1 auf Erde. Dadurch wird erreicht, daß im Schaltkreis 1 intern eine Spitzenwertregelung
arbeitet. Es wirken dann die Widerstände R 7 + R 18 als Entladewiderstand für die Kondensatoren
8 und 37. Der Transistor 31 schaltet den Kondensator 37 parallel zum Kondensator 8, so daß die Regelzeitkonstante
vergrößert wird. Durch diese erhöhte Regelzeitkonstante wird bei nunmehr fehlender getasteter
Schwundregelung der Einfluß des Bildinhaltes auf die Regelspannung verringert Das ist besonders wichtig
bei starken Schwarz/Weiß-Obergängen im Bild, wenn z. B. die obere Bildhälfte schwarz und die untere Bildhälfte
völlig weiß ist Dann ist es wichtig, daß die Siebkondensatoren den relativ lange dauernden stark geänderten
Bildinhalt überbrücken. Die vergrößerte Regelzeitkonstante ist in diesem Fall für einen Suchlauf ohne
Nachteil, weil in diesem Betriebszustand des Fernsehempfängers kein Suchlauf stattfindet.
Durch die Schaltung nach Rg. 3 werden somit bei Betrieb mit getasteter Schwundregelung insgesamt folgende
Vorteile erzielt:
a) Verringerung der Temperaturabhängigkeil durch Zusammenwirken von Diode 3 und Transistor
15,
b) schnellere Regelspannungserzeugung bei Suchlauf durch die Verstärkereigenschafi des Transistors
15 und die Erhöhung des Ladestroms für den Kondensator 8 sowie die verkleinerte Kapazität
von Kondensator 8,
c) verringerte Abhängigkeit von der Betriebsspannung + i/3 durch Stabilisierung mit der Zenerdiode
22,
d) Regelung unabhängig vom Bildinhalt.
Bei einem praktisch erprobten Ausführungsbeispiel hatten die einzelnen Bauteile folgende Werte.
| Schaltkreis 1: | TDA 440 in Fig. 1 |
| TDA 4440 oder TDA 4427 in Fig. 2 | |
| R 2: | 2200hm |
| Diode 3: | BZ102/2V8inFig. 1 |
| BZX55/C6VZinFig.2,3 | |
| R 6: | 5 kOhm in Fig. 1 |
| l,5kOhminFig. 2,3 | |
| R7: | 47kOhminFig. 1,2 |
| 4,7 kOhm in Fig. 3 | |
| C8: | 22 μΡ in Fig. 1,2 |
| 2,2 \iF in Flg. 3 | |
| Diode 13: | 1N4148 |
| Λ14: | 4,7 kOhm |
| Transistor 15: | BC558B |
| Λ 16: | lkOhm |
| R\7: | 2,2 kOhm |
| R 18: | 5,6 kOhm in Fig. 2 |
| 150kOhminFig.3 | |
| Diode 20: | BZl 02/2 Vl |
| R2\: | 2200hm |
| Diode 22: | BZX55/C10 |
| Transistor 27: | BC548B |
| Transistor 28: | BC558B |
| Transistor 30: | BC548B |
| Transistor 31: | BC548C |
| Transistor 32: | BC548B |
| #34: | 47 kOhm |
| K 35: | lOkOhm |
| Ä36: | 47 kOhm |
| Dioden 29,30: | 1N4148 |
| Hierzu 2 Blatt Zeichnungen |
Claims (8)
1. Schwundregelschaltung für einen Fernsehemp- für die Erzeugung der Regelspannung ausgewertet Das
fänger mit einem einen geregelten ZF-Verstärker ΒΑ-Signal während der Zeilenhinlaufzeit hat dann kei-
und einen Videodemodulator enthaltenden inte- 5 nen Einfluß mehr auf die erzeugte Schwundregelspangrierten
Schaltkreis (1), wobei eine das Videosignal nung.
