DE3144100C2 - Rotorkopf - Google Patents
RotorkopfInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B64—AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
- B64C—AEROPLANES; HELICOPTERS
- B64C27/00—Rotorcraft; Rotors peculiar thereto
- B64C27/32—Rotors
- B64C27/35—Rotors having elastomeric joints
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Abstract
Bei einem Rotorkopf, insbesondere für Drehflügler, mit einem Elastomer-Lager-Paar je Rotor-Blatt besitzt dieses ein Außenlager zum Übertragen auf den Rotormast von Zentrifugalkraft, von Radialkräften aus Schub-, Schlag- und Schwenkmomenten und von Torsion, ferner ein Innen-Lager zum Übertragen auf den Rotormast nur der Querkräfte für den Momenten-Ausgleich. Im übrigen ist ein Rotor-Mittelstück zwischen Ober- und Untergurt jedes einem Rotorblatt zugeordneten Arms durch eine Schlaufe geschlossen, in die das Außenlager eingebettet ist.
Description
Die Erfindung betrifft einen Rotorkopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
Bei einem bekannten Rotorkopf dieser Art (DE-OS 28 27 320) mit einem Mittelteil aus Faserverbundwerkstoff,
an das der das Rotorblatt tragende Anschlußbeschlag unter Zwischenschaltung eines inneren und eines
äußeren Elastomerlagers angeschlossen ist, sind die jeweils einen Rotorkopfarm bildenden Faserverbund-Unter-und-Obergurte
des Mittelstücks über Bolzen miteinander verbunden, an denen das äußere, zentrifugal-,
schlag- und schwenkkraftbelastete Elastomerlager abgestützt ist. Um bei einer derartigem Faserverbundkonstruktion
eine ausreichend sichere Verankerung der hochbelasteien Verbindungsbolzen an den Faserverbundplattcn
und eine unter Berücksichtigung der angreifenden Lasten und der Materialeigenschaften von
Faserverbundwerkstoffen genügend hohe Biegefestigkeit jedes Rotorarms vor allem in Schlagrichtung sicherzustellen,
müssen die Ober- und Unterplatten dieses Rolorkopfes sehr stark dimensioniert werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Rotorkopf nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1
dahingehend zu verbessern, daß durch eine wesentlich last- und werkstoffgerechtere Ausbildung des Faserverbund-Mittelstücks
eine deutliche Wanddicken- und damit Gewichtsersparnis im Bereich der Rotorkopfarme
erzielt wird.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten Rotorkopf gelöst
Bei dem erfindungsgemäßen Rotorkopf wird nicht nur eine verbesserte gegenseitige Versteifung der Ober-
und Untergurte, sondern auch eine unmittelbare Abstützung des äußeren Elastomerlagers an der Faserverbundstruktur
ohne Zwischenschaltung von schwierig zu verankernden Verbindungsbolzen oder dgl. dadurch erreicht,
daß Ober- und Untergurt über die nach außen geschlossene Schlaufe ein einstückiges Fascrverbundbautcil
bilden und das äußere Elastomerlager über eine sphärische Hache unmittelbar an der Innenseite dieser
Schlaufe zentrifugal- und querkraftübertragend abgestützt
ist.
Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Die Lehre nach den
Ansprüchen 3 bis 7 sichert mit geringem Aufwand ein wirksames Aufnehmen von Querkräften aus der Schlagbewegung,
wobei der Schubsteg gemäß den Ansprüchen 4 und 5 einen Quasi-Doppel-T-Träger großer Bauhöhe
bildet, während der nach den Ansprüchen 6, 7
wahlweise vorgesehene Zuganker mit Druckhülse in der Weise wirkt, daß bei Querkräften aus der Schlagbewegung
nach oben im Zuganker Zugspannungen auftreten, d. h. die Dehnschraube des Zugankers nimmt die
Querkraft aus positivem Rotorschub auf, während bei Querkräften aus einer Schlagbewegung nach unten die
Dehnschraube entlastet wird, indem diese Querkraft auf
die Druckhülse übertragen wird, die also dis Querkraft aus negativem Rotorschub aufnimmt.