(19) liefernde erste Klemme (11) über eine zur Der ZF-Verstärker, der Videodemodulator und der
Spannungsverschiebung dienende erste Diode (3) Videoverstärker sind heute vorzugsweise als integrier-
und ein RC-Siebglied (7, 8) mit einer zur Verstär- ter Schaltkreis (IC) ausgebildet, wobei die frequenzsekungsregelung
dienenden zweiten Klemme (4) des io lektiven ZF-Kreise außerhalb des Schaltkreises ange-Schaltkreises
(1) verbunden ist, dadurch gekenn- ordnet sind Auch die Siebmittel für die Regelspannung
zeichnet, daß die Diode (3) mit der Basis eines sind außerhalb des Schaltkreises angeordnet, weil der-Transistors
(15) und der Kollektor-Arbeitswider- art große Kondensatoren in einem integrierten Schaltstand
(18) des Transistors (15) mit dem Eingang des kreis nicht realisierbar sind. Dabei ist z. B. eine das Vi-Siebgliedes
(7,8) verbunden ist 15 deosignal führende Klemme des Schaltkreises über ein
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- RC-Siebglied mit einer zur Regelung dienenden Klemzeichnet
daß die erste Diode (3) eine Zenerdiode me des Schaltkreises verbunden. Für die Bemessung
ist dieses Siebgliedes bestehen in der Praxis zwei Forde-
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- rangen, die einander widersprechen. Für einen stözeichnet
daß parallel zum Längswiderstand (7) des 20 rungsfreien Betrieb und eine vom Bildinhalt unabhängi-Siebgliedes
(7,8) eine so gepolte zweite Diode (20) ge Regelspannung bei nicht vorhandener getasteter Reliegt,
daß bei Wegfall oder Verringerung des Emp- gelung ist für das Siebglied eine hohe Zeitkonstante
fangssignals eine Entladung des Kondensators (8) erwünscht Wenn ein schwacher Sender empfangen
des Siebgliedes über die zweite Diode (20) erfolgt. wird, ist. z. B. die Regelspannung an dem Siebkondensa-
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- 25 tor des Siebgliedes relativ klein. Wenn bei der Abstimzeichnet,
daß die an den Emitter des Transistors mung ein starker Sender empfangen wird, so muß sich
(15) angelegte Betriebsspannung (+ i/3) mit einer für einen einwandfreien Empfang des Senders die Re-Zenerdiode
(22) stabilisiert ist. gelspannung von diesem niedrigen Wert auf einen höhe-
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- ren Wert ändern. Diese Änderung darf indessen nicht zu
zeichnet, daß für eine getastete Schwundregelung 30 langsam erfolgen, da dann z. B. bei einem automatischen
die Betriebsspannung (£/3) für den Transistor (15) Sendersuchlauf der Empfang eines Senders in der Sennur
während der Zeilenrücklaufzeit oder eines Tei- dererkennungsschaltung wegen Übersteuerung oder zu
les davon eingeschaltet ist (Flg. 3). kleinem Signal nicht mehr erkannt werden kann.
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- Bei einer bekannten Schaltung (Schaltbild /um TeIezeichnet,
daß bei Peritelevisionsbetrieb die zum in- 35 funken-Farbfernsehempfänger mit Chassis 814 und
tegrierten Schaltkreis (1) periphere Regelschaltung 914A) ist eine das Videosignal führende Klemme des
abgeschaltet und der Schaltkreis (1) auf eine inter- Schaltkreises über eine erste Diode und ein RC-Siebne
Regelung umgeschaltet ist (Fig. 3). glied mit einer zur Regelung dienenden Klemme des
7. Schaltung nach Anspruch 6, dadurch gekenn- Schaltkreises verbunden. Die erste Diode dient zur
zeichnet, daß ein an den Schaltkreis (1) peripher 40 Spannungsverschiebung, um die Gleichspannung an der
angeschlossener Siebkondensator (8) auf einen grö- ersten Klemme der gewünschten Gleichspannung an
ßeren Wert umgeschaltet ist (Fig. 3). der zweiten Klemme anzupassen. Parallel zum Wider-
8. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekenn- stand des Siebgliedes liegt eine zweite Diode. Diese
zeichnet, daß die erste Diode (3) und die Basis- Diode bewirkt bei Empfang eines Senders die geEmitter-Strecke
des Transistors (15) entgegenge- 45 wünschte schnelle Aufladung des Siebkondensators auf
setzt gepolt sind. die höhere Spannung. Diese Schaltung hat wegen der im
Signalweg liegenden ersten Diode eine Temperaturab-
Beschreibung hängigkeit der Schwundregelung. Das bedeutet, daß
z. B. bei Betrieb des Fernsehempfängers durch langsa-
In einem Fernsehempfänger ist es bekannt, aus der 50 me Erwärmung sich innerhalb von ein bis zwei Stunden
Amplitude des Videosignals eine Regelspannung zu ge- die Regelspannung ändert und der Kontrast des Video-
winnen und damit die Verstärkung des ZF-Verstärkers signals verringert wird.
so zu regeln, daß das Videosignal eine von der Emp- Neuartige Schaltkreise der beschriebenen Art haben
fangsfeldstärke weitestgehend unabhängige, konstante gegenüber bisher bekannten Schaltkreisen eine etwa
Amplitude hat. Derartige Schwundregelschaltungen 55 um den Faktor 2,5 verringerte interne Regelsteilheit,
werden auch als AGC (automatic-gain-control) bezeich- Die insgesamt wirksame Regelsteilheit der Schwundrenet.
Die Regelspannung kann aus dem Videosignal gelung mit der beschriebenen bekannten Schaltung ist
durch Spitzenwertgleichrichtung oder durch Mittel- dann für praktische Bedürfnisse nicht mehr ausreichend,
wertbildung mit einem Siebglied gewonnen werden. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beniese
lösung hat den Nachteil, daß die Regelspannung 60 schriebene periphere Schaltung so weiterzubilden, daß
in unerwünschter Weise vom Bildinhalt abhängig ist. die insgesamt wirksame Regelsteilheit wieder den ge-
Zur Erzielung einer vom Bildinhalt unabhängigen Re- wünschten Wert hat und die Temperaturabhängigkeit
gelung ist es bekannt, nach dem Prinzip der sogenann- verringert wird.
ten getasteten Regelung das Videosignal nur in den Zei- Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beten
auszuwerten, in denen es einen vom Bildinhalt unab- 65 schriebene Erfindung gelöst. Vorteilhafte Weiterbildunhängigen
Wert hat, Funkschau, 1971, Heft 22, Seite 745, gen der Erfindung sind in den Unteransprüchen berechte
Spalte. Zu diesem Zweck wird das Videosignal schrieben,
mit einem von der Zeilenablenkschaltung abgeleiteten Durch die erfindungsgemäß ausgebildete periphere
mit einem von der Zeilenablenkschaltung abgeleiteten Durch die erfindungsgemäß ausgebildete periphere
Priority Applications (2)
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|---|---|---|---|
| DE19813144097 DE3144097C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Schwundregelschaltung für einen Fernsehempfänger |
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Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DE19813144097 DE3144097C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Schwundregelschaltung für einen Fernsehempfänger |
Publications (2)
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|---|---|
| DE3144097A1 DE3144097A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3144097C2 true DE3144097C2 (de) | 1986-12-18 |
Family
ID=6145770
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813144097 Expired DE3144097C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Schwundregelschaltung für einen Fernsehempfänger |
Country Status (2)
| Country | Link |
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| FR (1) | FR2516320A1 (de) |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| DE4330549A1 (de) * | 1993-09-09 | 1995-03-16 | Thomson Brandt Gmbh | Schwundregelschaltung für einen Hochfrequenzempfänger |
| DE19603722A1 (de) * | 1996-02-02 | 1997-08-07 | Telefunken Microelectron | Integrierte HF-Eingangsstufe |
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| DE3525800A1 (de) * | 1985-07-19 | 1987-01-22 | Philips Patentverwaltung | Schaltungsanordnung fuer einen fernsehempfaenger mit einem regelbaren zf-videosignalverstaerker |
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| JPS5429919A (en) * | 1977-08-10 | 1979-03-06 | Hitachi Ltd | Video signal processing circuit |
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1981
- 1981-11-06 DE DE19813144097 patent/DE3144097C2/de not_active Expired
-
1982
- 1982-11-05 FR FR8218629A patent/FR2516320A1/fr active Granted
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| DE19603722B4 (de) * | 1996-02-02 | 2005-03-31 | Atmel Germany Gmbh | HF-Eingangsstufe |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| DE3144097A1 (de) | 1983-05-19 |
| FR2516320B3 (de) | 1984-12-28 |
| FR2516320A1 (fr) | 1983-05-13 |
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