Eine besonders einfache Fertigung des Rotorkopfes bzw. Rotor-Mittelstücks mit Hilfe der Faserverbund-Wickeltechnik
wird durch die im Anspruch 9 gekennzeichnete Wickelvorrichtung bzw. das im Anspruch 10
gekennzeichnete Wickelverfahren erreicht.
Anhand der Zeichnung wird die Erfindung beispielsweise näher erläutert Es zeigt
F i g. 1 auszugsweise ein erstes Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Rotorkopfs, und zwar F i g. la in Draufsicht (in Richtung des Rotor-Masts),
Fig. Ibeinen Schnitt B-Bvon Fig. la,
Fig. Ic einen Schnitt A -A von Fig. Ib;
F i g. 2 auszugsweise ein zweites Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Rotorkopfs, und zwar
F i g. 2a in Draufsicht (in Richtung des Rotor-Masts), F i g. 2b einen Schnitt B-B von F i g. 2a,
F i g. 2c einen Schnitt C-Cvon F i g. 2a, F i g. 2d eine Stirnansicht des Innen-Lagers; sowie
Fig.3a—e das kontinuierliche Wickeln des erfindungsgemäß
eingesetzten Rotor-Mittelstücks.
Es sei zunächst auf F i g. 1 und F i g. 2 gemeinsam eingegangen, weil die dort gezeigten Rotorköpfe baulich
weitgehend übereinstimmen.
An einem drehsymmetrischen, hohlen Rotor-Mast 1 ist ein Rotor-Mittelstück 3 befestigt, das hier vier Arme
3a bis 3d (die letzteren beiden sind nur schematisch angedeutet) besitzt, die jeweils einem Rotoi -Blatt 5 zugeordnet
sind (aus Vereinfachungs-Cründen isl in Fig. 1 und in 2 jeweils nur ein einziges Rotor-Blatt 5
dargestellt).
Die Rotor-Blätter 5 sind allerdings unmittelbar jeweils
an einem Blatt-Anschlußbeschlag 7 befestigt, so daß insgesamt vier Blatt-Anschlußbeschläge 7 vorhanden
sind, von denen aber nur die Blatt-Anschlußbeschläge
7a und Tb gezeigt sind.
Die Befestigung der Rotor-Blätter 5 erfolgt an den Blatt-Anschlußbeschlägen 7 durch jeweils zwei Blattgabeln
9 mit einer Bohrung 10, wie für sich bekannt ist.
Jeder Blalt-Arr.chlußbescrilag 7 besitzt noch eine
Steuergabel 11 zur Einstellung des Blatt-Anstellwinkels.
Jeder Blatt-Anschlußbeschlag 7 ist durch ein Elastomer-Lager-Paar im wesentlichen im zugehörigen Arm
des Rotor-Miltelstücks 3 gelagert, nämlich ein Elastomer-lnnen-Lager
20 um einen Zapfen 21 des Blatt-Anschlußbeschlags 7 und ein Elastomer-Außen-Lagcr 22,
das zwischen einer Kegelfläche 23 des Blatt-Anschlußbeschlages 7 und einer sphärischen Fläche an einer Lager-Schale
24 angeordnet ist.
Die Lager-Schale 24 liegt ihrerseits an einer Schlaufe 26 als einstückiger Verbindung zwischen einem Ober-Gurt
30 und einem Unter-Gurt 32 des betreffenden Arms(3ain Fig. I und2/des Rotor-Miltclstücks an.
Das Innen-Lager 20 und das Außen-Lager 22 sind auf
den Blatt-Anschlußbeschlag 7 aufvulkanisiert oder aufgeklebt.
Die Lager-Schale 24 überträgt mittels eines Bunds 28 ■>
Qucrkraft aus Blatt-Schwenken auf die Schlaufe 26 des
betreffenden Arms wie 3a des Rotor-Mittelstücks 3.
Es sei nun auf Unterschiede in den Ausführungsbeispielen
von F i g. 1 und 2 eingegangen, die im wesentlichen durch unterschiedliche Ausbildung eines Querkraft-Aufnehmers
zum Aufnehmen von Querkraft aus Blatt-Schlagen bedingt sind.
In Fig. 1 ist dieser Querkraft-Aufnehmer ein Doppel-T-förmiger
Schubsteg 40, der mit seinem vertikalen Abschnitt 41 eine Aussparung 13 im Blatt-Anschlußbeschlag
7a durchsetzt. Der Schubsteg 40 ist mittels Bolzen 15 mit dem Ober-Gurt 30 und dem Unter-Gurt 32
des betreffenden Arms wie 3a des Rotor-Mittelstücks 3 verbunden.
Der Schubsteg 40 besitzt außerdem an den vom Rotor-Mast 1 abgewandten Enden je eine Nut 43, die die
Lager-Schale 24 des Außen-Lagers _>2 derart umgreift,
daß die Querkraft aus Schlagen mindestens teilweise unmittelbar in den Schubsteg 40 eingeleitet wird, um
hohe interlaminare Beanspruchung zu vermeiden.
Der Schubsteg 40 kann zunächst aus zwei Hälften hergestellt werden, die dann mittels einer Schweißnaht 46 verbunden werden.
Der Schubsteg 40 kann zunächst aus zwei Hälften hergestellt werden, die dann mittels einer Schweißnaht 46 verbunden werden.
Im übrigen ist das Rotor-Mittelstück 3 mit dem Rotor-Mast mittels Schrauben 50 und Scherbolzen 52 verbunden.
Beim Ausführungsbeispiel von F i g. 2 ist der Querkrait-Aufnehmer
dagegen gebildet durch einen Zuganker 70 mit einer Dehn-Schraube 72 und eine vorspannende
Druckhülse 74, wobei er ebenfalls eine Aussparung 113 des Blatt-Anschlußbeschlags 7a durchsetzt
Die Dehn-Schraube 72 des Zugankers 70 verbindet schräg den Ober-Gurt 30 mit dem Unter-Gurt 32 des
zugeordneten Arms wie 3a des Rotor-Mittelstücks 3, und /war derartig, daß sich die Dehn-Schraube 72 von
oberhalb des Ober-Gurts 30 bis in den Rotor-Mast 1 unterhalb des Unter-Gurts 32 erstreckt.
üas Rotor-Mittelstück 3 ist am Rotor-Mast 1 folgendermaßen
befestigt: an der Oberseile durch Scherbolzen 80 sowie an der Unterseite durch schiefe Buchsen 82
(und zwar je eine an jeder Zuganker-Dehnschraube 72). Außerdem sind zur Verbindung des Rotor-Mittelstücks
3 mit dem Rotor-Mast 1 mehrere Einheiten 90 von einer das Rotor-Mittelstück 3 durchsetzenden
Dehn-Schraube 92 und einer Hülse 94 vorgesehen.
Die verwendeten Elastomer-Lager (Außen- und Innen-Lager) sind für sich bekannt, sie werden z. B. von der Fa. LORD hergestellt.
Die verwendeten Elastomer-Lager (Außen- und Innen-Lager) sind für sich bekannt, sie werden z. B. von der Fa. LORD hergestellt.
Es sei nunmehr das kontinuierliche Wickeln des aus zwei sieh gegenseitig durchsetzenden Schlaufen-Paaren
bestehenden Rotor-Mittelstücks gemäß Fig. 1 und 2 anhand von F i g. 3 beispielsweise näher erläutert.
Erfindungsgemäß wird ein kreuzförmiger Wickeldorn (Wickelkern) 100 mit Wickeldorn-Hälften 100a
und 1006 für die beiden Schlaufen-Paare bewickelt. Der W) Wickeldorn 100 ist durch eine Antriebswelle 102, die in
schematisch angedeuteten Lagern 104 drehbaf gelagert ist, drehbar, wobei erfindungsgemäß eine Kröpirung 103
der Antriebswelle 102 den Wickeldorn 100 unter 45° zu dessen beiden Vorzugsachsen, d. h. den beiden Schlaufen-Achsen
durchsc fzt, wie unmittelbar aus F i g. 3a ersichtlich
ist.
Diese Antriebswellen-Kröpfung 103 von 45° ist so ausgebildet, daß um ihre Achse A der Wickeldorn 100
nach Bedarf um 180° verschwenkbar ist, um dadurch
das jeweils andere, um 90° versetzt« Schlaufen-Paar zu wickeln, wie jetzt im einzelnen näher erläutert werden
wird.
In an sich bekannter Weise wird von einer (nicht gezeigten) Tränkvorrichtung ein mit einem Kunstharz getränkter Faserstrang (»Faden«), z. B. Gewebe oder
Glasfaserband, einem (ebenfalls niicht gezeigten) bekannten Fadenführungsauge zugeführt und dann auf
dem Wickeldorn 102 bei dessen schematisch angedcutc- in
ter Drehung zunächst nur auf die eime Wickeldorn-Hälfte 100a gemäß F i g. 3a (wie ebenfalls schematisch angedeutet ist) aufgewickelt.
Sobald die Wickeldorn-Hälfte 1I]Oa vollständig mit
vorgegebener Dicke bewickelt worden ist. /.. B. mit ei- is
ner oder mehreren Lagen, wird ausweislich F i g. 3b ein (vorgefertigtes) Prepreg 106 auf die andere Wickeldorn-Hälfte IOOS aufgelegt, und zwar mit einer Dicke gleich
der Bewicklung üt-r criicri Wickeldorn-'iälfic !CC.;, so
daß insgesamt eine glatte, nicht gestufte Oberfläche des Wickeldorns 100 entsteht.
Nunmehr wird — vgl. F i g. 3c — der Wickeldorn 100 um 180' um die Achse A verschwe:nkt. so daß die mit
dem Prepreg 106 belegte Wickeldorn-Hälfte 100b jetzt die vorhergehende Stellung der Wickeldorn-Hälfte
100a einnimmt und bewickelt werden kann, wie schematisch ebenfalls in Fig.3c angedeutet ist, nämlich durch
das nur noch ausschnittsweise sichtbare Prepreg 106.
Nachdem die Wickeldorn-Hälfte 100f>
mit dem vorher aufgelegten Prepreg 106 vollständig bewickelt wor- den ist, wird ausweislich F i g. 3d auf die Bewicklung der
Wickeldorn-Hälfte 100a ein weiteres Prepreg 108 aufgelegt, woran sich ein erneutes Verschwenken des Wikkeldorns 100 um 180° um die Achse A anschließt, vgl.
F i g. 3e. um das Prepreg 108 zu bewickeln. j5
Diese Verfahrensschritte können je nach gewünschter Dicke dss Rotor-Mittelstücks beliebig wiederholt
werden.
50
Claims (10)
1. Rotorkopf, insbesondere für Drehflügler, mit einem Rotor-Mittelstück aus Faserverbundwerkstoff
zur schlagbiegesteifen Anlenkung mindestens eines Rotorblattes über einen zugeordneten Anschlußbeschlag
an einen Rotormast wobei der Anschlußbeschlag am Mittelstück durch ein querkraftübertragendes
inneres und ein zentrifugalkraftübertragendes äußeres Elastomerlager abgestützt ist
dadurch gekennzeichnet, daß das Mitlelstück (3) zwischen Ober- (30) und Untergurt (32)
jedes einem Rotorblatt (5) zugeordneten Arms (3a) durch eine Schlaufe (26) geschlossen und das äußere
Elastromerlager (22) drehsymmetrisch zwischen einer sphärischen Fläche (Lagerschale 24) an der Innenseite
der Schlaufe und dem Anschlußbeschlag (Kotelette 7) angeordnet ist
2. Rotoiisopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die sphärische Fläche am Außcn'.ager
(22) eine Lagerschale (24) ist, die mit einem Bund (28) Querkraft aus Blatt-Schwenken auf die Schlaufe (26)
überträgt
3. Rotorkopf nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch einen Querkraftaufnehmer (40; 70,
72) je Rotorblatt (5) zum Aufnehmen von Querkraft aus Blatt-Schlagen, der Ober- und Untergurt (30,32)
des dem Rotorblatt zugeordneten Arms (3a;des Rotor-Mittelstücks (3) verbindet und den Anschlußbeschlag
(7) durchsetzt
4. Rotorkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß der Querkraft-Mufnehmer ein Schubsteg
(40) ist.
5. Rotorkopf nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schubsleg (40) an den vom Rotormast
(1) abgewandten Enden je eine Nut (43) besitzt, die das Außenlager (22) derart umgreift, daß die
Querkraft aus Schlagen mindestens teilweise unmittelbar in den Schubsteg eingeleitet wird.
6. Rotorkopf nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
daß der Querkraft-Auf nehmer einen. Zuganker (70) mit einer Dehnschraube (72) und eine
vorgespannte Druckhülse (74) besitzt.
7. Rotorkopf nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuganker-Dehnschraube (70, 72)
schräg den Ober- und Untergurt (30,32) des Rotor-Mittelstücks (3) verbindet.
8. Rotorkopf nach einem der vorhergehenden Ansprüche zur Anlenkung mindestens eines Paares dia- jo
metraler Rotorblätter, dadurch gekennzeichnet daß das Rotormittelstück (3) gebildet ist durch einander
durchsetzende, geschlossene, kontinuierlich gewikkelte Schlaufen-Paare (26) in einer den Rotorblatt-Paaren
(5) entsprechenden Anzahl.
9. Vorrichtung zur Herstellung des Rotorkopfes nach Anspruch 8 mit zwei Rotorblatt-Paaren, gekennzeichnet
durch einen kreuzförmigen Wickeldorn (100) mit aufeinander senkrechten Wickeldorn-Hälften
(100a. iOOb), eine unter 45° zu den Achsen der beiden Wickeldorn-Hälften diese diagonal
durchsetzende, gekröpfte Antriebswelle (102, 103) und eine Lagerung zum Verschwenken von 180° des
Wickeldorns (100) um die Achse (A) des gekröpften Teiles(103) der Antriebswelle (F i g. 3). μ
10. Verfahren zur Herstellung des Rotorkopfcs
nach Anspruch 8 unter Verwendung der Vorrichtung nach Anspruch 9, gekennzeichnet durch die
aufeinanderfolgenden Verfahrensschritte:
— Bewickeln der einen Wickeldorn-Hälfte (lOOa),
— Auflegen eines Prepregs (106) mit der Dicke der Bewicklung der einen Wickeldorn-Hälfte (100a;
auf die andere Wickeldorn-Kälfte (1006;,
— Verschwenken um 180° des Wickeldorns (100) un=j die Achse f/i;der Antriebswellen-Kröpfung
(103),
— Bewickeln der anderen, mit dem Prepreg belegten
Wickeldorn-Hälfte (1006;,
— Auflegen eines weiteren Prepregs (108) mit der Dicke der Bewicklung der anderen Wickeldorn-Hälfte
(1006; auf die eine, bewickelte Wickeldorn-Hälfte(100a;.
— Verschwenken um 180° des Wickeldorns (100) um die Achse (A) der Antriebswellen-Kröpfung
(103).
— Bewickeln der einen, mit dem weiteren Prepreg (108) belegten Wickeldorn-Hälfte (lOOaJ
— Wechselweises, zyklisches Wiederholen der
Verfahrensschritte bis zum Erreichen der gewünschten Wanddicke (F i g. 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144100 DE3144100C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Rotorkopf |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19813144100 DE3144100C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Rotorkopf |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE3144100A1 DE3144100A1 (de) | 1983-05-19 |
| DE3144100C2 true DE3144100C2 (de) | 1984-08-16 |
Family
ID=6145773
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19813144100 Expired DE3144100C2 (de) | 1981-11-06 | 1981-11-06 | Rotorkopf |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE3144100C2 (de) |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2184229B1 (de) | 2008-11-11 | 2012-10-17 | AGUSTAWESTLAND S.p.A. | Hubschrauberrotor |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1531376A1 (de) * | 1967-10-04 | 1970-01-29 | Messerschmitt Boelkow Blohm | Schlag- und schwenkgelenkloser Rotor |
| DE2827320C2 (de) * | 1978-06-22 | 1986-05-15 | Messerschmitt-Bölkow-Blohm GmbH, 8000 München | Rotor für Drehflügelflugzeuge |
-
1981
- 1981-11-06 DE DE19813144100 patent/DE3144100C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE3144100A1 (de) | 1983-05-19 |
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Legal Events
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